Indiana Tribüne, Volume 3, Number 5, Indianapolis, Marion County, 11 September 1880 — Page 3
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Staat, NeZigion und Materialismus. "' Von P hilip p R appaport. '
j. Wie ksmmt es denn", sagt Garibaldi in seinem Roman : Die Regierung des Mönch's", .daß die, welche ..die Stellvertreter Christi aus Erden sein wollen dessen welcher sagte : Mein -Reich ist l.nicht von dieser Welt" seit der Einsktzung der weltlichen Macht .französische Intervention sechszehnmal. deutsche In tervention fünfzehnmal, östreichische In tervention siebenmal und spanise Jnter.
vention dreimal angerufen haben, während
der Papst unserer Zeit seinen Thron eben
falls nur mit Hilfe der Intervention einer
auswärtigen Macht behauptet?
Und an einer andern Stelle: Jßon einem Umstände ist die Priester
Ichast überzeugt, nämlich davon, daß in
jedem Falle einer all,,en e nen Empörung die römische Armee mit dem Volke geht.
Vles t der Grund, aus welchem man
sich gezwungen sieht, fremde Söldlinge zu
miethen, und warum die Einkünfte des
Stellvertreters des Himmels an Zuaven
Gewehre, Patronen und Schießpulver
gewendet werden.
Gnade. Gottes. Dies beweist, daß die nicht bloß als lhren Verbündeten betracht Gnade Gottes die Autorität der. Regie ten, sondern als obersten Führer anerken-
rungen nicht in allen Fallen schützt. Ein nen und in diesem Falle haben wir nicht
solches Beispiel nun wirkt ansteckend, bloß eine Staatskirche, sondern eine geist
Sehen die Völker an geschichtlichen Vor. liche Herrschaft, nicht blos weltliche Macht gangen, daß die Gnade Gottes Monarchen der Kirche, sondern geistliche Herrschaft im
nicht vor dem Untergange schützt, so wer- Staate. Der Staat mag die Kirche als
den sie selber keinen großen Respeckt vor Lehrerin der wahren Religion anerkennen
der Autorität der Monarchen bekommen, und ihr deshalb Pflichten anweisen, welche
insofern ihre einzige Berechtigung in der bloß ein solcher Lehrer ersüllen kann und
Gnade Gottes besteht. Also selbst dem mit diesen Pflichten die nöthige Gewalt eigenen Volke gegenüber liegt in der An verbinden. rufung Gottes kein Schutz für die Monar- Der erste und vielleicht der größte Borchen. Und wenn gleich Christus sagte: theil, welcher aus der Anerkennung der .Gebet Gott was Gottes und dem Kaiser, Kirche als Religionslehrer heroorgeht, ist. was des Kaisers ist", so hat das weiter daß der Staat all seinen Handlungen kein' Bedeutung, als daß er ebenso, wie einen religiösen Charakter geben kann. wir es heute thun, bestehende Verhältnisie DieBeamten desStaateS vom höchsten ab
aus Gründen der Nützlichkeit ausrecht zu warls können sowohl religiöse als politische erhalten, empfahl. Ursachen sür die Gründe ihrerHandlungen Läßt sich NUN in monarchischen Ländern im Auge haben. Sie können mit Ernst
ein Gründ für' das Liebäugeln der Reli' und Ehrerbietung von diesen Ursachen gion darin finden, weil die Monarchen sprechen, sie können in ihrer offiziellen irrthümlicher Weise ihre Autorität auf die Stellung religiösem Gottesdienste beiwoh-
Religion gestützt glauben, und deshalb nen und können ihre Hoffnung auf gött mit dem Aufhören dieser ihrer Vorrechte lichen Segen bei großen Staatsgelegen
einzubüßen, fürchten, so ist es jedenfalls heilen aussprechen. Der Staat ist dann
mehr als wunderbar, daß man . selbst in ein religiöser Staat. Er kann vor seinen Revubliken die Rel'aion beaünsiiat. So Handlungen den Respekt verlangen, den
Mlt diesen beiden Sätzen könnte wan 1 lst a in tcn meisten wenn nicht in allen der Mensch bloß vor religiösen Dingen i. r m-m. 1 I
"aenlilq viele armel als erievlgl oe- Staaten der nordamerikanischen Union hat, er kann auf die Zuneigung und
trachten. Wir haben hier das Belsp:el Dstg Eigenthum derKirchen steuerfrei. Die Sympathie rechnen, welche die Menschen
eines Staates, in welchem die Religion Einrichtung der sakulativen Civilehe und für Niemanden habender ohne religiöse . f. v m . w ... I .... .1 ... .
