Indiana Tribüne, Volume 2, Number 36, Indianapolis, Marion County, 17 April 1880 — Page 2

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8 ONm 10 35 , 11 40 .. 1 43 Vm 4 30 7 10

veland Abg .... 3rie Ank .... Tunkirk Ank usialo Ank Niagara Falls Ank.

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7 3S.m 10 20 11 45 1 20 Nm 3 60

via Sk. A. (Senttul und Hu?ssn Rlver Bahn.

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35 Nm 40 .

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via Erle Bahn.

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32 Vm 37 45 20 . 60 10 Nm ro , 8 5) 24 . 10 45 -

öON.n 35 . 47 . 00 . 35 . 40 Bm 00 . 40 V'Nm 48 . ?7 . 25 m 45 Nm

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vermischtes. ' Inland. '

N e tt j) 0 r k. 10. April. Eine De-

pesche aus Pennsyloanien berichtet von einem großen Unglück, das heute in den Steinbrüchen von Dowington seine Opfer gefordert bat.' Man war mit dem Spren gen der Felsen vumiltelst Dynamit ve schäftigt, als vor der Zeit eine furchtbare ssxplosion erfolgte, die John PowkU und Robert Tavlor sofort tödtete, 12 andere Steinbrecher aber iödtlich verletzte. - Louisville, Ky., den 10. April. Heute Nachmittag ist hier ein schrecklicher Mord verübt worden. Frau Wilhelmine Treske, eine deutsche. 60 Jahre alte Dame, die in der elften Straße, nahe Jcfferson wohnte, ist von ihrem ältesten Sohne Wil Helm, der. seit 3 Jahren wahnsinnig ist. ermordet worden. Die That wurde ver mittelst eines Schlachtmissers, das sich der junge, kranke Mensch auf eine bis jetzt noch unerklärliche Weise zu verschossen gewußt, ausgeführt. P o t t s v i l l e, den 8. April. Der PrestoN'Schachr, einer der größten in der Kohlenregion des SchuylkillThales, in dem 3000 Manner und Knaben beschäftigt sind, war gestern gegen Abend der Schauplatz einer Explosion, bei der fünf Arbei ter so schlimm verletzt wurden, daß der Tod dreier von ihnen sicher scheint. Die fünsArbeiter Christopher Conrad, William Jinn, Patrick Jksferson, William Crenany und Thomas Myers bereiteten in einem Stollen eine Sprengung vor und zogen sich dann in den Nächstliegenden Stollen zurück. Die Gase, die von einer früheren Sprengung angesammelt waren, entzün deten sich, ehe die neue Sprengung ersolgte und dröhnend flogen die Balken und Sparren der Wände des Stollens umher. Die Arbeiter hatten sich inzwischen flach zu Boden geworfen, doch waren sie alle bereits mehr oder minder schlimm verbrannt und die herabstürzenden Balken brachten dem 38jährigen Conrad, dem 36' jährigen Crenage und dem 40jährigen Jesferson die tödtlichen Verletzungen bei. Alle drei sind verheirathet und haben viele Kinder.

San Francisco. 10. April. In Socramento versügte der Senat in seiner gestrigen Nachtsitzung die Verhaf tung des Staatssenators Kane durch den .Seargeant'atArms" und dessen Verbleiden im Gefängniß bis er sich von dem Ver dacht, bestochen worden zu sein, gereinigt habe. Auch nahm ihm der Senat für diese Zeit selbstverständlich alle Rechte und Befugnisse eines Senators. Der Antrag, Kane aus dem Senat sofort auszustoßen, wurde niedergestlmmt. Der Angeschul digte behauptet, daß eine bestimmte Clique den Versuch gemacht habe, ihn mit Z1000 zu bestechen, das Anerbieten jedoch von ihm abgelehnt worden sei; er weigert sich aber diejenigen zu nennen, die jenes sträfliche Ansinnen an ihn gestellt haben.

