Indiana Tribüne, Volume 3, Number 15, Indianapolis, Marion County, 20 November 1880 — Page 3
Die Beziehungen von Religion und Materialismus zu Kunst und Wissenschaft. Von Philipp Rappaport. (Fortsetzung statt Schluß.) b.) Wissenschaft. Religion und Materialismus ! Glaube und Wissenschaft ! Welch schroffe Gegensade! Alle die kühnen Geister, welche je. mals versucht haben, sie in Einklang zu bringen, sind darüber zu Grunde gegan. gen. Die Religion kann ohne den lau ben nicht bestehen und der Glaube schließt das Wiffen unbedingt aus. Wenn heute die Religion alle niöglichenVersuche machk, von der Wissenschaft in die Enge getrie ben, sich mit ihr zu versöhnen und Anknüpsungspunkte zu suchen, so ist und bleibt das ein vergeblicher Rettungsversuch und alle Ireundschastsversicherungen sind Lügen. Gewiß ist, daß die christliche Reli gion der Wissenschaft sich immer feindlich gezeigt hat und sie zu vertilgen strebte, weil sie in ihr ihren gesährlichsten Gegner erkannte. Wie wahr sagt Scherr: Es liegt in der Natur alles Dogmatismus den Vorschritt nur so lange zu wollen und zu fördern, bis der Sieg seiner Anschau-,-UNgen entschieden ist. Sobald die Kultur arbeit darüber hinauszugehen sich anschickt,
wird er ihr unerbittlicher Gegner. Diese traurige Wahrheit zeigt vns die Geschichte
der Kirche, nicht etwa nur die der römisch
katholischen, oder dyzantinisch-griechischen.
sondern ebensosehr die der lutherischen, kalwinischen und anglikanischen, welche letztgenannte die herzloseste, servilste und
unfruchtbarste aller christlichen Kirchen war und ist. Es kann nicht im Entserntesten bezweifelt werden, daß die unermeßlichen
materiellen und intellektuellen Bildungs
resultate, welche während der drei jüngsten
Jahrhunderte in Europa gewonnen wui
den, nicht mittels, sondern recht eigentlich
trotz der Kirche errungen worden sind.
Sie stemmte und stemmt sich überall nach
Krästen dem naturgemäßen und unabän derlichen Entwicklungsgange der Mensch
he.it entgegen. Kein Wunder daher, daß
sie längst nicht mehr durch die Selbstherr-
lickkeit ibrer Jdee, sondern nur noch einer seitS durch die Denkträgheit und Unwissen heit der Masien, andererseits durch poli
zeilichen Schutz existirt. Mit der nur noch nothdürftig zusammenhaltenden Form des
modernen Polizeistaates wird auch die Macht der Kirche zusammenbrechen und
Redensarten, wie vom ewigen Fels Petri u. dgl. mehr werden gegen die Gewalt
der Thatjachen nichts vermögen.
Die Religion ist der Wissenschast ebenso feindlich, wie der Materialismus, ein Kind der Wissenschaft mit ihr befreundet ist.
Man wird zwar einwenden, es sei nicht
die Religion, welche derWissenschast feind lich ist, sondern die Kirche. Abgesehen da
von, daß dies nicht wahr ist, denn Religion
und Wissenschaft sind zwei so heterogene Begriffe, daß eine Freundschast zwischen Beiden unmöglich ist, so kann ich doch
Religion und Kircke nicht so von einander trennen, daß Eins nicht für das Andere
verantwortlich wäre. OhneReligion gäbe
es keine Kirche und es wird Kirchen geben.
so lange es Religion giebt. Die Religion
ist etwas Abstraktes und ein direktes Ein
greifen in das Thun und Handeln der
Menschen kann nur durch ihre Vertreter
geschehen. Für mich einerlei, ob die Ver folgung der Wissenschast zu religiösen
oder zu kirchlichen Zwecken geschah, der
Erfolg ist derselbe. Man könnte mit dem selben Recht behaupten, nicht die Wissen schaft wurde verfolgt, sondern die Verfol gung galt nur den Personen eines Gali
läi, Grordano Bruno, Kegler, Tycho de
Brache u. s. w. Das! sind jedoch Sophi
stereien und schließlich läßt sich Alles au
die nicht zu tilgende Feindschaft zwischen
Religion und Wissenschaft zurücksühren.
