Indiana Tribüne, Volume 3, Number 8, Indianapolis, Marion County, 2 October 1880 — Page 5

I n d i a n a Tribüne."

B o L a l e s.

In der Schmidt'chen Brauerci Werden großartige bauliche Verbesserungen vorgenommen, so daß das Anwesen bc deutend erweitert und verschönert wird. Der neue Anbau wird bis zum Frühjahr vollendet werden, während der neue Keller noch in diesem Jahre fertig werden wird. Da das Geschäft der Herren Schmidt tag. lich ausgedehnter wird, so ist die Vergrößerung des Etablissements nothwendig geworden. J&S Der Gouverneur begnadigte am Montag Philipp M. EllZmorth der im Jahre 1878 wegen Einbruchs und Dieb stahls zu 2) jähriger Zuchthausstrafe verurtheilt wurde. Thomas Warner, ein Angestellter der News- verletzte sich am Mittwoch, indem seine rechte Hand in die Presse kam, und wird voraussichtlich zwei Finger einbüßen. ßT Der 94 Jahre alte Vater des Herrn Jakob Becker verließ vor etwa 10 Tagen das Haus seines Sohnes, in welchem er schon seit Jahren lebte. Trotz der eifrig, sten Bemühungen war es Herrn Becker nicht möglich den Aufenthalt des alten Vaters zu ermitteln, der infolge von Altersschwäche schon öfters, ohne sich seiner Handlung bewußt zu sein, eine unb? stimmte Wanderung unternommen hatte. Diesmal sollte er jedoch nicht lebend zurückkehren. Auf einem etwa 3 Meilen von der Stadt entfernten Platze wurde am Dienstag die Leiche des altenMannes ausgefunden. Augenscheinlich war der Tod des Greises schon mehrere Tage vorher eingetreten. Die Beerdigung fand am Donnerstag Vormittag statt. 5 Der Verein der Columbia-Ritter gedeiht prächtig. Er zählt jetzt schon 125 Mitglieder. Der wegen Diebstahls verhaftete Eh. Robinson bekannte sich nicht schuldig und will es auf einen Prozeß ankommen lasten. Heute Abend findet in der MozartHalle eine deutsche republikanische 93er sammlung statt, in welcher die Herren Joseph Brucker von Milwaukee und Henry Fink, Ver. Staaten Marschall von Wis consin Reden halten werden. T John Larkin an Elmstraße wurde Anfangs dieser Woche um Kleidungsstücke und etwas Baargeld bestohlen. ES- Minnie Hall klagte dieser. Tage auf Scheidung von Warren I. Hall weil derselbe nicht für ihren Unterhalt sorgt. 65 Ihre Scheidungsklagen wieder zu rückgenommen haben : Emma Myers gegen W. Myers, Marie E. Jones gegen Wm. D. Jones, Laura Johnson gegen Henry E. Johnson. LS- An Sonntag verunglückte ein Weichensteller der Bee Line Eisenbahn Namens Custer indem er auf eine Lokomotive springen wollte, welche schon im Gange war. Der Unglückliche glitt aus kam unter die Räder, wobei er so schwer verletzt wutte daß ein Bein sofort amputirt werden nußte. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Noble Straße. Am Nittwoch Abend hielt Gene ral Weaver, der Präsidentschaftscandidat der Greenbäöer eine Rede am Circle, zu welcher sich eine zahlreiche Versammlung einfand.. Die Harmonie hatte am Mittwoch Abend Beantenwahl, welche folgendes Resultat ergab : Präsident : Max Herrlich. Vice.Präsdent : John Weißhaar. Sekretär: H. Hoffmann. Schatzmetter: Wm. John. BibliotheZar : Moritz Posner. Fahnentriger : Joseph Pflüger. Trustees: H. Knecht, Wm. A. Mucho und John Bernhardt. j DieDemokraten Haben's wirklich weit gebratlt. An einem Tage dieser Woche suhrein Wagen durch die Stadt, in dem ein Pfeifer und zwei Trompller den übliche, Spektakel machten und auf dem mit gr.ßen Lettern geschrieben stand : Demokratsche Versammlung heute Abend im Wigwaa, Luther Benson wird sprechen." D?ser Benson ist der bekannte Temperenzlrediger, welcher regelmäßig jede Woche einnal besoffen in der Goffe ge funden wir. In der That warum sollte auch Luthei Benson nicht Demokrat sein ? Beide habe: Ursache zu sagen : Richtet Euch nur n.ch meinen Worten, aber nicht nach meine. Thaten." Als abschreckendes Beispiel spielt Benson eine bedeutende Rolle, unl die Republikaner sollten ihn eigentlich sic seine demokratischen Reden bezahlen. Luther Benson und die demokratische Prtei nehmen ungefähr den gleichen maalischen Standpunkt ein.