Die New Porker Arbeitseinstellungen nchmen im Allgemeinen einen für die Arbeiter sehr günstigen Verlauf. Das Cxccutiv'Comite der streikenden Piano arbeiter hattte mit dem Pianofabrikanten Hale in dessen Wohnung eine längere Unterredung, derenResultat darin bestand, daß Herr Hale alle von den Arbeitern bestellten Forderungen, deren hauptsächlichste in einer 10procentigen Lohnerhöhung bestand, bewilligte. Das Cxecu' tiv'Comite hat daher angeordnet, daß die Arbeit in Hale's Fabrik aufgenommen werden soll. Die Firma Hazleton & Co. hat den Lohn ihrerrteiter freiwillig um 1015 Procent erhöht. In -voriger Woche hatten bekanntlich die in Higgins Teppichweberei beschäftigten 1600 Arbeiter hauptsächlich Mädchen, die Arbeit niedergelegt, weil ihr Verlangen nach einer 25 procentigen Lohnerhöhung ' und Abschafsung der Ueberzeit nicht bewilligt worden war, kam.es zwischen den Arbeitern und der Firma zu einer Verständigung. Herr HigginS erklärte sich bereit, , fernerhin nur während der regelmäßigen Arbeitszeit arbeiten zu' lassen, und den Arbeitern 10 Procent am Lohnzuzulegen.' -Die.Albei ter beschlossen daher die Arbeit wieder aufzunehmen. 5000 Zimmerleute hatten eine Zulage von 60 Cents pro Tag gefordert. Etwa 50 Arbeitgeber, die 3000 Leute beschäftigen, haben dem Verlangen bereits nachgegeben und die andern werden wohl oder übel folgen müssen. Auch die Backsteinleger haben eine 'Zulage von 50 CentS per Tag verlangt, die' von den meisten Arbeitgebern sofort bewilligt wurde.

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Vermischtes.

: Ausland. W i e n, 10. April. Heute ist der erste Cassirer des hier etablirten Hauses Rothschild wegen Unterschlagung- verhaftet worden. Es stellt sich j tzt heraus, daß derselbe mindestens eine halbe Million' Börsenspekulationen. verloren hat. Seine Brüder sind auch gefänglich eingezogen worden. - - - ..........

St. Petersburg, den 11. April. Zwei hundert russische Sträflinge sind auf ihrem Wege nach der Insel Saghalnn zu Odesia angekommen." Der russischeConsul zu Van in Armenien appellirt in einem Telegramm an die Regierung, die Ein wohner, jenes Distrikts vor ihrer gänzlichen Ausrottung zu bewahren. Die Hungersnoth greift immer weiter um sich. Zu .Agbak sind bereits 150 Personen Hungers gestorben und zu Van 100. Die russischen Behörden von Rastosf haben 50.000 Puds Mehl nach Van abgesandt. London, 9. April. Die letzten Depeschen aus St. Petersburg beweisen, daß am Höfe und in Regierungskreisen der Sturz des Diktators Melikoff vorbereitet wird. . ' Die rosensarbigen Berichte, welche in letzterer Zeit aus St. Petersburg hier eintrafen und die sehr viel vom guten Erfolge derPolitik des Diktators zu erzählen mußten, sind in gut unterrichteten Kreisen stets sehr ungläubig aufgenommen worden. In den zwei letzten Tagen liefen Nachrich' ten ein, die es nicht unwahrscheinlich machen, daß die seit dem Attentat auf den Diktator herrschende Stille im russischen Reiche nur die Gewitterschwüle vor einem Sturme ist, der in St. Petersburg, Moskau, Odessa, Klkff und mehreren anderen Städten gleichzeitig ausbrechen wird. DieseJnförmation erhalten wir ausQuellen, die sich bisher als sehr zuverlässig erwiesen haben. Es ist in Folge der Dauer der Vorbereitungen anzunehmen, daß der Plan zur Thätigkeit äußerst sorgfältig und umsichtig vorbereitet, daß er umsasicnd in seinen Zwecken und daher nicht blos gegen das Leben der absoluten Beamten, son dern auch gegen das Eigenthum gerichtet ist.

