Indiana Tribüne, Volume 2, Number 48, Indianapolis, Marion County, 10 July 1880 — Page 5

I n & J a n tibünc

w. t-w .11 t- rikrnrT.irB r. v.w. -.w ovtT.'-vi.-.',-n..i JW.VHU;f1. 7 www; PwARf,viiisfi.- tWLft---ix,-viMtit;v mr , -a3- i - - - " S - 4 n n v?. ; 7 5 ... : r; i r.i :?

A .

A 1 h 1 s I 1 0 t X i ' t . i

. X

k

- S

i

' 4 ' 1

V l t

Lo kä5

An unsere Leser. i .,. .... t ' 'f ; i , , Wir ersuchen alle diejenigen unsrer verehrlichen Leser,welche ihre ' Wohnung wechselnd 'uns 'ihre 'neue Adresse zukommen zu lassen,' damit das Blait 'zeittich'in ihre Hände gelangt.' ' " : l,; r Die Redaktion ' ; ,:i , Verlangt . wird Jemand, der mich überzeugt. - ' . Einer an der Delaware Straße.:, Der Gesundheitsrath berichtete in der letzten Sitzung des StadtrathZ,'.daß der Gesundheitszustand.unserer Stadt ge geilwärtig äußerst, besorgniserregend ist. Die H'auptursache liege in dem ungesun den Wasser, das wir' trinken. In einer am Montag stattfindenden lZxtraversammlung soll dieser Uebelständ eingehend besprochen, und über .die nöthigen Schritte, welche gethan werden müssen, um demsel ben adzuhelsen, verhandelt werden. Im städtischen Dispensarium wur den im Laufe des vorigen Monats PaNenten behandelt 254, Krankenbesuche gemacht 335, Recepte angefertigt 573, Aus. gaben $220.41 . ,.; A u s demFinanzberZchte des Stadt . schatzmeiste'rS für den Monat Juni ent nehmen wir Folgendes : Ueberschuß am M. Mai. ..... . Einnahmen $366,670.09 22,865.45 Zusammen Ausgabe . 389,035.64 , ; 00,374 86 Ueberschuß am 50.' Juni . . . . . . . . . $293,650.68 tS Dem Berichte des Superintenden' ten Wishard zufolge waren bei Beginn des Monat Juni Patienten im Spital 48 Patienten wurden im Laufe des Monats auf genommen .....35 Kinder geboren während des Mona'ö . . ., 3 Patienten entlassen . . . . . 28 Patienten gestorben. .... .. ... .... 6 Patienten im Spital am Ende des Monats. ".52 Ausgaben ....$843.21 Der stadtische Ingenieur bat den Stadtrath um.' ein neues Pferd, da lein altes Pserd bereits in das.G.cisenalter eingetreten ist. - . 3 Die Stadtkasse wurde im Monat Juni durch folgende Posten in Anspruch genommen : Gesundheitsrath .......... AssessorS-Departement ...... w. JngenieursDepartcment Dispensarium .... .... Stadthalle .'. Spital . Schatzmeisters Prozente ........ Entschädigungen . . . Wahlen Feuerwehr Gas....,',..'.'.....'.... Verschiedenes. Markte...'.''..'. .'. ..' Marttmeisteik Gebührcn .. .. 1 Parks...'.. ' Polizei Drucksachen . . '. .' . ..... ...... Stationshause:" Straßenverbesserungen . TsmllNsoN AnNUtty. : . . . . . . . Wasserrente . . . '. , . . Schulfoad .j . ( . , , Zusammen . ... . . $210.50 . 7i 25 75 . . 160.89 .. 143.05 . 82.85 .. . 834.6' 369.15 , . 5,613.00 . . 698.50 . . 3,001.33 ... 5,119.18 .. ' 50.00 .. "v 3 50 '105.90 12005 . . 2,027.5t . . 408.1 . . ' 1990 .". 2,801.55 . . 5,500.00 . . 7,30-2.80 ;. 56,536 77 ,. .Z90.V36.05 ' LS- Das Volksfest, welches die Vereine Harmonie, Liederkranz -und Männerchor am 4. Juli im Männerchorpark veransta! teten; war ein großer finanzieller Erfolg. Das Fest erfreute: sich eines außerordent lichen Besuchs. Einige ! amerikanische Naujdolde. welche das Fest zu stören such ten, wurden gar bald e!ns besseren belehrt. r.Mary Heath' scheint durch die Un treue, die sie neulich' ihrem Gatten gegen über begangen hat.'.ihrGewissen schwer beladen zu baben. ' Sie -nahm stch da Vergehm so sehr zu Herzer, ' hab. sie am Dienstag einen Selbstmordversuch machte. indem sie eine Quantität Arsenik nahm. Bevor jedoch das Gift seine schädliche Wir tung ausüben konnte, wurde ein Arzt g'e rufen, der die Lebensmüde durch Andren dung einer Magenpumpe vomTode rettete. Die hiesigen Demokraten sind noch eifrig an der Arbeit Hancock und English Clubs zu gründen. . - Y LS Harry Lukens wurde am Donner stag von einem Hunde, welcher dem Juwe lier Oehler gehört, in die Hand gebissen.

