Indiana Tribüne, Volume 2, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 January 1880 — Page 5

Jndiana Tribüne

44 S

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An unsere Leser. ' : . ;..

d j . Wir ersuchen alle, dietenigen unsre? ver flä ehrlichen ' Leser, welche ' ihre "Wohnung unt wechseln, uns ihre neue Adresse zukommen deö , zu lassen,'.damit das Blatt zeitlich in ihre vur HSnde gelo'ngt. ' ' : ' ehr . ', ,; DieKedäktion..'

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-HUü iucum uuiuauu i weroe, anuc nommen. . , " ! : ' 'TS-, .Nun wird' es doch noch durchgesedt werden, daö der Strabencommissär ' und . der Polizeichef mit Pserd und Wagen dersehen werden,' trotzdem 'man bis jetzt noch nichts davon gehört hä'dab stch dieHerren belehren Fußtouren die Füße verstaucht haben' 'V ' 1 'JT Einer von GeneralAnwalt Woolv abgegebenen Entscheidung' zufolge, ist das von der. letzten Legislatur passZrte Gesetz, wonach daS Eigenthum von Wittwen im Betrage von $500 nicht mit Stell' ern belastet werden könnte, unc'onstitutio'nell. ' : ' LS- Pl üblich gestorben. Am .letzten'Äkontag starb Herr 3.'2Ö. Painter, der eine Theehandlung an der West Waih' 'ln'gtonstraße hatte, plötzlich auf d'erStroße. Painter brach unweit von seinem Geschäfte zusammen und' war sofort eiire Leiche. Alle Wiederbelebungsversuche waren ve'r gebens und . die Untersuchung ergab, daß ein Herzschlag dem Leben des Unglücklichen ein Ende machte. Painter war noch in . den besten Jahren und 'erfreute sich stets einer guten Gesundheit. I- Demnächst sollen wir also erfahren ob das Wasser, welches wlrläglich trinken, für unsere Gesundheit' zuträglich ist oder nicht. ES hat nämlich ein Professor Hee ban an der Universität zu Bloomington unserm Stadtrath "die Offerte gemacht, die hiesigenBrunnen untersuchen zu wollen, natabene wenn der Stadtrath 'gewillt ist, die' mit dieser Analyst's verbundenen Un kosten, welche $10-15 betragen mögen, zu bestreiten. Der 'Gesundheitsrath ein psiehlt Suf diese Offerte einzugehen. Wäre ein solches Verfahren mit dem Bier nicht auch zu empfehlen? ' ; '' ' LS- Vor 'Kurzem tauchte mit großer Bestimmtheit daSGerücht auf, daß County. Schatzmeister Hanway ein Defizit' von $30,000 hinterlassen 'habe. Waö 'an der Sache Wahres ist wird sich' herausstellen. da die County'Commlssare eme Untersuchung der Angelegenhelt "angeordnet haben. Sonderbar ist jedoch die Sache immerhin und' zeigt daß die Führung der Finanzen" unseres Csunty's im 'Argen liegt. ' Als öanway-'aus dem Amke trat, wurde eine Commission zur Untersuchung seiner Bücher ernannt... Die Commission erklärte Alles in Ordnung und Hanway rechnete auf Grund des Commissionberich teS ab. Nun wird behauptet, daß kurz nachher ein Beamter zu Han'way kam, ihm erklärte, daß er Z2,000zu viel bezahlt habe, und daß er dies nachweisen werde,-wenn ihm Hanw'ay die Hälfte davon gebel Als Hanway sich weigerte, darauf 'einzugehen, erklärte ihm der Beamte, dah er es bereuen - werde und kurz darauf kam das Defizit zum Vorschein. Wir 'sind begierig, wie sich die Sache entwickeln wird. ' Morgen Abend findet in der'Ver einShalle der Harmonie eine Narrensttzung stalt. ' Die Mitglieder werden sich hoffent lich recht zahlreich . einfinden 'und . ihren guten Humor nicht zu Hause lasien. Der Maskenball findet am 26. d. M!s. in der Männerchorhalle statt' wozu wie wir hören schon umfassende Vorbereitungen getroffen werden. . ' r-. SS Ed. C. Mason, der vor 'einigen Manaten . französischen Abschied von hier nahm, weil er in der Jndiana Bank wo er angestellt war, seinem Gelüste nach der vielen Gelde' bd3 . '- täglich sah, nicht widerstehen konnte,.' hat. sich nun selbst dem Gerichte ausgeliefert. . Er lebte in der letzten Zeit in Danville (Ind.) und kam am Sonntag 'hierher 'uns sich dem PolizeiCavitän Williamson vorzustellen, der ihn zu den übrigen Gästen deöStationShauses brachte. v ; . , ' jtr Gustav Hauser an der Cincinnati - Slräße "hatte,- am Montag Abend einen Streit mit ' seiner Ehehälfte, ';j wobei beide Theile einen fürchkerlichen Lärm' .machten. Die Polizei hielt eS' deshalb für angemes len. Herrn Häufet tint Mi Jani'Mn'Ml per Gemahlin zu trennen, und brächte ihn

