Indiana Tribüne, Volume 2, Number 20, Indianapolis, Marion County, 27 December 1879 — Page 3
I n d i a n n T r i b u n e."
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Eiwas zum Nachdenken. -
er oeruymie Chemiker Kultus von - . rr i - .. . I Liebig macht im ersten Theile seiner Agri nntiit im CfCH r CYf I I .kulturchemie auf die Nachtheile der Kar. toffelnahrung aufmerksam und-bemerkt, daß die Nahrung und die gleichzeitige Ausfuhr von Knocbendünaer aus y ' U I Deutickland und rrankreZcki?ck KnaZand die Verkleinerung der Mannschaft in den beiden ersteren Ländern uno das Verharw " ? -. , - iJ I VA ren der enaliicken VtMUnmc in inrer i trüberen Kört,?r.iv? und trirf r.pmirf, " - - v ' i 1 ' O m '- - I stf. Er stützt sich dabei (in einer Anmerk. una aus Se te 117 des betr. Werkes) au Folgendes : Der berühmte Anatom und Physiologe Tiedeman sagt in leinen nachgelassenen Auszeichnungen, die mir durch die Güte seines Sckwieaersoknes. des ' " ' ' ' Prok. Bischofs zur Versügung . gestellt .wurden : tne genaue Untersuchung der Körpergröße gewährt den sichersten Schluß ... aus die physische Beschaszenheit, auf das ' Blühen und Gedeihen eines Volkes. Im ft f a l ugemelnen lpriaji innerqaio - gewliier Grenzen sür das Gedeiben oraanisckerWe-
n sen das Ueberschreilen des Millelmabes iwr Ar. (Spezies) 'Für d. Mensch.
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' !?e r eP'B,Vn. " "tn r um " I . Dimw n noauepunit tut. e .,. . T . . f.. ... m mung er ,tta,l verleiden. Ein Bvir ver. kümmert in demselben Grade, als sein . mitleres Körpermaß abnimmt. Die Mit glieder wohlhabender Stande erreichen einen höheren WuchK, als die des niederen . Volkes. Ein wesentliches Mittel zur Er sorschung der Höhe des Wuchses geben die Konskriptionslisten ab. Die Vergleichung zeiat. dan in allen europäischen Ländern, in welchen die Kon skription besteht, seit der Einführung der selben das mittlere Körpermaß der er wachsenen Männer und im Ganwiim auglichkei, zum Kriegsdienst , ha,. Bor der Revolution ff zen ihre T abgenommen im Jahr 1789 betrug das Minimum der Kölvergröße für einen Infanteristen in Frankreich 165 Centimrler, 181? hingegen (Gesetz vom 10. März) 157 Centimeter ; durch das Gesetz vom 21. März 1832 153 Centimeter; durchschnittlich werden in Frankreich wegen mangelnder Größe, und Gebrechen über die Halste ausgemustert; das Mllitärmaß war in Sachsen imJahre 1870 173 Centimeter, es ist jetzt 156 Centimctcr. In Preußen ist das Militärmaß 157 Centimeter. Nach einer Angabe in der bayerischen Zeitung vom 8 Mai 2862 von Dr. Meyer, stellt sich nach einem neunj.ihrigen. Durchschnitte heraus, daß ' im Königreich Preußen von 1000 Konskri birten 716 untauglich zum Militärdienst . wurden, 317 wegen Mindermaß und 399 wegen Gebrechen; es scheint hiernach die größere Masse der Bevölkerung in Preußen auf Kartosfelnahrung' beschränkt zu sein. In Oesterreich beträgt das Soldatenmaß 160, in Schweden 162 Centimeter. Die Stadt Berlin konnte 1833 ibrKontingent an ErsatzMannschaft nicht stellen, es fehlten 156 Mann. In Cambridge besteht der Gebrauch, daß die auf die Universität Kommenden sich messen und wiegen; die mittlere Größe der Studenten ist 176,8 Centimeter.
