Indiana Tribüne, Volume 2, Number 27, Indianapolis, Marion County, 14 February 1880 — Page 3
I n d i a n a T r i b ü n e."
A
Daö Vriefgeheimniß.
)le Berliner Äeituna" vom 1. Januar y j -m w v g lajmoi: . - ,Mk wissen, dak wlr Mit dem nachfol. , , I senden Artikel in ein Wespennest greisen uno oarum handeln.wkr nach dem Worte : ..-- i Doch wenn Du greisey, so greise fest i" ' .Dle Sache lst .nämlich die" wie eM diesmal in leiner Posse, sondern in einer ,eyr ernjlen Sache hecht: . , s Thatsache: Seit einigen Monaten geyen vier m Berlm eine Unzahl von
Paaeten und Brlesen den Adressaten auf-nnb
Sennen au. t5 mx dies zumeist PaSete und Bnefe MltDrucklachen,Manuscrivten, Papierproben u. s. w. Möglich, vielmehr wahrscheinlich, dab üdnUche Beobachtungen nicht im ganzen V . . 1 T X .u Y - r . en . I vrulilqen yinaj, vteueicyl nur m Preußen oder gar nur m Berlm gemacht werden. ... ,1. rage : Wer recht die Packete und -öriese aus k .. ,2. Frage; - Warum werden sie auf gerissen ? , ka i. iza :n ...j. t-r.u vorgekommen und wird immerorkommen. ...vi. -- ViJJ III UUlil LUUCL lil Ll II LU III U 1 I "daß ein schlecht oder gut verpacktes Packet ' im-Vostverkebr einmal besckSdiat wird. dak vielleicht auck einmal ein Blies durch ' ' - ll "O- " I - . 'I einen äußeren Zu all eine CouvertverleK.jr 1 . . v ung zeigt. eS ist aber auffäll a. dakdes iekt ankerst nn unrfnmmt. a m tmr. ry. ny..r ;hmiv vvMimrn I VW i MHV' l . mm 9 . ... I naruco. öoft tnern UJatretc linö iör ete mit Druck achen und Manuskripten verlebt ' ' I - l nnfnmm. - . itt ,.,ksik Verledung dkr Enveloppen tine gtwalt. MV , - Sl MIIVIVIIVI VV4 II V IV I same und N.,S binreickende i. um den ganzen Znbalt desBriekes und NacketeS herausnehmen und revidiren zu können. m ' S Die Boten der Brief, und Vacketvott ant Worten in solchen Fällen, bekragt über die Ursache dieser VerleKunaen -Wir künnen doch nichts dasür ! - Das ist einmal iekt so! Andere Leute, be'laaen Nck " auch Sie können . :icb ia beschwerend u. s. w. Sie begleiten diese Aeuwunaen mit d einem mysteriösen Lächeln.. ' Unter
diesen Umständen verdächtigen wir 'Nie.den südlichen Ländern, wo die Falte des
manden, sondern fragen nur, denn eine -Frage an die Post steht hoffentlich ebenso frei, wie an das Schicksal : , Wer reibt aus?"' : r AA 'tnrhtt :ht Mri-,n- hHI 7 -.- iv v . v v t vv vc.m.iwv t. vb w folaung der Sozialistenliteratur .vermuthet" und das Ungesetzliche der Ver letzung des Briefgeheimnisses wiesen. ' nachgeFalten. Im Reich der Mode herrscht Vorzugs weise das Gesetz : den Faltenwurf der Gewänder der weiblichen Wesen in dem Maaße schön zu sinden, als die einzelne Falte' der männlichen Kleidung wie-ein Fehler angesehen wurde, seit der Frack den Ueberaana von der Römer Toga' zur Robe bildet: Die tiefe Bauschung, die den Namen' swus und den Äweck einer Tasche yaile, jaiicic oer- rorniicgc eianoie zu .it. tiL.i-' v. i in. ret .