Indiana Tribüne, Volume 2, Number 18, Indianapolis, Marion County, 13 December 1879 — Page 3
I n d i a n a T r i b ü n e."
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Eine Künstlerehe.
Die eine liebt er mit aller Gluth, Die andere liebt er nicht minder. Alexander Varena ist ein in den Vereinigten Staaten mehr oder weniger nicht ganz unbekannter deutsch-amerikanischer Schauspieler. Vor 12-13 Jahren naturburschte und tenorbuffote er. in Cincinnati in dem deutschen Theater in der alten Männerchorhalle. Herr Varena war da, mals ein sehr .hübscher Kerl," der auch sehr gern Bier trank und zwar mit beson derer Vorliebe in einer in der Nähe des Theaters gelegenen Wirthschaft des Herrn Lucius. Besagter Lucius hatte nun auck ein einziges Töchterlein mit Namen Emma und diese Emma verliebte sich bis weit über die Oehrchen in den schmucken roth wangigen Naturburschen, der natürlich nichts Besseres zu thun hatte, als sich wie der in das liebeglühende Mädchen zu der lieben. Die Herren Eltern wollten aber von der Heirath nichts wissen. Papa Lücius .glich" den Künstler nicht und es kam wegen dieser-Liebesgeschichte mitunter zu sehr heftigen Scenen; doch es half Alles nichts, eines schönen Tages war die That geschehen und Frl. Emma Lucius hatte sich ln eine Madame Alexander Varena verwandelt. Vater Lucius machte gute Miene zum bösen Spiel und um seinen Schwiegersohn auf andere Wege zn bringen, kaufte er ihm ein photographischesAtelier, damit er fortan als biederer Photograph mit seiner jungen Frau durch's Leben wandeln solle. Schöner Gedanke, aber es kam anders. Eine Zeit lang fügte sich der junge Künstler dem photographischen Joch, dann'aber erfaßte ihn wieder die Bühnen und Cou lissensehnsucht, bekanntlich eine Krankheit ebenso unheilbar wie das Heimweh und wenige Monate später stand, spielte und sang er wieder auf den weltbedeutenden Brettern ; seine Frau folgte ihm natürlich überallhin und auch als des Schicksals Hand ihn nach San Francisco an die bor tige deutsche Bühne verschlug, war sie an seiner grünen Seite. Vor einigen Jahren zog er nun wieder ostwärts und diesesMal , blieb, wir wissen nicht weßhalb, seine Frau ' an den Gestaden des stillen Ocean zurück. während er bald hier und bald dort mimte . und namentlich als Postillon von Mün cheberg Herrn Theodor Wachtel ernstlich , Eoncurrenz machte. Im Ansang dieser Saison wurde er für das deutsche Theater in Cincinnati engagirt und mit ihm zu gleich die , bekannte deutsche Soubrette Bernhardine von Hosstetter, die er in Ein ; cinnati kennen gelernt hatte und die er vor etwa zwei Monaten in Cincinnati in optima fonaa heirathete. Diese Nach richt nun muß wohl den Weg zu seiner ersten Frau gefunden haben, denn plötzlich ' erschien sie am Freitag in Cincinnati, und mußte wohl auch sich nach seiner Woh . nung erkundigt haben, denn sie überraschte 9 ihren lieben Mann mit ihrem Besuche. Die Ueberraschung war vollständig und sehr unangenehm, und der arme Ehemann 'war bei dem Anblick seiner ersten Frau keineswegs so erfreut, als 'er nach so lan ger Trennung von ihr hätte sein, und als es seine eheliche Liebe hätte vorschreiben sollend Um einen Auftritt im Hause zu vermeiden, schaffte er sie sofort ins Walnut Street Hotel und versprach ihr, sie dort baldigst aufzusuchen, um ihr