Indiana Tribüne, Volume 2, Number 23, Indianapolis, Marion County, 17 January 1880 — Page 4

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indem ihr euer Eigenthum bei uns versichert, in nseren pvomvt zahlenden wesellschattkN. Ih könnt verNckrrt fein, bah wrnn ihr bri uns in un sererOssiee in Zimmer No.. unr 2 lüh'iis fleh' Block, erst? St,rge ubltcJ. toon Der P flos jice, vorsprecht, nir ihnen bei ler Versicherung ih rei Kiaentbnm (eld füaren können : es wird if neu wenigstens rncht zumScharen gerkichen,wenn Giebel uns anfragen. WZcavewttd & Go. Sndiana Hribüne. Wochenblatt.) Office: Ecke Circle u. Meridianstr. l'Im dritten Ztod ) l"Entered as seoond-class matter at the 1 . . t. H , i . i: . i I oitonice ai lnuianapuiis. imuaiia.j Abonnements-Prcise. In der Stadt durch die Post in Haus geliefert Per Iahl im Voraus 2.on Ver Nummer ö Kents. Otto Sch'ssel, Herausgeber. P. O. B. 295. Indianapolis, Ind., den 17. Jan. 1880. Die Situation in Mainc. Wenn die Aussichten in Maine aus einen Triumph des republikanischen (nicht im Parteisinne) Princivs sich im Lause der Woche günst'ger gestaltet haben, io ist das nicht den Demokraten zuzuschreiben, denn was dieselben bis jetzt gethan haben, war ganz dazu angelegt, das Vertrauen in die Möglichkeit der Selbstreqierung eines Volkes zu erschüttern. Wir wollen die Vorgänge kurz recapitulircn, damit unsere Leser die Situation genau verstehen. Der Termin des Gouverneurs Garcelon lief in der ersten Woche des neuen JahreS ab? Sein Nachfolger war zur Zeit noch nicht gewählt. Da nämlich keiner der Candi daten bei der Volkswah! eine absolute Mehrheit erhalten hatte,siel die Erwählung des GouverneurL der Legislatur anheim, welche nach der Verfassung MaineS den selben aus den vier Kandidaten wählen muß. welche bei der Volkswahl die meisten Stimmen erhielten. Als der Termin Garcelon's ablief, war jedoch! in Folge des schändlichen Verfahrens des Gouverneur? die Legislatur noch nicht organistrt. Der Staat war also ohne Gouverneur und ohne Legislatur. Um nun einen vollständigen Stillstand in der Administration der Staatsgeschäfte zu verhindern, betraute Gouverneur Garcelon vor seinem Abtreten den Oberbefehlshaber der Milizen, General Chamberlain, mit der Ausrecht' Haltung der öffentlichen Ordnung und dem Schutze des Staatseigenthums. Die demokratischen Mitglieder der Legislatur traten darauf zusammen,gestatteten den mit vomGouverneur ausgefertigtenCertistkaten Versehenen Sitz und Stimme, wodurch sie trotz des FernhaltenS der Republikaner ein Quorum erlangten und constituirten sich als rechtmäbge Legislatur. Nachdem dies geschehen, erklärte sich der Vorsitzende des Senates als temporären Gouverneur, da nach , der Versassung Maine's im Falle einer Vacanz im Gouverneursamte der Präsident des Senats die Funktionen des Gouverneurs zu versehen hat. Die'republikanischen Mitglieder der LegiSlatur begaben sich in der Nacht in das Staatshaus, sormirten sich ebenfalls als rechtmäßige Legislatur, gaben sämmtlichen gewählten Mitgliedern, welchen von Gouverneur Garcelon Certisicate verweigert worden waren, Sitz und Stimme und be schlosien dann dem obersten Gerichtshof eine Reihe von Fragen vorzulegen, deren Beantwortung die Rechtmäßigkeit oder Unrechtmäßigkeit ihres Verfahrens ent scheiden wird. Zugleich beschlossen sie, sich der Entscheidung deö obersten Gerichts Hofes unbedingt zu unterwerfen. Den Vorsitzenden deS demokratischen Senats erkennen sie natürlich nicht als Gouverneur an, indem sie auch der demokratischen Legislatur die Anerkennung versagen. Auch General Chamberlain weigerte sich.

