Indiana Tribüne, Volume 2, Number 41, Indianapolis, Marion County, 22 May 1880 — Page 5

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Lokal.

Das Comite des Indianapolis Soc. Turnvereins wird bei Gelegenheit der Tagsatzung eine tägliche Zeitung unter dem Namen Tagsadungs-Tribun" her ausgeben und unentgeltlich in der Stad! vertheilen lassen. Dieselbe wird die aus führlichsten Berichte über die Verhandlun gln der Tagsatzung, über die Vergnügun gen, die vom Sozialen Turnverein wäh' rend dieser Zeit hier geboten werden, sowik andere anregende Artikel enthalten. Di: erste Nummer des Tagsatzungs-Tribun-, die eine Reihe interessanter Artikel enthält, erscheint morgen und die darauffolgender. Nummern werden von nächsten Sonntag

an bis zum Schlusie der Sitzungen jeden nein eine deutsche Madame hat den HelTag erscheinen. denmuth, sich die gewiß nicht leichte Aus

rS- Die Staatshaus . Contraktoren liefern täglich 60,000 Backsteine sür das neue Gebäude. Circa 20,000,000 Back steine werden im Ganzen erforderlich sein. Die Arbeit der Staatshaus Con tractoren ist übrigens gegenwärtig ins Stocken gerathen, da erst bis zur Mitte des nächsten Monats wieder Material ge nug angesammelt sein wird, um unnnter. brechen weiterbauen zu können. Die Ausgaben sür das nördlicke Gesänaniß während des mit dem 1. Oktoher 1879 zu Ende gegangenen Fiscaljah- . . I re betrugen $68 779 51, während sich die ßmnnhmp m,f ' tsio 9q 40 k.sz.s. fn daß ein Ueberschuß von '179 92 zu'ver. I zeichnen ist Zur Zeit besinden sich 542 N,.k.'z ftwfnttrtmn. Snrt.r 49 Mörder. Marion County ist leider sehr stark vertreten denn aus nicht weniger als ' 171 Verbrecher kann es Ansvruck) machen f I v f ? I S- D.r bekannte Pr.ri. . Male. Herr Lietz hat eben ein äußerst gelungenes Bild von General Thomas vollendet. Die Ähnlichkeit ist tadellos und das Bild macht dem Künstler alle Ehre. Laura Nell, eine Auswärterin in einem ConzertSaloon an WestWash ingtonstraße wurde am Mittwoch um $5 die sie in ihrer Tasche hatte und einen goldenen Ring beraubt. Sie vermuthet, daß ein Mann Namens George Bly den Diebstahl verübte. Am Mittwoch mußte John Wilson beim Mayor Strase bezahlen weil er eine Schlägerei mit JohnDevine hatte. Gott lieb Wachstetter mußte ebenfalls blechen, weil er John Edsall tüchtig vermöbelte. Ein Chinese, welcher der englischen Sprache ziemlich mächtig ist, wird in der Hochschule einen Vortrug über das Schul wesen in China halten. B Der vendricks ilud Hielt am Mittwoch Abend eine Versammlung wo zu auch Frauen eingeladen waren. Der benutz war leoensau ?ur ole grauen . . r r. - T - w r. I , r -r t. . ' v?. cm I venio zwttselyasl mit sur 01t -jicanncr. Äm onlag relchle Vernaro n. w, . m v fw I Jay eine Scheidungsklage gegen seine Frau Al?a ein. In seiner Klageschrift gioicrnn, uat, icinc orau ieyt vi v -.- r cy r . t u ... ;( ins Glas schaut und daö sie daher ihren Pflichten als Gattin und Mutter nicht nachkommen kann . . I rnv fr nn.r v. jü. vi. jjiuwu, uit vvi Hin Jadre mit mehreren Hundert Dollars, die er aus Versehen aus einer KiesigenBank in der er angestellt war. mitnahm, duich drannke. sich aber spater selbst der Polizei stellte, wurde von den Geschworenen des Bundesgerichts in Anklagezustand versetzt, ES mird von Freunden des Durchbrenners beim Präsidenten um Gnade gebettelt, die ihm auch vielleicht weil er ja ein Bank schwindle? ist, zu Theil wird. LS- Auch unter den Zettelanklebern ist der Concurrenzneid ziemlich ausgeprägt. So verklagte am Donnerstag John Edwards seine College Harbison und , a f ttsii fTT -f. .V . .ri. rr ! vivrams aus $zvuv Vlyavenel,uö. - . . t. 3 rTfxVS..JFl cicin qaoen nunuia ucui iuüt f".i v.i r.. ...C m sazaoen zugeiugi, vL uu, ,eilicuz itschlagbrelt an der Marylandstraße ihre Zettel hefteten, während sie die seinigen bristen. Am Donnerstag wurde MaryHun. ter für geisteskrank befunden. 'rÄ Eisabeth Anna Adams hat aus Scheidung von ihrem Gatten Wm. Fr. Adams geklagt. Auch Elenore Downie will die Ehesesteln abgenommen haben, die sie an Alexander Downie binden. Am Donnerstag wurde im Superiorgericht, Zimmer No. 1 George Maka fee von Kate Makafee geschieden. tT Der Gouverneur begnadigte am Donnerstag Louis Siehler, der im ver gangenen Jahre wegen Langfingerei zu zweijähriger Zuchthausstrafe verurtheilt 0 ' wurkj

