Indiana Tribüne, Volume 2, Number 41, Indianapolis, Marion County, 22 May 1880 — Page 3
I n d i a n a T r i b ü n e."
Die deutsche Sprache' Die englische Sprache, die weitest verbreitete auf dem Erdkreise, monopolistrt fast den ganzen internationalen Handel, und wir können sie daher getrost als die Sprache der Kaufleute bezeichnen, da'sie sich für deren Verkehr durch Präcisheit und Kürze ihrer Ausdrucksweise vorzüglich eignet. Sie hat zwarin der spanischen Sprache, namentlich in Süd. und Mittel Amerika, eine bedeutende Rivalin, wird dieselbe aber schließlich, 'wenigstens im Handel, vollständig aus dem Felde schlagen, und zwar gerade infolge ihrer hierfür geeigneten vortheilhaften Kürze und dabei doch Deutlichkeit. Die französische Sprache ist in den Prunkgemächern der Grafen und Fürsten und auf den Parquetböden der Salons zu Hause; sie ist die Sprache der feinen Welt. Vermöge ihres angenehmen Klan ges und des Reichthumes ihrer Schmeicheleien und Wortspiele ist sie von unschätzbarem Werthe bei jenen Unterhaltunben
der feinen Welt-, die stundenlang ohne Sinn und Inhalt geführt werden, ohn dabei zu ermüden, da sie das Gehör angenehm unterhalten. Nur im Gesang, bei der Oper erhält die italienische Sprache vor der französischen noch den Vorzug, als eindrucksvoller für das Gehör. Aber die deutsche Sprache kommt aus dem Herzen ; sie ist eineGesühlssprache, die Sprache der Denker und Träumer, der Dichter und Philisophen. Der geist reiche Schriftsteller LudwigBörne sagt von ihr : Welche Sprache darf sich mit der deut schen mesien ? Welche andere ist so reich und mächtig, so muthig und anmuthig, so schön und so milde, als unsere? Si: hat tausend Farben und hundert Schatten. Sie hat ein Wort über das bodenlose Ge fühl, das keine Ewigkeit ausschöpft. Sie ist stark in der Noth, geschmeidig inGcfah ren, schrecklich, wenn sie zürnt, weich in ihrem Mitleide und beweglich zu jedem Unternehmen. Sie ist die treue Dolmet scherin aller Sprachen, die Himmel, Erde, Luft und Wasier sprechen. Was der rol lende Donner grollt, was die kosende Liebe tändelt, der lärmende Tag schwant und die schweigende Nacht brütet, was das Morgenroth grün und golden und silbern malt, und der ernste Herrscher auf dem Throne des Gedankens sinnt; was das Mädchen plaudert, die stille Quelle mur Hl und die g.ik.rnde Schlang, zischt ; wenn oer mumerenve yup,i uno lauqz: und der alte Philosoph sein schweres Ich setzt und spricht: Ich bin ich? Alles, Alles übersetzt und erklärt sie uns verständlich, und jedes anvertraute Wort über bringt sie uns leichter und geschmückter, als es ihr überliefert worden." . Wer also sich im Herzen noch ein Deut' scher sühlt; wem im wilden Jagen nach Geld und Gut noch nicht jedes Gesühl für Natur und Menschenliebe, sür Ideal und Poesie abhanden gekommen ist, wer neben dem Klimpern des Goldes auch noch das muntere Trillern der Vögel versteht, der wird und muß sich der deutschen Sprache bedienen, denn weder englische Kürze, noch französische Oberflächlikeit kann derWärme seiner Empfindung und der Tiefe seines Gefühls genügen. Man nennt uns Deutsche ein Volk der Träumer, nnd zwar nicht ganz mit Un