Indiana Tribüne, Volume 3, Number 12, Indianapolis, Marion County, 30 October 1880 — Page 2

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o Jndiana Tribüne.

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SGILT EDEs p4 i-r n r rn rn IaJ B ist ein wirksames Mittel egen Malariz Fi.ber. kaltes Fieber nd verdvlbenen lagen, Leberkrar.keiten. Unverdaulchkeit und Linken der löste. ES hat mit srines leistn und rann Kurch v.ichtZ ersetzt werden. soll.'e n cht wlt billi gen M'schungen von Srir tuoftp, äthe.ischen Celen u. f. tb , welche oft unter Um Kamen Bitte rs verkauft rden, verwechselt werden. Zu Verkaufen bei allen Axothekern. Grocern und Weinhä blem. Kcndall's Spath Cure. Das erfolgreichste Mittel, das je ent. deckt wurde. CS ist sicher in seiner Wirkung und erzeugt keine Kruste. Lie folgende Beweise : Bon Rev. P. N. Granger, dem Vorsitzenden Eldcr be St. Albans Distrikt. St. AlbanS. kt.. 20. Jan. 181. Dr. 33. I. endall Co. In Erwiderung auf Ihren Brief. the,le ich Ihren mit, daß die Erfahrung, elche ich mit KendaU'S Sxavin Cure gemacht hebe, fehr zl'friedensteLend ist. kor 3 oder 4 wahren kaufte ich eine stlafche und kurirte tamit mein i'fjrfc. Kürzlich würbe mein Pferd fehr lahm und ich entdeck., daß sich in Ringbein gebildet bade. Ich kauf e eine J a che ,gn Kendall'Z Sxavin Cure und kur.rte , ohi.e die gonge Flasche ,u gebrauchen, so daß nicht einmal mehr in knoten sichtbar i?. Achtungsvoll P. 5!. Gran ge r. Ausdauer wird es sagen. Stouahton. Mc ss , 16. r, 1880. Herren V. I. Keridal! 5 Co. Um Ihn n und mir zerecht zu traben, theile ich Ihnen rr.tt, daß ich mi Mentili'i S. avin Eure, jroei Anochen-Spath kurirt habe, von denen einer sehr groß war. 23tiß nicht, wie lange das Pf.'rd den Sxath hatte. Ich bfaß dasferd feit acht Monaten. ES dauerte vier Vloactt bis der ,rße und zwei Mon?te bi der kleine entfernt war. Ich brauchte zehn lascher.. DaS Tferd ist ganz wohl, nicht fieif und keine Knoten ,u fühlen. TleS st eine wundervolle Medizin. Sie ist hier neu, wenn sie ater tberall f gut thut, wie lei mir, wird viel davon rer tauft werten. Achtungsvoll Cha. e. Parker. Kcndall's Spaliin Cure Ut sich durch wieretbclte rersche als daZ l sie Lini ent auch beim Menschen für seit länger oder kürzer in den Muskeln sitzende Schmerlen irrtiffn; auch gegen Hühneraugen und Jrostbeule-, Quetschungen und Zähmungen ist eS gut. Manche fürchten sich es zu ge b, suchen, n-eil es eine .ferdemedizin ist, aber man sollte bedenken. rcaZ gut für das Viel, ist, ist auch gut für den Ven'chen, und Kendall' Svavin Cure kann rfabrungsflemSß auch von einem e njähiigkn Kinde ohne Bedenken gebraucht werden. Seine Wukung auf das er.fchliche F e.fch ist wunderbar. ES macht keine S:uste urd keine Wunde. Prcbire eS und überzruge Dich. AendaU'S Scavin Cure ist sicher m feiner Wirkung, eS ist mil. bildet k:ine Kruste und erreich! doch den Schmer, wie tief er auch s tz, und entfernt alle Kno ch,uauSrcüt,ie oder Geschwüre, wie Sxath. Sxluter. Hautverhürtung, Verrenkungen, Gcswulste und an der tvrc&Me an den Gliedern, auch Nb-umatisZ?us und ist gut fü al.'e Zwecke, ür die ein Linime, t $t braucht wrrd. ES ru z tzt alZ tai beste ütr.trnent be kannt, das t vom Menschen gebraucht murre. Lcsse Dir ein illustirteS Circular schicken, m lcheS den testen Beweis für die Gü:e deZ LinimentS lief.rt. Kein Mediztn hatte bet Menzch und Lieh so großen utzen gebracht. Preis n rer Flasche, e Flischen S. AVe Axo'.heker führen ek :er lassen es für Dich kcmnien. Tie Eigen . w 7 r c . - u m . c.i n;f.Vi.u. an.;r.. . . c . IlUIUii vii u (iuuiiy ( n jcci Adiefse. Xr. B. I. Kendall Co., Enosdurgh ZZallS, eimont. Zu verkaufen in allen .Apotheken.