O heilige Einfalt l Wenn wir unsern Lesern Mittheilung

machen von der Gefahr, in der wir dieser Tage schwebten, so werden sie, wenn sie nur ein klein wenig Mitgesühl für uns haben, ein gelindes Frösteln und Gruseln nicht unterdrücken können. Zwar befanden wir uns nicht in Feuers- oder Wassergefahr, auch machte unser Haus keine Miene einstürzen zu wollen, aber man höre und staune, man hatte es versucht uns zu bekehren, uns für die "Mäßigkeit" zu begeistern, ja zu veranlassen, eventuell sür einen Mäßigkeitsverein zu agitiren. Ist das nicht ein bischen stark bei die Hitze? Und dieser Bekehrungsversuch ging nicht etwa von Amerikanern aus, nein eine deutsche Madame hat den Heldenmut, sich die gewiss nicht leichte Aufgabe zu stellen, den Deutschen das Bier trinken abzugewöhnen. Henriette Skelton ist der Name dieser Temperenzlerin, von Evansville, wo sie auch Bekehrungsversuche anstellte, kam sie und nach Toronto, Can., ihrem Wohnort ging sie, und möge sie immer bleiben. Am Montag Abend predigte sie den Ame rikanern Bierverachtung und wie sie uns mittheilte, hat sie die löbliche Absicht im September wiederzukommen um den Deutschen durch eine Vortrag Wasser- Verehrung beizubringen. Um dieses edle? Wer zu vollbringen, möchte diese Dame natürlich auch von der deutschen Presse unterstützt werden, und das kann man ihr auch gar nicht verdenken. Zu diesem Zwecke und um uns noch nebenbei für ihre Temperenzschrullen zu gewinnen, stattete sie uns am Dienstag einen Besuch ab. ' Before sie uns noch den Zweck ihres Be- suches erklaerte, sagte sie, dass sie von dem Redakteur des "Telegraph," Herrn Seidensticker an uns empfohlen wurde. Das kam uns allerdings etwas sonderbar vor, und sofort schoß uns der Gedanke "was kann von dort her Gutes kommen"? durch den Kopf. Und wir hatten uns in der That nicht getäuscht. Was diese Frau, (sie mag auch ein Fräulein sein, trotzdem die erste Blüthe bei ihr abgestreift ist) für verrückte Ideen auskramte, das geht wirk lich übers Bohnenlied. Sind Sie nicht für Mäßigkeit? frug sie in ihrem Redefluß mehrere Male. O ja antworteten wir, mäßig in allen Genüs. sen, befürworten wir jederzeit, aber wir werden doch das köstliche Bier nicht ver dammen. Wenn wir so etwas sagten rückte sie immer ein bischen weiter von uns weg, denn ein solch sündhafter Ausspruch unsererseits mag die arme Frau immer tief erschüttert haben. Zäh scheint sie übrigens doch zu sein, denn trotzdem wir ihr immer wiederholt versicherten, daß bel uns in dieser Beziehung Hopfen und Malz verloren sei, versuchte sie es immer wieder, uns für ihre Meinung zu gewinnen und versicherte uns, datz ihr Herr Seidensticker für ihren nächsten Vortrag seine volle Unterstützung zugesagt hat. Wa. rum auch nicht? Geschäft ist Geschäft. Als übrigens die Wafferverehrerin sah, daß man unsere Unterstüsung nicht erwerben kann, wenn wir die Sache ver urtheilen, trat sie ihren Rückzug an, ersuchte uns jedoch nochmals, ihren Vortrag den sie im September hier halten will, anzuhören. Das versprachen wir auch, denn wir leiden ja durchaus nicht an schlechter Verdauung. Ihre Auseinandersetzungen über die Nothwendigkeit der Mäßigkeitsver- eine brachte uns aber zu der Erkenntniß, daß man beim Hören solchen Unsinns unendlich viel Durst bekommt und daß dann ein Glas Bier unbedingt nothwendig ist. öS?- Der Sommer bat nun seinen Ein,ua bei uns aebalten. und wenn er auch Qncnthalben freudig begrüßt wurde, so I hat man sich doch mit der Hitze, unter der sOn iU iej0cn daocn nicht son I . ' . derlich gefreut. Aber will man das An genehme, muß man auch dasUnangenehme rnji in den Kauf nehmen. Freilich können mir uns die Unannebmlickkeiten des Som ...Z die ia bauvtsäcklick in der lästiaen öike besteben erträglich mucken. Quäl die Hitze die armen Menschenkinder gar zu sehr, so wird ein kaltes Bad angenehme Linderung verschaffen und den erschlafften ffgrper wieder neubeleben. Die Gelegenheit hierzu ist hier jederzeit vorhanden, denn Herrn Schiffers Badeanstalt ist be reits eröffnet und wird dem Publikum zur fleißigen Benutzung empfohlen. öS" Während der Sommermonate wird die Straßeneisenbahn - Compagnie ihre Geleise nordöstlich bis zur Nähmaschinenfabrik und westlich bis zum Irren Asyl I .r? auslegen lauen.

