Indiana Tribüne, Volume 2, Number 37, Indianapolis, Marion County, 24 April 1880 — Page 5
I n d i a n a Tribüne."
Lokal.
An unsere Leser. Wir ersuchen alle diejenigen unsrer der ehrlichen Leser,, welche ihre Wohnung wechseln, uns ihre neue Adresse zukommen zu lassen, damit daZ Blatt zeitlich in ihre Hände gelangt. Die Redaktion. LS Das Wetter wechselt jefct eben so oft, wie die Aussichten der Aspiranten aus die Nomination für die Präsidenlschasts. Kandidatur. T Die Gesellschaft, welche sich turn Zwecke der Errichtung eines Monuments für Morton gebildet hat, versammelte sich am Dienstag im Denison Haus. Bis jetzt sind etwas über $4000 beisammen, allerdings eine noch kleine Summe. Es wurde beschlossen, das Executiv Comite zu beauftragen, sich zum Zwecke der Er langung von Plänen und Zeichnungen mit verschiedenen Künstlern in Verbindung zu setzen. .isr Eine vernünftige Idee. Ein Ko. mite des Advokaten Jndiana hat den vernün gemacht, in allen Fällen der früheren Prozeßordnung das sog. Billigkeitsverfahren (equity proceediiig) eingeschlagen wurde, das Geschworenen Eollegium abzuschaffen. Es sind dies mei stens Falle in denen die Priorität verschie. dener und verwickelter Ansprüche (liens) an Grundeigenthum zu entscheiden M. crix.fz-k:s.:. c:. ii un:x I ounyiuiüjciüungui uicicii üniur jiiuj i mr nnS W n t trt f o h t f on fhi rn i r t m . rT : . ieuen, unv es in mi inmugiiaj, va eine rn in snl?n Nen ntrefat enihtbet . v" u ö'' CVtf Y. T . n V - a rJH V ! I 'ucy in auen, in oenen es q um oie Abwickelung von Partnership?, Nachlas, senschaftsverwattungen bandett und wobei man vsl nur z'.l emem rlcyllgeNAesUllal ge. langen kann.wenn manslch durch eineMenge f AM1 W m A A M A M A jX MMAAM l L (kA uuigiüiciiüu jcuiiuuHumuiuuiujuiuci tet, Ist eme ury unsahlg zu entscheiden. nyt f f , A rf m , , ÜJiQI lollte kurzen Prozeß machen ud IN allen Cwilsällen. bei denen es sich um An. vorgehen.d.eJury adschasten. Es wurde ra, besiere Rechlssprechung ermöglicht. Noch besser wäre es wenn da. wo es sich Beträge CT. ...m. p ! ,. t..Ss4 I uuu eine gcwiiic wurnuic uiuuu uui.ucu, ein Richtercollegium von drei Rötern rtt.t,t nrS ' gesetztwurde. JGssT yJC a n n c r ü) o r. Am re'.tag .. Abend voriger Woche hatte der Männer 'chor seine siebente Abendunterhaltuna der Tal on. 'Las Konzert war recht det'.e. ' " . . oigend. Dle beiden ' Orchesternummern, ausgeführt von Beibenherz' Orester. gesielen recht gut.' Die Chöre standen unter Serrn u.zms. oa crr Leckner noch ll.mer krank ist. Der Man' nerchor Frühlingszeit" wurde mit t cn.:t.ff . .. c t..,k X viel ;ociUU uu gcnuuiuicu, .tue u iu P"a .Tas Herjt,opke...' Herr Hrck.er sang eine Romanze Donizetls mit ge wohnter Bravour. Er war außerdem sehr f; &itm, ftrs fötnhharh sana : Gebet und Ba'curole" aus dem NordStern' von Meyerbeer. tfrl. iovoaro ' . - sana mar ekr ckön. sie i eine ehr gute nnnprin nnh bettkt eine vracktvolle ' " l?t!-im? as,?r dikN.,mmer aina dock über ZkreKräste. DerQauvtvortraa desAdends war eine Cantate für gemischten Chor ml! Qrckester. betitelt : .Der Morgen von ' - -f I " " ftN:rf ; Jnn;,, ,olnis ni AU!?. -i;iitiut ti bll'ri ' bietet keine besonders groken Schwierigf(ilt. Sie wurde tebr au. varaetraaen. , . . . und aeffel aukerordcnlllch. Dle darin vorkommenden Soli wurden von Frl. Stoddard, Frl. Lizzie Bauer und den Herren Heckler und Bennerscheidt ge sungen. 5- Das Gesängniß Akten von Roderich Bened Stück, welches am Sonntag von Mitgliederndes Soc des Freidenker Vereins gegeben wird.
