Indiana Tribüne, Volume 2, Number 28, Indianapolis, Marion County, 21 February 1880 — Page 3
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,Xuä) in ker Republik ! I - Fs.dem schweizerischen Canton llri schr,t man der Tagwacht" : ?otz allenSchönsärbereien tauchen eben bf immer wieder und zwar von rejpefjoler Seite Klagen aus über die BeHandang der armen Arbeiter an der Gotthard bahn. Kürzlich las man, wie ein Verunglückte? sogar in eine ungeheizte Arrestzelle geworfen wurde. Jetzt schreib: ein Korrespondent dem Vaterland" : Das Traurigste bei diesem wie schon ähnlichen Fällen ist der Umstand, daß gar nicht dasür gesorgt ist, den armen Verun glückten vermittelst Fuhrwerk oder Kran kenwagen schnell ärztliche Hülfe' zu bringen, trotzdem daß man den Arbeiter von ihrem eringen Lohn 3 pCt. für die Kran Nnkasse zurückbehält. So geschah es denn, daß erwähnter Verunglückte von Morgens früh bis Abends 6 Uhr, als er den Geist aufgab, ohne ärztliche vülfe aus dem Schrägen liegen mukte. Es ist unerklär lich, warum man nicht aus der Mitte der Vaulinie, etwa in Sistkan, ein Arbeiterspi tal eingerichtet mit einem hier stationirten Arzt, statt in Schwyz. Es wäre wirklich angezeigt, daß man von Oben ein wachsames Auge auf solche Uebelstände hätte, auch dasür sorgte, daß die armen Tröpfe, im Unolücke als Menschen betrachtet und behandelt würben." Es ist traurig und beschämend für die Republik, daß man so etwas den Behörden erst noch sagen muß und noch trauriger wäre es, wenn diese Worte umsonst gesagt würden, wie bis jetzt fast immer An der Zeit wäre es ferner, demUnwesen derAuszahlung in Bons" ein Ende zu machen. Darüber schreibt der erwähnte Korrespondent: Diese Billets, die den Arbeitern an Zahlungsstatt täglich auf dem Platze aus gegeben werden und dazu dienen sollten, die Wirthe, Kost-und Logisgcber zu be-
zahlen, werden weder im Handel noch im Verkehr angenommen, weßhalb ein jeder Inhaber darauf angewiesen ist, sie bis zum ' Tage der Einlösung auf dem Unternehm ungsbureau zu behalten und zwar mit ei nem Abzug von 2 Prozent für angebliche Burecukosten. Das Erbaulichste an der Sache ist aber, daß, wenn' zum Beispiel eine arme Frau oder ein dürstiger Logisgebe:, mit eigener Einschränkung einige Arbeiter logirend, die im Verkehr gänzlich unbrauchbaren Papiere 4 Wochen zusammenlegt, in der Hoffnung, am Einlösungstag baar Geld dasür zu erhalten, dann am genannten Tage ihm auf dem Bureau ein Dri'tel oder mehr von den'Bonds, zurück geschoben werden, mit der Bemerkung, daß die und die Nummern erst am nächsten Einlöwngstag. also 4 Wochen spater, ihre Einlösung finden." Gibt es denn kein Gesetz und keine Nich ter, die dem Arbeiter zur baarcnBezahlung seines sauer verdienten Lohnes verhelfen? Schützt die Republik wirklich nur das Eigenthum und den Diebstahl der Großen. Die Seclöwen müssen gehen!" Aus San Francisco schreibt die dortige Abendpost" : Das Volk von Calisornien ist einig in der Ansicht, daß die Chinesen - gehen müssen, wenn man auch leider noch nicht weiß, wie und wann. Um so mehr Aussicht ist vorhanden, daß demnächst an dere Bewohner unseres Staates gehei müssen, die leine neuen Einwanderer, son bern ohne Zweifel die Urbewohner unserer Küste sind. Ihre Vorfahren haben hier gehaust, ehe Jrancis Drake an unserer Küste eine nordöstliche Durchfahrt nach dem atlantischen Ocean suchte, ehe Juni pero Serra das Kreuz in San Diego auf pflanzte, ehe Juan Crespi die