Indiana Tribüne, Volume 2, Number 12, Indianapolis, Marion County, 1 November 1879 — Page 4

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indem ihr euer Eigenthum bei un5 bersicheri, in vnsercu prompt zahlenden Gcscllschasten. Ihr könnt versichert sein, Kif) wenn i'jr b.i uns in ur. serer Office in Zimmer No. I nnk ?, Tal'-o t & New' Plock, crft' Stiege fuMieb vo ' d,r P fiof. fice, vorsprecht, wir ihn. n bei der Versicherung ili reö Eigenthums Geld sparen können ; es wird ihnen wenigstens nicht zumZchakN gkr.ichrn,wcnn Siebe! uns anfragen. GleattöZsnb & Co.

Sndicma Hxiöune. (Wochenblatt.)

Office: Ecke Girrte u. Meridianstr. Jm dritten Stock ) JEntered ft3 Feoowl-elas3 matter at the , Postostice at Indianapolis, lndiana. Abonnements-Preise. 3n der Stadt durch die Post in? Haui geliefert Per Jahr im Voraus ...52.00 Ver Nummer 6 KntS. Otto Sch'ff'l, Herausgeber. P.O. B.?95.

JndianapoUs, Ind., den 1. Novbr. 1879. ' ! G r a n t. Daß die Ovationen, welche Grant dar gebracht werden, lediglich die Widerspiege' lung der ihm im Auslande gezeigten Aufmerksamkeit und ganz frei von politischen Hintergedanken seien, wird Niemand de Häupten wollen. Was man auch immerhin über einen dritten Termin Grant'Z als Präsident der Union denken mag, frei. von Rücksicht aus einen solchen, sind die Demonstrationen nicht. Freilich läfct sich in diesemAugenblicke auch nicht annähernd angeben, wie gut oder wie schlecht dieAussichten für einen dritten Termin Grands sind, aber daß sehr Viele bei dem gegen wältigen Stand der Dinge und Angesichts der sich immer mehr steigernden Ansprüche der südlichen Demokraten Grant für den geeignetsten Präsidenten halten, lägt sich

wohl kaum bezwelseln. AZas man auch immer über die Ereignisse Unter Grant's Administration denken mag, seine persönliche Integrität ist unantastbar. Er ist ein Mann von starkeniWillen und unbeugsamer Energie und man darf wohl annehmen, daß er aus seiner Erfahrung Lehren gezogen habe, welche es ihm ermöglichen, seine Ratügeber besser auszuwählen, als früher. Wir zweifeln keinen Augenblick, daß Grant einen gutenPräsidenten machen würde und dennoch können wir uns für seine Wiederwahl nicht begeistern. Wir sind auch keinesweg? so sicher, daß seine Kandidatur von der Mehrheit des Volkes günstig aufgenommen würde. Es läßt sich nicht leugnen, daß unter, seiner Administration die (Korruption unter dem Beamtenthum in schrecklicher Weise um 'sich griff und daß darin hauptsächl'ch der Grund zu suchen ist. daß es der Demokratie gelang, die Mehrheit im Eongresie zu erhalten, wodurch es dem Süden ermöglicht wurde, so frech wieder das Haupt zu erheben. Es wäre immerhin ein son derbares Experiment, den -Mann, w.'lcher indirekt die Ursache der gegenwärtigen Machtstellung der Parteien ist, nun dazu zu verwenden, dieselbe wieder zu ändern. Wenn da Volk nicht das Vertrauen be sitzt, daß er dieses thun wird, oder kann, so finden wir dies ganz natürlich. Grant ist ein Mann, der leicht Vertrauen schenkt und die Besürcktung, daß sein Vertrauen von seinen Freunden mißbraucht wird, wird wahrscheinlich jederzeit dasVertrauen zu ihm selbst, überwiegen. Wir sürchten Nicht, daß die Erwählung Grant's für einen dritten Termin einen Präcedenzfall schaffen würde, welcher dem Bestehen der Republik gesährlich werden könnte, da diese Befürchtung aber von Vielen gehegt vird, würden wir seine Kandidatur für einen politischen Fehler halten. Wohl zeigt dieGeschichte Beispiele von Soldaten, denen eS gelang die Herrschaft an sich zu reißen, dochwar daS immer nur zur Zeit vollständiger Degeneration - der Völker