Deutsches Theater.

Wenn die Bewohner anderer Städte be sondere Ursache haben sich auf den Winter r i ' ri olt! zu freuen, wett mu iym aucy meliiens oas deutsche Theater seinen Einzug hält, so ist dies bei unö gerade umgekehrt der Fall, Wir haben eS noch nicht so weit gebracht ein stehendes deutsches Wintertheater zu haben, sind aber in der glücklichen Lage ein vortresfliches Sommertheater hier zu haben. Dasselbe wird morgen Abend mit dem vortrefflichen Lustspiel .Doktor Klaus" eröffnet werden. Das Stück fand noch überall wo es auch über die Bretter ging ungetheilten Beifall und kann sich den vortrefflichen Lustspielen .Mein Leopold und .Hasemanns Töchter," die denselben Verfasser haben, würdig zur Seite stellen, Ueber die Truppe, die Herr Stein für die diesjährigeSaison gewonnen hat, kön nen wir selbstverständlich noch kein endgül tiges Urtheil fällen. Doch so viel ist gemiß, daß wo die betreffenden Schauspieler auch austraten, sie von der Presse günstig ... . v tv sm'i v . . , x. . oeurlyeui rouroen. lecngtteoer, iveicur schon im vorigen Sommer hier spielten, sind dem Publikum gewiß noch in angenehmer Erinnerung geblieben und werden sich ohne Zwelsel auch dieses Jahr die

Gunst desselben zu erobern wiffen. Gutes dem Menschen die Lust zum Leben t V . V. o cn ..t(!l... u..f.u . 1 VC.IVitf.t4M f ... X iMt tmmlf R aiiA