. verein des Staates mußte an Stricken herabgelassen werden, was er ansangen soll. Wahrhasltg, es vor nach Jlvinaton fabren in wollen und n3elupn weroen ronnte. vtes val stch
Ueber das Stück brauchen wir weiterNichts zu sagln, als daß es eines der besten Be nedix'schen Lustspiele ist. Daß die Aus. sührung eine gelungene sein wird, zweiseln wir nicht, nachdem es den beiden Vereinen gelungen ist, das nicht minder schwierige Das Lügen" mit so vielem Erfolge dar zustellen. Die Mitwirkenden sind fleißig mit Einstudiren ihrerRollen beschäftigt und -wir dürsen mit Recht eine Vorstellung tt: warten, die, immerhin in Betracht gezogen, daß dieMitwirkendenÄlle Dilettanten sind,' alle .Ansprüche befriedigen .wird. ,Nach Schluß der Vorstellung findet ein Tanz kranzchen statt.
Herr Schünemann Pott, Sprecher der sreien Gemeinde in San Francisco wird auf Einladung des ZZceidenkervereins und deS Soc. Turnver.'irs am Mittwoch, den 28. ds. Abends 8 Ubr in der Turn
fcnN intn sriiykfnn Vt . . fTN VTDrt;. iuufc umvii vwinuy uvu . -tii ivvuiu iulismus und seine nloitmcet" Halten, Her? Schün:man.i.Pott ist wohl der beste freisinnige deutsche Redner im Lande, Wir hoffen daß die freisinnigen Deutschen unserer Stadt in Masse ausrücken, und dem bewährten und berühmten Vorkäm pfer der Sache des freien Denkens einen herzlichen Empfang durch ihr zahlreiches Erscheinen bereiten. Für Mitglieder des Freidenker. Vereins und des Soc. Turnverein ist der Eintritt frei, sürNichtmw glieder betragt der Eintritt 25 cts. öS-Am SonntagMorgen um4Uhr brach in dem Etablissemckit des Leichenbestatters Russell Feuer aus, das sich rasch über die aus Holz gebauten Ställe ver breitete und dieselben fast ganz in Aschr legte. Der zweite Stock des Gebäudes war bewohnt und die Bewohner konnten die Trevve nickt mebr berabkommen. Sie sprangen aus den Fenstern, doch trug alücklicker Meis? q?ikmnk erkeklicke Ner. lekunaen davon. Gin alte labme ftinu ' anderen 26 verbrannten. Wunderbar ist es. dan die Familie deZ Eoimanns obn Doss den Flammen entkam. Dieselbebe wohnte daS zweite Stockwerk über der Qf. fice an Kentucky Avenue. Die Leute er. wachten nicht .eher, als bis der Fußboden durchgebrannt war. Dennoch gelang eö I paucn, aus dem brennenden Gebäude zu I r-r. m n w . , , I cniioinincn. er uiuit an Werth it
ftigen Vorschlag den Ställen befanden kick 1 Werde thut uns Jeder leid der versäumte, Herrn wannte das Vkerd an das ,ti mmn W 0cändt. In Folge der hohen Preise
, in welchen unter dock aelana es fünf deiselben u retten, die Härting m dieser Rolle zu sehen. Nicht schnikte an einem.Artstiel. iHrnrnn und wurde die.Fabrikation mit solchem Eifer
bedeutend, denn bei dem raschen Um- Verrmann ners eine ,o witw nj.:t.- v.o o Q- ...... r r, m.,,Jml fWv lhrtnAhi! ml s.Zn-
