Indiana Tribüne, Volume 2, Number 33, Indianapolis, Marion County, 27 March 1880 — Page 3

I n d tan a T r i b tt n c."

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Kirche und $taat.

Die Zukunft der Republik und ihre Sicherheit ist jedenfalls von denjenigen dunkeln Mächten bedrobt, welche die Freiheit, Aufklärung und Volksbildung als ihre Feinde betrachten. Eine wahre Republik oder Volksherrschaft kann nur auf der Intelligenz und Bildung, sowie der vollsten Freiheit des Volkes ruhen. Es ist namentlich der Jesuitismus, welcher die katholische Kirche beherrscht und die Freiheit des Staates vergiftet. Der ge genwärtige Kampf der französischen Ne publik gegen den Jesuitismus .hat die G:fahren aufgedeckt, welche der Republik durch den Einfluk des Jesuitismus auf die öffentlichen Schulen und auf die.Vevölke rung des Landes drohen. Auch in Ame rika drängt der Jesuitismus immer mehr vorwärts; nach dem Grundsätze, daß, wer die Erziehung und Schule des Landes con trollirt. sich auch die Herrschast des Landes für die Zukunst sichert, bekämpst die rö mische-katholische Kirche das ächt demo kratische Freischulensystem des Landes. In Massachusetts, New York. Kentucky haben die katholischen Priester undBischöse offenen Krieg gegen die Freischulen, als die Höhlen der Sünde und der Verbrechen erklärt, sie haben den katholischen Eltern, welche ihre Kinder in die öffentlichen Frei schulen sandten, die Sakramente, die letzte Oelung und das Begräbnis verweigert. Die katholische Kirche hat sich namentlich mit der demokratischen Partei associirt und sucht dadurch öffentliche Unterstützungen für ihre Priesterschulen und Kirchen zu er langen. In der demokratischen Herrschas New ZZorks hat die katholische Kirche die reichsten Unterstützungen aus dem Stadtschätze erhalten. In Louisiana ist die demokratische Regierung sogar so weit gegangen, die sämmtlichen Freischulen unter die Controlle der katholischen Prie ster zu stellen ; natürlich liegt es im In tereffe der katholischen Kirche, für die demokratische Partei zv wirken, um durch dieselbe ihren Einfluß und ihre Macht zu vergrößern. Wer Buckle's tressliche Geschichte der Civilisation gelesen, ist auch zur vollen Ueberzeugung gelangt, daß in allen Ländern in denen die katholischeKirche herrscht Armuth, Unwiffenheit und blinder Aberglaube, keine Spur von Civilisation, Bildung und Wohlstand zu finden sind. Man blicke nur auf Irland, Spanien, die Staaten in Central- und Südamerika u. s. w. Die katholische Kirche ist überall, wo sie die Herrschaft erlangt hat. die Propaganda für Unwiffenheit, Aberglauben, Armuth und Verbrechen gewesen, und nur in solchen Ländern, in denen die katholische Kirche keinen festen Fuß gefaßt, hat die Wissenschaft geblüht und die Civilisation Fortschritte gemacht. Dieß sind geschicht liche, unleugbare Thatsachen. Die katholischen Schulen halten den Katechismus für die Hauptsache. Hat doch selbst der Kardinal Cullen offen bekannt, daß zuviel Erziehung die Armen unzufrieden mit ihrem Loose machen würde, während der Glaube sie jedes Loos der menschlichen Erniedrigung ertragen lehrt. Die katho lische Kirche äußert hier eine politische Macht, wie sie leider von den Meisten nicht erkannt ist; sie beherrscht die Preffe und man staune hat selbst die Amerika niscke Encyclopädie" so rcvidirt, daß alle darin früher befindlichen Artikel gegen den Jesuitismus, gegen den Syllabus, die Jnfallibilität u. f. w. theils ausgelaffen. theils in günstigem Lichte dargestellt sind; also auch die Wiffcnschast muß sich vor der Macht der katholischen Kirche in einem freien Lande beugen ! Eugenien'S Ncisen. Eine traurige Reise ist eS, zu der sich d'e unglückliche Ex-Kaiserin Eugenik, einst die mächtige Beherrscherin Frankreichs und Königin im Reiche derMode rüstet. Unter den Reisen, welche während ihreS Wechsel vollen LebenSlauseS berühmt wurden sind besonders sieben hervorzuheben. M- . n . m r . . mr r r -jvu ieie war iöou, als ite in Ge sellschaft ihre? Mutter nach Paris eilte. um die in 186 begonnene Bekanntschaft mit Ludwig Napoleon, zu erneuern. Es war dies eine Reise, auf die sie sich hoff nungsvoll begab und die für .sie auch später den erwarteten Erfolg hatte. Die nächste Reise, die sie machte, ging nach Madrid. Als Kaiserin besuchte sie ihre Mutter und wurde inMadrid in der grob artigsten Weise gefeiert. r Die dritte merkwürdige R eiseEugenien'S war die nach Egypten zur Eröffnung deS Suezcanals in 1863. Ihr Gatte fland

