Indiana Tribüne, Volume 2, Number 39, Indianapolis, Marion County, 8 May 1880 — Page 3
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Sterblichkeit unter den Armen.
Reichen und Der Dr. M. R. Drysdale, Mitglied der Chirurgen-GeseUschaft, hat jüngst in dem Londoner ärztlichen Verein eine Sch'ristl unter oblgem Tltel vorgelesen, welche dem Nachweise gewidmet ist, daß die Armuth die Ursache einer viel größeren Sterblich keit ist, als der Wohlstand. Wir entnehmen einem Berichte der Eaalite" darüber folgende statistische Thatsachen. In Frankreich haben Leute im Alter von 40 iö Jahren eine Sterblichkeit von 8.3 unter 1000 Personen, wenn sie wohl' habend, aber von 18.3 unter 1000, wenn sie arm sind. Es sterben zwei 'und ein halbmal soviel Arme als Reiche dieser Alters klasse. In Paris starben m den Jahren 1817 bis 36 lmzwölstenArrondiszement, welches hauptsächlich von Armen bewohnt wird, je em Bewohner auf 15; rm zweiten Arrondissement, welches hauptsächlich von Reichen bewohnt wird, je 1 Bewohner auf vo. Joseph Garnier erwähnt, daß im Jahre 1857 in Manchester die mittlere Lebens länge betrug: 17 Jahre m den armen i vi. i m r fi 4 I "öiaoiDicncin, ayre in oen woyigabenden Stadttheilen. Villerme stellte m Muhlhausen fest, daß die mittlere Lebenslange der Kinder wäre : bei Arbeitern Jahre, bei Arbeitgebern 26 Jahre. Edwm Chadwlck, der Hauptbeamte des Londoner GesundbeitsBuerau. hat ermittelt, daß dort die Sterblichkeit betrug : 11.3 auf 1000 bei den woblbabendsten. 33.0 bei den armen, 50,0 bei den ärmsten ' ' I Klassen. Neuerdings hat Chs. Ansell. Actuar der nationalen Lebensversicherunas - Ge ell- . I schaft in England, sich die ungeheure Auf gäbe gestellt, über 48,04 Kinder der wohl habenden Klassen Erkundigungen emzu ziehen, ganz besonders in den Familien der Sachwalter und Aerzte, Geistlichen und Adligen. Sein Buch Familienst. ... 1 V P n n f .'.o! .t... V?. iiliu zngi, oob m eruen eocnsiagre oie Sterblichkeit 80.45 auf 1000 unter den ?n. aesübrten woblbabendenKlasien. 250.0 auf 1000 unter den armen und 350 auf 1000 . ... I unter den ärmsten Klassen (anderer Städte beträgt. In dem Lebensjahre von 1 bis 5 Iah. ren beweist Ansell eine Sterblichkeit von 46.64 auf 1000 unter den Kindern der Wohlhabenden und von 113,69 unter denen der Armen. Im Lebensalter von 20-40 Jahren aleickt sicd das Verbältnik nahezu aus. w I Es sterben 125.25 auf 1000 in den reichen. und 144 17 in den armen Klaffen. ?lm Lebensalter von 40-60 wahren lin welchem verbältniwükia weit weniger Arme als Reiche mehr übrig sind) bleibt das Verhältniß daffelbe : es sterben 147,74 . aus 1000 in den reichen, und 168.76 auf 1000 in den ärmeren Klasien. Es ist restaestellt. dak im ?labre 1873 in Enaland und Wales 368.179 Verionen unter 60 Jahren verstorben sind. Hr. ' ' a r I i Ansell zeigt nun, daß. wenn die gesammte Sterblichkeit nicht größer als die der wohlhabenden Klaffen gewesen wäre, nur 226, 040 Personln gestorben sein würden. Demnach sind in diesem einzigen Jahre nnd in diesem einzigen Lande, bei einer Bevölkerung von 23,000,000 Seelen durch . w . i ,n. - em r t t. ' I Oie tumwq i4,iäu 'cenilyen gemoroel worden, oder mehr als in manchem bluti. gen sfrieae. n Neu Seeland wurde insolae eines beträchtlichen Steigens aller Löhne wäh rend ausnahmsweise die Lebensmittel nicht eben so sebr stieaen. beobachtet, dak die Anzahl der Geburten sich auf 41 auf 1000 ' w' ' ' " i Seelen (die Durchschnittszahl ist etwa 30) erböbte und die Sterblichkeit auf die bei " I spiellos geringe Zahl 12j auf das Tau- .... . . . tXo) die Durchschnittszahl ist etwa 