recht; aber danken wir dem Schöpser daß wir es sind, daß wir die Regung des Her zens und die Sprache der Natur noch em pfinden, und einen edleren Zweck sür unser irdisches Dasein kennen, als das bloße, unermüdliche Jagen nach Reichthum. Und darum kann und wird erst mit dem Nerlüscben des deutschen Geistes und der deutschen Charaktereigenschasten auch die deutsche Sprache verschwinden, undKeiner, dem die Ehre seines Vaterlandes am Her zen liegt, der Mahnung bedürfen : .Ver geßt die deutsche Sprache nicht!" Die Religion und daS Glück. Von TheodorHofferichter. Unzweifelhaft gehört es zu den Aufgaden der Religion, den Menschen glücklich zu machen. Sie soll ihm das wahre, das rechte Glück gewähren durch die innere Befriedigung, die sie ihm bietet. Leider aber bat auch die Religion den Glauben geheiligt, daß die Erde unsähig sei, den Menschen zu beglücken. Die Erde sei ein Jammerthal - so hat sie gesagt - das Land des Glücks, das Himmelreich seidrü ben zu suchen, im Jenseits, im Himmel, in der unsichtbaren Welt, wohin der Mensch erst nach seinem Tode gelangt. Ich kenne aber Einen, der ein großer und bcchbelob
er Lehrer der Menschheit gewesen und der
ganz anders gelehrt, der uns mit dem in unserer Natur, in unserem ganzen Wesen begründeten Anspruch'auf innere Besriedi' gung, nicht auf ein fernes, ungewisses Jenseits verwiesen, der den Menschen geagt hat, daß das Glück ihnen nicht so erne liege, daß sie das Himmelreich schon m irdischenLeben erreichen könnten. Mag der große Lehrer aus Nazareth immerhin. in Uebereinstimmung mit den religiösen Borstellungen seines Volkes und seiner Zeit auch an einen jenseitigen Himmel ge vj . 1 1 uuu, uii c i ii i ii itiiiiiiii.ii v"""11' n glaubt haben, er war es doch, der zugleich zu seinkn Jüngern gesagt: .das Reich Gottes ist inwendig in euch" -der in so ' " ' I vielen seiner berrlicken Gleichnisse die Menschen darauf hingewiesen, daß sie durch ihre geistige Natur befähigt seien, sich die Erde zu dem ersehnten Lande des Glücks, zum Himmelreiche zu gestalten, Das Glück liegt dem Menschen ganz nahe. in seiner nächsten Nähe, eö liegt in ihm selbst, und wennlstch die Menschen so viel Mühe geben wollten, es dort zu suchen, es sich dort zu erarbeiten, als sie sich Mühe geben, es in der Ferne aufzufinden, so würden sie es auch sicher erreichen. Nur das ist die wahre, die beseligende Religion, die uns das Glück suchen und finden lehrt. wo es zu suchen und zu finden ist. W i iz. I m n. wfihrrtÖ, smib U lll UUlll tUlUVVII UVV VVtl -J I ) ist vielleicht keiner so treffend, wie Shake. speare's: .Kürze ist des Witzes Seele"- ' ' m J V ein Satz, der einen besseren Begriff von der Eigenthümlichkeit des Witzes gibt als gar viele lange Abhandlungen und Defi nitionen. Bedarf ein Witz erst der Erklä rung, so hat sich sein Wesen, das auf Ueberraschung beruht, auch schon verfluch tet' Ein urwüchsiger, drastischer Witz, der schnell wie ein Blitz aufleuchtet, wird die schwülste Atmosphäre der Langweiligkeit izaren, er wlro em ,qauenoes eiacyier erzeugen und den erfrischenden Born der Heiterkeit in Fluß bringen.. Die, Haupt- . v n or . , . . v I roinung oes Zises itegi