damals als mächtiger Monarch da, allein er hatte dennoch nicht den Muth das Land

zu verlaffen. Unter den Fürstlichkeiten, die Zeugen der Eröffnung des Suezcanals waren, wurde der französischen Kaiserin am meisten gehuldigt. Die nächste Reise führte sie ins Exil. Am 3. September 1870 hatte sie verkleidet, im Dunkel der Nacht, von Zittern und Bangen ersüllt, dieTuilerien verlaffen. Ihr Gatte befand sich in der Gefangenschast und ihr einziger Sohn irrte ziellos in Belgien umher, Mitten in die Nacht des Exils und ihres Wittwenthums'fiel in 1873 ein Lichtstrahl. Sie hatte den Entschluß gefaßt, unter den fürstlichen Töchtern Europa's eine Gattin sür ihren Sohn zu suchen, und begab sich deshalb nach dem europäischen Continente, Ihr Sohn besuchte als fahrender Freier die nordischen Höfe, während Eugenie selbst den Habsburger Hof einen Besuch abstattete. Die Werbungen hatten keinen Erfolg. Ihr Sohn suchte nun auf dem Schlachtfeld den Schmerz ob der mißglück ten ffreiersfahrt zu veraessen und fiel im Zululande unter den Wurfaeschossen der Wilden. Noch hatte sich die unglückliche Mutter von dem furchtbaren Schlage nicht erholt, als die kindliche Pflicht sie an das Sterbebett ihrer Mutter nacy Madrid rief. Sie kam zu spät, um ihrer Mutter die Äugen zuzudrücken, nun rmiei t ncy ts. . m )i . r r I für eine neue traur ae 55abrt nack der , i i Stätte, an der am 1. Juni 1879 ihr ein. ziger Sohn sein junges Leben aushauchte. Es ,st ihr Verlangen, den Jahrestag jenes rr 'IT v jefl 11 . . I relgni nes an oer ungtuasnaile zu verleben. Bei der Rückkehr vom Jululande wird die moderne Niobe auch in St. Helena weilen. So wird dennEugenie thränenlos vor Schmerz und niedergedrückt vor Kummer an den Stätten weilen, wo der erste und der letzte der Napoleoniden ihr Leben ausgehaucht haben. LcbenSmittclVerfälschung. Ein Bundesgesetz gegen dieVerfülschung von Lebensmitteln wird wahrscheinlich in der jetzigen Eongreßsitzung angenommen werden. Während im Deutschen Reiche die Reichsgesetzgebung volle Eompetenz über diesen Gegenstand wie über das Gesundheitswesen 'überhaupt hat, ist die Gewalt des Eongreffes, abgesehen von den Territorien und dem Distrikt Columbia, wo sie unbeschränkt ist, nur aus seiner Gewalt über den Handel zwischen den Staaten und. mit dem Auslande abzulei ten. Folgewerse beschrankt sich der rm Congreffe jetzt vorliegende Entwurf aus den Distrikt Columbia, die Territorien, die aus dem Auslande eingeführten Waa ren und auf den zwischenstaatlichen Han del. Auch in dieser beschränkten Ausdeh nung werden die Bestimmungen des Gesetzes . eine höchst wohlthätige Wirkung ausüben, vorausgesetzt, daß sie vollzogen werden, was allerdings ohne freiwillige und thätige Mitwirkung des Publikums nur theilweise geschehen wird. JnDeutsch land bestehen zu diesen Zwecken in manchen Städten Vereine, die durch von ihnen angestellte Cheniker, Waaren untersuchen lasten, das Ergebniß veröffentlichen und unter Umständ:n Criminalverfolgungen gegen Schuldige veranlassen. Das Bei' spiel verdient Nachahmung. Der im Congreffe vorliegende Entwurf ist von dem betreffenden Ausschusse bereits genehmigt und dem Congreß empfohlen worden. , Er enthält strenge Verordnun gen zur Regulirung des, Handels und ver fügt empfindliche Strafen für Personen, welche Nahrungsmittel verfälschen oder verfälschte Nahrungsmittel verkaufen. . . Mit der Bill ist dem Congreh zugleich ein Bericht vorgtlegt worden, worin eine große Anzahl von Verfälschungen beschrie den ist, von dcnm . wir einige der interes santesten hervorheben wollen. Kaffee und Thee werden mit am häufigsten verfälscht. Sechs Packete Kafee. welche in Baltimore gekauft waren, wurden untersucht und es fand sich, daß in j:dem einzelnen dieMehr zahl, in manchen zwei Dri tel der Bohnen aus künstlichem Wege gefärbt worden waren. EineAna.yse des Farbstoffes nach dem Brennen ergcReberreste nonChromgelb, phosphorsauremCalcium und sche selsaurem Balyun. Das Comite sagt. daß diese Färbung desKaffeeS ganz öffent lich betrieben wird. Die dadurch erzielte grünlich glünzendt Farbe erhöht den Marktwerth beträchtlich und der Profit ist daher sehr bedeutetd. In der VerfälschLng deSTHeeS übertref fen, nach der Meiiung des Comites, die Amerikaner noch di, als Fälscher verruse nen Chinesen. Th, welcher in Wash ington als guter .Eunponder"Thee ver

