Indiana Tribüne, Volume 3, Number 13, Indianapolis, Marion County, 6 November 1880 — Page 4
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(Wochenblatt.) Dsftce: Ecke Circlc u. Meridianstr. fJm dritten Stock Ente red as second-class matter at the rostomce at Indianapolis, inciiana.j AbonnementSPreise. Inder Stadt durch die Post ins HauS geliefer Per Jabr im Voraus $2.00 Ver Nummer K Kent. Otto Schissel, Herausgeber. Indianapolis, Ind., den 6. Novbr. 1880. Wahlbetrachtungen. Die Republikaner haben einen wahrhaft überwältigenden Sieg errungen. DieDe mokraten haben nicht nur Hancock nicht er wählt, sondern haben auch die legislative Gewalt, welche sie hatten, verloren. Für die Demokraten war der zweite November ein Waterloo. Niemals ist von Seiten einer Partei ein Wahlkampf in gemeinerer schimpflicherer Wese, mit niedrigeren Mit teln geführt worden, als die Demokraten ihn diesmal führten, und es gewährt der Gedanke einigen Trost, daß diese Kampf weise nicht wenig zu der Niederlage, welche die Partei erlitten, beigetragen hat. Die demokratische Partei ist eine Partei, welcher anzugehören sich heute jeder anständige Mensch schämen muß. Wir gestehen offen, daß eS nicht der Sieg der Republikaner ist, welcher uns besonders freut, sondern die Niederlage der Demokraten. Wir sind weit davon entfernt, uns für die republikanische Partei zu begeistern, oder gar sie für das Muster einer politischen Partei zu halten. Die republikanische Partei hat seit 20 Jahren keine Fortschritte gemacht und 20 Jahre sind in unserer Zeit des Dampses und der Elektricität eine lange Zeit. In 25 Jahren kann unendlich viel geschehen. Verglichen mit der demokratischen Partei ist sie jedoch die Partei des Fortschritts und der vernünftigeren Anschauung. Wir brauchen allerdings eine bessere Partei, als die republikanische, aber die eben stattgehabte Wahl zeigt uns, daß an den Erfolg einer jungen Partei so lange nicht zu denken ist, als die demokratische Partei die geringsten Siegesaussichten hat. Es wäre ein großer Irrthum zu glauben, daß der Zuwachs der republikanischen Reihen sich ausschließlich, oder auch nur überwiegend aus den Demokraten sich rekrutirt habe. Das ist durchaus nicht der Fall. Unzweiselhaft haben Greenbackler, Sozialisten, Radikale und überhaupt alle, fortschrittlichen Reformen Huldigenden in großer Zahl mit den Republikanern gestimmt. Nicht eta deshalb weil sie für ihre Reformen viel von den Republikanern erwarten, sondern weil sie der Ansicht sind, daß ein Sieg der dcmokratischen Reaktionspartei dem Lande gefährlich werden würde. Sie glauben Alle, daß eine Vernichtung der demokratischen Partei das Hintansetzen ihrer eigenen Vestrebungen für eine kurze Zeit rechtfertige. All' diese Elemente sahen ein, daß jede Stimme, welche ohne Aussicht auf ein praktisches Resultat abgegeben, oder gar nicht abgegeben wurde, den Demokraten zu Gute kam, und das wollten sie nicht. So haben diesmal Tausende und aber Tausende republikanisch gestimmt, welche eigentlich gar nicht Republikaner sind, sondern bei der ersten Gelegenheit bereit sind, mit einer neuen Partei zu gehen. Ob schon, wie so Viele hoffen, diese gewaltige Niederläge die Auflösung der demokratischen Partei herbeiführen wird, läßt sich zur Zeit nicht sagen. Möglich ist es, aber wir bezweifeln es. Diese Partei ist zähe. Noch ist die Zahl ihrer Anhänger zu groß und ihre Auflösung dürfte sich vielleicht erst nach der nächsten Präsidentenwahl ereignen, welche zeigen wird, daß in Folge der letzten Wahl, Alle, welche noch eine Spur von fortschrittlicher Gesinnung und Anstand in sich haben, zu den Republikanern übergegangen sind, welche dann von den radikal Gesinnten als die conservative Partei bekämpft werden kann.
