Indiana Tribüne, Volume 2, Number 47, Indianapolis, Marion County, 3 July 1880 — Page 2

I n d i a n a T r i b n e."

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Eleveland Abg örie Uns Dunkirk Ank nffalo Ank Niagara JallZ Ank.

7 30 10 20 11 45 . 1 20Nm 3 40 .

2 40 5 15 6 40 7 50 9 25

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vermischte

s.

Inland. W a s H i n g t 0 n, 26. Juni. Kriegs, sekretär Ramsey hat die Bestätigung des Berichts, welcher die Ausstoßung Whitt aker's aus der Kriegsschuie West Poin; empfiehlt, zurückgelegt, um dem mißhan delten Cadetten Zeit und Gelegenheit zu geben, die Einsetzung eines Kriegsgerichtes zur Untersuchung des an ihm verübten Frevels zu verlangen. Äradford, 26. Juni. Gestern Nachmittag um 4 Uhr brach im Mestcott House" zu Tarport ein Feuer aus, das mit so rasender Schnelle um sich griff, daß binnen Kurzem 41 Häuser eingeäschert wurden,darunter das Welsh House, das Wrtftittil hnS Qitnn STlnflrti TSnnfp nnh ht

y V4HIIII; V V. W IUIIV MUhty VHV HIIV VtV Qclbörse." Da das Städtchen keine Was serleitung hat, konnte dem Feuer nur durch Einreisen einer Anzahl Häuser Einhalt gethan werden. Der Gesammtschaden wird auf $35,000 geschätzt und ist nur theilweise durch Versicherung gedeckt. New York, 26. Juni. Laut den

gestern eingelaufenen Berichten, zu denen

noch die von zehn Enumeratoren hinzu kommen, beläust sich die Gesammtbevölke

rung der großen Handelsmetropole der

Ver. Staaten in 22 Wards auf 1,207,218 Köpfe. Im Jahre 1850 wies der Census

515,547. im Jahre 1860 805.657, im Jahre 1 r ia st in ni .... . r . ,

iöu vz,zz Vewoyner aus; ver Vlaalv' census von'1875 berichtete 1,011.886. - Buffalo, 26. Juni. Der hiesige Polizeichef hat eine Depesche aus Little Valley, Cattaraugus County, erhalten, in welcher demselben die Mittheilung wird, daß ein alter Farmer, Namens John Ellis, in vorvoriger Woche von drei maskirten Männern in seinem Hause überfallen und auf brutale Weise ermordet wurde. Die Mörder erbeuteten Werthpapiere und $100 Baargeld." Man hat noch keine Spur von den Schurken gefunden.

H u n t s v i l l e, 26. Juni. Hayden Browm, welcher 1877 seine Schwiegermutter, Mrs. Parish, ermordete, büßte gestern seine Blutthat am Golgen. Der Hinrichtung, welche ohne Störung verlief, wohnten ungefähr 5000 Personen bei. Trotzdem Bromn die Mutter getödtet, hielt doch die Tochter, eine schöne, 26jährige Frau, mit aufopfernder Liebe zu dem Unglücklichen. Sie kam kürzlich mit 'ihrem 3 Jahre alten Kinde nach Kansas City und durfte einen ganzen Tag bei ihrem Manne in seiner Zelle' verbringen. Offenbar wurde dabei von den Gatten verabredet, daß sie Beide am Abend des 21. Juni um halb 8 Uhr Selbstmord begehen sollten, und bei der mangelnden Aussicht gelang es der Frau, dem Manne Morphin zuzu stecken. Am Abende des 21. Juni schrieb Frau Brown in dem Kosthause, in welchem sie in Kansas City abgestiegen wär, eine Erklärung, worin sie das zwischen ihr und ihrem Manne getroffene Uebereinkommen kurz beschrieb, und befestigte das Papier mit Stecknadeln an der Brust des Kindes. Es war inzwischen halb 8 Uhr geworden. In der festen Ueberzeugung, daß Brown ebenfalls rechtzeitig sein Wort halten werde, legte sich Frau Brown auf den Bo den des Zimmers, aus den sie etwas Bett zeug gelegt hatte, hielt einen Revolver an die Schläfe, drückte ab und war in der nächsten Minute eine Leiche; die Kugel war ihr durchs Hirn gefahren. 'Auf den Schuß hin eilten zwei Polizisten herbei, und die Schrift auf der Brust des Kindes machte Ihnen Alles klar. Die Polizisten eilten nun von der Stätte des Todes der Frau Brown nach dem Gefängniffe, um nach Bromn zu sehen. Er war noch lebend; man führte ihn aus seiner Zelle in den Gang und hier erhielt er von den Po-