Wieder einmal der Anverantwortliche Leichtsinn. . ' , ' , ' ' -, ' ' . ; ' . i ' ' ' . . 1 : '' Diesmal ist es ein Gerüst, daS sich als zu leichtsinnig erbaut erwies und bei deffen Einsturz mehrere Arbeiter bedeutende Verletzungen erhielten, und' dadurch für län gere Zeit arbeitsunfähig gemacht wurden. Das Unglück' ereignete sich am Mittwoch Nachmittag in 'dem 'Frachtbahnhofe 'der Indianapolis, Decalur und Springfield Eisenbahn, woselbst an dem Lokomotivenschuppen das erwähnte Gerüst aufgeschla gen war um dort Verbefferungen vorzu nehmen.' - ' ' ' ' ' ;K " ' Am schwersten wurden die beiden Arbei ter W. H. McCune und Edward Cooper verletzt , Die übrigen Mitarbeiter 'erlitten weniger gefährliche Verlegungen: ' ' ' Die Verwundeten wurden sofort nach dem Surgical Institut gebracht, wo. ihnen ärz'tlich'e'Behandlung zu Theil wurde. Der verantwortliche 'Contraktor, welcher das Gerüst ' bauen ließ' sucht zu beweisen, daß der Boden damals gefroren war und d'ie Balken 'in Folge des Regtnwetters ihren festen. Halt im Boden', verloren. Man 'sollte'doch' denken, daß man dies hatte voraussehen müssen, und daß eS ein fach Pflicht gewesen märe, das Gerüst,' ie vor .'die neun Arbeiter am Mittwoch daS selbe bestiegen,', nochmals zu untersuchen. Aber so genau nehmen eS diese Herren nur selten mit ihren Pflichten.' ' ' '