uno roenn vuv Puvnluu, ucuunai. vuv V? Q:,,s!s mit m rtm I uu uu. uuuiviwu um wu M"o Feuer und der nothwendigen Begeisterung ihrer Aufgabe gerecht werden sollen, so o V!.rf.o. MnM X . , k . iub uiciciucu uui mm uuumuj umfordern, daß eö sich schon bei der ersten Vorstellung recht zahlreich einfindet. Wir erwarten daher, daß der Germania.Gart.M Ml.x .A i;r..Jk4 in im uiuiucu ueuu nun u uiuui in unu T. 9 rv e V ? ? X. . .t?'0'"' l" T'" iyiti inii uuujiuuiuuii, iu uciucii ui auch die Darsteller an nichts fehlen lasten, 1 tfiir den nächsten Census werden folgende Herren als Zähler sür Marion County fungiren : David I. Smock, Darnel W. heaton. Austm Bradley, John m nr rt . m y v CX 1 eonaro, llllam A. yaromg, Alveri M. Hoover, Ben Wade Ritter. Jacob A. Krumrine, John Horton, James P. Carle, James E. McGuire, Thomas Schooley, George W. Strudeling, Willis W. Wrlght, W. P. Ballard, William Lee, Peter R. Perrme, Vmcent G. CHfford, I. M. Maxwell, Olwer L. Conner, Suas L. PhippS, Albert Jzor, I. C. Maxwell, Abraham L. Stover, Hugo Pantzer, Natban A. Crawford, Charles N. Lee, Aames D. Baabv. Austin B. Vrather. Cbarles B. Buraer. Aobn W. Rav. Wil. liam T. Ellis, Thomas H. S. Peck, Peter H. Lemon, John O. Hlcks, Michael W. Toomey, Carl Baden, y. 'ittaerjon, ?iosevb Ruemele. I - LS-Eine recht mtereffante Klage hat I . . eine Frau Martha Nout gegen die Van. I . . . . t dalia Ei!enbahn Compagnie anyanglg gemacht. Sie verlangt nämlich Z10.000 Schadenersatz, weil sie auf ihrer Reise H i . rr- it.r L.n.nt nen Play in emem 'Vlaiwagrn vkuui hatte, sür. denselben auch bezahlte, aber kein Bett erhielt. Jnfolgedeffen ist die I . M arme Frau um ihre achiruye gekommen .. v .....ti v.C inw ,.. 1 uuu uu yiuuui uuu jiiu,vaw muji gu viel für solchen Verlust wären. Wahr scheinlich werden aber ihre bscheidenenAnsprüche nicht genügend berücksichtigt werden. - Der Excurstonszug nach dem großen Arbeitetest in Cincinnati verläßt 1 " das Union Depot um 4 Uhr morgen Früh und wird um 8 Uhr in Cincinnati eintref. fen. Die urcur iom nen roeroen vom umh m C fr pfangs.Comite nach dem Jndianapoliser Hauptquartier, an der Ecke von Court und Elm Straße, geleitet werden, wo sich die Spitze des Festzuges, bestehend aus sechs Divisionen, ausstellen wird. ErfrischunI .f .. m sl roerocn qut ocrcu icin jur iqmauna I j. r rv t i OTf...:X. r.u ""ly oer sruoen iiarl. 'ozelcn nnv I . rr ! : : t : . t ..C.Vi V von rnncinnau gieiijct yciuuui uuiucii und werden auf dem Zuge vertheilt wercn- Die Vorbereitungen für den bevor stehenden Genuß sind also alle getroffen und lasten darauf schließen, daß sich die Teilnehmer alle vortrefflich amüsiren werden. Hoffentlich wird die Zahl derselben recht grob sein. 3" der Schadenersatzklage der Frau Davis gegen die Stadt entschieden 0,e eiajroorenen zu nun,ien ver iaoi. öS- Bei der heute stattfindenden Versammlung des republikanischen Counth - Central - Comite's wird jedenfalls der Vorschlag gemacht werden, daß dieCounty Convention nicht vor Samstag den 12. Juni abgehalten werden soll, weil am 5. Juni viele der Delegaten bei derNational:u nrt!.. C.Sm im..m vnvrnlion n va-yicuau im wuucu

