Indiana Tribüne, Volume 2, Number 16, Indianapolis, Marion County, 29 November 1879 — Page 3
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Tchütz dem Walde!
Z, Eine der ansprechendsten Erscheinungen in Deutschland, besonders in Süddeutsch. land, ist der sorgfältig gepflegte Wald im egensatze zu dem gar nicht gepflegten u. osi verwüsteten Wald ln Amerika. Einen , W TI--W I 4 r r . . I tltlrnttnM .1.ri:. l Miiuiii uuuuiacninorua niarnen auco ole zedlgen Forstbeamten in Süddeutsch, iamV a fr r v ml . . 1 w HC nno Manner von gründlicher wmenschastllcher Bildung: und während . " I 0Q3 alte, eiaenartia?. slf)r auck rnsO I o-r '-7 ,agoiagertdum gänzlich auS tbren Jttcf I 9tn verschwunden ist, verleiht ihnen der n - I tM II IV, rni t. I i4 umHang.mu ver yerrllqen JüJalDna 9i rä, . u . . - ii tj "n-r r i vuu, cuic ciacnaiugc vz?rliiesrl,ll,e. ver Person ves yerrn von Dor m r - m. I rien verweilt seit einiaer 5eit ein Mann V " I von deutscher forgwissenschastlicher Bil. oung m oen er. Staaten. Er hat viele q I amerikanische Waldungen gesehen, sich an B, f- 11 . . I m vcriiiajic einzelner eivaul, uno nq Über die unsinnige Verheerung anderer v " n . . - -w, I ner von der Nothwendigkeit der Einfuhr rung emer vernunttlgen fforstkultur nach deutschem Muster zu. überzeugen. Einer ersten schuft, Forest and Forest, hat er jetzt .eme zweite, roteetwii OI iOreStS a JNeceSSltV fOlOett laS 0 I J I I f an ! i"' In ihr zeigt er am Beispiele verschiede. ner europäischer Staaten die bösen Folgen der rucknchtSlosen Verheerung derWälder : Verschlechterung deö ttlimaS und des BodenS, Abnahme der Feuchtigkeit und de Wassers, und doch zugleich Verminderung W 4. mm tm . - I oerZioernandskrast deS BodenS gegen Ueberschwemmung, Sturm u. s. w. Er zollt dem deutschen, namentlich dem süd deutschen, Forstwesen verdiente Anerkennung. Dann sagt er über unsere amerikani. schen Waldungen im Wesentlichen noch balgendes : Aus me!nenN,:s.n k.N t. tenmachte nichts auf mich den Eindiuck größerer Hilfsbedürftigkeit, ärgerer Nach, lästigkeit und einer schlimmeren Vorbe V i Pf ft. t M m . . a m I oemung lur oie Julunst, als diese Tan nenwälder in welchenBaume. derenWachSthum durch rücksichtsloses Anzapfen nach Mi . & . M m. m varz uno vura, andere Ursachen gehemmt wurde, dem Boden auf beträchtlichenStel. Im nur nrmUn mnfe hrTihtt tih n a nirgends eine Svur von Nackwucks Atlat Einen eben so trauriaen Emdruck mack'en auf Mich jene Bergwaldunaen. die. ohne
jede Fürsorge sür die Zukunft, des sämmt Gesang empfanden und dies durch Bewe. seiner Ansicht nach der europäische Ackerlichen werthvollen HolzeS beraubt und ih- gungen ausdrückten, unv die später Taub wirth nicht kapituliren wird, da er Kapital
rem Schicksal überlassen sind, und jene oft akmaltia?n ZMlkstr,rf,t, n,,s. W-D" r w w V f I Waldbrände entblößt, erbarmungslos der Sonne und dem Wind ausaesekt sind. All dieses vernachlässigte u. mißhandelteWald' land wird nach und nach vertrocknen und ... vergehen. Und nicht nur das Land ist verloren, sondern noch weit schmerer als dieser unmittelbarer Verlust an frucktbarem Boden wiegt dir Verlust des wohlthätiaen Einflusses des Waldes auf dasKlima u. auf da benachbarte Land. Da unsere Hände das Holz, welches sie c :j.4 -.ww 4 tc. r- nv