Eine ganze Familie betäubt. In die Wohnung des Ingenieurs Luther Campbell, welcher an.der J. 'C. & L. Ei senbähn angestellt ist, drangen amMittwoch Früh drei Einbrecher, die ihr Verbrechen mit List zu verüben wußten. Das Haus befindet flch 227 Virginia Avenue und die Einbrecher drangen in dasselbe indem sie fich einen Wg durch daS Fenster bahnten. Zu diesem Zwecke schnitten sie eine Scheibe aus oem Fenster und um dann in der Wohnung ungestört aufräumen zu können chloroformirten sie Frau 'Campbell und iZre'beiden Töchter. Herr Campbell war um diese Zeit im Dienste, was den Strol ösen gewiß nicht unbekannt war. Als sich die Verbrecher mit Kleidungsstücken und einer goldenen Uhr versehen hatten ent fkrnlen sie sich wieder und überließen die Betäubten ihrem Schicksal. ' ; Wäre eS der Nachbarschaft der Familie Campbell nicht aufgefallen, daß sie kein Mitglied' derselben "während' deö ganzen Vormittags 'gewähr wurden, und hätten die Nächbarn nicht mit Gewalt daS HauS geöffnet, so wären wahrscheinlich die drei Afrtift(rtrnitr(iti ?rrtitn titrhi tntSt utrn viu(V viuiii iii ijiuuiii ivuvu guui Bewußtsein gekommen. Als die'Nachbarn der Frauen' ansichtig wurden und schnell für' ärztlichen Beistand sorgten, war es schon die' höchste Zeit und nur mit Mühe gelang eS dem herdeigehol ten Dr. Bigger die Frauen zu retten. Die Aeltere der beiden Töchter, welche zu letzt von'den Dieben chloroformirt wurde, behauptet, daß es Neger waren, oder die Strolche müßten sich, um sich unkenntlich zu machen,' schwarz gefärbt' haben. Auch waren sie alle mit Masken versehen. LS In der am Mittwoch Abend in der Turnhalle abgehaltenen Versammlung des Sozialen Turnvereins. fand die Wahl der Beamten und Trustees statt und es erab sich dabei folgendes Resultat : H. Lieber 1. Sprecher. A. Bohn-2. Sprecher. ' H: Eisele 1. Turnwart. Joe König 2. Turnwart. ' J ' ' George Vonnegut1. Schriftwart. . O. Pepke 2. Schristwart. Joe. Karle Schatzmeister. H. Wilking-Bibliothekar. . E. Reyer GehülfsBibliothekar. ' A. SchmidtKugwart. ' Trustees : ' C. Vonnegut, Chas. Kähne, I. F. Mayer. . In der Versammlung wurde auch schlössen, f den Maskenball am Montag, den 23. Februar abzuhalten.' XST Am kommenden Donnerstag wird die sozialistische Arbeiterpartei die lustige Karnevalszeit mit einem Maskenball eröff nen. Für diese Gelegenheit hat die Partei di ' umfaffendsten'Vorbereitungen getrof sen und die Besucher des Maskenballes können auf ein ' außerordentliches Vergnü gen rechnen. ' Dieser Maskenball wird der erste in dieser Saison sein und wir bezwei sein nichts daß sich recht viele Theilnehmer einfinden werden,'da sich Alles schon lanije auf die heitere. CarnevalSzeit freut. Hojfentlich. wjrd deshalb' amj Donnerstag in der MozarHqlle' kein .leeres Plätzchen ju cLv.a (.'i.hV n vii'iu..!:.! ..v ; h toMltU Gelelllchaft vdrtreMich ornüsireit. iiiiucii uiiv iiuj uu uiuii(ic uno iin

