Indiana Tribüne, Volume 3, Number 6, Indianapolis, Marion County, 18 September 1880 — Page 5

" J.n d i a n a Tribüne." -i'Vfa , .- . t -, - V i, . ,

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L oöal es.

t& Der Stadtschreiber stellte, am Montag v!er BauerlaubnißZcheine aus." tär-' Die Polizeimannschaft und die Feuerwehr hatte am Mittwoch Zahltag, für die während der ersten Hstlste des Monats ' geleisteten Dienste. Die erstere hielt 52.027.50 und die .letztere $2,450.00 ausbezahlt. . ' ( . ..- Am Sonntag wurde Herr Miller, ein Wirth an der Illinois StraKe und dessen Freund wegen zu schnellen Fahrens verhaftet. Die Polizei wurde darauf aufmerksam weil die Pferde durchbrannten und das Fuhrwerk zertrümmerten. Thomas Bigs hat am Sonntag inen Bekannten um Z3 leichter gemacht und mußte dafür im Stationshaus Quarteer nehmen. Die am Sonntag, vom Männer chor" veranstaltete Excursion fand zwar nicht so viele Theilnehmer wie die vorletzte, aber immerhin brauchte' man ein Dutzend Wagen um die Excurflonisten unterzu bringen. j' Am. Montag Morgen wurde James Miller im Saloon des Sherman Hause gesunden und des Einbruchs verdächtig verhaftet. Der Arrestant verst cherte, baß erden Platz nur deshalb auf gesucht hatte weil er betrunken war und dort seinen Rausch' ausschlafen wollte. , Der Strohhut wird jetzt bald der Pelzmütze Platz machen müssen. ß Carvin Davis wurde am Montag wegen Schlägerei verhaftet. U e b e r s a h r e n. Am Montag wurde ein 70jährizer Greis Namens Mi chael Breen von einer Lokomotive überfahren. Der Mann stand gegen Abend neben einem Frachtwagen der Jndianapo Iis, Chicago und Peru Eisenbahn als Plötzlich dieser Wagen rückwärts geschoben wurde, wodurch der Unglückliche umfiel und unter die Räder des Wagens zu liegen kam. Er erlitt dabei so erhebliche Verletzungen, daß er schon nach kurzer Zeit denselben erlag. Der Verunglückte wurde in seine Wohnung 335 Pine Straße gebracht. Charles Harrison, Lou Clark und WmCarroll, drei Landstreicher, wurden dieser Tage verhaftet. Als sie hinter Schloß und Riegel waren, fand man auch aus, daß sie mit Revolvern versehen waren und es wurde dann auch die Anklage Der dorgene Waffen, getragen zu haben gegen sie erhoben. Das macht nichts aus.. Die Burschen werden höchstens eine etwas größere Portion.Steme klopfen müssen. . Henry C. G. Bals wurde von dem Apotheker G. W. Hoffmann wegen Ehren kränkung auf tzi0.000 Schadenersatz ver ilOstt. LS- Noch einer unserer heiligen Hermandad erhielt dieser Tage den Lauspaß. Es ist dies der Polizist Frndling der schon lange alle Knüppelheld bekannt und ver haßt war. Die rohe Behandlung, welche er einem Reger, den er verhaftete, zu Theiz werden ließ veranlaßte denPolizeirath, den Mann zu entlaffen. Am vorigen Samstag rückten sämmtliche demokratische Clubs mitFackeln aus. Sie kündigten an, daß sie 2000 Mann stark ausziehen würden, ein Jour nal'Reporter überzählte sie und brachte nur &4G heraus. Schließlich ist es ja auch ganz einerlei. Kindern und Narren gefällt ein solcher Umzug, ob es 816 oder 2000 Mann sind, und vernünftige Menschen machen sich in beiden Fällen gleich wenig daraus. Derartige Umzüge haben sehr wenig Ueberzeugungskrafs. Wir zweifeln ob durch dieselben auch nur eine einzige Stimme gewonnen wird. Es ist schade sür jeden Cent, den sie kosten. ita Ein Angestellter einer Nähmaschi nen Compagnie in Jeffersonville ist U schuldigt Gelder unterschlagen zu haben und wurde hier verhastet und von Louis viller Beamten nach Louisville gebracht. B. A. Wilson wurde zum Admi nistrator des Vermögens von Ellison Brown ernannt und stellte N,000 Bürg schaft. Folgende Herren sind Geschworene des Novembertermins des Superiorge richts : 'Maston Dashiel, Jsaac S. Pell, John Brennan, Moses McClarin, Hiram Atland, William S. Munson, Thomas Sharpe, James Swaine, Sol.Hathaway, Patrick Curran, James Collins und. Simons Goings. öS- Der Confidenzler I. D. Prasher wurde vorgestern verhaltet. James Branson kam der Polizei verdächtig vor und wurde deshalb verhaf tet.