In dem Gefolge des Glaubens befinde
sich stets der Aberglaube, den? warum soll
ten Einzelne nicht Etwas glauben, was
dem regulären Glauben nicht entspricht
und warum sollte das, was Einzelne so
glauben, nicht sich verbreiten, und schließ
lich so allgemein geglaubt werden, daß es gar nicht mehr für Aberglauben gehalten wird, sondern einen Theil des regulären Glaubens bildet? Der Glaube hat keine Grenzen, wer ansängt zu glauben, kann in's Unendliche fortglauben, und die ReN gion, die Mutter desGlaubens, ist deshalb auch für ihr schlecht gerathenes Kind, den Aberglauben verantwortlich. Und welches entsetzliche Unheil hat dieser schon angerich tet! Und wäre nicht dieWissenschast mit dem Lichte der Aufklärung dazwischen gekommen, so wäre das Unheil noch dasselbe.
Ich erinnere z. B. an die im 16. und 17v
Jahrbundert so massenhaft vorgekomme
nen tzexenprozeffe. Nach einer vberfläch'
ichen Berechnung sollen in Deutschland
allein während dieser zwei Jahrhunderte
200.000 Hexen verbrannt worden sein.
Welchen Kamps die Wissensast mit dem Aberglauben zu bestehen hatte, ersieht man daraus, daß die ersten Erfinder gewöhn-
ich'sür Verrückte gehalten wurden, De
Caux. der erste Elfinder der Dampfma
chine starb z. B. im Irrenhause. Wirft man einen, wenn auch nur ober-
flächlichen Blick auf die Segnungen der
Wisienschaft, so möchte man die Religion um aller der Hindernisie willen, welche sie
hr in den Weg legte, verdammen. Es ist
allerdings wahr, die Erfahrungen und
Zntdeckungen in der Medizin, der Chemie,
der Anatomie sind solche, welche der un
sterblichen Seele oes Menschen unfehlbar den Tod bringen, sobald sie es wagt, sich aus dem menschlichen Körper zu entf rnen.
welche sie aber desto länger am Leben erhalten, sobald sie hübsch in ihrer Behausung bleibt. Die Zeiten sind vorbei, in
dknen man' Kranke durch Handeauflegen, durch Gebet, durch Mcsselesen, Zauber sprüchlein, oder Talismane zu heilen
suchte, und dabei den Kranken selbst elen-
diglich verkümmern ließ. Heute schickt man
zum Arzt, statt zum Psoffen, und hat mehr Vertrauen zur Wissenschaft, als zur Rdi gion. Wenn heute eine Evidemie aus bricht, beobachtet man die Erscheinungen und sucht nach Präventiv- und Heilmitteln
und der Wissenschaft ist es so gelungen, der
Pest, den Blattern, der Cholera ihre
Schrecken zu nehmen. Wäre es der, dle
Wissenschaft befehdenden Religion auch
gelungen? Schwerlich, denn sie griff
stets zu Mitteln, welche die Uebel ver
schlimmerten, aber nicht hoben. Man ver-
folgte die Juden unter der Angabe, sie
hätten die Brunnen vergiftet, man schrieb
Büß' und Bettage aus. Wüthende Ja
natiker zogen durch das Land und glaub
ten Gott dadurch bewegen zu können, der Krankheit Einhalt zu thun, daß sie sich die Leiber zerfleischten u.dgl. nehk, was
ebenso unnütz, wie lächerlich und grausam
war. Natürlich, da man die Epidemie
nicht von natürlichen Ursachen herzuleiten
verstand, mußte man sie für eine Straf
Gottes ansehen, und diesen um Abhilfe
bitten.
