Indiana Tribüne, Volume 2, Number 12, Indianapolis, Marion County, 1 November 1879 — Page 5

I n d i a n a r i b ü n e

Lokal.

Erklärung. Den Angriffen des Herrn Seidensticker auf Herrn Ravvavort weaen des in der Tribüne veröffentlichten Artikels über den de.u:schen. Schulverein, gegenüber, erkläre ich hiermit, daß besagter Artikel von .der Redaktion diesesBlatteZ geschrieben wurde, und auch ferner alle auf diese Angele genheit bezüglichen Artikel mit . meiner Zustimmung von derselben geschrieben werden. fcfa bin durchaus nickt aeson nen, in Bezug auf die Redaktion dieses Blattes Rück'-tcht darauf zu nehmen, daß Frl. Opvnheimer die Redaktrice desselben, eine Schwägerin des Herrn RppaPort ist, noch bin ich gewillt, eine Aende rung in der Redaltion vorzunehmen, um Herrn Seidensticker der. Veranlassung zu berauben, Herrn Rappaport für den Ver fasser der in meinem Blatte erscheinenden Artikel zu halten. : Fihrt. Herr Seidenpicker trotzdem fort. Herrn Rcippaport.wegen der in der Tribüne erscheinenden Ar tikel anzugreifen,.so kann mich daS freilich venig kümmern. OltoSchissel. . Herausgeber der Tribüne. Die deulsch-englische Schule. ' ES war eine große Anzahl von Leuten, die stch am Freitag vor acht Tagen im overn aaieoesoeul,a,.engmen'Vllzuzgebüuves zu,ammensanoen um oie vorge schlagene Aenderung der Constitution zu t ' m w ! P . 1 delprecyen. w wuroe me ge,proen, devaltirt und vlöluttrr. wt enomm lung dauerte dlS narq u& uar vww und alsdann endlich die Mitglieder des m . - r MG L CC fmiKrti8 hrtti nnnti innen mnu'j wwuivui. o-u- r I at Jeder o viel wie zuvor, re oersammluna wurde um 8 Uhr von Herrn vonnegut, ver Den ornB iiiQne onnti, m nrt T. . ' . . - irl r. . r - t uff 1 I und das Protokoll der vorhergegangenen lyung omtien. Zunächst stellte dann Herr Jak. Metzger den Antrag, daß es jedem Mitglied nur zwermar genau ,ein iou uoer einen nnag zu lprecyen. Daraufhin beantragte Herr Rush, daß s Jedem erlaub sein soll so oftuüMo lange es ihm gefällt, zu sprechen. Der Antrag des Letzteren wurde angenommen und von der nun gestatteten Redesreiheit wurde mähreno des Abends ausgedehnter Gebrauch gemacht. Paragraph 3, welcher zunächst verlesen wurde rief eine längere Debatte hervor! und wurde schließlich dahin geändert, daß anstatt der zmeidrtttel Majorität, welche bisher nothwendig war um ein neues Mitglied auszunehmen, die Zustimmung einer .Majorität der Vereinsmitglieder genügt. m . Wie Paragrapyen 4 uno o wuroen oone Debatte fast einstimmig angenommen, Der Varaaravb 6, welcher dann an die ri hinntam ein um 5a besti. geres Wortgefecht hervor. .. , v -"D-0-" - Herr Seidensticker ergriff . zunächst das araphen, welcher sagt, daß das Vermögen u " ' u ' " " v. :. m iaI hr .& Benins r.h.M wen kann.cheigesüg. erde, dab das Vereinsei!en,hum ,u keinen andern Zwecken als zu Schul, und Eruebunaszwecken- benuktwerden. kann. 'Trokdem nun diese Aenderung nur dem n..s..4 s . . n.s.s,. HMU.U3 Ullk Vtt(V UUyHVII werden kann. d2 mit einer Bestimmuna. 7 V . . , . ... . ' ' " daß das Vereinseigenthum zu keinen an . dern Zwecken als Schul und Erziebungs.zwecken benutzt werden darf,. der'Verein immer wieder gebunden .st. entweder durch 'große Opfer von Seiten der Mitglieder eine SÄule zu erhalten oder aber eine - Schule fortzuführen, die durch alljährliche Defizits gar balo das Vereinseigenthum . verschlungen, haben wird. Hut Herr Sei 'densticker mit seinem.Antrag gar keine so schlechteJdee gehabt, denn er hat es wenig stens dahin gebracht, daß dieser Antrag f.fttft iinttc CTnn hi friifr fnr h? (IVt uiiiit. -cnin'; viv , viv Constitutionsänderung waren, eine Stim tnenzersplitterung hervorrief. Herr Alex. Metzger war es hauptsächlich, der sich mit Herrn Seidensticker's .Antrag einverstanden erklärt ja sogar diese Eini- . gung-. wie er es nannte, mit Freuden be grüßte. Wie Herr Metzger in einen solch sonderbaren Irrthum verfallen konnte ist ' unS unbegreiflich. ' - Herr PeterLieber stellte den Antrag, daß der Antrag des Herrn Seidensticker dahin verbessert werden soll, daß eS zu Schul oder Erzikhungszwecken, anstatt zu Schul und Erziehungszwecken heißen - soll.