... Die St.te Fair,,, beginnt am, Montag, den 27. September , und dauert acht Tage. Da um diese Zeit auch der Grundstein des neue : State Hauses gelegt werden wird, so bezweifeln wir nicht, , daß , bei dieser Gelegenheit viele nahewohnende" Landbewohner - unserer Stadt : einen Besuch ' abstatten werden. Auf diese übt überhaupt die Ausstellung eine weit giößere Anziehungskraft .aus, als auf, die . verwöhnten Stadtbewohner, denn, hörten wir dieser Tage einen (tUn Farmer sagen, das 'auf dem Fairpsatze ausgestellte Vieh . ist doch -immer das Schönste von Allem. Ja. er gerieth bei nahe in Extase als er von den herrlichen Pferden, den prachtvollen Ochsen und dem schönen . Rindvieh überhaupt, welches jedesmal aus der Fair, zu sehen war, schwärmte. Nun wir verstehen die Ge fühle jenes ehrwürdigen Farmers ; ganz und- gar zu würdigen, denn bekanntlich hat jedes Thierchen sein Plaisirchen und es muß auch solche Käuze geben. - Für die Städter sind das. allerdings keine besonderen Anziehungspunkte, denn jene verstehen einen Ochsen erst zu beur theilen, wenn er in BeassteakS umgearbei

tet ist. Die Sehenswürdigkeiten, welche die Fair gewöhnlich sonst noch aufzuweisen hat. sind meistens in der JndustrieAus stellung mit eingeschlossen. Diese . ver spricht auch in diesemJahre recht reichhaltig zu werden. D i e A rb e it s s chul e, welche non den Mitgliedern des TurnschwesternVereins geleitet wird, und in welcher'den Mädchen unentgeltlicher Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten' ertheilt wird, ist von. heute an wieder eröffnet. Der Unterricht wird' jeden Samstag Nach mittag von 2 4 Uhr von Damen des Vereins ertheilt. Für dieses' uneigennützige Bestreben gebührt gewiß den Turn schweflern verdiente Anerkennung. Die Eltern sollten aber ihren Kindern diese günstige Gelegenheit, sich in der Erlernung weiblicher Handarbeiten , . auszubilden. nicht entgehen lasten und sie zu recht fleißigern Besuch der Arbeitsschule, welche. sich in der Turnhalle befindet, anspornen. Diese Woche können wir eine ziemlich große Zahl Heirathslustige auf führen, welche Eheerlaubnißscheine erlang ten. Es sind dies: Philipp I. Hartweck und . Minnke Su her z Marcus D. Forshee und Julia A. Verity; James H. Taylor und Lilia E. Kern z Fred. Stolzenburg und Anna Eg gers ; John M. Herrider und Agnes Dutbie; Thomas Maver und Viola Thömp son; John W. Newman und Mary F. Blake ; Charles A. Simpson und Emma Thompson ; Robert Morris und Laura Bolden; Henry Borbee und Laura I. Johnson; ' Joseph McClary und Debdy Jane Houghland ; David O. Porter und Maggie Hutton ; ?iohn Roder und Louise Berlit; Martin Demmy und Francis Schwabb; Harvey N. Chriflman und Gertrude Ellis; Albert Potts und Lyda Blaine; George W. Church und Lena Meier; John Grisfin und Lyda Petty; Philipp I. Doyle und SarahMcDonald; I. Flemming und Laura Liverina ; Wil liam Wells und Louisa Sturzenegger ; Samuel Simmons und Mary Miles; Christian Baier und Annie Wolf; Tho maZ M. Dickjon und Lizzie I. Patterson ; James L.Miller und Martha I. War. mock; Walter F.Walker und Jessie F. Davis; Moses T. Brougton und Julia A. Widner. Wärmere Tage, wärmere Nächte und infolgedessen eine ganz neue Auflage blutdurstige? MosquitoS. jeT Interessant ist es jetzt Abends einen Spazicrgang durch dieStraßen zumachen, um die Einerercirung der verschiedenen Campagne-Compagnien anzusehen. Die Drehungen undSchwenkungen sindmanch mal urkomisch. tST Im Germania Theater gab es am letzten Sonntag noch eine ErtraVorstel lung, zu der sich trotz deö kühlen WetterS ein ziemlich großes Auditorium einfand. Die beiden Stücke 2' Lieserl und .Recept gegen alte Jungsern gingen über die Bühne und die Darsteller zeichneten sich dabei recht vortheilhaft aus. : Die Zu schauer amüsirten sich sehr gut und man btdauert es allgemein, daß wir Voraussicht lich wieder lange Zeit auf den Genuß des Deutschen Theaters verzichten muffen. 3- Keep offthegrass Heißt es am Courthaus; aber nur am Tage, nicht deS Nachts. - Als Weideplatz recht angenehm. LetztUn zählten wir 10 von den gehörnten Vierfüßlern, welche mit gutem Appetit an der Arbelt waren.