Selbstmord in der Hoffnung auf ein

Uvteoerseyen. Die Nachricht von demSelbstmord eines ff JL1.1 CTTl .. O I.a1 (i!. I ur uugemeln geaujmen annr u. große Theilnahme erregt. .Dr. Kaiser, der bis vor Kurzem hier praktizirte, hat am Sonntag Abend in Louisville auf dem Grabe seiner jüngst verstorbenen Frau seinem Leben ein Ende gemacht. Der Grund, der den Mann zu diesem verzwei selten Schritte brachte, ist allein in dem Verluste seiner Gattin zu suchen, Er fühlte sichseitdem so unglücklich, daß er wie er in einem an seinem Schwiegervater hinterloffenenBriese selbst sagte, nicht län ger leben wollte. Er nahm sich sein Leben in. der zuversichtlichen Hoffnung, damit wieder mit seinem geliebten Weibe vereint I ... . v c Ti . t . n t zu werden. Sein Glaube war so stark, daß ihn sogar der Gedanke an sein Kind, einem kleinen Knaben nicht zu erschüttern vermochte. Für diesen erflehte er in jenem Briefe den Schutz des Himmels. Hiermit ist wieder einmal der Beweis erbracht, daß der Glaube an ein befferes o r o r n : v t .: i i v r. oi imi imm vazu vrlliugl, vuv jene Menschen ihre Pflichten und Aufgaben, die das Dieseits an sie stellt, vernachläffigen. mit können es gar wohl begrenen, datz der schmerz um denAerlust des besten uini' hnfe hr STDrtnti tn ftnm fWTmtfipn rtisftt , -" einsah, daß er mit sich auch seinem Kinde den natürlichen Schutz raubte. Bedauern I 3 i tn rn r Yr ! S r h! ...... Macht des Glaubens bis heute noch stark ist. Mehr Licht" allein kann die Menschen von diesem finstern Wahne hei. fön v... I , . . . , j Georgen uicici ueu eine uußcii günstige Gelegenheit, einen Abstecher nach Louisville zu machen. Die Kosten sind so gering, daß wir es kemen Augenblick bezweifeln, daß die Ercursion viele Theilneh. mer findet. Bei derartigen Ausflügen hat man auch immer dasAngenehme, daß man m M m m . alle Vergnügungen m grotzer e!ell!chast genießen kann. Die Aussichten auf einen großen Genuß sind daher sehr verlockend und wenn auch das Wetter angenehm ist, wird es wohl morgen viele Reiselustige geben. . Die Gemeinde des in letzter Zeit berühmt? gewordenen Pastors Young scheint sehr viel reudige Schafe unter sich zu haben. Am Dienstag kam es zwischen Mitaliedern derselben zu einer Vrüaelei. natürlick aan, im Sinne des Wortes liebe deinen Nacksten. wie Dick selbst.Edwin und EvanS mußten für die Maul, schellen, die sie einander verabreichten 5 Strafe blechen und em Bruder des Letzte, ren wird näckste Wocke im Nolieiaerickt , " - r - -v - -i ' vro,essirt werden. I r " Wäbrend der lekten Zlwöls Monate I r i I verkaufte die Sckmidtscke Brauerei 34 800 zn.. Bier Wenn das Zrau Skelton vie deutsche Temverenzlerin erfährt, wird i - ' ru jn ObnmaoM fallen und von ihren Narträaen bei den verdorbenen ? ndia. avolisianern wenia Erfola erwarten I ' w m - s mrrtl im m., "'0! lu,V 1 m; v m cv.IM; .. SS unsere Feuerwehr wurde amMon tag alarmirt, da in dem Nachbarstädtchen Anderson ein großes Feuer ausgebrochen war. Schon wollte sich die hiesige Feuer. wehr aus dem Wege machen als jedoch eme r i zweue epei.qe vier aniangie uno mu theilte, daß man bereits Herr des verheeI I U I A M M A Pf M M ft uuiukuiw uü4hi. Am Dienstag wurde . der Polizei Anzeige gemacht, daß der Zimmermann James P. Crane Tags zuvor sein Haus an der Ecke von St. Clair und West Straße verlasien habe, daß er bei sei. I nm . ... inr cn w ir i nem üjcggeuen $ou aargcio oei uaj uug I vv r . v rf . .. r. uno oay er unieroenen nilur wleoer geieI t . v . rrs; . ..r rv v . v . ucn njuroc. le oeiorgien reunoe oes Vermißten wurden aber gar bald durch die Mittheilung beruhigt, daß Crane besorgt und aufgehoben und eben im Stationshause, wo er sich die ganze Nacht befand, seinen Rausch ausgeschlafen habe. Wm. Edwards, Arthur Bond, Charles Martell und John Burton sind angeklagt am 8. Mai eine PartieSchmuck. und Silberwaaren aus der Wohnung des Herrn James Gregg an Nord i Weststraße gestohlen zu haben. Die Angeklagten wurden am Montag dem Cri minal- Gericht vorgeführt, bekannten stch jedoch nicht schuldig. Mehrere Polizisten behaupten auch, daß die Angeklagten sich des Diebstahls von $60 aus einer chinestschen Waschanstalt schuldig gemacht haben.

