Indiana Tribüne, Volume 2, Number 11, Indianapolis, Marion County, 25 October 1879 — Page 3
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Dcr Vörsenspiel-Fandango. Der wahnsinnige Tanz um das goldene 5?alb ist Zeit einigen Wochen in allen größeren Städten den Landes wieder in vollemGange," beginnt die Jlls.Stsztg." einen Artikel, in welchem sie gegen das wilde Börscnspiel predigt. AehnlicheRufe tönen von allen Seiten durch die Presse des Landes. Die Volksst. d. 28." schreibt bezugnehmend auf die v. derJll.Stsztg." geschilderten Vorgänge : Eine Nation, welche wie toll nach ar beitslosem Gewinne jagt, und ihrenWohlstand auf das Unglück und den Ruin des Nebenmenschen gründet, entbehrt alles sittlichen Gehalts, und wird deshalb über kurz oer lang bei ihrer tollen Jagd das Genick brechen. Denn daß die Kapitalisten auf eine der brecherische und selbstmörderische Art und Weise wirthschaften, bezeugt auch die Jllinoiserin dadurch, daß sie zugibt, daß Ge treibe, (Brod), Fleisch, Holz- und EisenWaaren, also die nothwendigsten ExistenzMittel eines Volkes, im Preise sehr gestiegen sind. Von dem Steigen des Arbeits
lohnes weiß sie indeß nichts zu berichten. Denn die bis jetzt stattgehabten wenigen Lohnerhöhungen konnten, einzelne Fälle ausgenommen, nur durch Strikes errungen werden. Bedenkt man nun gar die Thatsachen, daß zu gleicher Zeit, als die Eisenbahnkönige ihre Frachtpreise um 75 100 Prozent erhöhten, deren Arbeiter um einen Tagelohn von $1.10 striken mußten, dann wird einem erst recht die heute Herr schende Ungerechtigkeit klar. Dabei muß man noch in Betracht ziehen daß nicht wie die Jllinoierin sagt, nur im Ausnahmsfalle die Erpressung der Eisenbahnkönige die Farmer benachtheiligt,sondern dies geschieht in allen Fällen, und trifft außer den letzteren,besonders auch die Arbeiter sehr hart. Denn hoheFrachtpreise bedeuten theuresGetreide und noch theu reres Brod. Die Arbeiter - Bewegung. Der Lonilville Anzeiger", ein nicht sozialistisches Blatt, spricht seine Ansichten über obiges Thema wie folgt aus : . Die Wiederkehr besserer Zeiten hat auch der Arbeiter-Bewegung wieder ein neues Leben eingeflößt. So lange die Zeiten noch schlecht waren, und die Arbeiter mei stens froh sein mußten, zu irgend welchen halbwegs annehmbaren Bedirgungen Beschästigung zu finden, kostete die aktiveBetheiliaung an Arbeiter-Vereinen den Ar beitern nur Zeit und Geld, ohne daß sie ihr materielle Lage dadurch verbessern konnten. Die besserenZeiten mit ihren er höhten Preisen sür Produkte der Arbeit und mit der großen Nachfrage nach ge schickten Arbeitern in fast allen Industrie Zweigen, haben dieSachlage geradezu umgekehrt. Das eigene materielle Interesse muß die Arbriter jetzt schon dazu bringen, daß sie sich unter einander verbinden, um sür sich die Vortheile aus der geschäftlichen Lage herauszuschlagen, die ihnen durch ge meinsames und einmüthiges Handeln zu Theil werden können. Dergleichen Ver bindungen mögen in vielen Fällen nur zu vorübergehenden Zwecken " abgeschlossen werden, um gewiffe Lohnerhöhungen oder Arbeitsvortheile durchzusetzen. Aber es kann nicht fehlen, daß sie auch den halb politisch, halb sozial gefärbten Arbeiter Vereinen, welche die sogenannten Arbeiter Parteien gebildet baben, und deren Thä tigkeit hierzulande durch das Wort Ar-beiter-Bewegung" bezeichnet zu werden pflegt, zu Gute kommen. Die Arbeiter-Bewegung hat in letzterer Zeit eigentlich nur in den Pacific-Staaten eine einflußreiche S5ellung in der Politik behaupten können, und auch dort wäre sie den schlechten Zeiten vielleicht ebenso erle gen, wie diesseits der Felsengebirge, wenn die Chinesen-Frage ihr nicht eine besonde re Bedeutung verliehen hätte. Neuerdings gewinnt sie aber auch dlessats der Felsen gebirge, namentlich in denGroßstädten des Landes, wieder an Stärke. Es stellt sich dabei aber von vornherew wieder der alte hauptsächlich au nationalen und damit zu sammenhängenden Meinungs-Verschie denheiten beruhende Zwiespal in der Ar beiter-Bewegung heraus. Deutsche und irische Arbeiter können wohlgelegentlich zu besonderen Zwecken einmal mit einander gehen, aber auf die Dauer können sie sich in enggeschloffenen Vereinen rncht nutem ander vertragen. Die ächt irische Anschauung von der Sache, daß Arbeiter-Parteien, ebenso wie andere Parteien, nur dazu da seien, um Denen, die sich daran betheiligen, Aemter