inniger mii oer Regierung verounoen war, Öif gesetzliche Ansicht, daß die Ehe nur ein Grund ätze ist. Die Mitglieder, der
als in irgend einem andern Staate und Civilvertrag sei, ertheilt dem Geistlichen Staatskirche betrachten den Staat nich ft-M A f AM i 1. V V . . feu . ' 2 fl A fr ff A I mm V I . .a .' . m,
ivwn uvKin üchüuu.iüjic uuii uuu m slcroi en iwuen vle NkÄte eines onenl- länger im eicDiumaicit als eine :n m
europäischen Staaten gewesen ist. Und en Beamten. Die Gesetze der meisten tution. der sie nichts lschulden oder mi
er war nicht etwa wacklig, weil äußere Staaten verbieten jede Art von Arbeit am begrenzter Dankbarkeit sür'den begrenzten Feinde ihn bedrohten, sondern deshalb, Sonntaa. in ffolae dessen auch all öffent- Schutz, sondern identMuren ihn mit sich
weil die Regierung beim Volke verhaßt lid)en Verkehrsanstalten, Eisenbahnen, selbst. Er handelt sür sie. nicht bloß als war, weil sie mit dem Volke in fortwäh. m.si. Telearavben :c. am Sonntaue ihre freunde der Gerechtigkeit und Humanität.
rendem Kampfe stand und weil sie sich s Thätigkeit einstellen. Roch ist es nicht so sondern als F'eunde der Religion und der wenig aus ihre eigenen Soldaten verlasien roeil Qber an giebt sich von gewisier .reineren und höheren Moral, zu welcher konnte, daß sie sremder Bayonette be Seite her alle mögliche Mühe, unseren uns bloß die Religion führen kann. Sie durste, um sich zu erhalten. Und als sie Herrgott und seinen Sohn in die Versas. betrachten den Staat nicht mehr als eine endlich doch stürzte, empfing das Volk junfl der Ver. Staaten einzuschmuggeln, menschliche Einrichlung, sondern als eine jubelnd den einziehenden Eroberer. Un0 warum dies? Die Gründe dasür göttliche zur Ausrechthaltung der Wahr. Obwohl nun dieses Beispiel so schlagend finb zweierlei. je nach der Stellung der sie heit und Besierung der Menschhkit. ist, duß es kaum weiterer Worte bedarf. Bertretenden. Und an einer anderen Stelle : wollen wir doch etwas näher aus die Sache er fromme Laie ist eben der ihm von .Die Verbindung zwischen Staat und eingehen. . seiner Kindheit in ihm eingeprägten An Kirche macht es nothwendig, daß vie Ge Trotzdem die Staaten, inwelchen die lldjt(t bafe in der christlichen Moral das setzgeber (Abgeordnete, Parlamentsmit Religicn einen besonderenEinfluß gewann, Heil der Menschheit sei und daß ohne diese glieder u. s. w.) der Staatskirche angebittere Erfahrungen deshalb machten, christliche Moral der Staat nicht beste hören trotzdem gerade die Throne amWackligsten nne. Der Geistliche aber kämpft Dann wieder: Der Staat, welcher waren, die sich aus die Kirche stützten weniger sür die Religion als sür die Kirche die Staatskirche anerkannt hat, kann den. (Frankreich, Spanien :c.) liebäugeln den- unb br stuß der Kirche ist gleichbedeu fenigen nicht Macht verleihen, welche