EZB Die Legung des Ecksteines am neuen Staatshaus, welche am Mittwoch stattfand, war im Ganzen eine ziemlich unbedeutende Affaire, bei welcher die Musikoorträge des Beißenherz'schen Orchesters das Beste waren, wa3 geleistet wurde. Nach dem Vortrag eines Musikstückes machte der in Amerika sich überall vordrängende Pfasfe sein Erscheinen und sprach das unvermeidliche Gebet. Sodann hielt Herr Morris, einer der Commissäre, in deren Händen sich die Leitung desBaues befindet, eine kurze Anrede, worin er die Geschichte des Baues zum Besten gab. Zu bemerken ist dabei, daß der Vater des Herrn Morris einer der Commisiare war, welche das alte StaatZhaus vor 49 Jahren bauten und das $60,000 kostete. Darauf Musikstück und dann eine Rede des politischen Windbeutels Ex-GovernorHendricks. Herr Hendricks war so taktlos, eine ganze Stünde lang zu sprechen, so daß vielen Leuten die Geschichte langweilig wurde und sie sich entfernten. Wir werden am Schlüsse dieses Berich tes einige Zahlen angeben, welche die Rede enthielt, im Uebrigen war sie nichts als eitle Schönrederei und heuchlerisches Ge spräch. Nachdem die Rede zu Ende war, verlas Frau Sara T. Bolton ein für die Gelegenheit verfaßtes Gedicht. Dann folgte eine Beschreibung des Gebäudes und eine Biographie des Architekten Edwin May, dann Musik und darauf wurde ein kupfer ner Kasten in die Grube des Ecksteines gelegt und dann dieser selbst an seine Stelle gesetzt. Commiffar Nelson verlas die Lote der in dem Kasten befindlichen Gegenstände, darunter als ersten die unvermeidliche Bibel, als Beweis, daß es heute noch ebenso dumme Menschen giebt als vor neunzehnhundert Jahren; serner besän den sich in dem Kasten eine Anzahl, osfi zielle Berichte, Exemplare der täglichen Zeitungen, eine geographische Karte des Staates, die Unabhängigkeitserklärung. die Verfaffung derUnion und des Staates, eine Geschichte der Stadt Indianapolis, allerhand statistische Notizen und Berichte u. s. w. Nach der Lchung des Steines sprach der Pfaffe noch seinen Segen und dann war die fromme, gottesfürchtige Handlung zu Ende. Sie hatte mit Allmächtiger Gott" begonnen, schloß eine Predigt des Rev. Thomas A. Hendricks ein und endete mit Amen"! Was nun die Zahlen betrifft, voll denen wir sprachen, so sind es folgende : In 1816 trat Jndiana als Staat in die Union, die Bevölkerung betrug damals 65,000. Die ganzen Staatssteuern belie fen sich auf $6,013. Corydon war die Hauptstadt, in 1823 wurde Indianapolis Sitz der Staatsverwaltung. In 1830 be trug die Bevölkerung 313,031. In 1818 betrug der Werth. des steuerbaren Eigen thums $127051,165, heute beträgt er $831,000.000. Wir haben über 5000 Meilen Eisenbahnen im Staate. Am 14. März 1877 wurde der Bau des neuen Staatshauses beichloffen, das nicht über zwei Millionen Dollars kosten darf. Seine Länge wird 492 Fuß betragen. Die Breite an den Enden 185 Fuß, in der Mitte 282 Fuß. Höhe des Domes 231 Fuß, Höhe des Hauses 100 Fuß, Durchmeffer des Domes 72 Fuß. Einige Fairbesucher ein, Herr und Dame Namens Vager hatten am Mittwoch Nachmittag Pech. Sie wollten mit ihrem Büggy über das Geleise an der Süd Noble Straße fahren, wobei das Pferd scheu wurde und die Insassen aus dem Buggy geschleudert wurden. Dieselben erlitten bedeutende Verletzungen. John A. Negan ist