Indiana Tribüne, Volume 2, Number 11, Indianapolis, Marion County, 25 October 1879 — Page 5
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W-ö teilFlsI gegen alle
WslU y;' Mnenletden. - " I ohn Kütftn Mtr. ßl Ma. WßöMaro 00.. Jlls genleiden Dr Aua ständig wieder Hergestellt. MnnenverscleimnntT. 36,äkrig s Leihen. M. I. Falk, JtWaa ßilti. Mo. - Haben nich ?LjäHrig'n G5rci wirder vollkoinmen hcrgestcllt, nachdem ich alle Hoffnung ausgegeben. ' Nttverdttlicl)keit. Frau Ännie W. Ho'wager. Middlcton, Pa. Ick sann vom Grund meines Heizens joren. daß ich Eo t danke, dap er mir durch Htci Mit sei geholfen hat. Appetitlvskgkeit P-tcr öleme-s. Ltüe Orleans. Md. Ick b,n 74 Jahre alt und kannte ke.ne ve sen mehr a 4 h aVam AAPiiii( i A I ClliuiKli, iuucii iiuui ii'iu'u ui u uiuu uy" uuj dem ich schon die Hoffnung ausgaben. IVIIVIM Charles Hauvtmann. R v r Point. N. I. babe i mib soweit curirt, daß ich nach acht Wo. chen langem Kranksein nun wieder minen Geschalten nachgehen kann. lUiiirnuH. Cadt. N. Baumaarten ''bland. Kd.. baBaumgarten, A'hland. Kt,., ha C : S. ... I . - 1 .: . . . C. !.....:. Z I r w - I ren nuuj w itcc oci vmi jiiu'iiyc iu, k.. m.n..nZ,t,s .,,l,;n.te -..v rcnTtV. 9 bW. Da, a.. M-e.. - baken meinen Sodn von heftiger Co'.ic befreit. Gegen alle Leiden der i CD C V Lclierleiden. Herr Simon Sckineps, PitkSdurg, Pa. ha. den sich als ein vorzügliches Mittel gegen Leberlerden nws. KM 1 .mA 1 t"""1 "".. . uiincc S uucii uiui'iuu, jjxv. uuvtu in iu; i von liabr'aem Lebellci:en Befreit. Gibt keine bessere Medizin. Lieber. ' Christ. Schuld, Oen. Ks., erlösten mich f t von 9 iflem uiicinvocr. . . - Uennever. t?. Ctty WoMr Äs rttitl Mi7iti tnnrn I bei allenfieber von voltr.sfl che'r Wirkung. (&Ai0$iiUY Jrk.-b Frei, Rock Island Co., Jll. werden in unserer Gebend als das beste Mlttll gegen Lieber belrachtlt. Wcchselfleber. Herr Eco. Jenny, Betdel, Mo . gibt kein bessere Mittel geg'n das Wech'elfieber. Deö Blutes. v Seropheln. Math. HartingZ. St. Rose. O. rotten Seropheln mit der Wuija us. Bö artige Flechten. s. Quondago. St. befrt "n rich Ferr Cte,s. Quondago. St. A. befrt n -ich von l,r hftrorti.ieii If idt.t. an u,,lck r ick . Anabt tmti Jahre litt. . w rrcnc uunoen. (Zcionbulf fet atur. SS iolnvol ?ifffi 5!adre ltk. M'lch-Bcln. Sophie Stellmacher. nnne,ota are.Mm. curUte offen. Bein, an dem ich seit .7 Jahren lltt. Blutaeschwüre. Mr. c. Wolf. Trenton. N. I. - bezweckten eine voll. kommen. Heilung ''am.gen Fistel. D'.I.C.reesto-e.Hamdura. Pa.,- erfüllen auch bei fmeren FLllen.ihre Mizsion. . Herzklopfen. . . . ttorsen litt . beiden des wczvllcnen Vrscniecnrs. ffrau Elisaieth Wium, Valuain Grooe. IllS.. hab, mich nach dreimöcher.tlichtm Gebrauche rollstän dig. hergestellt. ä)autkrankke,ten. AuSsilZa'. Schn?Sren. Satiflüsse, Flecken. Mitesser, Skschmüre. Earb.,-k,l. Ri?flwurm, Grindkbxf, limme Auan. Stotblauf. KrSe. Schorf, ißfzrb: nd andere , . . 1s i.n. V - R IINvrigriurl wuiunu. viicct(ivcTtuiu,c wird i fa allen Fällen ,n u gläubigsten von der Wnkang dieses Heilmittels übekikugen. Die lafch,: öaburaerTrvVfen kostet 50 Cents, oder f ün f Fia,.,n sind bei allen Apothekern undHSyd. ern in Medizinen ZU haben. ößslTiTünüM e ttzlC' aam.i..m.. Tropfen kauft, laßt uch von Eurem Apotheker w stnnMM- di? nnien Untersckrift von Woaeler Sc C... zeigen, damit Ihr nichtdurch schlechte Nachahmungen betrogen werdet.