25). ' ' (3 f l 1 Wenn England keine größere Sterblichkeit hätte, so würden daselbst alleJahre 230.000 Menschenleben gerettet werden. Er setzt hinzu : Sei es hier nebenbei gesagt, ich denke diese Zahlen werden vielleicht denjenigen, welche den Alkohol die Hauptursache der ...... . Sterblichkeit nennen, sowie der meisten I sozialen Uebel, überzeugen, daß sie sehr übertreiben. In Neu Seeland genießt der Arbeiter eben so viel von diesem Luxus getränk, oder mehr als in seinem Vater lande, und doch lebt er dort doppelt so lange." UnsereTemperenzler verschweigen solche Thatsachen geflissentlich. Im Londoner Spital sür Schw'.ndsüch tige hat man festgestellt, d68 auf 1000 unter den reichenKlassen und 230 auf 1000 unter den armen tuberkulös werden.
Schon Benoision de Chateauneuf hatte einen Unterschied in der Sterblichkeit an
Sckwindsuckt Zwiscken Armen und Reichen m Verhaltnisse von 6 zu 1 sestgestellt. Die .Eaalite" füat diesen Angaben Dkysdals noch folgende hinzu: Dr. Bertillon, stets schüchtern und vorsichtig, gibt die Zahl der Personen, welche jährlich in Frankreich durch das Elend getödtet werden, auf 190.000 an ; und zwar berech et er, daß 26,000 ältere Leule lange vor der natürlichen Todeszeit sterben, daß 00,000 Knder vor dem neunten Lebensjähre infclge des Elends umkommen, daß 60.000 Kinder, welche in den Fabriken be schästigt sind, durch die kapitalistische Aus beutung versterben, und daß 44.000 er wachsen? Arbeiter durch Ueberarbeit, ungesunde Beschäftigung, Ungenügende Nah rung r. d. m. zu Grunde gehen. Edward Smith sagt in seinem Buche Die Nahrung der arbeitenden Klassen daß Seidenarbeiter wöchentlich 54 Cents für ihre Nahrung ausgeben, Näherinnen 64 Gents, Weber 62 Cents, Handschuh machr 64 Cents. Er setzt hinzu: Keine der Klassen, welche der Untersuchung un terworsen worden sind, zeigt einen hohen GradvonGesundheit. DerDurchschnitts . . preis der Ledensmittel erlaubt zu wenig Nahrung, um Gesundheit und Kraft zu geben." Wir selbst können obige abgerisseneMit Theilungen noch dahm erweitern, daß die natürlich sehr sorgfältig angestellten'Erhe bungen der Lebensversicherungsgesellschas ten in den Sauvt-Kulturländern eraeben. daß das Durchschnittsalter der wohlhaben den Klassen sißohr und das der arbeitenden Klassen 33 Jahre beträgt. Bei
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Geistlichen, beim Landadel und Rentnern sieiat das Murckscknittsalter aus A. bei 7 ' ' ' mancken ungesunden und aefäbrttcken Ke. werben sinkt es aus 25 Jahre und darunter. v I Und diese Angaben rühren nicht von Arbeitern her. sondern von Leuten aus der ' ausbeutenden Klasse. Die -Gaalite" schließt mit den Worten: Nun, ihr Arbeiter, denkt darüber nach! Die Gesell m m . . . . jchast tutxtt Ausbeuter, in welcheMtM euch auf immer festhalten möchten, ist der Mord in Wermanen,. ?lhr bebauset. er. nährt und kleidet sie. und zum Lohne da " für morden sie euch!" Wir haben nichts hinzuzufügen. N. N. V. ta. Chma'S Verwickelungen. Durch die österreichische Presse wird den Europaern klargemacht, daß die Schuld den russisch-chinesischen Verwickelungen w 1 an oma nege, woruver m Ämerlla Niemand im Unklaren war. I Vf r 7 n w - " . Ml. "ls im ayre oer oeranntt xue Wiplomat, General Jgnatjew, Mit den Ministern des damaligen chinesischen Kaisers Hien.song den leoninischen Pekin. er Vertrag abschloß, durch welchen RußO t'i vv?... iUlw UUÖ u"3c murgeoier uno oie aiomsel Kltschm (dieselbe wird vom Stillen an, oer Amurmundung und demFluffe Hrd begrenzt) eingeräumt erhielt, gab "U" vninger Vierung prlvaiim iw.scn r t vr. r.ir. .. ..v.
