Indiana Tribüne, Volume 3, Number 7, Indianapolis, Marion County, 25 September 1880 — Page 5
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In d i an a 'T rib üne." 5 5 t
Lokales.
. W-...Das bicsige Coüntyaefän'gmh be i erbergt zur Ze!t 45 Gekangene ' ' .LS" Thomas Jefferson .Scott wurde für irrslflmg erklärt. . , ' ' . , . -''1. .V6HfabftSinttö"roürbj : von 2BU Kam L. S mith 'geschieden. . ' '., .' '.' irr Mm Mittwoch "wurde '.Franciska Schneider für irrsinnig erklär). ' . ,.. öS-, Aus dem Hause von Charles Zim mermann No. 663 Ost 'Washingtonstraße wurde, am! Mittwoch eine. Partie f IUi dungsstücke gestohlen. ' . r'; Äer Gouverneur begnadigte! am Mittwoch James'.'Dünmng. .. welcher . im vergangenen .JahrV.' wegen'j'Lanösinge'rei zu zweijähriger Zuchthausstrase v'erurth'eilt wurde. j ., ' ! , ". -, E. B. Martindäle erlanzte ! einen Bauerlaü'bmbschein ' um an seinem, .Gebäude an Nord Meridianstraöe .VerbesZerungen, welche $5,000. kosten sollen .vor nehmen zu lassen. ' ' ? ,' .'. .. ' ' t&r, Mary Futton' klagte dieser Tage auf Scheidung jjon Ihrem Gatten Frank, weil , derselbe nicht für. ihren Unterhall sorgt und) sie noch obendrein schlecht behandelt. ? ' . Sarah Clark verlangt sür ihr gebrochenes Herz $25.000 Schmerzensgeld. George.W. Wagoner' hat . ihr nämlich die Ehe versprochen, und will jetzt nichts mehr von ihr wissen. - W- Mary L Heath will die Ehefcsseln, die sie seit zwölf Jahren an Albert Heath. binden, gelöst haben. Sie sagt ..in ihrer Klageschrist, daß sie von ihrem Manne schlecht bebandelt aber nicht ernährt wird. S&rn der Jndiana Ave. kam kürzlich ein Pockenfall vor. Der Kranke wurde sosort in's Pesthauö gebracht'und derVor fall wurde so geheim gehalten, daß selbst die Nachbarn nichts davon erfuhren. ö.Die Tochter von Mike Hogarty. welche schon lange einen unbezähmbaren Hang zum Leichtsinn zeigt, , wurde am Dienstag als. sie ..sich, wieder vom Hause entfernt hatte, und in schlechte Gesellschaft gerathen war, auf Betreiben 'ihres Vaters verhaftet. Charles W. Morris wurde wegen .Kleindiebstahls zu einjähriger Gefängnib strafe verurtheilt. ? Mary L. Sayre klagte auf Scheidung von Wm. H. Sayre. Sie sagt in ihrer Klageschrift, dab ihre Gatte - ein Trunkenbold und nicht Willens ist, sür den Unterhalt seiner Familie. zu sorgen. Am Montag stürzte George Ca Pito, der Eigenthümer eines rödlerge schäftes, an der Washington Straße todt zusammen. Der Unglückliche soll $600 in seiner Tasche gehabt haben, die-aber als man die Leiche fand, verschwunden waren. rS" Aus der Buchhandlung des Herrn L.Brandt. No. 9 Süd Alabama Str., ist uns No. 26 der bekannten Wochenzei' tung Jllustcirte Nachrichten aus Deusch land, Oesterreich und der Schweiz", zugegangen. . . ' 3 Der Herald" publizirte in seiner letzten Ausgabe, einen Artikel, in welchem auf die ausländischen und namentlich deutschen Musiklehrer in nicht sehr anständiger Weise geschimpft wird, und welcher von Jremdenhaß diltirt ist. Daraufhin, wid' met der .Telegraph- dem .Herald" über eine Spalte und nennt dabei, den Schrei ber des Artikels in einem Athemzuge eine erbärmliche Dreckseele, verkommenen Schusterle, blödsinnigen Schmierer, infa men Verläumder, Drecksink, Schmutzlap pen u. s. w. Wirklich eine recht herrlich duftende Auslese, welche doch gewiß die Leser des .Telegraph" in eine recht erha bene Stimmung versetzt haben muß! Schließlich mischt dann auch der .Tele graph" noch ein wenig Politik mit hinein, und ist ungeheuer stolz darauf, eine Lanze für das deutsche Element eingelegt zu ha ben. Das hat er aber in der That nicht gethan, denn er hat nur bewiesen, daß es auch deutsche Zeitungen gibt, die ebenso gemein schimpfen und so sinnlos argumen wen rönnen, wie oas ver oeraur am vergangenen Samstag gethan hat. Am Sonntag Früh brannten in der Nähe der Stockyards zwei Scheunen nieder und da in denselben verschiedene landwirthschastliche Geräthe enthalten waren, wurde ein Schaden von $1500 ver ursacht. Eigenthümer des Gebäudes war Herr Nick McCarty. Mike Lynch, ein Jrländer züch tigte amMittwoch Abend seine zwölf Jahre alte Tochter, wober er sie mit solcher Ge walt zu Boden warf, daß daS Mädchen eine Gehirnerschütterung davontrug, von der ein Auskommen zweifelhaft ist.
