Indiana Tribüne, Volume 2, Number 17, Indianapolis, Marion County, 6 December 1879 — Page 3

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I n d i a n a T r i b ü n e."

Ein merkwürdiger LcbenSlauf. Der LebenZlaus der jetzt verstorbenen Gräfin Montijo, der Mutter der früheren Kaiserin Eugenie, ist dem größeren Publikum theilweise bekannt, eigentlich nur von dem Zeitpunkte, wo sie in Paris ihre Abenteuerlaufbahn begann. Das Leben der Gräfin .gleicht einer Romanze. Sie war die Tochter eines schottischen KaufMannes, Namens ttirlpatrick, der als eng. lischer Konsul auf Malaga wohnte. Ihre außerordentliche Schönheit fesselte den jüngsten Sohn 'des Grafen von Montijo und dieser nahm sie trotz des anfänglichen Widerstrebens seiner Familie zürn Weibe. Die Montijos betrachteten dieVerbindung alsMesalliance und verweigerten derselben ihre Zustimmung. Ein Freund der Fami lie verfiel indessen auf einMittel, um einem Stammbaum abzuhelfen. Er wandte sich an einen eifinderischen Advokaten in Edinbürg und dieser konstruirte für die Familie Kirkpatnck einen Stammbaum zurecht, der bis in die grauesten Zeiten zurückreichte. Der Stammbaum wurde nach Madrid geschickt und mit einem Scherz ertheilte der damilige spanische König Ferdinand VII. der Heirath seine Genehmigung. Die Gräfin Montijo war eine lebens-

lustige Frau, die es mit der ehelichen Treue nicht genau genommen haben soll. Sie schenkte .ihrem Gatten zwei Töchter, auf deren Vaters haft von verschiedenenSeiten Anspruch erhoben worden ist, und trennte sich nach dreijähriger Ehe von dem Grasen. Die Dame reiste erne Zeit lang tntt lhren beiden Töchtern von Lande zu Lande. Sie lebte nehme Jahre in Zurückgezogenheit in London und verirrte sich 1849 nach Paris. In der französischen Hauptstadt betrieb sie ein fragwürdiges Gewerbe. Sie hielt ein Spielhaus für die feine Gesell schaft und in ihren Salons erschob sich ein junger Mann, der sein Vermögen am Kartentisch eingebüßt hatte. Mehrere amt liche Dokumente, die während des Kom muneaufstandes in den Archiven der Poli zeipräfcctur aufgefunden wurden, werfen ein eigenthümliches Licht auf das dama lige Treiben der verstorbenenGräfin. Ein damaligerPolizeibericht lautet : JmHause Nr. 45 Rue St. Antoine, in einer ziemlich dürftigen Wohnung im dritten Stockwerk, wohnt eine Frau von Montijo, die angeb liche Frau eines spanischenGranden. Ihre Lebensweise ist bescheiden und, sie empfängt keine Damenbesuche. Allein drei bis vier Mal die Woch: kommen Herren, meistens Ausländer, die den Abend bei ihr zubrin gen undKarten spielen. Es ist wahrscheinlich, daö die Schönheit der beiden Töchter der Frau von Montijo ebenso viel Anzie hun'gskraft auf sie ausübt, als der Wunsch tu svielen Am Rande dieses merkwürdigen Dokumentes steht in der Handschrist des dama ligen Polizeipräsekten Delessert die Weisung : Ermitteln Sie, ob Frau von Montijo wirklich die Gattin eines Edel mannes ist." Dieser Weisung ist wiederum folgender Bericht angefügt : Frau . von MonUjo ist wirklich das, wofür sie sich ausgiebt, die Gattin des Grafen jenes Namens. Allein sie ist seit drei Jahren von ihrem Gatten getrennt, , thatsächlich geschieden und lebt vorgeblich von einem ihr ausgesetzten Jahresgehalt von zehntausend Franken. Das Wort vorgeblichist in dem Polizeiberichte doppelt unterstrichen. Das Glück reichte dem eljetnaligen Fräulein Kirkpatnck indessen bald wieder einen Finger. Sie verheirathete ihre jüngste Tochter an den Herzog von Ber- ' wick-Alba, einen Abkömmling des Herzogs von Berwick, des natürlichenSohnes des ehemaligen Königs Jakob II. aus seinem Verhältniß mit Arabella Churchhill, der .-I , V . a - . I cm IC - aziveiier ves verzog von turzoorougq. Der Herzog von Alba setzte seine Schwie germutter zwar bald an die Lust. Er setzte sie jedoch in den Stand, standesgemäß in Paris zu leben, und ihre Eampagnen, die schließlich mit der Erhebung ihrer Tochter zur Kaiserin der Franzosen endig-