angeklagt Uhren gestohlen zu haben und wurde am Mittwoch verhastet. George Schletzer ein Arbeiter der Atlas Works steht unter Anklage Werk zeuge aus diesem Etabliffement gestohlen zu haben und sitzt deshalb im Stationshause. Vom New Vorker Schwabenkalender liegt der 4. Jahrgang vor uns und können wir denselben nicht nur den Schwaben, sondern jedem Deutschen be stens empfehlen, denn er enthält auf 46 Seiten reichen und außerordentlich heiteren Lesestoff, darunter das herrliche Preis gedicht Das Lob des BierS", wofür der Herausgeber $100 bezahlte. Im Vergleich zu dem, was er dem Leser bietet, ist er un gemein billig, denn er kostet nur 10 Cents. Der Herausgeber G. Heerbrandt, 196 William Str., New York. gieM Jedem, der ihm für ein Dutzend 51.20 einsendet, ein Loos der Ulmer Münster Lotterie und kann man damit möglicherweise 35.000 V!ark ($8250). 20.000, 10,000, 5,000, 1,000 500, 100, 50 Mark gewinnen.

Die Staatö-Fair. Die Wasiersimpel haben wieder einmal gesiegt. Einem Beschluß de3 Ackerbauraths zufolge dürfen auf der Staats-Fair.. welche am Montag begann, keine geistigen Getränke verkauft werden. Der erste Tag der Fair wurde ganz und gar verregnet und auf dem Fairplatze war deshalb weder Nachfrage nach Limonade noch nach Ger stensaft. Es waren eben überhaupt keine Bewcher dort. Die nächstfolgenden Tage trugen trotz des schönen Wetters doch zu keinem sehr starken Besuch des Ausstellungsvlatzes bei. Erst am Donnerstag schien ein wenig Leben in die Geschichte zu kommen. Der Ausstellungsplatz war an jenem Tag sehr gut besucht, wobei die Landbevölkerung ziemlich stark vertreten .ar. Die Jndustrie'Ausstellung bietet in diesem Jahre mehr als in allen vorhergegan I genen. Trotzdem,oder vielmehr weil der edleGer stensaft und alle geistigen Getränke zum Verkaufe auf dem Fairplatze nicht zugelasten wurden, konnte man doch manchen Fairbesucher begegnen, der in Begleitung eines Affen heimwärts taumelte. Der Schnaps, welcher im Verborgenen auf dem Fairplatze getrunken wurde, soll auch seine Wirkung nicht verfehlt haben. , Freidenkerverein. Soc. Turnverein. Obige Vereine eröffneten am Sonntag Abend ihre Wintersaison. Der Wetter clerk war unfreundlich genug, davon keine Notiz zu nehmen und sich von seiner häßlichsten Seite zu zeigen. Trotzdem hatte sich ein ziemlich zahlreiches Auditorium eingefunden um dem vontzerrn Rappaport gehaltenen Vortrag beizuwohnen. Besonders gefreut hat es uns, daß das weib liche Geschlecht dabei so stark vertreten war. Der Vortrag, dem die Anwesenden mit ungeschächter Aufmerksamkeit lausch ten, fand großen Beifall und wird dem Wunsche mehrerer Hörer entsprechend, in der Tribüne" veröffentlicht. Die Leser finden denselben auf der Innenseite dieses Blattes (Sin Irrsinniger verunglückt. Am Mittwoch Vormittag passtrte in der Irrenanstalt ein Unglück das den - Tod eines Mannes zur Folge hatte, und bewies, daß die Angestellten einer solchen Anstalt nicht immer da sind, wo sie eigent lich sein sollten. Ein Patient Namens A. S. Barneu der schon seit zwei Jahren in der Anstalt war und seiner Heilung entgegenging betrat an obengenanntem Tage den Maschinenraum und in Abwesenheit der Angestellten dieses Raumes kam er der Dampfmaschine zu nahe, wurde von derselben ergriffen und erlitt dabei solch schwere