Indiana Tribüne, Volume 2, Number 44, Indianapolis, Marion County, 12 June 1880 — Page 4
Jndiana T r i b ü n e."
Zndiana Hriöüne. (W och e n b l a tt.)
Lfftce: Ecke Circle u. Meridianstr. sJm dritten Stock ) Entered as second-clas3 matter at tho Postoffice ad Indianapolis, Indiana.j Abonnements-Preise. In der Stadt durch die Post ins Haus geliefert Per Jahr im Voraus $2.00 Per Nummer ö ent. Qtto Sch'ssel, Herausgeber. Indianapolis, Ind., den 12. Juni 1880. IameS A. Garsield. Der nächste republikanische Kandidat sür die Präsidentschaft ist in Cuyahoga County, Ohio, geboren, und zwar am 19. November 1831. Er ist gegenwärtig Mitglied desRepräsentantenhauses und wurde kürzlich an Stelle Thurmans in denBun desscnat gewählt, doch hat sein Termin noch nicht begonnen. Beim Ausbruch des Krieges trat er als Oberst in das 42. Ohio FreiwilligenRegiment. Im Januar 1862 nach der Schlacht am Mill Creek wurde er zum Range eines Brigade-Generals erhoben. Er focht bei Shiloh, Corinth und in Alabama und wurde im Jahre 1863 Stabs' chef der Cumberland Armee, und nachher Generalmajor. Im Jahre 1863 wurde er zum ersten Male in den Congreb gewählt und war seitdem immer Mitglied desselben. Er ist von Profession Jurist, ist ein tüchtiger und fähiger, sowie ehrenhafter Mann, an dessen Name kein Flecken haftet, und unstreitig einer der bedeutendsten Männer im Lande. Eine bessere Wahl hätte die Partei wohl schwerlich treffen können. Die republikanische Platform. Platformen sind seit Jahren sehr im Preise gefallen. Das Zusammenzimmern derselben ist eben ein Gebrauch, dr aus früherer Zeit beibehalten ist, aber so weit es wenigstens die alten Parteien betrifft, ohne besondere Bedeutung. Wie könnte dieS auch anders sein, so lange die Parteien immer nur an der Vergangenheit zehren, so lange sie kein großes Ziel ins Auge nehmen. Die Platformen zählen mit großem Gusto auf, was die Partei in früheren Jahren gethan, ziehen dabei Er eignisse herein, zu denen die Partei im Grunde genommen wenig oder nichts beigetragen, schreiben diese Ereignisse auf ihr Conto, wenn sie wohlthätig für das Land sind, und wenn sie es nicht sind, werden sie der gegnerischen Partei zugeschrieben. Nach großen staatsmännischen und Volkswirthschaftlichen Jd.een, nach vernünftigen Vorschlägen zur Hebung der Volkswohl' fahrt sieht man sich vergeblich in ihnen um. Die diesmalige Platform macht davon keine Ausnahme. Sie beginnt 'mit der Aufzählung dessen, was die republikanische Partei gethan : Abschaffung der Nebel lion, Rekonstruktion der Staaten, Reduzirunq der Schuld und Convertirung derselben und Rückkehr zur Metallwährung. Dann werden Ereignisie aufgezählt, von denen man nicht einsieht, was die Partei mit denselben zu thun hatte, nämlich Aus dehnung des Eisenbahnnetzes und Hebung des Handels und der Industrie. Nach dieser Eulogie kommt die ost gehörte Versicherung, daß wir eine Nation sind, und dann ein gutes Wort zu Gunsten einer guten Volkserziehung, ohne einen praktischen Vorschlag dazu. Ferner spricht sich die Platform zu Gunsten des Schutzzolles, gegen Landschätzung und gegen Polygamie aus und versichert zum tausend und einten Male, daß die Ehre der Nation den Kämpfern für die Union verpfändet ist. Dann wird die Hayessche Administration gelobhudelt und zum Schlüsse werden der demokratischen Partei alle ihre Sünden vorgeworfen. Von einiger Bedeutung ist nur der vierte und sechste Paragraph, welche beide sehr vorsichtig abgefaßt und mit GlaceHandschuhen an den Händen geschrieben sind. Der eine Paragraph spricht sich gegen die Unterstützung von Sektenschulen aus öffentlichen Mitteln aus, der andere bezeichnet die ungehinderte EinWanderung der Chinesen als ein Uebel, dem eine Grenze gesetzt werden sollte.