.Dem Muthigen gehört die Welt! . Muth und Ausdauer, das find zwei Ei

genschaften, die nothwendigerweise keinem Geschäktsmanne fehlen sollten. Wem der Muth fehlt in seinem Geschäfte aucy mitunter, ein kleines Wagestück zu unternebmen der muß von vornherein daraus ver zichten, dasselbe jemals erweitern zu kön nen. Aber auch Ausdauer ist sür ein Ge schüft so wichtig, daß es ohne dieselbe gar nicht geführt werden kann. Dem hier so bekannten . Metzgermeister F r i tz . B ö t t ch e r, welcher einen äußerst appetitlichen Fleischerläden No. 147 Ost , Washington Straße hält, können wir beide Eigenschaf. ten getrost, zusprechen, und der Erfolg in seinem Geschäfte ist daber auch nicht aus geblieben. . . , ' . , Neuerdings ließ er wieder seinen Laden. in welchem die einladenden Waaren immer gar verlockend aufgetischt find, neu her richten und hat dadurch , abermals gezeigt, daß er gesonnen ist sein Geschäft von Tag zu Tag zu erweitern, um in demselben Verhältnisse neue Kunden zu gewinnen. Die Waare, welche Fritz verkaust, ist jeder zeit erster Qualität und wer einmal die Ochsen, welche Fritz schlachtet, gekostet hat, der mag gewiß von allen andern Ochsen nichts mehr wissen. Seine Eisbox ist auch stets reichlich mit Eis versehen, so daß das Fleisch immer ein schönes Aussehen und einen guten Geschmack behält. . Nebenbei ist Fritz auch als ein ausgezeichneter Wurst'Fabrikant bekannt und wer von den verschiedenen Sorten gekostet hat, ist immer des Lobes voll. Ueberhaupt kann man Herrn Fritz Böttcher daß Zeug niß ausstellen, daß er seine Metzgerei in einer Weise betreibt, die ihn täglich neue Kunden zuführt. V ., Sein neuer Ablieferungsmagen, den er fich anschaffte, verdient füli'eßlich auch noch erwähnt zu , werden. Sein Geschäft ist auch unter dem Namen Courthaus-Meat Market" bekannt. Dem Guten ein Wort. Obgleich es eigentlich gegen unsere Ge wohnheit ist, einem, in denSpalten unseres Blattes angezeigten Artikel, das Wort zu reden, irgend eine Persönlichkeit oder Firma, welche uns patronisirt, besonders hervorzuheben, so machen wir doch dies mal eine Ausnahme, in der Ueberzeugung daß wir, die Beistimmung unsererLeser sin den werden. ...... . Noch nicht ein Jahrzehnt ist verflossen, seit die unternehmende Firma A. Vogele? & Co., in Baltimore, Md., mit glücklicher Berechnung Heilmittel auf den Markt brachte, welche, speziell sür das Deutschthum bestimmt, zvar im alten Vaterlande bekannt und beliebt, in Amerika jedoch nicht zu haben waren, Dr. August Königs Hamburger Familien Medizinen.' Die Hamburger Tropfen, Hamburger Vrustthee und Hamburger Kräuterpflaster haben den Ruf, welcher ihnen vom alten Vater lande vorausging, vollständig bewährt. Sie wurden eine Wohlthat für Arm und Reich, für Alt und Jung. Nicht nur leich tes Unwohlsein, welches allerdings oft die Quelle einerschweren Krankheit ist, son dern längere Leiden wurden durch die Heil kraft dieser herrlichen Mittel geheilt. Hunderte haben sie erprobt und Hunderten brachten sie Genesung. Angespornt durch die freundliche Auf nähme und allgemeineAnerkennung, welche denHamburger.Familien-Medizinen wurde und um den Medizinenschatz für Familie und Haus zu ergänzen fügten die Herren A. Vogeler & Co. den Hamburger Midi zinen ein weiteres bewährtes Mittel, das. St. JakobS Oel, bei, degn Einführung von demselben glänzenden Erfolge, wie bei den Hamburger Medizinen, begleitet war. Die Wirkungen des St. Jakobs Oel find wirklich wunderbar zu nnenen und erregen Erstaunen überall, wo dasselbe bekannt wurde. Nach einer kaum einjäh rigen Einführung gehört dieses Einrei bungsmittel . zu den beliebtesten und be gehrtesten Medizinen aus dem amerikani schen Markte. Es ist auch kein Wunder, denn Heilung von jahrelangen Leiden svrechen für besten Werth. Wir haben mit Obigem versucht, unseren Lesern ein schwaches Bild des segensreichen Wirkens I der von den Herren A. Vogeler & Co. ein geführten Medizinen zu geben und.glau den, daß uns nun unsere Leser beistimmen, wenn, wir diesesmal von unserer Regel abweichen.,,. f Der .Gesundheitsbehörde wurde dieser Tage ein Sch'arlachfiebersall, der in unsere Stadt vorkam, gemeldet.

.Die Sonntagöschule. , . . " . . ; . - i . i , Den Hauptgegenstand der" Besprechung