in oer xqiafi sertigkeit, im Ergreifen deS Moments. Der HiNkewltz oder rit d'esealier, gleicht einem lauen, abgestanndenen Glase T- . i v. P . r .......... c . . I wu, oa9.ii(9 reine Spur von oem pru. i w r . t I leinocn iino ermlazenoen Aeiz oes fpruoenoen Vmaumwemes eryanen yai. Nichts indessen ist mehr geeignet, einen Wid, und sei es der beste, um den Ersolg , brinaen. als wenn der Urbeber selber - ' ". n" I on mir oelialligem aazen oegielttl. solch selbstgesälliges Lachen ist im Stande, die hervorbrechende Heiterkeit der Zuhörer im Nu zu ersticken oder doch nur zu einem luy.en, ironi,coen acaein. geoeiyen zu lu Cn. 9 1 Dahmgegen Pflegt der sogenannte trockenc wiö, me Gave, velM Aeukern ver m . 4. xr. v mouwn lniaae eine nixe ticne zu behaupten, eme wahrhast zwerchsellerschüt. a w-CTl c it rnociiiung auszuüben, leuriyeus. irau, 'scyailyasliglett uno emesgegeni . r jr. . . v c? rn'i. warr, we.qe oereini oen leinen Ä)iV oervoronngen, ,ieyen oen grauen im yoyen irt v- ... m -1 i - - -: o-c . if t. v. ;.l wiant ,', nc a.iaaie o.t in v im i - nm..i . v m ? oem 2U5otic luiieru,?s oer ezeicy nung für angeborene, natürliche, witzige Beanlagung, so hübsch zur Geltung kommt. Ost freilich versührt dieö Talent auch zu boshaften Spöttereien, und den Vorwurf der bösen Zunge müffen viele Frauen über sich ergehen laffen, die häufig niajis llliimmes oeaonazilgen uno ncy e jlii o . nur zu ruaoaiisios uno ooreuig o m er. gnugen am eigenen Witze hingeben. .c - 1Df . o . v ... i. m Meistens sind solche Damen für die Geselligkeit gesucht, aber selten erwecken sie das Gefühl aufrichtiger Freundschaft, Die unbetheiligte.Mehrzahl jubelt Beifall, -cliiel.ne?cne1 'Sül oogieicy ein wirliilu uleris ieloem. jenigen, aus deffen Kosten er gemacht ist, 0Ii roiocr üiuc ein uajen enuum. cm i n o . ... n?kerbauvt lieat ein oroker Nar,na ne Witzes in der Freiheit, die ihm allgemein . w W gewahrt wird. Im Gewände desScherzes dars die ungeschminkte Wahrheit überall ungehindert ihren mzug hatten. War doch m alten Zeiten der Schalksnarr er mäcktigt, selbst bei Hofe ungenirt die Wahrheit zu sagen, falls es nur in Form des Witzes geschah. Bei jedem Wortge fecht ist der Witz ein nicht zu verachtender Bundesgenoffe, denn keine noch so gründ llche Beleuchtung enthüllt die Schwäche des Gegners in so greller Weise, wie das intensive Schlaglicht, das ein ächter, kla. rer, treffender Witz -in sich schließt. In den hchlgen ÄZortgesecylen oer polltilcyen Arena bringt nicht elten em plötzlich her . . . . . . . vorbrechender unre des Witzes dentrom
der öffentlichen Meinung m die vom Red
ner gewünschte Richtung. Und so ist das Lori - mot, das geistvolle Kind des Augen blickes, zu einer Macht gelangt, welche sich auf bic höchsten und wichtigsten Gebiete erstreckt. Amerikanische Alterthümer. Der Mensch begehrt gewöhnlich nach Dem, wc'.s er nicht hat, und was er hat, weiß er in der Regel nicht zu schätzen. Man rümpft die Nase über Egypten. daß . . c-vt i' ( : i Cv t, f, v " 6eUä'tn fc"3"? " "" m ' '2! . 111 "g"T" TTv' uu o,tiiritn inri(rntlnr tit& MlpriFrt itnn I " ' .. . C"Ira V ümx llsl, ein öiua 0C3 raunei- " """V. "' 7?