eaust worden war, erschien unter dem Mikroskop als fast zur Hälfte aus Berli ner Blau bestehend. Es war eine Com Position, welche nur genug Thee enthielt,

um einen Theegeruch zu erzeugen. In Oleomargarin, wovon in den Ver. Staaten im Jahre 1878 90,000.000 Pfund angefcrtigt worden sein sollen, fand man Fungi. lebende Organismen und Eier, welche denen des Bandwurms ähnelten, Ein Chemiker im Westen fand unter vier zehn Proben von Zucker und Syrup 12, welche giftige Substanzen enthielten, Von 100 Fäffern Zucker, die kürzlich in Chicago verkauft wurden, sollen 99 ver fälscht gewesen sein. Candy wird häufig mit'erra alda", einerArt weißem Thon, verfälscht, und L'qucure enthalten nicht selten' giftige Chemikalien. Die Liste ist noch lang, aber wir wollen uns mit den angeführten Beispielen begnügen. Maine'ö neucs Temperenzgesetz. Die ganzen Jahre her haben die Temperenzler mit Stolz auf die Errungen schaften ihrer Partei im Staate Maine verwiesen. Neal Dow, der berüchtlgtc Kaltwasser.Apostel, hat es in diesem MusterVankee.Staate so wett gebracht, dab alle Wirthshauser verboten wurden und V V!. O .L.IIAi!M kMiiiAiAM kmV I vav uic uuuimmuii u ..v,.. "." Atatzaelranlen ganzttcy unlerorulll waro. - I Die. Berichte des Jnlandsteuer.DepartementS vermerken, dak lm vorigen Jahre

nur 6 oder? Jak (Barrels) Bier rnMaine faltigkeit der Unterhaltungsstoffe mit den iI.ahI .V a t OD mm m V fr. ilw r w i pi nrr i. m r