noch fast sammlllche egterungen, oic tcnb mit bem Einstich der Geistlichkeit, suchen diese Kirche zu zerstören (den Dissi. republikanischen nicht ausgenommen, mit st m Streben der Geistlichen ihre denten nämlich). Das einsachste Mittel, der Religion oder der Klrche. Hände auch in der politischen Verwaltung eine solche Gefahr zu vermeiden, besteht Der Grund sür diese abnorme Thatsache oes Staates zu haben, was nicht ausblei darin ihnen keine Aemter, oder Vertrau, kann nur in festcingewurzelten falschen 6cn -jn0 jobal3 einmal die Versassung ensposten zu geben Anschauungen bestehen. Dies ist denn eines Landes es selbst ausspricht, daß der Auf die Frage, wer sür den Staat ent auch in der That der Fall. Staat eine göttliche Institution sei. Die scheiden soll, welches die wahre und welchcö Es wird von vielen Moralisten behaup. nm gieren und darauf hin zielen die falsche Religion ist, antwortet der tet, der Staat sei eise göttliche Institution jh Bestrebungen. Sie will nicht vom gute Mann : .Der Herrscher, der sür den und sie weisen mit Entrustun.'. denSatz, Staate geduldet sein, sie will ihn beHerr- Staat handelt, soll auch für denselben daß der Staat ein sozialer Compakt sei. Deshalb verlangt sie, daß der urtheilen.- . als unmöglich zurück. Obwohl nun m Staat ihr das Recht einräume, die mora . . , letzter Beziehung die religiösen Moralisten eri Interessen der Bürger zu wahren. Eine gesunde Meinung. Recht haben, haben sie mit ihrer anderen deshalb verlangt stt, daß man ,hr den ' Behauptung Unrecht, denn der Staat ist Schulunterricht in die Hände gebe. Bei Am Montage zog die wisienschastliche weder ein sozialer Compakt, noch ist er ein am sie aber selbstverständlich nur Asiociation der Ver. Staaten, in Boston göttliches Jnstiwt. Gott hat mit dem re eigenen Jnteresien im Auge. Hat sitzend, die öffentlichen Schulen in den Staate ebensowenig zu schaffen, als mit man erst einmal den Staat zu einem christ. Kreis ihrer Besprechung und wir sind den anderen Vorgängen auf der Erde und Ii(j)en gemacht, dann wird es, soviel ist iht sehr dankbar dasür. Sie findet das ein Compakt ist der Staat nicht, denn ein che n bcn Ver. Siaaten nicht mehr System derselben sehr veraltet, und hinter solcher ist nie in einem bestimmtenMomente lange dauern, bis derStaat auch zu einem dem wiffenschastlichen Geiste der Zeit zu avgeschloffen worden, noch kann er zu protestantischen gemacht ist und was in rückgeblieben. Die echt wiffenschaftlichen irgend einer Zeit auf gegenseitiges Ueber- jachen Füllen bjc Folgen sind, daß laßt UnterrichtSzweige würden zu Gunsten der einkommen ausgelöst werden. Der Staat uid)t 0U bct Geschichte ersehen. Daß unwiffenschastlichen vernachlässigt. Aber ist ebenso ein Ergebniß dcr Nothwendigkeit tQ Verlangen der Kirche dahin geht, läßt der Hauptüb:lstand liege in der Methodik, oder Nützlichkeit und seiner inneren Ein- 0U 0er folgenden Stelle ersehen, die welche nicht zu wiffenschastlichem Selbst' richtunz der Entwicklung und des Fort. dem Buche eines christlichen Moral- denken erziehe, nicht die Kcäste der Zög.
schritts wie vieles Andere, wie Moral, zebrers entnehme. Das Buch ist betitelt : linge entwickle und stärke, nicht sie zur
Recht und Humanität. Der Staat ist n Elemente of öloralit?", und der Beobachtung, Verglei'chung und eigenen nichts Geschaffenes, sondern etwas Ent Bersasser heißt Wm. Whewell und ist ein Forschung anleite, sondern Alles mechastzndenes und deshalb hält seine innere D. D. das heißt ein Doktor der Gottes nisch betreibe, die Individualität unter.