p" mZ Z """"""v""rta wir eine Art von Complimentirbuch
' . 121 v r v L Tl man es selbstverständlich findet, daß stch iefet bie New Yorker einen egyptischen aber laßt frantretft fl?nje GMilaton , ff ' i " fW I . II , O V I gen interessanter Antiquitäten aus den kortschleppen und kein Hahn luxni ünaaj. iiu ia uüu, uu Topfe und Kruge, Bronzeschwerter und anderer werth loser Junk , für welchen uanomö ai tii wtvtnw, ou .m lAt.V -T A h-AM Sll VM rtM Brti t IS V I I v, TZ m - MIt( nR WAVtvllAMtrttitonhrtitfi rtitfr Aioin I W V"k ru '"rT";;1 TOrteI niifmrfinrn nimniht urtr Srttiir I "fcV,V o -vivnvv Cf . v i . , V f O- V s 5'? fl L-" 7? , v j011 stetem Jtaubc lern iel I a t 9 liyXu Xy V X A tJ iitiimH io T vm r nach London und Paris gehen muffen, um Material zu finden für die Erforschung der Urgeschichte dieses Landes. ys'.s Wrpssn,, " Mrriht mnn ,.ni-rni "" l 22. April: Der sechsunddrelßig Jahre alte Maler Auaust WilbelmBroda. bereits cimnl weaen Verbreituna von Sckriften socialoemokratischen Inhalts vorbestraft. he stch wegen des Vergehens der Maje. stätsbeleidiauna verantworten. Der Angeklagte wohnte früher in Berlin, von " ' ' ' m Cr jebo(i& Quf (Arund des Socialisten. fls ausgewiesen wurde. Er wandte J I .. II' I nA ack Rreslau und aina im Januar 0tl :jrustr d. I. die Häupter der hiest. " Tl. I - " 1 ' - u U . - VJ ------- gen socialdemokratischen Partei um eine 1 1 " Unterstützung an. Von denselben abfchläglich beschieden, soll er geäußert haben. . ihm ?s fifcrt l m I,ialdemkr,ische Vr,.i dadurck, ,u .' .!........,.!'. UJUUlU(il, UUK Cl IIU ülilillUl UU ' ' Majestät den Kaiser, aussühre. . Durch xz. .Zdlicke euaenaussaae des Sckuk. Malermeisters Wilbelm Kaiser wurde in 0e? heutigen Verhandlung festgestellt, daß der Angeklagte im Januar oder Februar w rtrtnfeprt Ynpnn r fpn sApld nekiim? V O Q VMHr 90 V V V V-X V W W werde er ein Attentat ausführen, um die I - i ' , socialdemokratische Partei zu schädigen. StaatSanlvalt Crusius beantragte 9 Monate Gefängniß, indem er ausführte, 1 " " ' ß, wenn auch nach der Beweisaufnahme er Angeklagte in der incriminirten Aeuße 1 i u rung Seine Macestät. den Kaiser, nicht direkt genannt habe, diese Worte jeden " ' faQ3 mU Beziehung aus das Slaatsober I - u Haupt gesprochen worden seien. Man tn 0 ltt hi flfnst tnmmpn mtrtn rnnn erwäge, daß die Attentate des Jahres 1878 n ;t.i. , K.i,mkr.ie Wtl VIIIVII HIV" W f U w w w rQn nnh cz-.. Lnant Zr MaZestätsbeleidiauna sei in ro,wn,rt exr Wnhnt mit einem i -wvwfn w. MA..M. " Nrpn nknden. Der I " i." I-" -r Angeklagte versicherte wiederholt, bei der tnu m.,..,.. hrn,,a iAt n MeNa. Sais nedackt ,u Ka. Un Ul Gerichtshof schenkte dieser Ver. stcherung jedoch keinen Glauben, sondern urtheilte den Angeklagten zu einer Gefängnißst von biet TOonaten, iiibem er nnnnum hn6 h:, rrrtrtIirfw, yimna mit U,,:,' nlff &,;n, srnf d. Kaiser I -waf-"u --I -a-i n,ihnn mnrhon M inh hn6 ferner der u.Jn ..k. ,.-.n. MIIHVIiUHIW i VllVnt MVWVIVil daß er durch seine Worte den Landesherrn mit einem Verbrechen bedrohe. Dieses Bewußtsein genüge, um in der fraglichen Aeußerung den Thatbestand derMaje stätsbeleidiauna als vorbanden erscheinen zu laffen. Sehr komisch ist bei diesemProzeß jeden falls die Annahme, daß, wenn irgendwo von einem Attentat die Rede ist. damit nur eines aus Kaiser Wilhelm gemeint sein könne. Der Esel kann ich nur sein r behauptete jener Bürgermeister, als man ihn darauf aufmerksam machte, daß der von ihm der Beleidigudg Angeschuldigte den Ruf Viel!" nur aan allgemeinI 1 w i rr n,.spsk,n hnb,
' Der Hervorruf auf der Buhne.