Von den großen weltbewegenden Fragen auf ökonomischem und sozialem Gebiete kein Wort in der Platform. Nicht einer einzigen Frage ist erwähnt, die das Volk in seinen innersten Jntereffen berührt. Das ist betrübend. Wir sind Republikner, denn bei der Wahl zwischen den Re publikanern und der demokratischen Partei ziehen wir , die . erste aus vielen Gründen, die sowohl in der Vergangenheit, wie in der Gegenwart liegen, weit vor; daß aber die republikanische Partei kein Wort findet, das hoffen läßt, daß sie sich um Lösung wichtiger Fragen im Intereffe des Volkes sür die Zukunft bekümmert, bedauern wir sehr. .
Die Chicagoer Convention. Als am Montag Morgen das Ballotiren begann, erhielt Grant 304, Blaine 2S4 Stimmen, die. übrigen vertheilten sich auf Edmunds Windom, Washburn und Shermai?. Letzterer, erhielt 93 Stimmen. Mit ganz unbedeutender Variation war das Resultat von 33 Abstimmungen dasselbe, erst bei der 34. trug Wisconsin seine Stimmen aus Garsield über, der bis dahin nur hie und da eine Stimme erhalten hatte; bei der 35. Abstimmung gab ihm Jndiana ebenfalls 27 Stimmen, und da mit war das Signal zu einer vollständigen Stampede gegeben, die auch bei der nächsten Abstimmung erfolgte, in welcher Garfield 399 Stimmen erhielt. Die GrantPartei war intakt geblieben, Grant's Stimmenzahl belief sich bei der letzten Abstimmung noch immer auf 311. Darüber -kann kein Zweifel herrschen, daß jeit der Nomination Garfield's die Republikaner leichter athmen, denn die Möglichkeit der KandidaturGrant's lastete wie ein Alp auf vielen Gemüthern. Jeder Vorgang schließt eine Lehre in sich. Nur wird sie nicht immer erkannt, und noch weniger ost wird sie beobachtet. Die Vorgänge in Chicago zeigen die vollständige Machtlosigkeit des Volkes in der Aufstellung von Kandidaten. Wohl fanden sich Viele zu dem Ausrufe veranlaßt, als Garsield nominirt war, daß das Volk doch noch etwas drein zu reden habe, aber das ist ein Irrthum. Die CbicagoerConvention bildet eine treffende Illustration zu den beiden Löwen, die sich einander auffraßen. Das Volk hatte blutwenig mit der Geschichte zu thun, dieses war weder für Grant noch für Blaine begeistert und doch verfügten sie Beide zusammen über beinahe 600 Stimmen von 769. Beide waren die Lieblinge der politischen Drahtzieher, welche ja allein das große Wort bei den Conventionen zu führen haben, und nur dem Umstände, daß beide Iraktionen so außerordentlich auf einander erbittert waren, ist es zu danken, daß Beide durchsielen. An die, Wünsche des Volkes dachte Niemand. Als vor 4 Jahren das Volk die Nomination Bristow's wünschte, wurde Hayes nominirt. Glaube man ja nicht, daß weil die Nomination Garfield's dem Wunsche des Volkes entspricht, dieser Wunsch auch die Ursache der Nomination desselben ist. Die politischen Trathzieher in den Conventionen spekuliren auf die zukünftige Beute und diese Spekulation übt mehr Einfluß auf die Stimmenabgabe aus, als der Wunsch des Volkes. Wenn dies irgend etwas beweist, so beweist es der Umstand, daß trotz der prinzipiellen Opposition gegen einen dritten Termin, und trotzdem unter Grant die Corruption großgezogen wurde, dieser doch die meisten Stimmen von allen Bewerbern um die Kandidatur erhielt. - So lange das Volk bequem ist in der Politik, so lange man alle Vorarbeiten zur Wahl denAemterjägern und politischen Drahtziehern überläßt, so lange hat das Volk in der Wahl seiner Beamten Nichts dreinzureden. Täusche man sich darüber nicht, indem man sich einredet, daß die NominationGarfields ein Sieg der öffentlichen Meinung ist. Sie ist ein Zufall, ein glücklicher allerdings, aber doch ein Zufall durch Umstände herbeigeführt, welche nicht in der ursprünglichen Berech nung lagen. Die republikanische Convention in Chicago nominirte General Garsield zum Präsidentschafts Candidaten und die Nomination für Viccprästdentschast er hielt Ehester A. Uthur. Der Maler Karl Lessing ist in Karlsruhe gestorben. Der Sekretär der japanesischen Gesandtschaft inWashington hat seinemLeben höchst eigenhändig ein Ende gemacht.
