Indiana Tribüne, Volume 3, Number 9, Indianapolis, Marion County, 9 October 1880 — Page 5

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Boö cifl es.

An .unsere Leser. f 1 Wir sind heute in die unangenehme Nothwendigkeit versetzt, unsere Leser um Nachsicht bitten zu müssen. Die .Tribüne" konnte bttlte nicht in ihrem gewöhnlichen Format verausgabt werden, denn der Innenseite derselben ist ein großes Malheur zugestoßen. Dieselbe war bereits fertig gestellt und sollte eben dem Druckeüber geben werden. Dazu mußte sie trttmit telst EKvator in den drei Stockmerke tiefer gelegenen Raum, wo. sich die Presse be findet, hinuntergelassen werden. Doch das Unglück schreitet schnell! Die Kette des Elevators sprang entzwei, die Form fiel hinunter, und um die Innenseite der Tribüne" war's geschehen. Selbstverständlich war die Zeit zu kurz, um die Innenseite wieder neu auszusetzen. Mögen sich unsere Leser über den erlittenen Verlust trösten, dann wird es auch uns leichler werden, diese unselige Affaire zu vergesien. . & Die Stadtkaste wurde im vergangenen Monat durch folgende Posten in Anspruch genommen : Gesundheitsrath 5288.00 AssessorS-Departement 198.CO Ingenieurs. Departement . . 151.20 Städtische Commissäre 60.00 Diöspensürium 231.4 Stadtosficcn 47.80 Spital . 721.97 Schatzmeisters Prozente 394 5 9 Cisternen 492.87 Kchlenol 25.45 Entschädigungen 1.00 Feuerwehr 9,408X7 Fontainen 149.00 Gas 5,127.25 Verschiedenes öv.00 Zinsen 4,599.00 Mmkte 17.ro MarktmeisterS Gebühren 409.05 Parks 112.10 Pclizei 4,189.00 Drucksachen 410.43 Salaire 120.91 Statignshaus 172.45 Straßenverbesserungen 3,445.37 Strabenreparaturea 4,196.87 Steuern zurückerstattet 98.00 Wasser. '. 7,358.15 Schulfond 1,096.84 Tomlinson Estate 16 0' Summa . .$i8,M3.89 j&Sf Der Finanzbericht des Schatzmei' sters sür den Monat September ist wie folgt: Ueberschuß am 81. August ; . ,$192,072.37 Einnahmen während des Monats. . 9,841.80 Zusammen .... ..: $201,9 1 4.07 Ausgaben 42,683.58 Ueberschuh am 30. September, i . $169,230.49 25 Aus dem Bericht des Superinten, denten des städtischen Hospitals sür den vergangenen Monat geht Folgendes hervor : Patienten im Spital am Beginn des Monats 49 Patienten ausgenommen während dri Monats 41 Patienten entlassen während deS Monat ... 43 Patienten gestorben während des Monats ... 3 Patienten im Spital am Ende des Monats. . 44 Eesammtausgaben der Anstalt $884.26 2öT Im stadtischen Disspensärium wurden im Monat September Patienten behandelt 276 Krankenbesuche gemacht 335 Recepte angefertigt 656 Ausgabe oZnstituts während d.Monatö $243.94 Für Straßenarbeiten wurden, im vergangenen Monat $4196.87 ausgegeben. Und doch merkt man davon an unsern . Straßen nicht viel. Am Samstag Abend ehielten die Herren Brucker und Fink von Wisconsin Ansprachen an das hiesige Deutschtbum. ' Die Mozart Halle war im Verhältniß zu dem geringen Interesse, das die Deutschen im Allgemeinen bei derartigen (Aelegen genheiten- bekunden, sehr gut besucht. Herrn Bkuckers Rede, welche den größten Theil des Abends in Anspruch nahm sand viel B:isall. Jedenfalls mußten selbst die Demokraten dem Redner das Zugestand 'iß machen daß seine Rede mit den gewöhnlichen politischen Reden nichts gemein hatte. ' V : SS Mat Ford erhielt am Dienstag Abend im Stationshause freies. Quartier weil er aus Taschendiebstahl ertappt wurde.

