Indiana Tribüne, Volume 3, Number 4, Indianapolis, Marion County, 4 September 1880 — Page 5

I n t i atta r i b ü ne

Loyales.

Der Septembertermin der SuHeriorcourt beginnt nächsten Montag. 31a vergangenen Monat belies sich die Einnahme, der Bundessteuern auf $88,266.05. 5S- Der Feuerwehrrath hat am Don nerstag Abend die Angebote sür den Bau deS neuen Spritzenhauses entgegengenom men. Das niedrigste Angebot war $9,988. Das Countygefängn'ch beherbergt gegenwartig 43 unfreiwillige Gaste. Die I.. P. & C. Eisenbahn-Com-pagnie hat einen Geheimpolizisten ange stellt, um alle Personen, welche auf einen Zug springen, der schon in Bewegung ge setzt ist. zu verhaften. AI. Spicer fiel vorgestern, wahrend er am Cleveland Block arbeitete, von einer Leiter, und crlilj bedeutende Verletzungen. LS- Bernhard McCossin klagte auf Scheidung von seiner Frau Chatarina, weil diese ihn schlecht behandelt, und dem Trunke ergeben ist. öS- Die Jndiana Staatsfair beginrt am Montag, den 27. September, und da am 23. September der Eckstein des Staatshauses gelegt wird, so werden sich um diese Zeit viele Besucher in unserer Stadt einfinden. Ob es auf dem Aus. stellungsvlake auch in diesem ?labre nur Wasser und Limonade geben wird? SB" Daß der Ersola immer neuen Muth einflößt, zeigt sich daran, daß der Männerchor am 12. September eine zweite Excursion nach Louisville veran. staltet. Bei dieser Gelegenheit wird dafür gesorgt werden, daß alle Reiselustigen ein gutes Plätzchen finden, und auch an vor. trefflicher Unterhaltung soll's nicht fehlen. jfcS- Landers' Defizitchen läkt sich nun nicht länger vertuschen. Es steht nun. mehr fest, daß er als Countyschatzmeister nickt ricktia oemirtkslf,iist?t hn und fcitrrfi die Prüfung der Amtsbücher wurde ibm u.r , ww m ww W VV V I ein Defizit von $14,30U8 nachgewiesen, Die Klage gegen den früheren County sckakmemer Jackson Landers wurde vor gestern anhängig gemacht, und der iekiae demokratische Gouverneurskandidat wird www r l hei alledem nicht sonderlich gut sühlen, denn die Geschichte kommt für ihn gerade jetzt sehr ungelegen. Ein bösartiger Strolch scheint eS auf die Familie Schmidt an Hoyt Avenue nWfpfcon in hnfcon Wir rln v Ö I ' 0 fWVVii. 4J V VVlIUyttllll I schon neulich, dak auf die Lebensmittel. welche im Keller ausbewahrt waren, von unbekannter Haod Bari er Grün aestreut wurde, und diese teuflische Bosheit wurde neuerdings wiederholt. Glücklicherweise entdeckte man auch diesmal das Gist, be. vor die Speisen berührt wurden. L-Z-Vat Moolaritst mukte dieser Taae brummen, weil er eine Prügelei in Scene - r- - - - w l w setzte. Gelegentlich der Circus-Vorstel luna. welche dieser Tage hier stattfand, hat die Polizei wieder eine reiche Ernte ge halten. Neben vielen Betrunkenen wurden Jhn Fosterund L.nt Hoover als . . A ? JL i! . . fr C 11 . u . .L .11.1 I verdächtige Charaktere verhaftet. - cm rr rn r r I Rjr !w. m. om,on, ein warmer. welcher in Johnson Couniu wohnt, ist vorige Woche spurlos verschwunden. Er erließ damals se ne Farm. um. wie er ,uuir, rl P,clv, vu vruu,cn wvuie, hierherzubringen. Seitdem ist er nicht mehr nach Hause gekommen Er hatte ziemiicy dui eiQ im , uno wxxo deshalb vermuthet, dak er Verbrechern m die Hände gefallen ist.