Welche Fortschritte hat die medizinische Wissenschast nur in der Behandlung der Irren gemacht, seitdem man weiß, daß die Seele im Gehirn steckt. Statt die Irren, wie man es srüher that, als vom Teusel Besessene einzustecken, und sie grausam zu
behandeln, weiß man jetzt, daß der Wahn
sinn eine Krankheit ist, welche durch eine
Letztere aber liegt in der Absicht der Wis.I
senschaft. Sie zeigt, daß nach den in der
Natur herrschenden Gesetzen, ein gewisies
Ereigniß eintreten mußte, während die
ReliAion nur den absoluten Willen Gottes
erkennt. , Gegen Letzteren läßt sich nd)t ankämpfen, also muß sich der Mensch ruhig dem allmaltenden Schicksal unterwerfen.
Er ist dessen Sklave. Nach den Ansichten
der Wissenschast aber kann der Mensch durch Erkenntniß und Verwendung der Naturgesetze oie Ereignisse beeinflussen, er
ist also gewisiermaßen Herr der Natur, er ist es gewiß, insofern er es zu sein versteht.
Und darum, weil die Religion bloß Sklo
ven brauchen kann, die Wissenschaft aber
die Menschen frei macht, darum kann die
Religion die Wissenschast nicht dulden.
Alle Protestationen und alle Versuche, das
Gegentheil zu beweisen, führen zu nichts
und beweisen nur die Macht der Wissen
schaft. Ebenso vergeblich' ist die Mühe,
welche sich die Religion giebt, um zu be weisen, daß die Wissenschaft nur Belege
für die Wahrheit der Offenbarung liefere, sie liefert im Gegentheil Beweise für die Unwahrbeit derselben. Die Konsequenzen
Nothstand in Rußland. DieHiobsposten, welche aus den verschiedenen Gegenden Rußlands in Petersburg eintreffen, geben ein sehr düsteres Bild von den Ergebnissen der diessährigen russischen Ernte und baben bereits eine Theuerung sämmtlicher Lebensmittel bervorgerusen. Am bezeichnendsten ist der Umstand, daß, ebenso wie an der Berliner Börse, auch an der Petersburger Börse der Preis deS Roggens bereits die Höhe der Weizenpreise erreicht hat, in vielen Gegenden des inneren Rußlands der Roggen schon theurer als der Weizen geworden ist. Die Auf regung, welche vesmegen herrscht, nimmt immer größere Verhältnisse an, und wie dies stets dci solchen Verhältnissen der Fall ist, wird von allen Seiten der Ras nach Staatshülfe vernehmbar. Die russische Regierung hat sich denn auch unter Umständen bereit erklärt, zu den zwei bei den obwaltenden Verhältnissen .einzig möglichen Aushilfsmaßregeln zu greisen, und zwar: ein Roggcnausfuhrverbot zu erlasien und den am Meisten von der Miß ernte betroffenen Distrikten Geldmittel aus
derWissenschast sind denen der Religion t der Staatskasse zu bewilligen. Das tx
geradezu entgegengesetzt. (Schluß folgt.)
Deutsche Arbeiter und der Winter.
(Hut der Beil. LolkSzeitung.-)
wähnte Verbot soll von der russischen Rc
gierung indeß zunächst nicht in Aussicht genommen sein und zwar erklärt sich dies aus dem einfachen Grunde, weil bis jetzt
keine namhafte Nachfrage seitens des Auslandes nach russischem Roggen stattgefun
den hatte, da der einheimische Roggen dem
Auslande jetzt billiger zu stehen kommt,
als der russische. Erst wenn eine beden tende Preisdifferenz zu Gunsten des rufst
George Grinsteincr,.
.S n r' ' .".HWM'Sk' iW ., .1kzppk WLchMMM TSWl X-ÄVsKt' "irtJÄ.i TvJAi. -T-sv. öi fcwif 9 f Aj
Loschen - $8e stattet, 276 Ost Markrtstrar. zw. Cfl und Librriy, Indianapolis, Ind. Kutschen werden zu niedrigen Preise ausgeliehcn.
Vcnj. F. Erafton. Story B. Ladd, Halbes E. Payne. Patent Commissäre. P a t c n 1 1 Payne, Grafton & Ladd. Altornehs und SolicitorS amerikanischer und ausländischer Patente. 412 Füi fte Str. Washington, D. . Ausübung des Vatent-Gesktze? in all jklrenZwei' tn in der Patent-Offne und i x tr: Suprerne. un Circuit Court der Ver. Waaren. Pamphlete melden. Lege Einfendung der Postmaiken siei vcrschit.
