Indiana Tribüne, Volume 2, Number 15, Indianapolis, Marion County, 22 November 1879 — Page 4

a

I n d i a n a T r i b ü n c"

p&vtt indem ihr euer Eigenthum bei uns vcrslch.-rt, in unseren prompt lhlcnden Ecftllsch.nten. Ihr könnt vcrsichcrt fein, daß lvcnn ihr b i uns in unserer Office in Zimmer Äo.-I nnft ?, Talo t & New' Bleck, erst, Stiege südlick vo- dr P stof. fice, vorsprecht, n'ir ihnrn bei der Versicherung iljrcs Eigenthums Geld sparen können; es wird ih. neu wknigstcns nicht z?mScha?en ger.ichcn,wenn Sie bei uns anfragen. GleavÄonö $ Go. ndiana Hriöüne. (W och enblatt.) ffice: Ecke Circle n. Mcridianstr. f3rn dritte Stock ) lEntered s peooncl-elass matter at the a "W 1! . 1. 1 rOStOIUCe ai iiiuianapuiis, luuiana.j Nbonnements-Preise. 3a der Stadt durch tte Post inS HauS geliefert Per Jahr im Voraus. ......52.0 Ver Nummer ' ö Kents. Otto Schüssel, Herausgeber. $.0.93.295. Indianapolis, Ind., den 22. Novbr. 1379. Einseitig. Wie manchen wohlweisen Herrn Papa kann man dei Tische zu seinen Karlchen sagen hören: Erichen, hast Du schon wieder den Löffel in der linken Hand ? Warte ich werde Dir ein's d'rauf geben." Und doch gehört nicht dem Karlchen, sondern dem Herrn Papa ein Klapps aus die Finqer. denn indem die werthen Eltern t 1 sW m w - m 9 m M. tcq alle iicuqc geven, Die iinien iiuomaßen ihrer Kinder, zu ziemlich überflüsstgen Möbels xu machen, die eigentlich nur dazu vorbanden sind, daß es besser aus sieht, sügen sie ihren Kindern einen großen Schaden zu. Nicht nur machen sie ihre Kinder, indem sie sie ängstlich davon bewahren, lin?S zu sein, linkisch, sondern sie sorgen auch red lich dafür, daß die ganze Muskulatur der faulen linken Körperseite aus Mangel an Uebung vor der fleißigen rechten Körper C!f Mft iim Cisf? CTAt? gutiiu vivtvi uiiv itujiui. zärtlichen Eltern sind die Hauplursache, daß viele Kinder mehr oder weniger ein seitig sind. Doch daS ist nicht Alles. In einer großen Fabrik, in welcher künstliche Glied maßen gemacht werden, hat sich die ganz merkwürdige Thatsache ergeben, daß sie, um dem Bedürfniß nach Armen und Beinen zu entsprechen, vier Mal, sage vier Mal so viel linke Arme und Beine machen muß, a!S rechte. ' Woher kommt aber das? Der linke Arm und das linke Blin sirto, Dank sei eS dem zärtlichen rechtsbeflissenen Eltern, Nicht nur schwächer als ihre rechten Käme raden, sondern sie sind auch ungeschickter, einfältiger, sie w'sien sich nicht recht in die Welt zu schicken, und bei einem Unglücksfalle benehmen sie sich so dumm und tappig, daß sie eS sind, die in der Regel herhallen müssen, wie alles Dumme und Tappige in dieser Welt. Darum, Ihr Eltern, werdet vernünstig und gewöhnt Eure Kinder von frühester Jugend auf, gleich geschickt zu werden rechts wie links, und bei gewandten Turnern werden Arm undBembrüche seltener hnrfntrimit . nfÄ hfl nnhrn 11? nfrfin dif V r r v mmww g j stets linkisch bleiben, weil sie um's Leben Nicht linkö sein dürfen. Als Nachfolger von Zach. Ehändler wurde Fernando C. Beaman vom Gouv. Coaswell, als Bundessenator ernannt. Am 1. Dezember tritt dieses Jahr der Congreß zsammen. Der erste Montag des Monats füllt auf diesen Tag. Eine lebhaste Agitation hat inJtalien und in Flankreich in den Zeitungen darü der begonnen, ob die Ehescheidung erleich lert werden soll. Tausend Ameise sptt chen dafür, daß eine derartige Einrichtung allenthalben nur freudig zu begrüben wäre.

