Indiana Tribüne, Volume 2, Number 52, Indianapolis, Marion County, 7 August 1880 — Page 5

I n d i a n a X r i b ü ne

S

Lokales.

An unsere Leser. . Wir ersuchen alle diejenigen unsrer Derehrlichen Leser, welche ihre Wohnung wechseln, uns ihre neue Adresse zukommen zu lassen, damit daö Blatt zeitlich in ihre Hände gelangt. Die Redaktion. Der Stadtrath beschloß in seiner letzten Sitzung die , Polizisten besonders anzuweisen, durch strenges Verfahren dem Abseuern von Salutschüssen Einhalt zu thun. Die Stadtkasse wurde im Monat Juli durch folgende Posten in Anspruch genommen : . Gesundheitsrath ' $ 680 00 Assesors Departement 430 50 Ingenieurs Departement 107 95 Diöpensarium 220 44 Stadthalle 491 20 Spital 848 21 Schatzmeisters Procente 197 13 Entschädigungen t 1,950 00 Feuerwehr 6,016 40 Trinlbrunnnen 7 50 Gas 5,122 63 Zinsen 540 00 MarltmtislersgkbüZren 252 98 Parks 209 55 Polizei. .. 5,051 00 Drucksachen 383 29 Saläre 1,854 90 Stationshauser 334 81 Strassenderbesserungen 114 23 Straßenreparaturen 5,12 1 89 Steuern zurückerstattet 11 16 Schulfond 749 04 Zusammen $32,715 90 iST Folgendes ist der Werth des steu erbaren Eigenthums in der Stadt nach der Abschätzung für den Zweck der Besteuerung : Bau'tellen $28,655,905 Gebäude 15,474,750 Bewegliches Eigenthum 11,29,235 $50,420,540 LS- In den Händen des städtischen Schatzmeisters befinden sich zur Zeit $273,255 95. tsr Aus dem Bericht des Superinten denten des städtischen Hospitals gebt Fol gendes hervor: Es waren bei Beginn des Monats Juli Kranke im Spital 52 Patienten aufgenommen während deöMonat 45 Patienten entlassen wahrend deö Monats. . . 55 Patienten gestorben 7 Patienten gegenwärtig im Spital. .... 87 5T Die Wasserwerk - Compagnie ist futsch. Herr Henderson hat für die läu biger Besitz von den Werken genommen und wird dieselben binnen Kurzem versausen. Da möchten wir den Vorschlag machen, daß die Stadt dieselben ankauft, der rtige öffentliche Anstalten sollten niemals in Privatdänden sein. Wenn auch gerade in Indianapolis, die Verhältnisse nicht so liegen, dad zur Zeit die Wasierwerke als Ausbeutemittel benutzt werden können, so Zollte doch die Gelegenheit wahrgenommen werden, das Prinzip zu wahren. Außer dem ist dt.s Feuerdepartement mehr oder weniger von den Wasserwerken abhängig und dies sollte nicht der Fall sein. ßST Die deutsch-englische Schule wird am Montag den 16. August ihr nächstes Schuljahr beginnen. Hoffentlich wird die Zahl der Schüler eine recht große sein, damit. die Lehrer in ihrem Streben, recht Ersprießliches zu leisten, nur desto mehr angefeuert werden. Wir haben schon ost daraus hingewiesen, daß dieses Institut die Theilnahme aller Teutschen verdient und nehmen heute' abermals Gelegenheit dies allen Eltern ins Gedächtniß zurückzurufen. Wer ernstlich darauf bedacht ist seinen Kindern eine vorzügliche Schulbildung angedeihen zu lassen, der schicke dieselben in die deutsch-englische Schule. Bei' Herrn Emil Camphausen ist der Storch eingelehrt. Er brachte ein kleines munteres Mädchen. Wir gratn liren! 2T Das hiesige Seminar sür Damen wird am 8. September an Nord Pennsyl vania Straße eröffnet werden. Zahlreiche Theilnahme ist wünschenswerth.

:tjm Harry Erriger kam der Polizei verdächtig vor und wurde deshalb vorgestern verhaftet. Bei der vorgestern in Columbus stattgesundenen demokratischen Convention wurde als Repräsentant zur Staatslegislatur sür die Counties Marion, Sdelby und Barlholomew Herr George Ney?r von hier nominirt.