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Vermisstes. Inland. Washington, den 26. Okt. In einer Versammlung der Temperenzler wies der Methodist ftev." Cole auf die That Zache hin, daß im vorigen Jahre von 00 Licenzgesuchen 580 bewilligt worden seien. Es gebe im Distrikt Columbia 1200 Gro cers, welche sämmtlich Spiritussen verkaufen; 25 Hotel und Apotheken hatten Licenzen und einige von Letzteren konnten geradezu als Schnapshöhlen bezeichnet werden. Es sei eine so gewöhnliche Sache Cigarren und Konsektläden am Sonntage offin zu halten, daß an eine Sonntags seier gar nicht zu denken sei. Man lasse sogar eine Wirthschaft in der Nachbarschast des Gebäudes der Young Men's Christian Association" bestehen. Die Polizei stecke mit den Wirthen unter einer Decke. Wenn die Distrikts'Commissäre nicht ihre Schuldigkeit thun wollen, werde man sich an den Präsidenten der Ver. Staaten wenden, um zu erfahren, ob die Bürger des DistriktsColumbia keineRechte hatten. Es sei absolut nothwendig, daß die Washingtoner das Stimmrecht erhiel tcn, damit sie sich gegen das immer mehr um sich greisende Uebel des SpiritussenVerkaufs wehren können. W ashingto n, 26 Okt. Das Departement des Innern hat heute tele graphisch die Mittheilung erhalten, daß der Indianer-Agent Barry sich dem Bun desMarschall überliefert und am 20. d. M. Morgens unter seiner Obhut die Los PinosAgentur verlassen hat. Es haben weder weitere Unruhen stattgefunden, noch werden solche befürchtet.