Die republikanische Demonstration. . Die Republikaner haben mit ihrer gestern veranstalteten großartigen Demon stration die Demokraten entschieden über troffen. Die Prozesston, welche sich am Bormittag durch die Hauptstraßen der Stadt bewegte, war wenigstens dreimal so groß als die am vorhergegangen Dienstag von den Demokraten veranstaltete. Es befanden sich darunter 17 Musik'Bands. während die Demokraten dern nur drei auszuweisen hatten. Der Zug selbst war hübscy arrangirt und beim Anblick desselden mußte sich Jeder gestehen, daß die

besseren Elemente entschieden zur republi' lanljchen Parte: gehören. In den pracy t!g dekorirten Straßen durch welche sich der Zug bewegte, wogte eine unabsehbare Menschenmasse und während des ganzen Tages herrichte ein ungewöhnlich reges Leben in unserer Stadt. Tausende waren gekommen, um ihre Sympathie sür die republikanische Partei zu bekunden. Währenddes Nachmittags wurden, poMische Reden gehalten zu welchen, sie un geheure Masten einsanden. Senator Conkling sprach im Wigwam mährend' am Circle ' andere prominente Redner Ansprachen hieiten. Selbstver ständlich konnte der Wigwam nicht all Diejenigen, welche den berühmten Redner hören wollten, ausnehmen und es mußten Tausende wieder sortgehen, weil sie absolut kein Pätzchen finden konnten. Der Fclclzug, welcher gestern Abend stattsand war ebenfalls eine großartige Affaire. An der ganzen Stimmung die gestern hier unter den Leuten herrschte konnte man ersehen, daß den Republikanern bei der lom menden Wahl der Sieg gewiß ist. LLAls gesternVormittag die republilanische Prozession die Ecke der Washington und Delemare Straße passirte, machten sich zwei .prominente" Demotraten (Coullon jun. und Reyer jun.) das Vergnügen Tausende von Zetteln mit den Zahlen 329 aus mehreren Häusern aus die Straße her abfliegen zu lassen. Wenn die Demokra ten. glauben, damit einen guten Witz ge macht zu haben, so haben sie sicdoch ge waltig verrechnet. Die Lügen mit welchen obige Zablen zusammenhängen und welche von den Demokraten gegen Garfield" gebraucht werden, sind ja längst festgena gelt. Die Leutchen haben sich obendrein durch das gemeineWahlmanöver selbst beohrfeigt, denn sie mußten eine Zeit lang im Stationshaus über den vklübten Unfug nach denken. Dellia McCann will ihr Ehekreuz los werden und klagte aus Scheidung von ihrem Gatten Wm. McCann. Das Paar ist erst seit zwei Jahren verheirathet aber der Mann war noch nie Willens sür seine Frau zu sorgen. . . , . Die Ehe von Josephine Davis und Charles H. I. Davis ist auch eine von denen die nicht im Himmel' geschloffen wurde. Die Frau' klagte aus Scheidung von ihrem Mann mit dem- sie ' schon seit 1870 verheirathet ist. Der Mann hat die Frau zu diesem Schritte veranlaßt,- weil er dem Trunke ergeben ist, seine Frau schlecht behandelt und keine Lust zeigt sür deren Unterhalt zu sorgen. rm 9 Mi m 0 . Mlnme orner ist erst t zwel Jahren mit Michael Körner verheirathet empsand aber während dieser Zeit schon zur Genüge, daß die Ehefeffeln zuweilen recht drückend werden können. Sie klagte aus Scheidung von ihrem Gatten, und be gründet ihre Klage damit, daß ihr Mann bisher versäumt habe sür ihren Unterhalt zu sorgen, daß er ein Trunkenbold sei, der sie schon mehrmals in der rohester Weise behandelte. w txy p ir t . Angmne niclor veavNHttgl an der Ersten Straße ein Wohnhaus errichten zu lassen und erlangte , für diesen Zweck einen Bauerlaubnißschein. . Willis Johnson.wurde am Mitt woch von Sara Jane Johnson geschieden. LS Einer Petition des Herrn Hender son, . Trustee. . der ..Wafferwerk. Com pagnie an das .Superiorgericht zu folge wurde am Mittwoch ein Verwalter für die Werke in der Person des Herrn Thomas E. Hamilton von Baltimore er nannt. 5S-Der demokratischeStumpredner und Temperenzler Benson ließ sich dieser Tage bei einem Schäferstündchen, das er in ei nem berüchtigten Hause verbrachte, ertap pen und wurde, da er auch außerdem total betrunken war, verycstet. Ware 'Benson nicht ohnedies berühmt .und berüchtigt ge nug, er brauchte nur zu sagen mit wem er geht' und man- würde 'erfahren wer er ist.