Gab sich selbst den Todestoog. Die Entscheidung des letzten Wahlkam
pfeS war zugleich daS Sterbeglöckchen für die demokratische Partei. Nach dieser Niederlage wird es wohl der demokrati schen Partei nicht mehr gelingen, sich je mals wieder ganz zu erholen oder sich gar neu zu kräftigen. Dabei muß sich die demokratische Partei sagen, daß sie sich mit eigener Hand den Todesstoß versetzt hat. War es auch schon lange vorauözu sehen, daß der Foll einer Partei, welche keine Grundsätze vertritt, unausbleiblich ist, so wurde doch derselbe durch die Art und Weise, wie diese Partei vorging, noch be schleunig!. Die demokratische Partei hat während der letzten Campagne kein Mittel unversucht gelassen, um sich den Sieg zu sichern, sie hat die erbärmlichsten Lügen in die Welt binauSgeschleudert, die gemein sten Betrügereien begangen, um ansRuder zu gelangen. Die Demokraten haben nicht auf Grund dieser oder jener Prin zipien gefochten, weil ihnen Prinzipien überhaupt fremd sind, sie haben sich an Persönlichkeiten gehalten und alles Mög liche gethan, den republikanischen PrSsidenlschaftsCandidaten in den Koth zu ziehen. Wie viele Stimmen den Demo kraten dieses Vorgehen gekostet hat, ist kaum zu berechnen. Die besseren Elemente der demokratischen Partei mögen das auch jetzt, nachdem der Kampf entschieden ist. einsehen und vielleicht sogar den Vorsatz fassen, der Partei eine andere Kampfes weise zu empfehlen. Aber das wird wenig oder gar nichts helfen. Die demokratische Partei ist eine reaktionäre Partei, der in unserer Zeit des Fortschritts das Lebenslicht ausgeblasen werden muß, sie besteht zumeist aus Ele menten, die keine besiere Bahn einschlagen wollen, und es ist daher ein Gewinn sür alle Fortschrittlichgesinnten wenn sie je früher desto besier, in das Grab, das sich bereits für sie geöffnet hat, stürzt. Elektoral Votum. Eine genaue Angabe der erwählten Elektorn in den verschiedenen Staaten läßt sich bereits feststellen und ist wie folgt : R'publikanische Staaten. Staaten. Elektoren. California 6 Colorado 3 Connecticut 6 Illinois 21 Jndiana . is Iowa ii Kansas 5 Maine 7 Massaamjetts 13 Michigan 11 Minnesota 5 Nebraska s New Hampshire 5 New Aork 35 )hio 22 Or.gon 3 Pennsylvania 29 Nhode Island 4 Vermont 6 Wisconsin 10 Zusammen 219 Demokratische Staaten. Alabama 10 ArkansaS e Deloware 3 Florida 4 Eeorgia n Kentuckq 12 Louifiana 8 Vtaryland 8 Mississippi .' 8 Missouri 15 New Jersey 9 Nord Carolina 10 Süd Carolina 7 Tennessee 12 Texas 8 Virginia n West Virginia 5 Zusammen'. 147 Zweifelhaft. Nevada 3 Zusammenstellung: Garsield 219 Hancock 147. Zweifelhaft 3. Nöchig zur Wahl 185. Obiges Resultat zeigt, daß der Ausdruck "solid South" keine bloße Pharase st, denn die Südstaaten gingen ohne Ausnahme demokratisch, dagegen ging wahrscheinlich der ganze Norden mit Aus nähme des Staates New Jersey republianisch. Ueber die Congreßwahlen fehlen noch genaue Berichte.