.Im Schweiße Deines Angestchts sollst Du Dein Brod effen !" Es ist ein schönes Wort, und Tausende, ja, Millionen Men-
schen würden sreudig diesem Gebote solgen, fd)cn Roggens im Auslande eintreten wenn sie nicht die rn jedem Wrnter wieder. cDflt, tt.n ht .cnf. Reaieruna unner.
kehrende Arbeitslosigkeit zwingen würde, züglich das bereitgehaltene Ausfuhrverbot
srrerend und zayneliapperno am Yunger- jur amtlichen Veröffentlichung bringen, tuche zu nagen. Wiederum stehen wir Was nun Unterstützungen aus Staats, jetzt vor dem Beginne des Winters, und Mitteln anbetrifft, so hat die russische Retrotz des eingeführten Schutzzolles haben gieruna. an die beiden vom äußersten die Entlastungen von Arbeitern wegen Nothstände" heimgesuchtenGouvernements Arbeitsmangels wie in früheren Jahren Saratow und Stamara eineUnterstützung eintreten müssen. - Giebt es denn keine von 800,lX)0 Rubeln, und an die angrenMittel und keine Wege, um den Arbeiter- mUn 5Siflrifftc gegen 200,000 Rubel, zustand von dieser ihn völlig ruinirenden fammen also ca. eine Million Rubel beCalamität zu betreten? WaS helfen unS mjlligt. AltersvkrsorgUNgs-, was Jnvalidenkassen. inzwischen sind dem Vetersburaer Mi-
was streitet man sich, ob Zwangs., ob nisterrath noch fernere Vorschläge wegen freie Kassen dem Arbeiter, für die Zukunft anderweitiger dringlich nothwendiger Undienlicher sind, zur Fristung des LebenS jerstützungen zugegangen, während aus in der Gegenwart fehlt dem Arbeiterstande aUtn Theilen des Landes gleichberechtigte Brod, zur Beschaffung des Letzteren Ansprüche erhoben werden. - Aber es ist Arbeit und Verdienst. Wind und Wet. nj$t allem der Aussall des diesjährigen ter zwingen Arbeiter gewisser Gewerbe, &lMt$, der sich für die russische Land, fast regelmäkig bestimmte Zeitabschnitte wirthschast sehr empfindlich sühlbar macht, des Jahres ihrem erlernten Berufe fern auch dem Gewerbebetrieb Rußlands er. zu bleiben und entweder vonDem zu leben, zchst flu3 dem schlechten Ausfall der was an Tagen der Arbeit erübrigt ist, erntc eine nicht zu unterschätzende Gefahr, oder sich einer Beschäftigung zuzuwenden, q0 baben beisvielsweile die Zahlreichen
Störung des Organismus hervorgebracht! wohl in Zeiten der größten Noth das Brennereien in denjenigen südwestlichen
Vroo zur Oliven wensiuuunq uurouii, Gouvernements, in welchen die Fabrikanaber als eine Erwerbsquelle, durch die daö ton ton Spiritus aus Roggen den Leben einer Familie erhalten werden kann, Hauptzweig der totalen Industrie ausniemals angesehen werden darf. Immer- macht die jetzt ihren alljährlich um diese hin werden diese regelmäßig wiederkehren Zeit besonders lebhaften Betrieb noch nicht d' Arbeitspausen von Arbeitern dieser aufnehmen können, und zwar aus Mangel Gewerbe ziemlich leicht getragen, denn an Um nöthigen Rohmaterial, d. h. an eben diese Reaelmäkigleit. gewisse Monate m?. x:. ,.c-ic.