Erklärungen zugeben. Er muß aber sein Versprechen nicht gehalten haben, denn am Samstag erschien seine Gattin noch einmal und jetzt mußte er Mlt ihr gehen was aber zwl schen den Eheleuten dort abgemacht wurde und in welcher Weise sie sich arrangiren werden, wie der Mann sich zwischen den zwei Frauen verhalten wird, ohne sich zu verbrennen, darüber verlautet Nichts. Man munkelt jedoch, daß der arme geplagte Ehemann sich sehr bemüht, aus irgend eme Weise seine Frau zubewegen, daß sie nach San Francisco zurückkehrt. Ob er damit Glück haben wird ? Wer weiß es ? ' (Louiv. Anzeiger.) Beim Scharsrichter in Berlin. Ich sah den Herrn, so erzählt ein Re Porter in dem .Kl.J.", einst bei derArbeit, als er Hödel dahin beförderte, wo es ent weder keine oder überhaupt nur Social demokraten gibt. Ich besuchte Herrn Krauts damals direct nach der Execution in seiner Wohnung in der Mularstraße, um,. nun, um Charaktechudien zu machen. Ich fand ihn bei einim opulen ten Frühstück, an welchem nebst seinerFrau und einem kleinen Söhnchen die bei der Hinrichtung thätig gewesenen 4 Gehilfen Theil nahmen. Hier mein Nachfolger, so
Gott will", sagte .Monsieur de Berlin", stolz.auf sein Söhnchen-weisend, das sich an den so schön gefärbten" Manschetten
seines Papas erfreute.-Sie waren mit dem Blute des Königsmörders gefärbt! Während ich mir von den letzten Stunden des Mörders, erzählen ließ, ging die Thüre auf, ein Dienerin reicher Livree erschien und bat Herrn Krauts, auf einen Moment hinaus auf den Corridor zu kommen. Man hörte nun draußen unterhandeln und endlich laut die Schlußworte: Sagen Sie Ihrer Excellenz, der Frau Gräsin : Es thut mir sehr leid, aber ich kann und darf es nicht thun !" Diese Worte sielen mir damals auf, es schien mir jedoch eine diesbezügliche Frage an Herrn Krauts un bescheiden. Neulich traf ich den eerrn zu sällig in einem Pferdebahnwagen, der nach der Müllerstraße suhr, und da konnte ich nicht umhin, auf jene damalige mysteriöse Aeußerung zurückzukommen. Zuerst aber sprachen wir vom Geschäft. .Ja," meinte er, .so eine schöne Arbeit" wie damals findet sich nicht oft." .Es war mein Erstlingswerl"-fuhr er fort und . die Nacht vorher vermochte ich kein Auge zu schließen. Ich erbebte oft inb mir war's, als sollte lch gelöpstzwer. den. Dann ber, als ich ihn sah in seinem Uebermaß von Frechheit, als ich ihm in sein srech.höhnisch lachendes Antlitz sah. da dankte ich Gott, daß er emem die .Arbeit" so leicht mache. Da hatten wir neulich in Gützow bösere Arbeit, doch schließlich ging's auch da glatt ab." Und fri rncihUt er mir nocd Manches .vom Geschäft." Endlich lenkte ich die Unter Handlung aus jene Dame, welche am Tage der Hödcl'schen Execution ihren Diener zu ihm mit irgend einer Mission gesendet hatte. .Ah", erwiderte er lächelnd, .das finh nsere .Snmöatbiscken." nun. das kommt wöchentlich öfter vor; da können I ff 7 Sie aar oft die feinsten Equipagen an der Mulackstraße halten sehen ; ja, ja, manche Dame der hohen Aristokratie war schon m meiner Behausung, und wenn lch nicht an wesend war, so fleckten sie sich hinter meine ftnm." Und was wollen diese Damen h .Nun, Unsinn, puren Unsinn, Haarabsälle des Delinquenten, ein blutiges Taschen tuch, ein Krümchen Brod von der Henkers mahlzeit. einen Handschuh von mir, - auch den