Indiana Tribüne, Volume 3, Number 3, Indianapolis, Marion County, 28 August 1880 — Page 5
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diana Tribüne."
Lokales. Der Grundstein zum neuen StateHause wird wie wir schon mittheilten am 28. September gelegt werden. Es wird damit eine großartige Feier verbunden. Die Freimaurer werden dieselbe leiten und etwa sechshundert Logen werden bei dieser Gelegenheit reprasentirt sein. öS- Das neue städtische Bibliothekge bäude wird in einigen Tagen so weit fertig sein, daß es eröffnet werden kann. Der hiesige Liederkranz scheint bel dem Sängersest in Lafayette Furore ge macht zu haben. öS- Nach BauerlaubniKscheinen ist ge genwärtig große Nachfrage. Der Stadt schreibe? stellte amMontag sieben derselben aus. Trotz des strengen Verbots des Bischof's Chatard haben die Mitglieder deS irisch'katholischen Ordens .der Hiber' ner.bei einem dieser Tage abgehaltenen Picnic lustig drauf losgetanzt. Verbotene Früchte schmecken eben noch einmal so gut. Die Zimmer von Wm. Thompson in Wheatley Block wurden am Mittwoch von Dieben erbrochen und $120 Baargeld sowie mehrere Kleidungsstücke entwendet. J5S Als wir zur Presse gingen war die Frage ob die Mary Brown und Joe Wade einen neuen Prozeß bekommen sollen, noch nicht entschieden. Die Anwälte der Brown begründeten ihren Antrag auf einen neuen Prozeß darauf, daß die Geschworenen während der Verhandlungen Zeitungen lasen. Charles Marsch wurde am Donnerstag unter der Anklage des Großdiebstahls verhaftet. Er ist beschuldigt an dem Uhrendiebstahl, für welchen sein Bruder im vorigen Jahr in's Zuchthaus wandern mußte, betheiligt gewesen zu sein. John. Kelly und John Bathgold wurden am Dienstag als verdächtige Charaktere verhaftet. Bcn Kerfting wird sich während des nächsten Termins der Circuit Court wegen einer Vaterschastsklage, welche ein junges Madchen Namens Pearson gegen ihn anhängig machte, zu verantworten haben. - öS- Die Indianapolis Fertilizing Compagnie zahlt $110 für dasPrivilegium die todten Thiere aus unserer Stadt entfernen zu dürfen. öS" Am Montag zu einer frühen Stunde drangen Leute in HerrnSchmidt's Keller an Hoyt Ave. und streuten Pariser Grün auf die dort befindlichen Lebensmit teln.. Es ist zweifellos, daß die Schurken beabsichtigten, die Ächmidt'sche Familie zu vergiften. SS Am Dienstag wurde John Bag part wegen einer Keilerei, die er mit Pat Mauley hatte, eingelocht. W. Brown wurde am Montag als verdächtiger Charakter verhaftet. - Man fand jedoch zur Begründung dieser An nahmen keine Beweise und Brown mußte deshalb entlassen werden. SSF Michael Leary ist angeklagt ein paar Schuhe gestohlen zu haben und brummt deshalb hinterSchloß und Riegel. T Barton S. Beville will seinßaus kreuz los werden und hat deshalb eine Scheidungsklage gegen Ursula Beville ein gereicht. Amella Stout wurde von Madison hierhergebracht, weil sie angeklagt war der Familie Mossler ein seidenes Kleid gestohlen zu haben. Sie bekannte sich im Cri minalgericht schuldig. Ein Straßencar Driver Namens Christy wurde ebenfalls verhaftet weil er beschuldigt ist, an dem Diebstahl betheiligt gewesen zu sein. LS- Frau Albert Travis fand am Sonntag Abend in ihrer Wohnung einen Einbrecher damit beschäftigt, in ihrem Bureau auszuräumen. Durch ihre Hülfe rufe wurde der Strolch verscheucht. gt&- Das Sommernachtssest, welches die Harmonie" am Dienstag AbenZ im Germania Garten veranstaltete, erfreute sich eines guten Besuchs und da auch die Theatergesellschaft zur Vervollkommnung des Programms beitrug, war das Ver gnügn sehr mannichfaltig und die Anw: senden, amüsirten sich vortrefflich. Albert Pierce wurde wegen Langfingerei verhaftet. j- Eheerlaubnißs cheine erlangten: Conrad Oppermann und Alia Johnson, Samuel Friend und Dora Mossler, Char les S. Schackel und Sovhie Achgill, Henry Vuttz und Emma Rector, John M. Hinesley und Mattie Belle Miller, Adolph Metzner und Emma Heß, John F. Zim mermann und Bridget A. Holland. Henry W. Renekamp und Francis I. Warner, Johnson Lisher und Hanna Belle Raferty.