3ohn . locken eller. kl a. mttwl 00.. (hmh mU fU' c, QuDul 01C9 DnOnOab ae g .ll?NN 0 C vvr-
' . 1. - , ' t ' ' I Vitllltl. UiulimiV V" IJlUIll ' " " ' . Meine gr.in, wrlche feie J.'hrcn an Ma. XUXv 0 xu. trcfflicke Durckfükruna derselben rik das
litt wurde durch den Gedrauch von 11,1 wwv .uwmw mw - - - - ust stsnu Samburaer Trovf?n voll. Wanne Twnsbiv-. Die Commissäre fan. Publikum zu lautem Belfallvlturme bin.
Lokal.
An unsere Leser. Wir ersuchen alle diejenigen unsrer verehrlichen Leser, welche ihre Wohnung wechseln, uns ibre neue Adresse zukonimen zu lassen, damit da? Blatt zeitlich in ihre Hände gelangt. Die Redaktion. CSr Das Markthaus.Prolkkt ma4t IkKI viel von lick, ttdkn. AmDonnerNaa Abend wurde im SiKunassaale desStadt. ' ' 1 . rath eine Versammlung abgebalten und däs Wroiekt bewrocken. Die Qauvtkrnae ist jedenfalls die. wie und wo man das r w l nöthige Geld dafür erlangen soll. In iener Bersammluna wurde ein aus den Herrn Ridenour, Garest, Tucker und S. Monier behebendes Comite aewäblt. das über den . ftriMiiinft nachdenken und in der nächsten Versammlung Vorschläge macken soll t8- 5Xbrcn Kalbiäbriaen Bericht über di. finnitnn m,rhnHntt iks - - - - ' i WW unterbreiteten die Trustees der fol- . 0mnybil): Deratur Townlbiv.
Warren Township. Verry Township. zeichn te Kräfte dcNnden. Die orpiccen , ' ' 'l, , r , v . ' v ' . .
den noch Prüfung der Berichte dieselben vollständia in Qrdnuna. IW- Die des 5?lemdiebstabls angellaq. ten James Thompson und EUis Champ bkNandkn hmits pin Nornrbor im WoiL zeigericht und wurden den Großgeschwore nen überwiesen. f Am Donnerstag wurde Dempscy D. Bell von J'ennie Bell geschieden. Am Donnerstag brach in dem Kel ler urter Frauers Apotheke Feuer aus, D(3 jedoch sehr bald bewältigt wurde und 2. ur einen genngen Schaden verursachte. der übrigens von der Versicherung gedeckt V Wttv. Serr Enalisb bat auck seinenStolii. jhm schon von verschiedenen Seiten ' fe z V A 0T1 M A I A ( i (lt V AP MAIIIIIAM! jt IamV viumi jui uua ucujuciiiuicuuc SU lUk.ii ( n.n Mlnvlh.il I . . - m - . M, - I ;wuuiu wiiuuut uui uikh -ü ii e. c.i r.:. e.. IM uugr UUI, Iv i)iu er icinc ncric zu IVTtrf irtrt itn Viiff lfet tntnn St Vtinfi (uuijvyvii uuu viui HP1 vviiit utv ivu wollen, sollen sie ZU MU koMMkN ! Herr Bramer, der Bejitzer einer Backiteinbrennerei und zwei seiner Arbeiter mun am Donnerstag damit beschäftigt, das Dach eines Schuppens auszubessern. als einer, das Dach stüdenden Balken zu sammenbrach und die drei Personen von ciner &ööe ü0n ohngesähr 20 Fuß aus den der Arbeiter erlitt schlimme Vcklebungen. die beiden anderen t . f . . cm v H. . kamen Mlt leichten Wunden davon. Der Concordia Tanzverein hält am kommenden Donnerstag schon sein zweites Tanz Kränzchen in dieser Saison ab. Das ist ein Beweis, daß es sich jener Verein angelegen sein läßt, seinen Mit' " " 1 M ' ' gliedern stets Unterhaltung zu bieten, und schvn darum sollten die Mitglieder und Fteunde deS Vereins recht zahlreich er steinen. Das Conzert, welch-s am Donnerstag Abend zum Benefiz desHerrn Reih gegeben wurde, war nicht so gut besucht. als ?ir erwarteten. Die Ausführung des Programms war eine recht gute und verdienen namentlich die ausgezeichnetcnBor' träge des blinden Musikers Heine hervor gehoben zu werden. Herr Heine erntete sowohl mit seinem Solo auf der Blech ss mirf mif f;m ,,S.,-,.;n- - - v..v... uuvjv.Mv ten Spiel ms der Violine verdienten Mitwirkenden Kräfte fanden verdiente Anerkennuna. f&ersu .mutnriu i?:.:. .. .