Indiana Tribüne, Volume 2, Number 21, Indianapolis, Marion County, 3 January 1880 — Page 5

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Lokal. "r 1 An unsere Leser. t i Kt

,. ; i Wir ersuchen alle diejenigen unsrer verEhrlichen Leser, welcke ifin MnKnuna

eecylem, uns ihre neue Adresse zukommen ' lassen, damit daö Blatt. zeitlich in ihre jM oi"de gelangt. i 57 Die Redaktion. l :i ' .Deutsch-republikanischer Bürgeri verein.

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r 4.e. ' "L Am Montag Abend fand in Knodel's Ts..t. O. V, m r - 1

, .j-iuuuiui vie zroeue Versammlung oein ' Z.&tt NeKllKlik.lN,? Jiirn Qrniif Sr rnr

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vjföung eines deutlaz-republlkanischen Aer-

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i stattete Bericht und legte der Versamm

L 7rIung einen Aufruf, Constitution und ' cn t. . . r . 1. . . , . . ....

1, Nebengesetze vor, welche mit unbedeuten

, "den Aenderungen angenommen wurden

und wie folgt lauten : Aufruf. Es gibt wohl wenig Städte in den Ver. Staaten, in welchen das deutsche Element iir Verhältnis zu seiner Stärke einen so geringen Einfluß besitzt, wie Indianapolis. Trotzdem es so viele Bürger deutscher Ab tunst hier, gibt, welche der englischen Sprache mächti sind, ist diesem Um stände doch nur sehr wenig Rechnung ge tragen. Wir haben keinen deutschen Frie densrichter, Deutschen, welche nicht englisch sprechen können, ist es unmöglich, sich in der County-Clerks-Office, der Auditors der Recorders - Office verständlich zu machen. Der Einfluß der Deutschen auf die Gesetzgebung ist gleich Null, in Folge dessen ist auch der deutsche Unterricht in den öffentlichen Schulen Zehr mangelhaft und haben wir wenia Abwebr aeaen die uns lästigen Temperenz- und Sonntags--gesetze. Betreffen diese Uebelstände auch die Deutschen aller Parteien, so ist es doch Zlar. daß bei den amerikanischen Zuständen Parteieinfluß mehr als irgend ein anderer dazujbeitragen kann, denselben abzuhelfen, und ebenso klar ist eS, daß Jeder durch die Partei zu wirken sucht, zu welcher er ge hört. Wir deutschen Republikaner giern den, daß unsere Partei unseren Förde rungen gerecht wird, sobald wir dieselben nur mit Nachdruck geltend machen. Zu diesem Zwecke laden wir alle deutschen Republikaner zum Anschluß an den neugegründeten deutschrepublikanischen Bür ger-Verein unler folgender Constitution ein : Die Unterzeichneten vereinigen sich zum Zwecke der Gründung eines deutschrepublikanischen Vereins unter folgender Constitution : 1. Name. Der Name des Vereins soll sein: Deuts ch-republikanischerBür g er - V ere in. 2. Zweck. Der Zweck des Vereins ist : a. Die Unterstützung der Bestrebungen ' der republikanischen Partei, so lange dieselbe ihren bisherigen Grundsätzen nicht untreu wird. b. Die Hebung und Wahrung des Einflusses der deutsch-amerikanischen Bürger in allen öffentlichen Angelegenheiten sowohl, wie innerhalb der republikanischen Partei. c. Die Geltendmachung deutscher Anschauungen auf allen Gebieten des össentlichen Lebens. Die Art und Weise der Erreichung und Anstrebung dieser Zwecke ist den jeweiligen Bestimmungen des Vereins unterworfen. 3. Mitglieder. Jeder Deutsch - Amerikaner von unbescholtenem Charakter, welcher der'republikanischen Partei-Nichtung angehört und Iziese Verfassung unterschreibt, kann Mitglied des Vereins werden. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand. 4. Der Vorstand. Folgende Beamte bilden den Vorstand : 1 a. Ein Präsident. b. c. d. 0. f. Ein Vice-Präsident. Ein protokollirender Sekretär. Ein corrcspondircnder Sekretär. Ein Finanz-Sekretär. Ein Schatzmeister. , Die Wahl des Vorstandes findet jährlich am ersten Montag 'im Januar, oder in der nächst folgenden regelmäßigen Versammlung statt. Der Termin des ersten Vorstandes dauert bis zum Janur 1831. Der