den Befehlen des selbstconstituirten Gou. verneurs zu folgen, bis die Sache durch Entscheidung des obersten Gerichts geordnet sei. Einstweilen hat der Staat Maine zwei Legislaturen. Sollte, was jedoch schwerlich der Fall sein wird der oberste Ge.

j richtshof, von dksien sieben Richtern vier Republikaner und drei Demokraten sind, sich gegen die Gesetzmäßigkeit der von len Republikanern oraanisirten Legislatur entscheiden, so hak der Streit ein Ende, in dem die Republikaner ihren Beschluß, sich der Entscheidung des Gerichtes zu unter werken, sicher aussübren werden. Sollte jedoch die Entscheidung zu Gunsten der Nkpublikaner ausfallen, so laßt sich das Ende noch Nicht absehen. Einmal haben die Demokraten der Entscheidung des Gerichtes Anerkennung versagt, sie mögen es also nochmals thun. Wie in diesem Falle Gewalt, ja vielleicht Blutvergießen verhindert werden kann, läßt sich vorläufig kaum einsehen. Hoffen wir jedoch, daß der gesunde Sinn des Volkes auf dem Wege der Ordnung und des Gesetzes den von den Demokraten verursachten anar' chischen Zuständen ein Ende machen wird. Unverstand. Von Zeit zu Zeit fühlt der Mensch das Bedürsniß mit seiner Vergangenheit abzu rechnen. Je öfter und gewissenhafter er Über sich zu Gerichte sitzt, desto eher gewinnt er jene Summe moralischer Grund sätze, welche eine vollendete Lebensweise kennzeichnet. Und so hält auch die Presse dem Volke tagtäglich den Spiegel seiner Vergangenheit vor, um desien Irrthümer aufzudecken und seinen sinkenden Muth durch den Hinweis aus die bereits errun genen Erfolge zu neuen Thaten anzuspornen. Und dies ist heute nothwendiger den je. Erwägen wir nämlich wie Armuth und Hunger immer energischer an den Grundfesten der sozialen Ordnung rütteln; wie der Fanatismus auf politischem und nationalem Gebiete eher im Zu als Ab nehmen begriffen ist, dann muffen wir gestehen, daß sich die heutige Gesellschaft in einem unfertigen Zustande, in einem Uebergangsstadium befindet. Soll sich der Umschwung ohne Katastrophen voll ziehen, so müssen wir frühzeitig die Quelle obiger Uebelstände studiren. Nichts macht den Menschen kleiner und elender als Unwiffenheit, samml allen aus ihr tnU springenden Vorurtheilen. Wer es ver stände den Egoismus einer frömmelnden, humanthuenden Heuchelei in seiner ganzen Erbärmlichkeit auszudecken, und in der Maffe. des Volkes ein Schamgefühl über seine kurzsichtige und engherzige Thorheit zu erwecken, der würde im Interesse der Civilisation mehr thun, als selbst alle populä'-wisienschastlichen Schriften,, die leider, von denen, für die sie bestimmt sind am wenigsten gelesen werden. Im Blödsinn erweist sich die Unwiffenheit als. unheilbar. Infolge ihrer zerrütteten Nerven haben Blödsinnige keine klare Begriffe, kein Urtheil, keine Zurechnungsfähigkeit. Das Leben zieht an ihnen vorüber, wie Wolkenbilder, die kein Sonnenstrahl ver klärt. Am gefährlichsten aber wird die Unwissenheit, wenn sie sich als Dummheit zu einem System organistrt und mit der Anmaßung auftritt als leitendes Princip des focialenLebens den Gang derGeschichte bestimmen zu wollen. Aberglaube und Despotismus, Krieg und Knechtschaft bil den ihre Gefolge. Sie eignet sich die erhabendsten Grundsätze an, um sie durch Uebertreibung oder Mißverständniß in ihr Gegentheil zu verkehren. Und so hält die Dummheit als hundertköpfige Hydra von Geschlecht zu Geschlecht sich erneuend, die' Menschheit in ihren Schlingen gefangen. Schon hieb ihr die Humanität mit dem ichwerte der Wissenschaft mehr als einen Kopf ab, aber mancher Streiter blieb am Kampsplatz. Je anmaßender die Unwissenheit auftritt, desto lauter sollte die Stimme der Vernunst erschallen. Gegen die Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" ruft der Dichter in einer Anwand lung von Mutlosigkeit. Aber dieMenschheit, welche unzählige Götter entthronte. wird auch mit der "sancta simplicitas" fertig werden. " m m Der König von Sachsen hat, verschie denen Tagesblättern zufolge, für die Hin terbliebenen der bei Zwickau verunglückten Bergarbeiter die Summe von hundert Mark (524.00) gespendet. Hier hat man es entweder mit einer Ungenauigkeit der Berichterstattung oder mit einer Genauig keit des Königs zu thun. Das Letztere ist fast wahrscheinlicher.