lizisten die Kunde vom Tode seiner Frau. Man sah, wie er etwas in denMund schob. Blitzschnell packten ihn die Polizisten an der Kehle, so daß er nicht schlucken konnte; er wehrte sich verzweifelt, aber es gelang, den Gegenstand, der natürlich nichts an deres als das ihm von seiner Frau zuge steckte Morphin war, ihm aus dem Munde zu schaffen. Er geberdete sich nun ganz wüthend, fluchte und tobte, dann aber jammerte cr und bat flehentlich, ihn auf der Stelle zu tödten. Er fand den Tod am Galgen. Die beharrlich festgehaltene Gewöhn heit weglicher Städte, ihr Wachsthum zu überschätzen, wird durch den CensuS einen argen Rückschlag erhalten. So sagt die Rocky Mountain News", mit Bezug aus Colorado : Es ist eine hinreichende Anzahl von Censusberichten eingegangen, um

darzuthun, daß die Einwohnerzahl beinahe eines jeden gedeihenden Planes gröblich überschätzt worden ist. Städte, die mit ihren 45.000 Einwohnern prahlten, weisen nur 25.000 aus, und in cbrgcizigen Flecken, die sich durch die Andeutung beleidigt fühlten, daß sie weniger als 6000 Einwohner besäßen, findet der Censusbeamte kaum 1500. Das Wachsthum war wundervoll und wäre befriedigend, wenn wir uns nicht thörichter Weise in den Kops gesetzt hätten, zu viel zu erwarten. Als vor wenig mehr als einem Jahre das Wiederaufleben der Geschäfte in Denver begann, schätzte Nie mand die Einwohnerzahl auf mehr als achtzehn oder zwanzigtausend Personen. Seither sind so viele Häuser gebaut wor den, daß weitere fünftausend bequem un tergevracht werden können. Aber die Schwäche der Uebertreibung versührte et nen begeistertenSchreiber nach dem andern die Zahl höher und höher zu schrauben, bis kürzlich derjenige, der weniger als fünsundvierzigtausend zugab, Gefahr lies, in summarischer Weise in den brausenden Fluthen des Platte Fluffes ertränkt zu werden. Jetzt wissen wir so viel, daß wir uns werden glücklich schätzen können, wenn, sich sünfundzwanzigtausend als die volle Zahl herausstellt. Es ist nur zu wahrscheinlich, daß auch die Bewohner anderer Städte ähnliche Enttäuschungen erleben werden. Die Jndianapoliser haben diese Erfahrung bereits gemacht. 'Der Milwaukee ..Herold" schreibt: Auf Tildens Absagebrief macht derWächter am Erie" folgendes gelungene Epigramm : Zwölf Seiten ! Eng und zierlich' ! Ein kleines Manuskript! Man schreibt nicht so ausführlich Bei Körben, die man giebt". Dazu bemerkt die N. Y. V. Ztg." sehr treffend : Wirklich? Macht der Wächter amErie" das gelungene" Epigramm ? Sollte nicht einige Zeit vordem Wächteram Erie"

ein nicht ganz unbedeutender deutscher Dichter das .gelungene Epigramm" gemacht haben?! Freilich, ob er Tilden's Absagebrief dabei im Auge gehabt, wissen wir nicht. Das aber wissen wir, daß der Wächter" bei der ursprünglichen, auch in diesem Fall viel passenderen Version des letzten Verses hätten bleiben können, welche lautet : Wenn man den Abschied giebt." Der Opiumverbrauch in St. Louis beläust sich nach zuverlässigen Mittheilun gen hervorragender Droguisten der Stadt auf jährlich etwa 5000 Pfund. Nur ungefähr ein Fünftel dieser Maffe wird zu medizinischen Zwecken verbraucht, während die übrigen vier Fünstel dazu dienen, dem verabscheuungswürdigen Laster, welches aus Menschen Narren macht, zu fröhnen. Wer nun diese Consumenten sind? Leute, heißt es,die durch dasGift ihrem erschlafften Körper neue Spannkraft verleihen wollen ; Leute, die mehr mit dem Kopfe arbeiten, als mit den Händen : Schriftsteller, Advokaten, Kaufleute, mehr aber, als alle diese, die gesallenen Frauen.