Daraushin bemerkte Herr Seidensticker,

daß er einen Unterschied zwischen den bei den Worten eigentlich nicht sinden könne. würde er aber einen solchen finden, so äre er erst recht nicht für dieseAendcrung. Der Antrag des Herrn Peter Nieder wurde verworfen. Herr Rippaport, der konsequent bei sei' nerAnncht blieb, dle er schon in der vorher gegangenen Versammlung ausgesprochen hatte, bemerkte, daß surlhn dasWorlErzie hungszwecke kein so dehnbarer Begriff sei, wie er es Andern zu sein scheint, daß er nichts Anderes, als eine Schule darunter verstehen könne, und dak er deßhalb den Antrag stelle, daß das Amendement des Herrn Seidensticker aus . den Tisch gelegt werde. ,Dieser Antrag wurde mit 26 gegen 19 Stimmen verworfen. " .Die Abstimmung über den veränderten Paragraph selbst ergab, daß' derselbe mit 29 gegen. 15 Stimmen verworfen wude. Der Antrag ein neues Comite zu ernennen. dem die Constitution überwiesen werden soll, um ..Aenderungen derselben in Vorschlag zu bringen. wurde angenommen und der Präsident, Herr Vonnegut, dem die Ausgabe zufiel dieses Comite zu erwählen, ernannte zu- Mitgliedern desselben solgende Herren: A. Seidensticker, Eo. Müller, Leopold Strauß, Wm. Kothe. Keora Mannfeld. Gottlieb Krua und A. hrofftacr Eine besonders ergötzlicheScene während bcr Versammlung war die Erklärung des ß.rrncvDc, imckdem ikm Serr Ravvovort w en bcr unanständigen Ausdrücke, deren Hr Jose in einem, im hiesigen .Tele rtrrth sl,hrsltfn lkinaesankt aeaen ihn 11 4 s . wgvrv O 0 ' w und andere der Mitglieder bedient, an glagt Hatte. . ? ? r. . e Verr oie iies oieie '.annage maji aui T h und erklärte in öffentlicher Ver l1mmlllni, vac. icht e r diese Worte ae uraud)t . 6flbe haß sie dielmehr, von der I Redaktion des Telegraph" hineinge. s l i ckt wurden. DaK eS Serrn Seiden mrf b.m Redakteur des Telearavd ungemüthlich wur.de, konnte mqn m deutlich anmerken und er glaubte iedensalls. die für ihn bö tst unanaenebme nTritriina hamit belcklieken m können. nhtm tt n Redner unterbrach und ibn f Al diele Anaeleaenbeit an anderer Stelle zu besprechen. Weitere Erörterun gen in Bezug darauf, waren dadurch in jener Vedammlung allerdings abgeschnit ten, aber das Geständniß deö Herrn Jose kennzeichnet den Geist mit welchem der Telegraph" in diese Bewegung eingreift. ExGouverneur Hendricks-hielt am Mittwoch Abend vor einerstarken Ver. sammläng in der Washington Halle eine Rede. J tt,:.. .r...... s cr naouunglge nlrr,luvuu' verein der deutschen Frauen wählte in sei ner letzten Versammlung solgendeBeamte: VräNdenlin Zrau Clarcr Sckmidt. I ?ästd,rni - Pro. Sekretärin-Frou Fried.. Wedel. Buchsuhrerm-Frau Jlia Bohn. - Schflbmeisterin Frau Louise Bode Müller. . I t rrt r r cn rr ir . Ek& in ur lve namens o. jtti 0. der sich schn ,Sngeri.in unw belinde, und dem d,e P,,,e ,chon,e!em p . e . . . r - a a iB .Ai a m i aur o Finger iaa. muroe am iumoai Abend vom BahnyolpoilziNen 'ilo verbastet. Polizeiches Travis will m l?e!so oen 'Ulann eriennen. oer vor vielen ivao' I emir w . r ' ren.einmal nach ihm.geschossen hat und der ..K sn rrobr.TP VnTnrhA hi r tnnhrnh r T -: - rK der Krlegszelt rm südlichen Theile des Staates verübt, auf deck Gewisten haben soll. ß" .' Ein reckt liederliches Kleeblatt scheinen die drei Burschen Wm.A.bertson. M. Logan .und Jack heppard 'zu sein. Sie wurden am Dtenstag Abend unter der Anklage aus. Angriff' und Schlage, hin ter Schloß und Riegel gebracht. - Der Soziale Turnverein. Der soziale Turnverein hielt am Dien stag sein erstes Tanzkränzchen in dieser Saison. Dasselbe wurde in der TurnHalle abgehalten, die sich auch scton bald nach der zum Beginn deS' Tanzes festge setzten Zeit füllte. - Als die Musik begann drehten sich viele lustige Paare im sröhli chen Kreise und an den fröhlichen lachen den Gesichtern konnte man den ausgezeich neten Humor der Anwesenden erkennen. r.s..' r. n. Die Anwesenden arnuncten sich alle vortrefflich und freuen stch schon jetzt aus das nächste Kränzchen, das im kommenden Monat stattfinden wird. Man trennte sich erst zu späier Stunde, und selbst da. sanden es vlele noch zu sruh,und traten nur ungern den Heimweg an.