Verletzungen am Kopfe, daß schon nach wenigen Minuten der Tod ein trat. . Ein solcher Vorfall sollte in einer derartigen Anstalt einfach unmöglich sein. Erstens müßte unter allen Umständen da für gesorgt sein, daß sich kein Patient der Aufsicht der Wärter soweit entziehen kann, daß er unbeachtet den Maschinenra.um des Instituts betreten kann und dann müffen auch in derAbtheilung, wo sich die Dampf Maschine befindet entweder die betreffenden Leute am Platze sein oder der Zutritt zu einem solchen Raum müßte für die Pa tienten unmöglich gemacht sein. Unwissenheit oder Unvorsichtigkeit. Die Staatsfair hatte auch das Ehepaar Forrester von Laporte County in unsere Stadt gelockt, den Leuten widerfuhr aber statt des erwarteten Vergnügens schweres Unglück. Sie kamen um Dienstag Abend hier an und nahmen im Pyle House. Ecke der Ohio und Meridian Straße Quartier. Als die Fremden am Mittwoch zur Früh stücksstunde nicht erschienen, versuchte der Hotelwirth seine Gäste zu wecken, seine Bemühungen blieben jedoch erfolglos. Um sich Gewißheit zu verschaffen was mit den Leuten passirtZ.sei, öffnete der Wirth das über der Thüre befindliche Fenster um stch damit einen Einblick in das Zimmer zu verschaffen. Der Gasgeruch, welcher aus dem Zimmer strömte überzeugte ihn bald, daß hier ein Unglück geschehen war und als man die Thüre gewaltsam öffnete fand mcn die Leute, welche das Gas nicht abgedreht sondern ausgeblasen hatten, regungslos im Bette liegen. Man über zeugte sich, daß James Forrester, ein sehr alter Mann erstickt und seine Frau dem Tode nahe war. Die angestellten Wiederbelebungsversuche zeigten sich jedoch bei der Frau erfolgreich. Da die Leute sehr alt sind und wahrscheinlich immer auf dem Lande lebten, so kann man eher an nehmen, daß sie das Gas aus Unwisten heit, als aus Unvorsichtigkeit ausbliesen, statt abdrehten.

Die Sonntagsschule. Morgen Nachmittag um 2 Uhr eröffnet der Freidenkerverein im deutschenglischen Schulgebäude eine Soantagsschule. Ueber den Zweck und die Gründe, weshalb eine derartige Schule bei uns zum Bedürfniß geworden, haben wir schon früher einmal gesprochen und wiederholen heute nur, daß der Unterricht unentgeltlich ertheilt wird und die Kinder allerDeutschen willkommen sind. Hoffentlich wird sich schon morgen bei Eröffnung der Schule eine recht große Theilnahme-zeigen. Die presbyterianische Kirche, die ver breitete in den Ver. Staaten, ist seit 1876 von Jahr zu Jahr zurückgeschritten. Sie machte damals in einem Jahr 48,420 Be kehrungen, und sie machte im letzten blos 26,838'. Sie hat jetzt 3,360,000 Jahres, einnähme, und sie hatte 1876 ganze $450,000 mehr, obwohl die Zahl der Geistlichen und Kirchengebäude gewachsen ist. Sie besteht auch nicht mehr wie früher darauf, daß der Glaube an die Hölle zur ewigen Seligkeit .nothwendig sei. Hilft ihr aber Alles nichts. Nur. die katholische Kirche und die Zahl der ganz Ungläubigen wachsen noch, was dazwischen ist, schrumpft zusammen. Nur immer praktisch! Bekanntlich ist die Zuckerbäckerei eine der Hauptindustrien der Auvergne. Die Bereitung von Frucht teigen beschäftigt in Clermont eine große Anzahl Frauen. Beim Hören der Lieder, welche zu jeder Stunde aus ihren Werk stätten dringen, würde sich der Fremde zu dem Glauben veranlaßt fühlen, daß das betreffedde