Bay von San Francisco entdeckte. Wir meinen die Seelöwen von Seal Rock, die demnächst dem Weltcroberungstriebe der kaukasischen Race zum Opfer fallen werden. DerRuf: .Die Seelöwen müssen gehen !" ist von unseren Fischern schon ost erhoben worden; in jeder Sitzung der Staatsgesetzgebung -sind die Schandthaten der Robben enthüllt worden, aber bisher hat das Gesetz sie be schützt. Gestern jedoch hat die Assembly mit 53 gegen 12 Stimmen beschlossen, die sen Schutz aufzuheben und sie für Vogelfrei zu erklären, und der Senat und der Gouverneur dürsten sich dieser Ansicht anschließen. Uno eine derartige Maßregel ist sehr vernünstig, denn es ist Thatsache, daß die Seelöwen unserenJischern die gefährlichste Concurrenz machen. Daß man sie bisher beschützt hat, verdanken sie dem Einflüsse von Mr. und Mrs. Shoddy, deren Spa-
zierfahrt nach dem Cliffhause sie unterhalb
ender machten. - Wenn der Widerruf von Section 499 des Strafgesetzbuches zum Gesetze erhoben wird, so kann man sich wohl darauf gefaßt machen, daß unsereFischer einen förmlichen Kieuzzug gegen die Bemohner von Seal Rock unternehmen. Der Abgeordnete Garibaldi ist der Urheber der Bill, und er wird ohne Zweifel mit seinen italienischen Rothhemden zum Kampfe gegen die Mee-' resungeheuer ausziehen; selbst dem alten Ben Butler," dem würdevollsten und pro minentesten der Robben, dürfte kein Pardon gewährt werden. Manchem Clisf hausbesucher aber wird das Schicksal der Thiere nahe gehen, und wie der Dichter des Ftkehard" den letztenJchthyosaurusverherrlicht hat, so dürfte sich auch einst ein calisornischer Poet finden, der das schwerwüthige Lied von dem letzten Seelöwen aus Seal Rock singt. Der.Kladderadaisch" vordem Strafrichter. Zwei der Gelehrten des Kladde radatsch", der Redakteur Ernst Dohm und der bekannte Illustrator William Schorz, hatten sich auf die Anklage derVeleidigung des Fürsten Bismarck zu verantworten. Es bandelt sich um zwei Bilder in No. 35 und 3G des Kladderadatch- vom 2. und 3 August vorigen Jahres. Das erste Bild trägt die Ueberschnst : Alles schon dage wesen" und die Unterschrift Saturn verzehrt seine eigenen Kinder, um ihnen den Vater zu erhalten." Das Bild zeigt in sitzen derFigur die Gestalt Bismarks. Saturns ; daneben steht eine Schüssel mit Errungenschaften", aus welcher Saturn ein Anzahl Kinderfiguren verspeist, welche die Aulschrist tragen : Maigesetze, einjäh riger Etat, Zivilehe, Finanzhoheit." . Das zweite Bild trägt die Ueberschnst Märchenhaftes" und zeigt die Figur des Fürsten Bismarck, welcher mit der Peitsche ausgerüstet ist und einen Esel am Zügel führt; letzterer ist mitPetroleum-,Tabaks steuer :c. bepackt, an der Erde neht man ein Häuflein Gold und unter dem Bilde stehen die Worte : Tischlein decke Dich, Esel strecke Dich !" - Durch beide Bilder hat sich Fürst Bismarck beleidigt gefühlt und den Strafantrag gestellt. - Beide Angeklagte bcstritten die Absicht der Beleidigung. Die Haltung des Kladderadatsch" sei seitJahren eine solche, daß Fürst Bismarck nicht durch ein dcrartigesBild an seinerEhre und seinemWohl behagen Einbuße erleiden könne. Ein der artiger Angriff aus eine einzelne Seite der Thätigkeit des so vördienstvollen Reichs kanzlers, welche von vielen SeitenAngriffe ersahre, könne nicht als Ehrenkränküng aufgefaßt werden. Saturn habe nach dem Mythus seine eigenen Kinder aufgegessen; Fürst Bismarck sei derjenige, der verantwortlich zu machen sei sür " alle