Die devorst e h e n d e n Wortgefechte zwischen Porter und Landers sind an den nachbenann ten Plätzen wie folgt festgesetzt : Septembers South Bend, 13. Distrikt September 3-Fort Wayne, 12. Distrikt. September 4 Dunkirk, Jay County, 11 Distrikt. September 6 Frankfort, 9. Distrikt. September 7 Terre Hauee, 8. Distrikt. September 8-Greencastle, 6. Distrikt. September 9 Fairland, Shelby County, 7. Distrikt. September 10-Cambridge City, 6. Distrikt. September 11 Brookville. 4. Distrikt. September 12 Vernon, 3. Distrikt. September 14-Winamac, 10. Distrikt. September 15-Vincenncs, 2. Distrikt. September 16 Boonville, 1. Distrikt. Da Porter bekanntlich ein guter Redner ist. so wird es für Landers heißen : Nmm alle Kraft zusammen die Lust und auch den Schmerz! Für Sterngucker sind die jetzigen Sommerabende wie geschaffen, zumal der August auch in diesem Jahre semer hübschen Gewohnheit treu bleibt und die Nächte durch allerlei himmlisches Feuerwerk illuminirt. Meteore sind jetzt in Menge sichtbar, darunter zuweilen einige von ungewöhnlichem Glänze und bedeutender Größe. j5- Am Montag, Dienstag und Mittwoch fanden im Crimmalgericht vor Nichter Hord von Shelbyville die VerHandlungen gegen Caspar Barrett statt. Man wird sich erinnern, daß vor zwei Jahren eine Diebesbande die Güterzüge der Vandalia Eisenbahn bestieg, zwischen hier und der nächsten Station Kisten und Ballen vom Zuge warf und sie nachher auflas. Durch das Geständniß einer der Diebe, der als Staatszeuge auftrat, kam die ganze Sache an den Tag. Die Mitglieder der Bande mit Ausnahme des erwähnten Staatszeugen und dreier An--deren. Namens Kelly, Herwitz und Barret, Wanderten in's Zuchthaus. Kelley wurde zwei Mal prozesürt, und nachdem sich die Geschworenen beide Male nicht einigten, wurde das Verfahren gegen ihn niedergeschlagen. Herwitz wurde freigesprochen, und in Barret's Falle einigte 'sich ebenfalls die Jury nicht. Alle drei wurden vom Advokaten Rappaport vertheidigt. LS- Am Montag wurde Wm. Allen unter der Anklage verhastet, ein Pferd von einem Manne Namens Chambers in Bel mont gestohlen zu haben. Ein noch ganz junger Mann Namens Frank Wright ist angeklagt am letz ten Sonntag aus Roots Grocery verschiedene Sachen gestohlen zu haben. Joseph M. King verletzte am Montag während der Arbeit zwei Finger seiner rechten Hand. öS- Thomas Hall kam der Polizei verdächtig vor und wurde deßhalbAnfangs dieser Woche verhastet. Am Dienstag wurde Randolph Williams von Mary Williams geschieden. Hamilton Jones wurde Anfangs dieser Woche verhaftet, weil er es versuchte den Kleiderhändler Graumann zu be schwindeln. T Am Sonntag Morgen wurde die Zolleinnehmerin Hurt, welche an derLand straße nach Greenwood wohnt von einem Einbrecher überfallen, und ihres Baargel des, welches aus $15 bestand, beraubt. LS- Die Negerin Mary E. Williams machte eine Vaterschaftsklage gegen ihren farbigen Versührer Jeremiah Hogan an hängig. DieVerhandlungen währten einen ganzen Tag und trotzdem Hogan ein inti meS Verhältniß zur Klägerin hartnäckig zu leugnen versuchte und