( sammen, als die Eroberung SaguntS die erwünschte' Veranlassung zum zweiten punischen Krieg bot und jener das Hin und Widerreden der Kartbaa'er mit - der lraae abbrach': .WaS wollt Ihr. Krieg oder Mieden ' -Auk die Antwort ' des Senats:. ..Gieb uns. was Du willst." schüttelte er die Toga auseinander : Da . . - - : habt Ihr den Krieg" ausrusznd. . . In der Bildhauerkunst spielt, der Fal tenwurfeine so bedeutende Rolle,, daß . .mnnft maAnäit siWhstrt Vr. van einem der Berühmtestenin jenem Fache Folgen, des : Eine Dame besuchte einst ein römi-' . sches Atelier, deffen Inhaber seine. Blicke l . . - ' bald an den tadellos , chönen Faltungen ' - . , ibres Kackem r bawls n cht mebr okre ken ui können schien. Nach emiaen Taaen .vermiete die Eiaentbümerin den Sbawl: nach einigen Wochen hatte .der Künstler ' ' - ein arones Werk m t vollendetem Baltenwurf geschaffen, und die Dame fand in ihrem Boudoir eine reizende Statuette. Als Triumph Raphaels wird : seinen Gemälden nachgerühmt : bei'den Gewän dern walle in der Falte der gegenwärtigen Bewegung noch die Spur, der nächstver gangenen Während der Stratege die Terrainfalte beim Rekognoscirungsritt beachtet, forscht auch der Geologe nach der Ursache solcher Wirkung. . Ungern als Zeichen von Sor gen. und Alter werden die gefälteten Run zeln des Gesichts erblickt, doch gern aus die Stirn mit der Denkerfalte geschaut, die Lenau in seinem Savonarola bezeichnet: Die Furche drauf, den tiefen Pfad, den wechselnd immer wiederkehrend der mäch tige Gedanke trat." ' ' ' ' Wie schon imAeußern die einfachen oder
kostbaren Kouver's die Schlichtheit oder
öleaanz des Absenders verrathen, so tbeilt i - u w - , , , ' aiitntiTfn hn SwiT?n d? NrZ?s,S srfinn seiNkn ?knbalt stennaratibisck mit. Mie aus v ij w r f aesvröckene Deutlickkeit der Amtsbriese "V v l'w"" U ? ' aus mMtärischen und anderen Kabineten bleibt nickt Zurück im Erratben lassen mit den sogenannten Liebesknöten . rostger billets - doux. Satte .die ; Schöne des oorlaen SarunDertS iörenSrtef gefcörtc den. so war das schwere Werk nur halb vollende?. Die Hülle mußte selbst zuge schnitten, mit riesiaem Falzbein aealättet dann verschlossen werden, während die Enkelin Alles, in der zierlichen Via nette, oft sogar den. Ansang .ferilg . vor findet. - . , , . 7; Das Sändefalten. dieses ursprünglich Zeichen ohnmachtiger Ergebung, Verzich ... - ten auf eigene Krast. ist nunmehr zur Be zeichnung der Bitte geworden. Die offene Hand des Bettlers, mit ihrem deutlichen Beaebren aewinnt weniger, .als die demü thig zusammengelegten Finger ' Während der Türke mit gekreuzten. Armen seme An Kackt verricktet. der Katbolik die Perlen " ' ' des Rosenkranzes durch die Finger gleiten Mt.M der Protestantvorzugs.wcise der Beter mit . in , einander verschlungenen Handen. - cvanflcue unti - icgnc igt.nmu U. v t.Ti .c. s.-- cm..v. v:. sy. . 'fjt . irn..u' ' rt v oe anoe lauen, eyc um umauuic UiJortc nach preqen lonnte. . )le.m ..oer i t , LV, ' . err - CO . X U TY 4 A VTf VlCt I I A V """"n wv" ""H t' nm ' v i m i ' W. uno enen-, oeruyri ueroaq Mtt oem r p . - ' ' rr ."... 