Indiana Tribüne, Volume 3, Number 7, Indianapolis, Marion County, 25 September 1880 — Page 4

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(W och enblatt.) Office: Ecke Circle u. Meridianstr ' , ' Jm dritten Stock ' . . fEntered z second-class matter at ttie rostottice at Indianapolis, lnaiana.j Abonnements-Preise. ' Juder Stadt durch die Post ins Haus geliefert Pn Jahr im Voraus 52.00 Ver Nummer .' 5 Keutö. Otto Sch'ssel, Herausgeber. Indianapolis, Ind., den 25. Sept. 1880. Nattonal-Ticket. ' ' i v .Für Präsident: ,. IameS Dl. Garfield von Ohio. Für VicePräsldent : . . r c Chcstcr A. Arthur " von New Vors. ""' ' ' . . -. " ;' Staatö-Ticket. Für Gouverneur: ' ' Albert G. P r t e r von Marion. gür Lieutknant-Gouverueur: Thomas Hanna von Putnam. Für Richter der Supreme Court: 8. Distrikt- B h r o n K. Elliott von Marion. 5. Distrikt William A. Wood. von Elk. hart. Für Staats. Sekretär: ' E. R. H a w n von Crawford. Für StaatS.Auditor: Ed. H. Wolke von Rush. . Für StaatS-Schatzmeister: Roswell S.'H i I l von Clah. Für General.Anwalt Daniel P. Baldwin von Caß. Für Superintendent deö öffentlichen Unterrichts : John M. Bloß von Vanderburg. Für Clerk der Supreme Court : Daniel M. Rohse von Tippecanoe. Für Reporter der Supreme Court: FranciS M. D i c e von Fountain. Marion County Ticket. Sheriff Henry C. Adamö. lerk MoseS G. MeClain. Schatzmeister John L. MotherSheaL. Recorder-Jacob L. Vieler. Richter der Criminal Court I a m e S S. H e l l e r. StaatS.Anwalt Wm. T. Broten. Richter der Superior Court Byron K. Elli. ott, L. C. Walker. - Counth Commissäre I o h n H. S m i t h, G eo.F.McGinni, Archibald Glenn Staats. Senatoren - George H. Chapman. Flavius I. Van Vorhiö. LegiSlatoren Thomas. MeSheehh, I. S. H i n t o n, I o h n W. g u r n a ö, Vinson Carter, I. R. Cotton. Die Greenbackcr in Maine. Die Vorgänge in Maine sind von sehr großer Wichtigkeit. Die Greenbacker spielen dort eine sehr bedeutende Rolle. Sie sind zwei Mal so stark wie die Demokraten und können in Verbindung mit diesen den Republikanern die Waagschale halten. Maine giebt in der Präsidentenwahl sieben Elektoralstimmen ab, welche die Republikaner zu einem Siege nicht wohl entbehren können. Am Dienstag fand die Convention der Greenbacker zur Aufstellung von Candidaten für .das Eelektoral-Collegium statt. Obwohl sich Weaver ausdrücklich die Unterstützung der Demokraten verbeten hatte, siegte doch das Demagogen-Element in der Convention und man ließ sich auch für die Präsidentenwahl auf eine Fusion mit den Demokraten ein. Man stellte vier Greenbacker und drei Demokraten auf. Wäre diese Fusion nun ohne Widerrede durchgedrungen, so wäre Maine für die Republikaner allerdings sehr zweselhast für die Präsidentenwahl gewesen. Die Unzufriedenheit mit dem Arrangement war jedoch so groß, daß ein Theil der Convention austrat, eine seperate Convention abhielt und ein unvermischtes Greenback-Ticket aufstellte. : Die Demokraten werden natürlich für das Fusionticket stimmen, wie aber die Greenbacker stimmen werden, bleibt abzuwarten. Jedenfalls aber wird das reine Greenbackticket Stimmen genug erhalten, um den Republikanern den Sieg zu verschaffen.. An dem ganzen Vorgange jedoch sieht man, wie eine Partei, welche die sogenannte balance of power in der Hand hält, stets

der Versuchung ausgesetzt ist, ihre Prmztpien. einem augenblicklichen Erfolge, zu

