Indiana Tribüne, Volume 2, Number 49, Indianapolis, Marion County, 17 July 1880 — Page 5
I n d i a n a Tribüne."
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Lokal.
19 Der Stadtrath hielt am Montag Abend eine lange Sitzung in welcher die Abort'Ordinanzen der Hauptgegenstand der Besprechung waren. Die Herren Stadträthe hielten trotz der großen Hitze sehr lange Reden und nach4stündiger Be rathung wurde die Ordinanz vom Register gestrichen. IS Die irische republikanische G 0 n c e n t i 0 n welche dieser Tage Hier stattfand, war in Anbetracht der Thatsache, daß vielleicht neun und neun zig Hundertstel der Jrländer zur demv tratischen Partei gehören, eine Affaire von Bedeutung. Es waren ungefähr 250 Delegaten aus allen Theilen der Union anwesend. Das praktische Resultat der Convention ist die Gründung einer irisch amerikanischen republikanischen Liga, .welche ohne Zweifel bei der kommenden Wahl einen bedeutenden Einfluß ausüben ttfcd. Die Convention erlieb auch eine Adresse an die amerikanischen Bürger irischer Abstimmung, .worin dieselben aufgefordert werden, sich von der demokrati schen Partei loszusagen und sich den Republikanern anzuschließen. Der achtzehnjährige Wm. Henry Shaver fand am Montag Abend durch Ertrinken "im White River seinen Tod. Der Unglückliche war auf der Farm von Charles Schürmann beschäftigt und badete am Montag Abend in Gesellschaft von zwei andern Arbeitern. Er muß des Schwimmens durchaus unkundig gewesen sein denn als er an eine 15 Fuß tiefeStelle berieth, sank er unter und kam nicht wieder zum Vorschein. Die Leiche wurde TagS daraus im Flusie gefunden. Der Coroner hielt einen Jnquest ab und das Verdikt bautet den Umständen gemäß. Die Camp Meetings sind jetzt wieder an der Tagesordnung. Bei dieser Hitze geben sich die Leute gerne dieserFaul lenzerei hin. JKsT In dem Spielhaus 23 Nord Jllinois Straße räumte die Polizei dieser Tage tüchtig auf. Fünf Personen wurden hinter Schloß und Riegel gebracht. Die Virginia Avenue Sparkassen Gesellschaft hat sich mit einem Kapital von $10,000 im Staatssekretariat inkorporiren lassen. Chas. Copeland und Thomas Noland nahmen Anfangs dieser Woche Aon ihrem KosthauS an Virginia Avenue französischen Abschied. Sie nahmen meh rere Kleidungsstücke aus dem Kosthause mit fort, ließen aber dafür auch etwas zu lück, nämlich Schulden. IST Bei dieser Hitze sollte man sich hauptsächlich vor dem übermäßigen Genuß von Eiswasser hüten. IS W. I Johnson fand am Montag imJrrenhause Unterkunst. Sein beklagens werther Zustand ist dasResultat finanziel 1er Mißerfolge. Elegie. Tlan sagt unS, daß nachfolgendes Lied feit einige, Tagen häufig an der Süd Delamare Straße, niH weit om CourthauZ nach der Melodie Eine feste Burg ist unser 0cti gesungen wird. Mir ist der Kopf gedankenvoll. Mein Kops ist so gedankenschwer! Ich weiß nicht, wie ich's machen soll, Es zieht mich hin, es zieht.mich her! Seh' ich für Garfield in'ö Geschirr? Zieh' ich für Hancock.daS Gewehr? Mir wird'S im Kopf ganz toll und wirr, Zs zieht mich hin, es zieht mich her! Für Hancock zog zu Felde ich, Hätt' für die Wahl ich nur Gewahr ; Doch fiel er durch, war's fürchterlich, Es zieht mich hin, tS zieht mich her! Srllare ich für Garfield mich . Und wird dann nicht gewählet er. Wo bleib dann ich, wo bleib dann ich? Es zieht mich hin, eS zieht mich .her ! Ich weiß nicht, wie ich's machen soll, T 1 O i!V a t T V 3- AttT sVi.i iw uyi, vit i4 utirn yirniiit-t iyvi , Der Zweifel macht mich noch ganz toll, ES zieht mich hin, es zieht mich her! Hilft mir denn Keiner aus der Noth ? Versteht denn Keiner mein Begehr? Ach solcher Zweifel ist der Tod ! Es zieht mich hin, es zieht mich her ! Und doch, cö wäre ja so leicht Zu helfen mir auS der Misere, Wenn man nur wollte ; doch mir daucht, Sie ziehen hin und ziehen her. 1 I So zieht doch anders, ziehet ganz! Ich bin ja spröde nicht so sehr; Ich bin ja gerne bei dem Tanz, ; Doch zieht nicht immer hin und her ! j Wie lange solf ich warten noch ? Find ich bei Keinem bald Gehör, ! Dann pfeif ich aus dem letzten Loch And ziehe überhaupt nicht mehr.