i'Wf. Der Hande'lsroth, welcher sich jetzt' Indianapolis Commercial ' Exchanges
ninnl, : erwählte die folgenden Beamten : , Präsident Wm.' P..GaUup : ll 58ice Hräsident A..T. Äoore : 2. VÄ-PräV sident I. W.'.Murph; '3. VicIräN. '-- ? - f'm ' ' f dtnt David. G.ibson. ........... , - ' , j . '. ' ... ' ' Sekretär H. C. Wilson. Schatzmeister F. A. W..Davis. Getreide-Jnsvekto'r W. H. Micalf. Mehl.Jnspektor Mi H.Green." Direktoren f-. A. I. Gardner, F. Ostermyer, X M. Davidson, V. T. Mallott, Wm.. Spotts. ' Jalo'n''Greenstreet." S. B. . , . i ... , . J 4 . - . . . arey, M. A..Woclen.. Wm. F. Plel, jr. LS Joe Wade will. -sich.' photographi. ren . uno ot i Vüoer.i verlausen : lauen, um mit dem tzrlöA.d'e Ausgaben, welche . rtr- f. ? rr ein Prozeß.noch erfordern wird, zu bestrei. eu., .W.ir.'.bezweifelNz seinen . Augenblick, daß die Photographie. viele Abnehmer sin.det, Mnxii die Leute ? sind! leicht, geneigt einen Mörder, der.dem Galgen. so nahe. ist, als Märtyrer zu betrachten. - ;: n-n. 13 Der fünfzehnjährige Fred. Hillrl . V man. welcher vel ouner, suulvan uno Talbott an Süd Meridianstraße angestellt ist. siel'am Mittwoch durch die zwischen dem Elavator und der Seitenwand -befindliche Oeffnung, ' wobei er einen Arm brach und sich noch außerdem bedeutend verletzte. ' Wir glauben annehmen zu dürfen daß jeder Jndianapoliser und die meisten Bewohner des Staates, welche ''je die Hauptstadt desselben besuchten, die hiesige Feuettvehr schon zur Genüge besichtigt habe, denn wo es sich um eine Parade handelt ist die unvermcidliche Feuerwehr dabei, ja sie bildet fast immer den Glanz Punkt der' ganzen- Geschichte. Der Ge schmack der Amerikaner ist doch noch recht unkultivirt. ' Die "Grand Arrny of the Eepublic" Hatte am Montag, Dienstag und Mittwoch eine Reunion, bei der es so angweilig zuging wie es bei amerikani schenFestlichkeiten gewöhnlich zugeht. 'Am Diesstag fand der große Festzug statt. Derselbe bewies, wie alle derartige Arrangements noch immer bewiesen haben, die vollständigeUnfähigkeit undGeschmack osigkeit der Amerikaner in der Veranstal ung derartiger Festlichkeiten.' Im Zuge marschirte die Polizei, die leichte Jnfan erie und eine Milizcompagnie von Terre Haute, und außerdem einige hundert Männer, welche sich von den Zuschauern in Nichts unterschieden, als daß sie farbige Bündchen am Rockaufschlage hatten. Eines durfte natürlich im Zuge nicht feh len, nämlich die' unvermeidliche' Feuer wehr. Was diese bei einer Soldatenver-' sammlung zu thun hat, können wir nicht recht begreifen, es ' müßte denn sein, daß man sie dazu benützen wollte, allenfallsige Brände zu löschen, welche bei solchen Ge legenheiten zuweilen vorkommen sollen.. Nächsten Mittwoch und Donnerstag werden wir zur Abwechslung wieder eine Reunion haben und zwar diesmal eine von den Kriegsgefangenen. LV'.Die Jury in der Schadenersatz