'us oru : ... .s glevl eine Anoaazr. wo . : man nicht die Hände, gelalltt, empor hätt lonvkrn aus,lrea zur Arve,,. -Der delchmmgte Liebling erBIume . ? cy . r fv r ' WW uyen ,eine .mg zu,ammenzusalten, doch möchte der, an d,e Be weglichkeit des Schmetterlings . Denkende den amen satter vom Flattern abletten. Wie der Ernst.des Lebens aus den Fal , T. r . tr v v oes enazis, ,o wl?o mancy sroyer Scherz aus den Falten desFachers gelesen. I rwt. c r . . . . clr oer Vtumen,pracye m aucy vlwacyer. spräche eme bedeutsame geworden, und. in Denkens der der Leidenschaft den Voriritt nräumt, sah' das' Spiel des Fächers manche Herzensgeschlchte begmnen,. deren Ende dle Falten des Leichentuches ver yullen. Preußische Steuerreformen. ' Es war der väterlichenRegierung an der Spree vorbehalten, nicht 'nur m der Qrganisation des Militärs, sondern auch in der Steuerreform allen Nationen der Erde vöranzügehen. " Denn während andere Völker, wie das amerikanische, nur einzelne willkürlich her auSgeriffene Artikel derBesteuerung unterwerfen, geht man m Berlm weit umstchti 0 und folgerichtigen zu Werke. Nehmen wir zum Beisviel 'die beiden neuesten -von Bismarck vorgeschlagenen Steuerprojekte : Das auf die Zeitungs annoncen und das aus die ' militärsreien männlichen Personen bezügliche. Oberflächlich urtheilendePersonen könn ten hier sagen, daß es hart sei, die Intelligenzträger" dem Volke zu vertheuren. Der Fürst Reichskanzler aber weiß eö bes ser.' Hat sein Scharssinn doch längst ausgemittelt, daß die Zeitungsschreiber Per sonen sind, welche '.ihren -Beruf verfehlt I . C'V.P .!-. V - t . . yaoen ; uno oav vle von oenleiven veruo ten Zeltungen durch häufigen Eigensinn einer bequemerenLeitung des beschränkten Unterthanenverstandes", l durch sdiV; von obenher inspirirten Landräthe . nnd.Kreiö sekretäre imTLege stehn. l b . . : i j . , l Ebensoflnnreich ündl zweckmäßig ist der I n,, - -r. rr:.i.: ' . :x.a w uur enigen, .wezuir mmimui I t .. i.!. cw i rr . sacylily in vie Armee eiNlreien,. einer traKopssteuer zu unterwarfen.'.V 1 Steht es doch prinzipiell fest, daß jeder Preuke durch Geburt, und Abstammung rr - p r . lgenlyum iemes onigs ag er lv mit verpflichtet ist, sein Blut undLeben zur Vertheidigung desselben , oder auch zumAn griffe auf einen Nachbarkönig daranzuge ben. Entsteht nun dadurch, daß z. B. Fritz Hundelust einen Klumpfuß hat und somit nicht dienen kann", dieser Pflicht gegen über, nicht eine wirkliche Ungleichheit? Denn er ersüllt doch einen ; seiner Haupt Lebenszwecke gar nicht, den Caspar Brummelmann und' HanneS Schmünzelberger erfüllen.Hiernach ist klar, daß er zum min besten $50, als eine Art Sühnegeld zahlen muß. Aber diese Idee ist so fruchtbar, daß sie ohne Zweifel noch weiter verfolgt werden wird.' Besteht doch auch zwischen den im Kriege todtgesch'offenen preußischen Untere thanen eine Ungleichheit. Verpflichtet zum Tod für SeineMajestät sind sie imGrunde
ja Alle. Das bezeugt unter Anderen auch