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ivit vvyyiu iiuici, ui ciucu mi cicm nÄ: ,' yiuujiuuiuicu gu VUtK lUUlUiCUUCU Ji-UUi wuchs des Holzes zu sorgen. Der Wald ist ein Kavital mit ÄinS und .inseSnns. Der Boden und die erste Anpflanzung ist daS Kapital. DaS reife Holz bildet daher einen Theil des Kapitals und den Zins. Daraus, daß der Baum ein höheres Alter erreicht als der Mensch, folgt aber,daS der Wald nicht als das unumschränkte Eigen thum des jetzt lebendenGeschlechteS betrach tet werden darf. Wir haben nur Anspruch HUI uic Jlilllli uici mmugens, weilyes c v:- o :.r. v : r . m-.a . x. I unimn lnoern uno noesrmoern 0 gui gehört wie uns, und welches wir ihnen UN. r m w w w r .1 vermindert hinterlassen sollen. Ein Recht, OTf W . . ...Xu. lVCvom 2U"0 J" nlln mir oarr nur dann, wenn wir zugleich für denNachmchs . , r ... ri w im w ves valoes sorgen, uzozxoits i ocruaio tm Xheu oesvausoailes ver 'caiur ; er 111 r-r i.r....t.fi. m . i . . .n I für die Erde eben so unentbehrlich wie für die Luft, und darum hat der Staat nicht nur dasRecht,sondern diePflicht dazwischen zu treten, wenn diePrivatbentzer deS Waldes diesem nicht die gehörige Pflege angedeihen lassen. .Aber wo ist in diesem Lande ein Ge setz, um der täglich vor unseren Augen auS Unwissenheit oder auS Gleichgültigkeit ge aen die folgen stattfindenden Zerstörung der WälderEinhalt zu thun ? Man schlägt daS Holz, wo da? Schlagen am bequem sten erscheint. An Nachwuchs wird dabei . . r m. c r . . er- je. aar nicai geoacyl, cocniorocnig UN . nung des jungen Holzes. In den meisten Fällen würde e wenig Mühe kosten, an
derselben Stelle, wo das alte Holz einge heimst wird, einen jungen Wald zu ziehen, indem man an passenden Stellen Samen tragende Bäume flehen tteke und den Vo. den. ein wenig herrichtete. Der Bauer und
ifhfr rniil nfm hlr in nt ffrnt U'M itiuvit vuui Ht (HU iiihv tiv l ,u soraen. kann der Strafe ffir seinen U , w w I" ' I nrnnnnT nnnrnt h tu ;& tt. nt. gehen. Der Wald aber bildet keine AuSI ri - v l Mi v i iiiu - nähme voo dieser Reael. ' . llnh arnnr muh n,s.,nir ,ims K JIVM MM0 HIIVUM1III kllVH O I e... ' c.. v:. o.: ..:rl.. sc, I 1((1,, UillJCl UIC ,Qtl1 flU'lVc'1 I ten und fien m fn fAmr hn UMtre. - w w wm wmw mw f V Hf VVVOT bis fAiie&iiA hi '&&m,rauitrt unühtr. windlich werden. Je länger der frevelhafte 1 J - - - - - 5 " - I MlKdrauck der Wälder aeduldet wird, de ... . . . . i sto härter wird dieStrafe sein. Wenn der ' " ' ' l 9iiW,ft.,ni hr Zm?,.. st;nwt V M tMII VVl VUVMtiyVt Will VMItUtl I gethan wird, dann wird eine Zeit kommen, in welcker der Menlck iekt volkreicke V V V W V VVVVWV I blühende und fruchtbare Gegenden wird 1 " I verlaffen müssen, weil sie nicht länger deö Lebens Nothdurft liefern werden." ' 1 I verspreche' sich für jekt wenig NuKen von diesen Maknunaen. Marin Nebt er aber vielleicht zu schwarz. Denn wenigstens ein Anfang ist bereits gemachtdurch etwas besseren Schutz der laroken Waldungen aus MtinhaTStihrttt nr,n riifrtf Wirfi S WIIWfcIUIIVbt VIV(I VVI. . . M V V ( 1 1 f V ' '.' oaiiuna una urm u.rmunteruna Mir - -y - ij - iß ' " . - W U i Baumvflanzung in verschiedenen Staaten. Wenn Männer wie v. Dorrien fortfahren. die Amerikaner über dasfforstwesen zu be lehren, dann wird die gründliche Besserung vielleicht viel schneller eintreten, alS man jetzt hoffen darf. Denn wenn der Amerika ner einmal anaefanaen