-P ittsburg, Penn., 26. Okt. Im Criminulgericht ist der Herausgeber der Gattling Gun-, Tom Whittaker, der sich ein Geschäft daraus machte, wohlhabende und reiche Persönlichkeiten und Familien mit der Drohung einzuschüchtern, er werde über ihr Thun und Treiben öffentlich berichten und sie dem Spott und derSchar.de preisgeben, wenn sie sich nicht zur Iahlung einer gewissen Geldsumme verstehen, der Geiderprcsiung schuldig befunden worden. Whittaker wurde vom Richter zu acht, sein Helfershelfer George Tesh zu zwei Jahren Zuchtbaus vernrtheilt. Beide wurden sofort nach der Strafanstalt abgesührt. - In Moberly, Mo., starb dieser Tage Tom Gce, ivr Riese von RandolvhCoun in". Er galt für den größten Mann des Staate? und wog 400 Pfund. Seine Gliedmaßen waren von ganz unacwöhn' lichen Verbältnissen, auch der Kovf aewal. ! tig, und dazu passende Hüte muszte er sich aus Bestellung erst anfertigen lassen. Nach ' Beendigung des Bürgerkrieges, an dem er ' auf Seue der Conföderirten Tbtil aenom- ! s cue ocr lioniooennen .gtu g men, stellte er stch jeden Winter in Jesferson Ei!y ein und fand dort als Holzhauer oder Hausdiener Beschäftigung., FastJeder in Jcsserson Eity kannte Tom. Er war naiv und harmlos wie ein Kind und nahm stets regen und enthusiastischen An theil an allen politischen Ereignissen. Als Georg Best zum Bundessenator gewählt wurde, ließ Tom von der Treppe des Ea pitols seine Stimme in dröhnenden, weit schallenden Hurrahs ertönen. Darüber hinaus gingen seine politischen ttundgebungen nicht. Ein liebenswürdiges Dienstmädchen. Die N. Y. V. Z." erzählt : Herr Eras. mus D. Clark miethete die Jrländerin Margarethe McGowan in einem Stellen Nachweis Bureau. Da es schon spät am Abende war, als Margarethe das Haus ihres neuen Dienstherrn betrat, sagte ihr Frau Clark, sie möge sich zu Bett begeben, um am Morgen rechtzeitig zur Bereitung des Frühstückes in der Küche zu erscheinen. Als Frau Clark den folgenden Morgen den Parlor" betrat, fand sie ihr neues Dienstmädchen mit dem Lesen derMorgen zeitungen beschäftigt, von Vorbereitungen zum Frühstück wer jedoch keineNede.-Wie steht es mit dem Frühstück?" fragte Frau Clark erstaunt. .Frühstück?' meinteMargarathe, .ich nehme geröstetes Weißbrod und Thee er muk aber stark sein." Frau Clark verlangte eine Erklärung dieses son derbarcn Betragens. Darauf ließ Mar garethe McGowan sich nicht ein, sie packte vielmehr die Frau sammt deren inzwischen herbcigeeilte Tochter, warf beide zum Hause hinaus und schloß die Thüre hinter ihnen zu. Der californische .Zuckerlönig" Claus Spreckels hat den Ausbau des Zuckerrohrs und die Fabrikation des Rohrzuckers auf

den Sandwich-Jnseln emporgebracht, in dem er selbst dort umfangreiche Pflanzungen anlegen und die nöthigen Fabriken dort errichten ließ und auch Andere er munterte dies zu thun. Jetzt hat er eine Vergrößerung seiner Zucker-Rassi-zerie in San Francisco als nothwendig erachtet. Er hat zu diesem Zwecke ein großes Stück Land an der Wasierfront am Potrero ge kaust und will daraus eine großartige Zucker - Rasfinerie errichten, die täglich 500,000 Pfund Zucker liesern. kann. Die Maschinerie soll größtentheils in San Francisco angefertigt werden. Um den Platz für die Fabrik zu ebnen, sind riesige Erdarbeiten nöthig, welche vielen Arbeitern Beschäftigung geben werden. Auch sollen Straßen und Werfle angelegt werden. Die Gesammtkosten der Fabrik sind aus $750,000 veranschlagt worden. Sobald dieselbe vollendet ist. beabsichtigt Spreckels, um dieselbe dfe nöthigen Wohnhäuser für seine Arbeit??, von denen er 300 u beschästigen gedenkt, zu errichten. DasGanze soll in einem Jahre vollendet sein.