(mm l

Ii'Iä - i irsj t- - yS - v . i Vi ' . WßiM h vji '

j I., 'Lasalle. Jlls. sind letzt $1.W0

Kohlengräbir am Strike. Nur in einer Kohlengrube wird-gearbeitet. Der Congreß der sozialistischen Arbei' terpartei sin et gegen. Ende Dezember die s s J,hres in Alleghei'y Ei!y, Penniy!va' nien statt. Ein Prinz des daieriichen Hauses ist promovirtcr Ar,t und Augenipezialist. Wenn die Fürsten Augenärzte werden. sollte das Volk nicht lange mehr blind bl'iben. , Aus 51 Bäckereien in New York wurde das Brod chemisch untersucht und in 36 Fällen dasselbe mit andern Substanzen Mehl verfälscht gefunden. Solche That fachen geben zu denken. Herr Dr. A. Treichler Arzt in Lenk Bern, sprach in einem Vortrag über Kurzsichligkclt sein Verdammungsedikt über die vorzugsweise in den Kindergärten betrie denen Nadelsticharbeiten aus. Fraulein Anna Hvff in Newport bei Cincinnati hat auf dem in amerikanischen Damenkreisen längst nicht mehr unge. wöhnlichen Wege des Erkchießens, einen widerspenstigen Bräutigam zur Raison" gebracht. Ein .praktischer" Arzt. Als jüngst ein Arzt nach Amerika durchging und seinen Gläubigern eine Anzahl uneingeloster Schuldverschreibungen zurückließ, machte Jemand den Witz.: .Dieser Arzt hat vielen etwas verschrieben, aber Niemand hat von ihm etwas eingenommen. In Sachsen hat stch ein Deutscher Resormverein" gebildet, dessen Hauptzweck die Judenhaß ist, oder, wie er es ausdrückt die Verdrängung der Abkömmlinge der semitischen Race aus allen politischen öffentlichen Stellungen und Ehrenämtern." DaS heißt man in Deutschland Reform! Der Agent der New Vorker Gesell schast zur Unterdrückung des Lasters, Eom stock, spürt wieder einmal den Lotterie Agenten nach und hat eine Anzahl dieser verhakten lassen. Die Ausrottung des Lotteriespiels selbst aber wird er dadurch nicht erzielen, denn nichts schmeckt. so süß als verbotene Frucht. In Brownsburg. Ind.. hat gestern die CoronerSJury daS Verbiet abgege ben, daß Minnie JoneS zu ihrem Tode kam durch Arsenik, welches ihr in Brod und Kuchen von der eigenen Mutter bei' gebracht wurde. Die Kindesmörderin ist in Haft und will sich durch Verhungern urn's Leben bringen. Eine fürchterliche Cho!eraEpidemie wüthet in Japan. Im April wurden die Gräber von Soldaten, die 1877 Zander Cholera gestorben waren, zur Vollziehung religiöser Gebräuche eröffnet, und sofort wurde der ganze Bezirk angesteckt. Bis Mitte August sind über 40,000 Todesfälle vorgekommen, und bis. Ende September scllen, wie man olaubt, gegen 100.000 Personen der schrecklichen Plage erlegen sein. Eine sehr unangenehme Überraschung für zahlreiche Kaufleute, welche sich in ihren Geschäften der Handelsmarken be dienten, die sie sich mit bedeutendemKosten' aufmande verschafften, wird die am vorletz ten Montag vom Oberbundesgericht abge gebeneEntscheidung sein.wonach jene Han delsmarken sür unconstitutionell erklärt werden. Die Zahl der unter dem Bundesgesetze im Patentamte registrirten Han delsmarken beträgt 5,000 und noch weitere 20 Anmeldungen liegen im Patentamte zur Registrirung vor. Ein Mittelcken gegen die Armuth glaubt eine Gesellschaft in Westphalen erfunden zu haben, die sich zu dem Zwecke vereinigt hat, um durch dieses Mittel der Armuth und dem Elende den GarauS zu machen. Die Mitglieder der Gesellschaft verpflichten sich ihre Bedürfnisse auf daS streng nothwendige einzuschränken, so daß vielleicht der Lebensunterhalt blos $50 das Jahr auf die Person kosten würde. Die Kinder sollen an Brod und Pflanzenkost gewöhnt werden, als Wohnung sollen hol zerne Hütten, als Kleidung ein dickwolle ner Anzug im Winter, ein leichteS Gewebe im Sommer genügen. , Schon Lassalle hat die Bedürsnißlosig leit der Menschen streng verurthtM und wenn es nicht so traurig wäre könnte man über den naiven Einsall dieser Leute recht herzlich lachen.

