Indiana Tribüne, Volume 2, Number 50, Indianapolis, Marion County, 24 July 1880 — Page 2
I n d i a n a r i b ü n e."
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Inland.
- Washington, 17. Juli. Wie .verlautet, hat das Untersuchungsgericht 3u West Point in Sachen Whittaker's dahin entschieden, der Cadet habe sich selbst
zverstümmelt. Der Bericht hebt überdies
hervor, daß die Verletzungen nur sehr leicht waren, und empfiehlt, dafc Gäbet Whittaker vor ein Kriegsgericht gestellt werde. Die schliesslich? Entscheidung liegt in den Händen des Kriegssekretärs und des Präsidenten. ProfessorGreener, einer von Whittaker's Anwälten, hat dem Kriegssekretär einen Besuch gemacht und erklärt, die Freunde seines Clienten wünschten sämmtlich, daß ein Kciegsgericht über ihn entscheide. Sollte dasselbe nicht gewährt werden, st wird Whittaker
aus der Kriegsschule entlassen werden, da er in den naturwissenschaftlichen Fächern die Prüfung nicht bestanden hat (nicht bestehen konnte, da ihm Fragen vorgelegt wurden, so boshaft dumm, daß sie den Tüchtigsten hätten verwirren müssen. A. d.R.) , Härrisburg, Penn., den 17. Juli. William F. Darrah, einer der hier gestern von Annapolis eingetroffenen Seckadet ten, stürzte während der Nacht im Schlafe aus einem Fenster des vierten Stockmerks in Bolton's Hotel. Trotzdem er aus einer Höhe von 35 Fuß herabfiel, trug er doch leine anderen Verletzungen davon, als einen Bruch des linken Handgelenkes. L a n c a st e r, 17. Juli. M. Reist, von Lancaster, 24 Jahre alt, siel gestern Nacht zu Ephrata unter die Räder eines Frachtzuges. Beide Beine wurden ihm abgeschnitten. Er starb heute Nachmittag um 1 Uhr. Mr. Reist, welcher in Ephrata Arbeit gesucht hatte, verpaßte den Perso nenzug und verunglückte, als er auf den Frachtzug zu springen versuchte. Er hin terläßt eine Frau, mit der er erst seit fünf Monaten verheirathet war. Baltimore, 17. Juli. Heute Morgen brannte das große vierstöckige Backsteinhaus, Ro. 13 und 15 Granby Str., welches die Firma H. Balte & Co. als Atlantic Furniture Co." innehatte, mit allen Borräthcn und Maschinerien nieder. Theilweise versichert..
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Zu, welcher um 4 Nhr 05 Min. täglich (Sonn tag aulgenommen) nach Nero Iork abgeht, geht durch vt Wagenrsechsel. Der Uff, welcher um 6 Uhr 40 Vin. Nachm. täglich 'inschtitlich SonntagS) nach New York abgebt, hat LLlafwagen und geht ebenfalls durch ohne Wagen chsel. ' Boftsner Passagiere auf dem Akendzuge sollten sich Ixl Durchmaggons nach Z?ofton in Cleveland versichern, St sie dadurch 9 Stunden vor irgend welchen ande. .Passagieren von Jndi,naprliZ daselbst anlangen. T. S.'Gale, Cen. Sup., JndianavoliS. I. W. ampkell, Pass. Agent. '
- New York, 17. Juli. Der große Fafter Dr. Tanner hat heute seinen 20. gasttag hinter sich und befindet sich den Umständen nach unwohl. Seit Mitter nacht geruhte er, 22 Unzen Wasier zu sich
zu nehmen. Die Besucher gaffen und staunen den Helden an, der es so herrlich weit gebracht. - Cincinnati, 17. Juli. Cine Sp5zialdepesche aus Hills-Boroug, Mr., an den Commercial", meldet, daß Andrew Wilson und ein junges Mädchen, Namens Schultz, gestern, in der Nähe von Dry Creek Church, auf einer Spazierfahrt, aus dem Hinterhalt niedergeschossen wurden. Wilson erhielt einen Schuß durch den Kopf. Dieselbe Kugel zerschmetterte die Rückenwirbel des unglücklichen Mädchens, welches todt vom Wagen stürzte. Die Pferde wurden von einem benachbarten Farmer zum Stehen gebracht, und die Leiche des Mädchens später am Wege ge. funden. iWilson's Wunde ist tödtlich.