- Die Association der Aerzte unsers

Staates Kielt dieser Taae ibre hriüt K. 4j - mj res'Versammlung in unserer Stadt. Die Verhandlungen fanden in der Mosonic . yalle statt und begannen am Dienstag Vormittag. Vorsitzender war Dr. I. R. Weist von Richmond. Ein Aufsatz von Dr. Th. M. Stevens Ö0n hier ausgearbeitet und verlesen, dürfte far die hiesigen Bewohner von besonderem Interesse sein. Es wurden in demselben die Sanitätsverhältnisse unserer Stadt besprochen und auf verschiedeneUebelstände hingewiesen. Mit der Reinigung der Straßen und Seitcngäßchen ist Dr. Stevens durchaus nicht zusrieden. Er faflte, daß in dieser Beziehung durchaus nicht genug gethan wird, und daß bei ge. hörigem Fleik aller Unratb und 9lfiffin I . ' " aus den StraKen entkernt und auck Um gehalten werden ' könnte. Der Gesund heitszustand unserer Stadt könnte dadurch bedeutend gehoben werden. Ueber unser Trinkwaffer sprach sich Dr.' Stevens eben, falls nicht sehr günstig aus. Er hält das selbe für nicht gesund, weil unsere Brun. . ' nen nicht tief genug sind. Für eine Ber befferung dieses MMandes nabm er Nck sehr warm an. grau Dr. Mary Thomas vonRichmond hesürwortete hauptsächlich die Anstelluna von weiblichen Aerzten in Irrenanstalten. I rr r . r . arausyin wuroe velcylotten em Comite I ... v . o t v n - ju cuicimcii, uu ü oer nacyiien egis latur daraufhin arbeiten soll. dak die Ge. setze dahin geändert werden, daß künftig v:. O ri . rf . :tiü.. cw , , .v nileuung meioliazer Aerzie ln oen so Frauenabtheilunaen zuaelassen wird. Noch mehrere andere wissenschaftliche Abhandlungen wurden verlesen, die aber :t mi er. . v... r . m icn uinjciqeucn svr oen aien wenig I . r - M n 'N- öumbchlul.e wurden pueiegaien zu oer am l. 311111 in ittw York stattfindenden Versammlung der Medical Affociationen von Amerika er nannt und dann wurden die folgenden Beamten für das nächste Jahr gewählt: Präsident I. B. Harvey. Vice.Präsident John D. Mitchell. I . Sekretär E. S. Elder und G. W. Burton. Schatzmeister G. W. H. Kemper. Bibliothekar ff. Van Vorhis. LS-Die bevorstehende Tagsatzung des nordamerikanischen Turnerbundes ist nicht die erste Bundestagsatzung, welche in In dianapoliS stattfindet. Vom 4. bis 8. September 1858 tagte hier der westliche Turnerbund. Vorsitzer der damaligen Bundestaasakuna waren 'David fruih hnn kicaaa und K. S'ahl hnn (Tinrinnnti Sekretare waren M. ÄkKffttn nnn finmil ton, Wm. Rotheker von Albany und Gu stav Höh von Cincinnatl. Vertreten wa ren 47 Vereine, durch 40 Delegaten. Diesmal wird dieliabl derDeleaaten nabe , U t ' u drei Mal so arok sein. I " - rs- Am Dienstag wurden Bauerlaub scheine im Betrage vo'.l Z!375 ausgestellt. Am Dienstag wurde dasTestament von Edward Rentsch im Waisengerichte registrirt. Der Gouverneur begnadigte am Dienstag den vor zwei Jahren wegen Ein bruchs zu dreijähriger Zuchthausstrafe verurtheilten Egbert Simmons. Auch die sogenannte besiere" Ge sellschaft hat zuweilen ihre Skandälchen. So haben z. B. bei der dieser Tage hier stattgesundenen Convention der Aerzte zy,ei Jünger AeskulapS eine regelrechte ereiferet miteinander gehabt. Diese vro. I ' minenten Doktoren, H. A. Wood von An und I. A. Beck von Fort Wayne I W . m m. . -mm cdemen cvon ett längerer ?ielt keme be sondere Zuneigung für einander zu hegen und als sie sich am Dienstag Vormittag auf der Treppe der Masonic Halle begeg treten, begrüßten sie sich gegenseitig mit Fußtritten, wobei Beck seinem College I ? t ! mn . , eine iegr lajumme. iücruiiung veioracylk. I r . k k . ?.? iieie ampsesroee ii zwar nl! ieyr no o I v . rr ..ii.i jr. ... ? ?el, aoer oeenungearylei maryen oleam pfer Anspruch zur festeren Gesellschaft" gezählt zu werden. Nun man laste sie dabei, sie werden dort noch manchenKame raden finden. öS" Am Montag wurde John O'Hara verhastet, weil er in Bloomfield allerlei dumme Streiche verübt vaben soll. Die Libellklage der FrauRedmond gegen James McDonald wurde zu Gun- - sten der Klägerin entschieden, indem ihr $50 zugesprochen wurden. - Der junge Mann Namens Moses. welcher vorige Woche auf dem Polizisten Bechtel mehrere Schüste abfeuerte, wurde gegen Bürgschaft aus der Untersuchungshast entlasten. 3 Am 6. Juni veranstaltet die Con cordia ein Pic-Nic auf Knarzers Farm.