öV'.Jn der letzten Sitzung des Schul rathes wurde, betont, daß demnächst der Bau 'einer -neuen Hochschule nothwendig

werden wird.!'' in'n: . .r:r.-,, ; Die genaue Zälungwelche eben beendet ist,-gibt' Jndmna'polis 7o,125 Ein'. . ' -, . ., , , ... ... , ., - , ? 'iwohver. " -.j , ' l ; iS Di Republikaner der'24'Märd weiden IjeufV dian S tfa ße e i n e V e r sä mmlu n g .abh alten um einen Garsield Club" zu ' organisiren. Zahlreiches Erscheinen ist erwünscht. ' ,, , Lavine , Reed klagte . gegen Franklin L..Armstrong, ihrem geschiedenen Gatten um von .ihm 5600 für die Erhaltung ihres Kindes zu erlangen. ' . , , In den Walzwerken "wurden an Stelle; der? Arbeiter, welche., gegenwärtig striken, neue. Arbeiter angestellt.. .Man geht daraus, dak fast bei jedem Strike d'e Ardeiter den Kürzeren ziehen. So lange eben der Arbeitsmarkt noch so überfüllt ist, daß lede-Arbeitskrast sofort zehnmal. wie der ersetzt werden kann, sollten es sich,;du Arbeiter immer erst genau überlegen, be vor sie einen Strike in Scene setzen. i W'.' Die. Apotheke 'des Dr. E. Mendenhall an No. 39 Nord Mississippi Str. wurde am Donnerstag von frechen Dieben besucht,, welche $20 ausdem Geldkasten entwendeten. Die Burschen kamen jeden falls zur Hinterthür herein, als der Ver käuser im vordern Theil der Apotheke be. schäfligt war. - . 1 Die ' Republikaner der'14.'Ward trafen'in einer gestern Abend abgehaltenen Versammlung Voibereitungen zum Empsang von Atbert G. Porter, welcher am 1: Juli hier eintreffen wird. ST Willie Bishon und JameS Reni han wurden wegen Kettttei hinter .Schloß und Riegel gebracht. Dort wird sich ihr erhitztes Gemüth etwas abkühlen.' jfesäF John Woodward wurde am Don nerstag verhastet, weil seinHund mit keiner Lizens verZehen war. ' 'Das .mögen sich auch Andere, die es bis jetzt verjäumt ha ben für ihre Hunde Liz'enscn herauszunehmen, merken. z . fkatie King - 309 Meek -Straße wohnhasj, wurde am Donnerstag für irr sinnig erklär:. Religiöse Uederspannlheit soll die Arme total geisteskrank gemacht haben. ; , ; . . : . J5 Charles i56nker, welcher angeklagt ist sich in Anderson einen' Anzug unrecht mäßigerweise angeeignet zu haben,' wurde am Donnerstag hie? verhaftet. LV Das Kleeblatt: Charles Bacon, George T. Sorrels und Frank Willey wurde am Donnerstag unter . der Anklage des Großdiebstahls verhaftet. ' .öS- Frau Amelda K. Mortland .bat abermals eine Klage gegen die Stadt ein gereicht, in welcher sie tz1200 Schadenersatz verlangt, weil ihr Gatte vor mehreren Jahren sich bei einem .Uebergange an der Michlganstraße verletzte und dadurch seinen Tod fand. SS? In der Scheune: der Elisha G. Howland, .welche. ohnegefähr zwei Meilen von unserer Stadt entfernt ist, ' brach am Mittwoch Abend Feuer aus. ' Der Verlust deläust sich aus mehrere tausend Dollars. S In der hiesigen Jail muß es mit unter auch recht' gemüthlich' hergehen. So hat dieser Tage "der gefangene Neger Charles Daniels einen''gewissen Milllgan vermäßen durchgebläut, daß Milligan eine Rippe brach und 'auch' sonstige Verketzungen 'erlitt. Natürlich' ist der' baulustige Neger jetzt recht sicher verwahrt. " " '. ' " y. ! . ,'.. II..'. .i . ) L . ?..!?, ijCs-- Jeden Sonntag Abend herrscht im Volksgarten ein bewegtes Leben. Die prachtvollen Conzerte. und,' der., herrliche Garten versehlen: nicht ihre AnziebungS kraft, auf das Publikum - auszuüben und auch der ausgezeichnete Gerstensaft, defl Herr, Hedderich verabreicht macht ' den Volksgarten zu einen.doppelt angenehmen Aufenthalt. Morgen Abend findet wieder ein Frei'Conzert im Volksgarten statt und da sich ein schwüler Sommerabend nir gends 'angenehmer verbringen - läßt, so darf man gewiß auf recht zahlreichen Besuch rechnen. . Das für morgen Abend aufgestellte .Programm ist besonders em psehlensmerth. . . . ;r , tZg- Gouverneur Williams begnadigte am Donnerstag den im Jahre 1874 zu zehnjähriger Zuchthausstrafe verurtheilten W. C. Rudiser- Der Mann, .welcher sich durchaus keines gutenRuses erfreut,wurde damals verurtheilt,' weil er einem Manne tödlliche Verletzungen beigebracht hatte. - s- Die Kosten des StaatshauSgebäu des belaufen sich bis jetzt auf $273)67.38.