In San Francisco und in Portland, Oregon, fehlt es an Schiffen um das Getreide zu verfrachten. . . In London wurde eine Atblelin, die sich aus einer Kanone schießen ließ, mit dem Kops gegen ein Stück Eisen getrieben, das. unbemerkt im Rohrestecken geblieben war, und sie! stark blutend in das Sicherheitsnctz. Man fürchtet sür ihr Leben. Weibliche Aerzte". Der Fall in St. Jmier, wo ein Arzt eine Doktorin heirathete und zu seinerBerusskollegin associrte ist nicht das erste derartige Vorkommniß in der Schweiz. Früher schon heirathete ein Herr Dr. Ehrismann eine russische Medizinerin und betreibt jetzt gemeinschastlich mit ih, allerdings außerhalb der Schwcitz den Beruf des Arztes.. In Zürich arzten zusammen Herr Dr. Egli und seine Gat lin, die gewesene Frl. Dr. Sinclair. In Philadelphia ist Ftl. L.Voodring in das medizinische Damen College eingetre ten um sich als Arzt auszubilden.

Es gibt in Worcester Mass., 1200 Frauen, welche auf zusammen 4 Millionen Dollars Eigenthum Steuern bezahlen und deßhalb ein Recht haben, sich registri ren zu lassen behuss gemcindlicherWahlen. Es baden sich aber nur. hundert davon re gistriren lassen. Man weist darauf hin, als einen Beweiss, daß die Frauen das Stimmrecht nicht haben mögen, aber es ist ein Zeichen raschen Wachsthums derffrau enrechtsbewegnng. daß schon der zwölste Theil der Frauen sich lebhaft dafür inte ressirt. . Die Telephons sind in Deutschland schon in ausgedehnterem Gebrauch,' als in Amerika. Man benutzt diesen Ruf-Appa rat als Fortsetzung des Telegraphennetzes. Kleinere Ortschaften, für welche eine Tee graphenstativn zu theuer märe, lasten sich von ihrem Orte ein Telephon nach der nächsten Telegrophenstation anlegen und sind dadurch mit dem Telegraph, der Orders von dem Telephon abnimmt und durch denselben Mittheilung macht, ver bunden. Auch in der Schweiz will, man die Telegraphenbindung damit erweitern. . Auf die Anklagen, welche gegen die Chicagoer Turngemeinde laut wurden, weil zwei ihrer Mitglieder den General Grant einen Besuch abstatteten und um einen Geldbeitrag ansprachen, giebt die betreffende Turngemeinde folgende Erklä rung ab : An die Bürge, Chicago'S. Die Chicagoer Turngemeinde, wünscht durch Gegenwärtiges ihre Mißbilligung des Besuches seitens der Herren Max Stern und Peter Hand bei General Grant auszusprechen, obschon die genannten Turner bei Grant' durch deffen .Sohn einge führt wurden Durch falsche Berichte in den englischen Zeitungen veranlaßt, wur den die genannten Herren von den Bürgern in vielleicht allzustrenger Weise verurtheilt. Wir richten daher an die Bür ger die Bitte, den Eiser, den die Herrn Stern und Hand bei ihren Bestrebungen, die Turnhalle erhalten zu. helfen, entfalten, als mildernden Umstand anzuerkennen und den voreiligen Schritt zu ver geffen, den die Genannten selbst heute lebhast bedauern. Für die Chicagoer Turngemeinde, E m i l H ö ch st e r, 1. Sprecher. (ikingtsandt.) Gkehrte Redaktion! Gestatten Sie mir, Sie um einigeSpal ten Raums Ihres geschätzten Blattes zu bitten. Beim Durchlesen btt deutsch amerikanischen Piesse flößt man nicht selten auf Artikel. FeuilletoN'Annecdoten :c. die das deutsche Soldatenleben behandeln. Fast immer beschreiben diese Artikel die Mllitärinstitutioncn in ihren Schattensei ten und dann noch gewöhnlich in .den schwärzesten Farben. Der Wahrheit zur Ehre möchte ich etwas Licht, auf diese Schilderupgcn werfen. Ich will mich hier keineswegs in einen Jdeenstreit einlaffen. Ich selbst halte die flehenden Heere ebenso sür ein großes Uebel, als ich überhaupt die Institution der Monarchien von Got tes Gnaden- als völlig unberechtigt und d-nRcchten des Volkes zuwider verdamme. Aber auch manches Uebel hat gute Seiten; und mit demselben Unwillen, mit dem ich die sozialistischen Ideen von Seiten der reaktionären Blätter als phantastische Hirngesvinster bezeichnet sehe, lese ich auch umgekehrt die übertriebenen und oft ganz falschen Schilderungen des deurschenMili tärlebenS. So lese ich Z. V. in der leßien Nummer Ihres werthenBlatteZ eine Notiz, die über die Bestrafung eines jnngeSMan-