öS- ffrid Becker, ein Arbeiter der in

den' Walzmerken beschäftigt ist, verun gluckte am Mlttwoch Abend so schwer, dak man an seinem Auskommen zweifelt. Er gerieth aus dem Bahngcleise zwischen die Pufpr von zwer Frachtmaaen und erlltt schwere Verletzungen. jGSr- John.Porter, der vor zwer Jahren wegen Eindrucks zu vierjähriger Gesang' nißstrafe verurtheilt und vor einigen Wochen von Gouverneur Williams begnadigt wurde, ist schon wieder auf Abwegen er tappt worden und wird nun doch seine Brulnmstudien fortsetzen müssen. Er wurde am Mittwoch Abend verkästet als er eben im Begriff.' war, sich einen sremden Ueberjieher anzueignen. . JGS- Am Mittwoch Abend wurde ein tunger Mann vor Tim Hurrle's Saloon n der Süd , Illinois Straße von einem Unbekannten ubets.illen und blutig' ge schlagen. Der junge Mann wurde von seinen freunden nach Hause gebracki. der fttge Krakehler riß aber aus und ließ sich nicht wieder seden. Der Neger Pollack, welcher sich aus Schwindeleien ertappen ließ, muß jetzt brummen. ' . - LS- Eine Schadenersatzklage gegen die Canaoa Southern Eisenbahn'Compagnie wurde von Eowin R. Romland im SuperiorGericht eingereicht. Die Frau ' des Klägers befand sich nämlich am 11. Juli d. I. auf-dem Excursionszuge. der in der Näde von St. Tdomas mit einem Fracht zuge collidirte. Den Verletzunaen. die sie dadurch erlitt ist sie schon nach kurzer Zeit erlegen. Run verlangt' Nowland $51)00 Schadenersatz. ' ' eS" Montag Abend gegen zehn Uhr wurde rn der Wodnung ds Herrn Luc'en Barbour an der Nord Meridian Straße ein Diebstahl verübt, der dem Herrn Barbour einenSchaden von etwa $1000 z"füqt Die gestoblenen Gegenstände sind meistens Juwelen und wurden entwendet, während Herr Barbour undFamilie vom Hausp abwesend waren. Die Dienstboten desHau ses befanden sich jedoch zur Zeit in den dinieren Zimmern, versichern aber nichts gebört zu daben". Einiae Tage später fand ein ttnabe der die häßliche Gewohnheit vieler seiner Allersgenosien, die alten Kerichtfässer zu durchsuchen, tieilte. die betreffenden Werthqegenstande in einem solchen Faß. Der Junge benachrichtigte die Polizei van seinem werthvollen Fund und diese erklärt sich das sonderbare Ereigniß damit, dak Einer der Diebe, die bereit hinter Schloß und Riegel sind, die Gegenstände drt ver steckt hielt. Die ganze Geschichte klingt zwar etwas eigenthümlich aber