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rr- . w? . ja . . w mtv " L. " r w r rnni-iniin iinn 1 1 n n ttn I jUlU UlsJUI Es hat sich aus genauen, ärztlichen Un tersuchen ergeben, daß bei regelmäßig ge übten Sängern, der Brustkasten sich an'sehnlich über das bei Nichtsingenden ge tnsthnllrfii Mak erweitert, und die ?ltk. Ms " u - ' " " " ninlismerk?uae. wenn die mit lFina,?n HWl"-J','"Il-F " " - - - - - ' verbundene Anstrengung nicht übertrieben wird, bis zum Hohen Alter sich gesund er . V . . CVm N 4,,s tA.t(i.f.MQ Ulltll. O11 UUC" WUJUIUI ClUlUjlUllU9 oerden Knaben und Mädchen' im Singen unterrichtet, in den Kirchen wird mit Heller i stimme gesungen, bei ihren sonntäglichen . vaneraänaen lasien die jungen Männer y .nb Mädchen ihre Volkslieder ertönen,daß -s durch Dorf und Berg und Thal er challt, in den winterabendlichenVersamm n'ngen auf dem Lande und in der Stadt !önt das deutsche Lied, ja den nächtlich iinsam.Wandernden hört man einen GeU 2Ng anstimmen. die Winzer und Feld' Arbeiter verrichten singend ihrTagewerk, mgrnd hüpfen die Mädchen im Hause die kreuhi nnf und nieder, sinaend verrickten iVf f V V " " w I kJ " " Zle die Hausarbeit, während die Mutter it dem; .Schlaf Kindchen schlaf" den ' mgsten Sprößling in der Wiege zur . , . i t il .s:. izi va 'UQC veiiel. aiiiU uciuuivch, ii UU9 .enae Leben ein aesangloses und stummes n der Schule, wie im Hause. Höchstens 'ört man hier uns dort im Hauje eine
Mädchenstimme mit nothdürftiger Beglei-
tung eines Klaviers, und hie und da wird e ne Sänaer n ers er Klatte beklatsckt. i ... . . . I . und mit Blumensträußen überschüttet. . .m. i r f r i.."n.i . Es sind deren Wenige, welchen nicht die natürliche Gesangsgabe verliehen wäre, und diese sollte bei Allen frühzeitig erweckt nh m.anofiiihot m,rrvn Keine Sckule. 4 W VVVVV IVV Vl V W -w " ""L I s, m?. e?nnfrn sNtp des Gefangunterrichts entbehren; Und nickt nur soll aesunaen werden, sondern es 4 w i wu vtil VV .IV VI 11 V VVV .V.VV.., s.n x, Nnn Crt c x.r, x ws, ich uuui MiUMii ivuvuii tv , ,' , ÜU, 1 U UU(J UU llUJUVJt UHU UMullvl I bildung der Kehle, wie der Lunge spezielle T?rrt mm toi, nirnM lichen Singwerkzeuge sind das vollkom. menste aller musikalischen Instrumente, und sind ihm verliehen um seinen Körper, r, so? sNk.Zs. tvtl wviiiuiifUH vurfv" I steste auszubileden. Hier behilft man sich vielleicht in der Erziehung der Knaben mit dem Gekrächze einer elenden Fidel, und ' J läßt die für Gesundheit und gemüthliche Erhebung so richtige Naturgabe meistens . . I ohne alle Ausbildung. . : , . m m : r V . , fcftfcM . uliii uiLiLiiiuiinuub uuvii &tmtmB in den Ner. .., in aus. . t . . f , u u u 1 titaXA - IU. Vt 4 ttlll!ll 1W St 1 I nillllll 1 1 1 f 1 1 r 1 1 . U.l UU1 Ultimi lUL UUIIUÜI ..7.-17. ? w.V . . V"" : """'r .T i r m HAiffiiirr r ni a w n v nnn inrnrix iini'a i die Thatkraft besaßen, den Kamps um's Dasein erfolgreich durchzukämpfen; ande ren raubte er die (Veiunohett ; wieder an dere brachte er in Lagen und Slel lungen, denen sie nicht gewachsen waren. Alle solche Verhältnisse stürzen schwache Charaktere in Melancholie, deren letztes Ende Selbstmord zu sein pflegt. Der Krieg hatte ack Vielen mühelos enlooofe gew?s.n, große Vermögen in d eine Menge aukgebauickiler oder rein illusorischer Werthe begünstigte die wilde t rV , : Spcculalion : LuxuS grch Platz, und ein Th'tt dNa,n wurde ,u Waghals.n . - - M t - - L - & - W . AA&AAAA A A A A M .11 A unl,scuioino!ern, oie einen neuen iluneuen. wenn auch riskirten Ersolg durch Jobbe rci , Wetten, Kartenplel, ja ourcy ganz unreelle Handlungen, wie betrügerische Bankrotte, Geldsälschen . und kleineren Humbug, dem langsamen aber 'sicheren Erwerbe durch Arbeit der Hände oder des Kopfes vorzog. 