und Amts. Profitchen zu verschaffen, will den dertschen Arbeitern natürlich nicht einleuchten. Ebensowenig können die Elsteren sich mit den zum Theil aus philosophischen Ideen beruhenden sozialistischen An schauungen von Staats-Verfassungen und Staatsgesetzen, an welche ein großer Theil der deutschen Arbeiter glauben, befreun den. Nichtsdestoweniger wird das gemeinsame Interesse diese verschiedenartigen Arbeiter Parteien doch in manchen wichtigen poli tischen Fragen zusammenführen. Und es
ist nicht darun zu zweifeln,daß wir von jetzt an wieder, mindestens in den großenStäd ten desLandes, iu der Politik auch mit der Arbeiter-Bewegung und deren Partei bildungcn zu rechnen haben werden. Vermischtes. Ausland. Gefiederte Opernsänger. Eine au stralische Zeitung erzählt von einem Einwohner der Stadt Phönixville, wie es ihm gelungen sei, einige Kanarienvögel dazu zubringen, allerlei Opern-Arien und an dere Stücke regelrechter Musik zu singen. Sein Unterrichtssystem ist sinnreich und einfach genug. Er placirt die Kanarien vögel in einem Hause in dem keine andere Vögel irgend welcher Art sich befinden und stellt ihren Käfig vor den Spiegel, in dem sie sich selbst sehen. Hinter dem Spiegel, placirt er eine Spieluhr, die das Stück hören läßt, welches die Kanarienvögel ler nen sollen. Diese glauben nun, ihreEben bilder im Sviegel singen die Melodie und bemühen sich, dieselbe nachzusingen, was ihnen denn auch gelingt. Der Vogelzüch ter von Phönixville soll es bereits dahin gebracht haben, etliche Ensemble-Stücke auf solche Weise den kleinen gelben Sängern einzustudiren, und glaubt es schließlich dahin bringen zu können, von 9 La V 9 einigen yunoerl zlananenvogeln emen Chor aus einer Wagnerischen Oper singen zu lassen. Die deutsche Kronprinzessin macht allein eine Reise durch Wien nach Italien, eine Reise, die in Berlin zu mannigfachen GerüchtenVeranlassung giebt. Man sagt, daß sie gern den weiblichen Othello, spiele und man erzählte sich schon vor zwei Iah ren in Berliner Hojkreisen, die Kronprin zessin habe auf einer kleinen Recherche bei ihres Gatten Papieren einen prachtvollen Schmuck entdeckt, den sie natürlich für sich bestimmt glaubte. Drei Tage darauf er blickte sie das prachtvolle Collier am Schwanenhalse einer jungen Hosdame. Damals reiste die Prinzessin plötzlich nach England ab, wurde indessen in Hamburg von ihrem Gatten eingeholt, nach Hause begleitet und versöhnt. Wer möchte da nicht Kaiser sein ? Der Wagen, in welchem der olle Willem" seine Fahrt nach dem Elsaß machte, um saßt fünsRäume,und zwar: einen Salon, ein Herren, ein Schlafcoupe, eine Toilette und ein Retraite. In den Salon gelangt man vom Perron auf einer Klapptreppe durch eine große Flügelthür; die Wände sind mit hellblauemDamast überzogen, die Decke ist mit gestreiftenWollenrips tapezirt. Unter den Fenstern zieht sich an jeder Seite ein Sofa hin; daneben stehen Seffel; der Fußboden ist mit Vellour Teppich belegt. Zwischen den beiden Sofas befindet sich ein Klapptisch, auf welchem zwei Oel-Schiebelampen festge schraubt sind. Sechs doppelarmige Rtx zenWandcandelaber und ein Gasstern an der Decke verbreiten in behaglichen Raume Tageshelle. In den Gepäcknetzen und aus den Tiscken liegt eine Fülle von Blumen bouquets, die dem Kaiser von zarter Hand gespendet wurden. An diesenSalon stößt das Schlafcoupe. Die linke Seite dessel ben nimmt das Feldbett des Kaisers ein; rechts steht ein Schreibtisch aus grauem Ahornholz, mit dunkelblauem Tuch über zogen ; auf demselben befinden sich zwei silberne Leuchter, ein Thermometer in Form der Siegessäule, ein silbernes Tin tensaß, ein Streichholzbehälter für fchwe dische Streichhölzer und eine Standuhr. An dem Schlascoupe liegt das Toiletten Cabinet mit Toilettentisch und einem ova len Drehspiegel, der beim Gebrauch das Fenster bedeckt. Vom Salonwagen aus kann der Kaiser durch elektrische Glocken züge an seinen Adjutanten und an seine persönliche Bedienung Signale geben. Berlin, 19. Okt. Die russischeRe. gierung hat das Verbot des Straßenver kauss antideutscher Zeitungen zurückge nommen.
