Indiana Tribüne, Volume 2, Number 35, Indianapolis, Marion County, 10 April 1880 — Page 3
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Die gute Zeit
Alte Leute, zumal die-Aeltesten unter den Alten, sprechen oft mit Wehmuth von der guten alten Zeit, die sie kennen gelernt und genossen in den Tagen, als der Groß Vater die Großmutter nahm. Das ist natürlich genug, denn jedes Menschen nicht nur gute, sondern beste Aeit ist die Äeit seiner Jugend, die Zeit der Jahre, da der - I Himmel voller Gelgen hangt, und jedem,
auch dem glücklichsten Menschen kommen inder Redaktion und großes Aussehen in die Tage, von denen er sagen muß, daß sie -Stadt -Zeulenroda. Aber seitdem mlXk - . C - ff . . vf. ? ? cm ii . . .
ivui mui ßqaiun, oie ign, oie zujagiflui hiden die Neußischen Blätter lch zu sal gen. Ihr wlauoe nur vieuBCCiicgicu ooen 10 i?un vrett. vas izunoamenl.oe- oesrene ne aus ver surqierttcyen ag. jenes Geibel'schen Liedes begreifen lehrt, sen gewußt und sie erscheinen fortan ;mit und ihre Sitten sind es desgleichen." . steht durchweg aus solidem, Granit, das Bostwicks linkes Ohr war-ihm abgebiffen in welchem es heißt: ' . djm Deutschen Reichswappen im Titel. So schrieb u. A. I. I. Rouffeau im Uebrige . aus , festem . .Mauerwerk. ? Jn und sein Gesicht entsetzlich zerfleischt. .Und wenn ich in die Zukunft schau', - inrich der .Zweiundzwanzigste erklärt Jahre 1762 an den Erzbischof von Paris, Zwischenräumen von 2 400 Schritten.be Auch der.Ärbeitersah.gräßlichausdaS
. Da ist nicht mehr das alte Gold ; Ich seh' cin trübeS Nebelgrau, Das herbstlich um lit Berge rollt Wir aber, die wir jetzt, und hier inAme nka leben, wir können von einer guten Zeit sprechen, die gar nicht da- war,- näm lich von der bewußten guten Zeit, auf die Jedermann mit Sehnsucht wartet seit dem unkklig. Herbste des Krachjahres 1873, nh-M rn h;,.H Ä. .HMiA m. I .. V.: ;r' V Vi.1 ! . - a- i w -ü. wwuuh ballen eine gute Ernte in allen Ländern iiir ii ii n m v ti l w n in iw ii ri t n rw w m rw i """a " 9" uj " lu w" ,0"n'tn üat0u' "? mam a- mAAkaaMjkA. kiiiiii. uau icaamaj hui, uic üuiumiutn xriiuiuncn uiuua mit Lebensmitteln vkrseden ,u müssen - Miaze cane von ieio muBte oaouttntns err , v . m rr m . r . . t. F" w-" ii i Land gezogen werden? Wenn wir nur m t .11... v . . r i: x- . I jaum aenua oanen. oie unermkLazen Reichthümer zu fasten ! - f , 7. i I M4 CiftAM I . ; I Wenn man jetzt Umschau und Umfrage hält im Lande, so ist die getrSumte gute Zelt schier gar nicht mehr zu sinde.n.' Da von zu riechen hat das Volk bekommen, in 'den ersten Monaten nach der Ernte aber zu etwas Reellem kam es nicht, und jetzt haben wir schon wieder die alte Misere! Arbeitseinstellungen wegen Ausbleibens der angekündigten guten Zeit, und stilles Geschäft, wohin man sich wendet. Wo ist die gute Zeit geblieben, deren endlichesEr scheinen man schon an den Fingern abzäh. len zu können meinte ? . - v Nach der richtigen Antwort auf-, diese Frage braucht man nicht lange zu suchen, denn die Thatsachen liegen offen genug zu Tage. Die leidige Habgier der Speku. kanten hat dem Volke den schönen Spaß von der guten Zeit verdorben Wir ha ben im Lause dieses Winters wiederholt daraus hingewiesen, daß die Spekulation wahrhaft srevlerischenUnsug treibt mit den heiligsten