Friedrich der Einzige, da er m derSchlacht von Kuncrsdors seine ausreikenden Landeökinder mit jenem klassischen Worte: .Ihr Racker! wollt ihr denn ewig lebe.:" anredete. Wenn nun einige der in Rede stehenden Racker" jene Pflicht, ,' msolge günstigen ,Kugelflugs nicht ersüllen,. so sollte auf sie eine sagen wir z. B. ttugelsteuer gelegt werden. ZM für den Krieg wäre sicherlich nicht zu viel. ' . Hierzu könnte dann di?, von der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung schon fru her angeregte Wahlsteuer kommen. . Jeder männliche Preuße ist, auf diesem Gebiete, als Eigenthum des Staats, , odersagen wir lieber des. Königs, doch offenbar 'zu zwelDmgen verpflichtet : erstlich dazu, dad er wählt, und zweitens dazu,' dab' er den wahren, dab ist denRegierungskandidaten, wählt. ' Wählt er überhaupt garnicht, so sollte er zu 5, wählt er aber den unrechten Kandidaten, so sollte er zu der doppelten Strafe verurtheilt werden. Noch einträglicher würde die in Preußen schon vor 150 Jahren eingesührt gewesene Titelsteuer sein.. .In den Tagen Friedrich Wilhems des Ersten, jenes .Biedermannes, i.,., jr. v . r ? . - l r. I z oer aucy oie, ieoe zum angenammlenVerr scherhause seinen i Berlinern einpruaelte, wurden sämmtlicheTitel füsGeld vertheilt. .Mich kostet es Nichts"-ischmunzelte wohl der Landesvater. .und ..ihnen macht es ' " .. 1 . " Vergnügen!" Um Gebeimratb zu werden, zahlte man 600 Thaler in die Rekruten, kasse." Für den Titel .eines Kriegraths 500, für den 'eines ' Hofraths - 400. Um Advokat'' Ziu' werden, aenüate -' daaeaen schon eine Abaabevon 200- preußischen Thalern Weläl'eine kolossale Einnahme gäbe die'heüte-'alleln in der Berliner Schilling- und Linkö-Strake.' - Endlich sollte auch die vonFriedrich dem Groken zuerst- angeregte '..Steuerreform" nicht.veraessen werden.' Die eaenwärtig im Gange befindliche Anbahnung des Staatseisenbakn. undtaatStelraNken. Monopols fährt darauf': Der König sollte allein allen Kaffee im Lande brennen..' Wer elinnert.sich nicht noch mitBeranü. gen der, Erzählungen seiner. Urgroßmutter, wle Dazumal" die französischen Kaffee. riecher in die Berliner Haushaltungen schnüffelten, um die . verbrecherischen Pri vatkaffeebrenner und Pnvatkaffecbrenne' rinnen auf frischer That zu ertappen In alae dessen machte auck der 5Nk8. da ist im Grunde natürlich ' wieder die Nelru kj 1' ii - " " j - r " tenkaffe, an je 24 Loth einen halben Tha ler ! ' ' ' . - Mag die preußische Regierung nur wa cker so fortfahren ... . . ' Denn je schon ungsloser jeder Munn und jede Frau und jedes Kind drüben als Staatseigenthum . .... behandelt und ausgepreßt, wird, desto Mehrere schütteln dea Staub -von,, ihren Füßen. . n, f : . Vorbote." w . . . : . ., .' ' Statistik der Arbeitslosen i " ; . , ,'" '..'( , ' , aBaaB. I. . J In Zürich hat man auf Anregung der Arbeitervereine, alleArbeitslosen nufgesor. dert, sich zu melden, damit man ' eine Ue. bersicht über die 'Zahl derselben "hatten und möglichst Vorkehrungen zur Abhülfe oer coiy irenen .onnie. . yo-n. berichtet nun darüker der Zecher Post vif gr,,.,gr i1 1!10' osen zählte gegm .M Mann von .deren .Gesichtern däS viele ' Elend, züen, war. llu ramen vie arinen eule, gingen sie. Laut der vom Centra ien Kommission haben sich. Ma5 über D Arbeitslose .eingezeichnet, .'450. 