Verein hat das Recht jederzeit den Vorstand durch Hinzusügung weiterer Beamter zu

vergrößern. 5. Beitrage. . Beiträge der Mitglieder werden durch.die Nebengesetze bestimmt. 6. Versammlungen. ßeit und Zahl der regelmäßigen Versanmlungen werden durch die Nebengesetze benimmt. Der Präsident hat jederzeit das Ncht und auf das schriftliche Verlangen tooij zehn Mitgliedern die Pflicht, außerortrntliche Versammlungen zu berufen. 7. j Die Leitung der Geschäfte. Dieselbe geschieht durch den Vorstand, welcher verpflichtet ist, die Beschlüsse des Veräns auszuführen, und in den regelmäßgen Versammlungen Bericht überfeine Thccigkeit zu erstatten. 8. Verfassungsänderungen. Äiese Verfassung kann nur durch Beschllß einer Mehrheit von zwei Dritteln der .in einer zu diesem Zwecke berufenen Veoins-Versammlung geändert werden. Nebengesetze. U Die Beiträge sind regelmäßige und freivillige. Die regelmäßigen Beiträge wcDen vom Verein von Zeit zu Zeit fest gesetzt. Geschieht dies in außerordentlichen Veammlungen, so muß die Absicht dazu in. Kr Berufung bekannt gegeben worden seir. Die regelmäßigen Versammlungen sinken stat. am ersten Montag jeden Monats 1. In jeder Versammlung des Vereins soll die Liste Derjenigen, welche sich zur Aufnahme gemeldet haben, verlesen werder, Jedes Mitglied hat das Recht dem Verstände schriftliche Einwendungen gegen die Ausnahme eines Angemeldeten zu machen und der Vorstand ist verpflichtet, solche Einwendungen geheim zu halten. 4. Alle Beiträge und Gelder gelangen zuerst in die Hände des Finanzsekretärs, welcher sie dem Schatzmeister abliefert. Alle Zahlungen geschehen durch den Schatzmeister auf Anweisung des Präsidenten resp. Vizepräsidenten und Finanzsekretärs und in dessen Abwesenheit des protokollirenden Sekretärs. 5. Bei allen Abstimmungen entscheidet im Falle von Stimmengleichheit der Präsident. 0. Die Wahl der Beamten findet vermittelst Stimmzettel statt. Die nächste Versammlung findet nächsten Montag Abend statt und wurde beschlossen. durch Anzeigen im Journal" und in der Tribüne" alle Deutsch-Nepublikaner einzuladen. Die Wahl der Beamten findet in der nächsten Versammlung statt. Das Jahr 1879 liegt seit zwei Tagen hinter uns und daS Jahr 1880 hat begonnen. Der Jahreswechsel ist ein Er eigniß das jeden Menschen ermahnt über die Vergangenheit nachzudenken und in Jedem unwillkürlich.oieFrage erweckt, was wobl die Zukunft bringen wird. Keiner vermag diese Frage zu lösen und schon der Dichter sagt : Ss ruhen in der Zeiten Schooße, Die schwarzen und die hntern Loose. Damit soll aber nicht gesagt sein, daß Jeder unbekümmert um Alles, geduldig auf das warten soll, was da kommen mag. Nur durch eigenes Hinzuthun, nur durch unermüdliches Streben für das Gute kann man von der Zukunft Gutes erwarten. Möge daher Keiner die Hände ruhig in dnSchooß legen, sondern mit Beginn des neuen Jahres sich auch der heiligen Pflickt erinnern, die uns Allen gebietet nach Kräs ten zu wirken und zu streben, damit es bester werde! jgg- Der Vorstand des Freidenker- und Sozialen Turnvereins hat beschlossen, Qerrn Robert Reinel. den bekannten Sprecher der Freien Gemeinde zu Wash ington, der sich gegenwärtig auf einer Vortragstour befindet, hierher kommen zu lassen um den Mitgliedern der beiden Ver eine den Genuß eines Vortrags von Herrn Reihel zu Theil werden z'i lassen. Dieser Beschluß wird von den Mitgliedern gewiß mit Freuden ausgenommen werden. C. A. Light, der Herausgeber des hiesigen .Demokrat" wurde als Delega um Congrcß der Soc. Arbeiterpartei nicht zugelasien, weil derselbe an- einer demo kratischen Zeitnng betheiligt ist und für dieselbe im Sinne der demokratischen Partei schreibt.