Kopf soll ich ihnen befühlen, wenn derselbe von einemGardeosfizier ver dreht wurde und sie keine Aussicht auf Er folg haben. Doch ich gebe mich mit derlei Unsinn-nicht ab und ich schicke die Herr schasten meist zu einem oder den anderen Gehülfen und die werden wohl Niemanden unbefriedigt weggehen lassen. Sie thä ten auch Unrecht solch blöderAberglaube verdient bestraft zu werden. Wie gesagt, das besorgen die Gehilfen." So sprach "Monsieur de Berlin ein ansehnlicher junger Mann, geschmückt mit dem eisernen Kreuz. Ich aber, zu Hause angelangt. kramte ein altes Büchelchen hervor, das bei Hilgers in Mannheim im Jahre 1683 herausgegeben wurde und eme Stelle hat. in der es heißt: .So jeglicher Mann Glyk han will in Ding und Sach - trag ein Stuck vom Strik von emem Gehenk ten." Das war anno 1683! Heute schrei ben wir 1879 ! Deutsch. Ein schönes Beispiel zur Nachahmung, schreibt die inDetreit erscheinende Stimme der Wahrheit", haben etwa 30 Amerikaner den Söhnen undT'öchtern der aus Deutschland eingewanderten Adoptiv-Bürger dadurch gegeben, daß sie in hiesiger Stadt einen Verein rn's Leben riesen, um sich in der d:utschen Sprache gründlich auszubil den. Die Mitglieder des sehr empfehlend werthen Vereins kommen jede Woche zu sammen, um sich im Deutschsprechen zu üben. Wir hoffen, daß Hunderte von Amerikanern diesem Verein beitreten. Noch viel schöner und lobenswerther aber wäre es, wenn die Söhne und Töchter der der nach Amerika eingewanderten Deutschen die Sprache ihrer Eltern ein Bischen mehr respektirten und sich nicht stellten, als wollten sie lieber Schuhnägel verschlucken, als mit Deutschen deutsch sprechen. Die Unsitte ist nicht blos höchst lächerlich, sondern beweist obendrein, daß solche deutschscheue Jünglinge und Jüngseren ein sehr geringes Verständniß für Bildung haben. Was will man aber von jenen eingewan derten' Deutschen sagen, welche, obwohl ihnen det deutsche Michel auö allen Gliedern herausguckt, doch lieber das Englische radebrechen, als mit ihren Landsleuten in ihrer Muttersprache reden ?!....
vermischtes. Ausland. London, 8. Dec. Ein berliner
Correspondent veranschlagt, daß in Ober. schlesien 150,000 Personen, meistens Po len, Noth leiden. Die Regierung ergreift energische Maßregeln, um ihnen Hülfe zu leisten. W Par i s, 7. Dec. Louis Blanc wird binnen Kurzem in der Abgeordnetenkammer eine Bill zu Gunsten vollständiger Amnestie inreichen. Der Republikaner Cireir ist zu Cambrai mit einer Majorität von mehr als 2000 Stimmen über den Bonapartisten Amigues zum Mitglied der Abgeordnetenkammer erwählt. London, 8. Dec. Ein pariser Correspondent erklärt, es werde von allen Seiten zugegeben, daß daö Ministerium durch dessen kürzlichen Sieg großen Scha den erleiden wird. London, 8. Dec. Ein pariser Correspondent meldet, daß der Justizmini n r v v . . licr uerover uno ver unter elreiac im Justizministerium ihre Entlassungen ein gereicht haben. Waddington hat den Präsidenten Grevy jjrn dritten Male er sucht, ihn seiner Stelle als Premiermini. ster zu entheben. L o n d o n, 8. Dcc. Gestern fand zu Eastlebar eine Versammlung der Land Agitatoren statt. Es waren ungesäbr 6000 Personen anwesend. Es sielen keineRuhe störungen vor. Die Weslyan Kapelle brannte gestern nahezu vollständig ab. Im Vordertheile desDampfers