möglich. Die Ver. Staaten befinden sich nicht in einem Zustande, welcher die Mög lichkeit einer militärischen Diktatur denk' bar macht. Von dieser Seite ist für das Volk nichts zu befürchten, wohl aber für die republikanische Partei, welche die Stimmen aller derer verlieren würde, welche pessimistisch genug sind, an eine solcheMögl'ichkeit zu glauben. Wir halten die beabsichtigte Kandidatur Granl's für einen Mißgriff und glauben, daß man je eher, desto besser von derselben zurückkommen wird. Abfer ti g ung Wenn die Redaktion dieses Blattes lediglich von dem Grundsatz ausgehen würde, daß auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört, so sähe sie sich vielleicht veranlaßt den höchst unanständigen ?Zuslasiungen'des hiesigen Spottvogel--Redakteurs über die R drktrice dieses Blattes, in gebührender Weise zu entgegnen. Da wir aber einestheils von unsern Lesern eine viel besiere Meinung haben, als sie Herr Seidensticker von seinem Publikum zu haben scheint, wir es uns daher nickt erlauben würden, in unserer Zeitung eine Sprache zu führen, die leben Gebildeten mit Ekel and Äbscheu erfüllen muß. wie dies Herr Seidensticker thut, an drntheils aber auch von der Ansicht ausgehen, daß jede Gemeinheit wieder aus den Verüber dieser Gemeinheit zurückfällt, so sind wir durchaus nicht Willens auf die WuthauCbrüche des Herrn Seidensticker in derselben derben, ja unschicklichen Weise zu antworten. Wenn Herr Seidensticker neben durch aus unanständigen Ausdrücken, deren sich jede respektable Zeitung schämen würde auch noch damit einen Trumpf auszuspielen glaubt, wenn er dieRedactrie dieses Blattes als solche nicht anerkennt, und daher Wut schmutzigenReden meistens Herrn Rappaport widmet, während er nur nebenbei den schwachen Versuch macht die Redaction der Tribüne (dieses verhaßte Eoncurrenzblatt) mit Koth zu bewerfen, so ist er auch ganz gewaltig aus dem Holzwege. Der Redactrice diesesBlattes ist e? ziem lich gleichgiltig ob sie von Herrn Seidensticker als solche anerkannt wird oder nicht. Hat sie doch die Genugthuung, daß ihre Arbeiten sowohl von ihren Lesern als der ganzen Preffe lobend anerkannt werden, ('nas Herr Seidensticker, würde er sich die Mühe geben seine Wechselblätter zu lesekl, jeden Tag zu bemerken Gelegenheit hätte), während der Telegraph" und Spott vogel-'Lkedakteur von dem RuhmeAnderer lebt und sich Jahr aus Jahr ein mit frenv den Federn und noch dazu den allerschlech testen schmückt. Begreiflicherweise verzichtet deshalb die Redactrice der Tribüne" recht gerne auf die zweifelhafte Ehre, die Eollegin des Spottvogel". Redakteurs sein zu dürfen. Sollte es Herrn Seidensticker auch ferner noch gefallen, sür.die Orginalarbeiten der Redaktion eine drittcPerson verantwortlich zu machen, so kanr er das immerhin thun, auch steht es ihm frei seiner jedenfalls an geborenen oder anerzogenen, höchst im schicklichen Redeweise in seinem Blatte Ausdruck zu geben. Die Redactrice der Tribüne" verletzt er dadurch keineswegs, denn sie hält stst an ihrem Grundsatz : Weß Lobspruch mich nicht adelt. Deß Schimpf mich auch nicht tadelt. . i m ; . Eine Wiener Zeitung meldet jüngst, daß sich Bismnrck die Haare schneiden ließ. Da heißt es arch, wer den Schaden hat, braucht für den Spott n'cht sorgen. . Der republikanische Gouverneurs Eandidat in Iowa hat beinahe . 10.000 Stimmen mehr erhalten, als der, demokratische.

