Indiana Tribüne, Volume 2, Number 50, Indianapolis, Marion County, 24 July 1880 — Page 5
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Lokal.
In dcr lctUen Stadtratb-flhuttg beklagte sich der Gcsundhcitsrath dass man seinem Bericht über die auffallend zunclzinende Sterblichkeit unserer Bevölkerung nicht die gebührende Beachtung geschenkt htte,ja davman ganz unverantwortlich mit demselben verfahren sei. Einige dcr fter ren Stadträthe erwiederten, daß der Bericht entschieden übertrieben war und unsere Stadt in Bezug auf ihren Gesund heitszustand in Mißcredit gebracht habe. Nach einer längeren Debatte wurde ein .Antrag des Stadtraths Kahn, ein Stadt ra'hs' Comite zu ernennen, das gemein schastlich mit dem Gesundheitsrach und dem Geiundheits Comite den Bericht prüfen, und nach den Ursachen welche dcr überhandnehmenden Skerblichkeit in unserer Stadt zu Grunde liegen, forschen soll, angenommen. Das betreffende Comite besteht aus den Herren Dowling, Mcttay und Pritchard. JGT In der jüngsten Sitzung der Alder Männer wurde der Stadtmarlchall aufgefordert, dk Eigenthümer der Musik
Akademie-Ruine zu ermähnen, daß der Platz frei gemacht werden müsse. Leider haben die Beschlusse des Stadtraths und der Aldermänner in Bezug auf jene Ruine ' bis jetzt noch nichts genützt, denn- obwohl man nur mit Lebensgefahr an jenem Steinhausen vorüber gehen kann, ist es . bis jetzt trotz Stadtrath und Aldermänner den Eigenthümern der Ruine noch nicht ' eingefallen mit dem Abtragen derselben zu beginnen. Man sollte aber denken, dab jene Leute zu dieser Nothwendigkeit ge zwungen werden könnten bevor Menschen ' leben diesem Leichtsinn zum Opfer sallen. Wer am kommenden Donnerstag einen vergnügten Abend verleben will, der besuche den Volksgarten, denn der Unab hänge Unterstützungsverein No. 1 Deut i ' scher Frauen veranstaltet an diesem Abend ein herrliches Sommernachtssest. Dieser Verein hat es von jeher verstanden ge MÜthliche Unterhaltungen zu veranstalten und sollte ihm deshalb auch gelegentlich
des Sommernachtsfestes die gebührende Anerkennung zu Theil werden. Der Volksgarte.l . ist in dieser Jahreszeit ein äußerst angenehmer Ausenthalt und wir hoffen denselben am Donnerstag Abend bis zum letzten Platz gesüllt zu sehen. Die Dampfbootfahrt, welche die . Turnschwestern am Dienstag Abend veranstalteten war eine gelungene Affaire. Zwar war der Abend etwa kühl, aber das vergaßen die Thcilnehmer in ihrer Freude über die angenehme Fahrt und die noch
W angenehmere Gesellschast. (Jf- LS In den Walzwerken wurde für
einige Tage die Arbeit eingestellt, bis ein Dampskeffel welcher vorgestern explodirte wleoer reparirt t. Die Turner und Turnschwestern des Sozialen Turnvereins, welche sich an der Excursion nach Louisville betheiligen werden, sind ersucht, sich bei Herrn Karle, Washingtonstraße, zu melden, damit sie ihre Tickets in Empsang nehmen können. Ein Arbeiter des Staatshauses siel am Donnerstag während der Arbeit von einer Steinwand und erlitt bedeu tende Verletzungen. esr Der Grundstein des Staatshauscs soll am 28. September gelegt werden. öS" Mary M. Springer hat eine Scheidungsklage gegen Hiram G. Springer eingereicht weil sie ersahren mußte, daß ihe Gatte treulos ist. T Etwa 50 Cigarrenmacher, welche bei den Herren Rauch und Chambers in Arbeit waren, striken gegenwärtig weil die Ardeitgeber ihrem Verlangen nur Union leute anzustellen nicht nachkommen woll ten. John Schey wurde zum Sekretär
Poes demolratllchen County Conute's ernannt. Z . . tiv'Comite besteht aus f r tt lvtx rw
Oiz .My;:;iti: A. y. Vrown, IH5. En:';, r::c:iu; Kelly, Stephen Walter imS v VLllV i, l i u Tge verletzte sich ein Ar be A 33 1 n.vV ::: i 'li m. Bowen im Elevator :a er kurz darauf an den .. ;k; j. Der Coroner fand es -Kirr., .'inenJnquest abzuhalten. ' . ' en Berichterstattern wurde ' hochwichtige Entdeckung ' '. cht Joe Wade sondern ein "Z' .gener Namens Charles :r' r i :über der Verse ist mit wel !s;;:;: prahlte, und die er vor I c 1, . 1 . i utung zun Besten geben n-;" I. ('.. ' f. u , Testament von Maly Ellen ? Ansngg vieler Woche im i.p'.cii.-il registrlrt.