Einrichtung gleichen Schritt mit der vor stelebrtbeit. drücke und den Schein des Wiffens und
vorwärts strebenden Kultur. Eine Rück Indem er die Beziehungen zwischen Könnens pflege. Die Wissenschasr muffe
ficht auf seinen Schöpser hat aljo ver Staat und Kirche beschreibt, nennt er drei nach wiffenschaftlichen Methoden . im Staat nicht zu nehmen, weil es einen Formen dieser Beziehungen : 1) Gleich. Schüler entwickelt werden das Äollstopsen solchen Schöpser nicht giebt. giltigkeit des Staates der Kirche gegen mit auswendig gelernten, unverdauten
Wenn daher monarchische Regierungen über. 2) Schutz der Kirche. 3) eine eta- Kenntnissen müffe aushören. Als Muster
behaupten lion Gott eingesetzt zu sein, blirte Staatskirche. Für eine Staats- der Volksschulen, wie sie sein sollten, wird
behaupten sie was nicht wahr ist. Trotz kirche ist der Mann begeistert und er spricht die seit sünf Jahren in Q lincy, Jll., be dem stützen sie auf diese Behauptung ihre sich darüber in folgenden Worten aus : stehende Volksschule hingestellt, w lche un Autorität und jeder Monarch nennt sich .Die dritte Form, welche wir zu betrachten ter einem deutschen Oberlehrer so befrie von Gottes Gnaden. Wären sie wirklich haben ist die, in welcher der Staat eine digende Ergebniffe liesere. von Gottes Gnaden, so wäre ihre Autori. etablirte Kirche anerkennt.- , ' Mit diesem Urtheile stimmen glücklicher
tät allerdings moralisch unantastbar. Das ist eine Kirche, welche als Lehrerin weise alle wirklichen Pädagogen, auch die
Allein es scheint, daß auch die Gnade Got der wahren Religion betrachtet und deö anglo-amerikanischen. überein. sind . aber
tes nicht immer zuverlässig ist, oder daß halb Tbeil' an der Verwalluna des Lan zu ohnmächtig, und deshalb zu seig, um
sie wenigstens nicht ewig einer und dersel des haben sollte,' wie es der Fall, war, als mxt unwiderstehlichem Nachdruck die .5? selben Person zugewendet bleibt, denn Constantin die christliche . Religion ,im thige . Resorm zu . ver-". und erlangen' . r ' O - I rx 1 . 4T3 . ii. o T ' ' ' or 1 je. J K . ' r r. ' ' rT v OiiiAtt filtiiM X (cL JA a m in K
1030N io manoj ü"ll. vv" vjjoucs na , romitcoen jicicae, einiuoric. ?enn . OIC .uvui m, wuu uu flU i,,.
Das neueste Mittel gegen die See-
krankheit.
Von dem wohlbekannten Mediziner Dr.
Beard ist ein Werk über die Seekrankheit
erschienen, worin der Sitz dieser Kankheilt nicht in den Magen und in den Verdau
ungsapparat, sondern in das gesammte.
durch die Bewegung des Schiffes erregte
Nervensystem verlegt wird. Er stützt seine
Theorie u. A. aus die Thatsache, daß
zarte, seinorganisirte und nervöse Persv'
nen der Seekrankheit mehr untermorsen
sind, als starke phlegmatische. Seine
Behandlung derselben ist der Voraus-
setzung ihres nervösen Charakters ent
sprechend. Er schreibt vor und nach dem
Anfall solche Mittel vor, die geeignet sind.
die Erregbarkeiten des centralen Nerven systems zu vermindern, und vorzugsweise Bromnatrium (Brornide of Iodiiim). das er in Dosen von 30 bis 60 Gran, dreimal des Tages mehrere Tage lang vor der Reise und während derselben, bis alle Ge sahr vorüber ist, genommen, am wirksam sten und.selten erfolglos gesunden haben will. Das Mittel sei zuerst von einem Arzte zu geben, könne dann später den Patienten selbst anvertraut werden. Dr. Beard warnt ganz besonders gegen Absührungsmittel, Spiritussen und Mor. phin oder Opium als Mittel gegen die Seekrankheit. Er sügt hinzu, daß bei der Bromnatrium Behandlung der Patient
darf sogar vier haben, begnüge mich aber mit zweien; gehrn Sie nur wieder zum Konsul!", sag! höhnisch d.r mohamedani. sche Jude. Diesmal ersa.'eint der Konsul selbst und lntja.kidct folgendermaßen: Als Angehöriger unseres Staates dürfen Sie alleroings glauben, was Sie wollen, und können daher auch zum Islam über treten. Sie dürfen aber trotzdem niemals die Staatsgesetzc verletzen, sonst machen Sie sich straffällig. Nun verbieten aber unsere Gesetze bei Kurier Strafe die Dop pelehe, und wenn Sie zwei Frauen haben. to ist das " .Nun gut unter. bricht , ihn dcr Angeredete, fo schreiben Sie denn : Mehemed Anym Effendi reist
mn einer rau unv nncm Bienstmädchen.-
o geiaiay es und die Sache war zu Ende.
3- S. Batcs, 41 Park Rom (.Times' Building). New York. Anzeigen-Agentur.
Feuer-Alarm-Signale.
4 Pennsylvania und Markct.Srae. K Hauvtauarlier oe Vrun TlebnrimrH
' VJ " ' " 6 Ost und New Fort.