" - tsivuyiu. uiiu vii tuiu(. tiiiiuiiy des Jahres dem erlerntem Berufe nicht diesen Zweig ihrer Landwirthschast, w'el. nachgehen zu können, hat die betreffenden cher die Hauptquelle der russischen StaatsPersonen zu einer Lebensweise und Er. einnahmen bildet, für die Dauer der ge. werbsthätigkeit gedrängt, die sie und ihre genwärtigen Krisis unterstützen will, so Familien vor übermäßiger Not, und muß sie den Brennereien mit RoggenlieSorge bewahrt. Anders liegt es aber ferungen zu Hülfe eilen. Dafür ist aber mit denjenigen Arbeitern, die in Fabriken vorläufig keine Möglichkeit vorhanden, und bei industriellen Unternehmungen denn wenn auch die Roggenernte in eintbeschäftigt werden und seit Jahren immer flen Distrikten einigermaben günstig auswieder nach kurzer Arbeitszeit wegen Ar. gefallen ist, so reicht doch der daselbst vorbeitsmangels unerwartet entlasten werden handene Ueberschub kaum dazu aus, den und dann Monate lang arbeitslos, ohne Ausfall in allen denjenigen Gegenden zu jedes Einkommen herumirren und bestän- decken, wo der Boden in diesem Jahre nicht dig in der größten Sorge um das tägliche einmal so viel Ertrag geliefert hat. als die Brod für sich und die Ihrigen leben. Die nächstjährige Aussaat erfordert. Natürlich Lage dieser Arbeiter ist in diesem Winter ift unter solchenUmständen gar nicht daran wirklich eme ganz schreckliche! Die Preise denken. Roggen aus dem russischen v 0 .t o :n.f . . V..-X. an:r. i . . " 1
cucnniuici uocn uuim ajuBiuuc Reiche nach Deutschland zu bringen.
uno äou eine yoye erreich!, wie nc räum Deutschland wird, da es ohne Frage auch je zuvor dagewesen ist; die durch den in diesem 5labre aus ausländisckeSGetreid.
Schutzzoll erhoffte Vermehrung der Arbeit angewiesen ist, daffelbe ebenso wie Rub
in mounrieuen Äzell,ial'en i ausgeone. lQnb au3 Amerika beziehen müssen, ben, Beschäftigung für arbeitslose Perso nen ist käst niraend anfinden aewelen nnd
hi, hnn 3i,rth,ihin,m h,8 efcu!ttnnfii. Ueber ein Opfer des Kartenspiels
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&ic beste Zeitschrift halte sie. Sckön illustrirt. 35. Jahrgang. Der Scientific American. S)er Seif itiiftc 2'tnctican ist ein ü'ochkndla:t von 15 S iten, schön ßfcnidt ui.b reich .Ilui.mt, bfrettet über bie ncutficn .'iftnbungen unj über die Fo:tschmte . Kinst und W,ss.n?cha't usw. 'rna Z ..k p.ratr, $1.6j für 6 Monate, einsa,ließllch '1o:to. Rabatt für Age- ten. Eliizeu.e 'J.iuu, cm C g. Rmilatio per Postanw.is'Nig on "Kanu & Co., HevauSbeber, & Park Jioro, em "i)oA. SH4-Ml mt besa gen amcrilinische und itr4 4l.t.i ausländische Patente und lebe darin '.jäh:ige Srfatrurg Ltente weiden zu bllli gen Becin u,gen besorgt. in lern EclentmrAir. ncan alle du ch unS eriro:benen Patente bekannt ge miitt werten, 'O iir das bet de, großen Cirkulation de Blatt, S von großem orlt,eil. Aus Lerla, gen untr,vche!i wir in jetem Falle tot st e n f r e i. ob em Patent erlangt werten ta,.n der nicht. Auch schicken wir .e ermann frei urs-r Hand buch über Palentgr'stze. Cave ts, Handelsmaiken, und wie u. zu melchenosten tieielben erlangt wrrden. Mun & (5o., 37 Park Rom, N.w Z)ork. Zweig-Ossice. Ecke F und 7. Str.. Washington. D. S