ucviuuz tvutvctt. uiu muu uic tlsttten ansieht, so sieht das sur die Tem perenzler ganz gut aus. Wer jedoch tiefer blickt, der weiß das beffer.-Paragraph 11 herrscht auch in Maine. Komisch lautete übrigens wahrend der letzten Wirren der Bescbl, die Wirthschafien undSchenklokale m auüuiiu zu umliefen, k w vcjiuui cw a . .. : s j. r: .c cm:- v: ff Ai Augusta plötzlich zu Wirthschaften und Schenken kam, war jedenfalls em Räthsel, denn das Ausgeben von Lizensen für solche Wohlthatigkelts.Anstalten war nach den Staatsaeieken strena Untersaat. Dak in I U I . Maine das strenge.Tcmpcrenzgesktz in jeder 7Ni( tovYfof tnitrh ((fictnf hrifi nnift vv vi. ty wm.wv, iviiii iivuxij MMuy den Temperenzlern und der Gesetzgebung klar geworden zu fein, denn Letztere, hat das anscheinlrch unmögliche fertig gebracht und das strenge Temperenzgesetz noch vu schärft. Das bisherige Gesetz verbot dieWirths. Häuser, weshalb man allenthalben ClubHäuser errichtete; da das Gesetz es untersagte Schnapps zu verkaufen, so wurde er verschenkt und der dankbareDurstige zahlte nur seine 15 Cents oder seinen Quarter für das Glas Wasser, wag daneben stand. Das neue Gesetz verstopft aber jed-s Loch und versperrt jeden Ausweg. Clubhäuser werden als Geme'mschäden erklärt und unterdrückt. Wer Spiritussen verschenkt oder traktirt, macht sich eines Criminalverbre chens schuldig ; wer aus der Straße oder in seinem Hause betrunken gefunden wird, wandert aus 30 Tage ins Gefängniß, und wer im Wiederholungsfalle betroffen wird, deffen Strafe wird verdreifacht. Wenn jetzt nicht in Maine die Tugend Hütten baut und dasLaster ausstirbt, dann lst an der Menschheit Hopfen und Malz verloren. Ein altes Kirchenlicht brennt mit der jungen Frau eines andern Mannes durch. Das sonst so ruhige Oertchcn Rowlands an der Konesdale Zweigbahn der New York, Lake Erie und Western Eisenbahn, ungefähr' fünf Meilen von Lackawanna dieses Staates gelegen, befindet sich in nicht geringer Aufregung über das plötzliche und geheimnißvolle Verschwinden zweier daselbst wohlbekannter Persönlich leiten. Vor. einigen Tagen verschwand Wm. Kirkam Dekan und, Aeltester der Union Church in Lackawanna, welcher bisher als einer der redlichsten Männer der Umgegend gegolten 'hatte, und sich ' einer Familie von Kindern und ' Kindeskindern erfreute. Einige Tage vor seinem Ver schwinden hatte er sein Pferdegespann verkaust mit der Aeußerung, daß er daffelbe. wohl nicht mehr gebrauchen würde. Bald nach seiner Flucht .wurde es ruchbar, daß er in letzter Zeit der jungen -Frau des Ernest Baugnier, welche in seiner Nachbarschast wohnte, eine ungebührlich große Aufmerksamkeit gewidmet hatte. . Frau Baugnier welche seit einiger Zeit, die Ursache vieler häuslichen Zmistigkeiten in der Kirkham'schen Familie gewesen war, verduftete nun eben zu ungefähr derselben Zeit, wie ihr alter Verehrer und man wird in der Annahme, daß Beide zusammen da Weite suchten, wahrscheinlich nicht fehlgehen.

Was ist Esprit. Eines jener FremdWörter, die sich in unsere deutsche Sprache eingebürgert und ihr Bürgerrecht insofern einigermaßen verdient haben als wir in