Während Lessing entschieden dagegen war. daß der dramatische Dichter sich auf der Bühne herausrufen lasie, mißbilligte er keineswegs das Herausrufen der Schau spieler, welches, nachdem mit dem Ham letdarsteller Brockmann im Januar 1776 der Ansang gemacht worden war, auch in Berlin schnell in Gebrauch kam. Als der genannte Künstler im Jahr ,1803 von Neuem die preußische Hauptstadt besuchte, um im Nalionaltheater zu gastiren, konnte er sich überzeugen, welche erheblichen Forti u. .., j Wlille man i&m , dieser Richlung gemach, hatte. ES hatte sich inzwischen sgggr ein Mann gesunden, welcher die im. . . I mer herrschender werdende Sitte zum Ge genstand eines Erwerbes zu machen beschloß. Im November 1802 kündigte der(eile die Herausgabe eines Werkes an, sürSchauspieler nennen können, da es dem h . ft,Tllftrnffa riinun 5Wft,nr Gelegenheit geben sollte, sich die an das Publikum zu haltende Anrede vorher einzuswdiren. In der Bekanntmachung dieU 1 V" V l D I Ug ri(ft mit nnt,ri,in.-nh,n fin . dungsreichen Mannes hieß es: Je wichtiger die Rolle war, die er machte, um bcfd niger pflegt der ermüdete Künstler ich etwas Artiges finden zu können, das Je feiner Öa3 tbad er fastt. beflo'tDentqer 3örer I verstehen ihn. Diesen Betrachtungen zu. I folge hat der Unterschriebene beschloßen . ' I 3-asckenkttkl5 htrni$utnthtn unter kem -" " --J !)-- ------ - "- Titel : .Der allzeit fertige herausgerufene Schauspieler." Es wird für jede Rolle der berühmtesten Stücke vom Larifari bis zum Don Philipp, eine paffende Danksa. flUlfl mt ffir htt Danksagungen rcrffÄrl,rt .r;.rr s.n. eine tta'anschauung derselben vernehmlich aus. V I y IVVII V V V VV VI V r. . , . j. ipricqi. tzm iNterenanler üllervrecher. wot f MM r s fVl I t . v . cm : . nnist.:... i iwrjcm rourue in iüicn ein uurigcr junger Mann verhastet, der trotz seiner ugeno vereiis wegen eines pomnmen Verbrechens zur Deportation nach vibi. m t . us neun ayre verurtvettt war. is gelang ihm jedoch zu entspringen und er lam nacyien,mo er imV0leimperiai verhaftet wurde. Der Steckbrief gegen iyn lauiel aucy aus gemeine erorecoen uno oevyaio in ,eme Ausileierung nacy Nuviano mogiicy. ver eryasieie in ein Mann von seltener Bildung, er spricht v r r i r e r i r r r r e oeui,a), iranzoma), uanemicD, ruw!, serbisch, englisch und holländisch, ist ein vorzüglicher Mathematiker und in derZelle vertreilit er stch die Zeit mit der Lektüre der alten Klassiker: den Virgil und den Homer liest er mit Leichtigkeit im Urtexte. Er ist ein Mann von geradezu phänome 1 M t VI naien lHeittesaniagen : rorperiicy X er ziemlich herabgekommen, die schlechte Kost, die lange Gefangenschaft und die steten Verfolgungen, denen er ausgesetzt war. haben seine Gesundheit untergraben. Er kennt das Loos, das ihn in seiner Heimath erwartet der Tod oder das Siechthum in den sibirischen Bleiwerken. Mit einer Kälte und Ruhe spricht er davon, daß er nicht lebend nach Rußland kommen werde. die den Zuhörer schaudern macht. In A?' ""'""b'N " Wn Zweimal "Nen Selbstmordversuch. Das erste Mal . r jr . "1 . versuchte er sich an einem Nagel ander Zellenthur auszuhängen, seine Zimmer kameraden retteten ihn jedoch von dem Ri o- . c fv v t ri.L. ,v. 