Die Ernte in Rußland soll über alles
Erwarten schlecht ausgefallen sein. Die Absicht mit dem bewußten Chine senbrief hatte die entgegengesetzt Wir kung. Aus St. Petersburg kommt die Nach, richt, daß Prosesior Bunge zum russischen Finanzminister ernannt wurde. In Marseilles haben dieser Tage 1500 Kaufleute einen Protest gegen die Ausweisung der Ordens'Gesellschaften unter zeichnet. Die Börsenspeculation in London soll noch nie so großartig gewesen sein, wie im Augenblicke. Nun der Krach wird dem Schwindel auf dem Fuße folgen. Die republikanische Majorität im Staate New York betragt 25.000 Stirn men. Im Staate Jndiana kam die Majorität für Garsield der am 12. Olto der für Porter abgegebenen, gleich. Schon wieder sind auS verschiedenen Theilen Deutschlands heftige Stürme und Ueberschmemmungen zu berichten. Die Noth wird auch in diesem Jahre aus dem großen einigen Reiche" nicht ferngehalten werden. Wjera Sassulitsch, die bekannte Nihilistin, ist jetzt in der Redaktion der von Felix Pyatt in Paris herausgegebenen Commune" beschäftigt. Sie schreibt interessante Artikel über die revolutionäre Bewegung in Rußland. Bismarck, der große Staatsmann und Tyrann gewährt den deutschen Unterlhanen von Tag zu Tag neue Segnungen. Jetzt geht er auch mit der Absicht um, dem Verkauf von Petroleum in Deutschland Beschränkungen auszuerlegen. Es entstand schon wieder einmal das Gerücht, Bismarck hätte restgnirt. Dem verwöhnten Manne ist also jedenfalls wieder einmal etwas nicht nach Wunsch ge gangen, er zieht sich m's Schmollwinkel chen zurück, und giebt an, daß er müde. todtmüde sei. Am Montag traf General Garibald in Mailand ein. Von dem großartigen Empfange läßt sich kaum eineBeschrubung geben. Der Enthusiasmus der Menschen menge kannte keineGrenzen. Man spannte die Pserde vor dem Wagen des Generals ans, und zog den Wagen unter großem Jubel durch die Straßen. General Melikoff hatte eine lange Unterredung mit dem Czaren in Livadia und ist dieser Tage nach St. Petersburg zurückgekehrt. Wir sind wirklich darauf gespannt, welche Ueberraschungen dem russischen Volke aus dieser Berathung ent springen werden. Wir bezweifeln es aller dings sehr, daß ihm auch nur eine Unze Freiheit daraus erwascn wird. In Scranton, Pa., wurde der ehe malige Vertrauenkclerk des Minenbesitzers John Jermyn der Fälschung und des Betruges schuldig befunden. Er hatte mitseist Fälschung der Bücher seit Jahren $50,000 bei Seite geschafft. Trotzdem empfahl die Jury den Fälscher und Betrüger der Milde des Gerichtshofes. Warum ? nun weil er ein großer Dieb ist. Die Schauspielerin Sarah Bernhardt bildet jetzt das Tagesoesptäch in New Bork. Der Herald" ergeht sich in einer Beschreibung der goldenen Locken der Künstlerin, während die Tribüne" sich sehr begeistert über die herrlichen silbernen Locken der berühmten Sarah ausspricht. JmGrunde genommen ist es einerlei, Gold oder Silber, wenn nur sür die Aechtheit garantirt werden könnte. Die Statistik der Wähler in Europa ist von der Zeitung Bund" in Bern dahin vergewissert worden, daß Frankreich am meisten Wähler hat, nämlich 9.691.000. Dann kommt das deutsche Reich mit 8.523,0C0, dann England mit 2,719.000 Oestreich mit 1.242.000, worauf die Schweiz, Italien, Portugal und Belgien in der angegebenen Reihe folgen. Die Zahl der Wähler auf jedes Hundert See len beträgt in Frankreich 26.3, in der Schweiz 24,2; in Deutschland 20.2; in England 11.5; in Oesterreich 5.9; in Portugals; in Italien 2,2 ; in Beigien 1.8.