'Schweizer, die übrigen sind ÄuMnd er, -300mit üttd 200 obneam!lie. circä" 2000 Familien- - .,-.-'!'.. -A.i v .i -viLWlL 1 gneoer reoraienlireno. us ozn ocrjtom - Mission von' den ' Wssgesellschastet.- und Polizeibehörden .mitgetheilten Daten er. giebt.sich auf hiestgetn, -PlafcV' eine .'Zahl von 5000 Arbeitslosen.' 7 ;;;; - Den Anwesenden' wurde. an's" Herz ' ge legt, daß 'der Umstäad warum ' bet uns im J-j'l I' v iiisl . rifi :ijcif jt.gierungen von den Nothleidenden erst' auf. gefordert sein wollen, da ja letzteren ' alle Rechte hierfür zu Gebote 'stehen. "Demge mäß fordert siedle 'KoniMsi Laufe dieser Woche weitere Einzeichnüngen M veranlassen und in der 'nächsteWöche t, '. ' ' . ; f; ' , ' ' J i. rn 0 jk' stattstndenden KantonsratöSstsstön. allwo ;nns.- l.;n-t- wZ? '' vv uiiHUUHj v . v, viv II wasT Rathssaal zu erscheinen, damit die . Her ren die Arbeitslosen direkt vor Augen ha ben.. . ;7;'.' ; ; ' . ,j .1 . H 1 Deutschland in der Südiee. : s:. i.-i'.luii '. Die deutsche Regierung' ist ÄnZweifel - hast fest entschlossen, ihre Pläne betreffs
egeniai) zu anoeren, tivi monaicxjiicqcn iuijiii mmuiuuutui, , uukiui vuu Staaten' sttr dieArbeitslosen nZchtS get ihnen, d'er nio. im Recht fiinlöllte seinen wird.'sich daraus "erklärt, "daß unsere Re. Irrthum 'mit aner Kiske" Milwaükeex Fla.
der Pflege und Entwickelung der deutschen
Handels und Schiffabrts- Jntereffen, mit besonderer Berücksichtigung, der Südsee, mit Eiser und Energie durchzusühren. In Sidney, Australien, ist die Errichtung eines GeneralEonsulateS beschaffen, da die Pflege und " Erwickelung der eben er wähnten Jntereffen, sowie dieRückstcht auf die zahlreiche deutsche Colonisten und Ar beitttbevöllerung in Australien eS ange mcffen erscheinen laffen, doit ein Berufs consulat zu erreichen. Auch in Apia soll ein deutsches Consulat errichtet werden, da bei. der erfreulichen Entwickelung deS deutschen Handels in den Südsee.GewSssern seit dem Jahre 1870 sich die Nothwendigkeit herausgestellthat, eine Anzahl von Inselgruppen entweder den bestehenden Consularbezirken zujuthei theilen oder für dieselben neue Consulat?, bezw. Consular - Agenturen einzurichten und alle unter die Controle eines Berufs? cons'uls zu stellen? Es ist, bereits für die sen Posten ein geeigneter Beamter dorthin entsandt .worden, deffen ' Amtsbezirk das KöniareichTonga. die benachbarteSamoagruppe sowie noch andere Inseln.' des westlichen Tdeiles der Südsee ümfaffen ; - , .- wiro. V Eine merkwürdige Prözeßgeschichte wird aus Eberingen in 'Baiern gemeldet. Der dortige Gutsbesitzer und. Müller war ... f. .. ..;. v .. , ... n seyr. geiziger uno zuglelly averglaum sch Mann, der idieser Eigenschaften hol ber sprichwörtlich war. Sein Feldnachbar Schneider war eltt.Schelm, der dem Mul ler oft. übel' mitspielte und ihnV in..der Dorsschenke und bei sonstigen Gelegenhei ten gern zum Narren hatte. Eines Tages hatte Müller Roggen gesäet. 