opfern und. sich durch aueryanv ompro misse in eine schiefe. Stellung zu bringen. Eine nmae Partei kann nicht gleich auf Er folgö rechnen, sie muß sich damit begnügen Bresche xu schießen und muß Niederlägen ruhig einstecken können.' ' Die Greenbacker r- l "T r e 'r r ' v rrr. nj; ttno zu gierig nacy vjryoigen unv auf Compromisse em,' .welche- ihnen ' nichts k t . . , , ' . j I i . ' ....;'. nutzen, woyl aver cyaoen rönnen. , lr Die Wahl in Mainev .! Ueber das Resultat der Wahl in Maine herrschen noch immer 'Zweifel, welche -auch wohl vor der ofsiziellen Zahlung nicht werden gelöst werden. ' Sicher ist nur, daßdte Mehrheitwelche Seite' sie auch haben mag, eine üngemein kleine sein wiri. " Die .ofsizlelle Zählung' wird" erst' ixn Januar beim Zusammentritt der Legislatur -erfolgen. . Das Benehmen der Demokraten bei dieser Gelegenheit, der? einlaufenden Wahlberichte, muß auf. jeden Unbefangenen abstoßend und degoutirend wirken. Zuerst schien es, als ob ' die Wahl Plaisteds vollständig sicher sei, und der Jubel im demokratischen Lager war groß obwohl noch die Berichte von über zweihundert Wahlbezirken fehlten. ' ; ; . a v. Am nächsten Tage, als die weiteren Berichte die Erwählung Plaisted's unwahrscheinlicher machten, beschuldigten sofort die Demokraten die Republikaner des Betrugs, ohne daß sie für eine solche Beschuldigung auch nur den geringsten Anhaltspunkt hatten. Kaum verursachten wieder' . weitere Berichte eine Senkung der Wagschale zu Gunsten der Greenbacker, so verstummte auch wieder das Geschrei und Gezeter über Betrug. Es scheint bald, als. ob keine Partei mehr siegen dürfe, ohne von der an deren des Betruges beschuldigt ni werden. In diesem Falle aber war die Beschuldigung ganz besonders empörend, denn sie war nichts als ein gemeines Wahlmannöver. In Maine sind die Formalitäten beim Zählen der Stimmen so genau vorgeschrieben und die Abfassung, der Berichte geschieht so öffentlich, daß ein Betrug fast zu den Unmöglichkeiten gehört. ' Wir sind überhaupt der Ansicht,' daß in den nördlichen Staaten keine Betrügereien im Zählen der Stimmen vorkommen. Die Wahlinspektoren gehören den verschiedenen Parteien an, und Jeder ist im Interesse seiner Partei auf der Hut. Solcher Betrug kann höchstens da vorkommen, wo eine Partei im Felde ist, welche' von allen an deren Parteien gehaßt wird, und, welche noch nicht im Stande war,; sich eine genü gende Vertretung zu sichern, wie z. V. die Sozialisten kürzlich in Chicago um eine Aldermansstelle betrogen wurden. Aber solche Fälle sind Ausnahmen. ' Häusiger wird allerdings darin betrogen. daß ungesetzliche Stimmen abgegeben werden. Die Demokraten haben aber wahrhastig keine Ursache, hier, die Ankläger zu spielen. Im Colonisiren und Repetiren haben es die Demokraten längst zur Meisterschaft gebracht. - Sind in Maine wirklich Betrügereien vorgekommen, dann können sie nur von den Demokraten in den im nördlichen Theile des Staates besindlichen französischen Colonien vorgekommen sein. Diese Colonien sind demokratisch, die Bewohner sprechen französisch und viele der Wahlberichte sind in dieser Sprache abgefaßt, welche von den Beamten nicht verstanden wird. Trotzdem haben die Republikaner noch nicht versucht, die Demokraten in Maine des Betruges zu beschuldigen. Dieses fortwährende Geschrei von Betrug wird auch nachgerade zum Ekel. - Gleichzeitig mit der Wahl fand mMaine eine Abstimmung über ein VerfassungsAmendement statt, welches bestimmt, daß in Zukunft zur Erwählung nicht mehr eine absolute Mehrheit, sondern bloß die größte Stimmenzahl nothwendig sein soll. Dieses Amendement wurde angenommen. Da weder die Republikaner, noch die Greenbacker diesmal eine absolute Mehrheit haben, so wird die Frage entstehen, ob dieses Amendement schon auf diese Wahl Anwendung sinden wird. Wenn nicht,' so erfolgt die Wahl des Gonverneurs durch die Legislatur, welche jedoch nur zwischen Den-