7 Mlckiaan und Noble.
8 MajsachuscttsAd. und New-Jerseh. 9 Nord und Mnsto.
nach Belieben auf dem Deck oder in seiner 12 2 en9ine m, Massachusetts Ad. urd Kajüte verweilen u.nd essen kann, was ihm 13 stflrt h .nhi-
. , . V 7" ' viiku'UU beliebt. Auch sei der,clbe weit weniger 14 Fort Wayne Av. und New Jersey, der Erkältung, sei es auf der See, sei es 16 Massachusetts Ad. und Peru. . ' ' 1 ' Iß ?firitii r, ciri.
bald nach der Landung, ausgesetzt.Wenn dem so ist, so ist ein großes and 18 Barrows und Malott Av.
peinliches" Problem gelöst. 9 Aräzer und John.
ucueqe-;'iu uuc und siebente Str.
l 4 Alabama und Siebente.
Eine Charakteristik dcö Amerikaners. 15 Meridian und Sicb.me.
12 Audas und Lincoln.
17 AutstcllunqZ.tLcbäuoe..
128 C n:r.U Av.nue und Achte Straße. 131 Alabama und Morrison.
13.' R bamton und Ackte -tr.
34 Eollea.' Aveuue un Zeynte Str.
13'. Home Av nue und D.'Iamar,
1 i6 Del!rare und Miäiiaan.
21 No. ö Reel House, St. Joseph. -23 Pennsylvania und Pratt.
24 Mcndian und Zweite. 25 No. ö Engine House, Sechste. , , v rr rc- . k JL - ' 1
Viel Wahres bei viel Uebertreibung enthalten die folgenden Worte über den amerikanischen Charakter aus dem Munde eines deutschländischen Schriftstellers: Fieberhafte Aufregung und Rastlostg keit kennzeichnen das Thun des Amerika ners; er scheint ganz aus Nerven und
Sehnen zu bestehen, .mit nur so viel
Knochen und Muskeln als gerade nöthig, 26 Mississippi und St.Clair. v nH MC !j vm t '
um iene .usammenubalten. Reickaulicke " ?uin0l un0 "cyigan.
" A U I J " -'-17 J '
Muße und behagliches Selbstgenügen
sind ihm fremd. Wie seine Thätigkeit,
so ist auch sein Genuß von krampshafter
Unruhe durchdrungen, und arbeitet. er.
so drangt er in zehn Stunden so viel 32 Meridian und Walnut.
3-hfi,i,fii zusammen, wie der KuraNaer 24 California und Vermont.
in zwanzig. Gcht er dann zum Vergnü
gen, so macht er es ebenso; er trinkt in acht
Tagen so viel wie ein Münchener in vier
Wochen, er hört mit halbem Ohr eine aus
zwei Stunden zusammengestrichene große
28 Home Av. und Pennsylvania. 29 Vierte und Mississippi. 212 Tennessee und William:.
MS WUnnfnlninM 111.S QDIJ.:.
" ! ww tu iiuv JlllulUUU. 214 Illinois und Herbert.
31 No. 1. Engine Haus, Jndiana Av
8ö Blake und New Aork.
36 Jndiana Av. und St. Clair. 87 Stadt-Hospital. 88 Blake und Nord. 39 Micdigan und ?lgne. 812 Weft und Walnot. . ,
318 W.st und Dritte.
Oper an, rennt wie ein Briefträger durch 'Siebente undHowaid.'
41 No.6ngine HoAse, Weft Washlvgtou. 1 iJ;s,',s i 17 9
xä. vvnwvwi 9 ?uy;ugion üir. 43 Missouri und Nkw Aork. 4ö Meridian und Washington. 46 Illinois und Obiu.
47. Tennessee und Washington. . 48 Mngan's Pork-Haut. Iudianola lStrinatoton.
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in Bildergalerie, um Kunst zu genießen, und bestellt nachher ein Bild bei einem
alten Meister", von dem er viel Rühmens
werthes hörte. Am schärfsten aber befan
det sich das nervöse Wesen der Amerika
ner bei iolcken Keleaenbeiten. wo es iick
um die, Bbch.ung .ines Vorgang. Z!'. handelt, bei welchem Glück oder Geschick- 41ö Fergusons PorkbauS. .
lichkeit, Kraft oder Ausdauer den Aus M-'l 3- B. und W. Round Hau,. ' s.'.: m,.:. 423 Jnkane Aöhlum.
vi,"""".. -wninniini . i. Aa.i rr
mt.-v- m.sRw.-itx.i..t.v. " v", ou.
v,civeii, PluiivkUt,u,u,iSlUN0i- 52 JUlnoiS und Louistana.
baten, bei Wettfahrten zwischen Dam S3 Missouri und McCarthy
psern oder Lokomotiven, o jetzt bei der M?'??.