et

Lug Bier (SCHMIDT'S JNie berübmteste und besteinqerichtetste und "Invifforatinsr Malt-Extract

abzüglich anerkannt. Anfiräae zum Vericdlffen von Lagert ier auf allen Eisenbahn

Linien werden prompt erfüllt. 1

erÄhMt

Es giebt kein Geschäft in der Stadt, daß sich spTd eines guten Rufes erfreuen kann, als das der Gebrüder Moßler.

Hew York One Price Clotliing

43 ,!. NB Betrachtet blos das große Lager, nes handelt, der wegen Selbstbeschädi. gung zu Gefängniß verurtheilt war und nennt der Verfaster der betr. Notiz am Schluß derselben die Easerne ebenfalls Gefängnisse." Hierauf erlaube ich mir eine Entgegnung. Ich selbst bin Soldat im deutschen Heere gewesen, habe bei der schwersten Waffe, derfliegendenArtillerie" gedient und in zwei verschiedenen Garnisonen das Kasernenleben selbst gründlich kennen gelernt. Den bei weitem größten Theil des Heeres stellt bekanntlich der Bauern und der Handwerkerstand. Wel' ches Leben nun ist der deutsche Bauer gewöhnt ? Er muß sich vom frühen Mo? gen bis spät Abends schinden und plagen bei durchschnittlich schlechter Kost. Sein Lager besteht gewöhnlich in einem Stroh sack aus dem Boden oder im Pferdestalle. Sein Vergnügen in einer Parthie Kegel oder etwas Tanzen am Sonntag Nach mittag. Nicht viel besser hat es der Hand werkerstand, hinsichtlich der Kost vielleicht kaum so gut. Jetzt kommt solch ein junger Bursch unter die Soldaten". DieKaser nenzimmer sind fast durchweg schöne, hohe Räume, er findet reinliche und gute Lager statten, lernt körperliche Reinlichkeit und Ordnung kennen, ist genöthigt und dazu angehalten sparsam mit dem Gelde umzugehen, trä reinliche Wäsche und gute Kleider, sür seine geistige Fortbildung wird gesorgt und durch die Turnübungen sein Körper geschmeidig gemacht, er lernt seine Zeit benutzen, lernt Kameradschast lichkeit kennen, bekommt eine kräftige und in meisten Fällen im Verhältniß zu seine früheren Ernährungsweise, gute Kost, wird in Krankheitsfällen gut gepflegt nnd bat genug freie Zeit, (entschieden viel mehr, als in seinem Civilverhältniß)--zum Amüsement übrig. Ist oas Gesang nißleben ? Ich behaupte, daß ich in der ersten Minute des Zusammenseirrs mit einem jungen Mann sagen kann, ob derselbe Soldat war oder nicht. Dieselben Be trachtungen können Sie machen, wenn Sie in einen Bauernhof kommen. Gut ge putzte und gefütterte Pferde, geschmierte Wagen ic sind gewöhnlich Zeichen, daß der Besitzer oder Knecht Soldat war. Wodurch kommt es, daß gerade die deutsche Nation durch körperliche Krast und im Turnen so rxcellirt? Den Dorsschulm haben wir dies schwerlich zu verdanken. Ich will aber auch gar nicht leugnen, daß ostmalige Vorkommnisse brutaler Behandlung der Soldaten seitens der Vorgesetzten, nicht genug zu verdammende Uebelstände sind, wenn auch in manchen Fällen die Leidenden selbst die Schuld tragen, aber man darf nicht verkennen, daß das Militärleben manche gute Seiten hat. Hochachtungsvoll . Konräd Müller. Ä. d. R. Wir können nicht umhin dem Einsende? zu gestehen, daß er uns durch das oben Gesagte nicht ganz sür seine Meinung gewinnen kann. Die Beweise, dafe das Leben in der Caserne, nicht viel angenehmer AIS daS im Gefängnib ist, sind hundertsaliig und schon die Thatsache allein, daß unter den Soldaten Selbst. morde am häusiggen vorkommen, dürste