Zwei Angestellte der Eisenbahn , getödtet. . , i Am Mittwoch Abend gegen 5 Uhr er-

eignete sich an der Maffachusetts Ave. der Kreuzung der I. P. & C. und Bee Line Eisenbahn ein entsetzliches. Unglück. George Royer und Lewis Dörr, Ange stellte der Bee Line Eisenbahn-Compagnie unterhielten sich zusammen. Beide an die Hintere Seite eines Frachtagens gelehnt und die Gesahr nicht ahnend, in welcher sie sich besanden. Eine Rangirmajchine kam nämlich so plötzlich und . schnell herangefahren, daß der Frachtwagen durch dev Zusammenstoß mit der Rangirmaschine, in Bewegung versetzt wurde, in Folge dessen die beiden Männer auf das Geleise fielen und die Räder des Frachtwagens über die Unglücklichen hinwegging?. Als Royer unter den Rädern hervorgehoben wurde lebte er zwar noch, aber schon nach wenigen Minuten erlag er seinen schweren Verletzungen. Dörr erlitt so schwere Verletzungen daß ein Bein sosort amputirt werden mußte und nachdem der Mann diese schmerzhaste Operation durchgemacht hatte würde er durch den Tod von seinen gräßlichen Leiden befreit. Beide waren verheirathet und werden von Frau und Kindern betrauert. Royer wohnte No. 351 Archer Ave. und Dörr wohnte an der Pendleton Pike in der Nähe der Nähmaschinenfabrik. . Die Sonn tagsschule, ein Unternehmen des hiesigen Freidenkerver eins wurde am Sonntag eröffnet und die Theilnahme war eine erstaunlich große. Etwa 60 Kinder schloffen sich derSchule an und es ist sicher anzunehmen, daß sich diese Zahl morgen noch bedeutend vergrößern wird. Der eigentliche Unterricht wird erst morgen beginnen, da am vorigenSonntaq die Eintheikung der Schüler in Claffen fast die ganze Zeit, welche zur Bersügung stand, rn Anspruch nahm.' Nochmals jei hier erwähnt, daß der Unterricht unent qeltlich ertheilt wird und die Unterrichts zeit von 2-3 Uhr Nachmittags dauert. 25- Der' sonst so gewiegte Spekulant English wird voraussichtlich .mit seinem neuen Opernhause kein besonders glückli ches Resultat-erzielen. Das Bedürfniß sür ein derartiges Theater war und ist nämlich in Indianapolis gar nicht vor Handen denn dasselbe gleicht" in der Bauart, Ausstattung u. s. w. Dickson'sOpernHause wie ein Ei dem andern. Als Eng lish den Plan ein Opernhaus zu bauen in Aussührung zu bringen begann, glaubte man, daß nun auch die höchsten Ansprüche befriedigt werden würden. Das ist aber durchaus nicht der Fall, Englischs Opern Haus halt nicht einmal einen Vergleich mit dem Park Thcater aus. öS- John G. Blake erlitt am Dienstag Abend durch das Abbrennen von Feuer werk gefährliche Brandwunden. Wir lenken die Aufmerksamkeit unserer Leser insbesondere auf das in diesen Spalten erscheinende Eingesandt. Das selbe entspricht ganz unserer Ansicht. Kei ner sollte des Unterschiedes in der Partei wegen, dem als Armensreund und Wohl thater hinlänglich bekannten, auch