ten, erfolgreich ourchzusuyren. Äls Äkutter Eugeniens hat die Gräfin Montijo während des zweiten Kaiserreichs eine hohe gesellschastliche Stellung eingenommen. Nach dem Fall desielben fiel auch sie d Vergesienheit anheim und ihr Ende bringt sie der Welt erst wieder in Erinnerung. Die frühere Kaiserin Eugenie hat auf mütterlicher Seite noch eine ganze Reihe von Verwandten. Eine ihrer Großtanten bewohnte bis vor Kurzem ein Häuschen in der kleinen schottischen Stadt Dumsr'es. Mehrere ihrer Vettern, Söhne der Schwester ihrer Mutter, sind angesehene Kauf leute: einer derselben war bis vor Kurzem in Havre ansässig. DieseVerwandten sind wahrscheinlich die nächsten, welche die Ex Kaiserin noch besidt.

Wi, Arbeiter beschwindelt werden.

Urter dieser Ueberschrist sagt der .Chi agocr Volksfreund" is einem längeren Ar tikel unter Anderem Folgendes : E.ne dankbare Ausgabe für die Trades Uniins" würdc es fein, wenn sie nch anschikZten, jenen großen Gemeinschaden UN9 tä W 1 F W I mogiicy zu machen, o?r vicyl meyr uno nich: weniger, als eineGelderpresiung. eine BrandZchatzung der Arbeiter ist seitens ihrer Wtrkführer, oder anderer Personen, denen sie in einem abhängigen Verhältniß gegenüber stehen. Wir meinen die schänd' liche Uisitte, wie Arbeiter in großen Werk' stättenundFabriken dazu gemaßregelt und gepreßt werden, ihrenVorgesetzten kostbare Gescheike zu machen. Wehe demArbeiter, der im Hinblick ouf feit e zahlreiche, in kümmerlichen Umständen lebende Familie, unvorschtig genug ist, sich von der Zeich. I nung von Geldbeträgen auszuschlicßen. Meist ach wenigen Tagen schon, wird er s, .ä x;. m,tnzn ini;n schwerm Herzens di? Werkstatte vertanen schwerm Herzens die Werkstätte verlassen müsienum arbeitslos, ost auch ohne die . " ri-xi v . c nöthig; Mittel, den nächsten Tagen entgegen ta seben. Meistentheils wird eine solche Subskrip tionsMe an Tagen in Umlauf gesetzt, wo die Arbeiter ihren Lohn ausbezahlt erhalten halen. Durch ditListe erfährt der be trcffenic Vorgesetzte, der in besagter Weise die Arbeiter brandschatzt,, ganz genau, welche Beträge bezeichnet worden sind. Es würd keine kluge Politik seitens eines Ar beiters sein, wenn derselbe einen zu kleinen Geldbetrag zeichnen wollte; die Geschenke sind ost sehr werthvoll. Der Vorgesetzte, der die Subskription veranlaßt, um sich freuiig überraschen zu lassen, bestimmt meishntheils selbst die Form und Werth des Geschenkes. Da müssen Arbeiter, die den Cent svaren müssen, beisteuern zu einem Stock mit goldenem Knopf; Man cher, den