bildete in der . letzten Vorandssitzung des retdenkervereins die Errichtung einer freien unabhängigen Sonntagsschule. Es ist nicht zu verkennen, daß sich daS Bedürfniß für eine derartige Schule hier schon lange fühlbar gemacht hat, denn da bekanntlich hier sehr viele Sonntagsschu len besteben, die aber alle unter dem Ein fluft der Kirche stehen, so waren bisher die Kinder der freisinnigen Eltern allein aus geschloffen eine derartige Schule zu be suchen, oder wenn sie daS doch thaten, mußten sie unwillkürlich durch die freisin nige Erziehung die ihnen zu Hause zu Theil wurde und den biblischen unverdau lichen Kram, mit dem sie dort vollgepfropft wurden, mit sich selbst in Widerspruch ge rathen. Man kann also sagen, daß die hier bestehenden Sonntagsschulen "eine noch zu gründende nothwendig machen. Der Freidenkerverein hat deshalb beschloß sen, eine solche insLeben zu rufen und die selbe wird bereits am Z.Oktober im deutsch englischen Schulgebäude eröffnet werden. Da es wohl Viele geben mag, die fich den Zweck einer derartigen Schule nicht erklä ren können, oder denselben vielleicht gar mißverstehen, so sei hier ermähnt, daß die Aufgabe einer solchen Schule nicht darin besteht, den Kindern trockenen Elementar unterricht zu ertheilen, daß dort vielmehr in unterhaltender Weise belehrend und veredelnd auf die Jugend eingewirkt wer den soll. Die Schule soll so geleitet wer den, daß sie den Kindern als ein Ort er scheint, an welchem sie sich bester untermal ten als aus dem herrlichsten Spielplätze, und zu welchem sie sich ohne Aufforderung hingezogen fühlen. Das strenge Du mußt- soll und das hierbei gar keine Rolle spielen. Um das zu erreichen, und um zu gleich das Wirken in der Sonntagsschule erfolgreich zu machen, sollen die Unter richtsgegenstände nur Moral und Sittenlehre. Singen und Anschauungsunterricht umfasten. Dadurch wird zunächst aus die Herzensbildung des Kindes hingewirkt, das Gemüth wird verfeinert und die gei stige Austastung verschärft. Der Unter richt wird unentgeltlich ertheilt, da es dem Unternehmen ferne steht einen andern Ge winn zu erzielen, als den, für unsere deut sche Jugend eine Stätte zu