Arizona der kürzlich einenZusammenstoß mit einem Eisberge hatte, wurde heute Morgen fteue entdeckt, das nur mit großer Schwierigkeit gelöscht werden konnte. Dort war Baum wolle untergebracht und als EntstebunaS Ursache des Feuers wird Selbstentzündung angenommen. L o n d o n, 8. Dec. Von Berlin wird gemeldet, daß die constitutionelle Partei von Rußland nicht mehr die Hoff nung hegt, nach dem Attentate einen Ein druck auf den Czaren raachen zu können Em wiener Correspondent berichtet, daß die russischen Festungen in Polen bedeu tend verstärkt sind. London, 8. Dec. Von Pesth wird berichtet, daß der Ködos Fluß in Folge der schweren Schneestürme rasch gestiegen und die Stadt Großwardein in Ungarn überschwemmt ist. Tausende der Einwohner haben stck geflüchtet und sind ohne Obdach. Viele Häuser sind zerstört und die benach. barten Dörfer sind mit einer Zerstörung bedroht. Die allgemkine Noth wird in Ungarn rasch eine imm größere. C o n sta n t i n o p e l,7. Dec. Der britische Botschafter Sir Austin Layard hat aus Kleinasien Nachrichten erhalten, wonach die Verhältnisse sich dort in Folge der Energie der ottominischen Behörden bedeutend, gebessert habm. London, 8. Dtc. Ein Corres. pondent meldet von Cristantinopel, Mid hat Pascha habe beschlossen, sein Amt niederzulegen. ' Wien,?. Dec. vom Cettinje wird gemeldet, daß gestern 300 Montinegriner, die zur Velika stationirt waren, von meh reren Tausend Albanese? angegriffen wur den. "Die montenegrinische Garnison &e fand sich in einer bedrängten Lage, als sie von fünf Bataillonen verstärkt wurde, worauf die Albanesen mit bedeutenden Ver lusten aus beiden Seiten schließlich geschlagen wurden. Zwei eitere Bataillone montenegrinischerTruppen sind nachVelika gesandt. j L o n d o n, 8. De. Ein madrider Correspondent macht dieMiitheilung, daß in der albanischen Äefornbill, wie sie vom Senatscomite amendirt! wurde, der An' sang der Sklavenemancpation aus Cuba auf 5 Jahre hinausgeschoben wird. - Madrid, 7. Dec. Gestern ' ging eine weitere Truppenabtleilung von 1.000 Mann nach Cuba ab. Keute wurde eine Kabinetsidung zur Besprechung der Reformbill gehalten. Untei den Mitgliedern herrschte große Meinumsverschiedenheit. Der Justiz, und der Jininzminister sowie der Minister des Innern und der Minister der öffentlichen Bauten jopponirten der Maßnahme. König Alfins hat demgemäß General Campos cufgefordert, das Ministerium zu reconstittiren. '
L o n d o n, 8. Dec. Es wird gemel
det, daß mehrere der verhafteten Sirdars nach Indien gebracht werden sollen. Die Bevölkerung von Paris betrug bei der letzten, jünst stattgehabten CensusAufnahme 2,037,000 Seelen, zeigt also im etzten Jahrzent uur eine Zunahme von 12,C00 jährlich. Es kommt dies zum Theile daher, daß das Aweikindersystem in ganz Frankreich übelhqnd nimmt, zum andern Theile daher, daß keine so großen Neubauten mehr, wie unter dem letzten Bonaparte, die Handarbeiterbevölkerung nach her Hauptstadt zogen, während in den Provinzen meist keine überschüssige Arbeitcrzahl vorhanden war. Das Centrum deö GotthardtTur nels ist erreicht. Am 31. Oktober Morgens 8 Uhr 15 Minuten, hat der nördliche Bohrer seine Hälfte tf,460 Meter über. wältigt. Die in vielen schweizerischenZei tungen kursittnden Gerüchte, daß auf den 1. Januar das Zusammentreffen