'Schneider, dem dies nicht: entgangen war . ahm-am andern Morgen ein Stück.Holz, . ging auf Mllers Saatfeld und-zeichnete mit diesem in - ziemlich großen Umriffen das Wort,: Geizhals! ..Hierauf streute er in die einge grabenen Furchen Kornblumensamen und schleifte das Ganze wieder zu.:' Im Sommer des nächsten Jahres:fuhr Müller nach dem Dorfe Braune.. Auf dem Wege dahin, der an seinem Acker vorübersührte. erstaunte et nicht wenig, dicht vor seinem Kornfelde Hunderte von Menschen zw er blicken, die ihr. Augenmerk auf fein' Feld richteten. Da sielen ihm die schönen blauen Luge m.sememFelde aus; rn denen er bald das Wort: ! Geizhals!" deutlich im . Sonnenscheine entzifferte. Müller wurde leichenblaß, hielt das Geschirr an und ließ seinen 'Thränen freien Laus. Er lenkte bald darauf schluchzend den Waaen 'um und fuhr nach Hause. Unterwegs kbegeg nete ihm Schneider: dem er weinend den Vorgang erzählte. Schneider druckte ihm I ...-.... e r ti . m . , gegenuoer icin ausricyiiges Veoauern aus und .rieth ihm, dadies doch. wohl, eine Fügung , des Himmels sei, das, Getreide, um den.Himmel zu sühnen, der Armettkaffe zu schenken. "Müller fcnd darin einen Trost, um so mebr. da lein Korn mirklick hfl8; slechteste in der lamm Vilur war. Aksknld ,nck s.in.r imihr Sch. den Rathschlag Schneiders aus zuführen. Müllers Frau aber war klüger. 6ie'. ließ die Schrift phitographiren und schickte die Copie der Blimenschrift nebst Vergleichungsmaterial al einen Sachver. ständigen. Der Witzvogil Schneider, .der rck. den'. Sckristenverai.icker balk al Thäter ermittelt . war, Ehielt Ja Tage Gefängniß, da der- Vorlall den Müller einigeZeit aufsKrankenbe!t gebracht hatte' s Kornfeld aber'und sene Kornblumen blieberrnöck lanae eben rstillen fohtu ternns der Dorfbewohner.' ' S . ! 1 5 t : : n sm.i'. . v rn r x . ; 'L ert? m 1 1 'jum-uuw -uniy. ju jpum, Minn.,' geriethm kürzlich, ' wie die dörtige Volkszeltung erzählt: zwei Sprach-und Schristgelehrte'? in Hader'' Der eine be. hauptete steif und fest, daß man' richtig sage : Der Hu:' kleidet, mir, . der- andere aher : .Der Hut kleidet mich. .5yie SprachI (.(Ü. IÄm.m JtSZ-'l. VlC V.-l-:i J - a schenbier büßen sollte und beschlossen, die Entscheidung ber Redaction des Belletri stischen Jour,alS7 iin New Z)ork zu über lassen, da derVertreter des Dativ keinen der.Sprachkeiner.in St. Paul als compe. tent anerkennn, wollte. .. , Seltsqmerweise irü.v v . a.' m . rr . i -! n r r. . cm entschied das Belletristische Journal" zu und der Accusativ , . . . CYYl f. -V ( V n hatte eine Nste Mllwaukeer Flaschenbier 7,, h,xhu lim f in rnmktkueL v. giHHiuiHutlU)V Gewlsien zuberuhigen, wandte er sich aber an den beehrten Nestor der ' deutschen Journalist!', Herrn Friedrich Münck in Dutzow, Wrren Co., Mo.,, und. erhielt vondiesemöie Antwort, daß der Accusativ :k.t!'k.! CCS Uiti& hUi . T .. 1 , Kf. xn Xfo "nhiVb ; iiiivi rn. WK.r . 1 1 f r 1 1 r m den Spragelehrten so klug wie vorher.
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