klage von Angie B. Thomas gegen George W. Galvin konnte sich, trotzdem sie 62 Stunden beisammen war, nicht einigen und mußte entlassen werden. jesr Der Männerchor" hat einen neuen mgentenlen engagnt. w il dies Herr Ernestinoff aus St. Louis, der bis zur Zeit dort einen größeren Verein leitete. Ein Neger entwendete am Donnerstag demWirth Ch. Grobe an der Loui siana Straße 533 aus dem Geldkasten. Von kommenden Montag an wird das Lesezimmer in dem neuen Bibliothek Gebäude zurBenutzung eröffnet sein. Die ausgeliehenen Bücher werden am Montag, den 4. Oktober in demselben Zimmer ent gegen genommen. LS Die neu-renovirt? Mozart-Halle wurde vorgestern Abend bei Musik und Tanz eröffnet. E8 Am Mittwoch Abend geriethen Wm. Flemming und der Neger Daniel Johnson, welche Beide im nordwestlichen Stadttheile wohnen, zusammen in Streit. Die Beiden befanden sich auf dem Heim mege, und während der ziemlich betrunkene Fleming noch an verschiedenen Wirthschaf ten Haltmachen wollte, mahnte Johnson ans Heimgehen. , Fleming wurde darüber so empört, daß er seinen Revolver zog und damit dem Neger eine-wenn auch nicht ge jährliche, so doch schmerzhafte Schuß wunde beibrachte. Der Verwundete wurde inS Surgical Institut, der Betrunkene ins Stationshaus gebracht.
Freidenkerverein. Soc. Turnverein.
' Also morgen wird der Freidenkerverein, V . er . f - .f L. '.m ' . . ' 1 V!.(.l ucs icii?c iücriuuiiuiiyni uuu; in uicii Saison wieder gimeinschastlich . mit, dem Socialen Turnverein abhalten' wird, wie-! der. aus .seinem Sommerschlaf erwache, und dasllr mit erneuter Kraft und festem Wlllen die Wmtersalson beginnen. Den Reigen eröffnet diesmal Herr Philip Rap vavort -mit einem Bortraa über -Den nirrf Q,hz sl'h w,r W Mitiiedern und freunden obiaer Vereine bekannt brauchen wir wohl'nZcht erst darauf hinzuweisen, daß der Vortrag vor. 1 . ,. . w ' aüssicyilich für alle Anwesenden einen k'en 'aeiMäen Men'uü bieten wird.' ' Und bei dleser Wcligenheit. nehmen -'wir' gleich Verantaffüng.ganz'bejonders sie Mtglieder der beiden Vereine zu ermahnend daß sie es' sich zur Ausgabe machen' sollten, in jeder Versammlung ,' regelmäßig zu ersinn ' " " . i mtrAnrhPn nur durck reae f -m V w w - - - w . - - - " - , - - - - W - - O Theilnahme aller Mitglieder zu rastloser LriAiiAiti a aI m m a niA. i yuuHii nmivunii uiiu u o1"" ser, Bestrebungen wird, nur dann erfüllt sen chnn eden Leuten endlich zum Be. dürfniö Seworden ist, von Zeit zu Zeit aus dem gewöhnlichen Einerlei herauszutreten ' . m ' m - . uno gelNlgen. unleryallungen velzumoy. rn- it t .