llU)yincll üiä vjCUCTö IOnnie üI DllcylS I stcrcttct werden. Die zadlreickien Bewob r der Gebäude verloren d;n aMten heil ihrer HabseligkellcN. Der Verlust im Ganzen beläuft sich aus ungefähr $35, (XX) ; der des Herrn Russell allein aus $26, (XX). Ein Theil des Verlustes ist durch Versicherung gedeckt. Nachdem alle Be ' U U - '( - -v ohner des Hauses herausgeschafs, waren, innerle sich eine Frau erst an ihr Kind, 'a r,t ein mantt bxatt in daS Gebäude und sand daS Kind noch unvrrs.hr. in seinem Be.tchen schlafend. IS ?iabren in Deutlckland als tint btt lrtn Trcijiödinnen berühmte . . 7 canne amluscher trat am Donnerstag ein-UIb.nD im Overnbause als Maria Kt, art . . ; , 7 " m tntt NeberseKuna der Sck ller' cken I - . . V ' ü " ' Tragod und zieml Woblklana i u ' - - - ' i , I . .. .. Berse? Hört man so eme Ueber ebung. da merkt man aar zu auffallend, um wie viel schöner und wohlklingender die deutsche Sprache ist, als die englische. Fannie Janau,chek enlwlaelle trotz lyrer Javre . . noch die alte Krast, ihr voll. ndetes Spiel ist hinreißend, ihr sonores Organ Pracht- . n crn.o v:i - s. im::.! v voll, iüus uic unütun xuiuuuicnucn uc .riff, so war die Geschichte zum davonlaufen. Die Elisabeth war allenfalls noch passabel, aber da war ein Lestor, ein KurMnh ,n Martimer. ein Nauleti e war geradezu entsetzlich. Die Kostüme 7 . . . ... war. schäbig, und vlceute verliehen nlchl sich ,m cdminken. denn ihre Gesichter aben " ' ' ln rntb aus. als waren sie von Brannt- --- v.,.: m,f,i,d,,nf llnh dann dZ-s-nrache. diese Deklamation. Die'e ena'lim zgen, n1tischen Schauspieler haben alle Brei Mund, die Hälfte von dem. was fte saaen I " r w J ' ...t .:.k.s .,:.' cimgi um uiu. uu uuuu wu.uiü. Pa,hgs ! So ein englischer Schauspieler Ltow do you do". mit demselben " ' ' Bat bos. Mlt welchem die ?lanauschek den großen Fluch in Deborah" spricht. Es I M v " ' ist gerade, als ob diese Leute sich Mühe geben würden, so zu sprechen, wie ein Mensch niemals im Lcben spricht. So i
Lustiviel in 4 was Geschraubtes, gezwungenes, unna 'liuer, enro A. oon,on, tuuz v wurde und letzt aus ounTl)ch oessprechers weroe nu nuiji uacu, c& wciuc mc uic 1 r . . .. . . . m ... rr i-. cm: . , OtC. r I . rrs . o t c v:-C.;CV-t.3 . : tHriti ,,n hi Viphr nil mr
- . . . Ä i nm rf evt rv ? viiiii l-x i .u . .. ... . - , . I v. I .u i! a ?v a a h
ir Dies tt das türl ches, es m wie getagt, zum davon. Vauen. yaries V- 'cinnemeuer, v.. v liegi. a nacu au vnam ine wv v"u -i- - ni uus iuniu)is, v , a i o - n-.t sst..r.p L8;fa.t, m:n... für hi. lorhff. ratnp er als Maku atar Ziu verwenden.
. den 2. Ma. lausen. Da t.nd deu,,che chau p.eler an.y. . . erklSrlc er seine Abdankung.