bat. zu lernen, so lernt er schnell und weiß dann dasGelernte mit unübertroffener Geschicklickkeit und Thatkraft anzuwenden. Taube können hören lernen. Alcharo . Ayooes von mcago. ein Jabr lang Taubaewesener. lieb 'gestern in ter Cooper's Wohnung vor Sachverständigen em von ihm erfundenes, kächer artiges Instrument problren, dessen emeS HZ mVa "yJkM bCj4AM V I O X X m a I i,üt 1141 awni. o, nimmt, und dann allcnSchall der Sprache unMusik wahrnehmen kann. Ist er taub üaKaAK Ia W S M M AM IllMAlkAM IammAM V Jttt u.., w" der Schall durch die sogenannten Eustachi cyen röhren den Gehörnerven zugeleitet wird, wenn diese nicht zu sehr entartet stnd. Eine Anzahl Taubgeborener war zugegen, welche unverkennbar Musik und gewordenen verstanden wieder die mensch MW Sprache und konnten sie beant"orten. Diese Erfindung ist so einfach und naturgemäß und leicht anwendbar, daß an sich nur wundern kann, daß sie nicht Z-T.U m. .u.jCi v. in cm ' ' i r. " ucmuz vivendi, dieweil ixe tfch bewähren wird, das muß von einer langen Reihe damit gemachter Versuche abhängen ; aber daß sie für viele Tausende eine großeWohlthat sein wird, leidet kaum "nen Zweifel. Der Taubstummenunter, "cht mutz dadurch sehr erleichtert, und die Qual der Taubbeit kür Niele in MeknN u ' Se der !äkt slck keine cxrttnkun K,n,,n w ' " ...... um Diejenigen hören zu machen, welche "lcht hören wollen. . N. V. B. Z. Vermischtes. DluSland - Berlin. 22. Nov. Der Winter ist hier und im ganzen nördlichen Theile Europas mit großer Strenge eingetreten. In ' ' Berlin liegt tiefer Schnee m a r : s. 22. Nov. Da dieses 9iaht fo ftfl6 Schneesall eintrat, wurden im De ,.,ment Marne die smart aus -r kfrn gerieben und die Bauern organisirI v w ,. ,K,isatrui!I,n. m,1&, I?t ,n, itr buA t. t d!. M,s. I '- ' mrt(f,n London, 24. Nov. .DemStandard wird von Berlin gemeldet : Es scheint daß Baron Langeau, der österreichische Bot schafter zu St. Petersburg durch dengür. sten Windischgrätz ersetzt werden wird, um Rußland auf halbem Wege entgegen zu kommen. Der Dany News wird von Berlin be richtet, daß dort von St. Petersburg die Nachricht eingetroffen ,fl, die britische Re gierung beabsichtige, eingetrossenenBerich. ten zufolge, im nächsten Frühjahre unter einem Bündnisse Mit Persten Herat zu be. I f.l. tTSlmt sT4 i4 (TT ' , VTl I Ikpti. i i" a w. -v.I . m m m m m m terSbug m oMellen Kreisen allgemeinen l Glauben finden.
- L ond o n, 22. Nov. Am Samstag wurde zu Newcastle on Tyne eine zahlreich besuchte Versammlung der Irland und derjenigen, welche mit ihnen sympathisiren gehalten. Ferner wurden zu LeedS und
W?nnftpft?r. ttsl Nur 300 Nersanen anwe send waren, und zu Birminabam. wo die fi-, r lW ----- - - - - - r w W7 r . . , . !HMhti iauna eine tenr lahimcht war. Versammlungen gehalten. Bei allen die - u w w -w - sen Versammlungen wurden Beschlüsse nnaenammen. in denen aeaen die NerKak " O " " " ' - - . . . u - u . . . - - , t,, 9rn(h itnh Oinn hmt vv" -vi, hMiy rntii rtvt. Nirt wird. AmSonntaa fand inSwinsord D - . - , ht dröfeariiaste monstration Natt. die jemals in Mayo County vorkam. Nahezu im i - j 2l).