Der Empfang Porter'S, des repu blikanischen Gouverneurs ' Candidaten. Auf der Reise Porter's von Washing ton hierher wurde er in Columbus, Qhio, von einem Comite des hiesigen republikanischen JungmännerClub eingeholt. Der Zug, auf dem er sich befand, war pasiend dekorirt. In Richmond, Ind., wurde er am Bahnhos von einer groben Volks menge erwartet. Herr Porter verließ den Zug und hielt eine Rede. Aehnliche Sze nen wiederholten sich an anderen Statio nen. Am Mittwoch Nachmittag kam er hier an, und wurde am Bahnhof von dem EmpfangsComite bewillkommne!. Von hier aus wurde er in Begleitung der "ex-soldicrs-guards" unter Vorantritt von Beibenherz's Musikkorps nach dem Grand Hotel gebracht, wo ein allgemeines "liandshaking stattfand. Gegen sechs Uhr begab sich Herr Porter nach seiner Wohnung, wo ihm die Nachbarn einen herzlichen Empsang bereiteten. Sie hatten das Hzus aus's Glänzendste dekorirt und sich zu Hunderten eingefunden. Herr Rans dell hielt eine Bewillkommnungsrede, welche Herr Porter in kurzer aber herzlicher Weise beantwortete. Nach 8 Uhr formirte sich die Prozession, welche Herrn Porter nach dem Wigwam begleitete. Wie bei diesen politischen Umzögen gebräuchlich, befanden sich Fahnen, Transparente, chinesische Laternen, Fackeln u. s. w. in großer Zahl in demselben. Es war ein stattlicher Zug mit zwei Musikknps und einer ganzen Anzahl von Trommlern. Die Menschenmenge, welche sich in der Nahe des Wigwam eingefunden hatte, nar eine kolossale. Ihre Zahl wurde auf 15,000 geschätzt. Die Straßen in der Äähe waren vollständig blockirt. Da konnte natürlich keine Rede davon sein, die Versammlung in dem Wigwam abzuhal fen und man entschloß sich kurz im Freien zu bleiben. Man benutzte den sür das Ab irennen der Feuerwerke bestimmten Stand zls Redneibühne. Caleb S. Demy, der Präsident des republikanischen Jungmän nerclub rief die Versammlung zur Ord nung und stellte General Harrison als er sten Redner vor. . Derselbe hielt eine kurze Ansprache, worauf Herr Porter unker gro ßem, nicht enden wollendem Applaus seine Rede begann. Dieselbe nahm ungefähr eine Stunde in Ansvruck und wurde fort
!während von Beifallsrufen unterbrochen. Zur selben Zeit, da Porter im Freien sprach, hielt Morrison von Chicago, der Vorsitzer der irisch-republikanischen Convention eine Rede im Wigwam vor einer großen Anzahl von Zuhörern. DaS Feuerwerk, welches gegen sieben Uhr Abends abgebrannt wurde, war eines der brillantesten, welches och je in Jndia napolis gesehen wurde. Wirklich schön waren die Ballons, welche flammend in die Höhe stiegen und dann ungefähr 500 Fuß über den Köpfen der Menge sich nach und nach in verschiedenfarbige Feuerkugeln sich auflösten. Der