Mary Brown'S Prozeß. "

zrv.r i :-.' . ' . : . )j Die Verhandlungen in dem Prozeß der Mary Brown erregten' diese Woche beim Publikum ''ein beinahe "noch größeres Int'eresse, als dies in der vorangegangenen Woche der" Fall -war: - Der GerichtSsaal und di'eGallerie desielben war fortwährend gedrückt voll und es befanden sich unter den Hörern'Viele,. die'dem Prozesse von Anfange bis zum Ende folgten'. ' Belle Wilson, Jacob .EinSman, Jj. Longmeyer und William Rose waren am Dienstag und Mittwoch auf dem Ze'ügen stand und am 'Mittwoch begann die An geklagte ihre Aussagen zu 'machen'.' ' Sie wies alle Theilnahme an dem Ver brechen entschieden . von sich' und erzählte, daß an dem.Abend, 'an welchem der Morb verübt .wurde, Brown ,M Zimmer an einem Tische stand und an einem Axtstiel schnitzte' z: ;;v. ; . Es war bereits, dunkel geworden und . -, ....j. . .. Wade hatte vor dem Hause .sein Pferd. an das Buggy.der Brownschen Eheleutz ge spannt, um damit nach Jrvington zu, sah ren. .Sie Will .unterdessen (ihr- kleines Mädchen in denHof geführt und auf ein mal einen dumpfen .Schlag, vernommen haben, daraufhin nahm sie . das 5kind auf . den Arvl! und ging mit demselben an die vordere Hausthüre. , .. ' Wade stand am Wagen , und aus ihre Frage, warum er denn. noch nicht fort sei, erwiderte er, sie möge schleunigst mit dem Kinde zurückgehen. . Daraufhin brachte sie die Kleine in'S Zimmer, und kehrte dann wieder zu Wade zurück. Erst in diesem Augenblick will sie die Leiche Brown'S aus dem Bod?n vor dem Buggy liegend ent deckt haben. Ihr erster Ausruf war dann ; John, was hast du gethan?" worauf sie Wade umarmte und erwiderte : .Theure, das habe ich aus Liebe für, Dich gethan." Aus ihre Bitte, die Leiche in oas HauS zu bringen, erwiderte Wade, daß. die Sache noch heute. abgethan werden müsse und daß schon alles recht werden würde. Nachdem Wade Brown's Rock und Hut geholt hatte, brachte er die Leiche in das Buggy und fuhr damit fort. Unterdesjen will die Angeklagte das Tischgeschirr ge waschen haben. Blutspuren habe sie jedoch nirgends weggewischt. Um 7 Uhr kam Wade zurück und theilte ihr mit,' daß e? das Buggy mit der Leilöe Ülls dlt Bryok. villestraße gefahren habe und dann schlei!. nigst den Heimweg angetreten habe. Nach dem begaben sie sich zusammen zu der be nachbarten Familie Smith, woselbst .sie bis neun Uhr verweilten. Zu Hause an gekommen, brachte sie die Kinder zu Bett unb verfiel später in eine Ohnmacht. Wade hielt ihr eine mit Kampfer gefüllte Flasche vor's Gesicht und als sie wieder zum Bewußtsein gekommen war, versicherte er sie abermals seiner Liebe. Mit dem Zeugenverhör wurde man am Donnerstag. fertig. Nachdem hielt der assi tuende Staatsanwalt Herr Brown eine ängere Rede und gestern hielten die An wälte der Angeklagten Reden.. ..lSvDie fünfzehnjährige Waise. Namens Hurkett welche sich, .bis. vor einem Jahre im hiesigen amerikanischen Waisen hause, befand, theilte das . Schicksal . der meisten Waisenkinder. . - Sie- verließ . vor einem Jabre das Waisenhaus und and eine Stelle bei einer .Familie. Da . das Mädchen hübsch war erregte . eS die, Auf merksamkeit eines . hiesigen ' Arztes, . und dieser. überredete das Mädchen., eme.zvon lbm . gemiethete Wohnung als ferneren Aufenthaltsort zu benützen. . Das uner sahreneKind folgte den Lockungen. deS Verführers und ging so seinem Abgrunde entgegen. Vor einigen Tagen wurde des Mädchens Aufenthalt in Lafayette ausstn dig gemacht und dieArme fand endlichAuf nähme . im . Reformatorium . für Frauen. DaS Schicksal, des armen . Mädchens ist zwar traurig genug, aber da arme Wai senkinder gar, häufig von reichen Versüh rern inS. Verderben gestürzt werden, so steht die Geschichte nicht vereinzelt da und wird eben so bald vergessen sein,, wie alle andern Leidensgeschichten dieser Unglück lichen.. .... .... : . ;.f - k.Die Folgen des vierten Juli blie ben auch in diesem Jahre nicht aus' Nicht nur hier 'auch in anderen Städten haben sich-UnglückSsälle aller Art ereignet,, die meistens durch Rauferei und leichtsinniges Handhaben von Revolvern heraufbeschwo ren wurden. Die amerikanische Gemüth lichkeit artet eben leider gar zu gerne in Rohheit auS.