von seinenVaterfreuden durchaus nichts wissen wollte, so wurde er doch verurtheilt zehn Jahre lang einen jährlichen Beitrag von $20 zum Un terhalt deS Kindes entrichten zu müssen. ' Ö Zu den Ehen, die nicht im Himmel geschlossen wurden, gehört auch die der Eheleute Caplinger. Der Mann klagte bereits nach einer zehnmonatlichen Ehe auf Scheidung von seiner Gattin. Er mußte trotz der kurzen Zeit schon sehr trübe Erfahrungen mit seiner Ehehälfte machen und wird derselben allem Anscheine nach bald entledigt werden. Ein anderes un glückliches Ehepaar nennt sich Norman. In diesem Falle reichte die .Frau eine Scheidungsklage ein, weil ihr Mann ein unverbesierlicher Lüdrian ist, und sich in Folge desien durchaus nicht um seine Ja milie bekümmert.
Germania Theater.
Unser Svmmkrtbeater war am Sonn tag so gut besucht, daß Jeder, der ein gu tes Plätzchen gesunden hatte froh war, weil selbst die sehr altersschwachen Stühle der Gunst des Publikums theilhastig wur den. Das Milchmädchen von Schöneberg" gelangte zur Aufführung und gab Haupt sächlich unserer Soubrette Frl. Hoffstetter Gelegenheit mit ihrem Talente zu glänzen. Sie spielte die Rolle der Tine wirklich ta dellos und hat damit verdiente Lorbeeren geerntet. Herr Baureis hat als Heinrich eine rührende Naivität an den Tag gelegt, während er den BanquierGoldstein mit all der Anmaßung spielte, welche diese , Rolle erheischt. Der Maurerpolier Frohberg wurde von Herrn Tietz repräsentirt und dieser gewandte Schauspieler wurde seiner Aufgabe willkommen gerecht. Ein sehr hübsch vorgetragenes Couplet trug ihm reichen Beifall ein.' Die Herren Varena und Graff hielten die Lachmuskeln der Zuschauer fortwäh rend in Bewegung. Frau BaureiS spielte zwar eine kleine Rolle, zeichnete sich jedoch vortheilhast darin aus. Auch die übrigen Mitspielenden verdienten Anerkennung. Die Donnerstags Vorstellung zumBenesiz des Herrn Stein war sehr gut besucht, wie überhaupt in diesem Jahre in Bezug auf den Besuch die Wochenvorstel lungen sich nur wenig von den Sonntags Vorstellungen unterscheiden. Gegeben wurde : Der Leiermann und sein Pfle gekind", von Charlotte Birch . Pfeiffer. Diejenigen, welche Geschmack an solchen Rührstücken haben, in denen das Heulen u. Anrufen 'des lieben Herrgotts gar kein Ende nimmt, mögen sich recht gut unter halten haben. Bei weichen Gemüthern machen solche Stücke koloffale Ansprüche an dieThränendrüsen,der bessere(Feschmack aber bleibt vollständig unbefriedigt, und für denjenigen, deffen Glaube an die wunderbaren Fügungen des Himmels etwas wackliger Natur ist, sind sie sogar sehr langweilig. Doch die Geschmäcker sind' verschieden, und ein TheaterDirektor sucht Jedem Etwas zu bieten. Was die Darstellung betrifft, so waren die Leistungen recht gut, und auch das Ensemble ließ wenig zu wünschen übrig, obwohl fast keiner der Darsteller in seinem eigentlichen Elemente war. SZg" DaS Jndiana Sängerfest, welches Anfangs dieser Woche in Lafayette abge halten wurde, erfreute sich eines guten Be suchs und auch in gesanglicher Beziehung gestaltete sich