Herr Minter, welcher bei der Put! in BayExcursion so schlimm verletzt wurde, geht seiner Genesung entgegen und wird heute von Fort Wayne hier eintreffen. Julius Decondin wurde am Mitt woch wegen Erlangung von Waaren unter falschen Namen im Stationshaus ein quartirt. Geo. P. Rowell & Co.s American Newspaper Directory sür 1880 von den Herren Rowell k Co. in New ZZork herausgegeben ging uns dieser Tage zu. ES ist ein prachtvolles Werk, das Ausschluß über alle Zeitungen deö Landes gibt, und hauptsächlich sürGeschästsleute von großer Wichtigkeit ist. Das Buch ist sein ausge. stattet und elegant gebunden und für $5 zu erlangen. Am Mittwoch in aller Frühe als die Familie Obermeyer No. 309 Ost Süd Straße noch in tiefem Schlummer lag, wurde in jenem Hause ein frecher Einbruch verübt. DerLärm, welchen der Einbrecher verursachte, erweckte jedoch Herrn Ober meyer und dieser sprang vom Bette auf um sich nach der Ursache des Lärmes um zusehen. Der Bursche wußte jedoch zu entwischen, er sprang durchs Fenster nach, dem er sich eine Uhr und mehrere Dollar Baargeld angeeignet hatte. jfcST Heute Früh um 7 Uhr ging die vom hiesigen Sozialen Turnverein derart staltete Excurston nach Louisville von hier ab. Die Betheiligung war eine sehr große. Wir wünschen allen Theilnehmern viel Vergnügen. In der am letzten Mittwoch stattgesun denen Versammlung des Indianapolis Soc. Turnvereins wurden sechs neue Mitglieder aufgenommen. Hugo Pantzer wurde als Preisrichter sür das in Louis ville stattfindende BerzirksTurnfest er wählt. Die Betheiligung des Vereins, sowie der Turnschwestern an demselben ist eine sehr zahlreiche. &2r Auf dem Wege zum Bctlager in Acton verunglückte am Mittwoch der Neger Andrew Phillipps. DerUnglückliche hatte

nämlich dort eine Stelle als Auswärter angenommen und da die Komödie am Mittwoch ihren Anfang nahm, wollte er nach Acton fahren und bestieg am Nach mittag den Zug der C. I. St. L. & C. Eisenbahn. Unterwegs erfuhr er jedoch daß jener Zug nicht in Acton, sondern erst bei der nächstfolgenden Station anhalten werde. Da er nun nicht von dort aus erst wieder nych Acton zurücklanftn wollte. fajjie erben Unseligett Entschluß inActott vom Zuge zu springen. Da der Zug aber sehr rasch fuhr, fiel der Mann beim Aus steigen auf den Boden und verletzte sich dermaßen, daß er nicht mehr lebend hier hergebracht werden konnte. Mehrere Arbeiter der hiesigen ftil ferwerkstätten sinken gegenwärtig, weil ihnen eine verlangte . Lohnerhöhung nicht bewilligt wurde. j&ST Vorgestern traf die Nachricht hier ein, daß ein hiesiger Bürger Namens John F. Klingensmith in Arkanlas von einem Manne auö Crawfordsville Namens Cal vin Page ermordet wurde. Die beiden Männer standen schon früher auf nicht sehr freundschaftlichem Fuße miteinander und begegneten sich amSonntag in demStädt' chen Oldtown seit langer Zeit zum ersten Male wieder. - Page's alter Groll gegen Klingensmith scheint dabei erwacht zu sein und er versetzte seinem Feind ohne besonde'reBeranlaffung einen so sHwerenSchlag aus den Kopf, daß dieser leblos zusammen stürzte. Page wurde verhastet, ehe er sein Vorhaben, das Weite zu suchen, in AuS sührung bringen konnte. 18" Joseph Bream wurde vorgestern als ein verdächtiger Charakter hinter Schloß und Riegel gebracht. Die Klage gegen die Confidenz schwindler Murdock, Croß und Mar tin wurde dieser Tage untersucht. Gegen den Elstern ließen sich keine Schuldbeweise erbringen und er mußte daber freigelaffen werden. Seine beiden Genossen wurden aber unter der Anklage falsches Geld gehabt zu haben, insCounty gefangniß gebracht, um dort ihrem Prozeß entgegenzusehen. Es handelte sich bei dieser Klage bekanntlich darum ob Spiel' marken, welche man im Besitze der Angeklagten fand, als falsches Geld betrachtet werden können, und Bundescommissar Milllgan hat diese Frage durch obige Ent scheidung bejahend beantwortet. Es wird nun darauf ankommen, wie das Bundes gericht die vorliegende Frage auffaßt. Aus dem Berichte des Gesund heitsrathes geht hervor, daß der Sensen mann im vergangenenMonat G5 Personen aus unserer Stadt geholt hat.

Germania Theater.