GermaniaTheater7

' i . Am Sonntag war der.' Besuch hes.Germania Theaters so gut,' daß sich viel mit Stehplätzen begnügen .mußten. - Trotzdem das Stück Von Stufe zu Stufe? . schon zum zweiten- Male in diesemz Jahre gegeben wurde hatte eS doch abermals ein großes Publikum angezogen. Die Rollen waren ausgezeignet. besetzt . und alle Mit spielenden .ernteten verdiente Anerkennung. HerrCollmann hat sich an hiesem Abend in einem für. ihN) neuem Fache gezeigt indem er die.Rolle des ersten Liebhabers spielte. Auch bierin zeigte er sich als vortrefflicher Schauspieler.und. errang sich großen Bei fall. ; ' ?: Zum Benefiz - deS , Frl. Waldau wurde am .Donnerstag Die Danischeffs" i vor einem außerordentlich, zahlreichen. Publi' kum - gegeben...' Trotzdem 'das. Stück vom Versasser, wie . der? Theaterzettel besagt,' Sensationsstück genannt wird,.so kann man gerade doch nich sagen, dak. es an Unwahrscheinl.ichkeiten . leide. . i. Daß . eine Gräfin ein leibeigenes Mädchen in ihre Nähe nimmt und ihr eine sehr.gute Erzie hung geben lädt, daö ihr Sobn sich in das Mädchen verliebt und wieder .geliebt wird und- daß die Mutter um ?eine Heirath zu verhindern, das Mädchen zwingt einen Kutscher ' zu beirathen, sind Dinge, die in Rußland zur Zeit' als die Leibeigenschaft noch existirte, mehr - als wahrscheinlich waren, : ebenso, .daß ; ein Leibeigener zum Millionär ward und mit .seinem Gelde selbst an den höchsten Stellen viel auS richten konnte. - - . WaS die Leistungen der Mitwirkenden betraf, so wäre in erster Linie Frl. Wal dau zu nennen, , obwohl sie bei den Effektszenen im Ganzen zu, kalt blieb. t Herr Varena führe seine Rolle recht gut durch, auch gefiel er sehr gut. Herr Varena hat jedoch den Fehler, daß er schlecht memorirt. Ganz vorzüglich spielte Frau Baureis, ihre Leistung war tadellos. Herr Lothar stellte den edlen aufopserungssähigen Osip mit Verständniß dar, . und Herr Collmann gefiel, wie immer. Auch alle übrigen kleineren Rollen wurden mit Fleiß durchge sührt und die.Vorstellung darf wohl als eine der besten der Saison bezeichnet wer den.. ' . . . . Morgen Abend kommt die Posie De? Stadtmusikus . und seine Kapelle" von Rudolph Kneisel zur Aussühtung. Die Kneisel'schenStücke haben uns schon man chen veMligten Abend bereitet und auch morgen Abend 'werden sich die Besucher des Germania-Theatersvortresslich amü siren. Die Stadt Dublin kann sich wirklich auf ihre Criminalstatistik was zu Gute thun. Derzufolge kommen nämlich die Hälfte aller in Irland begangenen Crimi nalverbrechen (7,000 jährlich) auf diese Stadt. Eine schöne Räuberhöhle das ! , Jetzt fangen schon die Berechnungen und .Spekulationen Über den Ausfall der Präsidentenwahl an. Die neueste Berech' ?n '..? . . .t ' nung ii vom yiengen enanei ange stellt und ist wie folgt : ' . Demokratisch.' R,publikanisch, 3oiva...;; -n KansaS . . - ..-..v'.'ä Michigan - 11 Minnesota ...... e Nebraöka' i . . ... S Nevada . 8 Rhode Island..,. . 4 Vermont ö Alabama ....... 10 Arkansai . . : . :i . 6 Connecncut ...... 6 Delaware 3 ftlotiba ........ . 4 Georgia ;.'....!.. -11 Jndiana.-. ...... .15 Kcntucky 12 Louisiana,. .. .'. 8 Marhland ..... ; . & Zusammen. 47 Missouri 16 Mississippi ...8 New York.... . . SS North Earolina. . . 10 South Carolma.. - 7 Tennessee.. 12 Zttai 8 Virginia West Virginia .... 5 Zusammen .'.'194 ' .. -,r.y Zweifelhaft: Califoinia Colorado . Illinois Maine New Jersey "6 3 21 ;7 4 9 18 & Ohio . . . . . . . . Oregon . Pennsylvania . Wisconsin ..... l 00 : 8 29 , 1) Massachusetts' . i New Hampshire. . Zusammen .'. ..128 - Nach dieser Rechnung würden die De mokraten siegen, selbst wenn alle Zweifel haften Staaten republikanisch gehen wür den.- .Aber man . kennt , ja den .Vers: Zwischen Lipp' und Kelchesrande u. s. w. Der .Cmc. Commerclal memt. e8 wäre wünschenswerth, die Ansichten Han cock's über die Tariffrage kennen zu lernen. Die Ehu. Times sagt: Gewiß, wenn er Ansichten über diesen Punkt hat !"