die Sorge um's dasein ängstigt. muß seine dürstigen Mittel in ganz unver hältnißmäßiger Weise anstrengen, weil der Vorgesetzte mit einer Diamantnadel im Sr5itUnÖ Üb"Xai,i iü SÄ..., Besteuerung der Armuth, eine schamloseBeraubung un bemittelterFamilien. ZurEntschuldigung von Vielen, die aus solche Weise beschenkt worden sind, mag vielleicht anzuführen sein, daß sie thatsächlich von dem Unfug keine Ahnung hatten, indem vielleicht einer ihrer Untergebenen in übergroßem Eifer denselben in Scene gesetzt hatte und die anderen Arbeiter nicht den Beitrag auszu. schlagen wagten, in der Meinung daß die Sendung von dem zu beschenkenden Vor. gesetzten veranlaßt worden sei. Oft auch plagt den Werkführer einer Fabrik der Ehrgeitz, für den .populärsten Mann oder als der tüchtigste Sachver. ständige in sinemErwerds,weig gelten zu wollen, ve onoers oetzyalv, wen lrgen.o e,n bober Pre 3 in einer ffa r darauf gesetzt yoyerels meiner air oaraus mw ist. Da tritt die Besteuerung der armen Arbeiter in einer anderen Form auf; jerveiler m einer anoeren orm aus, ie der von ihnen muß ein Loos nehmen, da c.s cm. v.- nuu v. ''W w7rd und 'er Voll cent. r.i .vi-iuC' und selbstbewußt mit dem goldknöpsigen Stock als der .populärste Mann- paradiren kann. Ach, diese Sorte von Popularität ist aber fadenscheinig ! Die Thra nen der Armuth haben ihr Wachsthum er möglicht. Das Gute, d. h. die Abhilfe, liegt glück licher Weise dieses Mal sehr nahe. Ar deitgeber, deren Wölksührer sich auf solche Weise den Ruf des .populärsten Mannes' oder dergl. zu veschaff?n wissen, oder Ge schenke von Arbeitern annehmen, sollten die Sache unverweilt untersuchen undJene entlassen, die in angedeuteter Weise ihre einflußreichere Stellung'zum Nachtheil der Arbeiter mißbraucht haben. Gegen die Eisberge. i Karl Weyprecht, der österreichische Polarforscher, welcher mitP ayer zusam wen das Karl Joses's-Land entdeckt hat. berichtet in Folge seiner Studien über die Eisberge, daö dieselben meist sehr gebrech. lich sind, weil sie unter hochgradiger inne rer Spannung stehen, deswegen auch von Rissen undSprüngen durchzogen sind und nach längerer Seefahrt wenigstens, so voll Waffer gesogen, daß sie bei leichten Anstö ßen, ost schon bei lautem Schall derStim. me, zerfallen .Wie kommt es, daß man aus vielen grunoiiqen Viavien qn niazi sn l.inlzst seitens der aroken seesabren. m . r " k. t. i - V . ! ? jf. i?inpn d?n Nkrwck aemackt bat l Muaz gemacyl yak, zu stationiren, wo die Eisberge regelmäßig! in wärmere Gegenden herabziehen und die