mmm

Bmiimi 9 SQUAKE,) INDIANAPOLIS, IND. Brauerei m Staate. Mein Lagerbier Bottle Beer' ist oor allem anderen al? C. F. Schmidt. H oiise 5 st Washington Str. von Männer und Kinder-Kleidern. -

genügen, um das alte Lied, Olmclche Lust Soldat zu sein," als Ironie aus das wirkliche Soldatenleben zu betrachten. 4 Wenn das. was der Einsender von Rein lichkeitssinn und Ordnungsliebe, von Sparsamkeit und Kameradschaftlichkeit sagt, auch recht schön nnd gut ist, so ist doch damit nicht bewiesen, daß dem, der nicht Soldat war nothwendigerweise diese Eigenschaften abgehen müssen. Die Disciplin, aus die beim Mililär vorzüglich das Augenmerk gerichtet ist, verdient keine besondere Auszeichnung. Es ist dies etwas, das sich von selbst versteht, und ohne welche niemals so viele Leute unter einen Hut gebracht werden könnten. Wir können deßhalb an dem Uebel, wie es der Schreiber des Obigen selbst nennt, so viele gute Seiten nickt finden. Würden aber selbst solche zu finden sein, so istdas doch immerhin kein Grund die Bekäm pfung des Uebels zu Unterlasten, und nicht für Diejenigen gelegentlich das Wort zu ergreifen, die im schönsten Lebensalter drei Jahre ihrer Freiheit beraubt werden und die während dieser langen Zeit so wenig wie die Gefangenen einen eigenen Willen haben dürfen. -

Grant's Empfang. Am Montag Nachmittag versammelten sich in der Postossice die betreffenden Eo mite's, welche die Vorbereitungen für Grants Empfang zu treffen haben. Durch Herrn Gale, demSuperintenden ten der Bce Line, wurde schrisllich mitgetheilt, daß die Mustkcorps, sowie die Veteranen und Miliz Compagnien, welche zur Feier hierherkommen, die Bahnen zu reduzirten Preisen benutzen können. Der hohe Gast und sein Gefvlge werden am 9. Dezember, Nachmittags 3 Uhr hier ankommen und von derEcke der Washing ton und Noble Str. aus, wo die Gäste aussteigen werden wird sich die Prozesnon in Äewegung setzen. Grant und Sher man werden voranreiten. Abends um 8 Uhr wird imCourthaus die öffentlicheEmpfangsfeier statlsinden. Die Gaste werden im Grand Hotel logiren. Die Bewohner der Häuser an wel chen die Prozession vorüber geht, wer den ersucht, ihre Häuser zu dekonren. JC3 Frau Brenon hat. obwohl sie erst ein Jahr verheiratet ist. daS Eheledcn schon recht herzlich satt. Sie will von ih rem Manne deßhalb geschieden werden und begründet ihre Klage auf die grobe Bc Handlung, welche ihr ihre Ehehälfte zu Theil werden läßt. Mit einem solchen Grobian will sie ferner nichts mehr zu thun haben. r3 Eheerlaubnibl cheine er langten : Silas J. EarteS und Amanda M. Skater, John S. Howe und Laura Beeler, John Gird- und Mollie Böhringe, John Fox und Lizzie Neidhammer. Jghn Easton und Fannie Graham, Joseph W. Miller und Kittie P. Etter. Wm. H. Cook und Mary Witte, H. Hamler und ElizadethM. Bristor, Jesie A. Parr und RettaTdomaö, Charles L. Bremer und Carrie Payne, George W. Capsey und Anna Hughes, Jobn Poscy und Mary F. Stout. Wtt. E. Preston und Julia A. AZhitehead. Mi chaet Delucherh und Marhggnes Slllli van, Patick Grrffin und Mary Ann Gonors. '

i ü .-.