;rr Stimmenzahl erhielten Die Legislatur ist npublikanisch, und würde also für den republikanischen Candidaten stimmen! Wahrscheinlich werden die Republikaner behaupten, das Amendement sei nicht rück- , ' L ' . C -ri r i fi ; V! f '' wlrieno uno es x vayer gar mcyr unwayrscheinlich, daß ' die Gerichte zu ' entscheiden haben werden, wer der nächste Gouverneur von Maine sein soll. ', !..'., Frankreich, verfügt über, eine. Armee I . von 1,700,(XX1Mann.. . . I, , , . ' ' , . . ' , : II..' . J . ' In Paris sind gegenwärtig' Zweitau sendTischler im Ausstande' ' ;:-ro.i v -Ui ,;. u.: : ,; i . ?..; - !,5 Der Ueberschuß aus dem Frankfurter Turnfeste, soll , sich : aus 22,000 Mark be. lausen. ; , .. ; .;!-:: ; . .: ' 'Jn Havana starben in voriger Woche 19.Personen am gelben Fieber.und an den Blattern. ', . , , - . ' i Edison's Ankündigungen in Bezug aufsein elektrisches Licht sind' schon wieder sehr vielversprechend. ' ' '-' ' ' -" . Kaiser Wilhelm war dieser Tage ein wenig unpäßlich. ,Wird sich wohl zu viel angestrengt haben, der arme Mann ! 7 ; Die Regierung von Griechenland steht mit den Ver. Staaten behuss Ankauf von drei Panzerschiffen in Unterhandlung.- ' Der 250ste, Geburtstag .'Boston's, n elchen die Stadt dieser Tage beging, gab Anlaß zu einer großartigen Feier. Die San Francisco Abendpost" bxk her demokratisch, hat sich jetzt für die Kan didaten der ' republikanischen Partei erklärt.' ' ;' In Wien erregt Bismarcks Zollpolitik großes Mißfallen und in Deutschland hat er, sich wahrscheinlich auch keine Bewunde rer damit erworben. - : 3n einer Fabrik in Tell City , brach dieser Tage Feuer aus wodurch ein Schaden von $40,000 angerichtet und circa 60 Arbeikr brodlos gemacht wurden. W Der. deutsche Reichskanzler ließ kürz, lich itt England. 1200 Stück Cavallerie. Pferde kaufen. .Sollte er vielleicht gar einen heiligen" Krieg in Sicht haben ? Am 4. Oktober wird Sarah Bernhardt nach Amerika abreisen. Zweifellos wird sie hier Geld verdienen, da sie das Reclämemachen aus dem F. F. versteht. Die -New Yorker Polizeimannschaft mußte um 100 Mann vermehrt werden. weil die Verbrecher und Ruhestörer dort wie Pilze ausschießen. Eine recht nette Gegend das. m . . . Man schätzt die Production Leadville's an Edelmetallen in diesem Jahre aus $15,000,000, was die Production des ganzen Staates Colorado auf Z2ä,000,000 bis $26,000,000 erhöhen würde. Bei der Landtagswahl in Magdeburg erhielt Lasker'nur 127 Stimmen,, während auf seinen Gegencandidaten Listemann 251 Stimmen sielen. Das nennt man eine schmähliche Niederlage. In Coosby County, Texas, hat sich dieser Tage eine Colonie von über 100 direkt aus Deutschland kommenden Aus Wanderern niedergelassen. Ihr folgen weitere 27 Familien aus Deutschland. Religiöser Wahnsinn hat am Sonn tag die Frau eines vermögenden Farmers W. G. Kamp in Reading, Pa. zum Selbstmord getrieben. Ja, ja, die Kirchenlehren erwiesen sich von jeher als recht schwer verdauliche Pillen. Die Arbeiter der Bleiweißwerke zu Omaha sind ausgestanden, weil sie mit ihrer Forderung (zwei Dollar per Tag) abgewiesen wurden. Bisher erhielten sie für diese Gesundheit und Lebei sosehr bedrohende Arbeit nur $1.50 Tagelohn. Das BreslauerAmtsgericht fährt noch immer fort alle Briefe und Schriften in welchen sozialistischer Inhalt vermuthet wird, mit Beschlag zu belegen, trotzdem das dortige Landgericht seine ursprünglich dahingehende Entscheidung zurückgenommen hat. England hat am Cap der guten Hoff, nung wieder einen kleinen Krieg in Aus sicht.' Ob seine Colonien ihm nicht bald ein wenig zu theuer werden ? Um Ruhm gibt der schwerfällige John Bull nicht viel aber wenn es ihm an den Geldsack geht versteht er keinen Spaß. .