unscrer reichen Muttersprache kein Wort finden, welches den dadurch repiäsentirten Begriff vollständig deckt, ist Esprit." Run fragt es sich, was ist denn eigent lich Esprit? Diese Frage ist nicht so schnell beantwortet, als sie gestellt ist. Um das, was der galante und witzige Franzose mit diesem einen Wörtchen sagen will, auf Deutsch auseinanderzusetzen, müssen wir etwa wie folgt anheben: Esprit nennen wir jenen liebenswürdi gen Champagnerschaum des Geistes, der wie ein neckischer Kobold Alles entfeffelt und mit sich fortreißt. Er ist die Quinteffenz einer freien, umfaffenden Bildung. gepaart mit geistiger Elasticität und Eleganz oer spracye. uisprti t weniger eine den praktischen Zwecken des Lebel.s entsprecherde Gabe, als vielmehr ein Luxusartikel, eine Eigenschaft, welche est im Salon ihre volle Bedeutung und Aner kennung findet. Es ist jener prickelnde. scheinbar vbttflächllch und dabei doch Tiefe und W'ssen verrathende Convelsationston. Wie der Schmetterling von Blume zu Blume flattert, so berührt der Esprit in fliegender Eile alle Gebiete der mensck st r w ri v. . i . ' Tk uajen Vöquqis uno eoanienwell, )tuni, NgeNe. mvun Aa L nbne sick iedock J- l r - 1 1 - - - , l - , -,.- ! A l monoton in eines derselben zu vertiefen. Er charakteris'rt sich durch jene Mannig. uDcrraiajcnoncn 'envungen, tens vmr leuchten des Witzes, das Lächeln deS &; mOr und das Kosen des tiefen Gefühls. Wer Vieles bringt, wild Manchem Etwas bringen sagte Göthe, und dies ist nun die Eigenthümlichkeit des Esprit, daß er so unendlich vielseitig und produktiv ist, daß . . . .. er 0 öuic Töne anzulcylagen versteht, o e dann, wenn auch nur leise berührt, fort. klingen und ost eine wunderbare Harmonie iu dem' Gemüthe hervorbringen. Dt? Gelehrte, welcher mit strengem Ernste sich ; s,,s,?,n,t? nhnnrmtea (9,he V t W 'UJJJ-w der Wiffenschaft vertieft, wird selten Est. i .k?.. w!f :t Xp Ot N . yill Ut.IJCII, lülll lyill VUlUf IIUS KIC, UU zuscharfe Denken die leichtere Sinnesart verlorengeht. Hingegen werden wir ihn , bei Poeten und Künstlern häufig vertreten finden. Von außerordentlich hinreißender Wirkung ist er aber bei der Frau. Zeich' neten sich ja die meisten jener weltberühmt ten Frauen, welche jedes Mannerherz in unzerreißbare Feffeln zu schlagen vcrstan den, wie z. B. die Pompadour, mehr durch Esprit, als durch Schönheit aus. Das Jlunkerophon, die neueste amc rikanische Erfindung. Unter diesem Titel böbnt die .Köln. Ztg.": Das in der Überschrift genannte Instrument hat in der letzten Zeit so oft und mit so vielem Erfolge gearbeitet, daß eine nähere Be schreibung desselben nicht unangemessen erscheint. Es besteht aus drei Theilen, dem Körper und den beiden Anhängen. Den Körper bildet ein Telegraphendraht, der von New Vork nach Europa geht, mit den üblichenTelegraphen an beiden Enden; mit der amerikanischen Seite deffelben steht ein Reporter des New York Herald" in Verbindung, mit der europäischen eine Nummer des Figaro" oder der Times." Der Apparat arbeitet auf jene einfache Weise: der Reporter flunkert, der Telegraph telegraphirt, der .Figaro" phont," und das ganze heißt Jlunkerophon. Wie das Krähen des HahnS den Löwen schreckt, so klingt daö flunkerophönische Geschrei mißlönig ' in den Ohren . der Besitzer von Gaöfabriken : aber wie der Löwe trotz seiner Jdiosynkräfte der stärkere bleibt, so leiden auch die Beleuchtungsgesellschasten keinen weiteren Schaden, als eine vorübergehende Nervenverstimmung. Sehen wir unö die Leistungen . dieses Instrumentes etwas näher an, so finden wir gewiffe stets wiederkehrende Eigenthümlichkeiten, die offenbar daraus deuten, daß der Erfindung noch die Mängel der Neuheit anhaften. Seine Depeschen beginnen stets mit Mr. Edison", und haben" augenscheinlich die Absicht fortzufahren : hat etwas' erfun den." Ehe'' es aber dazu gelangt, geräth eS rn'S Stottern, und statt deS erwarteten Schlußsatzes brmgt . es die intereffante Nachricht:, Mr. Edison hätte beinahe etwas erfunden. . Leadville wird vom 1. Juni an von Pueblo aus mit der Eisenbahn zu erreichen sein. Die , Denver und Rio Grande-Eisenbahn-Gesellschaft betreibt den Bau der Strecke mit Rührigkeit ; die Gradirar beiten werden am 1. Mai . vollendet, sein und diese langersehnte, höchste Bahn in den Ver. Staaten geht rasch ihrer Bollendung entgegen.

I. H, Vatcs, 41 Park Row (Times" Building. New Jork. Attzcigctt-Agctttttr.

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