'vermischtes.. Ausland. - Berlin, 26. Juni. Die Bemü. hungcn des CulturMinisterS von Puttkamer, eine klerik!arconscrvative Majori-

tät für die MaigesetzVorlage zu bilden.

sind offenbar von so geringem Erfolge begleitet gewesen daß man jetzt erwartet?

Fürst Bismarck werde in der drittenLesung den vierten Paragraphen, die Wiederein

sedung der Bischöse betreffend, opfern, nm die Unterstützung der Nationalliberalen, welche für diesen Artikel nicht stimmen werden, zu gewinnen Was dann noch

von der Vorlage übrig bleibt, wird die

Katholiken zufrieden stellen, da sie dann

nicht länger der Seelsorger beraubt sind.

ohne die sie nicht leben können.

L o nd v n, 26. Juni. Eine Wiener Depesche meldet, daß höchst wahrscheinlich

eine Neubildung des Ministeriums bevor

stehe. Man erwartet, daß die Minister

Stremayr, Korb, Horst und Kriegsau

in der nächsten Woche zurücktreten werden. Was ein kluger, satter Mann vomNothstand inJrland weiß. London, 26. Juni. Auf dem Bankett, welches der Lord Mayor gestern im Mansion House dem Vicekönig Earl Cow per gab, sagte dieser, cs kehre unverkenn bar Wohlstand inJrland ein (?), doch könne er nicht in Abrede stellen, daß in

gewissen Distrikten noch immer sehr große Noth herrsche und Ursache für Besorgniß vorhanden sei. - D u b l i n, 26. Juni. In der gest. rigen Sitzung des Dublin Mansion House Jrish ReliefCommittee" wurde'mit getheilt, daß seit der letzten Sitzung blos .40 einliefen und daß, obgleich noch acht Wochen der bittersten Noth bevorstehen, die Gelder des Comite nur noch" drei Wochen ausreichen werden. Die Bischöfe der Diözesen Clonfert und Killaler erklär, ten, wenn auch, was gewiß sei, die Ernte gut ausfallen werde, so werde bei den die Pächter drückenden Schulden und bei dem Mangel an Credit das Leiden erst recht beginnen. Die Unterstützung durch Nothstandsarbeiten und die Armenbehörden habe vollständig aufgehört und die Bevölkerung sei zu ihrer Rettung während der nächsten Monate ausschließlich auf die Wohlthätigkeits'Anstalten angewiesen. Zu rB radlaug HA n g e l e g e n h e it. London, 26. Juni. Lord Spencer Churchill, ein Conservativer, erklärte gestern 'im Unterhause, er werde zudem

von Labouchere angekündigten Antrag das Amendement stellen, daß sich ein Widerruf des Beschluffes des Hauses mit der Würde desselben nicht vertrage. Die Freunde Bradlau'gh's beabsichtigen am Montag

100 Jndignationsversammlungen in verschiedenen Städten Englands abzuhalten.

London. 26. Juni. Laut Depe

schen aus Paris wurden gestern dieDebat

ten über die Petitionen gegen die anti-

jesuitischen Dekrete fortgesetzt, und der

Antrag des Herzogs von Audiffrei Pas

quier, die Petitionen an den Premier

Minister und den JustizMinister zu ver

weisen, mit 143 gegen 127 Stimmen vermorsen. Somit sind die Dekrete rechts-

gültig geworden, und die Jesuiten müffen

über die Grenze. Der Bürgerkrieg in derAr

gen tischen Republik. London, 26. Juni. Eine Reuter

Depesche ausRio-Janeiro meldet : .Laut

Nachrichten aus Buenos Ayres fand am

22. d. M. eine Schlacht zwischen den

Bundes und Provinzialtruppen statt.