'Nun kam die Krisis. Die Seifenbla sen platzten, die Kartenhäuser stürzten. Mancher, der als . Crösus eingeschlafen war, erwachte als Bettler. War , es ein Wunder, daß ein Leben keinen Neiz mehr für ihn hatte, zu dessen Gott er den Mammon erkoren ? . Das ist ein falscher Gott sagen viele mit Recht und fügen hinzu : Die Gottlosigkeit, dasSchwinden der Gläubigkeit ist überhaupt der Grund, welcher die meisten Selbstmorde verschulder." Wer, von allen Idealen losgelöst, im Leben vichts sucht, als die Befriedigung seiner Selbstzucht durch materielle Genüsie, muß verzagen, so bald dies un möglich wird. Insofern gehört auch die Lockerung der Familienbande zu den Veranlassungen der Selbstmorde. Aus berechnetem Egois mus geschlossene Ehen haben von Anfang an kein gesundesFundament. Aber gerade die auf solche Weise Verbundenen wollen sich in der Regel durch . Zwang die Neigung verschaffen, die ihnen von Herzen nicht geboten werden kann, und wenn das zum'Unfrieden führt, so entzieht sich entweder der Angegriffene durch Selbstmord der Qual oder der Angreifer begeht ihn in Verzweiflung, indem er 'häusig den andern Theil vorher tödtet. Neben diese Herzensnoth stellt sich leider bisweilen die leibliche, der Mängel äw dem zur Erhaltung des Lebens Nothdürftigen. Die Ver. Staaten galten früher für das humanste Land der Welt; aber in neuester Zeit will man bemerkt haben, daß unter dem Haschen und Jagen nach Reichthum die Menschlichkeit gelitten habe. Das ist sehr zu beklagen. Niemand ist vor seinem Ende glücklich. zu preisen und jeder kann noch in die Lage kommen, daß er anderer bedarf. Darum sollte er schon aus Klug heit, wenn nicht aus Herzensbedürfniß,dem Darbenden helfen ; vielleicht vergilt er's ihm, leiblich oder geistig. Manches Menschen Sinn hat sich schon umnachtet, weil Lieblosigkeit ihn zur Verzweiflung . trieb Wenn er dann Hand, an sich legt, so nennt hinterher die Corona's Jury wohl Wahnsinn als. Grund des Selbstmordes ; aber der Wahnsinn hätte ost durch geringe Opfer anderer verhindert werden können. Die Temperenzler machen überall riesige Anstrengungen, um ihr Ziel zu er reichen. In den großen Städten freilich
haben sie wenig Erfolg. In Cincinnati
hat man am letzten Sonntag wieder tüch tia aetrunlen, genoeil und gemlmt, ln . . . . . , m.ol rHV Ti ltn(iiin li! X COT Newark sind sie abgefahren bei der Wahl, und m Lcuisville hat dasGericht sie abge wiesen. Dagegen haben sie in Chicago wenigstens die Polizeistunde eingeführt, und in Omaba einen Sieg errunaen. w nfc sie aus dem Lande erkalareZcker sind, ist erklärlich, aber schmachvoll über alle Maßen ist ihr Vorgehen z. B. im Inu i - I II 1 I nprn rinn 5bia. Fas .inc. Nalkgklntt" fAroifct hnn'ihpr ? - - " I v . v . . . . .Wozu der Fanatismus die Leute trei. ben kann, mat d e Art und We e. w e d e Temperenzler im Innern unseres Staates die Wirthschaften bekämpfen. Sind alle Chicanen, welche veraltete Gesetzparagraen und turanniscke Verordnunaen klei. T 1 -f 1 i - i ner Landnester zulasien, vergeblich ange. wandt worden, um emenWirth zu vertreiben, so appelirt man an das Pulver und sprengt die Schenke emfach rn die Luft, natürlich im Interesse von Gesetz und . mm r ma . p . rf1 I Krönung . mtt ,azone scampsmelyooe wurde bekanntlick vor einiaen Monaten ' " I in Westerville inaugurirt und scheint unier den Temperenzfanalikern Anklang gefun. V w w rr : n . I . . . i U J"? ."' luuiajen, Ivcrvel! ' . w t. . llnlbalen ber,aei. , Die W,r,h,cha t eines gewi, en Thvmai West, an dem Wege zwischen Dublin und Kolumbus beleaen. mr den soaenannten ,Law and Order" Leuten sehr lange ein Dorn im Auge gewesen. Am Sonntag tt F w riirrjr. ? i Vtveno slayl silu nun ein nvly unoelannier Mordbube an das von zwei Familien be. wohnte Gebäude,, warf eine mit Pulver , ' 'S ... ö" J "? ! ÄM?r Ä is?inio mirTi ni rnp in nnc. mpnr um mrr i "'Ä. ; u....,,.