möglich kanns dock sein. t& Eheerlauvnißs cheine er langten : Ignatz Strack und Rosina Schlegel. Jeffe C. Waaner und Emma B. Walgen. Os car C Schinoler und Margarethe Hanst, Daniel v. Byers und Rosa L. Moore. John M. Clark und Alice L. Rubush. Wm. Rt.uno und Dilca Alexander,- venry .E. Him,lton und Mary M Rees. Jodn - :sl n0 ÖM 3jfl?fl.z mp ,,nd Sarab Ann Ru'b'ton. Julius C. Tütkenkopf und. Äettie Mcyer. John Williams und S"sZN Eming. JosEo. stellend Jennle Pinkerton. Pter Weber und oph,a Swli'son. Edward H.Eollins und Medora W. Dowlon,- W'llis L. S. Latimore und Martha Mace. Wm. Klinge und LouUe Ä)epner. 8 A. Neal heißt der Mann, der bem cn...:ri ri . v i . v wuVdV. ' - r,, cktasten LebenLiabre begann Plutarch Latein zu studiren: ein Beweis, daß es niemals zu spat ist, eiwis I ... , vl x. v o : j. i V' C T - u lernen auaj oas nimi. uuk r. ciis mn ,stt 35"een"ts pc( giasche ,u haben I rxn m Waise nv erei n. ,.Es ist uns die angenebme Mittheilung gewor lw . V. wf (Yl w r . . w ? ven. va oie eoanviung, ,omie ' vie l cn C V . . - . CVfl NaKrung derLmder .,n 'aenanntem In t. 1 veoeuieno 0r, er gcroof den ist. .Wenn dem.so ist. so freut es uns. daß wir. was wir wobl annehmen dürfen. durch unseren Artikel dazu beigetragen ba den, den ormenWaisen ein befferes Dasein ,5" lcher öffentlicher Blokstellung der Verbältniffe im Wailenhäuse bedürfte, um da selbst bestere Zustände herbeizufubren. zeigt daß wir .mRechte waren, und datz die bisherigen Leiter und Verwalter der An stalt nicht an ikrem Plntze.sind. Die Edre hätte ihnen gebieten sollen, ihre Stellen niederzulegen, da sie aber, wie es scheint, ihr Unrecht eingeseden haben, wollen wir es ihnen verzeihen, daß sie ihre Ebre nicht zu wahren wußten. .Wie gesagt, wir freu en uns. daß wir den Waisen zu einer des' seren Behandluna verholfe'n haben, werden aber vorläufig . deshalb das Waisenhaus durchaus - nicht aus den Augen verlieren. Am Dienstag Abend wurden drei junge Leute verbastet, in denen man Ein brecher.welche schon lange unsereStadt un sicher machen erwischt zu haben alaubt. ..Betreffenden heißen Vm. Eonnel vm. avis uno yaries ymono uno bQ mm verschiedeneWerthsachin bei ihnen sd über deren Besitz sie stch nicht ous. weilen konnten, scheint eS wirklich richt reckt nchtig mit Ihnen zu sein. .. dern'a Lebewohl lagen, laufen' welcher sie auch sofort nachkamen.