jenigen wählen kann, welche, die. höchste

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vorzüglich, anerkannt. '..Auftrage zum Verschissen von Lagerbier aus allen Eisenbahn njen werde. prompt-erfüllt.. -. . x 1 :VJ:V1 -'; '-; ' ' -',

:oV;t:.: : C:t ; üo ::-y, - : ::::5 i Am Sonntag fand in Paris die Ent hüllungideS Standbildes von Thiers statt. Die radikalen Zeitungen protestieren gegen die am Standbilde angebrachte Znschrist : .Der Befreier des Landes", und sie haben Recht,"dnß sie sich gegen diese Lüge auflehnen.. . . . ! 3 t i r ; ' Wilhelm Liebknecht, der sozialistische Reichstagsabgeordnete, hat dem sächsischen Justlzmlnister, wieder einmal.' die Wahrheit gesagt und' muß dafür sechs Monate brummen. "Ja,' der Wahrheitsliebende muß in 'dem herrlichen" deutschen Reich viel leiden! " ! Das Washingtoner Bureau für unbe stellbare Briefe hat die bei St. Augustine, Ala., ans Land geschwemmten Briefe von dem untergegangenen Dampfer City of Vera Cruz" erhalten und wird dieselben, so weit daö möglich ist. an die Absender zurückstellen. 1 j. Von allen Seiten her kommen in diesem Jahre sehr günstige Ernteberichte. Und dennoch wird. man in nicht gar. zu langer Zeit von Getreide hören. daS ver darb und von Menschen, die vor Hunger umkammen.' So will'S eben die göttliche Weiteinrichtung. Ein Englander hat dem Kaiser von Deutschland eine .Uhr zum Kauf angebo ten, welche wohl die kleinste der Welt ist. Sie hat nämlich nur die Größe eines Zwanzigpfennigstücks und bildete durch eine goldene Kapsel .geschützt, die Platte eines Siegelrings. .. Ein' Deutscher Namens Jansen, in dessen Oberstübchen es schon lange nickt recht richtig war', und 'der zu seiner Hei lung nach Deutschland geschickt wurde, sprang auf seiner Rückreise auf hoher See vom Bord' des Dampfers Mosel-, der am Samstag in Hoboken eintraf. Am Montag ist der Dampfer Aury'ra" von Oporto .nach.Southampton, UN. tergegangen. Fünfzig Personen sind er trunken. Die Dampfer und . Eisenbahn Unfälle gehören jetzt zu den täglichen Er eignissen und' mit der Untersuchung wird man deshalb immer gleichgültiger. - Die vorgeschlagene Versassungsrevi sion in der Schweiz wird wahrscheinlich mit großer Majorität verworfen werden, denn die katholischen Mitglieder der Bundesversammlung ovponiren derselben energisch und auch die protestantischen Cantone werden sie nicht begünstigen. In Rußland sucht , man die Frauen, welche ja einen so, großen Theil der revo lutionären Partei ausmachen, zu beänfti gen, indem man ihnen die Erlaubniß zur medizinischen Praxis verlieh. Die Frauen betrachten dies jedoch nur als Recht nicht als Gnade und, sie thun recht daran. Gelegentlich der NationalConvention der Liga der Freidenker , haben meistens Frauen gesprochen und dabei in anerken nknswerther Weise ihren radikalen Ideen Ausdruck verliehen. Es ist eine alte Geschichte, wenn Frauen einmal rädikal sind. dann sind sies auch mit Leib und Seele. 1 1 Herr Walker, der Oberleiter der Volkszählung läßt jetzt durch besondere Agenten die bei den Zählungen in Süd Carolinä verübten , Gaunereien untersuchen. Dieselben sind seit mehr als drei Wochen an der Arbeit.' Das Resultat derselben wird jedoch vorläufig streng geheim gehalten. General Walker beabsichtigt dasselbe erst dann bekannt zu machen, wenn es voll ständig ist, was in ungefähr einer Woche der Fall sein wird."'