Interessen des Volkes; daß sie das Brod auf dem Tisch und das Hemd auf dem Leibe verteuerte, und daß sie den Goldzufluß aus Europa ableitete, ehe er den Schooß des Volkes erreichen und den allgemeinen Wohlstand fördern konnte. Wohl mehrte sich die Arbeit, aber der Prosit blieb aus, weil die Rohmaterialien der Fabrikation unverhältnibmäßig künstlich vertheuert wurden. Der Rückschlag ist so bedeutend, daß auch die Ausfuhr'zu rückgegangen ist, weil Amerika mit seinen Produkten zu theuer geworden ist. Die Handelsbilanz ist gegenwärtig ungünstig sür Amerika, und die gute Zeit, nicht nur gehört sie zu den gewesenen Dingen, sondern sie war noch gar nicht wieder da. Sie war allerdings aus dem Wege zu uns, aber die habgierige Spekulation schlug ihr die Thüre vor der Nase zu und sie' blieb draußen. AuS Reuß-Schleiz-Greiz-Lobenstein. Die Stadt Zeulenroda im Fücstenthum Reuß-Schleiz-Greiz.Lobenstein hat, wie matt dem Berl. Börs-E." von dort - schreibt, dieser Tage eine politisch-jour-. nalistischeKrisis erlebt .... Mehr als das, gen Zeulenroda ist sogar . eine PreßOrdonnanz ergangen und' das hängt also zusammen. Zu Zeulenroda erscheinen die . .Reußilchen Blätter" und diese ersreuten sich bisher des unschätzdaren Vorzuges, das Fürstlich Reußische Wappen in ihrem Titel .führen zu dürfen. Ach, ver- . schwunden ist die schöne Zeit, da es den Reußischen Blättern" gestaltet war, das - Reußische Wappen an derStirn zu tragen. Die Redaktion der Reußischen Blätter", die, wie man sich denken kann, nicht sehr viel in Welt.Politik macht, hatte irgend woher einen Leitartikel über das Jubiläum des Zaren aus dem nicht mehr ungewöhn . lichen Wege der Scheere und des Kleisters in. ihre Spalten gelangen lasten;. der Artikel ist aus irgend einer Korrespondenz entnommen, und wenn er auch nicht von Begeisterung sür den Faren strotzt, so war derselbe jedenfalls zahmer Natur. Aber sür die Fürstliche Landesregierung war eS gerade genug, daß in dem Artikel der
.Aeukiscken Blätter" aar keine rechte Be?
ae!steruna für den Ehrentag einerMajestötdeS Selbstherrschers aller Reußen, zu firden war. Sie erklärte einfach iocn Aüikel über das Zaren.Jubiläum !sür Evolutionär" und sie sandte an die Re dcZtion der Reußischen Blätter" einen hchen Erlaß, demzusolge das Recht, das Hmfeif andeSmavven im Titel in fsib m; hinsüro dem revolutionärin Blatte , Ml 7 w m " t -r . - ' - - - - v -- t , entzogen sei . . .Darob aroke Betrübnik sich für beruhigt; Zeulenroda ist ruhig; Deutschland ist ruhig';' Europa ist ruhig .!. .Das ist die neueste Preß'Ordonnanz in Lande Reuß'Schleiz-Greiz-Lobenstem. !' Kanal-Kohl. -jnin mir ahit ds Einer 'nkN g. .. g.x, ein aemisler R.n.ier auS- ' . ' . . ... flftu'en 5a6tn' ttenn " W "j 0et I'kle oes epraenlanlenyauies gelegen den Befchlub deS Hrn. Robertfon von nrt r i v l & k ,
man es din