Fünf Iabre Zuchthaus. Am Samstag wurde man mit den Ver Handlungen in dem Craig'schen Prozeffe fertig und gegen Abend zogen stch die G schworenen zurück. Odngefähr um zehn Uhr Nachts brachten ste ihr Verdikt eine Craig ist der Anklage auf Todtschlag schuldig befunden und zu fünfjähriger Haft im Staatsgefänaniß verurthellt. Die Vertheidiger Craig's wurden mit idrem Antrag auf einen neuen Prozeß ab gewiesen und daöUrtheil über Craig wurde gesprochen. Er kommt. Unsere Stadt wird demnächst wieder rnit einem arokartigen Besuch beehrt werden. Grant wird kom men und die -Gewißheit, daß er' kommt, v-rsetzt unsereProminenten schon wieder in fieberhafte , Aufregung. DaS Arrnge ments. Comite hielt bereits am Montag Abend eine Versamml'una.im BundeSge richt ab. Man besprach sich über dieVorbereitungen, die. man um- Empfange Grants zu treff-n hat. Leider wird dabei auch die aroße Parade nicht fehlen. 2r Die regelmäßige Versammlung vom ffreidenkcrverein und dem soiialen Turnverein findet morgen Abend sttt. Es wird der erste Portrag in dieser Sai son gehalten. Herr Pinqvank wird dielen Vortraq halten u.hat sich daTbema.Aber glaube zur Besprechung aewäblt. U'ber

diesen intereffantenGg'nstandlaßt sich g miß viel lagen und da Herr Pingdank auch (9, in sffir niiffr Wdnr hetnnni ist fn .11 i . kann man mit prYnnritn dnk Versammlung morgen Abend recht gutbe. m . . W I recht gutbe. . te sZcheinUnbermals den sumt wird. Schon wieder ereignet! aTfiff in nns,rer fötnM hn8 nrrnnfi N,m?i liiert wi, nnr fiXiifi t 'flMit nanz zwecklos inGefahr beaeben. Samuel Remin iton ein Weichensteller im Vanalia Frachtbahnbofe-war diesmal da? Ovier hr ltnirtrrtrfiiirtf?f r.f. itttrtrtsj inrana nm ;nftrtrtWfi.K ; r y V , , IIH i'l t-l l samer W-ile as eine q?ni,msie & 2. Eisenbahn, die dem Vandalia rachtbahnbos zusukr. .. (f r asiiibte jenen kll hnhfi ihnrr hn l,s.s rn;. - , 'tt FULIHWl'' chen. Er konnte fedoch keinen festen Halt gewinnen, stürtte berab und wurde übers"nren. ?)ie M.isine in Nö-ver und zermalmte denselben förmlich mm. - - - - Remington war sofort todt. Er war noch sin ..naerMann im fiinUrtSb in ernde Gattin und eine tiesbetrübte Mut. ff r LSAm Donnerstag Abend verachten die Mitsipr,,r Hnm ffntirnrhrn iihr ein.wl-der recht fröhliche Stunden in W,irtWin LNe ffa fmhn. stA htf Bacher zum Tanzkrnzchen e, undJeder amüstrte stch nartresstich. Man ranzte nnn fTuftirt firtS ha mm fnifi.n VM...,,,, ' v vtv iiiimui '.' MUll und dachte dabei nur ungern an's Nach. s,..s-.k, LV- In' einem HauVe der Davidson Str. Ro.174 exlooirte am Donnerstag Abend eine Kob'öllampe. wodurch ein Sw bald wieder ge. Ein' recht zärtlicher Reffe scheint Ebarles Lemon zu sein, ffr schsua or einigen T iaen seinen Onkel Ramens Wm. Witbesel mit einem Scb", Holv dermaßen auf den Kopf, daß der Uginck 'che. wohl nimmer oenesen wird. DerN ff war da- ' ' mais allerdings betrunken ha soas er wieder nüchtern war drm Staube gemacht. lisf r,yr chnell aus t3em. 'rM IN. X-. ctmaC :m J5T Am Montag drangen Diebe ln ie Wobnung des Herrn Streigbt und ches man im Verdacht Katte. bei dem Ein bruch behilflich gewesen zu lein, wurde so fort verhastet. Sie verrieth auch schon nach kurzer Zelt die Namen der beienEin brecher von denen man einen erwischte und verhaftete. Die beiden Verhafteten ver zichteten auf ein Vorverhör im Polizeige richt und wurden dann den GroßgeschwO' renen überwiesen. (Emgesand-.) -Yh cvTa. y rc..nsr,.H rwcy.r "S'Ä in der letzten ?UerammIunq des Schul Vereins, daß die in seinem Eingesandt im .Telegraph" vqm 24. ds. enthaltenen be leioigenden Ausdrücke nicht von ihm her rühren, sondern von der Redaktion des aenannten Blattes .einarflickt" wordea seien, und da H'eer Seidensticker anwesend war und dem nicbt widersprach, sehe ich mich mit Vergnügen veranlaßt, das was ich in der Tribüne- Herrn Jose als Ent gegnuna Persönliches gesagt, zurückzuneh men. JZ)lvue oies um to llever. als die Bebungen m.s mii"nJi . . . M -. . . . I:?LMi,,i,.ru vr lastung beleidigen möchte. Phil. Rappaport. r 's t tSinnttank 1 "O" An die Redaktion der Tribüne in dr tfihtßn 1iimrnr hÄ (Sehnst. , .m v v w fm-uuit tin.ipl" irn?fntlfrfit fttrr