Die Kath. Vlksztg." bringt als große

Neuigkeit einen Artikel über die. Seelenriecherei des Profeffor Jäger und der in Allentown, Pa. erscheinende Welt-Bote", dieses von wahrer Christenliebe" durch wehte Päptt druckt diese allerneueste Neuigkeit ab. Dabei wird gleich die Ge-lez-nheit wahrgenommen auch Darwins Theorie, daß der Mensch vom Affen ab? stimme, zu bekrittln. ' Der Schreiber des besagten Artikels meint in Bezug daraus : Der Mann hat mit seiner Affentheorie bei verschiedenen sogenannten Gebildeten gläubige Nachbeter gesunden und jetzt gibt eö in der That Lmte, die sich sogar aus die Einbildung etroas zu Gute thun, daK sie von Affen absiammen. Allerdings fön nen sich diese Leute etwas darauf zu Gute thun, weil sie nch zugleich sagen können, daß ihnen der Fortschritt und die. Wissen schast keine böhmischen Dörfer sind, wie dies bei denHerren die noch immer behaup :en, aus einem , Stück Lehm gemacht zu sein, der Fall ist. Ueber den verhängnißoollen BrückeneZnsturz in Schottland erfährt man jetzt nachträglich, daß die Compagnie selbst ein so geringes Vertrauen in die Widerstands sahigkeit des Baues setzte, wenn ein hestiger Sturm tobte, daß' die Paffagiere in' den Vahnwagen ersucht wurden, die Jenster offen zu halten, damit die Wagen dem Sturme desto wirksamer widerstehen konn ten. Die Vorsichtsmaßregel muß wohl in der Nacht der Katastrophe außer Acht ge laffen worden sein, da ein Orkan die Wagenkolosse packte, umstürzte und gegen die Brückengeländer warf, wodurch der übrige Zusammensturz erfolgte. Diese grausige Mahnung zur Vorsicht wird man aber wie gewöhnlich sehr bald vergessen haben. Die Nachrichten au8 Varzin geben die ungünstigsten Berichte über daS Befin den Bismarcks. Sein Zustand ist jetzt sehr bedenklich und scheint sich von Tag zu Tag zu verschlimmern. Er leidet jetzt sehr an Schlaflosigkeit, und da es der Fürst nicht unterlassen kann, sehr stark zu oini ren so bekommt ihm auch jede Mahlzeit sehr schlecht. Dabei verfällt er oft in voll ständige Hypochondern. ' Sogar die Freunde Bismarcks besülchten jetzt, daß es mit ihm zu Ende geht und daß nur seine starke Konstitution, die aber auch durch geistige und körperliche Excesse vollständig gebrochen ist, zwischen ihm und dem Tode steht. Die neue Verfassung von Kalifornien hat die Großgeschworenen abgeschafft.! Die Hauptuntersuchung tritt sofort infolge der Voruntersuchung durch eine Magi stcatsperson ein. Ferner fällt auch das Kleingeschworenengericht in allen bloßen Vergehen weg, wenn beide Parteien damit einverstanden sind, oder die Jury darf aus weniger als 12 Personen bestehen, aus sovielen, als womit beide Theile zufrieden sind. Wenn es aber der Angeklagte so verlangt, muß eine Jury von Zwölfen ihn richten.' Das Gerichtsverfahren ist damit sehr vereinsacht es deidt zu sehen wie die Erfahrung darüber richtet. Wenn in Deutschland ein Krieg ausbricht, so ist das nur eine Fügung Gottes, wofür die Fürsten nicht verantwortlich sind. So muß man die Sache betrachten wenn man liest, daß der deutsche Kaiser in der Antwort aus die Neujahrsgratulation des Berliner Stadtrathes sagte, daß er die Gelegenheit ergreise, die entschiedene Hoffnung auszusprechen, daß es ihm mit dem Segen des Allmächtigen gelingen werde, Deutschland den Frieden zu erhalten. Das siebente Opfer der Celluloid Explosion in Newark ist am Dienstag gestarben und , obwohl dieses schreckliche Unglück nur aus Fahrlässigkeit Passiren konnte, ist noch keine