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v wwizvim, oaB ai,er icjanoer, I MMMA a u m kl . 13 i . . r w r .luinicn e,uze oes oynes, oes xMmmeia APnnrtn ntnmtertn n n ntr tttfe. - vv'u vMUy.w.iv, un uvi uilichen Grenze der genannten Halbinsel, die X . I lf!X. . f? i i v.t.. , vdq) ngcnuity vom lammianoe oer icßtmincuuucn yna,iie, oer xararei nämlich, losgetrennt wurde, wo dieselbe mts Yr sfl t tl H j sfl ( 1 II f A m tn M O Rf) tolrta " nf i ry . n . r. . tu. Mörniigun errilvien uno mu usnayme I: rx On j.. .r r n einer imilen ovugrenzmalqe reine ioniigen puppen ausneuen weroe, oamil ourch ... en .i &. t. . m. deren Anblick das Nationalgefühl sowohl der Tartaren wie auch der Chinesen nicht ..W. oeieiolgl weroe. an oteie aiotniei und nun irreguläre n, p ' r r i Tarlarenyoroen eingevrocyen und bi3 Bisivii vorgedrungen, wo sie dann den T. Amur vergeblich zu überschreiten versuchIx . v r.! . cn.' en, woran vie Peiinger Regierung UN' p i. f... r.n cyuiolg tn iou. Während nun in Folge dessen China s"nen russischen Nachbar auf den Hals be kommen hat, ist ihm eine neue Schwierig keit erwachsen, indem es mit Portugal anzubinden im Begriff ist. In Lisiabon herrschte große Ausregung in Folge einer nm . . ?rx cv . w r rw ' Meldung englischer Blatter dad China m . m m m. ' von Portugal oie Insel Macao soroern will. Eine von dem Deputirten Anrobas die serhalb an dieRegierung gerichtete Anfrage wurde von Sennor Braamcamp, dem Minister des Aeußern und Präsidentendes Ministerraths dahin beantwortet, daß die Meldung im Widerspruch mit der zwischen Portugal und dem himmlischen Reiche be stehenden guten Beziehung stehe.. Aber ungeachtet dieser Versicherung seitens der
BeHerden schreibt das Diario da Manha ein sehr gut unterrichtetes Journal :
Man versichert uns. daß Nachrichten hier eingegangen sind, welche das Telegramm Londoner Blätter bestätigen. China beansprucht Macao. Alsder Gouverneur Graca seinen Posten antrat, de nachrichtigte er die Behörden in Peking von seiner Absicht, nach dort kommen zu wollen, um einen Vertrag zu unterhandeln. Statt einer Antwort sandten die Pekinger Behörden an, den Vicekönig von Canton Instruktionen, worin er angewi?' sen wurde, von Macao Besitz zu ergreisen, Der Vicekönig begab sich, wie bekannt, nach Macao, und berichtete nach Peking, daß er von der Stadt Besitz genommen habe, ohne cus Widerstand zu stoßen ; daß der Gouverneur an Bord gekommen sek, um seme Huldigung darzubringen, wobei er die künftige Entrichtung des Tributs seitens Macao's versprach, und daß er. der Vicekönig, aus bloßem Mitleid dem ou verneur gestattet habe, in Frieden von dannen zu ziehen, und den dort ansäßigen Portugiesen den Verbleib daselbst erlaubt habe." Demnach scheint China Lust zu verspü ren, sich in dem bevorstehenden Kriege die Zahl der Feinde zu vermehren, was nicht zu seinem Vortheil sein kann. Emancivationö-Bestrebungcn einst und jetzt. Die große Menge hat sich gewöhnt, die Frauen - Emancipatlonsbestrebungen als einc Erscheinung der neuesten Zeit zu be. lracvlen. Ä)em m jeoocy mcyl lo. wei-r-w : ri i w z w