Sylvesterball des Mannerchor.

In der Männerchorhalle herrschte am Sylvesterabend ein fröhliches Leben. Es waren sehr viele Besucher anwesend um daö alte Jahr im gemüthlichen Freundeskreise zu beenden und das neue Jahr in fröhlicher Weise zu beginnen. Der Männerchor trug auch sein Mög lichste bei um die Anwesenden in die hei terste Feststimmunv zu versetzen. swii xm rttfrtrfotifAT 10 JJlll Vllil vywuvUiuy ii IVUIU( Vll fröhlichen Menge ein Tableau dorgesübrt. daö den Jahreswechsel vorstellte. Die Idee war vortrefflich gelungen und fand sehr viel Anklang beim Publikum. Daraus f.. da, üb,icheHänd.schü..eln und die verschiedenen Glucksverhelßungen. Das Tanzen welches dann folgte fand viele Theilnehmer und man amüsirte sich bis zum frühen Morgen. ' . 'Gerettet. Frau Paulisch, die Tochter des Herrn Zohn Bach rettete am Montag ihrem Manne Rudolph Paulisch das Leben. Die junge Flau ist erst seit einem halben Jahre mit ihrem Gatten verheirathet aber schon mußte sie die Erfahrung machen, daß in .der Ehe manches Unangenehme passirt. Ihr Ge. mahl nahm ausVersehen eine Portion Gist und die üblen Folgen blieben nicht aus. cknell sarate rau Naulilck kür ärlicke w I u U ' I I I - j , Hilfe und so gelang es auch bald das genommene Gift unschädlich zu machen. Hoffentlich hat Herr Paulisch daraus die Lehre gezogen, daß man mit Gift etwas vorsichtiger umgehen muß. SST D e u t s ch-e n g l i s ch e S ch u l e. AmFreitag vor ach! Tagen fand die regel mäßige vierteljährliche Versammlung des Schulvereins statt. Aus der Tageöordnung stand die Vorlage des Comites be , m CV . gm Ft ä 1 I tnffl der 8anteuii0 der Const.,n,wn. C. i mm VW Ia. mVam . 4 VCl - ilCUiiUCl ICCJCl iCIUJIC ClUtll Minoritätsbericht tin. DieVersammwng war sehr schwach besucht, man hatte sich eder Opposition enthalten und die Vor age der Majorität des Comites wurde angenommen. SS" Am Mittwoch Früh fand man Frau Bridget McGinnis todt in ihrer Wohnung an der West'Washingtonstraße. Es ist sehr wahrscheinlich daß die Frau den Entbehrungen, die sie sich wegen ihrer großen Armuth Ichon seit längerer Zeit auferlegen mußte, erlegen ist. Die Leiche scheint schon einige Tage alt gewesen zu sein. Die Studenten der miuw um uic iinc vzwvtvui uuet uiurn:rt v rx: . n..ri -.t.ci ... netüiutü mien icinc ui acyuu ju iv. viiiv u vVv. ..su Melden .üb Er schrieb an die Tochter der Verstorbenen, welche in Economy, Wayne Co. ohnt, daß dieselbe über die eiche .ihrer 'Mulier ersügen möge. ST Aus dem Berichte des Gesundheitsiu.p. f,avKrt xc hrrtrtrtn bW vup im vvtyuiiiiviivii c f -i.Vi t jcio CVv.cCzrf. aaqre in unsrer raoi jlüvzsüuz . - selben auf die Monate wie folgt: ' Januar 125 Februar 102 März 103 April 98 Mai 97 c..t: i7i )Ull ....... ...M.tm.1 August 123 September. 122 Lver ?l0vemver Juni , , t inu U9 ezemocr isi Die Weihnachtsfeier, welche die m-tmw v f ii m vtf v v , . - armonie am Sonntag Abend in ihrem ereinslokal veranstaltete bot den Miteremsioia. verannalkere vor oen jaii H V gliedern dieses Vereins eine äußerst ange nehme Unterhaltung. Ein sehr reichbela w . cm .-r i. . . r jf. 5 dener Weihnachlsbaum glänzte im schön, sten Schmuck und erregte bei den kleinen trtu.n m, x. mrtm k; Leutchen grobeEKlust Als der Baum semer Fruchte beraubt wurde,strahlten dleGesichter der Kleinen in Heller Freude und mit V. V.. VVV VVtkV j m, s mrm. " " inn:aem Moblbesaaen verttbrten sie die