Am Sonntag schien derWetterclerk nicht recht einig mit sich gewesen zu sein, ob er dem deutschen Theater freundlich beistehen oder einen bösen Streich spielen sollte. Am Nachmittag hatten schon einige Regenschauer den Picknicklern die gute Laune verdorben und auch die Theater freunde gaben schon den bevorstehenden Genuß für verloren. Aber der Hlmmel hatte noch rechtzeitig ein Einsehen und das herrlichste Wetter begünstigte die Vorfiel lung. So kam es, daß auch der Besuch ein recht zufriedenstellender war. Drei kleine Lustspiele gingen über die Bühne und die Darsteller errangen sich den Bei fall deS Publikums in.hohem Grade. Am Donnerstag Abend erntete unsere beliebte Soubrette, Frl. Hoffstetter ver diente Lorbeeren. Sie hatte sich zu ihrem Benefiz die bekannte Operette Die Regi mentstochter", gewählt. . Die Benefiziantin konnte mit dem Er folge sehr zufrieden sein, denn an dem aus gezeichneten Besuch konnte sie wahrneh' men, daß die Zahl ihrer Gönner durchaus nicht unbedeutend ,st-. - Die Aufführung war eme sehr gute zu nennen, und wenn sieg dabei auch Haupt sächlich Frl. Hosstetter hervorthat, so wurde t doch auch von den übrigen Mit r . v r i . j. r"i- nr r I iviciciiucu icuji iuuuci uuicinu0i. -Uniders brav spielte Herr Varena und auch Herr Baureis fand viel Beifall. Diese gelungencVorstellung ist besonders zu bewundern, weil leider die Zahl der eigentlichen Schauspieler in letzter Zeit bedeutend reduzirt wurde. Die' Darsteller fanden für ihre Leistun l W W Ff gen vermenle Anerkennung uno tfn. vonstetter erntete noch neben dem Applaus reicye lumenpenoen. . Morgen Aveno gelangen drei !eyr hübsche Stücke zur Aufführung, wobei sich m v M t geww alle Tyeaiervemqer amunren wer0en Mit der Finanverwaltuna unseres ffnitntii' Meint es Uhr im Urnen u lie. gen. Die County-Commissäre haben dem früheren Schatzmeister Landers eine Vor. ladung zustellen laffen', worin er ausgefordert wird, sich über ein aus den Büchern hervorgehendes Defizit von ?30,v0U zu verantworten. Vor einiger Zeit rechneten die Experten" Herrn Landers ein Defizit von nach, das derselbe sofort berich ttgte. Jetzt wurde nochmals gerechnet uno soll ein Defizit von Z30.000 da sein. Hrn. Hanway soll ebensaUs ein Defizit nachge rechnet worden sein. Dabei ist zu bedenken, daß jedes Mal wenn ein Schatzmeister aus dem Amte geht, eine Untersuchung der Bücher und Abrechnung stattfindet. Ent weder werden diese Abrechnungen blos pro forma und in nachlässiger Weise gehalten, oder die Buchführung ist eine solche, daß kein Mensch klug aus den Büchern werden rj . j.f.. ..--.- r' lann. ZM iegleren aue wäre es eoenio leicht möglich grcße Veruntreuungen zu verbcraen. als dem ehrlichen Mann solche nachzuweisen. Es scheint irgend etwas faul im Systeme zu sein. Die Greenback-Nationale.Arbei-ter.Partei hatte am vorigen Samstag ihre County-Eonvention. Sie indossirte die von der National'Conventicn aufge stellte Platform und fügte folgende zwei Beschlüsie bei : Dfc auf dem Wege der Zwangsvollstreckung verkauftes Grund' eigenthum innerhalb fünf Jabre inlösbar sein soll und daß Hypothekengläubiger aus das Verbündete Eiaentbum bei Ein klagung der Hypothek beschränkt sein f0ncn FolgendeKandidaten wurden ausgestellt: Lkerisf ?lames R. Qiabtsbue von Pike Township. Schatzmeister Levi , II J U I Bolander von Lawrence Township. Recorder M. H. Daniels. County Commissär Wm. Shofield von Washington Township. Landvermesier Wm. P. Smith. Coroner Dr. Lawson Abbett. öiflslisicnaiorcn. 'J(oag su. vaxitv IY . . . . uiu 7vuuci i 4V. yjiuuiiu. cm cm.vt:. cn t i i t . ra , Reprasentanten-JoHn Brown (nozia. Wh Wm.L.WHite, J- M.W. Längsdale, Henry Ereß und JohnA. Eulbertson. öS- Aus dem über die Thätigkeit im Dispensarium eingebrachten Berichte geht hervor, daß dort im vergangenen Fiscal jähre 3.353 Kranke behandelt und 7.002 Rezepte angefertigt wurden. Im Monat Juli wurden in jener Anstalt 384 Kranke behandelt und 692 Rezepte angefertigt. T- Ed. Stewartelgnete sich amonntag einen fremden Regenmantel an und wurde deshalb verhastet. .