Handwerk besonders zur Musik disponire. Die mit den Früchten U schäftigten Arbeiterinnen singen aber nichts weniger als zu ihrem Vergnügen. Der Gesang in den Clermonter Zuckerbäcke reien geschieht vielmehr auf Befehl. So lange die Frauen und Mädchen singen, ist ihr Prinzipal nämlich sicher, daß sie von seinenWaarenNichts verzehren. Es ist dies dieselbeKeschichte, wie die des Wirthes, der einen Jungen hatte, der wenn er in den Keller ging um Bier einzuschenken, immer pfeifen mußte. Der Kabeljunge versichert schon wieder einmal daß ein nihilistischer Anschlag noch gerade zu rechter Zeit bekannt wurde, um denselben zu vereiteln. Die Nihilisten sollen nämlich die Absicht gehabt haben die neue Pacht Livadia" des russischen Kaisers, welche in Glasgow für die Relse ausgerüstet wurde, in dieLuft zu sprengen. Die Glasgower Behörde wurde von St. Petersburg und von der Schweiz aus da rauf aufmerksam gemacht, daß die Nihilisten Mitglieder ihrer Verbindung nach Glasgow zu diesem Zweck abgesandt, und daß vor wenigen Tagen , drei Personen mit 2 Nitroglycerin-Uhren, die im Koh lenraum der Livadia" versteckt werden sollten, London verlassen Hütten. Eigen thümlich daß dieBehörden immer so außerordentlich klug sind. Alles zu wiffen wäh nen, und die Anführer der Nihilisten doch nicht erwischen können. Sobald es an ein Ausfinden der Schlupfwinkel der gefähr lichen Nihilisten geht, werden die Behörden von ihrer Weisheit im Stiche ge lasten. In Bezug auf das Verhalten des amerikanischen Delegaten auf dem Frei denkei'Congreß in Brüssel schreibt die Londoner Freiheit" : Ein Delegirter von Milwaukee (Amerika) scheint die Freidenkerei dieses Con gresses verdammt ernsthast genommen zu haben. Er brachte ein Programm in Vorschlag, worin sehr weitgehendeSatzun gen vorkommen. Es wurde darin nicht nur der Kampf gegen die Kirche als noth, wendig erklärt, sondern auch der gegen die Monarchie, gegen den Adel, die Geldari' stokratie,das Männervorrecht :c. Endlich kam darin sogar ein Passus vor, durch welchen für den Fall, daß die Regierungen dem friedlichen Umgestalwngsprozeß hin dernd in den Weg treten sollten, ein revo lutionäres Vorgehen für unumgänglich erklärt wurde. Diesen Mann haben seine Congreß College jedoch einfach als insant terrlble betrachtet. Man ist über ihn und fein Programm zur Tagesord nung übergegangen. Warum hat er sich auch der Illusion hingegeben, solch' eine gemischte Gesellschaft, wie sie da beisammen war, für ein consequentes Vorgehen gewinnen zu können? Wollten diese Leute consequent sein, dann wären sie ja keine Freidenker sondern Sozialisten. Ein Soualist braucht aber nicht noch separat Freidenker" zu sein, weil einfach ein unfreidenkender Sozialist ein Charta tan ist, der einen falschen Namen führt."

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Nachdem die Farbenblindheit als gefahrdrohendes Uebel beim Eisenbahn und' Schiffsdienst erkannt ist, hat es sich her ausgestellt, daß auch die in ihren Folgen vielleicht noch gcfahrlichereSignal-Taub heit durch die Abstumpfung der jähre langen Gewöhnung häufig zu constatiren ist. Die Empfänglichkeit gegen Glocken signale steht im umgekehrten Verhältniß zu der Wachsamkeit und Empfindlichkeit der Telrgraphisten, die sich erfahrungs gemäß mit den Jahren steigert.