Acte der Negierung, und es sei doch eine bekannte Thatsache, daß eine große Menge der von ihm gegebenenGesetze von ihm selber wieder zurückgenommen werden sollen. Diese bekannte Thatsache sei in dem ersten Bilde symbolisch dargestellt.' Das zweite Bild lehnte sich an ein allbekanntesMärchen an, das in demGnmm'schen Kindermärchenbuch enthalten sei. Der Eiel sei der Staat, der die Steuern trägt, zu deren immer größere Hergabe ihn der Reichskanzler anhält. Angell. Scholz interpretirte das Bild noch dahin, daß in der Darstellung der Figur des Fürsten Bismarck eine Beleidi gung nicht liegen könne, da derselbe nicht als Eseltreiber", sondern als ein Mann hergestellt sei, dem nach dem Märchen eine gütige Fee diesen Esel schenkte." Staatsanwalt Schütz: Nach der Sage habe Chronos oen eigenen Vater enthront. und um nicht selbst basSchickjal zu haben, habe er seine eigenen Kinder verschlungen. Deshalb gehe aus der Darstellung des Kladderadatsch" hervor, daß Fürst Bis marck seme eigenen Schöpsungen wieder verzehre, damit ihn diese Schöpfungen nicht verzehren, d. h. also dem Fürsten Bismarck werde imputirt, daß er das In teresse seiner Selbsterhaltung den Jnteres sen des Staates voranstellte. Darin liege der Vorwurf einer Pflichtverletzung und deshalb involvire die Darstellung eine schwere Beleidigung. Das zweite Bild dringt zum Ausdruck daß sür den Reichskanzler das Deutsche Reich nichts weiter als ein Esel, der zum Geldmachen angetrieben und der deßhalb mit der Peitsche arg traktirt wurde. Schwerer halte er die Beleidigung des er sten Bildes, wenn er auch zugebe, daß im mer noch eine, gewisse Ueberlegung dazu gehöre, um die Beleidigung heraus zu sin den. Der .Kladderadatsch" umkreise den
ganzen Erdball und diese weite Verbreitung sei das erschwerende Moment. Er beantragte deshalb gegen jeden der Angeklagten 500 Mark Geldbuße eventuell 50 Tage Haft. Der Gerichtshof Vorsitzender Direktor Lüty erkannte nach einstündiger Berathung ausFreisprechung wegen desSaturn bildes, glaubte aber in der . Totalität des Eselbildes eine Tendenz erblicken zu sollen, welche den Reichskanzler lächerlich machen soll und verurtheilte jeden der beiden An geklagten zu 200 M. Geldstrafe eventuell 20 Tagen Haft. Das'Neucste von der Sonne. Auf der Sonne herrscht gegenwärtig eine schon längstz nicht mehr an ihr beobachtete Thä tigkeit. Die Ruhe, in der sie sich seit eini gen Jahren 'befand, scheint zu Ende zu sein ; denn während bislang ost Monate vergingen, ohne daß das bewaffnete Auge etwas allf ihrer" Oberfläche zu entdecken vermochte, ist seit dem Ende des vomen Jahres fast kein Tag ohne die bekannten Flecke gewesen, und es ist ein ebenso anziehendes wie belehrendes Schauspiel, die stetigen Veränderungen derselben in Zahl, Lage, Größe und Gestalt zu verfolgen.
Namentlich geben die Wanderungen der selben über die Sönnenscheibe von Ost nach West eine unmittelbare Anschauung von dem Vorhandensein einer Axendreh ung unseres Centralkörpers und von der Dauer derselben, die beiläufig 25 Tage in Anspruch nimmt. Beispielsweise wurden in Frankfurt am 11. Janur Mittags zwei Flcckengruppen auf der nördlichen. Halbkugel der Sonne beobachtet, in der einen ein großer Dop' pelkern in gemeinsamem Hose mit einem kleineren Fleck außerhalb des. letzteren, in der anderen Gruppe drei deutliche Flecke, umgeben von einer Schaar dunklerPunkte. Diese zweite Gruppe loste sich allmälig wieder auf und war am 