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K kt (SCHMIDT'S D vo Linien werden prompt erfüllt. Die Oelquellen in Galizien, welche an Reichhaltigkeit denen in Pennsylvania nicht nachstehen sollen, werden jetzt von einer sranzösisch'polnischen Gesellschaft, welche sich in Lemberg gebildet hat. nach dem amerikanischen System ausgebeutet. Bisher haben die Quellen nur einen gerinaen Gewinn abgeworfen. Choca, der Gouverneur der westafri kanischen Provinz Whydah. ist gestorben. Bei seiner Begräbnißfeier sollten einige hundert Eingeborene als Opfer getödtet werden und der König wollte dann in ahn licher Weise den Jahrestag des Todes sei nes Vaters seiern. Das Fest wird vier Monate dauern. 200 gefangene Häupt linge feindlicher Volköstämme sollen dabei geköpft werden. Die englischen Einwohner lehnten die Theilnahme an diesem Feste" ab. Dr. Edward Seguin ist in New Pork gestorben. Von Geburt war er ein Iran zose, lebte aber lange Zeit in Amerika. Er hatte sich hauptsächlich dem Studium des Geisteskrankheiten und ihrer Heilung gewidmet, und seine diesbezüglichenSchrif ten in französischer und englischer Sprache sind von hohem Werthe. Er stiftete die erste amerikanische Anstalt zur Heilung von Geisteskranken und nach deren Muster wurden weitere75 gegründet. Dr. Edward Seguin hatte einen Weltrufs Schon wieder ist einem frommen Pastor ein großes Malheur passirt. Es ist dies der Ehrwürdige John A. Perry von Barrington, N. I. Sein Haus, das $3,0(X) werth, aber zu $9.000 versichert war, wurde ein Raub der Flammen. Der fromme Diener des Herrn hat aber für seinen Verlust richt nur keine Entschädi gung erhalten, er wurde auch der Brand stiftung angeklagt. Diese Thatsache mag dazu beitragen, das Volk zur Einsicht zu bringen, daß sich die Pfaffen überlebt haben. Die Zeitung Methodist in Ner, Bork sagt: Wenn die Tausende von Christen, welche voll Eis:r sich in den jetzi' gen politischen Wahlkamps gestürzt haben, ebensoviel Zeit, Eifer und Mühe auf die Rettung von Seelen verwendet, hätten, was für ein Rcvival würden wir jetzt haben !" Die Art und Weise wie der Wahlkamps in Amerika geführt wird ist allerdings Beweis genug, daß die Leute noch dumm sind, ober so dumm wie der Methodist" sind sie doch bei Weitem nicht mehr. Unter den Einwanderern seit dem 1. Januar d. I. tesinden sich auch 100,000 französische Canadier die zum Schrecken der deutschen, englischen und irischenLobnarbeit die Fabriken von Neu England anfüllen und diese nach und nach ganz aus denselben drängen. Mit den französischen Canadiern verhält es sich nämlich fast eben so wie mit den Kulis. Auch sie kommen nicht um Bürger zu werden und damit Bürgerpflichten zu übernehmen, sondern sie speculiren nur darauf durch Beihilfe ihrer Frauen und Kinder soviel Geld in den Fabriken anzusammeln, damit sie spä ter damit in Canada teben können. Ihre Bedürfnisie sind nicht viel höher als die d?r Kulis und sie sind deshalb den dortigen Lohnarbeitern eine Concurrenz, die denselben höchst gefährlich zu werden droht. Natürlich besuchen die Kinder jener Cana dier keine Schule und allesammt können sie deshalb weder lesen noch schreiben. So sehr sich deshalb auch die Capitalisten über jene riesige Einwanderung freuen mögen, die Lohnarbeiter haben wahrlich keinen Grund dazu.
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rzüglich anerkannt. Auftri-ae um Verschiffen von Laaerbier aus allen Ettenbabn.