-Ein gar wichtiges Argument für die Gegner des Impfzwangs, ist die Nachricht, welche von Kriens. Kanton Luzern, ein traf. Dort fand nämlich kürzlich die ge setzlich vorgeschriebene Zwangsimpfung der Kinder statt. Es wurde von einem anscheinend gesunden, doch in Wirklichkeit mit einer bösen Krankheit behasteten Kinde abgeimpft. In Folge dkffen erkrankten alle Impflinge an Blutvergistung. Vor einigen Tagen ist bereits daö erste Kind gestorben. Die Reichshauplstadt Berlin, resp, die Bewohner derselben, sind jetzt auch in keiner sehr beneidenömerthen Lage. . Der Typhus ist bor ausgebrocken. und da der' selbe bekanntlich sehr ansteckend ist sind die Bewohner Berlins in keineswegs ange nehmer Aufregung versetzt.

Das eingetretene kalte Wetter hat der Gelb.Fieber-Epidemie .in Memphis ein Ende gemacht. Wir bezweifeln nicht, daß es auch jetzt mit dem guten Willen, die Stadt schon jetzt durch Vorsichtsmaßregeln geaen die Wiederkehr dieses schlimmen Gastes zu schützen, ein Ende hat. Nach Ben Akiba soll zwar Alles schon dagewesen' sein, aber ein gepfändeter Odelik ist sicher etwas Neues unter derSonne. Von Alexrndria wird berichtet : Als der Odelisk Kleopatra's Nadel" zur Versen, dung nach den Ver. Staaten entfernt wurde, belegten ihn die Creditoren der egyptischen Regieeung mit Beschlag. Der preusische Landtag ist nun er öffnet. Der Kaiser verlas die Thronrede und aus. dieser geht hervor, daß die neuen Schutzzölle in Folge . der schlechten Zeiten volläuft keine Steigerung der Reichsein nähme versprechen. Es wird eine Anleihe zur Deckung desDefizits angekündigt, eine Vorlage für Verwendung der Ueberschüsie der Reichssteuern zur Reduktion der Ein kommensteuer, eine Vorlage sür Besteue rung deö Branntwein Aus'chanks, eine Vorlage für den Ankauf von Eisenbahnen durch den Staat und Bau neuer Zweig bahnen und ein Gesetzentwurf für Aende rungen in den höheren Vrwallungszweigen und weitere Ausdehnung der Ver waltungsreform. Was man schon lange voraussah, ist nun wirklich eingetroffen. Der Zeitungsschreiber Rosenberg in London, welcher die Nachricht verbreitet hat Herr Longtoy wolle sich von seiner Frau wegen Ehebruchs mit dem Prinzen von Wales, scheiden laffen, ist der wiffnt' lichen Verläumdung schuldig befunden worden. Daß Rosenberg.für sein Ver gehen keine Zuckerplätzchen bekommt wissen wir, hätte er aber auch wissen können, da die Sache ja den Thronerben angeht. D'e allgemeine Meinung geht dahin, daß die Strafe sehr streng aussallen wird. In Ostsibirien sind 199 Personen Hungers gestorben. Es wird doch immer hübsch aufgeräumt, damit die Welt nicht übervölkert wird. Harmonie Conzert. Ärn MontagAbend gab die Harmonie" ihr erstes Winterfest. Der Verein war schon seit'Wochen emsig an. der Arbeit, um mit diesem Feste Ehre einlegen zu können, und der Fleiß der Mitglieder wurde auch nach Äebühr belohnt, denn die Harmonie fand durch ihre vortrefflichen Leistungen verdiente Anerkennung. Die Union balle war an jenem Abend bis zum letzten Platz gefüllt und nachdem Herr Max Herrlich, der sich schon immer um den Verein ver dient gemacht hat, eine kurze Ansprache an die Anwesenden gehalten hatte, wurde mit dem Conzert begonnen. Schon das au ßerst gewählte Programm versprach das Bcste und die vortreffliize Durchführung desselben entsprach allen Erwartungen. Der erste Theil des Programms begann