dasselbe zu ewem Erfolg. Auch unsere Stadt stellte ein stattliches Continent zu dem Feste. Christian Völkle erlangte borge stern seine Bürgerpapiere. Allem Anscheine nach wurde an einer jungen'Frau Namens Rosa Hudson, welche vorgestern Abend starb, ein Verbrechen begangen. Die Unglückliche schenkte vor zwei Monaten einem Kinde das Leben und war seit jener Zeit lei dend. DaSKind starb jedoch vor einigen Tagen und seitdem wohnte die Frau in dem be rüchtigten Hause der Fannie Heath an Potomac Alley. Am Mittwoch Abend äußerte sie sich ihren Freunden gegenüber, daß sie Ursache hätte zu befürchten, daß die Heath ihr nach dem Leben trachte. Am DonnerstagAbend vertauschte sie deshalb ihre Wohnung mit der in einem Kosthause, welches von einer Frau Allen an der Ecke der Ohio und Miffouri Straße gehalten wird. Eine Medizin, welche sie nahm, verursachte ihe große Schmerzen und führte nach einer Stunde den Tod der Unglück lichen herbei. Man nimmt nun an, daß die Medizin ein Gift enthielt und eine Untersuchung wurde bereits eingeleitet. Am Sonntag entwendeten Diebe aus dem Zimmer der Doktoren Morrison, Ritter und gleicher verschiedeneKleidungS stücke und andere Sachen im Werthe von $50. - IS Zur Überwachung der Negerfair wurden vom Polizeirath folgende Polizisten ernannt,: Nathan Ward, W. H. Jackson, Wm. Patterson, James Groves,San. ford Grayson, Samuel King, George Bullard, John James, Abraham Potter und Samuel Hadley. ' för Thomas Duffy scheint ein äußerst zärtlicher Gatte zu sein ; er wurde dieser Tage verhaftet, weil er seine Frau durchprügelte.
Mannerchor Excursion. Die schönste Jahreszeit nahetzt bereits ihrem Ende und mit Grauen denkt man jetzt an die Zeit, too man wieder auf das Z'mmer und dem warmenOfen angewiesen ist. Aber eben deshalb muß man auch noch jede Gelegenheit die uns der Sommer bietet benützen, damit man wenigstens im Winter von der Erinnerung an genossenen Freuden zehren kann. Und da der Männerchor morgen eine Exursion veranstaltet, die voraussichtlich allen Theilnehmern außergewöhnlich viel Vergnügen bereiten wird, so sollte Niemand versäumen sich dieser Boot Excursion anzuschließen. Dabei ist der Preis ($1.50 für die Rundfahrt). ein fo niedriger, daß man sich der Kosten wegen, dieses Vergnügen kaum versagen braucht. Es ist deshalb zu erwarten daß die Betheili gung an der MännerchorExcursion eine sehr bedeutende sein wird. Demokratische Zeitungen halten sich darüber auf. daß der republikanische VicePräsidentschafts'Candidat Arthur in der Preffe nur selten Erwähnung findet. DaS ist .es eben. Könnte man dem Manne etwas Schlimmes nachsagen, die demokratische Preffe würde schon dafür sorgen, Arthur's Name in das richtige Lickt zu stellen. Derselbe ist aber makellos und erfährt deshalb keine weitere Besprechung. Wohl den Demokraten, wenn auch Eng lish's Name nicht mehr Gelegenheit zur Besprechung gäbe. Der Kabeljunge meldete dieser Tage, daß Ludwig Carl Heinrich von der Pford ten im 63. Lebensjahre gestorben ist. (Pf., geb. am 11. September 1811 zu Ried in Bayern, wirkte seit 