Aus Spanien vird eine furchtbare
Überschwemmung, verursacht durch or konartige Stürme ud wolkenbruchartige Regengüffe, gcmelde-, die sich besonders über die im südlich: Theil aeleaenen Städte Murcia, Malaga, Alicante :c. er streckte und ungeheur: Verluste an Eigenthum und Menschenl:ben zur Folge gehabt hat. Die Fluth brach so schnell über die erschrockenen Einwohner herein, daß dieselben kaum Zeit hat en, das nackte Leben zu retten. Tausende verloren ihre ganze Habe und fanden n Kirchen und öffent lichen Gebäuden temjorär ein Unterkom men. Vier Dörser nurden gänzlich zer stört und meilenweit sind die stark angeschwollenen Ströme mit den Trümmern zerstörter Farmen, Hausgeräth und todtem Vieh bedeckt. Das Militär wurde zum Beistand ausgerusen und 119 Leichname sind bis jetzt aufg:fischt orden. Ein Ministerrath wurde cbgehaltm, um Maßregeln zur Linderung der Noch unter den Verunglückten zu benthen. Die Friedens-' und Fmheits-Liga tagte jüngst in Genf. Der Präsident des Congreffes, Le Monnier, entwickelte in kurzen Zügen die Geschichte der Vereine, welche Krieg dem Kriege erklärt haben" ; ,12 Millionen der kräftigsten Männer sagte der Redner, stehen gegenwärtig in Europa unter den Waffen und 16 Milliar den an Geld verschlingt dieser Moloch : das ist die Bilanz Europas." Die für die Untersuchung der Miß brauche bei den Lieferungen während des Feldzuges in Odessa tagenden Commis sionen haben unglaubliche Betrügereien aufgedeckt. Die Klagen der unglücklichen. von dem reichen Jsracliten Warschawski gemietheten Troßknechte werden in Odessa vor dem Friedensger'chte erörtert. Diese Leute sind in der abscheulichsten Weise bchandelt worden. Sie verloren ihreWagen und Pferde, und viele erlagen dem Kummer und Elende. Anstatt Geld zu erhalten, wurden sie von cen Kommis War schawskis mißhandelt; sie wagten nicht, sich dagegen aufzulehnen, dadiese Kommis sich als eigener Machtvollkommenheit mili tarisch'. Uniformen beigelegt hatten. Tausende warten in Odesa aus Erhöhrung ihrer Bitten, das Gericht kartn jedoch nur 15 bis 20 Fälle entscheiden. St. Petersburg, 19. Okt. Zu Samarkand ist die Nachricht angekommen. daß am 15. September 100beritteneTekkeTurkomanen einen Theil der russischenExpedition angegrisfen,welche mitBermessungen des Amu'Darya beschäftigt war. Sie wurden jedoch zurückgetrieben. Die Expe dition wurde sehr herzlich empsangen, als sie auf afghanischem Gebiete ankam. Der ganze Laus des Amu-Darya und die Nebenflüsse dcßselbcn sind untersucht und für ar erklärt worden. S iml a,19. Okt. Der Emir Ya kub Khan hat denEntschluß ausgesprochen. abzudanken, und erklärt, er habe dieses be rcits früher thun wollen, sei aber durch Ueberredunz davon abgehalten worden. GeneralRoberts hat ihm den Rath ertheilt die Angelegenheit in Wudererwägung zu ziehen, aber der Emir besteh! fest aus kl nem Entschlüsse. General Roberts trifft demgemäß Vorkehrungen, um in Afgha nistan dieRuhe ausrecht zu erhalten und die Verwaltung zu übernehmen. S i m l a, 19. Okt. In einer ossiziellen Depesche wird von . Golaghat mitge theilt, daß der britischeDeputy'Commisiär am 14 d. M. in den NagaBergen von den Nuzema Nagas ermordet ist. Die Angreifer wurden später von einer englischenTrup penabtheilung auseinandergetrieben. Von Golaghat und Wokha sind Truppen nach Kohanga gesandt, weil ein Angriff erwar tet wird. L o n d o n, 20. Okt. .Dem DailyTelegraph wird von AliKheyl gemeldet : Das Pulvermagazin von Balahiffar ist in die Höhe gesprengt worden. 'Siebenundzwan zig englischeSoldaten und viele Afghanen wurden getödtet. - Aus Pest wird berichtet: In der letzten Wochen erkrankte der Mörder Mar tonfalvy's derart, daß die Aerzte seine Krankheit als bedenklich erklärten. Ein starkes Geschwür hatte sich bei ihm am Halse gebildet und erforderte eine große Pflege des zum Tode verurtheilten Raub mörderS. Die Aerzte nahmen eine Ope ration der Geschwulst vor und machten dadurch Madarasz gesund sür den Galgen.