.?rnverkinnd Knck aan, andere Künstler, und wir reuen Monigomeid und Bavio Ji. wninnin. -"i" r-iv;i;;v 7,;.; in. TOnn eänn b.nitn. welche Aukreauna
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uns nach dem zweifelhasten Genusse dieser Alle mit Ausnahme von Sylvester, Far. rö es von höchster Wichtigkeit, dak diese Worte des Pastors bei den Andächenaliscken Vorstellung doppelt auf den mer von Wahne Township. Der erste der Eongreß dafür Sorge trägt, daß die tigen hervorriefen. Die Vorsteher der 1 r r . v. cw.i . . je. . r . : ., N..,. I.AtiM (A(At itn iciifiii ittin rn
Faust" nächsten Sonntag. Da ver Z wirken Genukl Am Donnerstag Abend fand eine Versammlung des deutsch . englischen Schulvereins statt. Dieselbe war von dem Vorstand berufen, um die Genehmigung des Vereins zum Abschluß der UnterwduVoBrÄlu Schule als öffentliche Schule weiter zu I . . . . führen. Der Schulrath hat ein Comite ernannt, um mit dem Vorstand u con ; 5rSb so -wdr Mi uf keine Sckwieriakeit zü stoken. D e BeromlOT des Schulvorstandes einverstanden.
Theater.
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oriieuung am legien Vvnnlag lagen bezogen slch zume'U auf das Buggy Temperenzgesetz unter den Brauern, Wirwar zwar besser besucht, als die am vor und die in demselben befindlichen Blut- :hen und WKiskevbändlern keine nrnn
hergegangenen, aber von einem guten BeMuts) sln si A. fefilfe nnA sehr hifl. PiAiihp I i i--, i -" ' --- ' - denn die Vorstellung war sicherlich eine der besten, welche das deutsche Publikum noch hier sah. Drei Bräute auf einmal", war der Titel des Stückes, welcher an sich schon genügend ist, Interesse und Neugier zu erregen. Es ist eines jener an Handlung und komischen Situationen so reichen Benedix'schen Lustspiele, welche bei einer nur einigermaßen guten Darstellung stets einen durschlagenden Erfolg erzielen wer Um wie viel mehr mußte dies am sonntag der Fall sein, da dtt Hauptrollen in den Händen solcher Künstler, wie Herren Härting und Engel lagen. Der Musiklehrer Bergmann des Herrn Härting war wirklich eine köstliche Figur, dieser schüchterne, vierzigjährige Mann, der auf die Brautwerberei geht, in, der Angst schwebt, keine zu finden, die ihn mag, und so ganz gegen seinen Willen drei Bräute auf einmal bekommt, so daß er vor lauter Verlegenheit gar nicht weiß, . .. . . minder vortresflich spielte Herr Engel ten alten mürrischen Junggesellen, der, ein wüthender Feind der Ehe, aus dem Zorn über das Heirathen seiner Freunde gar nicht herauskommt, und schließlich noch selbst heiralhet. Herr Hsckler und Herr Herrmann wur- . er n ... .nsv .l en lyren re,p. uiouzn Douiianoig öcrciyi. isi S i m & f A r fsi tf tnnviim Carr ,,ul li vm v ..vt". .. 