mit einer prachtvollen Ouvertüre, die dazu angethan war, bei den Hörern die richtige Conzertstimniung hervorzurufen. Das komische Duett Tenor oder' Baß?" welches von den Herren Leppert und Mi -chelson gesungen wurde fand ungethrilten Beifall, den die Sänger auch dollkorrmen verdienten. Herr Bond hat m t seinem Cornet Solo, daß ihm in der vierten Piece zusiel, ebenfalls viel Ehre eingelegt. Die erüe Piece des zweiten Theils, das Prachtvolle SoloiQuartett von Silcher, wurde von den Herren Leppert. Weißhaar, Mack und Michelson vorgetragen und jenerBor trag wurde mit stürmischen Zlpplaus be lohNt. . . . Den Glanzpunkt des Programms bil dete dasS.olo.der FrauJulia Bindemann. Ihr gebührr unstreitig die Palme des Abends. Sie riß durch ihren prachtvoll.n Gesang das Publikum zu einem Beifallsstürme hin der nicht enden wollte, bis Frau Binemann noch ein Lied zum Be sten gab. Die Dame ist eine ausgezeich' ncte Sängerin, sie singt.mit Ausdruck und Gesühl und weiß ihre Stimme richtig zu beherrschen. -VielenBeisall errang sich auch das dritte Stück des zweiten Theiles. Misere aus Jl Travatvre" bon Verdi, welches von den Herren Fullgraf, Lizius, Sturm und ttntman vorgetragen wurde. Der Chor hat bei dem. Conzerte ebenfalls seine Schuldigkeit gethan. Man merkt es seinen Vortrügen an, daß ertüchligeKräfte besitzt und daß er von einem guten Diri oenten geleitet wird. Herr Kantmann kann sich zu diesem Erfolge gratuliren. Nachdem Conzerte folgte das übliche Tanzen, ohne das nun einmal kein Fest vorübergehen darf. Auch dabei' amüsirte sich die Gesellfchaft vortrefflich.

C. F. SCHMIDT

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JOMuaitO) anerkannt, vluslraae zum ÄerllüMen von aaerbler aus allen Elsendaon

Linien werden prompt ersüllt. '

C. F. Schmidt.

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ES giebt kein Geschäft in der Stadt, daß sich solch eines guten RufeS erfreuen kann, als daS der Gebrüder Moßker l&evi York One Prico Clotliing Höuse, I . a st Washington Str. KB Btlrachltt blos das grobk Lager von Männer und Kinder Klkidkrn.'

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rantee sleens) ohne Rückhalt.