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tüMM 5 : t,,.: i:t i SQXJARE,) -'' ' .'?.- ' , ..1 V ' ' I INDIANAPOLIS, IND. Brauerei 'm Staate, Mein Lagerbier! Bottle JBeer" ist vor allem anderen als! 'r C. F. Schmidt. ''i.n ', . ,i K '.! ... . w i Jn'Monticello,' Jll. brachte am Mon tag Fräu'M. Hazjard die Gattin eines angesehenen Bürgers fünf normal ' g'ebil dete. Kinder zur Welt, Drei Knaben starben bald darnach aber ein' Knabe und ein' Mädchen sind am Leben und schreien tüch tig drauf los. Die Mutter befindet sich wohl. ' :: "-- . In New Pork hat ein Bewohner eines Tenementhauses, in welchem 60 Familien wohnen, im Rausche feinr ganzes Mobiliar angezündet. Glücklicherweise ist ein aroßes . Unalück noch recktttitia verbätet worden. Welche Bestürzung muß abe? ein. derartigesEreigniß in einer solchen Caserne hervorrufen ! - . ... . 1 , ,. Dr. Tänner hat als Redner , kein. Glück. Es passirte ihm dieser.Tage, daß tr nur I CFin!"nfcfrtrtn tiprfnttft tih hi8 m t w M .r w v m Halb das Sprechen" unterlassen mußte. Das Hätte sich der Mann eigentlich denken können. Die Geschichte währt schon zu lange und der sensationssüchtige Amerikaner will wieder etwas Neues. Daß die Finanzwelt wenig Zutrauen in die Fähigkeit der Demokraten die Ge schicke deö Landes zu lenken, hat, zeigt der Umstand, daß an dem Tage, an dem es schien, daß die Republikaner den Staat verloren' hatten, V. St. Bonds um 5 Prozent im Course sielen. Am nächsten Tage stiegen sie wieder um Prozent. : Es ist so gekommen wie wir vermu theten: Die Supreme Court hat am Donnerstag den Antrag aus Wiedererwägung ihrer Entscheidung bezüglich der Constitutionszusötze,' abgelehnt.'! Jeder der Richter nahm dabei denselben Standpunkt ein,' wie bei der Entscheidung selbst, was auch kaum anders zu erwarten war. Die Wahl findet demnach im Oktober statt. , Auch die Stadt Pecking hat jetzt schon ein nach europäischer .Art eingerichtetes Hotel in welchem ein sranzöslscher Koch die Speisen zubereitet. . Das ist für die allerdings .nicht sehr zahlreichen Reisebolde, welche einen Ausflug nach Pecking machen, sehr angenehm. Sie entgehen hiermit der Pesürchtung gebratene Ratten nnd gespickte Mäuse vermehren . zu müssen. Die Juden sind jetzt wieder in Ruß land den strengsten Verfolgungen ausgesetzt. Nun sollen sie auch aus den südrus sischen Gouvernements ausgetrieben werden, wo sie früher unbehelligt wohnen konnten. Der revolutionäre Geist, der in den Juden steckt, dürfte als Ursache dieses despotischen Verfahrens angenommen werden. Der ReichStaesabgeordnete Hasselmann hält gegenwärtig in New Pork, Philadelphia und Umgegend Reden über die politische Lage in Deutschland. Nachdem was die Socialdemokratie Deutschlands auf dem Kongreß bezüglich Hasselmann's beschlossen hat, wird er auch bei den Sozialisten Amerikas auf kein sehr warmes Entgegenkommen rechnen können. . Die Kartoffelernte dieses Jahres wird nach den Berichten, die dem AgriculturDepartement am 1. September, vorlagen üm acht Prozent geringer ausfallen als im Jahre 1879. Von den atlantischen Staaten zeigt Maine den geringsten und Pennsylvania den höchsten Stand. In dem letzteren wird . der Durchschnitts-' Prozentsatz auf 95, in New York auf 92 angegeben. In Michigan, Wisconsin, und Minnesdta steht er über 100, aber in Jndiana, Illinois, Missouri und Kansa'ö ist der Durchschnitt auf 90, und in Arkansas ans 74.