sehr sähigen, Dr. Wm. B. Fletcher, seine Stimme entziehen.' Das neue Lokal von Mox Herrlich No. 143 Ost Washington Straße wird von Tag zu Tag beliebter. Das vortreffliche Bier, der feine Lunch und die guten Cigarren üben eine große Ar?ziehungskraf! auf das Publikum aus. Herr Herrlich läßt es sich angelegen sein, seine Kunden immer zu befriedigen, und der Besuch seines Lokals ist daher bestens zn empfehlen 8T Am Sonntag hielt Herr RappaPort vor einer zahlreichen Zuhörerschaft unter den Auspizien der hiesigen sozialisti schen Sektion einen Vortrag übtx : 'Die heutigen politischen Parteien". Er zog zuerst eine Parallele zwischen der revubli kanischen und der demokratischen Partei, und erklärte die erste ihrer Vergangenheit wegen sür die beffere. doch sei es der Feh let beider Parteien, daß ihre Pinzipieu in der Verganaenheit liegen und sie nicht in die Zukunst schauen. Die Greenback Par tei sei eine fortschrittliche Arbeiterpartei, doch sei eS unmöglich ihre PapiergeldTheorie zu vertheidigen. Die beste Partei sei die sozialistische, doch sei sie zu schwach um. bedeutenden Einfluß auszüben. Eine Verbindung der Greenback-Partei mit der, sozialistischen würde eine gute und starkePartei geben, doch muffe erstere ihren Greenback - Unsinn fallen lasten. Der Vortrag sand vielen Beifall, auch bei den Greendacklern, . die - in großer Anzahl er schienen waren und deren Kandidaten sich unter den Zuhörern befanden. ö Wm. Harwey hat sich vor drei Jahren von seiner Frau auf französische Weise, empsohlen und da seine Gattin Franzis P. Harwey nicht glaubt, daß er wieder zu ihr zurückkehren wird, bat sie das Gericht um ein Scheidungödekret. Die Beamtenwahl des ' Lieder kränz ergab solgendes Resultat: Präsident H. Spielhoff. : . Vice Präsident Otto Schmidt.. ' Sekretär Ernst Decker. , ' " Bibliotoekare-C. Wilhelm und .Johu Könik,??.

rS-, Joseph Garriger. der. angeklagt war in demMordprozeffe derMary Brown falsche eidlicheAussagen gemacht zu haben, wurde am Donnerstag im Criminalgericht verhandelt und die Geschworenen brachten ein auf .nicht, schuldig" lautendes Verdikt ein. ü Die Beamten der früheren Shaw Carriage Compagnie find angeklagt. Gelder, welche den Gläutigern gehörten, vorenthalten zu haben. Der Prozeß wurde vorgestern im Bundesgericht anhängig gemacht. SS" H. Scharn erlangte einen Bauerlaubnißschein sür ein Wohnhaus, das er an Nordstraßc errichten lasten will. öS- Die Zeit der Flitterwochen scheint bei dem Ehepaar Mary und CharlesHergt nicht sehr lange angehalten zu haben. Die Leute sind erst seit einem halben Jahr verheirathet, aber trotzdem hat die Frau schon eine Scheidungsklage eingereicht. Sie sagt in ihrer Klageschrift, daß ihr Mann nicht Willens ist, ste zu ernähren und daß sie eine sehr brutale Behandlung von ihm zu erdulden habe.' S" Die Tage von Joe Wade und