16. nicht mehr vor Handen. In der ersten Gruppe war der außerhalb des Hoses stehende Kern , am 12. bereits verschwunden, dagegen war an diesem Tage auf der südlichen Halbkugel eine neue Gruppe von zwei größeren und mehreren kleineren Flecken zu sehen, die sicher am vorhergehenden Tage nicht cxi flirt hatten. Am 13. war die erste Gruppe bereits auf der Westseite der Sonne angelangt, der Doppelkern erschien vermöge der Perspek tive einfach nnd aus demselben Grunde war der vorher mehr oder weniger runde Hof von ovaler Gestalt. An diesen per spektivischen Verkürzungen tritt die Kugelform der Sonne in auffallender Deutlichkeit vor das erstaunte Auge. Die dritte, am 12. zuerst erblickte Gruppe, ruhte am 13. auf ganz hellemFackelgrunde, wie dunkle Inseln in wilder weißschäumen der Brandung, und war in dieser Umrahmung einem menschlichen Gesicht täuschend ähnlich. Vom 16. Januar an waren alle dicse Gebilde verschwunden, theils durch Auflösung zerstört, theils durch die Rotation der Sonne außer Sicht gekommen. dagegen waren jetzt aus der südlichenHemi sphäre zwei deutliche Flecken zu sehen, von denen der eine, anfangs ganz schwache, sich bis 19. Mittags zu einer ganzen Gruppe entwickelt hatte, während der andere, ein Doppelkern mit Hos in Begleitung mehre rer kleinerer Flecken, ohne große Verände rung zu erleidemZ bereits bis zum Rande der Scheibe vorgerückt war. Zu solchen Beobachtungen ist ein gutes astronomisches Fernrohr von ca. 3 Zoll Oeffnung erforderlich, aber auch aus reichend, und selbstverständlich stets mit dunklem Blendglas zu gebrauchen. Am besten ist es, das letzlere gleich am Ocular zu lasten, um nicht durch mögliches Ver gessen desselben die Augen in Gefahr zu bringen. Die Mitglieder des Physikati schen Vereins finden übrigens Gelegenheit zu persönlicher Beobachtung dieserErschei nungen, wenn sie sich an die vor Kurzem entstandene und über vortresfliche Jnstru mente verfügende astronomische Sektion desselben wenden. Folgen derKurzstchtigke it. In einem Bierlokale in München saß ein Herr an dem sog. dunkeln Tisch" im Gespräche mit einem Herrn begriffen und hatte eine Hand in Gestalt einer Faust auf dem Tische liegen. Da stand nun ein in der Nähe befindlicher Herr, welcher eine gerade bestellte Speise zu verzehren im Begriffe war, auf, und sticht mit der Ga bel in die daliegende Faust mit den höfli chen Worten: Sie entschuldigen, ist die .Semmel frei V Durch den lauten Weh schrei des Gespießten wurde er seinen Irr thum gewahr.
Vermischtes. Ausland. Berlin, 15. Febr. Der Reichstag
hat mit 154 Stimmen gegen 89, welche aus R. von Bennigsen fielen, den Grasen Arnim Bvitzenburg, einen Conservativen, zum P?äsidenten gewählt. Frankenstein, vom Centrum, wurde wieder als erster, und der Nationalliberale Hölder als zwei' ter VicePräsident eingeführt. London, 15. Febr. Laut einer Berliner - Depesche an den Standard" wird der Reichstagsabgeordnete Dr. Lasker eine längereReise durch die Ver. Staa ten machen. L o n d o n, 15. Febr. LautDcpcsche aus Berlin ist eine Allianz zwischen Deutschland, Oesterreich und England ihrem Abschluß nahe. Dublin. 