- u"' ninu nip nen i i n f ' t r i vk rr und Fensterläden wurden durch die Er Vt VVVVI V VVf Vft x fd)sitUltinsl mt herausgerissen, die Sch blieb jedoch stehen und die Be. wohner, im Ganzen 6 Personen, Erwach. lene uno z tnoer, entgingen unverlesr der Gefahr. lme aynilcye, womogllaz nocy lajurnm w P V mcrc Unthat wurde am letzten Donnerstag in demselben Orte verübt. Die Wirth schast des C. B. Cook war den Fanatikern ebensalls im Wege. Um diese fortzuräumen, veorente man ucy oeneiven iiKUieis, wie in dem vorerzählten Falle. Eine Bierflasche mit Pulver flog am Abend des gedachten Tages in das Schenkzimmer der Coolschen Taverne, crplodirte . und ver wüstete das ganze Innere des Hauses. Die Hauseinrichtung wurde zertrümmert, eine Scheidewand vollständig herausgerissen. Ein Fenstervorhang fing Feuer, und wenig feblte. so wäre eine Wiege, in welcher ein Kind lag,' von den Flammen ergriffen worden.' Die Urheber der Unthaten sind uner kannt, und werden wohl eben so wenig cr mittelt werden, wie die Mordbuben, welche die Corbin'sche Wirthschaft in Westerville in die Luft sprengten. Hoffentlich werden die Law und Order-Affociationen" in je. nem Theile des Staates indeffen barmher zig genug sein, 'die schwer Geschädigten nach dem theilweisen Verluste ihres Eigen thums nicht weiter zu demoliren, und ' sie nicht, wie Corbin in Westerville, noch un ter der Anklage verhaften laffen, ihr Ei genthum zu ihrem Privatverguügen zer stört zu haben. Dem Staate Ohlo, einem der vorgeschrittensten , der ganzen Union, gereichen solche Unthaten weder zur Ehre, noch zum Vortheil. Dieselben gehen in Wi mm M am die Blauer aller cwMNrten ander uver, setzen unsere Zustände in ein falsches, Licht uno erzeugen oen wlauoen, oan mir nicgi - .(" i r' . in cilivisirten,. sondern in einem barbari schen Lande wohnen. Ein Fall von Soldatenschinderei wird abermals aus. Würzburg berichtet. Der Seraeant W. Hofmann bat sich in nicht weniger als 17 Fällen schwere Miß Handlungen seiner Untergebenen zu Schul den kommen laffen. Bei jeder Gelegen heit malträlirte er die Rekruten in der bru talsten Weise, schlug sie in's Gesicht, mit der Hand, mit .dem Stock :c. Mißhand lungen wartn, wie ein Zeuge sich aus drückte, das tägliche Brod". Rachls ließ er, während, er selbst im Bette blieb, die Soldaten in feldmäßiger Ausrüstung antreten" und vor sein Bett hintreten, wobei er ihnln ganze Büschel Haare ausriß. Die Anklageschrist entrollte ein entsetzliches Bild von Rohheit und Menschenquälerei. Das Militör-Bezirksgcricht verurtheilte den Unmeschen zu nur 14 Monaten Ge fängmß und Degradation zum Gemeinen