beider Richtstollen ermöglicht sei, beruhen aus falschen Voraussetzungen. Das Zusammentreffen wird im günstigsten Falle Ende Januar, wahrscheinlich örst Ansang Feb rüar 1880 ersolgen. - Mit deutscher Eselsmilch gesäugt. Aus Schlesien schreibt die Bresl. Ztg." : Es ist Vieles schon dagewesen ; der Rabbi Ben Akiba behauptet sogar, es sei Alles schon dagewesen; aber das war doch noch nicht da, was wir jetzt unseren Lesern mit theilen wollen. JmHirschberg-Schönauer Wahlkreise haben konservative Wahlmän ner eine Adresse an den von ihnen gewähl ten Prinzen Reuß gerichtet, worin sie dem selben Dank sagen, daß er auch das Man dat angenommen habe. Sonst wars an den Gewählten, den Wählern zu danken. hier ist's umgekehrt. Ueber die Schul-Zustände in Ober Ungarn wird der Mayarorsztg." aus Munkcas geschrieben : Wer scandalösc Schul'Zustände sehen will, komme in die Beoge des MarmaZoser, Ugocsaer, Bereg her und Ungher Comitats. Jede fünfte bis zehnte Gemeinde ist im Besitze einer Schule. Um den VolksUnterricht küm mert sich Niemand. Die Wenigsten kön nen lesen. Wo noch eine Schule besieht. wird selbe als gar nicht vorhanden betrc ch ter. Das Schulzimmer" ist enge, finster und'stinkend. In dieser Kammer haben 4 bis 5 Schüler mit ihrem Lehrer Platz. Die eigentliche Bestimmung des Schul zimmers ist Frühjahr, Sommer undHerbst hindurch, den Schweinen und dem Jung vieh des Lehrers als Stall zu dienen; an vielen Orten auch im Winter allerdings nach den Schulstunden. Die Kammer ist finster, ein Fenster existirt nämlich nicht; die zwei Löcher, welche Lust einlaffen soll ten, sind in der Regel mit Papier verklebt. Was sollen wir über den Lehrer selbst sagen ? Alles besagt ein Concurs, welchen wir im ruthenischen Blatte Karpat" sin den. Da heißt es : Für die Gemeinde Szeko (Ungher Comitat) wird ein Lehrer gesucht. Die mit dieser Stelle verbünde nen Einkünfte sind : eine Wohnung, be stehend in einem Zimmer, ferner ein klei ner Garten, drei Joch Acker und eine Wiese, 20 fl. Holz.Relutum und 80 fl. Besoldung." Gibt es nun Leute, die un glücklich genug sind, um eine solche Stelle einzunehmen? Es gibt welche. Daß man aber bei derartig miserabler Entlohnung sich und seine Familie zu erhalten hat, M schwer. Der .Lehrer" hilst sich, so gut er kann. Er lehrt im Jahre nur zwei bis drei Monate hindurch, und zwar im Win ter, in den übrigen Theilen des Jahres ackert säet und erntet er gleich dem besten Bauer. Die Kinder haben neun Monate hindurch Ferien. Da ist es wohl nicht zu verwundern, wenn' das Volk grenzenlos unwissend ist. Niemand kümmert sich um das arme ruthnische Volk OberUngarnö. Möge es arm und elend bleiben ! Noch nie ist ein Popu, ein Janku oder ein Hur ban aus ihm hervorgegangen. Nur fort so ! Wenn das Volk lesen und schreiben könnte, dann könnte man eS nicht wagen weise an den Wahlort bringen. Und wer würde dann die Mameluken OberUn garns inS Abgeordnetehaus schicken? Un sere Regierung hat (wie immer) auch hier Recht." . San Francisco, 7. December. Dennes Kearney kündigte heute bei der Versammlung aus den .Sandlots" an, daß er beabsichtige, derZusammenkunst der Greenbacker am 8. Januar zu Washing ton beizuwohnen. Er wird am nächsten Sonntag abreisen und sich zuerst nach Boston begeben.
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