Indiana Tribüne, Volume 2, Number 51, Indianapolis, Marion County, 31 July 1880 — Page 7

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Einlösung Mexikanischen Silbers. Die Regulationen für das Münzwes'en der Ver. Staaten werden jetzt revidirt und die Revision wird binnen Kurzem veröffentlicht werden. Eine der wichtigsten Aenderungen wird die in Bezug auf kleine Mexikanische Silbermünzen sein. Bisher herrschte die Ansicht, dah dieselben durch die Ver. Staaten nicht eingelöst würden. Man hat nun vor Kurzem entdeckt, daß Abschn. 3576 der Revidirtcn Statuten bestimmt, daß die Viertel-, Achtel und Sechzehntelstücke des Mexikanischen J$U lar-Dollars, in den betreffenden Bureus der Ver. Staaten zu zwanzig, fünf zehn und zehn Cents einlösbar seien. Kconenburg. Das hiesige Schwur gericht hat eine Kindesmörderin zum Tod durch den Strang verurtheilt, nämlich die 24Iahrige Katharine Gru aus Asparn, welche ihr drei Monate altes uneheliches Kind mit einem Handtuch erwürgt hat. Neustadt a. H. ' Äuf hiesigem BahnHof ist die ledige Maria Storck von Haar'dt überfahren warben. Dieselbe war taub und hörte den gerade anbrausenden

Frankfurt, Baseler Schnellzug nicht kommen. Die Kaiserin' von Oesterreich als v. rw t pi r. t ;urnenn. wt ttlUMyall, welcye ote Kaiserin von Oesterreich in der Reitkunst 'seit frühester Jugend sich angeeignet hat, 01 . . 0 rrr -iunne slpnifsl hrfnnm kattacve. iment

ger allgemein bekannt mag es sein, daß (du Frau speziell für das Turnen eine außerordentliche Vorliebe besitzt, eine aus- ) gezeichnete und wohlgeübte Jüngerin die-

ser so gesunden und nervenstärkenden .Kunst ist und dieselbe mit so unausgesetz' !ter Ausdauer kultivirt, daß überall, wo hpr Snf nnc9TP 3ptr nt taPrrnptTpn hrsfnt w v vjv vt 0 vv v r I U r eine vollständige Turnschule zum Behufe Dieser Leibesübungen eingerichtet ist so in der Hofburg zu Wien, in Schönbrunn, 'Gödölla und Jschl. Selbst auf der Reise wlch Irland wurde wie der Wiener Deutschen Zeitung" berichtet worden ist, ,1m vollständig mit Turngeräthen gefüllter Aöaggon mitgeführt. Als Turnmeistcr Ser Kaiserin fungirt Dr. Ludwig Seeger.

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Die berühmte französische Schau-

. spielen Sarah Bernhardt ist keine Für stenknechtin". Während der neulichenAnWesenheit des Königs von Griechenland in k London besuchte der Prinz von Wales mit j seinem Schwager, dem König, eine Vor

stellung der Sarah Bernhardt, die gegen wärtig in London vergöttert wird. Wäh rend eines Zwischenaktes kam der Prinz mit dem König in die Coulisie und stellte den Letzteren der berühmten Künstlerin mit denWorten Mein Schwager" vor. Wähm -r m m

U und der Prinz nch zu einer anoerenKunjt7 lerin wandte, plauderte Sarah mit dem (JKntrt Yn (i inrfi immer Mnfnrfi flT?nn

o v t wit v .v viiiuMftfwii fteur" titulirte. Endlich war dasGespräch zu Ende, die Künstlerin war im Begriff, in ihre Ankleide-Loge zu gehen. Ta hielt sie ! vi sCnlla mi V HTl orfjn nitf ' T7itn

v in ttvuiyv mu wwt. w.v. . I . wie haben Si: sich mit dem König unter Kalten?" Mit welchem König?"

Run, mit dem König von Griechenland, den Sie soeben verlassen haben." Das

fist der König Ivon Griechenland?- Mit w einem Satze stand die Künstlerin vor dem . Prinzen von Wales, der noch mit ihrer . Collegin plauderte. Das ist Verrath, , n . i :c n.. ... o - . r m.