Freidenker-Verein, Socialer Turn-

'Verein. ' , 1 i , i Obige Vereine werden morgen über acht Tage dem Publikum etwas ganz Neues bieten. Eine Theatervorstellung mit darauffolgendem Tanzkränzchen ist den Indianapolisern gewiß mehr als je willkommtn.: Wir. entbehren das Theater jetzt schon seit'ziemlich langer Zeit und die'gule Idee, den Deutschen' wieder einmal ' eine derartige Unterhaltung zu 'Tbeil werden zu. lasten, wird allenthalben' beifällig auf genommen. .Die Mitspielenden sind meist Mitglieder obiger Vereine, und haben, wie wir hören schon seit langer Zeit wacker gearbeitet, um eine gelungene Vorstellung zu bewerkstelligen, ' ; , D'aS Lügen ein vortreffliches Stück wurde zur Aufführung gewählt und wir glauben, 'daß die' Gesellschaft gqr keine beffereWahl hätte treffen können.Es ist ein vieraktiges Lustspiel von R. Benedix. das bekanntlich'in Deutschland sehr vielFurore machte. Der Dichter hat in diesem Lust spiel seine ihm besonders eigne Gabe, das Stück mit recht vielen heitern Verwicklungen einzuleiten, die sich zum Schlüsse auf so prachtvolle Weise lösen, zur vollen Gel tung gebracht, und die komischen Situationen, welche im Verlaufe vorkommen, sind so recht dazu angethan die Zuschauer in die allerbeste Laune zu versetzen. Man kann dieses Lustspiel zu den besten reck'en, d:e Benedix geschrieben, und noch überall wo das Stück auch gegeben wurde hat es seine Zugkraft bewährt. Daß es auch hier ungetheilten Beifall findet be zweifeln wtr durchaus nicht und wir wün' schen nur, daö die Männerchorhalle am 18. Januar bis zun letzten Platz gefüllt sein möge. All Deuen, welche' die Vor stcllung besuchen, rathen wir aber, sich vorher tüchti.'. zu stärken, dnn die Lach muSkeln werden an diesem Abend ganz be sonders viel zu leistn haben. tST Am Donmrstag Abend fand' in dem Hause des Herrn John Grosch eine Hochzeitsseier statt.' Frl. Maria Grosch und Herr ChristophDölker traten in den Stund der Ehe. Das glückliche Paar reiste noch an demsäben Abend nach Ein cinnati ab. " ! JCSrDu Herren John Thomas, Frank lin Landers Wm.Nansur, Thomas A. Hendricks. Wm. S.'Hubbard. CbarleS B. Rockmood und Acuilla JoneS bilden für dieses Jahr den DerwaltungSrath der Walzwerke. : 1 DaS vierbljtterige Kleeblatt ' Tom Casey, Charle Poster, Bill Wallace und Weöley Gates, daisich schon lange keines sehr guten RufeS e freut, wurde am Dien stag Abend unter d!r Anklage einen Mann beraubt Und mikhmdelt zu haben, ver haftet..' Der Man!, dessen Name Robert Shair fein soll, kan vonSt. PaulDecatur County Ind. hierh'r und wurde von den Strolchen in derenZesellschaft er gerathen wür, in eine Kneip: gelockt, dort betrunken gemacht und später in einer abgelegenen Straße, in' welchevie saubere Gesellschaft ihn geschlept hatte, einer ganzenBaarschaft und einer goldene."Uhr beraubt. DiePolizisten Marshall Xo und Jester kamen dem Verbrechen au' die Spur und wenn sich Alles so verhält, werden die vier Burschen für die nächst: Jahre wahrscheinlich ausgesorgt haben. j j&rAm Donnerstag wiesen dieCountyCommissäre Rechrungen im Betrage von Z2 010'ö7 zur Zahlung an. LS' Die bekannte Firma Vogeler und Compagnie in Baltimore hat auch in diesem.Jahre einen Fmilienkalender herausgegeben, der mit der größten - Sorgfalt ausgearbeitet ist und in jeden Familie Aufnahme, finden sollte. LS. Am Samstag Abend kam Dr. Döolittle, ein alter Mann nach Hause und erzählte seinen Angehörigen, daß er von einem unbekannten Manne niedergeschla gen worden sei, und in Folge dessen im Kopse Schmerzen verspüre. Am Montag starb der Greis, und bei der Secirung der Leiche stellte heraus, daß Döolittle an der linken SchläfeVerletzungen erhalten hatte. EinenJnquest wird der Coroner am Mon tag abhalten. .!. ' Nachdem eine 'Familie in Frank ford kürzlich ihre Abendandacht gehalten, fragte der kleine fänsjährige Billy : Sag Mutter, kann dein der ' liebe Gott die Leute beten hören, da er doch'so weit' ents fernt ist?" Ehe die Frau vom Hause sia noch auf'eine dem leinen verstanvllche Antwort besonne,, rief sein um- ein ' Jahr SltireS Schwesterchen : .Aber Bill, wofür tt v?-.,. rfitnhti i

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SS Der Männercho? hält seinenMas. kenball dieses Jahr in den Räumen des Parktheaters weil sich die Männerchorhalle für diese Gelegenheit noch' immer als zu klein erwiesen hat. Die Mitglieder des Vereins werden sich über diese vortreffliche Idee gewiß freuen, denn der Maskenball wird dadurch nur. an Großartigkeit ; gewinnen. Derselbe wird am 6. Februar stattfinden. .Die Proben des Festchor sind auch schon in vollem, Gange. Am Mittwöch' war die erste Probe und ' die Beibringung war eine sehr große. . Nach Been' higung derSingstunden huldigte die frühliche Gesellschaft noch einige' Stunden dem Tanze und. es, wurde, gleich beschlossen, daß man sich alle 14 Tagenach der Probe dieses Verguügen ve, schaffen wird. t& H a rd i n g's P r o z e ß. Mit dem' Harding'schen Prozesse wurde am Montag' begonnen. Die Geschworenen sind die Herren : . Michael W. Boyles, Leopold Strauß, James S Schoonover Robert Sturm, John W.Brown, Samuel R. Grube, Southport; Joseph P. Brown, William McGregor, Lawrence Township ; Robert Marshall, Wilson B. Drummond, James Swain, Andrew I. Cochran. Die Verhandlungen , erregten während der ersten Tage mehr Interesse als später. Das Verhör von Cal Light nahm ziemlich viel Zeit in Anspruch. Light gestand, den Artikel im DemokratV geschrieben zu haben, und leugnete auch nicht, daß er die Absicht hatte, sich noch einer viel schärse'ren Ausdrucksweise zu bedienen, aber von den Herren Enos B. Reed und John Pearson bestimmt worden sei, davon abzustehen. Es ist gar nicht unwahrscheinlich, daß Harding freigesprochen wird. In der Nacht von Montag aus