L o n d o n, 10. April. Es wird jetzt hier als feststehend und zweifellos betrachtet, das Gladstone der Herr der Situation ist und daß, wenn die Königin ihn zur Bildung eines Cabinets wirklich nicht aus fordern sollte, er die Zusammensetzung desselben -sei es unter dem Namen des Lords Granville oder unter dem des Marquis Hartington doch leiten wird. Der Vorschlag, Gladstone bei seiner Rückkehr von Schottland hier eine großartige Ovation zu bereiten, ist so populär geworden, daß er sich einer solchen nicht wird entzie hen können. Viele prominente Liberale hoben hervor, daß im Falle eines so gran diösen Sieges wie des gegenwärtigen, Gladstone es seinen vielen Freunden schul dig ist, ihnen durch einen öffentlichen Empfang Gelegenheit zu bieten, ihm ihren Dank zu sagen und ihre Hochachtung zu bezeugen. Denn dieMitglieder derLiberalen wüßten sehr gut, daß ohne die enormen Anstrengungen, die Gladstone der Partei gewidmet, diese kaum zu einkm größeren Erfolge gelangt wäre. Darm st ad t. Am 12. März ist die hiesige Gasfabrik zum Theil abge brannt. Das Feuer entstand im Retortenhause und äscherte dessen Dach völlig ein. Vor mehreren Jahren passirte ein gleiches Unglück. In Folge des diesma ligen Brandes war der Betrieb in der Gasfabrik mehrere Tage hindurch einge stellt, so daß sich die Stadt ohne Anendund Nachtbeleuchtung befand. In den meisten Straßen herrschte volle Finsterniß. An einzelnenPunkten hat man gewöhnliche Laternen an die Kandelaber gehängt. Zahlreiche Geschäfte, in welchen sonst Gas gebrannt wird, hatten ihre Lokale mit ein brechender Dunkelheit schließen .müssen. Große Heiterkeit herrschte in den Wirthshausern, wohin wohl mancher sich schon aus Neugierde zeitiger als gewöhnlich be geben hatte; um auch einmal'den Anblick seiner Stammkneipe bei Petroleum- oder Stearinkerzen Beleuchtung zu genießen. In der schlimmsten.Lage war unstreitig die Main Neckarbahn, da dort nicht nur die Beleuchtung der Wartesäle, Perrons :c., sondern auch die meistenSignal-Later-nen für Gasbeleuchtung eingerichtet sind. In dem Bahnhofe selbst wurdenPechkränze gebrannt. Alles lies jedoch glücklich ad. Am 15. März war die Gasfabrik wieder in der Lage, dieStadt wie gewöhnlich mit Licht zu versorgen. '

P a.n a m a, 31, März. Ueber die Niederlage der chilenischen Truppen in der

peruanischen Provinz Moquegua sind jetzt

genauere Berichte emgetrcffen. Dle verschiedenen Darstellungen stimmen nicht mit einander überein und können wohl schwerlich als völlig zuverlässig gelten.

Einer-Version nach überraschten 7500 Peruaner unter dem Befehl der Obersten Cazeres und Layseca und des Präfekten von Arequipa das Feldlager- der 1. Divu sion der chilenischen Armee, vernichteten das'l. Santiagoer-Regiment, welches für den vortrefflichsten Truppenkökper Chiles galt, und trieben die übrigen Regimenter zurück, bis diese die zwölf Meilen weiter im Tbale biftndliche Hauptcolonne der Armee erreichten. Ein anderer Bericht sagt, der chilenische Kriegsminister Sotomayor habe nach Empfang der Nachricht, daß sich Oberst Cazeres mitOberst Layseca bei Los Angelos verbinden wolle, den Entschluß gesaßt, Oberst. Layseca auf dem Marsche zu überfallen. -Mit-vier Regi mentern Infanterie einer Feldbatterie und einer Eskadron Kavallerie rückte Sotomayor nächtlicher Weile vor. Aber statt daß er den einen peruanischenFlügel überrascht hätte, wurde er selbst in den Ambusch gelockt und von den zwei peruanischen Truppenkörpern, die sich bereits vorher vereinigt hatten, aus's Haupt geschlagen. Sein bestes Regiment wurde deci mirt und nur 67 Mann von allen 1500 Chilenen sollen mit heiler Haut davongekommen sein. 1300 Chilenen blieben todt auf dem Kampfplatze, viele wurden ver wundet und andere , gefangen genommen.