L-John Perrin muß doch ein sehr Ceremonien mtt Regalias und Abzeichen huna zu bitten und zu gestehen, dak er die .S'?r?üich'"dar.i Ss'L' en".?.?..e? !ber dessen un,bn die Pol.ze, mißverstanden. Er hat m$mn -m Allgemenen das Tan- geachtet muß ein solches Verfahren bei je

namilcy einem gemmen ave irne eme . m . . v . 'rr T . cn . . i Awman naoe. nur oesya.o avgenommen. weu o,e,er oamais m oc trunkenem Zustande war und er laubte oer 'cann ivnne vie Jiaozi ciiercn. z.rov vieier ruyrenoen urorge nvi aoer Perrin jetzt unter der Anklage, die Nadel r f ? ? r v . t ... .".. f.f n I. i . t . geiioyien zu yaoen, inier cyiog uno R egel Ja. der Gerechte muß viel vitüri. 0U ut uulu'11 mwö leiden. öS' Lucinda Dent, welche für geistes. krank befunden wurde, fand im Jrrenasyl Ausnabme UltlUUtttl. Dc . , rf iniio onenoarie am xFimroocq leine gegenseitige Liebe durch eine Rauferei, und mukte deshalb im Stationsbause Quartier nehmen. ' ' Vim cittwocy vrannte es in Eareys Küferwerkstätte. Das Feuer wurde jedoch bald bewältigt.

' t&- Wenn die Untersuchung der Bücher

der SckaKmeMers.Qskice aucd viel Geld gekostet hat. so hat sie sich doch von Werth v"" w i"-- I gezeigt. Sie zeigt, dak unser System der uncontrollirten Coünty Beamten, von denen ieder ein kleinerSouverän in seinem Amte ist. Nichts taugt. Die Buchführung M . der Schadmeisters-Ossice ist eine solch liederliche, nachlässige, dak sich jeder G'e. schästsmann derselben schämen würde. ' . I Sie ist ganz dazu angethan. Betrügereien zu verdecken. DieEintragungen geschehen r r, ' , rn 'n'fi V I zum großen yeue rnti oieiiiiii uno ou Radirunaen sind abllos. Natürlich wer den die versckiedenen SckaKmeister Alles, was nicht stimmt, als Irrthum bezeichnen, ! ' ' I aber merkwürdia ist es. dak die e Jrrthü wer ihnen stets zum Vortheil und nie zum Nacktbeil aereickten. Als Loftin in's Amt trat, verlangten die County-Commissare die Einführung eines besseren Systems der Buchführung 1 1 - und die Erstattung monatlicher Berichte, l O I Loftin verweigerte jedoch Beides, die Com. missäre sind machtlos und die Sache ist beim Alten. s? inrp nn pit. dak die Leaislatur hier Abhilfe schaffe. Es sollte eine Be xzvr V v hörde geschaffen werden, unter deren Gontrolle sämmtliche County-Beamte stehen, so dak diese ihre Aemter nicht nach Belieben zu ihrem eigenen Vortheil verwalten könnten.' Wenn in einem Schatzamte Jahre, ja awebnte lang fortwährend Irrthümer, Unregelmäßigkeiten, ja Betrügereien vorkommen können, ohne daß man selbst bei einem Beamtenwechsel dieselben entdeckt, so zeigt das, daß die ganze Geschichte faul ist, und eine gründliche Reform erscheint nothwendig. Am