1"" . a. sache recht gut. fm., fm. N ' V r , j f. V Die Damenrollen IN dem Swcke sind im Vergleiche zu den HerrenroUen Nicht von grokerVedeutung. WenlgUens geden sie keine Gelegenheit sich auszuzeichnen. Was uns be, der letzten Vorstellung be anders, und schon öfter ausnel, und was . von RüilflchlSIostgke,, und wenig Takl jeigt, das ist das Geräusch, welches Biele b-bur B"!r,tt r' Trr41 VI gänzlichen Schlüsse des Stuckes sich von ihren Siden erheben und zum Fortgehen anschicken. Es stört D,eeigen lebr. welche auch den Schluß des Stückes sehen I. n i. r v r Va s ' wollen, uno am noe oraucyl es emem auf die paar Minuten anzukommen. X.nms4.li.., Dle nächste Vorstellung findet lM Pal! fvt..i. ri.ii .-.t. cv..a i I T! . . 1 JT VtT CaaT rellyen . Faust Hr. artmg. Mephisto . ' ' Hr. Enge . Martha - - 205011. i vwr v ii naYi 11 i t w 110 rn t 1 1 ... . zuzusugen. IZir erwarten einen unu genuö im wahren inne des Wortes. Die 5k!ntr!itSiir?!s sin 7. FX) und 25 CüeNls. - . . So ist es auch den Wen,gerbem..,e,,en ermöglicht, der Vorstellung velzuwoynen. Wir hoffen, daß Keiner se!zlt, der sich am Schausel erfreuen kann. -c nx..k sCf.f.c.thiinr.a VW4"",U'. ""- prozelle muroe ver zagerln wuvüuu ..ää. . w 1 . - N ... v. m lyeiii uno iuu zur cureuunü 4Zeßkosten zugesprochen. SonstigeAlimente erhielt sie nicht. Die Kinder wurden dem I fckUtl 111 IllWt. fc w. -" ' - - Nater,uaest,rocken Maior Gordon Anattr zugesprochen. roon n walt der Frau Körner leitete Appellation t 9 elN. tST Am Montag begann der Prozeß des Mörders Joseph Wade. Die Zusam- . k t. . . r menstelluna der Jury nahm nicht sehr lange in Anspruch. Folgendes sind die I . Namen C. Pugh Rhoades Jeuge, welcher au geru en wuroe, war Cr ner W.shard beschrieb den Zustand der Leiche als dieselbe ausgesunden wurde und auch die Blutspuren im Hause Browns und in.deffen Buggy. Dr. George Wishard zeugte über den Befund der Leichenschau und beschrieb an dem Schädeldes Erniordeten den er vorzeugte, die Wunden. . Daraus machten . . . . . ff fc. elnlge PollZlstenAusjagen, vle leooq rncyl ur.r mnu waren. j ln littwoq wuroe oas Jeugrnorruor srtgchtzt. Di.Z.ug.n, ch. verhört wurden, waren Polizist Case, Charles
der Mital eder der leiben : I aac eirelven oerlnwanoerungsomml are iel er zu cgr.. d 1"'' ' . y. , :M raimih nn pm Wpirh lttkltte llnnnn
ylndarsnn N Mutdrie viram ü yuu im jiiiu uimiiMui üuvv v... 7 V ,r. . , ' , Änderion 45. Uiyrle, V , ; .im iTnmit? für le . Es wäre daher eme bloße Gaukelei
,John P.Martmdale,avid. würtige Angelegenheiten günsti.' berichtet seinerseits, wenn er beten wollte. Er cw es ? OD : n i c . . r . ü . . . i - Äi v . :Ä.u-t.Ä4Ä. M ..Xa k
Per", amuel zyanr. Jalov eis, '45. H.Fatout und Robert Brown. Ihre Aus , - . spuren. Die Zeugen hatten das Buggy .ms Xr flnnhnrrtf. .,f.t. ttn;.ivrt , vv ,uuv4tupi y((t(ii. um jjmnvu Nachmittag wurden die Verhandlungen ausgesetzt, weil man aus die Rückkehr des Dr. Butterfield von Philadelphia wartete, welcher eine mikroskopische Untersuchung der Blutflkcken vorgenommen hat. Am Donnerstag Morgen wurden die Verhandlungen wieder aufgenommen, Dr. Butterfield. welcher die Blutflecken mikroskopisch untersucht hatte, bezeichnete dieselben als von einem Säugethier herrührend (u welcher Klasse von Wesen na turgeschichtlich der Mensch ebenfalls ge hört.) Der nächste Zeuge war die Wittwe des Ermorderten. Ihre Aussagen stimm, ten so