schmackhasien Näschereien. Auch die &.'

" T-i.- - ' ' ff ,. . fr. i. cenj. . . u v. wachsenen amunrten sich vortrefflich und ! Xi i ! '. JL. . i s ,s. - . . I VV1 k, vic zuutiucn, kociuc vcz ci ocizvv,u..u besonders gut wegkamen, freuten sich ganz besonders. Die sröhlicheGeseMchast blieb r t i x. v ri ;jt. r. rt, r sehr lange beisammen und schickte sich erst spät und nur sebr ungern zum Heimgehen an. Den Sulvesterabend feierte die Harmo nie ebenfalls rn idrer Halle mit einem Tanzkränzchen. LÄ- Freidenker Verein und Soc. Turnverein. Am Sonntag über 8 Tage werden die Mitglieder über die folgende Frage debattiren: Sind progressive Steuern ein wirksames Mittel, um nach und nach eine gerechtere und übermäßigen Reichthum, sowie Noth undElend ausschließendeVertheilung der menschlichen Glücksgüter zu sichern V Die Mitglieder sind ersucht in der Zwischenzeit über die Frage nachzudenken, damit die Debatte eine lebhaste und. fruchtbare wird.

Die Weihnachtsfeier in der Turn-

halle gestaltete sich zu einem ganz außerordentlichen Vergnügen für Groß und Klein, Die Turnhalle war am SonntagNachmit tag so stark besucht, daß man sich nur mit Mühe noch ein?Sitzplätzchen erobern konn te. Um 3 Uhr begann daS Schauturnen in dem unteren Raume des Gebäudes und K.iaben sowohl als Mädchen leisteten da bei Voitrefflickes. Die Turnschwestern w.,.sn nt.rkoN-n s.,m,",s,t für die lustiae. tvwfci Mittfc v 11 vi. vvv. 1- - v - r kleine Turnerschaar ein leckeres Mahl zu bereiten, das dieselbe nach Beendigung der Turnübungen vorgesetzt bekam. Man sah e den fröhlichen Gesichter an, daß sie diesen u!n Gedanken der Tlw. zu würdigen wußten, denn sie sprachen den Leckerbisicn wacker zu. Nach dieser ange nehmen Beschaftlgung umtanzte die Jugend den heNblinkenden Christbaum und sang auch mehrere Lleder. Die Erwach. senen amüsirten sich underdessen und freu, ten sich an der fröhlichen Stimmung der glücklichen Kinder. Später nahmen aber auch sie am Tanzen Theil und so kam es, daß es schon sehr spät war als man an das Heimgehen dachte. Ein Beweis, daß es allen Theilnehmern ausgezeichnet fallen hat und daß es der verein vortrefflich versteht, gemüthliche Feste zu feiern. Z. ' . Eine ungeheure Menschenmasse wohnte am Sonntag Abend dem Weihnachtsseste des Liederkranz in der Mozart- . n.fc,: sm;f sitrfirtrtitrt Hir halle bel. Mit der Unjetialtuno war ein Verloosung vieler hübschen Sachen ver bunden, bei der sich die Anwesenden sehr gut unterhielten. Die Kinder wurden .bensalls mit hübschen Geschenken ersreu. uno aulu ver rvße ummvuuui HuÖic die fröhliche Jugend. Eine ganz besondere Freude bereitete ab :r bei dieser Gelegenheit j II IVU W WVV MV VVIV rv)y " gerkranz seinen Dirigenten dem 1 - - ir r. tt s. rrs rn"n s. I . Hrn. Ernst Knodel. Der Präsident, Herr Spielhosf überreichte diesem im Namen des Vereins einen prachtvollen silbernen' smfititirtrfrtT tfin-r tiioifinff hUU mvvv. ?