Anklage auf diese straffällige Tödtung erhoben worden und die Todtenschau hat bei der Untersuchung nur einen gelinden Tadel ausgesprochen. Haben denn Menschenleben gar keinen Werth mehr? - . Frank Leslie's Tod wäre ein Glück für unsere Jugend, wenn mit ihm zugleich auch seine "Boys and Girls Weekly und "Chimney Corner" den Weg alles Fleisches gegangen wären. Aber diese Schandliteratur folgt ihm, wie es den Anschein hat, nicht nach. Und die TageS preffe widmeMm faMur einen lobenden Nachruf. ' . Henri Rochefort ist Hauptmitarbeiter der in Paris erscheinenden republikanischen Zeitung Rappel", geworden.

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Dem Beherrscher aller Reußen macht die N. V- Sun" folgenden Vorschlag : Wir empfehlen dem Czar ein enfaches Mittel, um den ihn umgebenden Gefahren zu entweichen und seine Angst loszuwer den. Danke er ab und komme er in diejes Land. Die Attentäter hab'n dann keine Gelegenheit mehr, aus ihn zu schiebn oder seine Reisewagen in 'die Lust zu sptengen. Gerade vor dem Sun". Gebäude ist ein Peanutstand. der seinen Mann nährt. Wenn der Cjar diesen Stand karft und ihm aufmerksam selbst vorsteht, so wird sich das Geschäft wahrscheinlich helen und ihn reichlich ernähren. . Kein böser Traum wird seine Nachtruhe fernerhin stör,n. Er kann auch seine Naturglisatiottspapiere herausnehmen und ein ihm gefzllendes Ticket der Republikaner' oder Demokraten wählen. .Da die Sun" nicht weit ist, so kann er, sie schon. frühzeitig zum Lesen bekommen und sich den Tag übe? gut unterhalten, .Und wenn er Dann. dereinst eines natürlichen Todes stirbt, wird man sagen, er sei ein .guter Bursche und so viel, als zwölf Kaiser werth gewesen." Lehrreiche Zahlen..,- Trotzdem Geschichte und Erfahrung hinlänglich lehren, daß, wo,der Glaube am dicksten ist, die meisten Verbrechen verübt werden, hat es ein Engländer, R.Porter, doch neuerdings für nöthig erachtet, die Kriminalstatistik seines Landes zu studiren, um,dieWirkung des Dogmenglaubens auf die Moral und Sittlichkeit zu ermitteln. Das Ergebnis ist ein für dieFinsterlinge geradezu niederschmetterndes, indem die englische Kirche mit 96.079,-die katholische mit 38.581,. die protestantischen. Diffenters vereint mit 10,618 Verbrechern geseet war, während die sogenannten, Ungläubigen'lderen nur 279 aufzuweisen hatten.- Das.. macht aus 100.000 Katholiken 2,500 auf 100,000 Dis. senters 150 und auf 100.000 Konfeffionslose oder Ungläubige .(Intil1el8) -75, sage fünf Verbrecher. , Zahlen beweisen. Die National'Convention der Greenback Arbeiterpartei für den Zweck der Nominatiön eines Prästdentschafts'Can didaten wird am 9. Juni in Chicago abe halten werden, genau eine Woche nach der republikanischen Nationäl-Convention am selben Orte. Nachdem alle Parteien ihre Conventionen abgehalten haben, werden sich zum mindesten vier Tickets im Felde befinden, wenn die sozialistische Arbeiter Partei durch die Urabstimmung die Ve schlöffe ihres Congreffes gut heißt und sich für die selbstständige Betheiligung in der Präsidentschastscampagne entschließt. Der Dichter Bodenstedt war während seines Aufenthalt's in Washington der Gag Karl Schurz's, ist durch diesen dem Präsidenten' vorgestellt worden und war ganz erstaunt aber auch entzückt über das einfache Benehmen desselben und über den Mangel jeglicher strengen Etikette im Weißen Hause. Die Steuer auf Wiskey hat während deö letzten Jahres 52 Millionen Dollars in die Bundeskaffe gebracht. .