Dienstag passirte auf der Bee Line in der Nähe von Union City, ein Eisenbahnun' fall, wobei der Heizer ums Leben kam und viele andere Zagbeamten Verletzungen er hielten. Ein 5heil des betreffendenFracht zuges stürzte nämlich in einen Bach, wett die Brücke auf welchem sich das Geleise, be fand durch die starken Regengüsse wegge führt war. Das ist abermals ein Beweis, daß hierzulande auf Menschenleben kein allzu großer Werth gelegt wird, denn sonst dürfte wohl eine solche Brücke durch starke Regenschauer nicht ganz verwüstet werden. In der am letzten Dienstag im Courthaus abgehaltenen regelmäßigen Versammlung der medizinischen Gesellschaft verlas der Chemiker I. N. Hunty einen Aufsatz in welchem er sagte, daß er von Aerzten erfahren habe, daß. die Medi zinnen sehr .häusig nicht die erwartete Wirkung im Gefolge hatten. Der Grund sei darin zu suchen, dab die medizinischen Präparate stets mehr oder minder gefälscht werden. . Der Beweis dafür sei vonAerz ten erbracht, welche auS verschiedenenApo theken medizlnische Präparate untersuchten und immer das gleiche unliebsame Resultat wahrnahmen. Die Chininpräparate haben noch die Probe am besten bestanden. Die Beamtenwahl welche in jener Versammlung vorgenommen wurde, ergab folgendes Resultat : Präsident-L. L. Todd. Vice-Präsident-J. C. Walker. Sekretär-E. S. Elder.. Schatzmeister-C. A. Ritter. X$ Der Ackerbaurath hielt am Dien stag seineJahresversammlung ab, bei wel' cher 40 Delegaten aus dem Staate zuge gen waren. Die-fclgendenBeamten wur den für das laufendeJahr erwählt: Prästdent W. H. Ragan von Hendricks Co. Vice.Präsident' H. 'T. Sample von Lasayette. ' Sekretär Alexander Heron von Jndi anapolis. Schatzmeister James A.'Wildman von Indianapolis. Die Mehreinnahme der Jndiana polis und St. Louis Eisenbahn im Jahre iM.'gegen das Jahr zuvor beträgt tz175, 000. Die Körner Loge No. 6 PythiaS Ritter, hat . Einladungen ergehen lasien, für die am Montag Abend stattfindende öffentliche BeamteN'Jnstallirung verbun den mit einer Unterhaltung. 13 Dje Beleuchtung im Courthaus kostete während des letzten Quartals $617. i Der Gouverneur begnadigte am MontagJsaacE. Johnson. Derselbe wur. de wegen?.Brandstiftung . verurtheilt und hätte noch ein halbes Jahr abzusitzen gehabt, bis seine Strafzeit um wäre. Am Mittwoch ' wurde Amanda Smith' von .ihrem Ehekreuie.Zzem.Herrn Robert U.' Smith durch gerichtlicheScheid. ung erlöst.' f