Kriegsminister Sotomayor der Urheber des Feldzuges in Moquegua, ist von Profession ein Advokat und ist auf peruani sches Gebiet eingedrungen, obwohl Gene ral Escala und andere chilenische Strateg gen den Plan mißbilligten. Er wird jetzt weitere 3000 Mann aus Valparailo zugesandt. erhalten und der Kcieg zwischen Chili und Peru zu Lande, scheint seiner Entscheidung nahe zu rücken. Kiew, 18. März. Seit gestern besindet sich die ganze hiesige Einwohner, schuft in einer unbeschreiblichedAufregung. Gestern wurden daselbst nämlich zweiNihu listenführer öffentlich hingerichtet, welche Hinrichtungen gestern Abend und heute früh furchtbareStraßenkrawalle und zahlreiche Verhaftungen, Morde u. dergl. zur Folge hatten. Heute ist die ganze hiesige Garnison konzentrirt unb kriegsbereit, und man befürchtet allgemein den Wiederaus" bruch der Unruhen. Was die Hinrichtun gen betrifft, so fanden dieselben gestern um 11 Uhr Vormittags auf dem Felde nächst dem Gefangenenschloffe Tjuremnyj Samok statt. Es wurden hingerichtet der Unterosfizier des 46. JnfanterieReserveBataillons Meletij Platonoff Losinskij und der Student der Kiewer St. Wladi mir-Universität Josef Jsaakoss Rofowski. Ersterer war Sohn eines Priesters, 25 Jahre alt, russischer Religion, Zögling des podolischen Geistlichen'Seminars, 1876 serbischer Freiwilliger und endlich Unterosfizier im russisch-türkischen Feldzug 1877 bis 1878. Letzterer war dagegen erst 20 Jahre alt, mosaischerKonsession und Hörer deS. ersten Jahrganges der physisch-mathe-malischen Fakullät in Kiew. Beide gehörten einer revolutionären Verschwörung in Kiew als Leiter an und besaßten sich mit regierungsfeindlichen Agitationen. Die Hinrichtung ging folgendermaßen vor sich. Um 10) Uhr Vormittags wurden die bei den Delinquenten auf einem schwarz angestrichenen Schandwagen (Posornoja Koleßniza) mit -nach rückwärts an eine Stange angebundenen Händen und mit dem Gesicht nach rückwärts sitzend herausgeführt und unter einem ungemein stärken militärischen Geleite auf die Richtstätte ge bracht. Hier wollte ein Geistlicher und ein Rabbiner mit den Delinquenten sprechen, Rosowski nannte aber diebeidenSchwind ler und Hallunken und verlvehrte, daß sich ihm der Rabbiner nähere. Losinski weinte jedoch bitterlich, 'wollte' aber' auch nichts von einer Beichte und Tröstung des Popen wiffen. Auf dem Gerüste versuchte 'Rosowski einige Male' zum- Publikum zu sprechen, wurde aber daran jedesmal durch Henkersknechte und zuletzt durch den Henker Froloff selbst gehindert indem letzterer den Delinquenten erbarmungslos bei dem Halse packte und unter den Galgen zerrte. Die Scene war ungemein widerwärtig und im hohen Grade empörende Die Ezekution auf dem Galgen dauerte, über 10 Minuten. Die Henkersknechte zogen die an die Füße der Delinquenten befestigten Schnüre derart stark, daß die Henkersstricke tief in die Halse der Gehenkten hin. einschnitten. (Rüg. Korr.)

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Eiscnbahn-Zcit-Tabcllc.'

Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an, und nach Sonntag, ' den 21'.'September.1879.

Cleveland, Columbus, Cincinnati und J dianopolis Eisenbahn. (Bee Line.)

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Ankunft:

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Brightwood D'vlsion, C., C., C. und I.

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Pittsburg, Cincinnati und St. LouiS

Eisenbahn. (Pan Handle.)

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Vandalia Eisenbahn.

Mail.. 7 00Vm Tag Er ltf- 1 U) Nm Terre Haute Acc. 4 00 Nm

Schnellzug-!-.... 4 50 m MailuAcc 10 00 33m Tag zpreß 5 35 Nm

Pacific E ....1100Nm MailuAcc 6 40 91

Indianapolis uno St. Louis.

Tag Ex. P 8 0c 93m 91.?. Ex.-k- 3 55 83m Local Ex ..: . . 340 Nm I IndianoxoliS At 45 m 9t. I. Ex.-t '1 :v Nm I TagExreb 5 45 Nm Indianapolis, Cincinnati und Lafayette

Eisenbahn. Cincinnati Division.

1 uSt.2.7c.fi. 4 15 Vm

EincinnaN Acc. 6 05 Srn nrtmAhufi 9Irr 2 10 A'.m

C uSt.L.Mail V v cS Nm

'. Lafayette Division.