Dem Leichenbegängniffe der verstor denen Czarin wohnten etwa 5000 Personen bei. Bei der Convention in Chicago konnte man auch sagen, was lange währt, wird endlich gut. Die Greentäcker in Chicago sind noch immer in Sitzung. Nominationen sind noch nicht vorgenommeu worden. Die demokratische Convention in Springfield, Jll., nominirteLymanTrumbull.'zümGouverneur undGeneral Pearson zum Vicegouverneur. Der republikanische Vicepräsident-schafts-Candidat Arthur erhiclt beim er sten Ballot 406 Stimmen gegen 192 sür Washburne und 44 sür Jewell. Die Nomination Garfield'S scheint alle Republikaner vollständig zu besriedigen. Nicht so die Demokraten. Ihnen wäre jeder andere Candidat lieber gewesen. , . Die St. Petersburger Zeitungen melden, daß der Nihilismus im Abnehmen sei. Ob's wahr ist, oder ob die gegenwärtige Stille nicht etwa die gewöhnliche Ruhe vor dem Sturme ist? Grant hat sich nun umsonst überall wie ein Wunderthier zur Schau ausgestellt nnd begaffen lassen. Für Grant und Genossen muß es sehr ärgerlich sein, daß die ganze Komödie keinen Erfolg hatte. Am Sonntag fand die Eröffnung der Vesuv-Eisenbahn statt. Dieselbe gestaltete sich zu einem glänzenden Volksfeste. Die Auffahrt vom Fuße des Berges bis zum Endpunkte der Bahn dauerte nur 8 Minuten.
In Chicago begann am Montag die 28. cJahresconvention der International Typographical Union. Etwa 100 Dele gaten waren anwesend. Der Präsident der Union erklärte, daß sich der Verband in höchsterfreulicher Weise gehoben habe. Am Montag stürzte in Mt. Carey, Ohio, durch den fürchterlichen Sturm, der dort tobte, eine Kirche ein. Das Dach fiel auf die im Innern versammelte Gemeinde herab wobei zwanzig Personen verletzt wurden. Werden die Leute hier auch denken? was Gott thut, das ist wohlgethan !" Weil unser Herrgott die Chicagoer Canvention erleuchtet hat und die Demokraten auch gerne ein bischen Erleuchtung abkriegen möchten, schmeicheln sie unserm Herrgott und schimpfen über dieAnmaßung der Republikaner zu behaupten, sie hätten die guten Zeiten herbeigeführt, während dies doch Gott gethan habe. Vielleicht trägt die Schmeichelei gute Früchte, so daß Gott auch die Demokraten erleuchtet. Brauchen können sie's gut genug. Das Garsield gewählt wird, kann sei nem Zweifel mehr unterliegen. Die hiesigen Temperenzlerinncn haben vor der Convention gebetet, daß Gott sie (die Convention nämlich) erleuchten möge. Das Journal", das es doch wissen muß, behauptete nach der Convention, Gott habe dieselbe erleuchtet, ero kann es gar nicht fehlen, und wir bekommen einen Präsidenten von Gottes Gnaden wollten sagen, Erleuchtung. Die Republikaner sagen in ihrer Platform, ihnen habe man die Wiederkehr guter Zeiten zu verdanken. Die Demo kraten von Jndiana behaupten in ihrer Platform, es sei unverschämt von einer Partei, so Etwas zu behaupten, denn die guten Zeiten habe man unserm Hergott zu verdanken. Die Greenbackler behaupten, wir hätten gar keine guten Zeiten, aber sie besäßen den Stein der Weisen, womit man gute Zeiten machen könne. Wer hat Recht? Einem Theil der Turner, welche am Samstag zu dem in Frankfurt a. M. stattfindenden Turnfeste noch Deutschland absegelten, ist ein kleines Malheur passirt. Es waren etwa 40-60 Personen, welche sich in Hoboken irgendwo festgesetzt hat ten und erst eine Stunde nach Abfahrt des Dampfers am Landungsplatze erschienen waren. Sie konnten dem Dampser nicht einmal einen wehmuthsvollen Abschieds' blick zuwerfen, da er bereits außer Sicht war und mußten sich wohl oder übel mit dem Gedanken befreunden, den nächsten Dampfer zu benutzen. Ja, wenn der Mensch Pech hat.