Empfang Pprter's war im Ganzen eine wohlgelungene Volksdemonstration, die vollauf Zeugniß ablegte von der Be lieb!heit, deren sich der Mann erfreut, dem sie galt. Damit wäre denn die Can.pagne in In diana von republikanischer Seite eingelei tet. Nun wird Schurz am nächsten Dienstag im Wigwam eine Rede halten. Dann wird aber jedenfalls eine größere Pause eintreten, bis vielleicht Mitte oder Ende nächsten Monats. Von da an bis zur Wahl werden wir jedenfalls mit "spcedies'' überschüttet werden. SV" Wir erlauben uns, unsere Leser auf das Geschäft des Herrn C. Dietrichs Ecke Delamare und Market Straße, auf merksam zu machen. Wir möchten be sonders erwähnen, daß Herr Dietrichs alle Uhrmacherarbeiten und Reparaturen an Schmucksachen besorgt, und zu diesem Zwecke geschickte Gehülfen beschäftigt. Es dürste wohl schwerlich Jemand zu finden sein, der gewissenhafter in seinem Geschäfte ist, als Herr Dietrichs. Die Arbeiten, welche aus seiner Werkstätte hervorgehen, werden auf ein Jahr garantirt, und ist dies besonders bei der Reparatur von Uhren vonWichtigkeit, indem er alle neuen Theile, welche er einer Uhr beifügt, unent aeltlich ersetzt, wenn sie sich innerhalb eines Jahres von schlechter Beschaffenheit erwemn sollten. Herr Dietrichs ist auck raisonable in seinen Preisen und wir machen uns ein Vergnügen daraus, sein Geschaht ganz velonöers zu empfehlen. LS- W. Schutts und Eva Caton wur den am Donnerstag verhastet, weil sie der rt . V . l! ? V Polizei veroacyilg ercyienen.
Kar! Schurz.
Karl Schurz wird am kommenden Dienstag Abend im Wigwam eine Rede halten. Es ist wohl kaum .nöthig, das Publikum besonders aufzufordern, dieser Rede beizuwohnen, denn wir sind im Vor aus davon überzeugt, daß am Dienstag Abend kein leeres Plätzchen im Wigwam zu finden sein wird. Schurz dürfte eine ganz besondere Anziehungskraft auf das hiesige Deutschthum ausüben. Herr Schurz wird bei ferner Ankunft von einem Comite' bewillkommnet werden. Dasselbe wird ihn ins Grand Hotel begleiten und am Abend wird er vom Comite nach dem Wigwam begleitet werden. Marv Brown zum Tode verurtheilt. Die Geschworenen in dem Prozesse der Mary Brown waren beinahe 46 Stunden in Berathung, bis sie sich zu einigen ver mochten. Am Montag brachten sie ihr Verdikt ein; dasselbe lautet auf Todesstrafe. Als das Verbiet verlesen wurde war der Gerichtssaal bis zum letzten Platz gesüllt und das Publikum schien im Allgemeinen den Wahrspruch der Geschworenen zu bil igen. Die Angeklagte ließ sich im Gerichts saale keinerlei Ausregung anmerken. Als sie in ihrer Zelle angelangt war, äußerte sie sich dahin, daß das Verdikt ungerecht sei und daß wenn Wade ein wahrheitsge treues Geständniß