Die Republikaner nominirten am

Mittwoch Herrn 'Stanton I. Peelle zum Congreßcandidaten des siebenten Distrikts. Die Convention, in welcher Herr E. F. Ritter als Präsident und Herr-L. W. Pat tersvn als Sekretär funairte fand im Cri minalgerichtssaale statt. Peelle wurde gleich nach der ersten Nomination sür no minirt erklärt und da er allaemein aeack tet ist, so ist dcffen Erwählung kaum zu bezweifeln. Herr Collmann ist nun auch aus dem Germania Theater ausgetreten. Er ist bereits sür die Winter . Saison am GermaniaTheater zu Buffalo engagirt. Aus dem Figaro- ersehen wir, daß Herr Baureis während der kommenden Saison ein Mitglied der Collmer'schen Truppe sein wird. John Roland erlitt Anfangs dieser Woche mehrere Verletzungen indem er in seinem Rausche aus einem Buggy fiel. Der Katzenjammer war demnach doppelt unangenehm. Wirthschaftslizensen erlangten : Wörner und Klanke, Morris Heims. Fred. M' Lauer, Rudolph Berner, Fred. Lichte nauer, F. Strangmeier, Christian Held, Ben Kersting und Michael I. Hanrahan. Am Donnerstag wurde das Testa ment von Craig Zone im Waisengericht registrirt. . . . L? llcinoa .ollins imeini eine ae sährliche Negerin zu sein. Sie hatte am Donnerstag einen Streit mit einer andern Negerin Namens Florence Jones und in der Hitze des Gefechtes brachte sie derselben eine Schnittwunde bei. Sie wurde sofort verhastet. Dr. Tanner hat gestern den vierzigsten Tag seines Fastens überstanden. Er hat feine Ausgabe gelöst und kann nun wieder daran gehen das Essen zu erlernen, Denn ober nun während der ganzen fastete oder ob die Geschichte auf Humbug beruhte, er hat während ganzen Zeit gewiß nicht im Ueberfluß genossen, und wird sich jetzt erst recht Huten muffen, damit ihn der Unsinn mcht das Leben kostet. Semen Zweck hat er 'mmerbm erreicht, denn die leicht zu erlangende Bewunderung der Amerikaner wird ihm nicht versagt bleiben. Vom Erhabenen bis zum Lächerlichen ist nur einSchritt. Der Sentinel" oppo nirt bcm republikanischen Gouvernörs. kandidaten Porter ausfolgenden Grün bfn. 1. ) Er kleidet sich elegant. 2. ) Er nimmt jeden Tag ein Bad. 3. ) Er trägt stets reine Wäsche. 4. ) Er gebraucht Parfum. 5. ) Er tragt Handschuhe. Für die demokratische Partei sind dies aUerdinas aewicktiae Gründe, denn bei ib st Eleganz, Reinlichkeit und guter Geruch e? im Zubern noch in der Gesinnung ' sinden. Die Milwaukeer Turner feierten den Sieg, den die deutsch-amerikanischen Tur ner auf dem Frankfurter Turnfeste errun gen haben, indem sie eine Versammlung einberiefen und in begeisterter Weise ihrer Freude Ausdruck verliehen. Es wurden dabei viele Hoch's auf die glücklichen Sie. ger ausgebracht und auch mehrere Reden wurden gehalten. Einer der Redner sah sich veranlaßt zu gestehen, daß seine Freude über den Erfolg wesentlich darunter leidet, daß die deutsch-amerikanischen Turner in der Rede stets von einem Schwätzer aus Kalifornien vertreten werden. Dieser junge Mann, Namens Nletzke, weiv sich in der That stets das Wort zu verschaffen und schwätzt dabei (mehrere Beweise dasür hat er gelegentlich der hier stattgesundenen Tagsatzung geliefert) sehr viel Blech. Es ist eine Schmach daß die meisten Zeitungen beider Parteien ihre Größe da rin suchen die Candidaten der Gegenpartei mit Koth zu bemerken. Sie suchen sich gewissermaßen im Erfinden von Lügen allr Urt in nkerraaen und hn nur um I U fr,;nTirfl( ,.nh rUriUhat hnlttürfip Nr. j " "7' it,;. ... ..,:s st :n :k. iy.u tinu ju ujmui. vis ii Htiviö cuciatu nm lrh, iraenh hntfnA. Mtin Präsidentschastscandidaten unfähig macht ... hvh. Imt sllla,as,bftl. iut allgemeinen Kenntniß zu bringen. Auch ist es nicht I M - " " " " LI - "W - tj w www v mehr wie billig, daß die Presse ihre Ansicht über die eine oder andere Partei zum Aus. druck gelangen läßt. Aber es ist geradezu verwerflich, daß der Wahlkampf nur ver mittelst schmutziger Reden und gemeiner Lügen geführt wird. Dem anständigen Le er kann em oeraruges Aoraeven nur Abscheu für die betreffende Zeitung emflö 'ben..

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