Die letzteren wurden vollständig geschla gen. Bei einem Angriff auf die Stadt

wurden jedoch die Bundestruppen zurück-

geworfen."

Friedens - Unterhandlungen.

Panama, 26. Juni. Laut telegra-

phischerDepesche aus Buncos Ayres wurde

zwischen den Bundes und Provinzial truppen ein eintägiger Waffenstillstand abgeschloffen. Auch sind FriedensverHandlungen im Gange. - Strike in Pest." Aus Pest,. 6. Juni, berichten die Wiener Blätter : Die Tischlergehülfen in Budapest haben an die Arbeitgeber Forderungen betreffs Lohnerhöhung und Reduzirung der Arbeitszeit gerichtet und, da dies im Großen und Ganzen ohne Erfolg blieb, heute dieArbeiten in den widerstrebenden Werkstätten bis auf Weiteres eingestellt. Außerhalb des Strikes stehen die Maschinenfabriken der

ungarischen Staatsbahn, Ganz, Schluß.

Wörner, Lang und drei größere Meister, welche die Forderungen der Arbeiter acceptirtcn. In dem Gregeschen Holzmanu-faktur-Etablissement hatten schon gestern 60 von 190 Gehülfen den Strike angesagt. Die Polizei hat Maßregeln zur Verhütung von Ausschreitungen ergriffen. (Natürlich!) Bisher sind indessen nirgends Un ruhen ausgebrochen. ' Das preußische Heer hat im Monate April dieses Jahres 144 Mann durch den Tod verloren, darunter abermals 23 durch Selbstmord. So lange diese erschreckende Ziffer nicht aus der Statistik verschwindet, schreibt die Berl. Ztg." ist es die unabweisbare Pflicht der freisinnigen Presse, dieFrage zu wiederholen : Woher kommt es, daß allmonatlich eine Anzahl Soldaten, in der Blüthe der Jahre, im Vollbesitz kräftiger Gesundheit, entrückt den Sorgen des Lebcns, Hand an sich legt? Warum nimmt sich das Reichsgesundheitsamt dieser wichtigen Angelegen

heit nicht an? Warum veranstalte der Reichstag, der Enqueten zu allen möglichen Zwecken bewilligt, nicht einmal eine gründliche Untersuchung über die Mißstände in der Armee ? Fürst Bismarck hat erklärt, kein Punkt des staatlichm Lebens dürfe dunkel bleiben, warum roird nicht nach diesem Grundsätze verfahren? Wo es sich um das Leben deutscher Landeskinder handelt, ist die rücksichtsloseste Oeffcntlichkeit ein Gebot der Nothwendigkeit, aul militärischem Gebiete zumal das einzige Mittel zur Besserung.

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Ankunft: L u ?t. L. Qtf.. 6 55 M Jnd.W.u Z. Ex12 N Union Acc 3 55 Uvx Z.uS.L.Ex.... V5 S!m Col. u Ind. Ex 05 Nm S!.?) u S.L Crt l55Nm Col. S. u. I. Ex.ll' 65 Nm

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3 45 95m 6 05 Nm 6 5 , Vm 6 45 Nm 0 35.BM 10 55 Nm 12 3) Nm 3 55Nm

Pittsburg, Cincinnati und St. Louis Eisenbahn. (Pan Handle.)

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Indianapolis uno St. Louis.

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Tag Ex. v 8 00 Vm Local EL 3 40 Nm N.I.Ex.-r 11 10 Nm

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Indianapolis, Cincinnati und Lafayette Eisenbahn. Cincinnati Division.

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uSt.L.F.L.-i- 415Vm Cincinnati Acc.. 5 25 Bm C.uSt. L.Mail p 6 05 Nm Greensburg Acc. 3 10 Nm

Lafayette Division.

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Cbicago-chnellz-j- 350 Vm Clncinnati Acc.. 11 00 Vm EhicagoMatt 2 50 Nm Lafayette Äc.... 5 40 32m

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..Lafayette . .Hooprsto ... ..Pazton ..Gidson ..Bloomington.

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Indianapolis, Bloomington und Westliche Eisenbahn.

Pac. Sx. u Mail. 7 45 Vm Crawfordsv. Acc 3 50 Nm St. uZ. Extra, . . 8 i) Nm . I uW.Ex. rcll00Nm

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