V. u B Ex. 7 35 Sm Chicago Mail P..I2 55 Nm Wett. Er ....... 4 15 Nm

Chicago F.L ..11 15 91

Greenöburg 2lcc.ll 05 Vm C. ut. L. MaU.12 35 Nm Wst.'Er 7 4Ü91rn Elzi. u St. L. S'jlO 55 m

Ebicaoochnelli-r Z50P

Cincinnatt cc.10 00 m EhicagoMa,!.... 5 40 Nm Lafayette c.... 9 10 Nm

I., C.' und L. und L. M. und B. Eisen-

bahn.

Unmittelbare Verbindung in Lafa?ette.

1 15 Um

3 : Nm 4 48 Nm . 5 42 Nm 6 21 Nm 7 10 Atm

10 37 m 1130VM 1'05L.'m 1 20 Nm

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,. Lafayette , .Hootsto ... ..Pzzton .Gibson . .Bloomington.

5 40Nm

310 Nm 1 22 Nm 12 37 Nm 12 05 Nm 10 50Vm

Indianapolis, Bloomington und West liche Eisenbahn.

E. u S. Er. .... 4l0Vm

bamraign Ac..ll00Vm

Tag Expreß und Mail 5 10 91m

Dar. Ex. u Mail. 7 45 Bm CrawfordSv. Acc 4 00Nm St. u X. Extraz.. 8'0Nm B. I u W.Ex. rcl l OO Nm

Indianapolis Peru u. Chicago Eisenbahn. N.E.F W. uT.Ml 7 25 Bm I di, u M. C. E: 4 00 33rn Ch.u T.J. Ex.. 12 25 Nm i Peru Ae '..1100 83m Peru u M. C. Ex. 10 Nm Tol. u fft. W. Er 9 SO Nm Dt. Tl. uE hi. Ex.11 10 Nm Ehi. u M. C. Ex 5 25 Nm Jeffersonville, Madison und Indianapolis Eisenbahn. L. u 5. Ex 4 10 Bm Madison Mail ..10 10 Bm 11. u L. Ex 7 50 m Mail u nLrdl.Ex.12 00 3 Col. u Mao. Ac. 3X1Nm TagSrvreß 6 ION

S. u EvSx.rc.. 6 2S Nm , Nacht Exxrß..t0 50Nm

Cincinnati, Hamilton und Indianapolis Eisenbahn. Mail t (Sin. Ex.. 4 15 Vm I Mail 12 15 Nm Accom 4 35 Nm Westliche Erreß 9 35 91 Indianapolis und Vincennes Eisenbahn.' Mail u Cairo Ex. 8 15 Vm Spencer Ae 9 40 Bm Spencer Acc .. 4 3 ' Nm . Mail u Cairo Er : 40 Nm Stock Aard' Zuge. SOOm 64m 63083m 8 25 Vm 8 35 Vm 10 20 Vm , 10 00 Vm 12 10 Nm 1 5 Nm 2 45 Nm 2 25 91m 3 30 91 3 60 91m 6 05 91ml 5 45 Nm 6 30 9? Cincinnati, Lafayette und Chicago Eisenbahn. (KankakeeLine.) . Westlich. Oeftlich.

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310N 3m 3 ?5Nm 4 35NM 5 50Nm 8 00NM

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Las'yette Templeton ,

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.anraree.. . Chicago..

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Fort Wayne, Muncie und Cincinnati Eisenbahn. (LerlZßt Indianapolis via Bee Line, Nördlich gehende Züge. Verläßt Jnd'anaroliS 4 15 83m Ank inst in Fort Wayne 10 45 33m Verläßt Indianapolis 6 40 91 Ankunft in Fort Wayne ....1215V Südlich gehende Züge. Verläßt Fort Waizne 515 L Ankunft in Indianapolis 10 33 m Verläßt Fort Wayne 5 40 3lm Ankunft m Indianapolis 35 91 Züge mit einem bezeichnet, bedeuten mit Schlaf. Wagen. . Mit einem P.. Parlar-Car. Mit R. C.. LehnseZsel.Car. Mit einem , sind täglich , Alex. Metzger's 'Feuer - VcrsichcrungsAgentur. No. S Odd Follows Halle,' . Indianapolis, Ind. Die Vuffalo Deutsche, "American vonNewark,' Standard v'on New Iork, . MerchantS vonNetvark,. St. Paul von St. Paul, Hoffmann von New Fort, sind Fener.vcrsicherungen, welche sich bei iefik Renomeci freuen, deren Capital sich während der letzteren Jahre stetig vergrößert . hat, und durch ihn vertreten werden. E. Tl. Munson, Solieitor und Adjufier.