Eifersucht soll die Ursache der Blutthat
sein. Der Mörder ist flüchtig.
vermischtes. Ausland.
L o n d o n, 17. Juli. Eine Reuter
Depesche aus Berlin berichtet: Wie es
heißt ist die deutsche Regierung mit der
größten Bereitwilligkeit aus das Gesuch
des Sultans eingegangen, ihm zur
Durchführung von Reformen Finanz
und Gerichts-Beamte zur Verfügung zu
stellen. Der Regierungsrath Wettendorf von Köln ist bereits in Constantinopel
eingetroffen. L o n d o n, 17. Juli. Eine Depe vesche aus Berlin meldet : Man erwar
tet, daß der heilige Vater demnächst eine Encyklika (ein Rundschreiben) über die
Unzuläsigkeit der Revision der Maigesetze erlassen wird. London, 17. Juli. Eine Berli ner Depesche an die Morning Post- sagt: Sollten die Großmächte ihren Plan in Ausführung bringen und Kriegsschiffe nach den türkischen Gewässern schicken, so wird Deutschland eine Panzerfregatte ab gehen lassen. Die Admiralität hat bereits die betreffenden Befehle erhalten."
L o n d o n, 17. Juli. Laut Depesche
aus Wien haben 15 Kosaken in der Nähe von Podwolwezyska die österreichische
Grenze überschritten und ein Gensdarme
rieWachthaus angegriffen, um einige da
selbst in Gewahrsam gehaltene Rusien zu befreien und über die Grenze zu bringen.
Sie wurden jedoch von den Gensdarmen
mit Gewehrschüssen zurückgetrieben.
L o n d o n, den 10. Juli. Wie die Times" schreibt, hat das fortwährende
Schwanken der Regierung mit Bezug auf
die Entschädigungsbill, dieser mehr ge
schadet als der Widerspruch der Conser vativen und Home Ruler. Das der Bill
zu Grunde liegende Princip widerstrebe
nicht blos den Conservativen, sondern auch vielen Liberalen; zwei Drittel der
Letzteren seien gegen die Bill, wenn sie
auch schließlich für dieselbe stimmen wer den. Durch die Debatten über die Bill seien nicht blos die irischen Grundbesitzer, sondern auch die Kapitalisten, welche im Handel in und mit Irland Geld angelegt
haben, aus die ihnen drohende Gefahr aufmerksam gemacht worden.
Gladstone brachte im Unterhause sein am Montag angekündigtes Amendment zur Entschädigungsvorlage ein. Parnell
stellte einen Zusatzantrag, dem Gladstone
widersprach. Nach einer hestigenDiskusston zzg Par nell seinen Antrag zurück und Gladstone's
Amendment wurde im (Plenarausschuß)
mit 225 gegen 25 Stimmen angenommen. L o n d o n, den 17. Juli. Bonden Arbeitern, welche in den Baummollspin nereien zu Oldham, England, am Donnerstag die Arbeit niederlegten, um eine
Lohnerhöhung zu erringen, ist ein großer
Theil bereits wieder in die Fabriken zu rückgekehrt.