-. . Der.Saame, der dort ausgestreut w.rd. wird dann auch gute Früchte tragen. Wir .''' rn. p ' ' .r rw ....... glauven, oqb es nur omer Anregung oedarf, um stets gut besuchteVersammlunaen zu erzielen. Wenn alle Mitglieder immer pünktlich erschemen und auch ihre freunde zum Mitgehen bewegen, wird sich die Turnhalle gar bald als zu klein erweisen. . Der Eintritt ist auch in diesem Jahre für Mitglieder und Freunde der Vereine frei. JCST Der Schulbesuch m den hiesigen öffentlichen Schulen soll noch selten so stark gewesen sein, als in diesem Jahre, DaS ist ja recht erfreulich, aber dem ent sprechend sollten auch neue Lehrkräfte herangezogen und neue Schulen errichtet werden. ty Ueber die auch in hiesigen Kreisen bekannte Schauspielerin Jenny von Viet tinghoff, welche kürzlich irrsinnig wurde. schreibt die N. P. Sztg." unter Anderem : Sie besindet sich. Dank der Fürsorge des Dr. George Williams in Dunmore bei Scranton, auf dem Wege der Besserung ; M &. yr r m voullanolge enetung lazeml nur eine Frage der Zeit zu sein. So erfrenlich diese Nachricht ist, so unlieb ist es uns, daß unsere neuliche Mittheilung, sür die Unglückliche sei Geld aus Deutschland einge sandt worden, nicht zutrifft wenigstens hat daS hiesige deutsche General Consul tat keine für sie bestimmte Fonds in Hän den. Der Ehemann der Jenny Koch (alias hn gni?nrtfnff Srr tf.'ifW nnS NIin iHMM n 1 1 w -w...... letzte correspondirenderAgent" derOmaha Post", erklärte, daß seine Frau ihn verlas sen habe; keineswegs er sie. Die Familie der Unglücklichen ist in ihrem Geburtsorte Dresden nicht mehr aufzufinden ; die in Berlin angestellten Bemühungen scheinen ebenfalls fruchtlos geblieben zu sein. Eine Erfindung, um Ammoniak wohl seil als Düngmittel herzustellen, soll in Schottland gemacht worden sein. Der Stickstoff der Lust und der Wafferstoff des Waffers werden jeder sür sich gewonnen, der letztere durch Anwendung von Clor, welches dann entfernt wird, nachdem die Vereinigung vollzogen ist. Wenn sich das Verfahren als wohlfeil bewährt, so wäre das eine unermeßliche Wohlthat für den Ackerbau, weil die Bezugsquellen des Ammonik. alsdann unerschöpflich sind, Noch vor wenigen Jahren galt es für nahezu unmöglich, dieses Nahrungsmittel der Pflanzen zu erzeugen, oder wenigstens wohlfeil LU erzeugen. Das furchtbarste Mordeisen ist an geblich in Connecticut erfunden worden. Bei New Haven hat man dieser Tage das Feldgeschütz probirt, auS welchem in einer Minute nicht weniger als 12.823 Kugeln abgeschossen werden können. H. McLean, der bekannie PatentmedizineN'Mann in St. Louis, hat das nöthige Kapital ($1,000) zur Herstellung desselben vorgefrrc.rt i,tti ! na ;t.r. tcnnnn "f l'W wvv Vuv,wv nn. ltm ..i,,.. sr.vv,v,sva k. A. kosten, um mehrere,Exemplare dieses ge. waltigen Mordeisens .herzustellen. Er nennt eS Friedensstifter", was gar nicht stt nrdnr ist nünUith ? s int : d,nn LZ '' ." c' ' .I II wimi uiuii ciuuiui ü wen ycüiuui . t ... v V r nr ijaocn wird, daß man ganze Armeen von der Stärke der preubischen mit öO Kanot J. . jr . ... .c nenimunen verniazien rann, oann roiro . . M f .. ! c.".t . tun Tm-t oas riegsuoren von avsyoren.