( Pllliz t IU jic uu, IUUIUUI uyicu ?u mir nicht, daß es der König von GriechenIand war, den Sie mir vorstellten V .rf) fslslt lbnen dock ? Mein Sckmaer?"

k-,'V IV' J jj W . ntgegnete der Prinz. Ihr Schwager, phr Schwager! Wie soll ich wiffen, wer Ihr Schwager ist? Ihr Schwager könnte 1 etonftfiii in (? f fi Yn& in k)n!

i . vviivyui viii wi!biiivktt viv vhi cvvtti lein !" ) l -J wuyuuj iyui iu tiuityit 0tu tut (Fabrikgesetz zum Schutze der Arbeiter. CtM (c. r4y V 11 ft (2l AtMIAAK Oltt Ifrt (Die Frankfurter Zeitung" wirst der Bundesregierung der Schweiz, dem eidge nössischen Bundesrathe, mangelhaste Durchführung dieses Gesetzes vor. Drei Jabrik'Jnspektoren seien zwar ernannt: aber nock immer feble es an der Noll,,K. V ' : ' fc r V. . je. - V. t ungsoerorvnung, meicye oer Vanoyavung es Gesetzes durch diese Beamten erst eine )este Form geben soll. Die HandelSkam mern und FabrikantenVereine. welcke voriges Jahr zur Beurtheilung deS Ent Wurfes einer solchen Verordnung aufge fordert waren, haben sich natürlich fast alle abfällig über denselben geäußert, und ginge l den bei dieser Gelegenheit ausgesproche Xen Wünschen nach, so würde das FabrikJnspektorat eine leere Förmlichkeit werden und überhaupt das ganze Gesetz ein todter

Buchstabe bleiben. Der Widerstand der Fabrikanten richtet sich namentlich gegen den elsstündigey. Normalarbeitstag - und das Verbot der Kinderarbeit. Die schwei zerischen Arbeiter wehren sich aber kräjtig für das Fabrikgesetz. Zu diesem Zwecke fand kürzlich in Zürich eine Versammlung von Abgeordneten der schweizerischen Ar beitervereine statt, welche an den Bundes rath das entschiedene Begehren nach Erlaß einer genauen und strengen VollziehungsVerordnung zur Ausführung des Fabrik gesetzes richtete. Zugleich wurde an den Bundesrath da5 Gesuch gestellt, er möge in Verbindung treten mit den Regierun gen anderer industrieller Länder, um eine internationale Fabrikgesetzgebung anzu bahnen, sei es auf dem Wege einer Con? vention, wie die Genfer Convention zur Pflege der Verwundeten im Kriege, sei es auf dem Wege eines Vertrages, wie der Weltpostvertrag." Wafferstoffgas. Es ist ein alter Traum der Chemiker, daß in jenem fernen Jahrhundert, wo die Petroleum und Kohlenvorräthe der Erde zu Ende gehen werden, die Wissenschast so weit sortge schritten sein möchte, um das Waffer zum Brennen und Leuchten zu verwenden, nachdem man sich in den Besitz eines billi gen Verfahrens gesetzt, um das Wasser stoffgas zu gewinnen. Jn denVer. Staaten bemühten sich Techniker, dieser fernen Zukunft zuvorzukommen und Wasserstoff gas nicht blös zu wissenschaftlichen Expe rimenten, sondern 'im industriellen Maß stabe herzustellen. Hier haben Strong und Löwe sogar Patente auf ein neues Verfahren genommen, welches die Be sucher der Weltausstellung zu Philadel phia zu beobachten Gelegenheit hatten. In Stockholm hat man in Folge dessen von den Erfindern Versuche anstellen lassen, deren befriedigende Resultate in einer kürzlich erschienen Broschüre von Ingenieur Quagno geschildert worden sind. Der Versaffer theilt darin mit, daß drei solche Apparate auch in Deutschland aufgestellt werden sollen, und daß, da der Wafferstoff viel größeren Rutzksfect habe, die Anwendung desselben mittelst dieser Apparate für Zwecke, bei denen besondere Reinlichkeit erforderlich ist, schon bei dem gegenwärtigen Stande des Bereitungs Verfahrens als nützlich sich erweise.