Ir.wx hat jetzt eine Slnwohllerzahl von 40,000. Große Städte sind ein Auswuchs großer Länder. ?or zwan .'Z adren war Denver ein kleiner Händelsposten an der Grenze, heute ist es eine grrße Stadt, versehen mit zahl reichen irchen. HorelS. Theatern, Straßeneisenbahnen, Gaswerken, Wasserwerken, Gold und Silber Scbmel,erei äulerun.qö-Werken. soivie mit einer Ver. Staaten Münze, und ist der große Centralpunt: für S'.senbahnen im W.'sten. Jetzt lausen sieben erste Klasse Eisenbahnen und haben ihre Verbindungen mt Ilen öa .vt und Neben bahnen von Maine bis Californien. ,E4 ift die Hauvtitadt von Colorado, natürlicb der reichste Siaa: in der Union, und liegt unzesähr im geographischen Centntm der Ver. Staaten. Das Klima ist herrlich, mu dem veiten Wasser und der reimten Luft in der Weltund die Scenerie ist unübertroffen mit Bezug auf SctÖr.teit und Erhabenheit. 5 ist umqcben von den reichste Golk, Silberr, Kupfer, Eisen-, Blei nnd Kohlen-Minen. sowie mit den sritchtbarsten ändereien in Amerikas Es ist jetzt das Hauptquartier für Coloraro. KanwS. .Nevra,ka. ?!ew Mexico. Woominq, Nevada, Arizona, und das nördliche TexäS. Die reichen mineralischen und landwirihschaftlichen . Hülfsquellen dieses ausgedehnten Lande? werden Denver ji der größten und reichem Stadt des Westens machen. Warum Bauplätze versckcnkt werden. Da der Strom der Einwanderung sich jetzt in diese Gegend zieht, so liegt es im Jrtereffe der Gesellschaft, daß sich Leute in Denver und auf ihrem Eigenthum niederlassen. Um die Einwanderung hierher zu desclleunigen, schenkt die Compagnie irgend Jemand, der seinen Nmen und Adresse einscdickt. einen Kaufbrief (warrame? dl, fee simple,) für' eine ober mehrere Bauplätze in Rord-Denver, liegend in Weld County. Colorado, in unmittelbarer Nähe dieser fchönen Stadt; die einjigen Auslagen bestehen in einein Dcllar. um daS Gebalt deS öffentlichen Notar fcnn? die Uedertraqungskosten zu decken. D:e Coinpaqnie verschenkt nickt jeden anplatz, sondern jeden zweiten' (abwechselnd) und erwartet auch nicht, daß eine jede Person, die e:nen Bauplatz in Nord Denver erhält, , hierher kommt, allein eine schöne Anzahl wird kommen und dann auch tbre Freuuke bewegen, nacbzufokgen. Die vermehrte Einwanderung wird dieses Eigenthum in kurzer Zeit fehr werthvoll machen ; und die.Comvaanie behält 'jeden ,'veiten Banplatz, welchen sie dann zu Preisen von 25 bis $500 halten wird, je nach ker L.qe desselben. Deshalb wird obige Offerte gemacht. Die Kaufbriefe (6eeZs) sind unbedingt, ohne daß man darauf bauen, oder sich darauf niederzulassen braucht. ,edoch mit vollcr Gewalt zu verkansen oder an Andere zu übertragen. Jedoch kann die nämliche Perion nur fünf Bauplatze erhalten. Das Ligentbum ist weder abhängig, gebirgig, noch fumpfig. sondern i't eben und fruchtbar, und die Vortheile zur Bebauung sind yi zahlreich zum Äufzählen. Volle und befriedigettde Auskunft, mit d.er Bescheinigung unserer besten Bürger, wird vereitwillig geliefert. Bestätigung deS Besiytitcls. Ich. W. C. SanderS, County Clerk uitd Recorder ut und für besagtes County und Staat, bescbeinige hiermit daS oven Gesagte als wadc. uns den esiztitel als ächt sür das dann naher bezeichnete Land, nach deu Bachern in meiner Office. Ich bescheinige ferner, daß kein Auszug oser Abschrift eine Urtdeils. Taxen, noch irgend ein qesetz licher Anspruch gegen dieses Land stehen. Zum Zeugniß biervon gebe ich meine Namrnsunterschrlst und das Siegel meines Amtes, heute den 2ten Tag im August, A. D. 1679. W. L. Sa,lders, Lomity Clerk und Recorder. T3ti,tt Staat von Colorado, ' lsiegel.Z County von Weld.s'S- ' , , Zur B?acbtnng. Diese Compagnie schickt mit umgehender Post an irgend Jeinand einen vollkommen freien Befftztite!(vrrnt öeecl) für emut Bauplatz. 2S Fuß Front bei 1S5 Fuß tief unc frei von Taxen, der innerhc.lö w Tagcu von dem