m r mi1 nnoei man, wenn man ,n oem ulye er eicylcoie surunoiancn, oav es zu allen Zelten grauen gegeben hat, welche es . m i l r.t v..f-.v...iL. 019 'yr ecyi angelegen uno gesvroeri oa Utt lc Grenze, welche man ihrem Wirken r... i 1 1 . c . r ji ; I zieyen ge,ucor gaur, zu irniiajicucn und in den Vordergrund des Tageslebens ä tV M V fW - Ä u treten, veut trugen oie manciparions. bestrebungen der vergangenen Jahrhun. te einen wesentlich anderen Charakter, tUll jKKHtMrtitA M i1 A t Xt IÜU Ö U U umu3 ... mamm'ungen oerusen, m roeiqen läusige Debatten über die Frauenrechte
geführt wurden, auch gab es keine TageS- lische Frachtdampfer Prior" erlitt am 14. I. rr . . fi .v..l. . . .
P"ije, welaze iyre angemavien ooer ge. münzten lellyverecyttgungen mu oen Männern vertreten oder bekämpft hatten ; und noch weniger bildeten ihre Forderungen den Gegenstand der Berathung der gesetzgebenden Körper oder fanden wohl gar Aufnahme in die Platsorm der Par teien. Die emancipirten Schönen der ver rM ' . . rn gangenen Javryunoerle nahmen no) emfach die von ihnen begehrten Rechte, spiel ten oesyalv aoer gewlg leme geringere w Rolle m der Geschichte der Völker, als ge genwärtig. Am Ausgang des sechszehnten und im Anfang des siebzehnten Jahrhunderts sin. v rw . , oen mir m ranireicy eine Anzayi vorney. mer Damen, die sich durch einen romantischen Sinn, männliche Abenteuerlust, tie. ses Wiffen und gesährliches Talent zu Inlriguen auszelcyneien, uno mik omen iyren .. m . vsaoen rncni in oen grenzen iqres gegevew "rn.TWi.. r w r. I nen rei,es wirrien, ,onoern ,ogar in oie i (U.iifinf. h.s tinvtHnn 2iujiuc y "y hhhiivii. Welche Rolle spielten allein in denKämpsen l c " rrv . oer tfronce oie atnen. ie yerzogin I , , r- r von ongueviue UNO Oie von yevreu,e waren die Seele der aufrührerischen Unm(AH KaS WXtÄ STT) S n ri Vsf rt N & iuu vi u , uu .vm kiagl m iyren lucemorien: le grauen I r v . n i r , . i. r . ? nno gewoyniicy vle erne uriacoe, oag vie I . m "1 l i. vlaalen zusammensauen, uno rikge, oie das Land zerstören, werden fast immer durch die Bosheit oder Schönheit der Dam . n men veranlag. I. . . Wie Prmzesnn vonMontpenner zog gar I . . -w . . an der spitze emer Neiterjchaar ourcy vas Land und machte ganz allein dem König die StadtOrleans streitig, gewann dieselbe I f vr. CV V. W ii. "L t 1. 1. V sur Oie ronoc UNO malyie uoeryaupl vem I cm ...... .. . r rr 1 1 C ... i . 'jjconarcqen meyr zu scyassen, als ocuie sämmtliche Frauen eines Reichwesens 'der Regierung. Aber nicht nur in kriegerischen Thaten auherten die Frauen jener Zett iyren Trieb, sich neben die Männer zu stellen, viele von ihnen besaßen auch eine überraschende und gediegene Bildung, sie cm ? ri üti O . x . ! trieben Mathematik, Grlecylscy,areln uno I , M r P .W veolalsch. Uno vle Pyuosopyen uno Schriftsteller jener Tage wandten sich nicht verächtlich oder mit mitleidigem Lächeln von den gelehrten Frauen ab : So schrieb Bernier sür die Marquise de Sabliere ein Werk über die Philosophie Gassendi's; eben dieselbe Dame nahm später Lafon taine und den Orientalisten d'Herbelad gastlich in ihrem Hause auf. Auch Samt Eoremand, einer der feinsten Kritiker jenes Jahrhunderts, rühmt in einem Gedicht die