fct : .Da der Golfstrom, bevor erm den - . . I n f tintt iffr m eintritt kiie lkll tt oes m rJ..u .. i ii n in r u ii in 'i ii ii ii in ( i ri i i iiiiii 1 1 1 1 1 1 i h.fcw8 Hindernin sick g würde,. da-ferner der Golfstrom " - . . . I mvZ.ii- at mn flämtofir hnn ?n' 14 w vutuQiiw vinuiM v, ... . m - . .1 erzeugt, welches Land ohne denselben das Klima Labrador's haben würde, da es außerdem eine anerkannte. wissenschaftliche Thatsache ist. daß ein, dem Wasserstande des .Meeres gleichstehender Kanal , über Panama' den Laus des Golsströmes ab ändern und dadurch eine englischsprechende Nation in ein kaltesttlima versetzen würde. da schließlich die Ver..Staaten dadurch ihren hauptsachlichsten auswärtigen Markt verlieren würden und dieser Verlust durch die-durch einen i'nteroceanischen'.Kanal trösfnelen neucnMärkte nicht ersetzt würde. sei es beschlossen, daß. wir die Monroe Doltrme energisch . wiederbekrästigen und gegen die. unmenschliche Absicht Frank' reich's, aus diese Weise seinen bedeutendsten Rivalen zu, ruirnren und den Handel der Ver. Staaten zu vernichten, geltend machen werden." Diese Idee von dem abgeleiteten Gols. 'ströme erinnert an den Bauernjungen.m Donaueschingen, der seine Pelzmütze m das Brunnlcch stopfte, aus welchem die Donau entspringt,' und sagte: Was werden die unten in Ulm Augen machen, wenn plötzlich ihreDonau ausbleibt !"93.E. I. I. Rousseau über den Dogmen glauben. , In unserer Zeit, in welcher die aus Geistesverfinsterung und Neubelebung des religiösen Fanatismus gerichteten Bestre bungen der Dunkelmänner aller Konses sionen sich in einer Weise breit machen. wie man es noch vor einem Jahre sür un möglich gehalten hätte, ist es für den denkenden und lichtsreundlichen Menschen von hohem Jntereffe, sich zu vergegenwärtigen, wie die großen Denker und Bahnbrecher der Menschheit über Das, was dieDunkelmänner Religion" nennen, gedacht und geschrieben haben. I. I. Rouffeau, einer der geistvollsten Männer des vorigenJahr. Hunderts, urtheilt einmal über den Dog menalauben, wie folgt : .Die-Mehrzahl der neuen Kulte dankt dem Fanatismus der Menschen ihre Anhängerund der Heuchelei derselben ihren Bestand; darum spotten sie auch der Ver nunsl uno veraazien ne oie reme ugeno. C4T ri 4. V IW ' m M Die Begeisterung und der Wahn, ste haben Eines gemeinsam : sie denken nicht, Unter ihrer Herrschast ist Alles gestattet und sie machen es leicht, Dogmen (Glau bensartikel) zu schaffen. ' - . Das ist obendrein bequemt Es kostet so wenig, einer Lehre anzuhängen und so viel,. die Moral wirklich zu bethätigen, daß! man sich gtorne für das Leichtere entscheidet und 'die guttn Werke sür das Verdienst" eines warmen Glaubens dahingiebt. Nun ist allerdings der Fanatismus ein kranke hasler Zustand, der nicht ewig fortöauern kann; er hat seine Ebbe und. Fluth, er kommt, um lange zu weilen, und flieht wieder, um der Vernunst. Platz zu machen. In solchen Momenten zur Erkenntniß sei ner selbst gelangend, ist man dann , erstaunt, daß man durch solche Widersinnigkeiten sich feffeln ließ. Aber inzwischen hat der Dogmenglaübe feste Form ange nommen und Gesetze gegeben, welchen gk' maß seine Widersacher verfolgte und be
straft werden. Es ist . zu spat. Wer
möchte es jetzt noch wagen, -gegen all das Geschehene zu .Protestiren ? Man bleibt ruhig ; das (materielle) Interesse gebietet es, den Glauben der Väter" zu theilen, Man macht es wie die Andern, die im Geheimen über gewisseDinge lachen, denen sie öffentlich Verehrung heucheln. Das ist die Art und Weise, wie die Mehrzahl der Menschen der Religion- huldigt. Hier liegt der Schlüssel sur daS Verstandniß der. Widersprüche und der Unbeständigkeit in der.Moral und in den Handlun--r. , n " iw ' r . ? und heute sind 'seine. Worte noch mcht gegenstandslos geworden, beanspruchen vielmehr mehr denn je volle Geltung. - - , -f - Im königl. Schauspielhaus in Hantr... ro-: v, ... . iwvki iüuiuc luiauiy imiuiuiiü u oif r v ... tt icomenoer aeaeoen. juiz uiiullruna fand stattanlWch der 2S!Shrigen Th. tigkeit des Frl. An.onie Held : an jener ,...' . ; i9"e "I10 "" . '"" unv uvc,vvi,tcuuuu zuz .tt.. d.S Wortes. Der Held des Abends aber im a i i v w vur ,em ,ang,r,ge, u,ammenw,rren Mil illk verecoiial war.: iklner nreuoe uoer w w w . w. i ' i r ? i "V . . .".i x., i,, . Ä.i,.n .k in i iiiiiili m. iiuii i u u. i& i.&t.uiatA w . - auu&ia ten Hohel-Liede im. letzten Akte einfügte. ' ' . . '. . .' 5vrr iH?renfi lana ! .' Warum vor Allen mir erlaubt, Das schone Fest zu preisen, . An der Statistik sich'rer Hand ' , Kann ich eö Jedem weisen. Achthundertzwkiundsiebzig Mal . ' ' ' . Hab' ich ihr Lieb' gcschwor n, Pierhunderteinundzwanzig Mal Hat 's i e mich auserkoren. ' , , .. . , , . Wir tanz'en an scchzhundkrt Mul ' Vcrgnügt.und froh durch's Leben, . ' ; Doch mußt sie leider siebzig Mal Mir eine Ohrfe'g' geben, Fünfhundertscö öuuddreißig Mal, 1 3 kann es Jeder wissen, . Ss ist jj öffentlich ge'cheh'n, ' ' . Da durste ich sie küssen. - Wohl tausend Mal hat im Gesang Sich rnfcr Herz gefunden, ' ,. Zweihundeltnkunundncunzig Mal Sind eh'lich wir rerbunden. , Wir hatten viele Kinder auch, Ich glaube, an dreihundert ; "' Doch hat bis heute noch kein Mensch Sich wohl darob verwundert. Dem Kunstler flicht die Nachwelt wrhl So heißt es, keinen Kran; Und wenn der lehte Vorhang siel, ' Vergessen Spiel und Tanz. ., Doch wem S i e so, viel Gunst geschenkt, So viele Huld bescheert. . Dem ist der einz'ge Abend Wohl. Die ganze Nochwelt werth. . ES war im Mai des Jahres 1873, als sich in dem am Markt gelegenen Wirthshause des Städtchens Friedland in Mecklenburg'Strelitz eine heitere Tasel runde versammelt hatte, deren ganze Auf merksamkeit sich auf einen Gast, allerdings einen sehr seltenen, konzentrirte aus Fritz Reuter. Im Laufe des Gesprächs wird in der Gesellschast, die aus denhonoraNonen des StädchenS, aus ewigen Lehrern und den Mitgliedern einer sich gerade in Friedland aushaltenden Schauspieler Truppe besand, die so ost an Schriftstellern gerichtete naive Frage ausgeworfen : Wie es eigentlich die Dichter machen, wenn sie dichten !" Reuter bezog, und zwar mit Recht, die Frage aus sich, und erwiederte dieselbe alsbaldi mit eipigen ruiu, lmprovi,rrlen er,rn, nuiy I". ! f( o..t TA nirgends veröffentlicht, uns kürzlich von einem Mitgliede jener Tafelrunde mitge theilt wurden : .: - W'e ich dichte, willst Du wissen Zwar nicht gerne geb' ich'S kund,' Doch Du sprichst mir zum Gewissen So vernimm' dcn wahren Vrvnd. ' Erstens nehm' ich einen Brgen Ganz gewohnliches Papier, ' ' ' (Einen Pfennig nur den kogen) .Und den Bleistift spitz' ich mir. ... Und so wandern nun wir rreie, Nämlich ich, Papier und Stift, , Wohlgemuth h naus.in'i Freie, z Wie der Weg sich g'rade trifft. , Langsam geh' ich hin und wieder. Sinne dies und denke das. Setze mich zuletzt wohl nieder , In das weiche Wiesengrä. Horch', da hör' ich lustig plaudern, Hurtig, was die Stimme spricht. Schreib ich'i nieder ohne Zaudern Und so mach' ich ein Gedicht!"