Kumoristisches. $ Beamter: Wohin soll das Packet? Soldat: Nach Hause. B amter: Wo ist die Adresse? Soldat:- Braucht's keine, d' Mutter kennte Sachtüch'l schon. Arzt (zum kranken Bauer): Ja, Hoppermichel, da wird nichts Anderes übrig bleiben : ich muß Euch ein Brech mittel geben." Bauer: Spare Se die Müh, Herr Doctor, ich behalt's doch net bei mer." Die überschätzte Kraft. Arzt: Felix, ich komme vom Kran kenlager Deiner Schwiegermutter." Felix: Sprich ich bin stark, bin gefaßt. Ist sie....? Arzt: Sie hat die Krisis überstan den, jede Gefahr ist beseitigt." Felix (ohnmächtig werdend): O Gott! Ich hatte meine Kraft überschätzt!" Konsequent. Kellner etwas Brod! Wünschen Sie Weiß oder Schwarz Brod? Bringen Sie mir SchwarzBrod ! Ich habe Trauer. Oberlehrer Plötermann (das Thema zu einem lateinischen Aufsatz dictirend) : sie sielen also ln Apulien ein, und tödte ten Männer, Weiber und Kinder. (Zu einem Schüler, welcher anstatt nachzu schreiben, Allotria treibt): Haben Sie Kinder, Windmeyer V Windmeyer (verwirrt): Kinder? Nein, Herr Oberlehrer, noch nicht !" Pastor (sitzt vor seiner Thür; vor dem gegenüber liegenden Hause spielt die fünfjährige Tochter des Nachbarn): Kommst du heute gar nicht einmal und sagst mir guten Tag V Emma : Nein!" Pastor: Na, warum denn nicht? Komm nun her, wir wollen auch schön spielen." Emma : Nein, ich darf nicht, meine Mamma hat mir gestern gesagt, ich soll nicht mit Jungens spulen."

Ein Wiener Maler übergab einem Dienstmann ein Bild mit dem Austrage, dasselbe' in's KünstlerhauS zu tragen. Geben Sie aber gut Acht," empfahl ihm der Maler, das Bild ist eben erst fertig geworden und daher nicht ganz trocken." O, das thut nichts," erwiderte derDienst mann, mein Rock spielt ohnehin schon in allen Farben." Kindliche Anschauung. Papa: Merke Dir, Fränzch'en, die geraden Nasen sind die griechischen und die gebogenen die römischen." Fränz chen : Dann hat also unsers Tante eine griechische Nase und einen römischen Buckel."' Portier : (im Bahnhof in das War tezimmer rufend). Meine Herren, wenn Se fort wollet, so ist's de höchsteZeit; der

Zug ist scho' fort!" Bittere Variante. Arzt (zu einem etwas stark verlebten jungen ZMann) : Erst zwanzig Jahre und schon so viel für die Sterblichkeit gethan!" Entschuldbarer Irrthum. Wirth : Wart' Lump, elendiger, ich werd' dir ler nen, ein Blerglas mitzunehmen. Fremder: Wenn man's net mitnehmen darf, was stellen S' mir denn nachher a' Krüge! hin wo d'raus steht: Zum An denken." Ein ungarischer Stuhlrichter läßt seinen Adjunkten einen Steckbrief schrei ben. Nachdem er das Signalement zu Ende diktirt, bemerkt der Adjunkt : Herr Stuhlrichter, dieser Steckbrief ist doch wohl etwas gar zu allgemein gehalten. Darauf hin wird der Verfolgte schwerlich zu sistiren sein." Stuhlrichter: Na, so schraib' dazu: der Kerl Hot ainen Höcker; viellaicht sinden sie ihn dann früher." Eine Braut ließ sich Photographiren und schickte ihrem Bräutigam das Bildniß mit den Worten zu : Kennst Du diese Ziege V (sollte heißen Züge.") Er nahm es dankbar an, äußerte aber, daß ihm seine Holde in Lebensgröße doch noch lieber als dieses Brustbild sein würde. Sie ließ sich nun auch so malen und sandte ihm das Bild mit den Worten: Hier hast Du mich GanS!" ' (sollte heißen ganz.") Die Offizin . der Iiidiaiiii vs " 11 Oll empfießkt sich zur Anfertigung von Rechnungen, Cirkularen, Briefkötifen, Preislisten, Quittungen Eintrittskarten, Mitgliedcrkarten, . Broschüren, Konstitutionen, Aoreßkartcn, und allen einschläglichen Artkkeln unter Zusicherung ele ganter AuSfübrung bei billtdem Preise.

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