L o n d o n, 17. Juli. Der Pariser Correspondent der Pall Mall Gazette" meldet : Von allen den Persönlichkeiten, die zur Zeit der Kaiserwirthschast eine hervorragende Rolle spielten, hat man bei der Heerschau zu Longchamps nur sehr wenige gesehen. Einer dieser Wenigen war Marschall Canrobert. Mac Mahon, der Cxpräsident, für den ein besonderer Platz hergerichtet war, blieb der großen Feier fern. Wie man sagt, wird derselbe von Glaubigern bedrängt, von seinen
früheren Anhängern mit Vorwürfen über häuft; mit der neuen Ordnung der Dinae unzufrieden, soll er trübsinnig geworden sein, sogar während der letzten Woche einen Selbstmordversuch gemacht haben. L o n d o n, 17."Juli. Der Liberale Briggs stellte gestern Abend im Unter Hause den Antrag, das Haus möge erklä ren, daß die Errichtung eines Denkmals für den verstorbenen Prinzen Napoleon in der WcstminsterNbtei mit dem nationalen Charakter des Gebäudes in Widerstreit stehe und das gute Einvernehmen zwischen England und Frankreich stören würde. Gladstone erwiderte, der Dekan habe un beschränkte Machtvollkommenheit in der Westminster Abtei, und ertheilte dem Hause den Rath, sich nicht in die Ange legenheit zu mischen. Der Briggssche Antrag wurde mit 161. gegen 147 Stimmen angenommen. venri Rochefort's sozialistische Zeitung L'Jntransigeant" hat mit 4C,000 Abonnenten begonnen und wird wahrscheinlich in doppelter Zahl täglich verkauft werden. Rochefort erklärt offen und frei, daß eine Vereinbarung zwifchm ihm und Gambetta ein Ding der Unmöglichkeit sei. Er werde lieber wieder in die Verbannung gehen, als einen Zoll breit weichen. Die Deputirtenkammer habe sich verächtlich gemacht, seitdem sie ein Werkzeug Gambettas ge worden. Alle echten Republikaner sollten sich wie ein Mann vereinigen, diesen gefährlichen Schwätzer zu stürzen." Paris, 17. Juli. Vor dem Maire der Stadt Cannes wurde gestern der zum Protestantismus übergetretene Ex-Priester M. Buery, 93 Jahre alt, mit Fräulein Vernet, einer 33jährigenProtestantin, ehe lich verbunden. Stuttgart. VomSuchsenthal kommt
eine Nachricht, die, wenn sie sich bewahr heitet, für das Land von großer Wichtigkeit wäre. Es soll nämlich dort ein Koh lenlager entdeckt worden sein, dessen Mäch
tigkeit zwar noch nicht erforscht ist, dessen Gehalt aber einer, guten Baumkohle nahe stehen soll. Vorläufig ist diese frohe Bot schast mit einiger Vorsicht aufzunehmen, bis von der zuständigen Behörde .die Un tersuchung vorgenommen ist. Interessant wäre es immerhin, wenn diejenigen Geo logen, welche bei den in Oberschwaben
vorzunehmenden Bohrversuchen auf das obere Schusienthal hinwiesen, run doch Recht behielten. , Die Reife im Koffer. Die Prawda" erzählt, daß beim Ausladen cineZ großen Kosfers, der aus einem Dampfer aus Taganrog in Berdjansk angekommen war, zum großen Erstaunen der Arbeiter das Stöhnen einer Menschenstinme er tönte. Als man den Koffer öffnete fand sich richtig ein lebender Mensch darin, der einen Schlüssel bei sich hatte, mit welchem er denKoffer von innen auf und zu'chließen konnte. Offenbar hatte er das Versteck in dem Koffer gewählt, um gelegentlich Diebereien auszusühren, dabei aber richt be rücksichtigt, daß derselbe bei seinem bedeu tenden Gewicht nicht allzu sanft behandelt werden konnte, was denn auch die ver rätherischen Schmerzenslaute desEingeschloffenen zur Folge hatte. Mit der Schweizer Colonie in WestVirginien soll es jetzt Ernst werden. Die Commiffäre Kirchhoff und Brunner. welche das Land aussuchten und mehrere tausend Acre Land mehr für die ColonisationsGesellschaft ankauften, befinden sich jetzt aus der Rückreise nach der Schweiz, um im Herbst mit dem ersten Einwanderer-Zuge nach den Ver. Staaten zurückzukehren. Der Anz. d. W." tadelt diesen schweizerisch'westvirginischen Colonisatioisplan aus folgenden triftigen Gründen : So ist denn der von sogenannten Sachverftändi gen aus der Schweiz ausgeheckte Plan, eine Kolonie in der Bergöde des Kanawha Thales anzusiedeln, zur Wahrheit gercorden. Die Herren Commiffäre haben es nicht der Mühe werth gehalten, erst einmal die Vortheile, die der Westen mit seinen fruchtbaren Prärieländereien und atür lichen Weidegründen für Ackerbau und Viehzucht bietet, in Augenschein zu neh men, sondern haben über Hals und Kops die Ansiedelung in felsigen, mit dichter Waldung bestandenen Gegenden ihrer Ne. gierung gegenüber befürwortet. Abgesehen von der unsäglichen Mühe und den bcdeutenden Kosten des Bodens, dem sich der anlangende Europäer nicht zu unterziehen vermag, wodurch jenes Land um minde stens $10 per Acre vertheuert werden dürfte, müssen die armen irregeleiteten Kolonisten
gar sieben Tollars per Acre bezablen.