ziemlich mit dem früher von ihr ab. gelegten Geständnisse überein. Wade lebte mit ihr, während Brown im Zuchthause war. Als Brown zurückkam, wollte Wade sie veranlassen, mit ihr zu fliehen, Sie verweiaerte dies, ibrer Kinder kalber. An dem Adend an welchem der Mord gesckak waren Rrnmn muh, ..lin i.nh oas iünatte Kind im &nuS' Wade nah " CT I " II I Wade gingen zusammen vor das haus, Nach einer Weile trat sie mit dem Kinde aus dem Arm vor das Haus um zu sehen, ob Wade schon fort sei. Da sah sieBrown am Boden liegen mit einer Decke über dem Kopfe. Sie brachte auf Verlangen Wa's das Kmd in'S Haus. Brown stöhnte . . ' Uno sie fragte Wade was er gethan habe, - r . . ... . oarauT antwortete er : as m,was Ltebe thun kann, oll ich ihm noch einen Schlag , 7. u geven ? ' irau Brown tagte: .Um (ÄotI . . . . . ..g Willen nickt, lak uns ibn inö La,, ' ' " " - bringen ?" Wade sagte : .Nein, die Sache müsse beendigt werden Wade nahm die Leiche in das Buggy und fuhr weg, nach, m tl vorher Frau Brown beauftragt yatte, die Btmflecken zu beseitigen. Wade tm n((xpn in Uhr anrnrf Am nnäN.n U Tgg muble sein Berlangen Frau Bromn in die Siadi zehen und sich nach ihrem 2"0n,K ju "'ndigen. Er sag, i ,x, dag Buggy und Pserd aus der ianwi hghe stehen lassen. db tX OÜtS Geld US d Tasche des Ermordeten enommen und nach außen gelehrt habe, so daß, wenn d,e I st X .c w ... - v - .:-cyi..c eiuze geiunoen Iveroe, man einen uuomord vermuthe; sie müsse auch sagen, rown yaoe viel )elo oel Ily gelragen, mj.c.,. I ' '7 . . haden sollte, crflörte sie al falftö. ft' feahi niemals geschrieben. Der Nachmittag ging mit dem Kreuzverhöre darauf, rau Vroin oiieo levocy oel laren AusI.- l jt. . i. Tl.n.xv.;C . ständia übereinstimmen. TerVrottK wird jedenfalls noch mehrere Tage ,n Anspruch ehmen. cr:a ?., M,?.? hnti AtoNf Arift r Mjfa der Einwanderer gerichtet. Wir hoffen, daß dieselbe von Ersolg begleitet sein wird. Bis jetzt ist zum Schutze der I V V V . I J Einwanderer von Seiten der Regierung I UlCl 5" iwtiHB hiuviii. u, urnun I 1 s t a( rl AH XtA Slnft4ni für sich selbst spricht, lassen wir sie hier im Wortlaut folgen : I I ' " . . ... mn den Senat und das Nevra entanten. haus der Ver. Staaten! Iuiib Ull sjvi. iu u it. Die Deutsche Gesellschaft der Stadt - - ' ' . NewYork nimmt sich die Freiheit, die Auf. mcr!tamfat em gähnen Körperschaft f hndigkeit nationakr Gesetz- ' - u-wvf-w-m w - m " - - "w - - fcf ?kn ,1k? Resckükuna ankommender ü Jm " r, " " . Einwanderer un V''Pfle d. Kran en .und Na.h e.den n Ulllll jjtt UHU, UUW IÜU UtVU(U .',N.LN kkkrte Körverschast suchen, die Bill anzunehmen, welche auf I in r . t- w o rr rr " neuen Ankömmlinge, mwz o mu zur huUn mt den Einwanderer nur als gute Beute zur Befnedigung ihrer Habsucht betrachtn. Dle Unteizelchneten, Direktorenciner im Jahr 1784 zum Zmecke j iHZ daß sich die Zeiten wiederholen, m denen fTi 1 --- auWaam I aVaTX i A mm C. C j. fr 01c inwunvr iuumu uu, amerikanisches Geblet setzten, beraubt und w öonn wurden. N . Y o r k, 15 April 1880. , Folgen die Unterschristen.