Donnerstag hatten die beiden Gouverneurskandidaten Porter und Lan ders ihre erste Debatte in South Bend. Da dieselbe im Freien stattfand und es fast den ganzen Tag über regnete, hatten sich die Zuhörer nicht so zahlreich eingefunden, als man erwartet hätte. Die rhi!fistfnmsAn 5RsrMor und dir- hernnfra. tischen wiedersprechen sich natürlich in " I ihrer Beurtheilung der beiderseitigen Leistungen. Da jedoch Porter ein gebil deter Mann und auter Redner, und Lan ders beides nickt ist. so werden wobl die revublikanischen Blätter recht haben, I Jedenfalls hat Landers wenig Takt be. wiesen, als er Porter darüber Vorwürfe machte, dak er ihn (Landers) beschuldigt babe. sich in Vincennes betrunken zu haben, was jedoch Porter prompt in Ab. ttNt. Onrh inH1ntv nnr c& hnn UU tlUll tutlVk vv. V wtt I Landers, durck einen aewissen Maior Wier einenBrief an ihn (Landers) verlesen I zu lassen, wor n dem Herrn Wörter Worte unterschoben wurden, die er niemals ge. braucht bat. Die Taktlosigkeit war um so größer, als dieser Brief zu einer Zeit verlesen wurde, zu welcher nach den Regeln der Debatte Vorter nickt mebr zur Er. ' widerung berechtigt war. In frechen An schuldigungen haben die Demokraten immer Großes geleistet. Bischof Chatard ,st em strenger Seelenhirt, und wacht sorgfältig über das Seelenheil der seiner Obhut anvertrauten Gläubigen Der Bischof erließ r nicht w . . -1 L m r aW V aw tinA- I langer Zeit ein Verbot, worin den Orden .X s!!? CSXrtoavfrhftflar n Y 1 oti I verboten wurde. Trotzdem ergmgen ie Mi. k Zgrr e über diese Insubordination schlob der Bischof alle Logen, welche sich an dem - r- r ---r-v--mUt als Individuen, noch als Körperschasten. bei irgend welchen kirchlichen jen verboten habe, sondern nur den k'atbofc. r. ""- - o -w Mchen Aere.nen a 7 'g,'en Jr. iunu Vya ""''TO. "V '"i! J- luT zZZ ,iberbQlIljt alci Wenn's die Leute so i : ' " . i m.. . - , haben wollen, va: oer Bllcyos ganz Necht. Die Zahl der Heirathslustigen r r Cl JL. . !.V ... -.t . f cqeini nai raicutt tu mujitn. 'ang ten Eheerlaubnißscheine : Calvin Van v-, :.v rn) t. n ar cy ru don und Lavina A. Kaufmann. Patrick nPDcct UIIU UJIUIIUU JCllU. 1)111. ,5. Wüt Broderick und Mary Eanwav, Joseph ff. Lewis und Annie E. Mecum, Thomas meeves uno ueua .ol,n,on, .yomas I rrt i CVf... (mACAM cm m0m und Katie Kretjch, Will. M. Husbands und Laura T. Graham. fi Sophia G. Johnson will ihr f. o in ir ri . r , . .1 yausireuz rooeri oynlon los weroen und hat deshalb aus Scheidung geklagt, . ..'rt. er t. . 'jti ,s .. Vie will iq man langer von einem Manne schlecht bebandeln lassen, der nicht' .k t:: it iti-t.n f i , einmal ui iyren uniergau jurgi.