-. , stebt vor der Zbüre und die ftttud der lV , " T"r "n0 vül; Äcymaoen unt reunve oer?eioen, ole na) rch 0 TQngeür diese Gelegenheit vor. bereitet baben,wird nun bald erfüllt sein. mt qf,. , s ?m Montag Aend findet das lustige Fest Programm allem berecktlgt uns len Be uchern der SchwO' ba Kirbe eiren aenukrelchen Abend in Aussicht zu stllen. Wenn derSchwoba Verein etwas rranglrt so gelingt das stets und fällt zu! vollen Befriedigung der Besucher aus. ie Schwaben sind eben t . n: a . . . A (. : j. . s m uti. . v i. . : ein IU1HHC9, Hcuiuwiiujr ouiiajcn Uliv ve, 4 iti.c .f...;. t. rxi ; n..ri ihren Unterbaltuiaen herlscht immer Lust . . . . f s ri . c . r und Heiterkeit, (s ist daher voranszuset daß am Mottag Abend die Mozart' ,n. C;ti)hi,iii sn: Qt4 uu.u r"""",!0 v V ' VV kur wird, und wer! sich dieser fröhlichen Gesellschaft an,chier,en will, sollte sich schon tent mit eineiintrittskarte versehe '. Hofsent lich wird dkAethetligung eine recht aroke werden, danit auch die Bemühun gen des Vereins nchGebühr belohnt wer - den. '
Licdc. kränz Conzert.
Wer einmal recht gehörig bummeln woll te der hatte dieseWoche Gelegenheit genug da;u,)enn fast an j?demAbend bot sich ein besonderes Vergnügen. Die Woche hatte schon einen gutenAnsang, denn sie begann mit einer Unterhaltung, welche von- Lie derkran; veranstaltet war. Der Verein gab am Montag sein erstes Conzert in die ser Saison. Daß der Liederlranz in der letzttn Zeit I , v .. V. cv i r jl i . l . . i v . c. " 1 uu n an onicqnuqje Ja?.vn neuen ltgliedern - gewonnen Yak. das wußten . . . m . wir im Voraus unö doch waren wir von den Leistungen des Liederkrarz" an jenem end sehr überrascht. Der Verein bat M mm i un5 mtl D,c'em 0ncrtc Den stianjr nDiten Beweis seiner ffählgkeit gegeben und uns gezeigt, was Fleiß und Ausdauer Alles vermag. Wenn auch der Dirigent, Herr Knodel, P,a erste ob verdient, wett es hauptjach. llcy sein unermuollllzer iser war, oer au le Mitglieder des Vereins zum ausdau- . ivn ' . r k? . ernoen wirren anivornre. ,o mu en wir doch vor Allem anerkennen, daß sich unter den bangern des Vereins gan, ausge D' Solopiccen, welche von dem Dirigenten und den Herren Spielhos und Jakobi vorgetragen wurden ernteten ebenfalls großen Beifall und auch die Union Band. welche die Ooerture aus "öa bier pone Villa" vorzüglich spielte, fand viel Ane? kennung. NachBeendigung des Conzerts, mit dem der Verein so viel Ehre einlegte, fand noch ein Tanzkränzchcn statt, bei dem sich die Anwesenden ebenfalls vortresslich murrten Lyra Conzcrt. Die Lyra hat mit ihrem EröffnungS conzerte einen großen Erfolg gehabt. Die Washington Halle, welche jetzt neu und prachtvoll ausgestattet ist, war am' Mitt wochAbend bis auf den letzt-nPlatz gefüllt. Sämmtliche Mitglieder und Freunde des 1. III 111 111 -M l- 1. 