gründen, wo ihr auf Grund humaner Anschauung die beste Anleitung zu einem tugendbasten und sittlichen Lebenswandel vorgezeichnet wird. ' Die Lehrkräfte sind ebenfalls freiwillig und wurden bereits die Herren C. Vonne gut sen., Ph. Rappaport und Frl. Fanni Oppenheimer dafür gewonnen. Dem Un terricht soll eben jeder schulmeisterliche Zwang abgehen, daher ist es wohl bester, wenn Leute, die dem Lehrerberuse nicht an gehören, denselben leiten. DieUnterrichts zeit soll jeden Sonntag Nachmittag von 2 3) Uhr dauern. Wir glauben, daß sich der Freidenker verein durch diesen Plan' den Beifall des freisinnigen, deutschen Publikums erringen wird und sind der Ansicht, daß diesem ver dienten Beifall am besten dadurch Ausdruck verliehen wird, wenn die Eltern ihre Kin der in die Sonntagsschule schicken. ?W fö Morgen Abend findet im Germa niaGarten ein FreiConzert statt. Das Beißenherz'sche Orchester wird die Mustk liefern und recht zahlreicher Besuch dürfte daher erwartet werden. Nach dem Jahrbuch der deutschen Ge richtsverfaffung für das Jahr 1880 beträgt die Zahl der Rechtsanwälte im ganzen deutschen Reich 4143, wovon auf das Reichsgericht in Leipzig 21 kommen. In den einzelnen Oberlandesgerichtsbezirken ist die Zahl außerordentlich verschieden, so zählt z. B. der Oberlandsbezirk Colmar deren 49, so daß auf 31,261 Einwohner 1 Anwalt kommt; Zweibrücken (28) auf 22.901 E. 1 Anwalt; Königsberg (95) auf 19,541 E. 1 Anwalt ; Breslau'(219) auf 17,551 E.l1 Anwalt; Berlin (233) auf 13,136 E. I .Anwalt; Köln (261) auf 12. 531 E. 1 Anwalt ; Kaffel (87) auf 9,076 E. i Anwalt; Frankfurt a. M. (127) auf 7,126 E. 1 Anwalt und Hamburg (221J auf 2.813 Einwohner 1 Anwalt. Wie winzig muß unS diese Zahl erscheinen, wenn man bedenkt, daß in der Stadt New York allein 3,800 Advokaten leben. Frei lich ist auch dieser Stand wieder Stad Amerika's übersetzt und wir könnten rech gut dem deutschen Reich eine Anzahl unse rer Rechtsgelehrten zukommen lasten ohne den Verlust zu empfinden. Aber besten ungeachtet ist es doch eine Schändlichkeit, datz m Deutschland ote Advokatur rnch freigegeben ist.

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