Die St. Louiser Gesellschaft für Lei chenverbrennung hat wieder eine Sitzung gehalten. Herr C. R. Fritsch theilte mit, daß der Architekt, welcher Pläne und Ko. stenanschläge für den Bau eines Leichen verbrennungs-Osens anfertigten der näch sten Sitzung seine Arbeit einhänd gen werde. Gleichzeitig zeigteHerr Fritsch an. daß in Kurzem in den.Carondcleter Eisenwerken ein Versuch mit Verbrennung emes Kadavers (man will dazu ein Schwein ! ! nehmen) angestellt werden solle. Es wurden mehrere neue Mitzlieder ausgenommen und einige andere zur Aufnahme vorgeschlagen, darunter der alte Hecker; s?in Sohn A. Hecker in Carondelet ; sowieHerr Bechtolsheim, St. Louiscr Consul des deutschen Reichs. Auch in Indianapolis xistirt einLeichenverbrennungsverein, aber Todtenstille herrscht von jeher in demselben. erwischtes. Ausland. L o n d o n, 26. Okt. Betreffs des bereits gemeldeten Ausfalls der Reichs tagswahl m Sachsen wird aus Berlin Genaueres gemeldet: B der am 19. d. Mts. in Sachsen abgehaltenen Reichstagswahl, bei welcher der hoch'conservative Geheime Rath Schmiede!, in Dresden mit 4211 Stimmen wieder gewählt wurde. 'erhielt der sozialistische Candidat Müller 3586 Stimmen. London, 26. Okt. Ein ganzes Häusergcviert ir.Nussel Strafe, in welchem sich mehrere Leder-Nikdcrlagen, ein WollLagerhaus und andere Geschäfte befanden, ist gtstcrn Ncchmiltag durch Feuer zerstört woldcn. Der an den Woarerivoerüthen angerichtete Schaden wird aus 50,000 (!k250.000) geschätzt. L o n d o n, 26. Okt. Der Dubliner Correspondent des .Standard" meldet: .Sergeant Sberlcck, ehemalöParlaments Mitglied sür Kings Counlh, ist eine? von den Kronanwälten, welche im Namen der Regierung die Agitatoren Prozessiren wer den. Es unterliegt keinem Zweisel mehr, daß gegen dieselben eine Anklage auf Ver schwörung erhoben worden ist. Mr. Dillon, daß Parlaments-Mitglied für Tipperary, hielt gestern zu Donegal eine Rede, in welcher er betonte, daß vor Weihnacht in jedem County der Provinz Ulster ein Zweigverein der Landliga ge gründet sein werde. L o n d o n, 26. Okt. Eine Dubli ner Depesche an die .Times" meldet: Dtt Pächter des King-Harman, Ex Mit' gliedes desParlamentes für SligoCounty sowie die anderen Grundherrn, haben die schriftliche Weisung erhalten, keinen Pacht zins zu zahlen, wenn ihnen ihr Lrben lieb ist." L o n d o n, 26. Okt. Laut Depesche aus Paris werden die Bischöfe vonValence und Montpellier, wegen beleidigender Ausdrücke gegen die Regierung, welche in dem Briefe derselben an den Minister des Innern enthalten sind, vor das Zuchtpolizeigericht gefordert werden. Paris, 26. Okt. Laut Berichten aus den Provinzen und ausSpanien wurden am letzten Mittwoch über ein weites Gebiet hin eine Reihe Erdstöße gespürt. London, 26. Okt. Eine Depesche aus Constantinopel an den .Daily Tele

graph"sagt: .Laut den letzten Nachrich ten hat Riza Pascha alle Vorkehrungen zur Entwaffnung der Albanesen in Dulcigno getroffen." Mehrere Beamte der Berliner Ge Heimpolizei sollen, wie die Sächsische Volkszeitung berichtet, in Leipzig ihren Aufenthalt genommen haben. Es geschieht dies, wie das genannte Blatt vermuthet, zur Ueberwachi'.ng der Sozialdemokratie. Als jüngst die israeltische Gemeinde in Dessau den letzten Tag ihres diesjährigen Laubhüttenfestes feierte und der Vor leser aus derThora psalmodirte, trat plötz lich ein christlicher Schuster mit einem großen Blumenstrauß, aus dem ein Kru zisix ragte, in die Synagoge und donnerte mit Stentorstimme dazwischen : .Ihr Jud'en, ihr seid nun lane satt Juden gewesen, eS wird die höchste Zeit, daß ihr euch bekehret. Komm her, Israel, ich will dich erretten!" Der neue Apostel fand aber keine Gegenliebe. Israel ward zor nig und warf ihn zum Tempel hinaus.