- -w y v . v 1 ... . . Jlrravft Wnrn s rr cjHns.T eine paffende Ansprache und Herr Knodel, ver yolyn uoerral uno ireul war,,prau, dem Äerem lemen herztlchsten Wank für die freundliche Anerkennung aus. Di Anwesenden befanden sich allein ' w 1 rA VO 1 C lt AlAtl4AMr.lMMM A All? tl II Ut uci yciici,ciiii.muuiU u. u. um x oas ranzen losging oeioeulgle na, oxc Mebrbeit an demselben. So batte der Liedeikran, seinen Mitgliedern wieder eine ' ' ehr angenehme Unterhaltung bereitet. .m. j ara. uu lvum 7 kV 3 V ß to , im alten UZaterlaNde Um DIS iKfslUmur - "v;.- t W..Ä k' ' 1. .' rjt. fcX;n Mi rU..S. 'ÄÄWÄ .rwünsch, sein, einen Vergleich zwischen den drei Tbermometern M ,rSJÄ' i i. Ä ""ÄuJt ii Minies iri' Ärn atanb tt ftte cj-u . ; xyiiuiunniu. iiuni', in züngln (iiiiuu. CTS.- m.fr rhitriFf h8 Wint-a i 99 sWrrt "riV-" rr,U,r" X "? ii n av iif ii ii TisinOTin o v i-ibt nnin 'rraniimiir' m..n k.,.zn-i m ' . I II J KM mm j V & 4fiT TOrtitmui. n Wrtitm ivnif.n jiuii ititiivkvuuuiu viii utuuui givi uui dem Gesrierpunkte und dem tcbepunftc m 80. Celsius in 100 und Jahrenheit in 180 Grad. Es find also 9 Gr. F. gleich 4 fflr nUr 5 (Hr. l5 Um Xnhrtnhtü' -" " " u ' - vi ti wfc k . vi uML-t,4rwl' sche Grade in Reanmur'sche zu übersetzen, ,... ihr tk.. Hrtm rfr;ititiittt l"' IH'I v iV4iiuiiy vwut Vi 1 1 - punkte (so daß also beispielsweise 35 Grad unter Null F. gleich 67 Grad unter dem n0triortii ?; x u,i; x:.?. dividirt in die erhaltene Summe mit im uorlieaenden ?alle als 7 mal 4 nnn . v:.o 'ti cr m.n gleich 263; dies dmdlrt mlt9 gibt 29 7j9.) erkwurdl ,st, daß Englander und Ame. rikaner nach dem von emem Deutschen, die Deutsches nach dem von einem Franzosen nd die Franzosen nach dem von einem Schweden ersündenenThermometer messen. I W'VVVVII V M t VW I V K V . V I V V illV j VII Folgende Paare ließen sich noch fr..C Vip cy, ä. (tc.j ..t. iiidiu(iii uii-nimii . tjui. uuvi "iiw Emma Seidensticker, Debora L- Hughes v cv r rrv , rv , n rruno rolalle anyer, yeopyllus Kt. vumond uad Hatte Negle, Charles S. McG v ZY und Jd a M. W ebb W m. C. vui ü Ullv aiininm viorn, -ii? inSutnerland und TillieSimon. CrastuS Plummer und Crennee Dean, Wm. Pato und Elara Cloy, Charles P. Me und Kate W. Brown. Francis M. Keed und Ardelia E. Swift, John Tavlor un' Fannie Davis, Alfred A. Monfort und Nannie P. Smith, Tiwmas Howard und Irena Hobbs, August Z. Albright und' Lena Bauerle. Scott Bsunaerman und Jennle.Walters, Thomas G. Mcy?rs und darrte A. Ny.in. Der Sylvcherabend wurde im Allgemeinen hier in recht fröhlicher Weise gefeiert. Die Wirthe haben hauptsächlich freundliche Gesichter gemach, denn die Wlrthlcha ten erfreuten sich fast alle emes sehr guten Besuchs. Die Freude der Indianavoliser Juoend über das neue Jahr offenbarte sich durch das unsinnigeSchieben, bei dem auch wie gewöhnlich einige Unglückssälle vorkamen.

Wollte noch vor Beginn des neuen JahreS eine weite Reise antreten. AmMittwochNach-

mittag versuchte ein Mädchen NamenS Ada Grove Selbstmord zu begehen. Die Unglückliche brachte sich mit einem Revol ver eme Schußmunde bei, die aber nicht den augenblicklichen Tod des Mädchens zur Folge hatte. Ada Grove war sogar trotz der sehr gefährlichen Wunde noch an demselben Tage im Stande bestimmte Aussagen zu machen. Zwar geht aus'die . - - . . , . yj . PA'd'Aha.'vÄ anlaßt haben mag. nicht hervor, aber da Bild, das die Unglückliche von ihrer Ver gangenheit entwarf ist so düsternd trau. W.W.L!.' SÄS zu diesem Schritt getrieben hat. Aus den Aussagen der Selbstmörderin geht hervor, daß sie erst zwanzig Jahre alt ist, und ,chn sedrer Jawn das elterliche Bater I. M. Grove heiße und in Wash. ington, Ind. wohne. Sie habe eine Stiefmutter und die trage hauptsächlich Schuld daran . dak sie dam StitB. Sie'sag"te auch aß ftc j0n früher einmal Willens roax, ihrem Leben ein Ende zu machen, aber den bis jetzt unterließ, 5a Schiebaffaire ereignete sich aber in der Wohnung des Postbeamten Wm. Boyd in einem Gebäude an der Ecke von Ohio und Meridian Straße. Mit diesem Herrn schelnt dle Lebensmüde sehr befreundet ge wesen zu. sein, denn sie hielt sich ost in dessen Wohnung aus. Datz das Madchen flb. inc'n Mr mustergültigen Lebenswandel führte, beweist der Umstand, daß sie die Bekanntschaft jenes Herrn vor vler Wochen aus der Stratze machte, indem ".SS .Sfijjfbfö Sft binfl Ada Grove damals emlud ihn in seiner Wohnung zu besuchen, daß er dies aber nur deßwegen that, um das gefallene ..i.n ti c r? rm t I " W " t ' J " " MSdcher , vielleicht aus bessere Weg. brinIavAva (Cm a a U a nn n a As iiiA rftn flu iuniti.ii. mit iiiuyuuviiM ititti fni4tlo aeweien. indem das Mad , , f Xnnn scX ins Tl a wt fititn Cliiltl chen. anstatt seinen Moralpredigten Gehör zu schenken nur bemüht war die übertrie bensten An pruche an seine Ka e zu stellen. ,! Wo m W X. f t ' Die That bezlng das Madchen wohl m Wohnung, aber er verließ in jenem Augenblicke gerade das Zimmer, weil er von einer dritten Person abgerufen wurde. DaS Madchen sagte, daß sie m enem I r ' . n u an ? " I Ul V VMVWVlV vv UVll tV 4 vv V vvwumv I ohne sich lange zu besinnen die That aus' führte. Der Aussage Doktor Garber's zufolge I t. rrn v. t.v' imwi!. m .n N e A,unoe unoeoingi looiuq. enern '""Ä" ul. . .eS-Neuiahrsballdes S o," verein einen Ball m der Männerchorhalle, K v . o r ü. cm.ii m oer wenn man oas illZleroie melier ,n jcc-umti-muii wus uit.iviv jj S!' u" $ at- ZfXn es sehr guten er amüsirten j. gemntblichsten NeujahrZgimmuna. Krf lrtrroff Uff fS ffrthtt R ff n ff yrt Dem sröblichen Tanze wurde bis zu später Stunde gehuldigt und Jung und Alt be. !5 Ä ni jv" "v uun-wm u!"" I vfr Cfhoni rtmmfr wv '-V'X-'" insaüst? . mthtiht. XrinlnnKtr i i r i - -w w zu prüfen. Um festzustellen, ob Trinkmasser frei von schädlichen organischen Sub . m m - ftslnun ist, mmnit man ttnc rcintöiilb ' i rv r r. f fi v f V Oi' t f h?"10 f"aJ bIefVu m".vem zu öuii uii . ul : r , , i . i rt i f c f sche gut und stellt sie zwel Tage lang an einen wurmen urt. Wenn dann in öo 0" vuuui uu, uciiuiu uic umi i ..v n.ni r.. .u.. er- i . . , . . crc tt et V 11 Ä Swnden da M chlg wird, so ist es für htn haushoVn Gebrauck unaeeianet. Blelbt eS dagegen vollkommen klar, so kann dies als Beweis gelten, datz verunreinigende Substanzen nickt darin enthalten sind. j&g Jerry Kern und Arthur Bisbip wurden am Donnerstag verhaftet, weil sie das neue Jahr mit Streitereien begannen. S?- Jodn Gooman wurde am Neu jahrstag verhaftet weil er einen Angriff I " . Cs CV , s Andrew e.ran machte. Nachdem der Telegraph eine Anzahl I . . . . . Personen, die er als vtadliale und 0Qt mnnU ,,Weltverbesierer" bezeichnete, durch .... ",fllsln, lu bcrb5d)tislen ste. ' ' --. - ' ' ' hatte ich als einer der Angegriffenen das Recht, ihn deshalb zu interpelliren. DaS gerinaste Verständniß einer verantworti;,. z-.s. lichen Redaktlon. hatte den .Telearaph ZU einer Veweissuhrung oder Nucknahme seiner Beschuldigungen veranlassen müssen. Statt dessen sucht er sich seinen Lesern als den Angegriffenen hinzustellen und arbeitet r . u " " , . . , r. sich im Spottvogel" m eine erheuchelte Entrüstung hinein, die ebenso verächtlich wie empörend ist. Derselbe Redakteur, der Rede stehen sollte, entpuppt sich als einer er Unverantwortlichsten der Unverant rzr nrt damit Wh hm Örtlichen. Er liesert damit selbst den besten Bcwns, dan er aus den Flegcljahren seiner journalistischen Thätigkeit noch nicht herausgekommen ist. . Weltverbesserer."