Bildung der Frauen, und ertheilt ihnen das Lob der Bescheidenheit, indem er sagt :
femmens savoicnt, sans faire les savantes." Aber damals war nur die höchste Klasse der Gesellschast von diesen Bestrebungen ergrissenheute sind dleselben allen grauen aller civilisirter Länder in Fleisch und Blut übergegangen, natürlich nach den Bedürfnissen des heutigen Lebens umge wandelt. Eine Prinzessin Montpensier wird hl?ute kaum mehr das Ideal auch des überspanntesten Frauenhirnes sein; mit der Verallgemeinerung der Emanzipati' onsideen sind dieselben natürlicher und gesunder geuorden. Und in dem Maaße, in welchem sie dieses geworden sind, haben sie auch stets allgememereAnerkennung ge funden. Die trügerische See. New Yorker Blätter melden : Die hier ankommenden Fahrzeuge bringen zur Mebnab.1 Berichte über bestandene Stürme und Seeunfälle mit, deren wichtigste in Folgendem ange führt sind. Die norwegische Barke Sea Breeze", welche aus Rotterdam hier ein traf, brachte den Kapitän und die Mann jchast der am 10. Februar von London nach New Haven abgefahrenen englischen Brig .Annie Wharton". hierher mit. Diese verlor bei einem heftigen Sturme am 20. März ihre Masten und wurde leck. Da sie sank, mußte sie aufgegeben wer den. Am 5. März war die Sea Breez mit der französischen Bria d'Artaanon Zusammengetroffen, welche die Nothflagae aufgehißt hatte. Dieselbe hatte bei einem Sturme den Kapitän und den Steuer mann verloren, welche über Bord gespült worden waren. Den. an Bord der Brig Besindlichen wurde der richtige Kurs an " . .. gegeben, die ihnen angebotene Ueberla . f unfl eines Schiffsossiciers lehnten sie ab. - . Am 43. April während eines starken Schneesturms sah man von der Sea - . . Breeze" aus eine den gleichen Kurs Haitende Barke. Als der Schneesturm nach etwa einhalbstündiger Dauer aufgehört tf. .11. . V.!- CTl . . T V . tt ylltte,war oie Varle ver,qn?unoen ; auem Anscheine nach war sie untergegangen. Der aus Glasgow hier angekommene engd. Mts., bei dem Jusammenstoke mit eiem Eisberge nicht unbedeutende Beschä. digungen an seinem Stern und das vor dere Comvartment füllte sich mitWasier. Die aus Rotterdam bier anaelanate nor. wegische Barke Adele & Sabina" stieß am 9. d. Mts. auf das enaMcke Bollsckiff Evc.ngeline", welches auf der Fahrt von Liverpool nach Philadelphia am 20. März leck geworden und in sinkendem Zustande war. Der Kapitän und die Mannschaft des Vollschiffes, zusammen 17 Mann, wur . .. , U l 1 den von derBarke hierher gebracht. Diese verlor am 2. April einen ihrer Matrosen, Alrt Hansen, welcher über Bord.fiel und ' 1 ertrank. Am 13. März wurde Kapitän Nenern von der aus Santander kZkr nk. kommenen enaliscken Barke Nen. n" über Rord aeinült und -rtrank - ff -W r -m -mr n W y WW W W V i ' " 1 r Der Segelmacher des aus Antwerpen hier I ' eingelaufenen Vollschiffes .Cosma MichaelDardy und der Matrose deffelben i . Fahrzeuges, s. !Leogron, fielen über Bord uno ertranken. Das Vollsckiff New I 1 1 W