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In Louisville hat das von der Le. aislatur von' Kentuckn 1urih hnfnrr f ii Aufregung verursacht. Am Samstaa fand :.. v. O' v. ... tu vcl itUcl uunjguUC elne von ungesayr 400 Jnteressirten besuchte Versammlung statt, in welcher ein Verein zur Bekämpf, ung des Gesetzes gegründet wurde. Eine große Anzahl der Anwesenden schloß sich an und bezahlten ihren Beitrag von $10 die BrauerfirmaSchillinger zeichnete $500; ein Whiskeyhändler zeichnete $100; an Beiträgen gingen $3500 ein. In Louis ville ist so ein Sonntags- undTemperenz besetz eben etwas Neues. Da ist es kein Wunder, daß in der ersten Ausregung große Summen geopfert werden, um eS zu beseitigen. Wir sind dergleich schon gewohnt und regen uns nicht mehr so auf - 3" dem Eisengeschäft, welches vor Kurzem einen so ungeheuren Ausschwung nahmund von einem Steigen der Preise um fünfzig Prozent begleitet war, ist schon wieder einRückschlag eingetreten, und auch die Preise sind wieder gefallen. DeiPreiS des Eisens war bereits so hoch, daß engli schesEisen trotzFracht undZoll mitVortheil . ., . . . - betrieben, daß binnen Kurzem der Markt überfüllt war, und jetzt scheut man sich. Bestellungen zu ertheilen, weil man glaubt, der Preis würde noch tiefer sinken. In .Qt befie" aben in Pittsburg bereits einige Fabrikanten wegen Mangel an heneuunflen 'yre vlavli'iemenls ge. I f ' I Die Auswanderung aus Deutschland nach den Ver. Staaten nimmt aan, kilos. uuu uul luulul UlUl yunj Ulü sale Dimensionen an. Welcher Verlust für I ' ' ..tsl .s. : 4ClUiUUliV UliV (VilUti VillülllM UIUIHI rika daraus entsteht, läßt sich aus folgender Bemerkung des Leipziger .Neichsbür. ger entnehmen : Aus Deutschland mandern nicht die Armen aus. sondern Die. jenigen, welche noch mindestens so viel M snuu xe:-x I D UUlllf wup 1 1 1 Ulll uuu UHU IIIIU die nicht geringen Uebklkallllslosten decken nd dle ixä.er na der Landung im ser. nen Lande noch einige Wochen von ihrem Ersparten l.den können. Und solche Leute gibt es in dkM armen Deutschland nicht .ikern,ki ie,e: m der ff, der Nation, der auswandert. Dann auch - . w . . i c. ? .
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wanoern Ä.au,enoe von lungen, irasttgen L u'en als, damit sie nicht a!s ewige So!
dalen ourcy'S eben zu wanoern brauchen, v..v .v- ,, jniv viv h,.rA hi hrPiisihrM ipnftiPit nnh ht fortwährenden Emderusunaen. durch die ewige Kriegsgefahr eS zur Unmöglichkeit gemacht wlro, Nch einen eigenen veero zu I" .. r? . . v i CT . br.r Kraft aus. um im freien Amerika ttck eine bürgerliche Stellung zu erobern. . In Evansville trug sich am Montag Q-h. ,.,Xk,i. ke.:.ik. n S& gen christlichen Gemeinde bestieg deren Pastor George Edainey die Kanzel und Hielt eine Predigt über das Thema .Kops und öen". Der Inhalt der Predigt de I nax. A.tM XyC 4 f im Kflrn Tl) 5ti( K A uuilü uunn, uuÖ u .unÖi.vm u.u,4ii Alles GedeiMNlß und Wunder war, tt war, er das Gefübt und das erz obwalten ließ. Vor . (YT1 r I .- ' ; . nn:rr...r j. ci , oen Nloeaungen oer men ma l aoer müffe das Herz schweigen, und der Kopf 1 11- - ar - - u 1 u ' fange an zu regieren. EM hatte der , ' r. . . Mensch Götter, dann nur clnen Gott, aber die Anbetung dieses emen Gottes sei nlcht weniger Götzendienst, als die Anbetung m f a t .T lt. C - . s I w ' f der Götter. Wenn man lhn frag:, was st, ? r. t . . ..sk. . Gott s, so müsse y n ch Er tojWV t M -VUw w y...i..v. j-.0-.., er könne sich nicht länger als Ehrlst beken nen. Durch Nachdenken und Stuoiren I r.l ... 17Uiiitiiii nnfnmman nnrt lc. iiU ,5 lÄ JsnVt nnV 7ur'''KZ?'Mren Der Pastor hatte seine Freunde unter den Vorstehern, welche erklärten, mit ihm übereinzustimmen und für seine Beibehaltung waren. Konnten sie auch dies noch nicht durchsetzen, so verhinderten sie doch einst weilen oie Annahme der Abdankung. Und sollte die Gemeinde den Pastor behalten, so hätte man das merkwürdige Schauspiel einer Kirche ohne Gott. Jedenfalls aber ist Pastor Chainey ein braver, muthiger Mann, denn als er seine Ueberzeugung aussprach und seine Stelle niederlegte. halle er noch. nicht den aerinsten Plan für die Zukunft gesaht