C. F. SCHMIDT
Lag
Bier - B
(SCHMIDT'S eie berühmteste und besteingerichtetste und "Invigorating Malt-Extract
vorzüglich anerkannt. Aufträge zum Verschiffen von Lagerbier auf allen Eisenbahn. Linien werden prompt erfüllt. -
Der bekannte Schauspieler, John Brougham ist in New Vork gestorben. Er wurde 70 Jahre alt. In Maine haben die Demokraten) wieder einmal n.it den Greenbäcklern eine unheilige. Allianz abgeschlossen ;imb den Gouverneurs. Candidaten der letzteren als den ihrigen acceptirt. , . ' In Baltimore allein kamen während der letzten zwei Wochen mit den beiden Dampsschiffen Ohio" und Berlin" wieder 2.504 deutsche Einwanderer von Bremen an. Das Endziel ist auch bei ihnen der Westen. ' Auf die indische Baumwollenerndte setzt man keine großen Hoffnungen. Dieselbe soll sehr schlecht stehen. Im Juli kommen dieNihilisten, welch? mit der Explosion im Winterpalaste in St. Petersburg in Verbindung gebracht wurden zur Verhandlung. Bald hernach wirb's ihnen auch an den Kragen gehen. Die Times" sagt, der Monat Mai beweise, daß der Handel England's nicht lebhafter sei, als' im Dorjahre und daß der Aufschwung in den ersten Monaten des Jahres zum größten Theil künstlich durch Spekulation erzeugt worden sei. Die Ver. Staaten seien der einzige große Käu ser am englischen Markte. Die Aussichten seien weder beschaffen, Mißmuth zu erzeu gen, noch rechtfertigen sie großes Vertrauen. 8g Im Military Park wurde am Mittwoch ein Mädchen, Namens Belle Morris, 15 Jahre alt, in viehisch betruntenem Zustande ausgefunden. Sie gab an, ein Cigarrenmacher, Namens Brown habe ihr zu trinken gegeben und ihr Taschenbuch mit 53 und eine goldeneNadel gestohlen. ßgg George Hicks, ein Angestellter der C. I. St. L- & C. verletzte sich am Mittwoch an zwei Fingern beim Zusammenhängen von zwei Wägen in Nord Jndianapolis. SS Fred. Birchall hat gegen seine Gattin Mary Birchall aus Scheidung geklagt. Das Pärchen ist zwar erst seit zwei Jahren verheirathet, aber schon fühlt der Gatte daß die Ehefesseln unter Umständen sehr drückend sein können. Seine Frau ist nämlich dem Trunke ergeben und außerdem ein sehr großer Zankapsel. EineTrennung wäre deshalb Herrn Birchall sehr er wünscht. J8T In der am Montag Abend stattgefundenen Stadtrathssitzung brachte Schatzmeister Wasson seinen Bericht für das mit dem Monat Mai zu Ende gegan gene Fißcaljahr ein. Der Bericht wurde an das Finanz Comite überwiesen und lautet: Ueberschuß am 31. Mai 1879. ....$191,613.98 Einnahmen : 562,929.42 Zusammen ...$954,543.39 GesammtauSgaben.... 587,873.30 Ueberschuß am 31. Mai 1880 $366,670.09 Tomli nson E st a t e. Ueberschuh am 31. Mai 1379 $19,418.65 Einnahmen 2,064 61 Zusammen $21,483.26 Ausgaben 353.55 Ueberschuß cm 31. Mai 1880 $21,483.26 öS- Aus dem Berichte des Superintendenten vom städtischen Spital geht Folgendes hervor : Patienten im Spital am Beginn deSMonats. . 41 Aufgenommen während deö Monats 40 Entlassen während des Monats 38 Gestorben während dcS Monats .". . . ö Patienten gegenwärtig im Spital 48 Ausgaben $884.65