Schimahrt gefährden, und dieselben durch

schweresGeschütz zertrümmern zu lassen ? Am Südost-nde vonLabrador z. B. könnte man alle solche Eisberge vernichten, welche den Seeverkehr .zwischen Amerika und Europa gefährden. Bei der großen Menge von Menschenleben und Schisfen, welche durch sie alljährlich verloren mV M I gehen, wuroe nsl) Die tzsacye gut lohnen, und kein Kriegsschiff könnte beffere Dienste thun. ' ZSerMlslytes. Ausland. - Hölderlin's Pflegerin. -In Tübingen starb kürzlich die einstige.Pflegerin des unglücklichen Dichters Hölderlin, Lotte Zimmer im Alter von 66 Jahren. K. 7' tT " v, mnht ; vornehmen Herrn verübt wurde, macht in , n. mttSim.m. '" ?ha?"l kam auf d eser Noute lm Coup ' M ..V. ;MUUiuV"' e einer hübI schen eleganten Dame gegenüber zu sitzen. Während der Fahrt entstand zwischen Beiden eine lebhaste Konversation, die nach und nach eine gewisse Vertraulichkeit an nahm. Bei der Gelegenheit, als der Herr nach seinem Cigarretten Etui langen wollte, offerirte ihm die Dame mit bezau bernder Liebenswürdigkeit eine PpayroS aus ihrem Vorrathe, indem sie die Vor züglichkeit derselben betonte. Ohne Be danken brannte d.r Herr dieselbe an,wäh r,h ffinv5a.ft-via ibm di. Rnckmnlken. welche seinem Munde en.flohen. mit einem Fächer ins Gesicht zmückfächelte, wobei sie schelmisch lächelnd bemerkte, daß es jammerschade sei, d-n köstlichen Duft die- ' ' ser Rauchwolken so" Bet flüchtigen zu lassen. i SB. beging nach einigen Minuten die Unschicklichkeit, in Geaenwart einer Dame .in,uschlsen. woran jedoch die . . . chlor. sormirle Cigarrette schuld war. die er von der Gaunerin empfangen. Ein Moment genügie derselben, sich der Umhängelasche mlMMnWi ÜJ&Z , ,p . Feuerbestattung. AusBamberg wird am Z.November geschrieben: Wie wir erfahren, wird morgen die Leiche der gestern im Blülhenaltcr von 24 Jahren verstorbenen jüngeren Tochter des Herrn Privatiers F. Göd von hier, eines der schönsten und liebenswürdigste.; Mädchen Bambergs, mittelst Eisenbahn nach Gotha gebracht, um dortselbst, dem ausdrück. lichen Wunsche' der Verstorbenen entsprechend, der Feuerbestattung übergeben zu werden. ' ; . tfl - Aus München wird der Bonner Ztg. w. 'rum em hch tW u.'u um .ityuw. meldet. Ein sehr talent-und kenntnißrerazer zunger rzr von ein ayren, Dr. K., wandte, nachdem er von einem .. .. ezrankenbeluck sevr ermüdet nacymazen ranienoeiucy leyr ermuoel nack Sause akkmmen und sick Bett au wahrscheinlich um zu ba.digemSchlas an sltfsltislpn f p lirf UhA ßfilnrnf orm an. zu gelangen, bei stch selbst Chloroform an. Wahrscheinlich, da an eine Absicht in diealle gar nicht zu denken ist, betäubte oas cmei den ungluaiiazen sruizer, als er der Gefahr inne ward und cs zu spät war, . . . a a . W i ym" oaneive zu enlserncn; man sano iyn am anoern morgen ioci ,m eil mir ocrn r . n , . nn , i. , 111 .jl i a. . Tafcyenlucy vor dem Gencyr, ein laicgn Chloroform auf dem Nachttisch. Die kkt so allaemein und weit ausgedehnte svmvtomatiscke kurwetbode.und - nament lich die Anwendung der schmerzstillenden und schlafbringenden Mittel :' Einathmen " von Chloroform, Einnehmen von Chloral. bvdrat. Einsvriken vonMorvbium u. s. w.. hat leider oft einen Leichtsinn und eine Sorglosigkeit in derBenutzung dieser höchst wirksamen und daher höchst gefährlichen Stoffe. ioronM im Bublikum als bei den Aerzten zur Folge, vor der nicht genug aewarnt werden kann. -London.1. Dec. Ein Berliner Correspondent hat aus guter Quelle die Mittheilung erhalten, daß zwischen Kaiser Äilhelm und dem König von Dänemarck einUibereinkommen bezüglich der hanoverschen Frage getroffen ist. ' Gortschakoff hat während seinesAufentHalts in Berlin weder politischeBesuche erhalten oder gemacht. Ein Berliner Correspondent meldet, I m . cv f v . . . r jr. - Prinz yemrlH von . Neuß, oer oernicije Botschafter, in Wien, werde binnenKurzem nach Wien zurückkehren. Er hat die Jn tnhon halten, die Unterhandlungen mitdempäpstlichenNnnciuscobm Herstellung eines modu8 vivendi wieder abzunehmen.