nter'denSöMistenfindet gegen wärtig eine Urabstimmung darüber statt, ob sie bei der kommenden Präsidentenwahl dLZreendalk 'Arbeiter. ParjeU Äelche mehrere sozialistische,.Prinzipien in ihre Platform aufgenommen, unterstützen wol len oder nicht.' Wahrscheinlich werden sich dieSoziallsten entschließen, mit der Green back.Arbeiter.Partei-zu-gehen. Die hie. sige Sektion hat ihre Stimme dafür ab gegeben.''''- - -) - :; ?.?.Vor,etwa.10 Jahren begründete eine Auswandrergesellschaft von rechtgläubi gen altlutherischen Protestanten aus Wür. temberg in.Palästina,. zwischen dem Vor gebirge Carmel und der Küste des Mittel meeres, eine AckerbauColonie. -Dieselbe Zählt jetzt 300 Seelen- und befindet sich in gedeihlichen Umständen, trotzdem daß im .gelobten ; Lande. ' alle ' Industrie schwer daniederliegt. Sie. fabriziren Zeise aus Olivenöl, -.wovon sie ziemlich viel auLsüh ren.' Da sie aber eisrige Bekehrungsver suche untere den benachdarten.Moslim ge macht haben, so , sind sie diesen . verhakt und haben sich Verfolgungen ausgesetzt, vor denen. die Regierung des Sultans sienichtlchützen.kann. .DieS.ist. die.Colonie Haifa, von der der Draht meldet, daß die deutsche Reichsregierung ein , Kriegsschiff zu ihrem Schutze abgesendet hat. . ,'.," ' i . , " ' ' ' .Hln und wieder ereignet eS sich ' datz unsere modernen Gerichte eine gerechte und nützliche Entscheidung' fällen. Aber das wird wohl nur vorkommen, wenn die Richter lange kein Geld gesehen haben. . ' So gab das Obergericht von Wisconsin dieser Tage einErkenntnib ab, wonach das 53oV sensviel, wie eS von den Spekulanten meist' betrietien wird, vor dem Gesetz keine Aner kennung findet. . Die Verkäufe nämlich, wobei eö sich nur um Auszahlen einer, in nerhalb eines gewisien Zeitraums entstandenen Preis.Differenz handelt, wobei keine der betheiligten Parteien, einen wirklichen Kauf oder Verkauf im Sinne hatte, sind ungesetzlich, null und nichtig. Ansprüche des einen Börsenspielers gegen den andern die sich aufDifferenZ'Gefchüfte derbeschriedenen Art gründen, können daher nicht ge richtlich eingeklagt werden. Die Speku. lanten sind über die gerichiliche Entscheid ung.höchst ergrimmt. - Ihre Wuth kann indessen nichts schaden.