Villl y WIVWII Angriffe auf mein?. Person, welche in Sprache und Ansdrucksmeik alles Anstandes und aller guten Sitte bar sind. Weil Herr Seidensticker aus 'eicht begreiflichen Ursachen die Existenz' der .Tribüne" nicht anerkennen will, und ohne dies zuthun, stch nicht gegen Angriffe dieses Blattes zu vertbeidigen vermag, richtet er in der unberechtigten Boraussebung' daß ich der Berfaster der A.tlkel in der .Tribüne" sei. seine allen guten Ton bei Seite setzenden und eines anständigen ManneS- unwürdi gen Angriffe gegen mich. Herr Seidensticker maa überzeugt sein, daß ick noch stets den Muth gehabt habe, meinerUeber-

zeugung Ausdruck zu verleihen, und mich noch niemals hinter einem Andern versteckt bade. Geist und Ton der Angriffe des Herrn Seidensticker zeigen mir, diß die Hiebe, welche ihm die Tribüne" ertheilte, sanen. Ich habe mit der Redaktion der .Tribuns nichts zu schaffen. M-ine ver? wandtschaftlichen Beziehungen zu der Dame, welche dieses Blatt redigirt.- gehen Herrn Seidensticker Nichts an. Will er trotzdem seine Angriffe auf mich fortsetzen, so steht ihm das frei, -das Publikum wird jedoch die Ungerechtigkeit zu würdigen misten, und ich erwarte nicht, daß er mich anständiger behandelt, als andere Herren, dei.en er VertrauensbruchV urechtliche Conversion v?n Vereins - Eig:nthum Absicht .hinter's Licht zu führen" u. dgl., vorwarf. In so fern die Angriffe des He-rn Sei densticker meine und seine Stellung in der' Schuln reins Angelegenheit . betreffen, habe ich hier nichts zu sagen. Jh über. lasse dies getrost der öffentlichen Beurthei lung. Was jedoch die persönlichen Invcctiven betrifft, so .habe ich allerdings Einiges zu sagen, obwohl ich weder in. Sprache noch Ausdrucksweise mit der Act des Herrn Seidensticker zu konkurriren ver,. mag. auch gar nicht bestrebt bin. eS zu' können. Wer sich im Rechte fühlt, braucht Anstand. Sitte und gten Ton N'cht zu' verleugnen. Ich habe Herrn Seidensticker