Carl Schurz. Am TienstagAbend hielt unser belühmter LandZmann, Carl Schurz, zur Zeit Sekretär des Innern und Mitglied des Kabinets, eine Rede im Wigwam. Dasselbe faßt 3200 Menschen, aber mehr als zweiMal so viele, welche gekommen waren, um Schurz zu hören, mußten ohne ihren Zweck erreicht zu haben, wieder.umkedreu, weil sie keinen Platz mehr finden konnten. Bei dem beschränkten Raume unseres Blattes ist rs uns unmöglich, auifühtlich i'.ber den Inhalt der Rede zu berichten, wir beschlänken uns deshalb darauf, nur kurz die Punkte anzudeuten, welche der Redner besprach. Herr Schurz sprach zuerst über die gegenwärtige.Administration, und sprach dic Ansicht aus. daß wohl Niemand leugnen könne, daß die gegenwärtige Administration eine ehrliche, erfolgreiche und ver nünftige sei, daß sie die Geschäfte des Landes gut verwaltet, die Gesetze gewis senhaft ausgeführt und die Finanzen auf einen -günstigenStandpunkt gebracht habe, und daß, wenn auch in der Civildienstreform nicht allen Wünschen entsprochen wurde, so doch Vieles gebesiert wurde. Die Frage sei nun, ob es weise sei, eine Aenderung eintreten zu laffen, welche all das Errungene in Frage stellt. Darf man annehmen, daß im Falle eines Sieges der Demokraten das Gute erhalten bleibe und sich weiter entwickeln werde ? Redner schilderte dann die Vergangen heit der demokratischen Partei, wie sie in 1863 den Krieg als einen Fehlschlag er klärte, wie sie die Abschaffung der Sklave rei als den Ruin des Landes bezeichnete, und wie sie sich gegen daS 13. 14. und 15. Amendement der Verfaffung auflehnte und dann doch deren Nothwendigkeit zugeben mußte. Er ging dann über auf die Absicht der Demokraten in 1876, die Wieder einsührung der Metallzahlung zu verhin dern und meinte es wären kaum weitere Beweise der vollständigen Unfähigkeit der Demokraten, die Geschicke des Landes zu leiten, nöthig. Herr Schurz ging dann auf den demo kratischen Kandidaten über, gegen dffen Privatcharakter und Verdienst als Soldat er Nichts einzuwenden habe. Das Land bedürfe jedoch als Präsidenten eines tüchtigen Civilisten und Staatsmannes, und dies seiHancock nicht. Militärische Kennt nisse seien sür den Präsidenten nicht nothwendig. " Er schilderte dann die Geschäfte des Präsidenten, hauptsächlich die Schwierig keiten, welche er in der Anstellung von Beamten zu überwinden habe, er schilderte dann, wie der Präsident, weil er jedes
Gesetz sanktioniren müffe, Verständniß haben müsse sür olle politischen, finanzciellen, kommerziellen un) wirthschastlichen Fragen, was bei einem Manne, der gar nichts weiter sei als Soldat und bloß militärische Kenntniffe besitze, nicht der Fall sei. Der Redner sprach dann über die ver schiedenen Elemente, aus denen die demokratische Partei zusammengesetzt sei, wobei er besonders den Unterschied zwischen der südlichen und der nördlichen Demokratie hervorhob, sowie die Spaltung innerhalb der Partei in den Finanzfragen, indem sie sowohl Greenbacker, Fiatisten, als auch Hartgeldleute zu den Ihrigen zählt. Er letzte auseinander, wie unter solchen Umständen es gefährlich sei, die Demokraten mit der Leitung unserer Finanzen zu be trauen. Was die CivildienstReform betreffe, so meinte der Redner, könne man sich darauf verlaffen, daß eine Partei, welche seit zwanzig Jahren nach dem Amte lechzt. zunächst das Prinzip in Anwendung brin gen werde, daß dem Sieger die Beute gehört, und daß bei einem' demokratischen Siege ein "clean sweep" unvermeidlich sei, der alle bisherigen Errüngenschasten sofort wieder vernichtet. Herr Schurz zog dann einen Vergleich zwischen Porter und Landers und ging dann aus Galfield über und wies desien Befähigung sür die Präsidentschaft auf Grund seiner längjährigen Thätigkeit und Erfahrung als Mitglied ' des Con gresses nach. Er schloß mit den Worten: Aus den angegebenen Gründen verlangen nach meiner Ansicht die Interessen der Republik die Erwählung Garsields zum Präsiden ten der Ver. Staaten. . Nachdem Herr Schurz unter nicht enden wollenden Beifall geschlossen hatte, brach ten ihm die Sänger des Männerchor, des Liederkranz und der Harmonie ein
Ständchen.