15. Febr. Die beschäftigungLlosett Arbeiter dieser Stadt veran stalteten heute eine Demonstration und erklärten in ihren Reden geradezu, mit ihren Familien dem Verhungern nahe zu sein. L o n d o n, 15. Febr. LautDepesche aus Dublin wurde gestern Abend auf den Polizeirichter Arthur Creagh, zu Cerrahan, Cläre Counly, fünf Schüsse abgefeuert, während er in seinem Zimmer saß. Mr. Crcagh blieb unverletzt und feuerte wiederholt auf seine Angreifer, doch ohne Erfolg. Zwei verdächtige Personen sind verhastet worden. Madrid, 15. Febr. In der spaNischen Dupirtenkammer erklärte deute Canovas del Castillo, die Regierung werde die Petition der Mauren, daß Marokko unter spanischen Schutz gestellt werde, nicht annehmen und sügte hinzu, daß eine Conferenz von Vertretern der Großmächte, betreffs Marokko, wahrscheinlich in Madrid zusammentreten werde. London, 15. Febr. Die Herzogin Malborough theilt dem Mayor von London in einem Schreiben, indem sie sich zu dem Empfang von 2000 bekennt, mit. daß das Comite zur Verwaltung des von ihr gegründeten Unterstützungssonds ' sür 10,C00 Kartoffeln zur Ver Heilung an gekauft habe, um einer Hungersnoth im nächsten Jahre vorzubeugen. Das berliner - Oberlandesgericht (Kammergericht) hat auf die eingereichte Beschwerde der lönigl. Staatsanwaltschaft gegen den Beschluß des lönigl. Landesgerichts entschieden, daß die Anklage gegen die Reichstagsabgeordneten F. W. Fritz sche und W. Hasselman wegenBannvruchs zu erheben sei. Die besagten Abgeordnet ten werden von dem Kammergericht als hinreichend verdächtig" bezeichnet, daß ein Jeder von ihnen im Februar 1879 und in den folgenden Monaten bis zum 12. Juli 1879 in Berlin entgegen demAusweisungsverbot, welches das berliner Polizeipräsi dium aus Grund des Sozialistengesetzes gegen dieselben erlassen habe, mitKenntniß von dieserVerfügung dem Gesetze zuwidlr gehandelt hätte 'und daß wegen Vergehens gegen den 23 des Sozialistengesetzes ge gen die genannten Abgeordneten das Hauptversahren zu eröffnen und die Sache zur Hauptverhandlung vor das königliche Landgericht zu verweisen sei. Es handelt sich bei dieser Anklage bekanntlich darum. daß die. beiden Reichstagsabgeordneten ihren Sitz während der Reichstagssession im Reichstag eingenommen haben. Am 20. Januar hat der sranzösische Unterrichtsminister in der Kammer seinen Gesetzentwurf über den Schulzwang und über die Unentgelttichkeit des Volksschul Unterrichts eingebracht. Nach demselben Projekt soll der Schulzwang schon am 1. Januar 1831 beginnen und durch frlgende Gesetzesbestimmungen ermöglicht werden : in dem Falle, daß ein Kind vier Mal in einem Monate ohne genügenden Entschul digungsgrund von der Schule fern bleibt, soll der Vater vor den in jeder Gemeinde tagenden Schulrath geladen werden, wo ihm der Maire einen Verweis ertheilt, und ihn zur Beobachtung seiner Pflichten er mahnt. Im wiederholten Falle ist der Name des Vaters an der Thüre desStadt Hauses anzuschlagen mit Namhaftmachun seiner Nachlässigkeit. Beim drittens ec : ,3 kann der Vater gerichtlich zu einer Geld strafe von 15 Frcs. und eventuell bis zu 5 Sm SW m V Tagen Gelangn! verurioeilr meroen. um du Unentgeltllchkeltzu ermöglichen, sowie um alle Gememden mit Schulhausern zu versehen, ist ein Fond von 200 Millionen e . , rr ! . ot c v 1 1? . 1 Francs noigig. hjic ogeoroneiei, pm ler und Gen. beantragen, diese Mittel da durch auszubringen, daß Staatsgebäude,'
welche jetzt großmüthig für kirchlicheZwecke umsonst hergegeben werben, verkauft oder vermietbet würden. Natürlich schreien die klerikalen Blätter laut über dieses Projekt und behaupte", dasselbe gehe aus eine Be raubnng der Kircbe aus. welche doch nicht' den geringsten Besitztitel aus die fraglichen Grundstücke geltend machen kann.