EinAchtundvierzigcr. Graz, den16. Sept, In nicht geringe Ausregung wurde gestern unsere Stadt durch die Nachricht einer Selbstvergiftung des Hausbesitzers FriedrichBenedetti, einer trotz ihrerSchru!
len und sonderbaren Eiaenkeiten dennoch allgemein geachteten Persönlichkeit versetzt. .' ' ' Der 74jährige Mann, der so manche harte Sckickialsvrüwna rniitnisl überstanden. wurde plötzlich kleinmüthig und Lebensüberdrüssig, und nahm zu dem modernen Se!bstentleibung5mittel, zum Cyankali, seine Zuflucht. Ein unheilbares Leiden und zerrittete Vermögensumstände sollen dieMotive der That sein. Benedetti war ein alter Achtundvierziger und hatte wegen seiner hervorragendenBetheiligung an den 1848er Unruhen in Graz eine achtjährige Festungsstrafe in Kufstein abgebüßt. Die acktiäbriae Öa?l vermockte die vkiiiscke Kraft des Mannes, nicht aber seinen FreiHeitsgeist zu brechen. Er blieb ein Mal contenter bis zumEnde feinesLebens. Bor ungefähr 15 Jahren kaufte er sich in Pirka bei Hitzendorf ein Landgut, vertrug sich aber mit dem ftanhiinlfe nickt, tneZhnlh pr t f , . . Wr I wieder m dle Stadt und !N fern eigenes r..o rr.cn, 10 Vuu, oiuuucinuiC v. J.3, zvg. -i)vi, vll an widmete er sich einzig und allein dem Studium der Revolutionsgeschichte aller j i i Länder. Er war kein Freund und Ver ehrer Rom's, und der Herausgeber der in früheren Jahren in Wien erschienenen Freiheit"', L. Richard Zimmerman, fand in ihm einen opferwilligenFreund u.Gön ner. Die Vertreibung der Jesuiten aus Gratz im Jahr 1848 war Benedetti's Werk. Die soeben veröffentlichte französische Criminal-Statistik für das Jahr 1877 weist Resultate auf, die ersehen lassen, daß die Zahl der Verbrecher in einem Lande abnehmen, je mehr sich diese wirthschastli che Zustände ssern. Frankreichs Wirth schaftliche Lage hat sich seit 1873 nur stets gehoben und so begegnen wir in dessen Criminal-Statistik seit damals jährlich niedrigere Ziffern. Während in 1879noch 8J91 Verbrecher von denCriminalgerichten abgeurtheilt wurden, betrug deren Zahl in 1877 nur 4413, von denen3680 männlichen und 733 weiblichen Geschlechts waren. In teresiant ist es, zu erfahren, daß besonders unter den Verhelratheten die Zahl der Ge setzübertreter geringer war, als unter Ledi gen denn aus je 100,000 Einwohner kom men 33 Ledige und 11 verheirathete Ver brecher. Aus dem flachen Lande war die Zahl der Verbrecher um die Hälfte gerin ger, als in den großen Städten. Man könnte zur Annahme geneigt sein, daß auf dem flachen Lande solidere Leute wohnen wenn man nicht wüßte, daß viele Verbre cher vom flachen Lande ihre Schandthaten eben in großen Städten ausüben, wo sie eher dem Arm der Gerechtigkeit zu entrin nen hoffen. Von den Verurtheilten in 1877 konnten nur 2,864lesen und schreiben. Die Pariser Polizei verhaftete 1877 '35, 083 Personen darunter 30,791 männlichen Geschlechtes. Die Zahl der Selbstmorde ucnuu i.i xoii ... uiuiuiciui wuuuu 21 Prozent weiblichen Geschlecktes waren, fc.u.A 1O7T ; er.; Knoo ,,rt , v V C t rr rr CY t et Wahrend dle aus 100,000 Personen 21 ' Selbstmorde verheiratheterMänner kamen, brachten sich unter 100,000 nur 18 ledige um. Es ist dies ein interessantesVerdält' niß. Bekanntlich pflegten in andern Län dern mehr verheirathete Leute Hand an sich zu legen.' Von den erwähnten 5,922 Selbstmördern waren 1,794 verrückt, .855 litten durch häusliche Zwistigkeiten, 837 waren unheilbar krank, 701 waren Trun kenbolde, 668 Menschen begingen Selbst mord aus Armuth,.235 au? