Indiana Tribüne, Volume 2, Number 20, Indianapolis, Marion County, 27 December 1879 — Page 4
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zu stimmen, unbeachtet er ihr politischer Gegner war. Die böse Welt legte ihnen ander? Motive unter und ein Untersuchungscomile behauptete sogar, do& es nicht die hohen Tugenden" des würdigen Grei ses, sondern je Cash" gewes n seien, welche jeden der drei Demokraten be wogen hatten, für ihn zu stimmen. Das ist so Cameron'jche Art." und Grant steht auf so innigem und vertrautem Fuße mit dem Vater und dem Sohne," teer je mit Belknap, Babcock, Delano, Averill und der ganzen Notte gleichen Gelichters ge standen hat, Wenn es wirklich dahin kom men sollte, daß er auf der republikanischen National'Convention in Chicago für einen dritten Prüsidentlchaststermin nominirt wird, so werden die Deutschen in derWahl mit ihrem starken Votum auch ein Wort mitzusprechen haben, und es wird schwer in's Gem cht fallen. Von hundert Wäh kerndeutscher Abkunst ist auch nicht Einer fllr einen dritten Termin, selbst des besten Candidaten. Aber vielleicht hat das Volk gar nicht mchr bei der Präsidentenwahl mitzusprechen, sondern wird das Geschäft von den republikanischen Legislatoren in
allen Staaten besorgt werden, die irgend wie zweifelhast sind. Es kann das in aller Form Rechtens" geschehen, aber die letz'.e und endgültige Entscheidung der Wahl steht ebenfalls in aller Form Rechtens" dem Congrcß zu, und der Congreß ist de mokratijch. C. A. S. Einkommensteuer. Im Repräsentantenhaus wurde der An trag gestellt, eine Einkommensteuer einzu führen. Trotzdem die Einkommensteuer die einnae aus Kereckliakeit Ansvruck ma
chen könnende Art der Besteuerung ist, nöthig. Hiermit stimmten die bedeutendannUn mir dnrTi nicht nn hi ßinfiifmtnn sten Irrenärzte überein und verlangten
derselben. Das Kapital ist zu mächtig, und da eine Einkommensteuer das Kapital rw n . ff .I am weinen innen wuroe. in räum an oie lmsuhrung derselben zu denken. Was Kapital hat es.von jeher trefflich verstan- . . . r" i n r . en, etc gtoßic eieucuaii auf oie '"rmen abzuwälzen. Uusere Bundessteuern sind alle indirekte Steuern, welche zum weitaus . . s m - großen -4-yeue von oen vtrmen uno unve- .. . . . . . V TV k minencn vezayrr roercen, oenn wiemge, welcher iw.wo men in, irtnn dcsdoid metjt tausendmal mehr Bier und gebraucht l. mt . 1 oesyalv niazl iau,enomat meyr azwefel. Hölzer als Derjenige, welcher nur hundert Dollars imVermögen hat. UnsereStaatssteuern sind zwar keine indirekten Steuern, sondern direkte Steuern auf Grundeigenthurn, welche schließlich aber wieder vom cm ' - Y 4 4 w Ä 'juneiqer oczayll roeroen rnunen. . 3 in . . . . , . . uveryaupl ein tn oer AolkZwlrthfcha t an erkannter Grundsatz, daß jede Steuer auf Besitz die Tendenz hat, Kovfsteuer zu werden. Unser ganzes Steuersystem ist demnach der Art. daß der weitaus größte Theil dem Armen auf die Schultern fällt. Die einzige'gcrechte Steuers welche die Steuerlast nach der Fähigkeit des Einzelnen, sie zu tragen! abwägt, ist eine progressive Einkommensteuer..' In der Forderung derselden stimmen alle,' der liberalen Richtung Angehörenden, wie der radikale Bund, die T?ozialisten überein. Aber, wie gesagt, bei der gegenwärtigen Macht des Kapitals ist nicht zu erwarlen, daß der Mäste des Volkes ihr Recht werde. Die Entfremdung der Irischen von ihrer Geistlichkeit -muß. im Wachsen sein. wenn diese wiederholt in unseren Zeitun gen dazu auffordern. Unterstükunasaelder. welche für die in Irland Nothleidenden t.rt'. . v w , m v I vk uiniuii lino. Dorn a an 'jfiernslnn schicken, als an den Erzbischof Tuam oder an die oder jene Aebtiln. ' ?ln"Nrovi. dence, R. I., hat ein katholischer Pfaff. Namens Lawrence Malsb. einen Nrirtr hcuuiic n, worin er iagr, er yave eine teue rn.lL- ' ? P I tf " tv ? nach Irland gemacht, um zu erfahren, in we'cher Weise Liebesgaben für hungrige Jrländer am besten verwendet werden könnten. Man solle sie direkt an den ge nannten Erzbischof schicken und ja nicht an Leute verabfolgen, welche hierzulande sam meln gingen. SolcheGelder würden durch die Ferner verlottert. Man merkt die Absicht, und man wird verstimmt." .Die beste Antwort darauf sind kleine Postanweisungen. welche von den Jrländern hier direkt an ihre Verwandten drüben geschickt werden, und deren wöchentlich eine roße Summe hinüber wandert. Was für Geschäfte heutzutage . ein Viehhändler machen kann ? Thomas Neill, ein Viehhändler inPeoria,Jll., ist mit Zurücklasiung von 5400.000 Schulden ver fchwunden. Er hat also ' außer seinen vierbeinigen Ochsen -noch verschiedene zweibeinige Gläubiger mitverkaust. -
Könnten sich auch andere Staaten ein Beispiel daran nehmen. In New tyoxt ist jetzt eine Bewegung im Gange, um noth wendige Reformen in den Irrenhäusern einzuführen, und zwar soll das Reformwerk damit begonnen werden. daß eine Aufsichtsbehörde für Irrenanstalten geschaffen wild. ZurForderungdieserSache fand Donnerstag Abend im großen Saale des CooperJnstituts in . New Jork eine gut besuchte Versammlung statt. Hcrr G. W. Curtis eröffnete dieselbe und wi's darauf hin, das; den Hülflosen, unglücklichen Irren eine nach allen Richtungen hin genügende Fürsorge gewidmet werden sollte. In England habe man seit einigen Jahren große Forlschritte gemacht und die inneren Erforschungen auf dem Gebiete der Wis senschast auch jenen Unglücklichen zu Theil werden lassen. Die guten Einrichtungen Englands seien gößtentheils der staat lichcn, trefflichen Oberaussicht über d'e Anstallen zuzuschreiben. JnAmerika, in die sem Staate .und dieser Stadt sollte man wissen, ob den unglücklichen Irren alles das werde, was sich in einem civilisirten Lande erwarten lasse. . Man habe im Staate New York etwa 900 Geisteskranke.
In vier Anstalten, sür welche in den letzten 10 Jahren $4.800.000 ausgegeben worden seien, befänden sichetwa 3.700 Irre. Die Stadt New York allein bezahle gegen wärtig .etwa eine Viertelmillion, für die Geisteskranken. Es sei daher die Pflicht der Bürger zu ermitteln, ob jenenUnglück lichen die gehörige Sorgfalt gewidmet und die verwilligten Gelder weise verwendet würden. Man hab? ermittelt, daß manche Anstalten nicht so verwaltet würden, wie dies geschehen sollte. Reformen seien ebenfalls staatliche genaue Beaufsichtigung 0lc" aiintmen. DieBevölterung desErdballs mag aus ungefähr 1421 Millionen Seelen veran schlagt werden, wovon 309 Millionen auf I Europa, 824Millionen auf Asien, 109Mil liomn Quf Afrika. 4 Millionen auf Ocea nUn unb 82 auf Amerika entfallen. Nach 1 en Sterblichkeitstabellen bekannter Län I ber ifi berechnet worden, daß die jährliche Anzahl von Todesfällen in der ganzen It 83.693.360 beträgt, oder in andern ' ' U Worten, daß täglich 96,790 Personen ster5en Andererseits ItirÖ das Gleichgeichk der Bevölkerung durch die Geburten, deren täalick 104.800 stattfinden, mebr als aufrechterhalten. J.r jeder Minute der 24 Tagesstunden kommen 70 Kinder II I QUt x:e m.t l I Cülw Da Großbritonien jährlich blos 23, 000.000 Centner Weizen odkr Mehl ver braucht und 6 Millionen selbst geerntet, bis zum 1. Dez. aber schon über 22 . Mil lionen aus Amerika eingeführt hat, so ist sein Beoarf nunmehr gedeckt, wie der Lon doner Economist" berechnet. Ungesähr dasselbe dürfte von Frankreich undDcutch land gelten unsere bisherige Getreide und Mehlausfuhr dürfte genügen, um. die dortigen ffehlcrnten auszugleichen. , Die Preise be: uns müssen also sinken, und wa von nun an noch, .hinübergeht, wird aus Spekulation geschickt, welche kaum, ge singen kann. .Mit Neujahr steht eine neue Gelchäftsslaue bevor. . M , Die Zahlte? Bibeln, welche in die sem Jahrhundert zur Verkeilung kamen. l"ll ttch nach Printing Times" auf 147,50 Exemplare belaufen, darunler .fi.nurirt ht NritisK? urth "nnÄfrtnhifrft v ""-"""1- v. 'lcyan allem mit .047.062 xempla ren. Die deutschen Bibelgeselllchaften ha ben circa 8.500.000 Exemplare aufgelegt. von anoeren welelliazaiten und Bucy Händlern herausgegebenen Bibeln dürften sich auch. noch auf circa 3 MillionenExemplare belaufen. Ein dertlicher Beweis wie sehr man bestrebt ist, sür die Volks verdummung zu arbeiten. ZL In Wien ist eineNummer derPreste" confiscirt worden, weil sie einen Schmähartikel des .Figaro" von Paris, welcher gegen Gambetta gerichtet und von dem französischen Gericht verürtheilt war, wie der abdruckte. ! Man erfährt nicht, ob dies auf Ansuchen der französischen Regierung, oder ohnedies geschehen.. Aber in beiden Fällen beweist es eine ganz kuriose Gesäl ligkeit einer monarchischen uegen eine re publikanische Regierung. Die 'Wiener Polizei kann ein Patent auf ihre Blöd... igteit herausnehmen. Mobile in Alabama hat eine Dam pferlinie zwischen dort und Liverpool errichtet. Solche. Anzeichen südlichen Fort' schrittS kann man. sich gefallen lagen. .
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ozüglich anerkannt. Aufkräqe Mim Verlckisfen von LagerUer aus allen Eisenbahr
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welche, um das Lager zu räumen, Mtämtft wltVöm MÄMn Siehe nach den Preisen im 1
l&ew ?rk 3 m 3 Ost Der Werth sämmtlicher produzirter Milch in diesem Lande im gegenwärtigen Jahre wird auf 400 Millionen Dollars berechnet. Der Betrag des Käse-Exports bis zum 1. Dezember war 140 Millonen Pfund. Ein Sach und Fachkenner bemerkt hierzu, daß der Export fortwärend steigen müsse, und wenn sich namentlich unsere Milchereien noch mehr daraus ver legen werden, dem Geschmacke der fremden Kunden entgegenzukvmmen, so könne es gar nicht fehlen, daß noch vor Ablauf von fünf Jahren dieser Export sich auf täglich 1 Million Pfund belaufen werde. Am Sywester Abend wird im Menlo Park, in New York Edison's elektrisches Licht die Probe zu bestehen haben'. Man zweifelt jetzt kaum mehr an den guten Erfolg, denn das Resultat der letzten Versuche war sehr zufriedenstellend. Und die ses Licht, behauptet der E'flndcr, ist billi ger, als das der einfachsten Petroleumlampe, kann regulirt werden wie Gas und die Herstellung einer Lampe für dasselbe kostet kaum 25 Cents." , Nachrichten wie die folgende dürfett gegenwarr!;: nicyt unbesehen verworfen werden : i&i,A. K. McGlure schreibt von Washington aus a,: die Phil. Times" daß unter den Demokraten des Südens eine Bewegung im Gnge ist, -um General Grant auf Vie Bedingung hin zu ihrem Präsidentsschaft Canditaten zu machen, daß er sich zu einem Eroberungkriege gegen Mx.ko verpflichte. Der bekannte Redner Herr Friedrich Schütz, welcher, am letzten Sonntag in St. Louis verweilte um dort einen Vor trag zu halten, hatte das Unglück an jenem Nachmittag, an dem das Gehen durch das Glatteis, mit dem der Boden bedeckt war, sehr erschwert wurde, zu fallen, wobei er das schon seit lauger Zeit gelähmte, rechte Bein brach. . Siebzehn Jahre sind seit der gesetzlichen Emanzipation der Negersklaven ver flosten, und erst jetzigst zum ersten Male eine nur von Farbigen gebildete Jury zusammengetreten, und zwar in Circleville in Ohio. Die thalsächliche Emanzipation macht doch recht lanasame Fortschritte. Der Reinertrag der Manhattan Beack Eisenbahn letzten Sommer ist $119,508.73 gewesen. Corbins Judenhetze ist jenen Eisenbahnkönigen zu Statten gekommen, denn zu jener Zeit hat das auserwählte Volk die Bahn am meisten frcquentirt. . Die Preise der Gasaktien sind inLondon schon heruntergegangen, nachdem man von Edison's billiger, elektrischer Bcleuch' tung Kenntniß erlangte. Bei der Wahl in Magdeburg ist Weber mit einer Majorität von tausend Stimmen gezen den Sozialdemokraten Viereck gewählt worden. In Chicago gehen die Wirthe mit der Absicht um eine Aktienbrauerei zu mich ten um gutes und preiswürdige Bier zu schassen. .:
- Maucra 5 . C. F. Schmidt. n.fi. B'
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Washington Str. l Ein Mann in Rochester, der wegen einer Schuld von 20 auf einer öffentlichen Liste böser Schuldner mitgenannt wurde, schnitt sich diesrhalben die Kehle ab. Der Mann verdient das tiefste Beileid, aber ein Mensch mit so seltenem, feinem Ehrgefühl ' wäre wahrscheinlich doch nicht alt gewor den. In Rußland scheint es mit jedem Tag gemüthlicher zu werden. In Kiew wurden dieser Tage wieder 98 Nihilisten verhaftet. Die Zahl der Nihilisten ist trotzdem erst neuerdings dort wieder eine ziem liche Anzahl zum Tod verürtheilt wurden, sehr stark im Zunehmen. ' Eheerlaubnißs cheine erlangten : George Cabb jr. und Emma Truckseß; Thomas E. Simpson und Rosa Wallice ; Fieldau W. Rose und Ella .C. Track; Thomas Dodd und Garrie L. Eagle; Wm. H. Mcy rs und Maiy Jane Lone: George W. Wishard und Jda L.Wisbard: Milatus Bell und Allie C. Burr; Wm. Austermiller und Lizzie List; Wm H. King und Evaritta Shuly ; George W. Har per und Ella M. Sharts; Martin B. Hollis und Rebecca E Franci ; Josrph W. Buchanan ilkld Jda Lee-z Dc:vld Os born und Elisabeth Wilszn; James C. Jast und Katie Wonnen George H. Emerst und Francis E. Roz Levi E. Tomsend und Nanc I. Allen Z Henry Roß und Ella Sanders; George (5. Hartsock und Mahala C. MarZhall ; Phillip B. Orritt und Martha L. Mo Loughlin ; Elmore Donnell und Susan Holton; Jodn S. Stephenson und Mary . ' m r rr , , & . vi. tgau: 7500 . ampoeu uno Zkale Schroth; JiaacN.Dclbv undNancyJat, Sage; Robert Prim und Annie Elkins John W. Pendergast. und Olive M Elewen. : kiiiLksändt.) ' ' Nachdem ich den .Telegraph" auf sei'gegen Radikale und Weüvcrbcsterer f.' lchen und unwürdigen Beschuldiguns aufmerksam machte, hätte Man crwar '. dürfen, daß er dieselben beweisen würc Da er dies nicht thun konnte, sucht er sein Verlegenheit durch alle möglichen Aus fälle gegen mich zu verdecken. An den i Unwürdigen, der es wagte, seine Ufehlbarkeit anzutasten mußte ein BeiZpiel'sta tuirt werden und so bin ich dem Tel.i graph" eine ebenso traurige wie veräcki liche Erscheinung gewesen. Trotzdm m ich noch einmal auf seine offene Feindsch, gegen die Radikalen und Weltverbessei zurückkommen. Dieselbe entstand nj weil Ledere den Turnerbund zum Karrz gaul halbverrückter Ideen machen wollte) Die Sache verhält sich etwas anders. I Die Radikalen hatten keine Lust, an dj , Verschwörung Theil zu nehmen, die letzten Jahre gegen den hiesigen Turnt! . ein in Scene gesetzt wurde. Der Versucj sie deßhalb von der übrigen Welt zu il liren, war mißlungen rnd da nun ai sonst die Komödie vom letzten Neujahrs Abend nicht den Beisall fand, ben nw erwartet hatte, ist der Aerger gar grv'.i Ich erwarte, daß ein gut Theil dcffelbe! auf mich übertragen wird und sede deßhal! dem nächsten Sstottvogcl" in stiller Eij gebung entgegen. Weltverbesserer
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