Lauspest, bei der die zweibeinigen Esel die 57 Meridian und Rad '
vierbeinigen Renner ersetzen. S8 Madison Adcnue und Coburn.
b9 Madisan Av. und Dunlad. . -A 1 (Vt M .
lz.xseii un? Noaooo.
Die Auswanderung vieler Mohame S13 Kentuy Ave. und Merril.
unim uno 'Morri.
S16 Jll nois und Kansaö.
rtä 11 l. V 4.W1' ?
X.. F. ;ri;. tSLtt m. I oi uuiju uno vjkoizit.
UUllll IIUU Ul l4llUlt WlUUilll lilUUl
den wurde gezwungen vom Throne hei. Religion der Kirche. auf diese Weiseols als.sie .selbst. ..Deshalb ist.es so ersreulich, abzusteigen, und ' ich' -bin -überzeugt dab richtig'anerkannt, ist -7 da Religion der dablhnen.' d'enKehrern, die Männer .der dem Köitg Gedrgon 'Hannover z. B.-im beste'Fuh'rer des Menschen ist ünd.rellgiSZe strengen Wigerifchaft zu Hülfe kommen..
Jahre 1866 die Gnade des Königs von Einflüsse die tiessten und mächtigsten sind Preußen lieber gewesen wäre, als die ist es natürlich, dak die Herrscher die Kirche
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den Konsulatsbeamten in Konstantinovcl si? Morris und Dakotah.
bedenkliche Schwierigkeiten. So kam einst 61 No. 2 Hacken und Leiter Hau, Sud St
zu dem östreichischen Konsulalideam.en lT?Zl?aM'
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ein uciiici iiyrnuiuact ifiunn mu üiun 64 Ofi und 2)icC,arly.
dem Vollbart in türkischer Effenditrackt. es A abama und Virginia Ave.
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machte verschiedene Selams und sagte: . .ya.
Ich bitte um einen Paß nach Trieft sür g9 Madison Av. und Peunsdlvania.
Medemed A um Effendi. .Dann aeben 12 Mctternan und Dauderth
Sie zur türkischen Behörde, lieber Freund, " Zo. gme Haus, Virginia Av
wir geben nur Pässe an uusere Lands. ?z Washington und Benton.
leute , entgegnete der Beamte. Ich bin 74 Georam und Benton.
thr Unieribsltt. saate läckelnd der Nie,,. yoren Av. und Pme
yj-' - " r i - u - j r i " i na r:ll MH yii.m
v . . . . -- .... II Jumuu u.uv vuu
ooiurie, vor meinem ueornnn zum 18 irainia Av. und Dillan.
Islam hled lch.Jsaak B., gebürtig aus 79 Dillon und Hurou.
M.'en - M?n rf Innern ftin, iinh'iS?rstri- 712 Sprure und Prospekt.
7 ' v: c il ! v , N5 Eng'isch Ave. und Laurel.
Kii . u,. ,i,u,r,l vc 7,4 Orange und Olive. Renegaten zum Consul', trägt ihm den 71.' Sckclbd und Beecher.
&trtticin tinr und tth&li den Nekl 1 Market uud New 3?rseh.
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seines. UebertrMs zum Islam die Staats' S4.New Vorl. und Davidson.
anaedöriakeit .noch . nicht) verloren -babe" Taubstummen-Institut.
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füllt die verschiedenen Rubriken aus und
fragt ; ' endlich': Reisen Sle allein ?
Nein, sondern mit meinen beidenFrauenZ
ist die Antwort. Herr, Sie dürfen nur
87' Washington und Oriental. . : .. i ! 89 Staatö-Besscrungsanstalt.' 81? Nö. 8 Hose Co... ast Washington Str 818 Mark.t und Noble , . -, 814 Ohio und Halvcy. '
Sl Maryland nah.' Mendlan.
eine Frau haben ! Im Gegentheil, ich 92 Mer dian und Georcia.
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