. Angesichts der Devise Wurst gegen Wurst" macht die .JllS. Staatsztg. fol. gende zeitgemäße Bemerkung.. .Sie sagt : Republikanische Dreckb'ombardiere behauv ten nicht nur, dak Gen. Hancock als Com Mandant in New Orleans . : mittels seines Bruders John auf 'krumme Weise Geld gemacht, sondern auch, da& er MiethSgel der, welche durch Vermiethung eines der Militärverwaltung gehörigen .Gebäudes in New Pork.erzielt wurden, in die eigene Tasche gesteckt habe, statt sie abzuliefern. . Diese republikanische Dreckbomben, sind die natürlichen Folgen jener, demokrati schen Dreckbomben, die inGestalt erlogener Beschuldigungen über Betheiligung am Credit.Mobilier-Sch.windel, amWashingtoner.StrabenpflasterSchwlndel, und am Gehaltsdiebstahl gegen Garsield geschleu dext wurden.Obne Zweifel werden sich die Beschuldigungen - gegen Hancock, obgleich ihre Urbeber ebenfalls mit dokumentarischen Beweisen-drohen, ebenso als heillose Verdrehungen und Unwahrheiten entpuppen, . wie die gemeinen- Verdächtigungen gegen Garsield. .. : . Die Gotthardmisere scheint nachgerade bedenklich zu werden, denn die blähende Strecke- scheint' wirklich zu großen Verlegenheiten zu führen, denn sie hat sich von einer . Länge von anfänglich 48 Metern auf. eine solche' von 72 Metern'ausgedehnt. Selbst zwei bis' drei Meter 'dicke-Granit-Wölbungen vermögen, dem Druck nicht Widerstand zu leisten und' zerbröckellen, sobald . die Gerüstungen entfernt 'waren, wie Sandsteine ' weichster Gattung. : : Man zweifelt sogar, daß eine Eisenkonsiruktion genügend Widerstand leisten 'könne und wird wohl , schließlich versuchen müssen, durch ' eine Umgehung ' der ' gefährlichen Strecke mittelst einer. Curve 'einen sicheren Durchgang zu"' schaffen.' Unter solchen Umständen sind die miserablen Manipulationen 'miti den Gotthardpavieren, um dieselben schwindelhaft in die Höhe zu trei ben und unter allerlei Vorspiegelungen an Gimpel zu bringen, doppelt frevelhast, denn es ist ja noch gar' nicht sicher, ob man diese 'Strecke überhaupt umgehen kann. Das Schlimmste dabei ist freilich, daß schließlich, gemäß den famosen StaatsVerträgen, der Steuersäckel des SchweizerVolkes Alles auszubaden hat.