Die chmestsche Mauer. Tre Grok'
artigkeit dieses Riesenwerks : übertrifft Alles, was die .alte, und neue Zeit in der Baukunst - auszuweisen hat. Dieegypti. schen Pyramiden, dje großen römischen Wasserleitungen, unsereBrücken undEisen-bahn-Tunnels sind nichts dagegen. . Ein deutsch - amerikanischer Ingenieur, Herr Undank, der in China den Bau einer Eisenbahn. leitet,, hat die . große Mauer näher untersucht und gibt, davon folgende Beschreibung : .Sie ist 360 deutsche (1660 hiesige) Meilen lang, 18 Fuß hoch und p rv sjk. fv . i. finden sich feste, 25-30,Fuß hohe und34 Fuß im Geviert meffende Thürme. .Oben auf beiden Seiten befinden sich Biustwehren, so daß Die. Bertheldlger ron einem Thurme zum-andern gehen können, ohne hm nhu fc,r a,ih. nnfinbf s-Zn .-..r..r. v.ur...vv .M-ttv,vV. m.... :n k. ..k ck-.z ih.udiu.kvuuii , MB.. Thäler und, Ebenen, oft an 100,Fub tiefen Abgründen vorüber ausgeKthri N., nh Rnh hrhrVt 7" ii v .jiiitiiir i 1 1 in inr n i r i iiiii irii 7-- .tv.t v.-"r" r" 1 Thurmenankir.. Die -Mauer wurde ... KViT in vi Tip iiiv iiii ii ii nrn n n ninoa r n i n 1 t ,,VU. .1 I' salen Werkes in Anwruck nabm. und die Kosten, die es verurjachte. entziehen sich jeder menschlichen Berechnung. Jeden. , . V u ' r ' r i falls müssen' Millionen 'Menschen - dabei thätig gewesen sein. ' Die im Gotthardtunncl beschäftigten Arbeiter' sind einer eigenthümlichen Krank, heit unterworfen. Die Kranken , haben gelbe Gesichtsfarbe feuchte Haut, sind abgezehrt, können schwer reichlichere Nah. rung vertragen und bekommen nach dem Weingcnuß Erbrechen. Sie sehen sast. wandelnden Leichen gleich. Magrem Arbeiter noch sokrästig seiu, ?wenn ' er mehr als vier Monate-arbeitet, ist er ge sährdet, nach einemJahr geliesert. 7080 pCt. der Axbeit?r-werden .von der Krank heit . ergriffen, .und 30 pCt.. davon sind schwere Fälle. . Hrofessor ,'Bozzolo aus 'Turin hat die'Krankheit als Ankylostoma bezeichne weit man m den Eingeweiden eines an .dieser Krankheit Verstorbenen die unter demNamen Ankylostcma bekann ten Würmer gefunden hat. Es wurde constatirt, daß diese Krankheit nur bei den im Tunnel Beschäftigten vottam. .Das Zusrieren einiger lustzuführeiiden Comprestoren,: die .außerordentlich hohe Temperatur, die schlechte Ventilation, die mit Wasserdampf und giftigen' Dünsten (von denDynamitsprengunge) geschwän gcrte Luft, Mangel an Reiulichkeit und Vermischung der Würmer. mit .dem im Tunnel getrunkenen Waffer erzeugten und sörderten die Krankheit. Das Ankylostoma kommt in Brasilien und Aegypten vor, wo es ähnliche Krankheiten erzeugt. Die Frage, ob ein Mörder Anspruch auf das Vermögen seines Opsers hat, im Falle letzteres ein Testament zu seinen Gunsten aemackt baben sollte, laa vor Nicekanzler Malins in London zur Entscheidung vorl und diesem Richter zufolge steht dieselbe i den Anna, der englischen