1 1 JK " rn.,4;-o uu1M r. Berems hatten sich e'ngesunden um dem ersten Conzert, das die Lyra in dieserSai son veranstaltete, beizuwohnen. Das vortrefflich gewählte Programm versprach den Besuchern des Conzerts einen genuß reichen Abend und die Erwartungen wur den auch vollkommen erfüllt. Haupisächlich mit ihren Orchesterpiecen hat die Lyra großen Beifall geerntet. Es waren deren mehrere auf dem Programm, aber ganz besondere Anerkennuna fand die OuvertureBerl n'wie es weint und lacht" von Conradi. Ist diese Piece schon an u. für sich ganz reizend so haben doch auch die mitwirkenden Klüfte das Stück so herrlich vorgetragen, datz der Beifallssturm eln wohlverdienter war.Ueberhaupt ist daßOr chester derLyra so ausgezeichnet u.dieVor träge desielben sind immer so vorzüglich einstudirt, daß dieLyra in dieserBeziehnng vor allen hiesigen Vereinen obenan steht. Auch Frl. Fertig, die mit Recht beliebt: Claviervirtuosin erfreute das Publikum wieder mit einem Bortrag. Fll. Fertig ist eine der wenigen Damen, die auf dem Piano etwas zu leisten vermögen. Es ge hört in Amerika zwar allgemein zum gu ten Ton, daß die jungen Damen Clavier spielen, und es wird von denselben auch genug Zeit verschwendet um diese Mode mitzumachen abe.r in den meisten Fällen ist die Zeit wirklich nur verschwendet, da die sind Diejenigen welche vermöge ih res Studiums auch einmal tm Stand sind in der Gesellschaft etwas Gediegenes nrtrpn snnpn sink wirklich sedr vortragen zu lünnen. nno willlicy ieor Dunn stefact. Um so mehr erkennen wir es an. dak es Vitl. VitrUa vermöge ihres Ta lents und ihrer Ausdauer so. weit gebracht h)i. . ov Sie ritz das Publikum Mit ihrem Piano 0. das sie obne Noten spielte zu einem wahren Beifallssturme hin. Der Beifall, den ml. Schnull mit ihrem Ge angsvor traae erntete war nickt minder arok. Die Piece, welche sie sana. vaßte so lecht für die weiche, sentimentaletimme, und auch das Encore. welckes sie nach dem stürmischen Applaus noch sang war einLied.in welchem I , . r 1.1. m.n iqic iicoucne Vlimme 0 rccyi zur vciiung I kam. rr. . . .ifi.f'i. Der gemischte Chor bat bauptsachlich in der Pikee, Absckied vomWale" gefallen. Q,s,k x:. ex... ls irtentn . m uic V" ulV' r k konnten mit der ersten Leistung der Lyra in dieser Saison wohl zufrieden sein, und dak sie es waren, das bewies die fröhliche Stimmung die im Saale herrschte und die auch sväter noch die Tanzendln belebte. 1 Es war schon sehr spät als die . fröhliche Gesellschaft den Heimweg antrat.
Die fciiidlichcn Vrüdcr.
Es ist ein zweiaktiges Trauerspiel, das sich jüngst in unserer Stadt abspielte. Die Helden des Stückes nennen sich John und Henry Oliver. Nebenpersonen kommen darin gar nicht vor Auch handelt das Stück nicht von verschmähter Liebe oder gekränktem Stolz, es spielt nur der Haß eine Rolle darin. Die beiden feindlichen Brüder John u. Henry Oliver, leben ohngefähr wie Hund und Katze zusammen, sie hassen sich wie Todtseinde, prügeln und zanken sich auch zuweilen und die Wuth des stärkeren John steigerte sich neulich dermaßen, daß er sich versucht fühlte, ein Stückchen von dem Ohrläppchen seines Bruders abzubeißen. Oliver wurde krank.mußte im Bette liegen, war auf das Krankengeld, welches er von einer Versicherungsgesellschaft erhielt, angewiesen, zog aber aus dieser Unannehm lichkeit doch nicht die Lehre, sich von dem thierischen Bruder fern zu halten. Das ist ohngefähr der erste Akt. Der zweite Akt des Stückes unterscheidet sich von dem er sten nur dadurch, daß der Menschenfleisch fresiende John diesmal