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wurde, und behandelt demgemäß die so Erkrankten mit Ausmerksamkeit, läßt ihnen eine sorgfältige Pflege angedeihen, und heilt sie in unzähligen Fällen. Es giebt keinen Zweig der Wissenschast, welcher nicht segenbringend für dieMensch heit ist und das selbst solche, von denen man kaum einen direkten Nutzen im ersten
Augenblicke erkennt. Galiläi wurde von der Kirche verfolgt, weil er behauptete, die Erde bewege sich, aber die Kenntniß der Bewegung der Erde und der übrigen Gestirne sedt den Schiffer in den Stand zu jeder Zeit genau die Oertlichkeit zu bestimmen, in welcher er sich befindet. Hier auseinanderzusetzen, wie dadurch der Schifffahrt ein ungeheurer Vortheil erwächst und wie viele Menschen, leben schon dadurch gerettet wurden, würde zu weit führen. Die Erkenntniß von der Kugelgestalt der Erde hatte die Entdeckung Amerika's zur Folge. Dadurch, daß der Geologe die Entwicklung des Erdlörpers genau verfolgt hat, statt sich an die Theo rie der plötzlichen Schöpfung zu halten, weiß er die in der Erde verborgenenSchätze zu finden, und dem Wohlstande neue Quellen zu öffnen. Die Erkenntniß, daß der Blitz nicht ein von Gott herabgefchleuderter Feuerball, fondern ein elektrischer Funke sei, hat die Erfinoung des Blitzableiters zur Folge
gehabt, so daß wir den von Gott herab geschleuderten Feuerball ohne Gefahr aus fangen. Die Wiffenschast ist die Erkenntniß der Naturgesetze, durch welche allein es möglich ist, dieselben für unsere Zwecke zu verwen den und sie uns dienstbar zu machen. Einem solchen Bestreben kann die Religion nicht freundlich zusehen, weil es ihren Absichten geradezu entgegen arbeitet. Es ist die Absicht der Religion, daß man jedes Ereigniß, jede Erscheinung' als eine spe
zielle That Gottes ansehe, für die weiter keine Erklärung zulässig sei. Gerade die
stems den Arbeitern in Aussicht gestellte hxliiU .man 0n anvmc, Birginm : -
Erhöhung ihres Lohnes,, durch welche l "Mgen gen wuroe ,m anat oie vielleickt bier oder hart ctnitlne Arbeiter Welche emes gewlffen Scott Hankens ge-
in die Lage versetzt worden wären, für Wnden. Jetzt sind Robert Payne und Tage der Arbeitslosigkeit Etwas bei Seite ott Thompson als die Mörder Hankens' zu legen, ist auch nicht erfolgt, weil das genommen. Payne hat emGestandnlß Angebot von Arbeitskräften stets größer abgelegt, des Inhalts: Er, Thompson
war, als die Nachfrage nach derselben. und HankenS hatten in einer alten Hütte, So stehen heute Tausende von Arbei. in der Nähe des Canals, Karten gespielt tern vor dem Beginne des Winters, und v.fi :M e-, .. hoffnungslos schweift das Auge dieser und wen wegen des Emsatzes m Stre Erwerbslosen in die Zukunft, dinn nir- gerathen; Thompson habe Hankens mit gendö findet sich ein Anhalt oder ein einer Axt erschlagen und den Leichnam in
ÄchelN, daß me Verhältnisse m nächster den Canal geworfen. . m t I
Jeu eine Bejjerung erfahren ronnlen.
fir irasfei-yis ' y : 6,' r7?,Vr' i i -' im SMäl'iBl iDSMÄÄÄ ZkZßX p:gt-
Eiscnliahn-Zcit-Tlibcllc.
Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag,
den 10. Oktober 1880.
Cledeland, Columbus, Cincinnati und IndianapoL Eisenbahn. (Lee Line.) Abgang:. Ankunft: N Y B Ex-i- s.. m 2 & St 2 Ek5 ... 6.55 5? Union Accom ... 6.4S Hin ' (S (3 W & Gx ..12.30 N Il.'rlNZ)Exp '1.0. m I Un on Accom.... Nm Dayton 6 Mi .11.0.i Bn Lost Z & 2 Er t).5 N )l D & (5j g c C 7.13 Am 1 N SJ Sc vit 2 iSi.l. 53 N Brighlwood TW sicn, C. C. C. und I.