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Was unsere Jugend liest. Die Pflicht , der Eltern .ist es nicht nur für daS leibliche Wohl ihrer Kinder zu sor gen und ihnen Nahrung und Kleidung zu geben, sondern es ist auch die heilige Aufgäbe der Eltern für das geistige Wohl und die sittliche Ausbildung Sorge zu tragen, oder mit andern Worten sie zu erzZehen und zu tüchtigen Mitgliedern der mensch lichen Gesellschaft heranzubilden. Und da die jetzige Jahreszeit mit ihren langen Abenden die Jugend mehr ans Zimmer skffelt, tritt das Bedürfniß für eine a ngemessene Lektüre auch in erhöhtem Maße an dieselbe heran. Da sollten nun die Erzieher die. Auswahl dieser Lectüre treffen, oder wenigstens für den Lesestoff, den sich die Kinder selbst wählen, o.er verschaffen, ein wachsamesAuge haben. Daß dies leider oft genug vernachlässtgt' wird, zeigt die so häufig vorkommende Thatsache, daß oft noch halberwachsene Jungen, welchen die sogenannten, , englischen Jugendschriften mit! ihren Räuber und SensationSqeschichten, den Kops verdreht haben, abenteuerliche Streiche wenn nicht gar Verbrechen begehen und ihre ohnehin leicht erregbare Phantasie mit falschen Ideen angefüllt und verderbt wird.. , Es ist deshalb ganz am Platze aus die Schundliteratur, die zu jedem Mittel ihre Zuflucht nimmt umLeser aus demJugendkreise zu rekrutiren, aufmerksam zu. machen und vor derselben zu warnen. Denn so gefährlich für junge Leute schlechte Gesell schast ist, so gefährlich sind auch schlechte Bücher und schlechte Zeitschriften und gar Viele gelangen durch solche Lecture aus Abwege. Man kann den Erziehern deshalb nur die Mahnung rnS Herz legen dasür zu sorgen, daß die Kinder nur. gute Bücher und Zeitschristen in die Hand bekommen, und genau darauf zu achten was sie lesen. Ein Vater mag noch so strenge sein, in des Schule dem Kinde noch so sehr Moral, Anstand und Achtung vor den Eltern ein gepflanzt werden wenn das Kind Bücher liest worin diese Tugenden verspottet wer den, wird der Unterricht und die Erziehung fruchtlos sein. Auch hier müssen dieEltern mit dem Lehrer Hand-m Hand gehend

Das Jahr 1880 ist ein Schaltjahr. Schaltjahr nennt man in der Chronologie jedes Jahr, welches, länger als die- ge wohnlichen Jahre, die in der angenommen nen Zeitrechnung angegebenen Epochen der himmlischen Erscheinungen wieder mit der wahrenZeit derErscheinungen inUeber einftimmung bringt. In der 'christlichen Zeitrechnung folgen, weil das Jahr 365 Tage, 5 Stunden, 4 Minuten und 46 Sekunden beträgt, drei gemeineJabre von 365 Tagen aus einander, und 'jede? vierte Jahr ist ein Schaltjahr. Um' nun das hierdurch entstehenden Plus wieder auSzu gleichen, ist nach dem Gregorianischen Ca lender daS -SScularjahr kein Schaltjahr und nur das 4. Säcularjah? ist wieder ein Schaltjahr; im Julianschen Calender ist dagegen jedes SScularjahr zugleich ein Schaltjahr. Der Schalttag," um welchen daS Schaltjahr verlängert wird, ist nach Julius Cäsars Einführung der 29. Februar. Die Juden haben in einem Cyklus von 19 Jahren das 3., 6., 8., 11., 14.,-17., und 10 als Schaltjahre von je 13 Monaten; die Mohamedaner haben in einem Cyklus von 30 Jahren das 2., 5., 7., 10., 13., 1k., 18., 2i;, 25;, und 29. als als Schaltjahr, welches 355 Tage, wäh ihr Gemeinjahr 354 Tage hat. DaS Schalljahr gibt altem Brauch nach, den ffrauen und Mädchen gewisse Vorrechte und Privilegien Sie dürfen unter feinem Schutze aus der sonst eingehaltenen De fensive heraustreten und in Liebesangele genheiten, Heirathsanträgen die Offensive ergreisen. Ob sich dadurch die Zahl du Hagestolze in diesem Jahre verringern wird? " -' Von nun an müssen einer Anordnung des Polizeirathes gemäb alle Ver hastSbesehle registrirt werden ehe sie den Polizisten übergeben werden. ZzT Am Mittwoch lieb sich die Ohio FallS TranSser Compagnie, welche in der Nähe von New Albanh und Jeffersonville eine Gürtelbahn zu errichten, gedenkt, mit einem Capital von Z2ö0,000 im Staat? sekretarwt incorporiren. 3- Eine Dividende von 4 Prozent haben diel Gürtelbahn .und Stockyard Direktoren erklärt. Jt: f:; ; - CO Im' Stationshause ; : starb am Donnerstag ein kranker' Jrländer, schon ein alter Mann Namens Patrick Casey..

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