Justiz ohne Vräcedenz. Umstände, welche jetzt eine ss..a dieser raae erkeisck?n. Nnd an merkwürdig genug. Im Juli 1876 mordete bekanntlich Tourvile seine Gattin au einer Gebirgspartie in solcher Weise, daß er den Verdacht von sich selber ablenken hoffte. Er wurde indeß von nem österreichischen Schwurgerichtshofe nach erschöpfender Verhandlurg des MoriM cfir befunden und zum Tode I ' " ' verurtheilt. Das Todesurtheil ward schließlich in .achtzehnjährige Strafhaft umgewandelt. Die nächsten Erben der ermordetenF?au behaupten nrn, de Tourville besitze keinen Anspruch euf das hin terlaffene Vermögen seiner Frau, da üus den Procc'ßäkten zweier österreichischer Gerichte zur Genüge erhelle daß er sie ermordet, mW er wußte, sie - habe ein Testament zu seinen Gunstm gemacht. Es wäre in der' That außerordentlich. wenn der englische Gerichtshof dem Mör der dasVermögen seinesOpsers zusprechen sollte, und man ist deshalb äußerst ge spännt aus das Urtheil. j Ein Kamps mit Rattm. In der Nachbarschaft von Pee NeeN. G-, fand vor einigen Tagen ein seltener Kampf statt. Gen. Bostwick, der der dortigen Mühlen, begab Eigenthümer stch mit einem Arbeiter in eines der Kornmigazine, wel cheö seit 12 Monaten verschl ssen gewlsen.
Kaum waren sie eingktreten, als sie sich Vljn Hunderten von Rattenumringt sahen, die anstatt sich verscheuchen zu lassen, wüthende Angriffe auf ; Jene machten. Vergebens suchten die Männer Pch-ihrer zu erwehren. Die Ratten sprangen schaa renweise auf sie los und zerbissen ihnen Beine, Hände und Gesicht. Unglücklicher weise war während des Kampfes ein schwe
rer Futterballen vor 'die Thür gefallen und schnitt nun den Beiden den Rückweg ab. Ihr lautes Hülfegefchrei-führte end lich Rettung von Außen herbei, und man i. . t'. t - r o v r ..n. i .'" r linke Auge hing aus der Höhlung, und Nase und Lippen waren vollständig' abge rissen, so daß ihn -seine eigene Famlltt nicht wieder erkannte.' ' . ,( Kin.L Bon oberZchleslschen Einwanderern m tv. der Mäckter ' am ffrie" in CTTh. metoel ver vacqler am m IN .leve Z.-? T'L" . f ? ' CA A V '" st A C n A M . A VT" 7 17: ..u ;.vu i.uu, viuiu.. gröbere Dimensionen annehmen, wenn die Leute die Mittel da, uesakpn Fa innr h, thu m: fZ . : . doiliaen Bewobnern erma,iZ,,. j F ? " ..,: ".....e.- . ' V cgioniipjen unflers öu , ?",a,,en un, na ,ven reichen M'den un erer gelegneten-anierikanischen riu(li ... T ! . jr (V f i . rr . t w ""'" . reen aoru bcsttzer und Gutsherren Oberschleste'n's kör.nsen uns dafür die Chinesen abnebmen. die 'csten Einiges". Am 28. März . sind ' ' . ! 7 1 rr rr" t u r- . ungefähr. 