ratteret SQUARE,) INDIANAPOLIS, IND. Brauerei m Staate. Mein Lagerbier Bottle Beer" ist vor allem anderen als C. F. Schmidt. öS Eh eerla ubni ßsch ein e er langten : John Foltzenlogle und Lena Würtz; Cassine Higgins und Annie Peak ; Frank Browning und Maggie Raymond; Ma rion Davis und Nannie Austin; Franklin P. Terry und Mattie C. Clark; Allen McQuithyund Ella Haiwood; Milton H. Dear und Lena Cook; Thomas W. Brown und. Sophie Hugo; Wm. A. Wren und Fannie Bellis; John W. Jarboe und Annie' E. gleicher ; Eden W. Kingham und Lizzie A. Miller ; Benjamin Mondon und Mary E. Bell; Samuel McCrary und Alice M. Udell; Charles Klinstick und Louise Prange; Wm. C. Herwcy und Fannie A. Kelly ; Wm. Jo nes und Ellen Coston; Martin S. Eaton und Emma C. Cassaday ; Charles Heath und Mathilda Stinson. Im städtischen Dispensarium wurden im Monat Mai : Patienten behandelt 228 Krankenbesuche gemacht 191 Rezepte angefertigt 578 Die Polizisten müssen sich von nun an jeden lltzten Samstag im Monat zu einer bestimmten Stunde im Stations Hause einsinden um ihre Uniform einer Musterung zu unterziehen. Die Jail beherbergt gegenwärtig 40 Gäste. JBöT Laura Johnson reichte eine Scheidungsklage, gegen Henry Johnson ein. Sie ist seit 1873 mit Henry verheirathet, derselbe hat aber bereits vor 4 Jahren französischen Abschied von seiner Gattin genommen. SZ& Emma Meyers klagte dieser Tage auf Scheidung von ihrem Gatten Wm. Meyers. Sie behauptet, daß ihr der Gatte untreu geworden und daß er seine Liebe einer andern Frau geschenkt hak. Eine Frau Namens Anna Mitchcll starb am Dienstag im hiesigen Jrrenasyl. Sie wurde vom städtischen Hospital aus dorthin gebracht und man vermuthet daß ihr Gatte irgendwo in der Stadt lebt. ß Henry Taylor wurde am Montag von Francis Tayler geschieden. Ein in der Fabrik von Sinker, Davis k Co.' angestellter Arbeiter Namens R. Ligman verunglückte am Don nerstag, indem er von einer Partie Bretter, die aus einem oberen Stockwerk herab siel, getroffen wurde. jg& Der Uhrendieb Harry Marsh wurde den Großgeschworenen überwiesen. Die Stadtkasse wurde im Monat Mai durch folgende Posten in Anspruch genommen : Gesundheitsrath 5 78.75 Assessors-Departement 883,00 Ingenieurs Departement 188.55 Städtisches Dispensarium U4.40 Stadthalle 44.50 Städtisches Spital 763.25 Schatzmeisters Prozente 1,959.14 Kohlenol 48.33 Entschädigungen 352.55 Wahlen 3.60 Feuerwehr 6,679.95 Gas 5,1 20.83 Cregg Hinterlassenschaft 7,124,41 Verschiedenes 30.00 Zinsen 6,430.00 MarktmeisterS. Gebühren 104.64 Parks 155.92 Polizei 5,874.25 Drucksachen 435,62 Saläre 1,630.13 Stationshaus 112,(9 Straßenverbesserungcn 3,8L4.31 Heimath sür sreundlofe graue 184,20 LS" Inder zweiten Hülste des vergan genen Monats sind in unserer Stadt 67 Personen gestorben.