niemals persönlich, angegriffen und' seine Angriffe auf m,ch sind in keiner Weise ge , , recvtiertlgr. - nno vauptiaHiich zwer Pinne, welche ich berühren will. Herr Seiten''ticker sagt : Dem gegenüber hat Herr R. wie uns mitgetheilt- wurde, seine Mit- - ?s sind hauptsächlich zwei Pinkte, U. I M jA. , I 11 ' w UUföschafl durch Beantmortuna einer juristischen Frage abverdient und ein oder ?we. ,Mal. dle regelmäkttzen Beiträge ezayil. . ,1P e . Varaut bade ich blok zu saaen. dak l allerdings dem Schulverein KZ 00 für eine , r 1 r - . t luristlsche Arbeit berechnete. Dam hatte la) aber ganz bestimmt ebenso viel Recht, ?i9 ?rr eioenaer oas ecvk vat. ttch lur die Anzeigen des Vereins be'ablen in pr CV V STI . i r , lassen. Für dle Grunde, welche Mich veranlaölen. dle Arbeit nicht unentgeltlich zu taun, bin rch He.rn Seldenitlcker ebenso mg verantwortlich, wie er mir für die. I IUil..XA ftku .1 I I -ft. 1 rX . üIr""!.,Ö0"ni? weiaze inn ver anlasten, sich sur die Anzeigen des Verein biMen zu lasten. Ich könnte, um zu jM. & I m ....L . . uuö c uiuji igennuy von meiner Seite war. als Beweis anführen, daß ich fUk dkUtichk Verein?. tDlt . B. MäNNkk Zor. Socialer Turnverein, juristische Arbeiten unentgeltlich besorgte, und daß ick no$ "lemals ein-m armen Klienten meine unentgeltlichen Dienste verweigert habe, allein das gekört mcht Hieher. f. - v n fi. i r tsr HerrSkidensticker schreibt ferner: Aber ehe Herr Rappaport sich Kerausnlmmt se n H10" ?nden Laden zu bSngen. LL' ' 1 In" de' u 11 "enimr. ür Einer solch vmtecktenJnstnuation macht Uch kein aufrichtiger Cdarakter schuldig, Glaub. Herr Seidensticker vielleicht, ich furzte mtck vor erne. Ventilation dieser vr sieben J rhren stattgefundenen S ,che? yaile ganz rugig omzusugen können, I V au JL a m k a t. a a a-. V. i l vuk im uui icücii Siluren mn n?r w,in cinnali Turnqemeinde einen Eontrakt hatte, laut welchem mir eine Summe Gel v..b . .. v.C v. : . rr: : o- . vr zulum. naß nie ,incmnan .urnge 0tt r. vc, m lttde diesen . Csn rakt brach daß man und Ausgleichsversuch zurückwies, und daß ich dann, nachdem ich mich in Folge besten weigerte. Gelder, we'Äe ich in meinen Handen hatte, und der Turngemnnde ae körten, welcke aber viel, viel weniger be trugelsals.die mir zukommende Summe, auszuzahlen, und auf einer unparteiischen Abrechnung bestand, wegen Verleumdung der Cincinnati Tnrngemeine. wie das Protokoll der Taqsatzunq besagt, ausge stoßen wurde, was ich mir beute, noch zur sCfit- nnre 4sn : Ca (SU ii X .n Zl.et (iHa u...... V." uun.n uci fernernoch hinzufügen können., daß.er um diese Z?it mit Kenntniß dieser Tnitsachen, mir ein Engagement an seinem Blatt? anbot. daß ifi dieses Engagement annahm unter der Beding'lnq, daß ich die Stelle erst nach Ablauf mehrerer Mnnate antre ten könne.', daß Herr Seidensticke? darauf eing'na. daß e- .dann nach längerer Z'it mir wieder abschrieb unter der ansdrück li.chen Versicherung, daß die Eincinnatier Vorgänge ihn nicht breinflunten, sondern I r.U, II iiiniiii uiuKii'i irii'iuc' ii uil daß er zu seinem größten Bdaue'-n. dre Stelle nicht so lange unbesetzt lasten könne, bis es mir möglich sei d?esetbe anzutreten Wie weit Herr Seidenst damals auf Hommanoo der dincinnati Turngemeind rngemeinde handelte, vermag ich nickt zu beurtheilen, aber damals . lagen die Verbältaist' eben ander?, als beute. Wünscht H?rr Zeidenstfcker seine eigenen Briefe t sebn? Sie st'ben ihm zu lÄedote. Wie gesagt, die? Alles bätte Herr Seidensticker binzufügen l . v Y- r . r v , , können, und ich fuac de,- daß ich heute

v Of ft it. - V - ?nz dasselbe thu n wurde. waS ,ck vor Neben Jahre tbat. rck m,r n,cht be. wußt ,bln. jemals m memem geben eine Handlung begangen, zu daben wegen ren .ch zu erröthen brauchte, und daß rch durchaus mckt davon überzeugt bin . raß Seidensticker von sich dasselbe saaen kann und wenn e b .seiner emes aebtldeten Menschen !UNwurdlaen Sprache .Wunsch. Herr Seidensticker ele Ventlltwn noch zweiter auszudehnen, möae e? wes nach Belttben thun, wenn jr t9 ohne Gehässigkert und Verleumdung, kann. ' Phil. Rappaport, .. . . .. ,. fr -