'Die Arbeitsstatistik der deutschen Gewerkoereine soll in Zukunft alle Viereljahre publizut werden ; der Bericht für daS erste Vierteljahr 1880 ist soeben im Druck erschienen. Bezüglich der Arbeite zeit und den Arbeitsnachweis sind die Erhebungen zu lückenhaft, um allgemeinen Werth beanspruchen zu können, doch ge stattet die Lohnstatistik einige allgemeine Schlüsse. Die Verschiedenheit der Lohn sütze ist außerordentlich, sie schwanken von bis 36 Mark pro Woche; geradezu überraschend ist die überwiegende Niedrig. keit der Löhne, zumal noch in Betracht kommt, daß die Mitglieder der Gewerk vereine zur Elite der Arbeiterwelt gehören. Der Bericht ergibt die traurige Thatsache, daß erwachsene Männer bei dreizehnstündiger Arbeit durchschnittlich 14 bis U Mark (von $3.50 bis 3.60) Pro Woche verdienen, und zwar nicht Feldtaglöhner, sondern Schneider- und Schuhmacher Gesellen (Hannover und Rheinland), während der nothwendige Bedarf einer Arbeiterfamilie 15 Mark pro Woche bt trägt, und Professor Brentano wie Ge heimrath Engel 21 Mark wöchentlich als nothwendig zur Deckung der Selbstkosten der Arbeit berechnen. Der Akkord oder Stücklohn ist gegenwärtig vielfach dem Zeitlohn gleich und zum Theil noch nied' riger. Die Lohnbewegung ist keineswegs allgemein steigend, sondern nur in wenigen Fallen, vielfach sogar noch fallend; im Ganzen können die Lohnverhaltnisse als stabil angesehen werden, was um so trauriger erscheint, als meist die Grenze der Niedrigkeit erreicht sein dürfte. Soll die Arbeitsstatistik der Gewerkoereine dem praktischen Arbeitsnachweis dienen, so muß sie möglichst rasch publizirt werden; es wäre dann leicht möglich, oaß sie sich erweiterte und mit der Zeit die Nothwen digkeit einer Börse der Arbeit nachwiese. - - Fromme Schafschur. Die Kirche des Dorfes Montaner im Bezirke vonVittorio (OberJtalien) entbehrt schon seit langer Zeit eines Allars, da die Gemeinde dort zu arm und auch ein wenig indolent ist. Der Pfarrer, in der Ueberzeugung, daß er bei den Männern Nichts ausrichten werde, wendete sich an die Opferwilligkeit der Frauen. Er bestieg die Kanzel, pre digte von dem Lohne, der im Jenseits alle Diejenigen erwarte, die hicnieden etwas sür die Kirche leisten, und forderte schließ' lich die Frauen auf, ihr Haar der Kirche zu weihen, damit man aus dessen Erlös elnen Altar ancyane. Zugleich zog er eine schaise Scheerc aus seiner Tasche, und nun ließen sich nicht weniger als zwei' hundert zwölf Frauen und Madchen von ihrem Seelenhirten ihrenHaarschmuck neh men. DieDummen werden eben nirgends alle. Der ungünstige Ausfall der Prüfun' gen sür den einjährig. freiwilligen Dienst sowohl in Berlin als in anderen großen Städten Deutschlands bildet den Gegen stand lebhafter Erwägungen in den zustehenden Kreisen. Die Frage, ob die Anforderungen an die Examinanten etwas zu hoch gegriffen seien, hat sich nicht bejähen lassen, und es steht in keiner Weise zu erwarten, daß diese Bedingungen etwa herabgesetzt werden möchten, im Gegen theil ist Neigung vorhanden, die Anforderungen nicht nur streng ausrecht zu erhalten, sondern womöglich zu erhöhen, da sich herausgestellt haben soll, daß an ein zelnen Orten ein zu geringes Maß von Anforderungen sür statthaft erkannt wor' den ist.

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-der- ' , Indiana f vT f 11 rwUne empfiehlt sich zur Anfertigung von Rechnungen, Cirkularen, Briefköpfen, Preislisten, Quittungen Eintrittskarten, Mtglicdcrkartcn, Broschüren, Konstitutionen, Adreßkartcn,

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