abgelegt hatte, sie jetzt heimgehen und sür ihre Kinder Sorge tra gen könnte. Als Wade davon hörte, sagte er, daß seine Aussagen auf Wahrheit be ruhten. Die Anwälte der Mary Brown stellten sofort den Antrag auf einen neuen Prozeß. Mary Brown selbst hofft bestimmt, daß der Galgen nicht .für Frauen bestimmt ist, und daß sie daher im schlimmsten Falle ebenslänglich ins Zuchthaus kommen werde. ES ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß sich die Angeklagte bei dieser Annahme verrechnet, denn es wäre durchaus nicht zu billigen, wenn das Verbrechen eines Wei' des leichter bestraft werden würde, als das eines Mannes. Der Hitze erlegen. Die furchtbareHitze, welche wir während der letzten Zeit hatten, ' hat allenthalben viele Opfer gefordert. Am Dienstag zeigte das Therometer 103 Grad im Schatten und 122 Grad in der Sonne. Dieser gräßlichen Hitze sind an diesem Tage auch hier vier Personen erlegen. Caspar Zeh, ein 'Metzger an der Ecke der St. Clair Straße und Jndiana Ave. ging über die Straße und brach plötzlich zulammen. Er war sofort eine Leiche. Der Vormann in Minters Küferwerkstätte. Namens Mathias Mertz begab sich um 5 Uhr Abends nach Hause, da er nicht wohl fühlte. Kurze Zeit darauf starb er. Er hinterläßt eine Wittwe und sieben Kin der. Der Neger Perry White in einer Alley zwischen Pratt und erster Straße wohnhast, starb bei der Arbeit.. Eine Frau Namens MelvinaSteece von Shelbyville, welche hier bei Verwandten auf Besuch war, erlag ebenfalls der Hitze. JT In A. N. Taylor's' Wohnhaus 488 Nord California Str. schlichen sich in der Nacht vom Montag auf Dienstag Diebe, die indeß nur $8 stehlen konnten, weil sie von den Bewohnern des Hauses gehört wurden. Sie machten sich mit ihrer geringer Beute so schnell als möglich aus dem Staube. 0 Herr Max Leckner, der Dirigent des Männerchor' hat resignirt und die Re signation wurde vom Verein angenommen. öS Ein Arbeiter der Herren Nordyke, Marmon Sz Co. Namens George F. Loy kam während der Arbeit einer Cirkelsäge zu nahe und verletzte sich dabei so stark, daß die Hand amZiutirt werden mußte. Auf der Vandalia Bahn ohngefähr 25 Meilen von hier, entgleiste am Donnerstag ein Paffagierzug wobei oer LokomotivführerDickson und ein Passagier Namens Nenc schwer verletzt wurden. Der Erstere wurde nach seiner Heimath Terre Haute gebracht, der Andere fand im biesi gen Surgical Institut Aufnahme. Die Lokomotive und die Wagen des Zuges wurden stark beschädigt. JS- Joe Little von Cumberland wurde am Donnerstag hier verhaftet, da er ange klagt ist, seine'Frau mißhandelt zu haben. Auch die in New Pork erscheinende Theaterzeitung Figaro" nimmt von den hiesigen Theatervorstellungen gebührend Notiz.