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Ausland. Ca l cutta, 20. Dec. DicNegierung Indiens hat eine Erklärung der mili tärischen Sachlage in Afghanistan veröffentlicht, wonach General Roberts ge nügend mit Transportmitteln und MuniH"1 i "U"' 7' ".c 10 T nf beschützen hat er noch 214, die erbeutet . . . . , . ... wuroen rno von.oenen viel: gezogene nno. -- r n . n. r- rr eine jene ölCUUNst rann icicqi von Z.OVV y. - ... . . . - . "lheldlgt werden, .so daß er noch umi ,u. vnuwu xxvn ubrrg hat. Gen.Brlght steht mlt 12.000 Mann und 30 Geschützen zwischen Jum. "od und Hagdalak rlt Truppenabthelmngen zu Candahar und !M Kurumthale y-w . . . 1.x U Tl Ul . ir fft xt : '"1 ?CcL-"?fc 14114 AWVr Vi r v , sur die augenblicklichen Ersordermsse als A.4AMS.AaA s ii ""f"u London. 20. Dec. Der Sultan ' von Zanzibar hat in Folge des Druckes, w.: ..k IUUUIUI U ClUllllUJC di.lUl(iUllU UU iUII auZüble. dem Sklavenhandel nahezu ein Ende gemach,. Zu Zanzibar liegt ein Kriegsschiff und mi. Dampsjallen wird an gierung Hai den Sultan gezwungen, einen ertraa ,u unter.eicknen. ,n elckem das selbe ausbedungen ist. u " M " " Berlin, 20. Dec. . Vismarck leidet awmaiz sehr schwer am RheumMmuZ. ' . R o m. 20. Dec. Der. Vatikan bat den vävMicken Nuntius ,u Wien autari. strt, die Borschläge anzunehmen, welche rr v i. r m r im namen oer ocunajen Regierung sur "" Beilegung untergeordneter Fragen wma i ' moaus vcu. . " i. rn v iw w oczuguct) oer zoeuegunfl oer .veoeuienoere Fragen hergestellt werden kann. Es heißt der päpstlicke Nuntius Monsignor Jaco binl lücre Bismarck abermals besuchen (vl6er Hmarck hat nach der ersten Depe. rdeumatisckeSckmenen und wird wob smerl! Ni?iucke annekrnen.l I ' . ' . ' Berlin, 20. Dec.. Die baierisch Abgeordnetenkammer hat den Vorschlag verworfen, die Gesandtschaften zu Wien, Paris, St. Petersburg, Rom und beim Äatlkan eingehen zu laen. Ver Pre mierminister, erklärte, diese Gesandtschasten seien das Zeichen der 'Unabhängigkeit Baiern's. ' Eotro, 20. Wec' Wle Neglerung setzt 'die Rüstungen fort, obgleich nur wenige Zweisel an dem günstigen Ausfalle der Unterhandlungen mtt der Regierung von Abessirnen gehegt werden. -London, 20. Dec. Aus Rom wird gemeldet :. DieUntcrhandlungen zwischen Deutschland und dem Vatikan werden eine neue Form annehmen. Da ' die Aushebung der Maigesetze eine unüberwindliche Schwierigkeit zu sein scheint, wird jetzt vorgeschlagen, von jeder Erwähnung dieser Gesetze Abstand zu nehmen, während ein Uebereinkommen getroffen werden soll, wonach die preußische Regierung eine neue Gesetzesvorlage zur Regulirung des Verhältniffes der Kirche und des Staates zu machen hat. Im Vatikan ist man der Ansicht, daß die Kirche auf solche Weise ihre Rechte wahren und dasjenige erlangen würde, was sie stets seit der Annahme der Maigesetze verlangt hat. Viele Personen namentlich gilt dies om weiblichen Gesckleckt-lieben es. sick L0n sogenannten Schoßhunden küssen zu. Iajen Ueber einen ehr traurigen Fall, I " ' . ' der als Folge dieser Angewohnheit sich er eignet hat. berichtet die Berliner Staatsb. Ztg." wie folgt : Ein Dienstmädchen in der Blumenstraße, das sich sonst immer ei ner sehr festen Gesundheit erfreute, sing vor längerer Zeit zu kränkeln an, ohne daß eö gelingen wollte, die Ursache zu. entdecken. Schließlich erfuhr der Arzt auf vieles Be fragen, daß das.Mädchen sich häufig von dem-kleinen Hunde der Herrschast hätte küffen" laffen. Vor einigen Tagen ist an der Bedauernswerthen im Krankenhause eine lebensgefährliche Operation vorgenommen worden. .Dieselbe hat jene Würmer in der Leber ergeben, deren Uebertra gung aus den Menschen nur dem Hunde eigen ist. Noch lebt das Mädchen zwar. indessen ist wenig Hoffnung.auf die Erhal tung des Lebens vorhanden. Erst vor ei nigen Jahren verlor aus demselben Anlaß eine hiesige hochgestellte Dame die einzige 22lährige Tochter."-- ' . , ; .
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