dem BruderOliver ein Stück von einem Finger abbiß, daß derGebisiene zwar auch wieder krank wurde und Über schwesterliche Liebe nachdenken konnte, daß sich aber diesmal die Bersiche rungsgesellschast ganz entschieden weigerte für die Wunde, die der biss'ae John dem Oliver beigebracht hatte, zu.be; ldlen. Moral liegt zwar in dem Stücke nicht. aber der Umstand, daß so etwas im 19. Jahrhundert noch möglich ist, laßt eö nicht unintercsiant erscheinen. LS Am kommenden Dienstag wird es in der Turnhalle wieder einmal lustig und vergnügt zugehen. Die Mitglieder des sozialen Turnvereins fr uen sich schon lange aus diese Gelegenheit, denn ein gemüthliches Tanzkränzchen ist immer eine schöne Abwechselung in dem saden Einerlei des Lebens. Daß die Tanzkränzchen des sozialen Turnvereins an gemüthlicher Unterhaltung nichts zu wünschen übrig lasien, haben sie von jeher bewiesen, dennl Jung und Alt amüstrte sich bei diesen Ge legenheiten immer ausgezeichnet. Es herrscht dort immer Frohsinn und Heiterkeit, denn alle Mitglieder des Vereins tra gen das Ihrige dazu bei um die Anwesen de in eine heitere Stimmung zu versetzen. Wir bezweifeln es deßhalb durchaus nicht, daß auch am kommenden Dienstag den Mitgliedern und Freunden des Vereins ein höchst genußreicher Abend bevorsteht. Deßhalb ist es höchst wünschenswerth. daß sich der Besuch recht zahlreich einfindet denn um das Vorhaben des Vereins, jeden Monat ein Tanzkränzchen zu veranstalten, auszusührenist vor Allem eine recht rege Betheiligung erforderlich.' hoffentlich ist am Dienstag Abend die gemüthlicheTurn halle bis zum ledtenPlab aesüllt.damit auch der Verein mit der erstenUnterhaltung der dieSjährigenSaison einen recht großenErfolg hat. $r Ein großer Schlaumeier scheint der Max Heine zu sein, der vor einigen Wochen von Eincinnati hierher kam, in der Mozarthalle Unterkunft suchte und sich in HerrnBühler so einzuschmeicheln wußte. daß dieser ihn für einen ganz ordentlichen Menschen hielt. Das warHerr MaxHeine aber durchaus nicht, denn er suchte dieser Tage eine Gelegenheit, um seinem Wohl thäter und das war Herr Buhler tn der That, eine goldene Uhr auszuschwindeln. Herr Bühler gab dem genanntenHeine am Mittwoch seine goldene Uhr, in der festen Zuversicht, daß der junge Mann damit zu dem UhrmacherMai ginge um sie dort nach der elektrischen Uhr rich!.?n zu lasien,damit die elektrische Uhr in der Mozarthalle wie der nach der goldenen Uhr gestellt werden könne. Aber trotzdem Herr Bühler seine Uhr nicht wieder zu sehen bekam, weiß er jetzt doch besser was es geschlagen hat als vorher, denn zu seinem Leidwesen muße er erfahren, daß der junge Mann die Uhr verpfändet hat und mit dem Gelde ver schwunden ist. Und noch dazuwährschein lich aus Nimmerwiedersehen. jCSg- Sam Grifflth, ein Neger, den man in Terre Haute schon seit einigen Wochen verfolgt, weil er dort ein dreizehnjähriges, farbiges Mädchen vergeualtigt haben ssll, wurde amDienstag hier verhaftet und nach Terre Haute geschafft. DerNeger hat da mals der Terre Hauter Polizei einSchippchen geschlagen indem er cusriß und dabe sieben Schüffe auf die Ordnnngsmanner abfeuerte. Jekt wird man ihm Mores lehren. för Ein Schwindler Namens Comstock wurde am Dlenstag verhaftet, weil man seinen Schwindeleien auf die Spur kam.