4.1SVm 7.15 Nm 6.4" Hvx 6.30 n 11.05 SJ in ..11.15 Nm 12.50 )lm 7.20 Am 4. 5 Nm
3.45 i!rn .05 Nm .3 9?rn 10.3j Im 10.55 91 12.J0 Nm 3.55 N
Pittsburg, Cincinnati und Et. Louis Eiseubah. (Pan Handle )
31 9 & ö (Sri- . 4.20 S'm D C xc. Sl 00 Vm R D Acc ex. 5 315 Stm N I 6 B öif s h 5.45 Jrn Danton exc. S 4.20 Vm
R chm Acc ee. S 9.55 C 91 & Cri ...12.10 N & Sc 3) ßy exc. S 5.40 N N Ä & ü if ...10.45 N
12 10 NU
Tslp.tnnffr vS 1
' j 10.45 Nm
Terre Haute, Vandalia und St.Lokis Eisenbahn.
Uni Train 7.30 33m Tag Er-l- v, h... . 12.25 N i Terre Haute cc. 4 W Pacific S ...Il.Oo Nm
Schnellzug -i-.... 4.0L Mail und Äcc....lO.Wm Tag rxreß 5.3i Nm 1'kail und Acc.... S.40 Nm
Cincinnati, Indianapolis, St. Louis u. Chicago Eisendahn. Eincinnati Division. E Sc 6t 8 S 2t s 4.15 Vm C'nc. Schnellzufl 7.25 s? Cincinnati acc. d.W Äm khi. & Ät23)iaUlV.M) Mt Chlcago Mail v C 3.10 Nm . Westliche Eirreß. 6.35 Sirn St. Lou.S Matt.. .05 S!m Sc et 2 F XJf..l0.t5 Nm Lafahette Division.
Ehie Schnellzugs 3.50 ?m Li.fayet:e Acc ...11.(0!! Chicago Mail .. ?..'( Nm Peo Sc öuxl Ex 5.40 Nm
Jesserfonville, Mad,fon und Indianapolis Eisenbahn.
Jnd & Mad Ma lwoö? Jnd Sc Chic Ex ..Il.OO Lm YNZZE.. 6.55 Nm StLEHiFfZO.bONm
Peo Sc Burl Ex.. 7.40 Vm vhiMa.lStL V cl".20 'Jtvx Westliche Ecxreg. 6-4) -1'm 4 & g 9 r cll.iO Nm
Southern Qr, t 3 40 2& 5t Acc.f s.. 7.10 m Jnd Sc Mad Mail 3.30 Nm Abend Ex, v 6.30 Nm
Indianapolis, Peru und Chicago Eisenbahn. T. Fr W Sc LapSx 7.5 S5it j Chi Sc GrRax Er 4.(H) Vm . l'i CGRMllllll.20 SÖnt j Z, ftt SS Sc LarExll.i 0 Bm Cbil?! G E; c c S d.10 Nm , Chi Sc M Mail. MO 3,m 2), XSc C Ext 5 11.10 Nnt Del. T S Fl WEr. 9.35 Nm Jndiana, Bloomwgton und Western Eisenbahn.
PacSr-MailexS 7.45 Bm BurRJEriccll.OiNm Chan'VAci-i- excS 7.0 Nm Ka'Te;aS-j-ecS l.?5 Nm
Atlantic E-Mail tägl. erc Sonnt 5.40 Nm Eastern Sc Q E 4.10 m Eine Spec-j- ejc 12 35 N
- Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. Tag Exrreß. rc. 7.45 Vm I N Y Eri 4.10 3?rn Local x:reß 3. 5 Nm I .ndiano?oIiAcc1I.OO P 1 Ex-r s ll.lo Nm l Tag Ex 5.15 Nm Cincinnati, Hamilton u.JndianapolisEisevbahn. Mail St CircinEx 4.15 ?m I Mail 12.15 Nm Accommodation . 5.50 Nm l Westliche Erpreß. .0.25 N Indianapolis und Vincennes Eisenbahn. Mail & lairo St 7.30 Vm i kincenneSAcc ..1".45 m VincenneS Are .. 4.10 Nm Mail Eairo Ex 5.35 Nm Indianapolis, Decatur u.Epringsield Eisenbahn . an CitytLEx 7.40 m i Vti, Phila Ex 4.10 Vm an S -chnellzug 1,15 Nm Montezuma Acc. 10.40 Bm Äontezuma tcc. 3.30 Nm Cincmnati Cr.. .12.20 N Züge mit r. e. Lehnsefsel.Ear. Mit S.Schiaf.Äagen. Mit p. l arlor-Car. Mit -r täglich.