'cnvve, uaiu oaraus iieaie er oes cnjti - o m-v ... v ... rm .. v ... r uies in oen cuno, m die Nasenlöcher und m die Ohren und suchte durch Erstickung seinen Tod herbei Zuführen. Er wurde jedoch auch diesmal bemerkt, sein Keuchen und das dumpfe Stöhnen fiel den Zellengenoffen auf und wieder Nun wurde verluü Ü"B ozz ycigum, lajary zu oeooaqien W und des Abends um 6 Uhr wird ihm v:- n.n. v;. it , .zurgc angezegi, oie iyn an leoer Bewegung Hindert und einen weiteren Anschlag gegen sein eigenes Leben unmög' lich macht. Erst des Morgens um 6 Uhr wird dem Gefangenen die Kette abgenom men. Wie es heißt, soll bereits ein rufst scher Polizist in Wien eingetroffen sein, der den Gefangenen an der österreichischen Grenze übernehmen und nach Rußland transportiren wird. Herr Gambetta versucht, stch bei den Arbeitern populär zu machen. Er wohnte in Saint'Mande einem Bankett derHülfs. gesellschaft der.Kunstschreiner bei. Seine eoe, rocuae uimgcn zieimuD laroios lU i. i r r . .rr p , wuroe ieyr iympaiyi,cy ausgenommen.
Gesetze gegen Kornwucher. Man will jetzt durch Masienpetitionen vom Con greß ein Gesek gegen den Kornwucher ver langen. Bon New Jork aus ist einRund schreiben an alle Farmer und Müller im Lande erlösten worden, mit der Aufforde-
rung, eine dem Rundschreiben beiliegende Petition an den Congrcßu unterzeichnen, welche in obigemSinne gehalten ist. Das Rundschreiben enthält eine aussührliche Geschichte der schwindelhaften Hinauftrei bung der Getreidepreise, vilche von einem Syndicat" oder Ring" im Januar " ' " - "v; in Scene gesebl und allen Geschen von Nachsrage und Angebot zuwider zum Nachtheil der Producenten und Schissz. . . . . . . ry:ver.unv zur Vejchmmoelung kle,..erer oder unerfarener Händler aufrechterhalten worden sei, bis sie jetzt in stch selbst zusammenzubrechen beginne. Der,Schaden, den die künstlich herbeigesührte Getreide. blockade, den ehrlichen Geschäftsinteresten, sowie den Konsumenten des Onna fügt habe, betrage 300 Millionen Dollnrs. .Aus diesem Grunde" so schließt: das Rundschreiben, ist es wünschenswerth. ------ - ! 