Turner - Cxcursion.
Abgesehen davon, daß eine Dampsboot Excursion schon an und' für sich ein großes und seltenes Vergnügen ist. das Jeder, wenn sich ihm eine gute Gelegenheit dazu bietet, mitmachen sollte, so hat die Excursic'N, welche am Samstag den 7. August von dem Soc. Turnverein nach Louisville veranstaltet wird, noch ganz besondere Annehmlichkeiten. Der Turnverein selbst wird nämlich Alles aufbieten um den Excursio nisten ein paar äußerst angeiiehme Tage .zu bereiten und da am 7. 8. und 9. August in Louisville das Bczirks-Turnscst stattfindet, so bietet sich dort auch Gelegenhcit genug, Vergnügungen aller Art mitzumachen.Dcr hiesige Turnverein wird bei dieser Gelegenheit eine Riege für die Preiefrci Übungen stellen und zur Betheiligung an dem Volksturnen haben sich schon viele Turner gemeldet. Die hiesige Damen-Turu-Classe wird sich ebenfalls der Excursion anschließen und wird sich in Louisville an dem Schau turnen, welches im Woodlani. Garten stattfindet, betheiligen. Das Programm für das dortige Turnfest ist wie folgt : Samstag Abend großes Empfangscon zert, bei welchem die dortigen Gesang vereine mitwirken. SonntagFrüh, Abmarsch nach dem herr lichen Woodland Garten. Beginn des Preisturnens Mittags 2 Uhr. Beginn des Schauturnens, bei welchem sich alle Vereine des Distrikts betheiligen, Abends 8 Uhr. Montag Früh große Parade durch die Stadt nach dem Phönix Hill Park. Vormittags 11 Uhr OrdnungsUebun gen von 300 Schülern und Schülerinnen. Nachmittags 2 Uhr Preis Frei und Ordnungsübungen der Turner des Distrikts. Nachmittags 3 Uhr gymnastische Uebun gen der Turner und Schüler deö DistrikS. Abends 8 Uhr großes Promenade-Con zert und Ball. Dieses gewählte Programm ist gewiß verlockend genug um zur Theilnahme an der Excursion aufzufordern und da auch die Kosten nur sehr unbedeutend sind, so sollte sich Niemand ein so außergewöhnliches Vergnügen versagen. W e nn w i r a u s das letzte Jahrzehnt und die vielfältigen bedeu tenden Umwälzungen in dcr Geschäftswelt zurückblicken, wie Unternehmungen und Erfindungen die mit großen Versprechun gen ins Leben traten, wieder in Nichts zerfielen und heute theils zu den gewesenen Dingen gezählt, theils ganz vergessen wer den, so freut es uns von einer Ausnahme berichten zu können, die beinahe einzig und daher erwähnenswerth dasteht. Vor un gefähr, einem Jahrzehnt machte, zuerst nur klein und bescheiden, ein Artikel sein Erscheinen, welcher einfach und ohne große Ansprüche auftrat, Dr. August König's Hamburger Tropsen. Klein und unbe deutend waren die Anfänge, doch lawinen artig mehrte sich die Zahl seiner Anhänger und jeder brachte neue Beweise, daß dcr Artikel Wurzel saßte in sremder Erde, in fremdem Lande. Mit anerkennungswer ther Energie und einer Erfahrung von Jahrzehnten setzten die Herrn A. Vogeler & Co. in Baltimore, welche sich das Ei genthumsrecht sür Dr. August König's Hamburger Tropfen erworben hatten, die Schulter an's Rad und bald brachte die Presie des Landes die Kunde von dem Sein und Wirken des alten deutschen HdU mittels. Freudig wurde es in jedem deutschen' Heim begrüßt als alter Freund und denkend seiner Erwähnung gethan in mancher Weise. Ein Jahrzehnt ist ver flössen seit Einsührung von Dr. August Königs Hamburger Tropsen und heute stehen dieselben noch ebenso fest wie zur Zeit ihres fünfjährigen Geburtstages, ja ihre Popularität ist im Zunehmen begriffen. Das Haus A. Vogeler & 6o. aber hat sich einen Ruf erworben der weithin aus klingt über die engeren Grenzen unse res Adoptiv'Vaterlandes und einen guten Klang hat in der kaufmännischen Welt, einen Ruf, den es hinsichtlich seiner aner kannten strengen Reelität vollkommen ver. dient. Ein noch sehr jünger Arbeiter Na mens Michael McGinlcy, der in Sarven's RäderFabrik beschästigi ist büßte amDll stag während der Arbeit einen Finger seiner rechten Hand ein, während er sich an zwei anderen" Fingern schwer, verletzte. Der Unglückliche ist dadurch jedensalls sür lange Zeit arbeitsunsähig.