18Z3 als Profeffor der Rechtswiffenschaft an der Universität Würzburg, folgte 1843 einem Rufe nach Leipzig wurde 1848 sächsischer Minister des Aeußeren und des Cultus, kehrte im nächsten Jahre nach Bayern zurück und übernahm das Ministerium des königlichen Hauses; trat als solcher gegen die Durch führung der deutschen Grundrechte auf, wurde 1859 Bundestagsgesandter in Frankfurt a. M. und trat in der Schleswig'Holsteinschen Frage den Anmaßungen Preußens und Oesterreichs entgegen. Er gehörte zu den entschiedensten Gegnern der Bismarck'schen Politik und trat im Dezember 1866 in den Ruhestand. Unter den Turnern, welche mit der Cincinnatier Excursion gingen, befand sich auch ein gewiffer Rietzke von San Iran cisco. Derselbe benutzte jede Gelegenheit, welche sich zum Loslaffen einer Rede bot, und schwätzte dabei gewöhnlich ganz furchtbares Blech. Die deutsch-amerikanische Preffe, besonders aber der Philadelphia Demokrat" tadelte den Vorort des Turnerbundes, daß er nicht für bessere geistige Vertretung gesorgt habe, worauf der Vor ort folgende Erklärung erließ : Ein Artikel des Philadelphia Demokrat",der jetzt die Runde durch die deutsche Preffe des Landes macht, ist ganz dazu angethan, den Nordamerikanischen Tur nerbund. resp, den Vorort desselben in ein falsches Licht zu setzen. In besagtemArti kel wird der Vorort gewiffcrmaßen dafür verantwortlich gemacht, daß bei dem Be such amerikanischer Turner auf dem Turn fest in Frankfurt, der Turnerbund in geistiger Beziehung nicht so vertreten war, wie es der Bildungsgrad und die prinzi pielle Stellung des DeutschthumS'in Ame rika wünschenswerth gemacht hätten. In Erwiderung darauf haben wir zu sagen, daß die sogenannte Turner-Excur sion nach Deutschland nicht vom Turner bund ausging, sondern von der Turnge meinde in Cincinnati arrangirt wurde, welche jedem ein Fahrbillet verkaufte, der die 580 dafür zahlen konnte, einerlei ob er Turner war oder nicht. Keiner der Theilmhmer dieser Excursion hatte daS Recht, die amerikanischen Turner in o f f i z i e U l er Weise zu vertreten und der Vorort des BundeS hatte weder die Macht noch die Befuaniß, diese? Privat Excursion einen geistigen Vertreter beizugeben. Auf die offizielle Einladung des Fest ausschuffes in Frankfurt hat der Vorort deS nordamerikanischen Turnerbundes durch eine Adreffe an die deutsche Turner schast geantwortet und damitAlleö gethan, was ihm oblag. Die Milwaukee-er Riege, welche in der Absicht, sich an den Uebungen des Festes zu betheiligen nach Deutschland ging, stand unter der Leitung von Turnlehrer Brosius. Er hatte ein Mandat des Turnerbundes und vertrat denselben in einer vollkommen würdigen Weise. Wir glauben es den Mitgliedern deS Turnerbundes schuldig zu sein, daß wir den Philadelphia Demokrat" und jene Zeitungen, die seinen Artikel abdruckten, ersuchen, daß sie auch dieser unserer Er klärung einen Raum in ihren Spalten einräumen. Im Namen desVororts des N. A. T. B. H. M. Starkloff. 1. Sprecher. Heinrich Ouhn, 2. Sprecher.
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