trotzdem das beträchtliche Areal von 45,000 Acre imPauschquantum erstanden sein soll. Dabei macht aber, wie aus glaubwürdiger Quelle verlautet, der betreffende Unter Händler, der den Verkauf vermittelt, $2 per Acre, also das hübsche Sümmchen von
Z90.000 an dem Handel. Ob die fach.
verständigen" Commiffäre auch von diesem "iimde lmsincss" unterrichtet sein mö gen?" Den Schweizern, daheim mag allerdings die Rate von $7 per Acre bei den gewiß überschwänglich angepriesenen Vortheilen des Landes außergewöhnlich billig erscheinen. Denn man wird es den Kolonisten gewiß nicht zu wissen thun, daß sie z. B. in den fruchtbarsten Gegenden von Kansas zur Bestellung fertiges, ganz vorzügliches Weizenland um $2.50 crlan gen. können. Dort in West Virginien heißt es aber mit Zusetzung aller Mittel einen schweren Kampf uns Dasein fühlen. Jetzt gibt es dort erst eine einzige Schwei zerfamilie im ganzen Kanawha-Thal, die seit einem Jahr ein kümmerliches Anwesen errungen, uuter harter, aufreibender Ar beit, wobei die Gattin des Ansiedlers wie ein Mann helfen mußte. Das wüste weiße Gesinde!, das sogenannte "poor whiie trash", das obendrein jene Gegend un sicher macht, drohte zuerst den Mann zu lynchen- der es gewagt, eine Frau zu so harter Arbeit zu'zwingen." Doch Noth kennt kein Sebot und die arme Frau ar beitete fleißig rceiter, nachdem der Mann sich des rohen Gesindels nach Kräften er wehrt hatte. Allerdings soll die dortige Gegeud an romantischen Naturschönheiten keinen Mangel leiden und der Boden un ermeßliche Schätze an Eisen 'und Kohlen bergen ; allein diese beiden Bedingungen
können sicherlich nichts zum Wohlbefinden und Weiterkommen des einwandernden Kleinsarmers beitragen. Das ist also die
viclgerühmte Fürsorge der - Schweizer Bundesverwaltung sürdie auswandernden Landeskinder ! Wie aber erst vor Kurzem die Jsländercolonie in Nordcanada sich deßhalb wieder auflöste, weil sich die Leute
nicht an das AuSgraben der Baumstamme gewöhnen konnten, und daher nach Dako ta's Prärien ausbrachen, so dürste auch jene Neuschweiz" in der westvirginischen Bergöde nicht von langem Bestände sein. Die Leute werden bald selber finden, was ihnen zum Besten dient, freilich um einen Preis, der ihnen hätte erspart werden können."
Reutlingen, Die Frau des hiesigen Weingärtners Daniel Rehm, welcher zur Landwehrübung nach Stuttgart einberu fen war, erhielt von dort die ossizielle Mittheilung, daß ihr Mann daselbst im Hospital gestorben sei. Sie machte sich mit ihren vier Kindern jammernd auf den Weg. UM dem Leichenbegängniß beizu wohnen. Als sie die Leiche noch einmal sehen wollte, stellte sich heraus, daß in Folge sträflicher Nachlässigkeit die Todes nachricht falsch adressirt worden und der Verstorbene nicht Daniel Rehm aus Reut lingen, sondern Dav. Rehm aus Sulz war. Der vermeintliche Todte cxercirte mittlerweile in Reih' und Glied mit dem Mausergewehr im Arm und war nicht wenig erstaunt, seine ganze Familie in Trauerkleidern vor sich zu sehen. Er er hielt sogleich Urlaub, um die Seinigen zu trösten.
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Eiscnbahll-Zcit-Tabcllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 21. September 1879. Cleveland, Columbus, Cincinnati und In dianopolis Eisenbahn. (Bee Line.)
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