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- Vmmre SQÜARE,) INDIANAPOLIS, IND. C. F. Schmidt. Die jüngste Tochter der Königin Olga von Griechenland ist gestorben. Die Kommunebewegung in Paris ist wieder aufgelebt. Der Pariser Stadt rath steht an der Spitze dieser Bewegung, welche darauf hinausgeht Paris selbstständig zu machen und zur Erwählung seiner eigenen 20 Bürgermeister zu berechtigen. Diese? Streit war es, welcher 1870 den Bürgerlkrieg entzünde!?. Die Ermordung von ungezählten Schaaren Pariser Arbeij ter und die Schrecken Neu CaledonienS haben ihn nicht beseitigen können. Hoffentlich wird er dieses Mal friedlich aus getragen werden. Paris verlangt nur die Rechte, die jede Kommune Amerika's be reits hat. Der Oberdeamte des ErziehungSwe sens im Staate Illinois berichtet, daß die Lehrergehälte durchschnittlich abgenommen haben ; das Monatsgehalt eines Lehrers ist zetzt nur noch $U, das einer Lehrerin $35 im Durchschnitt. Auch gibt 'es im Staate 4045 Personen zwischen 12 und 21
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Jahren, die nicht lesen und schreiben fön nen, und in der Mehrzahl der Fälle tragen die Eltern die Schuld. Um diesem Uebelstände abzuhelfen führe man eben den Schulzwang ein und die guten Folgen werden nicht ausbleiben. Daß übrigens die Lehrergehälter gegenwärtig beschnitten werden, ist eben so scheußlich als es allge mein ist. Das Geschick der demokratischen Par tei in diesem Wahlkampse wurde schon am 12. Oktober entschieden, aber der Chine senbrief, welcher vor einigen Wochen sein Erscheinen machte hat dasselbe noch beste gelt. Die ganzeAffaire war von Gemein heit diktilt und konnte nur das Gefühl deS Ekels und des Abscheu's bei jedem anstän digen, sklbstdenkendcn Menschen zur Folge haben. Wenn die demokratische Partei nicht aller Ehrlichkeit bar wäre, so hätte sie sich schon lange sagen müffen, daß sie diese Lüge nur zu ihrem eigenen Untergang in die Welt gesetzt hat. Nun mag sie viel leicht zu der Einsicht gelangen, daß das Volk an solchen Köder nicht anbeißt, ob sie deßhalb aber ihre alte Gewohnheit aus geben kann, möchten wir noch sehr bezwei . feln. Ein furchtbares Schauspiel wird un term 1. November aus Paris gemeldet. Eine ungeheure Menschenmenge hatte sich nämlick an jenem Taae in Courbevie
(Frankreich) eingefunden, um die Kunst stücke des Gymnastikers Auguste Nawarre zu sehen. Nawarre stieg mit einem Ballon auf, an dem statt der sonst üblichen Gon del ein Trapez befestigt war. Nawarre ließ sich nicht an's Trapez festbinden, son dern stand auf demselben und verbeugte sich während des Aussteigens des Ballons mehrere Male vor den unten stehenden Zuschauern. Plötzlich sprang er von der Trapezstange herab und packte dieselbe mit den Händen an. Während der Ballon immer höher hinanstieg, hing Nawarre von der Stange herab. Der Ballon er reichte eine Höhe von etwa 3000 Fuß, als Nawarre's Hände die Stange losließen. Mit athemloser Stille sahen die Menschen i Nawarre herabstürzen. Nach einigen Minuten erreichte Nawarre den Boden. Sein Körper stieß mit solcher Wucht auf, daß er sich zwei Fuß tief in die Erde hin eingrub. Der Körper war zu einem form losen Jleischklumpen zermalmt. Jnzwi schen war der Ballon hoch in die Lüste ge stiegen und den Blicken derMenschenmenge entschwunden. Spät Nachts barst der Ballon und fiel in der Pariser Vorstadt Menilmontont herab.