7 - - , " - -7 . Sf bafcb Konanh unh fffmmtKAr estein! Gesetze erlaffen, durch welche Jedem' bei Geld, und Freiheitsstrafen verboten wird, Waare zu verlausen, die ,r nicht besitzt, oder Waare zu kaufen, die er nicht zu er halten und zu bezahlen wünscht. Alle Kontraste, welche dadurch ausgeglichen . werden, daß der Unterschied zwischen; dem .. ... - Contraktprelse und dem Marktwerthe, den . . . . . . .. . . Der betreNenDe Ärttkel an einem Ziukünt i. II u I gen Tage bat, vonEinem bezahlt und vom Andern empfangen wird, sowie alle Arten . . von Glucks- oder Zusallsgeschast, Handel oder Spiel irgend welcher Bezeichnung sollen für ungesetzlich erklärt werden und n?s,kl: nmthnr un m ffnnrtr& I O V jj u selbst sitzt aber eine große Anzahl von Bör Mcuivuuin, iinu iun ucsyuiu iöciücn uic I r.r:.r ...v n v.ot rt . v. v:. beabsichtigten Massen-Bittschriften für die Katz" sein. i rc:n hnr 9siQ miSfpfetPr Un, gewonnen? Die niederländischen v v w m w Mv ZjVlxVV Generalstaaten setzten im Jahre 1611 einen t,25mnfl slf ki NMndna I r " " 9 I' nördlichen Durchfahrt und da dieses w www V w V w mm ' ii Dekret seither nicht eingezogen ist, so wird D0n vielen Seiten bedauvtet. dak nun. mehr Proseffor Nordenslöld mit Fug und cht und ohne alle Widerrede diesen Geldbetrag ausbezahlt erhalten müffe. cmfc. ß'itA Uv. X MV. einzige deutsche Anzeigen - Agentur für die gesammte deutsch. amerikanische Presse. 37 Park Now, New York.Etablirt seit 1857. Z.H.Bates, 41 Park Now l.Times Building). New Bork. , . Anzeigen-Agentur. Plril. ßappaport Rechtsanwalt, 95 W Washington Str., Zimmer 12 und 13, Indianapolis, Jod . i?augi Mannbarkeit. Wie verloren und vieder gcroonncn. Eine Abhandlung über die radikale Heilung von Ova, nie ober Selbstbefteckunz. - Socden ycrausgegeven, eine neue AuSzabe ro:, 1r. Eu!verweU' Vorlesung ürcrdie rad lale HeUunz von Pollutionen oder Samen, schwache, geistige und körperliche Schwäche, ömcernisse jum Lei zztben, berrorgebracht durch Selbstbefleckuna und c'chlcchtliche Ausschwelfunzen. Die schrecklichen Felgen ' dikscs Lasterö sinv in dieser berubmten Brochüre ur Warnung der Jugend mit Me sterschaft geschildert, und der einzige sichere Weg angegeben, aus welchem eine voll ständige Heilung, ohne den Gebrauch gefährlicher inner licher Medizin, erzielt tocrden kann. ZZe, alt und jung; rocl5e an Nervenschwäche Nieder aeschlazenheit, Impotenz oder Pollutionen, und dtn tau , sei-.v traurigen tzolqen geschlechtlicher Tlusschiveifunzen leiten, sollten diese Schrift mit SorzsaU studirea. Um ihr die weitmöalichste Verbreitung in verschaffen, roird dieselbe bei Empfang von S Eents in PoststampS , xvstsret nach allen Tyetlen der Leremigten Staate versandt. Man adressire: The Cclverwell Ued!c2i Company, 41 Ann Lt.. New York, Post Box 4586. I II D U STR I A L TFfE fXsS Q C I ATI 0 t vo'l Indianapolis, Jnd-, ist eine einheimische Institution, elche'auf Unrartei lichkeit und Serechtigkett gegen Jedermann bastrt tst Wegen näherer Information und Prospekte wende man sich brieflich vdcr rersönlich an die Office von Geo. S3. Joseph, SpezialAaent, 70 Ost Marketstraße, JndianaxoliS, In