Die . East Newark Brücke, in
Newark brach in der Nacht vom Dienstag auf.Miltwoch zusammen als. 80 rr- f m rn ! v . . , v sillll jtinooicQ varuver geirieven rouroen. Es stellte sich dann heraus, daß ein Balken der Brücke ganz durchfault war. Das ist eben das Uebel, daß sich Derartiges erst zu spät herausstellt,. Anfallen derartigen Bauten sollte von Zeit zu Zeit eine gründ liche Untersuchung vorgenommen werder. ' ' Der Botschafter der Ver. Staaten zu ing meldet dem Staats-Departement, daß der Bundes - Consul zu Hong . ong 'hm berichtet, es haben sich im Laufe des ; v tr r nv rn ... mii oem.unr iv enoenoen Äleriel. ies 5002 Chinesen im Hafen von Hang, ?ong nach den Ver. Staaten eingeschifft, Gunter nur 7 Frauen' und U Knaben, Wlr haben keme Ursache uns mtt dieser parken. Chlneseneinwanderung zu freuen, penn durch sie wlrd vielen weißen Arbeitern dle Mögllchkett, genommen nur so viel zu verdienen, um die bescheidensten . Bedürf. m " Ver Vampser .Alsatia welcher am Samstag von New York nach Liverpool abfuhr mußte wieder nacb New Äork jlu. xück, weil am Sonntag Abend in einem seiner Kohlenbehälter eineExplosion, welche V w den Kohlenvorrath in Brand setzte, statt' hatte. Durch dle Erplosion wurde der Behälter demolirt, die Decke theilmeise.be. schädigt und Kohlenklumpen nach allen Richtungen geschleudert. Der Capitän hlt das Experiment sür gefährlich genug um wieder in den Hafen, zurückzukehren wo er am Montag Abend eintraf. In Dublin ist der Jahres'Congreß der britischen Gewerkvereine zusamr!.enge treten. ' Auf seiner Tagesordnung finden wir folgende Gesetzvorlagen : Eine bessere Hastprnchtbill, em neues Cnmlnalgesetzbuch, Verbesserung des Ge schworenengesetzes, so daß Arbeiter Ge schworen? sein dürfen unter Entschädigung für ihren Zeitverlust, Vermehrung der Fabrikinspektoren, bessere Patentgesetze, Aufhebung der Schuldhaft, Prüfung der DampfmaschinenJngenieure, Vertretung der Arbeiter im Parlament, die Reform der Landgesetze :c. . Wenn man dieseTagesordnung betrach tet wird einem klar, wie Vieles dort noch faul ist. Die heutige Wiffenschaft der Wetter künde (Meteorolgie) lehrt, wie ein Schiff einem Orkane oder Wirbelsturme aus weichen könne. Ueberraschungen sind nicht. mehr zu fürchten, falls der Capitän das Drehungsgesetz der Winde kennt und sein Barometer ausmerksam beobachtet, sobald er in die wegen ihrer Stürme berüchtigten Gegenden kommt. Viele Capitäne schei' nen aber mit dieser'Wiffenschaft absolut i i - lft r w n IM A kM SA AI H hAnH IM fl A Al MAa4A W" 3 iuuc,icii - . " r :r. crn ü;uuif)eiuiiHiuuc uuucnui. zum um dringt, man aber auch nicht darauf, daß Leute, denen so viele Menschenleben an vertraut werden, die für ihren Beruf nöthige Bildung besitzen müffen? Wa rum? weil eben Menschenleben schrecklich billig sind. In Newark in New Jersey werden jetzt Schafe um die Wette geschlachtet. Die dortige Freie Ztg berichtet nämlich: .Jm Newarker Schützenpark fand zwischen den Fleischern Henry O'Brlen und Chas. Swan (Letzterer farbig) ein Wettschlachten nebst Zurichten , on Schafen statt, wobei der Ersterer als Sieger hervorging. O' Brien schlachtete in einer Stunde und sechsundzwanzig Minuten 25 Schafe, während sein Gegner in derselben Zeit 16 der Thüre den Garaus machte und sie zu richtete. Der Einsatz betrug je $200. Zu dem Wettschlachten hatten sich ungefähr 500 Personen eingefunden, darunter viele Fleischer von New Bork, Jersey City, rn P v . M m m 'Hallerjon, lizavely, zcayway u. j. w. Daß es noch einen größeren Unsinn geben kann bezweifeln wir ernstlich. Fürst Bislnarck wird in der nächsten Landtags und Reichstagssession an den parlamentarischen Kämpfen persönlich re gen Antheil nehmen. Im vergangenen Winter hielt er von den Sitzungen sich fern. Im Reichstage hat er während der aanzen letzten Zession nur eine Rede ge Qsliun. AVer vie zerlrelung einer Äor. . v cn,rtiilii. v..,jl iuhcii uiiu ;iujciic umu unucic JJilulKl und Reaierunaskommissare katte nickt gewünschten Erfolg. Die neuen Steuern wurden fast alle abgelehnt. Um diesmal besseren Ersolg zu haben, will er das ganze Gewicht seiner Persönlichkeit in die WaatnU ..s.n ff- hn rrtfeh.m . ivuuu v . ipwiw 14 it Arbeiten überbürdet ist, jetzt noch zum Handelsminister ernennen lassen und wird . r w r . es' ...... . ' als oicoer ieme Finanz uno leuerpro p .. r . fienc peronncy verseazien.