5(Z. oberschlesische Emigranten, welche sich aus der Reise nach dem Westen besinden, wo sie sich dem Ackerbau widmen werden, . hier' durchgereist. Die meisten Manner hatlen-.in der preußischen Armee gedient.' Es befand sich ein Reservist darunter, welche seine Militärmütze auf hatte. Fast Alle-waren im Besitze eines kleinen Kapital's, 'ohne Zweifel von milden Gaben stammend ; denn' wo sollten Ersparniffe herkommen?"' ' j JHBM ) 41 Park Row Times" Building). . New York. . Attzcigett-Ägentlir. mmmmkim von Indianapolis, Ind-, ist eine einheimische Jnstttution. welche auf Unrattei kchkeit und Se:echtigkett gegen Aedkrmann hofiTt tft. Wegen näherer Jn'ormation und Prosvekte wende man sich brieflich cd r ersönlich cn die Office von Geo. W. Akseph, Spezial.Agent, 70 Ost Marterst, aße, Indianapolis, Ind. Manhood : Hon Lost, Hon Restorei jnat pTjblished, & new edltion on Dr. Cnlverweir Essay on the radical eure (without xnedicine) of Spkbmatoerhosa. or Serninal Weakness, Involtintary Serninal Lossea, Impotcnct, Mental and Physic&l Incapacity, Irnpedimente to Mtrrlage, etc.; also Consttmptioh, Epilepst and Fit, indneed by self-indalgenc or sexual extraragance, &c. j3 Price, in a aealed enrelope, only six cenU. Th celebrated author, in thia admirablo Essay, clearly demonstrates, from a thirty years. soccessful practice, that the alarinlng cousequenecs of aelfabusa xnay beradically cured without tbe daogeront nse of intdrnal medioino or the appli. cation of the knife; pointing out a mode of eure at once simple, certain, and effectnal, by means of which erery snfferer, so matter what hia con dition xnay be. xnay eure himself cheaply, priyatelyand badicaxxt. . ' Ki.'-TWa Lecture ahonld be in the hand o en. ; ; youth and erery man in the land. SeuC under seal, in a plaln enyeiope, so any aderess, pon-paui, on reeeip ipt of aix centa or two poat atamps. Addresa: . he Culyerwell Medical Co., Ho. 41 Ina Street, box 4586, Kew York, N. Y. " ' Die befte Zeitschrift- halte sie. Schön illustrier - . SS. Jahrgang. , . ' . : . Der , . Sciontific American. Xtt Scie-tific American ift ein Wochenblatt von IS Seiten, schön gedruckt und ! eich illustrtrt, berichtet über die neuesten Erfindungen 'und über die Fortschritte in unst und Wi 'enschaft.. bringt Berichte üder LandmiNhschast, Obstzucht, Naturmissen schabt,. Geologie Astronomie usw. Preis ZZ.A) per Jahr, 1 1.60 für 6 Monate, einschließlich Porto. Rabatt für Agenten. Einzeln Nummern Z0 St. Remttation per Poftan roeisungan!unnCo.,HerauSgeber,Z7ParkRoV,N.D. Gtä4-t4-o Wir besorgen amerikanische und parenrr. ausländisch Ptnt und hbn darin ZSjhrige Erfahrung. Patente erden u billigen Bedingungen besorgt. Da in dem ScientificLmerican alle durch un erworbenen Patert bekannt ge macht werden, so ist da bei der großen Cirkulation deß Biarres von großem onetl. Auf Verlangen untersuchen wir in jedem Falle k,. fte nfrei, ob ein Patent erlangt werden kann der Nunn & Co., 37 Yark Ney, Nrv Ok. Zweig. Office, Ecke F und 7. Str., Washington, D. C.
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