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mmui SQTJARE,) INDIANAPOLIS, IND. ' ' Brauerei m Staate. Mein Lagerbier Bottle Beer ist vor allem anderen al C. F. Schmidt.

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Lager zu räumen. Der religiöse Wahnsinn, jene häufige 'Erscheinung, hat wieder einmal einen .Mann dazu gebracht sein Töchterchen zu .opfern. Jra Stewart heikt jener Vater 'und wohnt in Castle Grove, Ja. Solche ' traurige Beispiele, . die dem religiösen ; Wahnsinn entspringen, sollteu sich Hauptsächlich die Pfaffen blnters Ohr schreiben. Die Verwilderung der Sitten nimmt i in' schreckenerreaender Weise zu es geht reißend bergab mit unserm Volk. Die Produktion einer Stecknadclfadrik in IMnois ist neuerdings von fünfzig auf achtzig Millionen Nadeln gestiegen wie furcht bar muß da die Bestechlichkeit zugenommcn haben. Au ! Die New Jersey Sanitary Affocia tion" veröffentlicht eine Statistik, welche zpjgt, dak unter den Städten im Staate, Hoboken die größte Sterblichkeit! hat, Philippsburg 'die niedrigste, Morristown aber und Jersey City eine sehr niedrige f 1 Der kürzlich in Cleveland verstorbene Sonderling, Bernard Cuse hat vor seinem T'ode Millionen für eine polytechnische Schule bestimmt . Möchten , sich, doch unsere übrigen, Millionäre an diesemSon derling ein Beispiel nehmen. Fiebcrepidemie allenthalben ist' die neueste Nachricht aus den nördlichen Provinzen' des früheren Königreichs Neapel. Die Lage' der Bevölkerung ist in Folge deffen eine sehr traurige. ; : " . i.r ' ' : . . Dr. Guido Wech wurde soeben au? der. viermonatlichen Festungshaft, . die, er wegen Majestätsbeleidigung in Magdevurg avgcteuen yar,- enltatjen. - . Die ExKaiserin Eugenie' wird ihre Reise nach dem Cap der guten Hoffnung so einrichten, daß sie bis zum 1. Juni, dem Todestage des kaiserlichen Prinzen dort eintrifft, wo ihr Sohn fiel. " Viel Schreiben um Nichts., Jn.ei ner Handelsstadt fftl ein .Matrose vom Segelmaste auf die Brücke herab und zer brach sich ein Bein. Ein Schiffer, band eö ihm wieder mit einem Stricke recht fest und der Matrose konnte den Augenblick darauf sich wieder seines Beines wie zuvor bedie nen. . Der Brief, der dieses Faktum enthielt, wurde sogleich einer Akademie von Chirur gen übergeben, welche das überlegene Talent des Seemannes bewunderten, der in einem Augenblicke eine Kur, die sonst Mo nate dauert, bewirkt hatte. -Sogleich machte sich einer von den Herren darüber der und bewies in einem zierlich geschrie denen Traktätchen ganz klar die physischen Mittel, wodurch eine solche Wunderkur bewirkt wurde. . Dies sonderbare und wichtig-. Werk sollte soeben dem Druck übergeben werden, als ein zweiter Brief einlief, worin Folgendes stand : Ich glaube in meiner letzten Erzählung einen kleinen Umstand anzuführen verges sen zu haben. DaS erwähnte Bein, wel ches der Matrose , zerbrach, .war ein hol zernes." ., - . . ' ,