RcichwcusS Hallt) S.W.Eckc Market NvbleSt. Meine Halle ist jeht eine der s onsten in der Stadt und bin im Staub gesetzt, sie für Concerte, Bälle, Unterhaltungen und für Vcreinszwecke bestens zu empfehlen. Die besten Getränke und Cigarren sind fleti an Hand. Phil. Rcilytvcw, llsblömt Eigenthümer. Manriee 'ZZöbrccht, JL,, scher Zsili.iia.Tzt;. Office: Noom H gleicher & Tharpe's Block Die HDÜSTRIAL UFE IATI0II von Indianapolis, Jnd, ;st eine ewh.'imiscte Instilvtion. welche auf Unrattei iichkeit und Ee echtigkot peqen Jedermann bosiit ist. Wegen näherer .n'0r Nation und Vivsrette wende man sich brieflich rd r ' eisönllch an die Osft.e von V,o. W. A srrh, Cpezial'Vgent, 70 Oft '.'arke'stiaße. Indianoroli?, Ind. Hei'imm Martens, Händler in 0il Cioths, Cretonnes, Rep9, Flain and Fancy Sliades anl Sliade Goods i 1 allen oiteu. Ganz besondere Aufmerksamkeit widme ich den Polstcrarbriten und der Anfertigung von L.ambrqum8, Cildand AVood Cornices and Curtains. AwningS, Zclte und Theertuche werden auf Bestellung unter Garantie angefertigt 32 Süd Meridian Straße. . I.lanliood; How Losi, How Reste jnst prölished, ft new editiern on Dr. Culverwell'a Essay on the radical eure (without medicine) of Spermatorbhcea. or beminal TVeakness, Involuntary Seminal Losses, Impotenct. Mental and Physical Inapacity, Impediments to Marriage, etc.; also C'onsumption, Epilepst and Frrs, indneed by self-indulgeuce or sexual extra vrgance, &c. ÄS" Price, in a sealed enyelope, only six cent. . The celebrated author, in this admirable Essay, clearly demonstrates, srora a thirty years' no cesssul practice, that the alarming cot ccqnenccs of selsabuse may beradically curd uithout tbo dangerous use of iuternal medicine or theappiication of the knife; pointing out a mode of eure at once simple, certain, and effectual, by meana of which every äusserer, no matter vhat bis coudition may Le, may eure Mmself cheaply, pri . yatelyand badically. J69This Lecture should be in the han da o every youth and every man in the land. Sent oder seal, in a plain envelope, to any address, post-paid, on reeeipt of six centa or two post Btamps. Address: 'The Culierwell Hcdical Co., l?o. 41 Ann Street, Box 4586, New York, N. Y. Die beste Zeitschrift halte sie. Schön illustrier. 23. Jahrgang. Der Scieutific American. Der Scie"tisic American ist ein Wochenblatt ron 16 Seiten, schön gedruckt und ?eich illuttltit, bericktet über die neuesten Erfindungen und über die Fortschritte in unst und Wi enschaft, bringt Verich'e üder Land wirthschaft, Obstzucht, Naturmissenscbast, Geclogie, Astronomie üsm. Preis $3.20 per Jahr, fi.ro für 6 Monate, einjchließi.ch Porto. Rabatt für Aaenten. Einzelne' Nummern 10 6t. Remitation rer Postan meisung anMunnCo.,HerauSgeber,?7ParkRoro,N.D'. ltrtirM,4tft Wir besorgen amerikanische und ausländische Patente und haben darin ZSjhrige Erfahrung. Patente werden ;u billi gen Bedingungen besorgt. Da in dem CcientisicAme man alle durch ul S erworbenen PaZerte bekannt e macht werden, so ist das bei der großen Cirkulation bei BlaiteS von großem Portbeil. Auf Verlangen untersuchen wir in jedem ZZalle to st e n s r e t, ob ein Palkttt erlangt werden kann oder nicht. Auch schicken wir Jedermann frei unser Hand, buch über Patentgesetze. CaveatS, Handelsmarken, und mit u. zu roelchenKosten dieselben erlangt werden. Mnnn & Co., 37 Park Row, Nett Jork. Zweig, Office, Sie F und 7. Str., Washington, D. Der Techniker. Jnternationalez Organ für die Fortschritte der Wissenschaft, Erfindungen und Gewerbe. Erscheint in deutscher Sprache, 12 Seiten stark, wit sie len Illustrationen am l. und 15. jeden Monats. Abonnemkntvreis $1.40 per Jahr, einschl efzl?ch Postgebühr. Einzelne Nummer 6 Cents. Probe.Nummer frei. Der Techniker kann von alle Buchhändlern und Zeitungs, Agenten bezogen erden. tt4rt4-Mf 4 DaS .Techniker Patent.Burean besorgt prompt und ziuverläsfiß amerikanische, deutsche und auswärtige Patente und Schutzmarken. Consultation, brieflich oder mündlich, frei. Der Führer des Erfinder, enthaltend auSfübr lich Anweisungen zur Erlangung ron Patenten, Ca veatS, Schutzmarken k wird auf erlangen gratis zu gesandt. Panl Goepel, Tryon Row, New York. Neue Deutsche Apoth eke . Von Jo8eplL Barthels, Ecke Delaware und MeCarty Straße. tT" Recepte erden dei Tag und Nacht forgfUtiz ngesertigt. lSottli