Geschäfts -Anzeiger. XleiäerkWnäler. I. Mitchcl. Oak Hall Clotbing House. . No. 9 West WashingtonStr.I Indianapolis. ' I. A. McKcnzic, . Wholesale und Retäil One-Price Clotbier ö GentS' . Furntshing Goods. ... :, No. 38 West Washington Str. - Indianapolis. Ind. . Ellenwaaren. ; " Davis & Colk, Dr? Hiods. Motions, Dlissin? V ' ' . v - 1 uno Aurnijylng tyooos. ,. ' Odd FellovS Hall. ' , ' 66S?63OstWashington,9N.Pennsylvania Indianapolis, Ind. Zwei deutsche Verkaufer angestellt. " ! Hutgescbaest., r. H. Bambcrgcr, Hüte, Kappen, Strob-Hüte. . 16 Ost Washington Str. ' lt Indianapolis Ind. ' ' . : Juweliere. Binghäm,Walkö-Mayhcw Jnweliere. ... . 12 Ost Washington Str. Indianapolis, Ind. Senuh Waaren. John Malony, . THgw York Scliuli - Storo, Verkäufer von Stiefeln und Schuhen. 71 Ost Washington Str. Indianapolis, Ind. I. C. Maag & Co., Capltol Slioo Storo, Verkäufer don Stiefeln und Schuhen. 17 West Washington Str. Indianapolis, Ind. Landwirtschaftliche Gersethschasten. Tyucr & Hadlcy, LandwirtbfchaftS-Mafchinen. 75 ä:77 West Washington Str. Indianapolis, Ind. Teppiche und Tapeten-Geschaeste. A. . Wright & Co., Nachfolger von Adam, Mansur & (So., Wholesale und Retail Verkaufer don ßarvets, Wass Vaver, OU ClotSs. Window Syades, lotstet Waaren. 47 & 49 Süd Meridian Str. Indianapolis, Ind. W m. A m t h o r, deutscher Verkäufer. Albert Gall, ßarpetö) Wall Haper, Hil tzkotö, Draperies Lace Eurtins ZÄatting5 und Nugs. 19 West Washington Str. Indianapolis, Ind. Irtimb6i'-G68chaiste. E. H. Eldridgc & Co., Fabrikanten von Doors, Sasb. Blinds, FrameS und Verkaufer von Lumber, Lath und ShingleS. 133 Ost Maryland Str. Indianapolis, Ind. Cutler & Savidge lurnlDerCo. Wholesale und Retail Verkäufer von Lumber, Latb und PicketS :c. Spring Lake, Mich?gan Osfice u. Yards, Ecke Alabama ; Süd St. H. T. Bennett, Geschäftsführer. Ein katholischer Pfarrer in VarganS, Frankreich, der beim Nationalfeste, den 14. Juli, das Sterbeglöckchen hatte läuten lasten und die Bauern, welche es verhin dern wollten, mit Revolverschüssen versagte und bedrohte, wurde zu blos 100 Francs Geldbuße verurtheilt. Dagegen wurde ein Soldat in Paris kriegsgerichtlich zu 2 Jahren Einsparung verurtheilt, weil er E8 le5e die Commüne" und .Nieder mit dieser Republik!" gerufen hatte. Woraus zu ersehen, daß die Gerechtigkeit auch in Frankreich eine wächserner Nase hat.
: Indianapolis