(XX) narmer waren anwe eno. Parneu w m hielt eine Rede zu Gunsten eineö Beschlus ' u& in mrifam dZ,5k,ndlnkim,i derNe I" .v ff ..D-. gierung verdammt wird. DerBeschlubwur de angenommen Heute werden die Gefangenen zu Sligo . . . den County'Magiflratspersonen vorge führt werden. Nur Mitglieder der Presse Zwei Anwälte werden von Davitt und Daly und Killen seine eigene führen. Das Ge such der Anwälte, d'e Gefangenen am Sonntag besuchen zu dürfen, wurde ab schlagig beschieden. Madrid, 23. Nov. Als die frü here Kaiserin Eugeme hier ankam, war ih re Mutter, die Gräsin Montiso. bereit todt. Der König Alfons welcher die er stere auf dem Bahnhofe inEmpfang nahm theiltehr die Nachricht .vom Tode ihrer Muttermit. Eugenie wünschte nach dem Wohnhause ihrerMutter zu gehen, aber eö gelang, sie zu bewegen, daß sie sich nach dem Alba-Palaste begab, wo Tausende von Besuchern vorsprachen und ihre Kar ten abgaben. Die Zeitung Correspondencia meldet, daß der Präsident der Cortes am Samstag bei der Kabinetssitzung zugegen war und wahrscheinlich mit Bezug auf die Re formen auf Cuba ein Uebereinkommen zwischen der parlementarischen Majorität uno oem Premiermimiier umpos ge.rv,. ien x Algier 23 Nov Hier brach ge zm dritten Male Feuer aus. Dasseljoch in kurzer Zeit gelöscht. V V Zwei Personen erhielten Verletzungen, . . V a r l s. 22. Nov. PauILerovBeau lie hat im Journal deS Debates einen Ar tikel über die amerikanische Konkurrenz veröffentlicht, in welchem er erklärt, daß und Arbeitskräfte sowie die Transportko sten der Produkte vom Inneren Amerikas I nach Europa aus seiner Seite habe. Beu liefordert die Gesetzgeber dringend auf. die Zölle von Eisen herabzusetzen, welche die Ausgaben der französischen Ackerbauer . - n n t i jt veoeuleno eryoylen. meiner Annazi na sollte der Associationsgeist Aufmunterung finden und er bezweifelt nicht, daß Frank reich männlich gegen die amerikanischeCon kurrenz, über welche jetzt so viel geklagt werde, eintreten wird, sobald es sich wieder günstiger Witterung erfreut. - Es hat England voriges Jahr ouKststst .i.n.t 7sW (S.hfth8 ham .355,000 gekostet, um 7000 SepoyS von Ostindien nach Malta und .wieder zurück zubringen, also auf den Mann 5765. Dieser Versuch, Rußland zu beweisen, daß die Ostindier der englischen Fahne treu sind, wird wohl nicht wiederholt werden. Zle rnen ruymen nro, oug ilr ?r,v, rr : . tn:i ... n x. v. :c rr -i. iArmee sehr wenig koste; Zeitungen OstI !.. ...X. . . . - f- V ! . O . - inoiens reconen aoer aus,, octb uic muut, welche gegen Afghanistan im Felde steht, eine halbe Million Dollars täglich .kostet. Wenn dem britischen Parlamente dieRech nung dafür vorgelegt wird, welche der ost indische Staatsschatz nicht zahlen kann, so wird die Tory. Regierung am längsten ge dauert haben. ' . Zu einem Mordversuch, welchen eine junge Dame in Kiew unlängst verübt. bringt der .Kiew! nachfolgende Einzel heiten : Eine junge, dem Adel angehörige Dame, Namens Katharina Kalendo, gab aus einem Revolver ausüben Feldscheerer MoseS Schinkarew, mit dem sie zusammen die Nacht in einem Gasthause verbracht hatte, einen Schuß ab und verwundete denselben gefährlich ander Seite. Wie die Kalendo aussagt, hatte sich Schmra rem, zu dem sie in einem sehr intimen Verhältniß stand, in der letzten Zeit ihr gegenüber sehr kalt gezeigt und dieser Um stand sie auf den Gedanken gebracht, ihn zu ermorden. Zu diesem Zwecke hatte sie I If.. ... Cl Jk 2M XI .n.... tt .(i..! ,, rtl" I gu m i vynvwB b""" "' I . I aus ihn geschossen. Andere vollen ltt der Affaire etwa Nihilistische sehen.