Craig'ö Prrzcß. Der Prozeß gegen James Craig dem. Mörder Long's begann am Montag im Criulinalgericht. Am Dienstag wurde man mit der Aus mahl einer Jury fertig, die aus folgenden Geschworenen besteht: Wilion. W. James, John E. Collins, Arthur W. Dawson, JohnRobinson, Christ F. Wisch, meier, Berj. I. Peake, Newkon Smock, John C. Dickenson, John Sanders, G. Burke. I. T. Rynierson. Die Vertheidiger Craig's sind dietzerren Gordon. Duncan und Spanner; die Herren Knefler und Van Vorhis assistiren dem Staatsanwalt. Der erste Zeuge, welcher am Dienstag vernommen wurde war Eöwin Foster.. Er sagte, daß er sich zu der Stunde inwelcher der Mord begangen wurde unweit des Frank'schen Gebäudes befand und Long aus dem Gebäude kommen sah. Unmittelbar darauf folgte ihm Eraig. Long schwankte und brach auf der Straße zusammen. Eraig gina auf L"ng zu und schlug ihn mit den Fäusten auf den Kopf. Im Weggehen sagte Eraig : Ich glaube, du wirst meine Frau nicht mebr insultiren Dr. Hasty war der nächste Zeuge. Er hatte Longs Wunden verbunden und war dabei, als die Leiche sectirt wurde. Mch rere andere Zeugen, die verbört wurden,' stimmten mit den Aussagen Fvsters über ein. Mit dem BerbSr der Eitlastungszeugen wurde man schon am Donnerstag feitiq. Gestern wurden Staatszeugen vernommen.
j Die Contrakkoren Deweh. Twi name (Sc Co., erhielten für die Herstellung des Mauerwerks der Brücke über der Fall Creek $1400 oon den Countycommissaren bewilligt. DicHerren sind aber höchst un zufrieden damit denn sie behaupten, daß ihnen $500 mehr zukäme. Sie drohten so gar das Mauerwerk wieder elnreißen zu .issen, wenn dleCommlssare lhre Berpflich ungen nichl erfüllten.' jcsüf Die Sektion der sozialistischen Ar beiler Partei saß!e in ihrer letzten Berammlung Beileidsbeichlüsse über den Tod hres längst verstorbenen Genossen, Hcin rich Ende." Meinen Patienten und dem geehrten Publikum im Allgemei M, . . nn . . m nen, uatte- tcy im-warnen oes oeutiazen Heilinstituts in Philadelphia meinen wärmsten Dank ab für das Ver trauen, welches mir in so liberaler Welse zu Tbeil wurde. Ich gehe von bler nach St. Louis und werde ich daselbst längere Zeit bleiben. Meine Adresse in St. LouiS ist 1122 Park Avenue. Hochachtungsvoll Professor Dr. Schuld. (Emgesandk.) Die deutsch-englische Schule. Herr Jose veröffentlicht im gestrigen Telegraph" ein Eingesandt, das Angriffe auf mich und die anderen Herren der Majorität besagtenÄereins enthält, welche an Impertinenz ihres Gleichen suchen. Warum Herr Jose gerade mich speziell mit feinen Angriffen beehrt, weiß ich nicht. Er nennt mich allerdings den Wortführer der Matorltät, Herr Jose kann jedoch versichert sein, daß die Anhänger der Majorität so einig in ihrer Ansicht sind, daß sie eines Führers nicht bedürfen. Wenn jedoch wie es scheint, auf Seite der Opposition sich ein Anführer befindet, so ist wenigstens so viel sicher, daß H?rr Jose nicht dieser Anführer ist. sondern daß er zu den Angeführten gehört. Da Herr Jose mit so seinem Takte und solch lo benswerthec Noblesie, wie man sie einem Gegner schuldig ist, mit seiner Einsendung bis zu dem Tage wartete, an welche r.t die Versammlung stattfindet, so daß von die ser Seite keine Entgegnung mehr möglich ist so gehe ich auf seine Jmperli nenzen ebensowenig ein, wie aus seine sachlichen Bemerkungen. Im Uebrigen ist Herr Jose zu sehr als ein Mann bekannt, der theils aus persönlichenGründen, theils aus bloßer Oppositionslust. Opposition macht, als daß irgend Etwas, was er schreibt oder spricht, auch nur vom gering sten Einfluß auf Andere sein könnte. Welcher Ansicht Herr Jose ist, ist mir vollständig gleichgiltig. Er befindet sich in derselben Lage, wie die meisten Herren der Opposition, welche die ganzen letztenJahre ruhig zusahen, wie Andere Zeit und Geld sür die Schule opferten und nun thun, als wäre ihnen die Schule so sehr an's Herz gewachsen. Die Majorität kann wohl mit Recht sagen : Nach meinenThaten richtet mich." Die Opposition aber hat nur Worte, und mit Worten läßt sich heutzu tage wenig ausrichten. Die Sprache, welche Herr Jose noch obendrein führt, ist den Männern gegenüber, welche die Majo rität bilden, eine so flegelhafte, die In sinuationen sind so gemein, daß ich eö nicht für angemessen halte, der Okffntlich keit gegenüber daraus einzugehen. Phil. Rappa Port.