Germania Theater.

nm v . sr-t . m cr rr . as waon oyne etv. eme ipoil von Berg und Jacobson ging am Sonn. lag uoer oie uyne. Glücklicherweise zählen die Autoren d!e I r . k..f.(t. !C t . n ,es Tiuaes oasieloe rnaji gu iyren ?r,ttn Leistung, sonst wäre es um ihre Schrift, stellerei schlecht bestellt. .Das Madel ohne Geld" lst em Stuck . vr . . t v . cm . v q nrn wenig wqaii uno wenig uno es werden grobe Ansprüche an die Darsteller ftssff hi1M h t I li At tii V! CVstKlthm" wmn mnum mm unuy rung des Stückes daö Publikum unterhab ten sollen. Wir müssen auch unserer Theatergesell. r . r . v . & O . . f. - ri n i r i- r t lan oas Jeugniv ausueuen, oav ne ucy redlich bemühte dem Publikum Interesse Wr Die oruellung abzugewinnen. war vor Allem untere Nebenswurdige Soubrette, Frl. Hoffstetter, welche Zwar nicht ganz an ihrem Platze war, aber v jt t . CY rv i . rrt r i oennoa? iqre roue mir viel eiajici uno J p &. m t . m xim vurcyfulzrte. Ihre gedanklichen Le-. stungen waren an jenem Abend ganz be fonders gut. Herr Tletz spielte den Stubenmaler Merkel sehr gut und die Rolle des Teltow sano in errn arena einen guien lepra. sentanten. Verdienten Beifall errang sich auch Herr Baurers, der seme berdcn Rollen mrt der rhm eigenen Llebenswurdrgkeltdurchfubrte. Frau Baurers hatte em altes Großmutter chen darzustellen und der Jleiö. mit wel chem. t ihrer Ausgabe gerecht zu weroen suchte, ist äuberst lobenswerth. Dennoch und obgleich sie sür ihre Leistung reichen Beifall erntete gefiel uns die mit Recht be liebte Künstlerin in dieser Rolle nicht be sonders. Ihre Bewegungen waren zu lebhaft, ihr Benehmen zu. feurig, ihre Stimme war rm Vergleich zur Maske zu frisch, mit einem Wort Frau Baureis ist noch zu jung für eme Alte. Frau Tietz spielte die wenig sympathi sche Frau Kiebitz und konnte damit auch unsere Sympathie nicht gewinnen. Die sUDniSflriae Clara Tietz trat mit viel " " Selbstbewichtsein auf und fand verdienten Beifall. Schade, daß das Kind kein be sonders angenehmes Organ besitzt. Von den übrigen Mitspielenden hatte noch Herr Wichlein eine größere Rolle die sich aber als zu groß für ihn erwies. Am Donnerstag Abend sollte die Benefiz.Vorstellung des Tietz'schen Ehe. Paares ftattstnoen, aver ver omnjcyie der machte dagegen Einwendung, und so mußte die Vorstellung auf gestern Abend vcrleat WerdöN. VlNtt 3taNttppe. LlN " " hübsches Lustspiel, in welchem gezeigt wird, daß auch die schlimmsten Weiber- !. r.c -. . VI. mnoe nocy yeuoar nno, ging uoer ou Bühne. Morgen Abend findet die chlutzvorstellung ,m Germama-Theater statt. Die Regimentstochter" kommt zur Aufführung, und das hübsche Stück wird zweifellos eme groe AnzleyungSlras! ausüben. LS Für Veröffentlichung vonKlatsche reien hat bekanntlich der tägliche Tele graph" eine ungeheure Vorliebe. Nun giebt es allerdings genug Leute welche diesen Klatsch mit Wohlbehagen lesen, ' v wenn dabei Personen, wie dies dieser Tage & hatten, dem Schatzmeister des ' , ,. , zg eise in ein schlechtes Licht gestellt werden, so erregt das sogar bei den Lesern des Telegraph, die doch an der. tigen Veröffentlichungen gewöhnt sein könnten, allgemeine Entrüstung. Der Telegraph mukte sich zwar auch wegen der Angelegenheit des Herrn Mar i,n s,?rs,eZlnss,n darauf um Ner,ei. i u m " dem anständigen Leser tiefenAbscheu erwe I I O dtn itm nie viele Leute mögen die gegen ßtrrn Marien .rbob.ne Anklaae aelelen haben, wahrend sie . der Tags daraus erschienenen Abbitte keine Noti, nabmen. Eine Zeitung hat absolut kein Recht ihre Leser auf Kosten Anderer zu unterhalten, 1 .... j , h . r A t- ,! htt iSa .1?. t"eu,un,t 0et ",afl IiA? eUnrntoh I t - IQ" Mikverständnik. Vor Kurzem reichte bier ein aemisser Eduard Härtung gegen seine Frau Friederika Härtung .eine Klage auf Scheidung ein. Ve: oer e . , ? n .. D4. . r t. Namen Sartnna in Sartma zu deln. In Folge dessen geht nun durch die deutsch-amerikanische Presie die Nachrlazl. oav oer lehren jrnmxer gier . on;...... .;. gastlrende Schauspieler Eduaro Harting I r" v ? r t t ' UM Vmeiouna von leiner vsalim eingekommen sei. Herr Härting und seine .cv . v . t !C tfxau roeroen oie Tacye (aum oegreiien.