World" welckes aus London bier ankam. I ' ' ' , suhr am 20. März an einer verlaffenne und bis an das Verdeck versunkenenBarke, . m . D(r(n niamen Nicyl senzujtellen war. vorbei. I Zum Thema der Auswanderung bringen deutsche Blätter die nachfolgenden Notizen: Aus Schleswig-Holstein wird der Sozial-Korrespondenz" geschrieben : I . . . Vle Auswanderung nach Amerika ist m m m . . unserer Provinz m diesem Frühjahr de sonders stark. Nordschleswig, die Land schaft Angeln und die Nordsee-Jnfeln fiel r . 1 n ... i . . rv len oas anieoniicye onllNgenr oer uro I . " v rm n n r c , n pamuoen. cemens nno es junge eilte, welche durch gute Nachrichten von jenseits des Oceans sich zur Auswanderung be stimmen lassen. Als wesentlichste Aus wanderungsmotlve werden Kriegsbefurch tungen und Arbeitslosigkeit angegeben. Auö dem Voigtland wird geschrieben: cts.. o v v o f " i n r x . m . US oen an vas iuajijaje oigiiano gren zenden bairischen Landstrichen wollenTav" sende von Menschen auswandern. Um die Lage der ärmeren Weber aus der Gegend von Konradsreuth und Leuboldsgrün zu verbessern, beabsichtigte Freiherr v. Stoff Reltzenstein aus Konradsreuth einige Hun dert dieser Weber aus den deutschen Kalonien in Südwest'Kansas auf den Ländereien der Atchinson-Topeka Santa Fee Eisenbahngesellschaft anzusiedeln. (Wie viel hat A. T. S. F. Eisenbahngesellschaft
gezahlt ? Anm. d. Red.) Baron v. Stoff nahm es zugleich auf sich, die hierfür nöthi gen Mittel auszubringen. Es war zu vermuthen, daß bei der tbeilweise noch un mer herrschenden Nothlage in manchen Weberdistrikten viele die Gelegenheit ergreifen würden, um drüben über demWas
ser eme neue Heimstätte zu suchen und bessere Verhältnisse sich anzubahnen aber daß sich 3000 Menschen zur Auswanderung melden würden, hatte Niemand gedacht. Aus Baden wird geschrieben : Die Auö Wanderung die schon im vorigen Iahn eine ziemlich bedeutende gewesen, nimmt, wieder sehr große Verhältnisse an. Bei nahe täglich kann man jetzt auf einigen unserer Bahnhöfe kleinere oder größere Trupps meistens jüngere Leute antreffen, die sich nach den Vereinigten Staaten vo Nordamerika begeben. Die AugSd. Allg. Ztg.", die diese Thatsache berichtet, schreibt dieselbe den Nachrichten von de guten Geschäftsgänge drüben, dem Druck der Steuern und den KriegSbesürchtungen hier zu. Noch viel zahlreiche? aber würden diese Heimathflüchtigen sein, wenn die Zustände auf den Dörfern eine preiswürdige Veräußerung der liegenden Güter möglich machten : nur die relative Werthlosigkeit derselben hält viele Besitzer vor dem Verkauf und von der Auswanderung zurück. Aus Pforzheim schreibt man unterm 8. April: Die Auswanderung nimmt.von Tag zu Tag größere Verhält nisse an. Allerdings ist es besonders die Landbevölkerung der umligenden Ortschaften württembergisch'.n wie badischen Ge biets, die ihre Europamüden über den hie sigen Bahnhof schickten; doch auch auS der Stadt selbst ziehen nicht wenige über den Ocean, um jenseits deffelben dasGlück zu suchen. Letzten Montag allein haben bei hundert Auswanderer unseren Bahn Hof passirt, und gestern hat ein junger Bursche aus dem benachbarten Brötzingen seinen Stiefvater, der seinem Bruder die Auswanderung erlaubt hatte, während er sie ihm verweigerte, in der Nähe deik Bahnhofes mit Mcfferstichen traktirt. Chas. Mchcn & o. einzige beutfäe Anzeigen - Agcntnr für die gesammte deutsch. amerikanische Presse. 