Germania Theater. Das deutsche Theater war am vergan genen Sonntag sehr gut besucht und die Besucher verlebten dort ein paar sehr titt gnügte Stunden. Das Kneisel'sche Volksstück DerStadt musikus und seine Capelle" wurde gegeben, und die Mitspielenden haben dabei aber mals Proben ihrer Tüchtigkeit abgelegt. Das Stück selbst ist im Anfange etwas langweilig, gewinnt aber nach und nach das lebhafte Jntereffe der Zuschauer. Ernste und komische Scenen wechseln dar in ab und ein gesunder Humor durchweht das Ganze. Frau Baureis hat dieTochter des schlich ten CapellmeisterS sehr gut gespielt und Herr Lothar als Capellmeister stand ihr dabei würdig zur Seite. Die Leistung des Partikuliers Stille (Hcrr Baureis) war eine sehr gute zu nen nen. Die heirathslustige Frau Schnitter wurde von Frl. Waldau recht gut gegeben und Herr Collmann wußte seine beiden Rollen gut durchzuführen. Frl. von Hof stetter und Frl. Stein stellten sich uns als zwei stramme Musiker vor und ernteten verdienten Beisall. Herr Varena fand durch seine Couplets besondere Anerken nung. Die Herren Wichlein und Hofmann und die selbstbewußte kleine Kanntmann trugen das ihrige zum Gelingen des Gan zen bei. Die Benefijvorstellung des Herrn Bau reis am Donnerstag Abend war außer ordentlich gut besucht. Wenn man im Dunkeln küßt" ist ein ganz unterhaltender Schwank und Mancher besuchte vielleicht die Vorstellung, um aus der Lösung der Frage Nutzen zu ziehen, nur gab das Stück Herrn Baureis keine Gelegenheit zu besonderer Leistung. Was aus der Rolle des .Knopsflcisch" zu machen war, hat Herr Baureis daraus gemacht. Frl. Waldau und Herr Collmann, in deren Händen sich die bedeutendsten Rollen befanden, spielten dieselben mit Fleiß und Verständniß, besonders war es Frl. Wal dau, deren Leistung Anerkennung verdient. Auch die übrigen Mitwirkenden wurden ihren Rollen vollständig gerecht, doch ist das Stücks obwohl ganz unterhaltend, an sich nicht'bedeutend genug, um selbst in Bezug auf die Darstellung die Kritik herauszufordern. Die Aufführung der Burleske Guten Morgen Herr Fischer, erlitt durch, wie es hies, plötzlich eingetretene Heiserkeit des Herrn Heckler eine Störung. Herr Varena übernahm die Rolle desHerrn Heckler, und Herr Collmann die des Herrn Varena und obwohl natürlich in Folge der plötzlichen Aenderung in der Besetzung das Zusam menspiel merklich litt, so konnte man unter den Umständen doch mit der Vorstellung zufrieden sein. Morgen wird der Postillon von Münchberg" zum zweiten Male in dieser Saison gegeben. Das Stück und die Aufführung desselben gefielen neulich so
gut, daß sich der Unternehmer in Folge dessen jedenfalls veranlaßt sieht dasselbe zu wiederholen. Trotzdem wir es nicht für angemeffen halten in einer Stadt wie Indianapolis wo immer und immer wieder nur dieselben Leute das Theater besuchen die Stücke in einer Saison wiederholt aufzuführen, so glauben wir doch, daß das Germania Theater morgen Abendsehr gut besucht wird. M , GW ' r" Eine Giftpflanze vor der man hauptsächlich Kinder warnen soll ist die unter dem Namen Goldregen" bekannte Akazienart. Alle ihre Theile, Blüthen, Blätter, Schoten, selbst die Rmde und Wurzeln enthalten das von Huseman u. Marme 1864 dargestellte Cytisin, das schon in einerGade von Gran, unterste Haut gespritzt, Hunde und Katzen sofort tödtet. Seit der ersten Beobachtung der Vergif tung eines Menschen durch Cytisin 1843 (ein Knecht hatte aus Scherz einer Köchin ein Stückchen Goldregenriude in dieSuppe gelegt) sind in der medicinischen Literatur meor als hundert derartige Aergistungen constatirt morde!!, und von diesen endete eine große Anzahl tödtlich. Es waren hauptsächlichKinder, die von den verlockend aussehenden Schoten und Samen gegessen hatten; aber auch Erwachsene, die durch Verwechselung von Goldregenblüthen mit Akazienblüthen erstere zu Thee verwendet oder sonstwie von Theilen der Pflanzen genossen hatten. Die Erscheinungen der Vergiftung sind sehr wenig charakterlich ; sie. besteben m Erbrechen, Durchfallen. Krämpfen und raschem Verfall der Kräfte. Ein wirsames Gegenmittel kennt man bis iekt Nickt. Jane Ruffell ist gegen James H. Ruffell klagbar geworden, ' weil dieser sie durch rohe Schimpfworte kränkte. Sie verlangt für dieseKränkung tz5,000Schmer zensgeld.
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