, . X atum dieser Zeitung seinen Namen, Ponow. sowie Lounty . . . r . . t w i . r . t r .1

UN? raar, oeuriich geicvrievkn, an virieive ,cyiai. Applikationen für'Skadt-otten müssen mit einem Dollar für jeden einzelnen Bauplatz begleitet sein, um die Äuslagcn für das Ausschreiben uud die Beglaubigung des Kausbriess zu decken, sowie für Porto u.f.w. Dann können die Bauplätze nach Belieben verkauft oder übertragen norden. . Ein Jeder sollte diese Gelegenheit ivahrnebmen. um sich eine Seimatb im reichsten Staate der Welt zu stiern. Kauf-

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Hochschule in Denver.

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Eine der vielen Kitchen.

Schwobä Kirhe

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Am Montag Abend gmg es munter und fiel.in delMozart-Hasse zu. Es herrschte dort ein Völkchen, das allenthalben wegen seiner Munterkeit bekannt ist. DieSchwa ben waren beriammelt um ein gemüthliches Fest, genannt. die Schwoba, Kirbe, zu feiern ; bafe es dabei lustig zugehen würde, wußte man schon im Vorqus und daraus gestützt hatte schon jeder der Schwaben tx nen besten Humor mitgebracht'.' DasProgramm wurde zum Guudium aller Mit' glieder äusgesührt und jede einzelne Nummer desselben fand ungetheilten Beifall. Besonders günstig wurde die Scene des E'erlesens ausgenommen. Dem Tanze wurde,an jenem Abend in großem Maaße gehuldigt 'und die imKreise sich drehenden Paare blieben bis zu später Stunde beisammen." .. . . Ein jungeö Mädchen Namens Emllie Stout das vor Kurzem angeklagt wurde seiner Herrin Schmucksachen ent wendet zu haben, gestand seinen Vergeh und da es obnedies mit ' seinen Eltern die Stadt verlassen will; ließ der Richter das Mädchen frei ausgehen. Äm Mittwoch Abend wurde I mes H. Hlimilton verhaftet, weil man fel nen Schwindeleien uiuf die Spur am. rS" Ma,y Hollän ließ am Mittwoch Abend John Gasper verhaften. Sie sagt daß so lange Gasper nicht aufgehoben ist, sie ihres Lebens nicht sicher fein kann.

GaS-Motor.

Der Gas Motor welcher von Herrn H. Knecht 99 ' Ost 'Washington Straße gebraucht wird, ist die beste und vollständig ste Maschine ihrer Ärt.. . Diese Maschine wird ' in ' Folge ih rer Billigkeit und ' Gütealle 'anderen Maschinen sür leich'ere Arbeit, wie Bewe gung von' Elavatör?.' Druckelpresten xx., nerdrängen. Sie, wird . von i bis, 24 Pserdekräft hergestellt. . Sie bedarf kemer Feuerung, keines Dampfkessels, keinesMa schinisten, keiner Aufmerksamkeit.' . .Sie wird in einem. Äugenblick inBewegung gs setzt, nimmt bloß wenig .Raum ein, macht keinen Lärm, kann aus. irgend einer Boden gestellt werden und verursacht bloß 4 Cts.. Betriebskosten ver Stu de. Da die Ma. schine gänzlich gefahrlos ist, braucht auch keine besondere Versicherungsgebühr -bt zahlt werden, wo sie benutz: wird." Die Maschine kann bei Herrn Knecht in Thä tigkeit gesehen werden. Derselbe hat sie in seinem Messerschmied- Waaren Geschäst zu verkaufen und w rd sich ein Vergnügen daraus machen, sie Jedem, der es wünscht, zu erklären. S Joscphini Lynch'will ihrer Ehe fesseln knüedigt werden.' Sie verbeirathete stcd im Jahre 1876 mit Bemont Lunch und schon sehr' kurze Zeit nachher nahm der Ungetreue Reißaus. Deßhalb besteht Frau Josephine jetzt darauf, eine Schei dung zu erlangen. . '. -