Mary Brown sind jetzt gezählt und der! Sheriff trifft schon einstweilen Vorberei tungen für das Trauerspiel. Mehrere Einbrecher machten am Mittwoch Abend die Stadt unsicher. Aus der Wohnung des Herrn Elam an College Ave. stahlen sie eine Partie Kleidungsstücke und $10 Baargeld und in mehreren andern Wohnhäusern versuchten fie ebenfalls einzubrechen. An demselben Abend wurde Shinnell d?r Driver der StraßeN'Car No. 46 in der Car zn Boden geworfen und um $7.30 beraubt. Der Neger Jack Minroe erutelt vorgestern Quartier un Stationshaus, weil er ein: Prügelei in Sz?n? sctz'e. SLZ Die Wohnung von Thomas M. Cahil! 191. Nord New Jersey Straße wurde voracstcrn von Dieben besucht, welche Kleidungsstücke und sonstige Werthsuchen entwendeten. Herr Schuster, der Herausgeber der Wochenmtung "Journal ofFreedom and Right" ist nach Chicago übergesiedelt und das Blatt erscheint von jetzt an in Chicago. (Eingesandt.) Arbeiter, vaßt aus! Folgendes ist den Verhandlungen des Stadtraths von Indianapolis vom 19. Januar 1880 entnommen. Stadtrath

Lamb legte folgende Resolution vor: . Da der Stadtrath den Rath der öffentlichen Werke schon zwei Mal ersucht hat. einen Dollar und 25 Cents per Tag für Straßenarbeit zu bezahlen, sei hiermit zum dritten Mal Beschlossen, daß besagter Rath der öf fentlichen Werke hiermit angewiesen sei, besagten Arbeitern einen Dollar und fünfundzwanzig Cents sür jeden vollen Tag, den sie sür dieStadt arbeiten, zu bezahlen. Dies wurde mit folgender Abstimmung angenommen : Dafür 19, nämlich : 'Berman, Brown, Bryce, Dowling, Downey, Hamilton, Harmening. Kahn. Lamb, McGinty, Mc Kay. OConnor, PearsonPrier, Rooker, Sheppard, Shilling. Tucker und Wiese. . Dagegen 1, nämlich : Stadtrathsmit zlied Van Vorhis. Van Vorhrs wollte den Arbeitern nur :inen Dollar per Tag bezahlen. Da nun bekanntlich die Herren Van Vorhis und Dr. William B. Fletcher, der Erstere auf dem republikanischen, der Letz tere auf dem demokratischen Ticket als Candidaten für Staatö-Senatoren aufgestellt sind, so glauben wir, daß nach dem Vorgehen des Herrn Van Vorhis, Herrn Dr. Fletcher die Stimmen der Arbeiter zu ertheilt werden sollten, denn dieser ist ein liberaler Mann und hat sich schon bei die len Gelegenheiten, als ein Freund der Arbeiter gezeigt. Herr Van Vorhis hingegen hat sich durch sein Benehmen den Arbeitern gegenüber, die Gunst derselben ein sür allemal verscherzt. . . Gewiffe-Personen, welche Gegner des Dr. Wm. B. Fletcher, des demokratischen Candidalen sür das Amt eines Staats senators in diesem Distrikt, sind, setzen daö Gerücht in Umlauf, daß er eigentlich ein Fremder hier sei. DaS ist nicht wahr; Dr. William B. Fletcher ist der Sohn des verstorbenen Calvin Fletcher. ist in dieser Stadt geboren und praktizirt seit zwanzig Jahren als Arzt dahier. Er war Soldat mährend des Krieges und mehrere Monate lang in einem südlichen Gefängniß. Je dermann. der für ihn stimmt, gibt seine Stimme , einem gebildeten, sahigen und fortschrittlich gesinnten, Mann.. M e h r e r e D e u t s ch e. '

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