Auch in dem fernen Australien.tobt der umgekehrte .Kulturkampfs JnMel-
vourne Victoria) slellte sich ver lalyolische BischosMoorhouse an die Spitze einerDe putation und begab sich zum Unterrichtsminister, um an ihn das Verlangen zu stellen, dab in den Staatöschulen die ge schichtlichen Ereignisse aus der Bibel ge lehrt werden sollten. In Neu Süd Wa leö wurde von allen, katholischen Kanzeln herab ein Hirtenbrief der.Bischöse. verlesen daß die Katholiken ihre Kinder aus den öf fentlichen Schulen entfernen sollten. In Sydnev wurden in einer Woche 1500 Kinder aus den Schulen genommen. Ein er bitterter Federkrieg zwischen dem katholischen Erzbrschof Vaughan und dem Rev. Joseph JesferieS führte zu einerZeitungsfehde und gelangte der Streit schließlich vor den Erziehungsrath, so daß die Frage, ob Religionsunterricht in den öffentlichen Schulen ertheilt werden soll,, allgemein auf der Tagesordnung steht. Ein Arzt als Taschendieb. In Wien wurde vergangene Woche ein junger, in einem Hospital beschäftigter Arzt, Dr. Bloch, bei einem Taschendiebstahle er tappt und hierauf verhastet. Als er später aus der Hast entlasten wurde, wollte er die Freiheit dazu benutzen, seinem Leben, welchks er in einem Augenblicke unbegreis' llcyer zerlrrung vestectt, ein iönoe zu macben. Dr. Bloch nahm eine ziemlich gioße Dosis Morphium und wurde be wußtlos aufgefunden. ; Sein Zustand ist ein sehr gefahrlicher, so daß an seinem Auskommen gezweifelt wird. Die richtige Firma. In S. besteht eine blühende Weinhandlung, deren In Haber die nicht ganz ungewöhnlichen Namen Fischerund Mülle?" führen. Bei einem Festessen, zu welchem sie den Wein geliefert hatten und welches sie durch ihre Gegenwart beehrten, erhob' sich, nachdem die osficiellen Toaste abgethan waren, ein recht heiterer Theilnehmer und brachte in schwungvollen Worten den Herren, aus deren Keller ein großer Theil der allgemei nen Fröhlichkeit stamme," ein Hoch auS. Aber sei eS die Güte des Stoffes, sei es ein wenig unschuldige Bosheit, genug, er vertauschte die Anfangsbuchstaben und rief: Unsere geachteten Mitbürger die Herren Mischer und Füller leben hoch !" Durch die Wüste. Die französische Regierung will von denKammern $125,000 verwilligt haben, um eine Eisenbahnlinie von Algier nach Borou oder dem obern Niger zu vermeffen, eine Strecke von 7 800 Meilen durch die Wüste Sahara.' Dunergier de Hauranne und P. Soleillet haben schon vorlauftgeErsorjchungen einer möglichen Linie angestellt. ES wird dem französischen Unternehmungsgeiste nicht unmöglich sein, die ungeheuren Schwie rigkeiten zu überwinden, welche ein solcher Bau mit sich bringt, und der Lohn dafür, den Frankreich aus dem reichen Handels verkedr mit den fruchtbaren Theilen deö Sudahn ernten würde, müßte die gebrach ten Opfer reichlich entschädigen. Wir wünschen diesem Unternehmen, welchlö nicht auf Eroberung berechnet ist, allen Erfolg. Der Arbeiter-Eongreß in Marseille hat sich am 1. November vertagt. ES fand eine lange und lebhaste Debatte über den Antrag des Bürger Einquin statt, den nächsten Eongreß in Genf abzuhalten und mit den Arbeitern anderer Länder in nähere Beziehung zu treten und wurde darauf beschlossen, den Eongreß (den vier ten) im September 1880 in Havre abzu halten. Bürge? Lefevre von Douay sor derte die Anwesenden auf, von den Abge ordneten dr Nationalversammlung zu verlangen, daß sie'die volle Amnestie (der vernrtheilten Eommunisten) binnen kürze ster Frist beschließen. Unter den Rufen : ES lebe die volle Amnestie! ES lebe die demokratische und sociale Republik ! wurde der Antrag genehmigt. Bor Schluß der Sitzung beschloß der Eongreß noch die Er klärung der collectives rivolutionaires drucken und massenhaft vertheilen zu las sen. Dann löste sich die Versammlung um 1 Uhr Morgens unter Wiederholung der üblichen Vivatrufe auf. Die englische Bank hat vier Banknoten herausgegeben, deren jede auf 100,000 500,000) lautet. Nach dem Druck derselben wurde die Platte ver nichtet. Bon vier Banknoten befindet sich eine im Besitze deS Hauses Rothschild, eine zweite im Besitze der Familie Coutts, die dritte im Schatz der englischen Bank und die vierte hängt im Salon deS engli schen Banquier. und Dichter Roger.
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