Aus Libau in Kurland wird von

einem berliner Blatte über einen Streich eines verzweifelten 9iebbabers bericktet: Im libauer Th.ater aastirt gegenwärtig ffrau Könia mit ibrer wienerKindertruvVe. Bevor sie nach Libau kam, hatte.Frau König in Mittau ihre Vorstellungen aeae ben. Dort nun erschien eines Tages ein junger Mann. Gvmnastast von etwa 14 Jahren, Sohn adliger Eltern bei ihr und hielt um die Hand einer ihrer Töchter Mitglied jener Kindertruppe an. Nach längerem Discurs, in desien Verlauf der Jüngling die vernünftige Ansicht äußerte, haft, die 3"iinnn in nit i"ihr frnlcl iinh Kopf stattzusinden brauche, sondern baß " J . m m jj f r m mm v er gern bereit wäre zu warten, falls ihm Frau König nur versprechen wollte, daß Niemand anders die Hand der kleinen An gebetcten bekommen sollte, wies ihm die W die Thür. Entrüstet über die schmähliche Behandlung von Seiten der geträumtenSchwiegermama ruft derJüng. . . , ... -14 lina : Wenn Sie mir JhreToch er Nicht . v r . r . 7. v apc"' 0ann laJ1 ) le, oann ore i AM VaMM A jX M AMA( A . VA Z 11' ' U. . i 3 Truppe nach Libau. Bei der ersten Voru trugen .yeaier ,ay oie rau Virectorln etwa eine kalbe stunde vor Anfang durch das Loch des Vorhangs und bemerkte, daß der junge Mann in der Loge, die der Bühne am nächsten war. saß. Sie bekam doch jetzt etwas Angst vor der energischen Drohung des jungen Amoroso und schickte zum Bezirkscommisiarius; dieser berachrichtigte den Polizei "eister. Der Beamte erschien, setzte sich w die Orchesterloge in die unmittelbare e ?man, uno soroerie ryn kurz vor der Vorstellung auf, ihm den Revolver zu geben, den er b" sich habe. ll il a ir a X a wtik XsU 4 ä m a m '"''"."' u.u,. a ,u, ....... b" m.r bab. I das wuw 1'" i " I' f uuuu. j - .3 b'" der Pol.ze.me.ster' . . Nach nacy mmen nlu kr,q'eene w-W beamle w die Le. der Jüng.m mub.e HSZfi $Wbm ." ver aus. Inzwischen war auch bereits eine Depesche aus Mitau von den Eltern des stürmischen .vierzebnjährigen Liebhabers bei der libauer Polizei angelangt, mit dem Ersuchen, auf ihren Sohn zu fahnden, der denn auch glücklicherweise ohne sein Gewissen mit einen Mord belastet zu haben heimgeschofst wurde, m - j " . P a r l s, 30. Nov. Die republikanl sche Linke hielt heute eineVersammlung bei welcherentschieden wurde, das Kabinet zu unlersluven. - S t. Pet e rsbutg, 30.Nov. Das . f. m:ulr,. 3"SSS ..rM cc..t.w f.si.ihjrt h,rtn nrtf General Drentelen beschuldigt waren hat Myrsky zum Tode durch denStrang ver- ;(; i. iQ?sf,r?, urtheilt Tarkloft wurde zu ' iahgn Zwangsarbeit m den sibirischen Mmen m;,,, verurtheilt, weil er behulfllch war, Mlrsky "berg'n. Sechs Andere wurden freigeiprocuen. inadia auf seinerRück. . D' Czar st txJtud' se nach St. Petersburg abgereist. Wien, 30. Nov. Von Sophia wird gemeldet, ' der'Jülst Alexander von Bulgarien habe dem Czaren mitgetheilt. i . bafe cr j Folge von Meinungsver chie benrgeit mit ber Gesetzgebung abzudanken wünsche. L o n d o n, 1. Dec. Von Rom wird gemeldet, daß der Bericht unbegründet ist, wonach der Papst die irländischen Bischöfe f..' rrt lcyrlsiilll, ausgesvroerr yaoen soll, zusun sten der Beilegung der Agitation zu vcr. Mitteln. Der Erzbischof vonDublm setzte den Papst von den drohenden Unruhen in Kenntniß, worauf ihm eine Antwort über. macht wurde, m welcher der Geistlichkeit und dem Volke von Irland Vorsicht angeralyen xi. - Paris, 30. Nov. Zu Fauggia, Neapel, tanzten 27 Personen im unteren Stockwerke einer im Bau begriffenen Fa brik. als die beiden oberen Stockwerke ein. stürzten. Sieben Personen sind unter dem Schutt hervorgezogen; die Ande ren werden wahrscheinlich nicht lebend ausgefunden -werden, m, hh p0nb0n m.8- versickert. bat ein Kandidat sür das enali.cke Narla. I .a-v . - - , ' trurn $iu,uuu vis o.i ausgegeven, um' seine Wahl erfolgreich zu machen. Letztere Summe ist nothwendig, wenn eine Wahl anae achten wird. -Daher gibt es im eng ..Parlamente auch keine Unbemit- ! telten, außerdem der Candidat wird durch Volksgunst hineingetragen.

Reichwein's Halle,

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