Turner Picnic. Was rastet, rostet," das ist das sinn

reiche Motto der Turner und diesemMotto getreu, sucht der Soziale Turnverein von Zeit zu Zeit Proben seiner unermüdlichen Thätigkeit und seines ersprießlichen Wir. kens abzulegen. Dieser Verein veranstaltet deshalb mor gen in Knarzers Grove ein Picnic, mit welchem ein Prüsungs und PreiSturnen verbunden werden soll. Ein reichhaltiges Programm wurde für diese Gelegenheit entworfen und die hübschen Uebungen werden viel des Interessanten bieten. Der Platz, auf welchem das Picnic statt findet ist bekanntlich wunderschön gelegen und da gerade jetzt die hübscheste Zeit sür P'cnic's ist, so bezweifeln wir nicht, daß alle Freunde des Soc. Turnvereins gerne die günstige Gelegenheit benützen, um einen schönen Tag in der herrlichen freien Natur und im fröhlichen Freundeskreise zu ver bringen. Der rauhe finstere Gast, der Winter wird ja ohnedies gar bald genug wieder Einkehr bei uns halten und schon darum sollte man noch all die Freuden welche uns die angenehme Jahreszeit bietet, mit vollen Zügen genießen. Deßhalb sollte morgen Jeder dem Turner Picnic in Knarzers Grove beiwohnen, denn dort wird selbst der größte Hypochon der in eine fröhliche Stimmung versetzt werden. m i Trotzdem das Stewart'sche Ehe paar in Zank und Hader mit einander lebt, und der Gatte diesem Elend durch seine Abreise von hier ein Ende machen wollte, will doch die Frau von einer Trennung nichts wissen. Am Dienstag, als Herr Stewart bereits sein Bündelchen geschnürt hatte, um nach Kansas zu rei sen, versuchte seine . Frau alles Mögliche, um die Abreise entweder zu verhindern oder ihrem Manne zu folgen. Dabei gab es aus dem Depot einen fürchterlichen Scandal, denn er bedankte sich in nicht mißzuverstehender Weise für diese Reise gesellschaft, und sie wollte um keinen Preis von seiner Seite weichen. Endlich wußte er zu entschlüpfen, das Dampfroß nahm ihn mit fort und die erzürnte Gattin hatte das Nachsehen. Ch. Eldrige, auf dem die Polizei in Cincinnati ein Auge hatte, wurde hier verhaftet. (Eingesandt.) In der letzten GeneralVersammlung des Freidenker-Vereins machte Herr Rap poport darauf aufmerksam, daß es an der Zeit wäre, eine Sonntgsschule zu eröffnen. Die Turnschwestern des Indianapolis Soc. Turnvereins besprachen die Idee, kamen aber zu dem Entschluß: das Pro jekt fallen zu lassen. Mit Bedauern habe ich die Nachricht vernommen und ist es mir unmöglich, triftige Gründe dafür zu suchen. ' In den Kindern schon, die religiöse onntagsschulen besuchen (und selbst Kin der freisinniger Eltern werden dahin geschleppt), wird der Keim des positiven Glaubens" gelegt und was ein Kind in d e n Jahren gelehrt wird, ist schwer aus ihm herauszubringen. Deshalb hal!e ich es sür eine der größten Nothwendigkeiten, eine Stätte zu gründen, wo schon den Kindern eingeprägt wird, daß Moral und Tugend" über allen Glauben" erhaben sind. Mit Freuden würden freisinnige Eltern ein derartigesUnternehmen begrüßen, denn es ist schwer den Kindern, wenn sie kommen und bitten mit andern Kindern in die Sonntagsschule gehen zu können, diesen geringen Wunsch zu versagen. Blelleicht bezwecken die e feilen, dak an geeigneter Stelle noch einmal für eine freisinnige Sonntagsjchule Propaganda geX. t. , V. . V t- - ff i! . rr macui iviio uno aosieniilcy mir neuerem Erfolg. A. K. Ä. d. R. Wir sind mit den Ansichten des Einsenders vollkommen einverstanden und bedauern es ebenso, daß das Projekt - ? T - r r eine unaoyangige Tonniagsicyuie zu gründen, bis jetzt noch nicht zur Ausfüh. rung gelangte. Der Freidenkerverein hat jedoch denPlan noch nicht aufgegeben, und wird jedenfalls durch obige Einsendung in seinem Bestreben recht bald eine Sonn tagsschule ins Leben zu rufen, noch mehr angefeuert werden. Auch d,e Turn schwcstern des Soc. Turnvereins, welche sich zwar seiner Zeit außer Stand erklärten für die Errich tun g einer Sonn tagsschule etwas zu thun, haben sich gerne -..:.. .if!.i - rr jt. i ? oereii miau, naaj vsrnajiung einer 0lchen den nöthigen Beistand zu leisten. Wir glauben, daß der Freidenkerverein schon in seiner nächsten Versammlung das Projekt einer abermaligen Besprechung unterziehen wird und hoffen, daß dasselbe, wenn es zur Ausführung kommen sollte, i)ie Sympathie der freisinnigen Elemente gewinnen wiro.

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