Germania Theater.
Die wiederholteAusführung des Postid lon von Müncheberg" zog am letzten Sonntag ein ziemlich großes Auditorium ins Germania-'Thcatcr. Die Besetzung des Stückes war, wie wir schon das erste Mal erwähnten eine ausgezeichnete und dic DarstcUer wurden ihrer Aufgabe in sehr anerkennenswerther Weise gerecht. Eine eingehendere Kritik über die Nor stellung halten wir nicht sür nöihig, da wir eine solche der ersten Ausführung widerfahren ließen. Am Donnerstag wurde zum Benesiz des Frl. Elise Stein das Roscn'sche Lustspiel. Schwere Zeiten" gegeben. Es ist dies eines der besseren Produkte dl'r Rosen'schcn Muse, welcher für Journalisten eine be sondere Vorliebe zu haben scheint. Dem Siücke liegt einZeitungsartikel zu Grunde, der die schweren Zeiten schildert, und beschreibt, wie vorher ganz solide Geschäftsleute sich in Spekulationen stürzen, dazu anvertraute Gelder benutzen, und sich und Andere ruinircn. Der Gang des Stückes ist auf den Umstand gebaut, daß, obwohl der Journalist gar keine bestimmte Per sönlichkeit bei der Abfassung des Artikels im Auge hatte, doch verschiedene Personen glauben er sei aus sie gemüntt. Die Idee ist gut und originell, das Stück ist unterhaltend, die Sprache leicht und fließend und die Handlung spannend. Was die Ausführung anbelangl, so war dieselbe, unsere Verhältnisie in Betracht gezogen, tadellos. Die beste Leistung des Abends war unstreitig die des Frl. Wal bau, deren Spie! kaum bester gedacht wer den kann. Frau Baureis spielte vorzüglich, wie immer. Sie und Herr Collmann sind unbedingt die fleißigsten Mitglieder unserer Bühne, die sich mit jeder, auch der kleinsten Rolle, Mühe geben und damit eine Berusssreudigkeit und Rücksicht aus das Publikum bekunden, welche immer Anerkennung finden wird. Infolge dessen übersieht man gerne die natürlichen Mängel ihrerLeistungen. FranBaureis spricht zu leise. Herr Collmann spricht immer im hohen Tenor, aberBeide sind wohl schwerlich im Stande, das zu ändern. Die Benesiziantin spielte recht gut, wie überhaupt jede Rolle bis zur kleinsten her ab befriedigend durchgeführt wurde. Zwischen dem 3. und 4. Akte sang Frau Julie Bindemann mit ihrem prachtvollen Mezzo'Sopran einen Walzer aus dcr Oper Faust", dem ein Encore" folgte. Zu dem Applaus des Publikums mit dem die Sängerin belohnt wurde, gesellte sich ein schöner Blumenkorb. . Morgen wird die . hübsche Posie Lust schösser" gegeben. Am Donnerstag Abend gelangt zum Benefiz des Herrn Collmann Lumpazi Vagabundus" zur Aufführung. Wir glauben, daß alle Theaterfreunde mit Freuden diese Gelegenheit wahrnehmen werden, um einem so tüchtigen und fleißi gen Künstler die verdiente Anerkennung zu Theil werden zu lasten. Müsien wir doch gestehen, daß Herr Collmann aus das Verdienst, hauptsächlich zur gelungenen Durchführung aller Vorstellungen in dieser Saison beigetragen zu haben, ei'i volles Anrecht hat. Da auch die Wahl des Stückes eine' so vorzügliche ist, so kann man mit Recht am Donnerstag Abend ein volles Haus erwarten. j8lrD i e demokratischeCou ntyConvention fand am Samstag im Wigwam statt und dieselbe zeichnete sich durch den furchtbaren Lärm der fortwährend herrschte, ganz besonders aus. Einmal fehlte sogar nicht viel bis zu einer regelrechten Keilerei. Der Streit entstand weil von der 17. und 22. Ward zwei Delegationen erschienen waren. Nachdem diese Angelegenheit geschlichtet war schritt man zur Abstimmung über, und folgende Herren wurden nominirt : . Für Sheriff: Daniel A. Lemon. Schatzmeister: - R. Connor. R ecord o r: . S. B. Corbalay. , . Coroner: Dr. I. I. Foulds. ' County Commissär: - John Wilwn. . Richter der Super iorC o u r t: M. B. Williams. . Das Legislatur Ticket' wurde von einem dazu ernannten Comite aufge stellt und besteht aus folgenden Herren : W. B. gleicher und I. W. Nichol. Für Repräsentanten: David. Turp?e, (derselbe hat mittlerweile abgelehnt), Ed ward Taylor, R. S. Stewart, Thomas Barrctt und John W. Holcombe. Damit waren die Geschäfte der Conven tion beendet.
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