37 Park Rom, New York. Stablirt seit 1857. I. H. Bates. 41 Park Row (.Times" Building). New York. Anzeigen-Agentur. iHrairärai von Indianapolis, Ind., ist eine einheimische Institution, weiche auf Unrattei ttchkeit und Seiechtigkett gegen Jedermann bosirt ift Wegen näherer Information und Prosvtkte wende mansich brieflich vd r rersönlich an die Office von Geo.W. Acseph, Tpezial.Agent, . 70 Ost Marketstraße, JndianaxoilS, In Mannbarkeit." Me vcr5oren uud Irdcr gcwonncn. Eine Abbandlung über die radikale Heilung von Ona me oder Selbstbefteckunz. , soeben yerauszegeven, txnc r.enr Ausgabe ren -Lr. Lulrcrwell'S Vorlesunq über die rad kale HeNun, von Pollutionen cder Sa stwäche, geistige u-.-.d ?veriche Schwache, wrernme zum Hei. rttUn, jc, bcn?orkd:acht durch Settllbeflecku-z und silechtllche Ausschweifungen. 'Di: schrecklichen Folgen rieses Lasters stnv in dieser lahmten Brvchüre zur Tarnung der Jugend mit Me sterschast acschild.'rt. ,nd der einzige sichere Wez angegeben, aus welchem eine vollständiae Heilung, vhne ten Cebrauch gefährlicher ivner. icher Medizinev, erzielt erden kann. Ä5e, alt Äd lunz, welche an Nervenschwache. VieVe. cschlagknhett, Impotenz rder Pollutionen, und den tau end traurig? Folgen geschlechtlicher Ausschweifungen Uiicn, sollten diese Schrift mit Sorgfalt studcren. Um ihr tie weitmoalichste Verbreitung u verschaffen, wird dieselbe bei Empfang von S Cents !n Psistamx rostfrei nach allen Theilen der Lerernigtea Staate versandt. 2?!an adrcsstre: The Cdverf eil Uedicaj Company, 41 Ann Lt.. New York. Tost Box 458G. Die beste Zeitschrift-balie sie. Schön illustrirt. 35. Jahrgang. Der Reientiüe moi'ieau. Der Scientisie American ist ein Wochenblatt ron 16 Seiten, schön gedruckt und ,eich illustrirt. berichtet über die neuesten Erfindungen und über die Fortschritte in unst und Wiilenfchaft, bringt Berichte über Landwirthschaft, Obstzucht, Naturaissevschast, Geokocrie Astronomie usm. Preis $3.2) per Jahr, $1.60 für 6 Monate, einschließlich Porto. Rabatt für Agenten. Einzelne Nummern iV Etö. Remitation rer Poftan, Weisung an MunnCo..HerauSgeber, 37ParkRom.N.P. Stlrtorto Wir besorgen amerikanische und parenre. auslandische Patente und haben darin ZSjchrige Erfahrung. Patente erden z,u billi. gen Bedingungen besorgt. Da in dem Scientisie Ame. rican alle durch ur.g erworbenen Patente bekannt gemacht werden, so ist da bei der großen Cirkulation des Blattes von großem Porthei:. Auf Verlangen untersuchen wir in jedem ZZalle kvftenfrei, ob ein Patent erlangt werden kann oder nicht. Auch schicken mir Jedermann frei unser Hand buch über PatentgeseZe. CaveatS. Handelsmarken, und wie u. zu welchenosten dieselben erlangt erden. Munn & Co., 37 Park Now, New York. Zmeig.Ofsice, Ecke F und 7. Str., Washington, D. C. -
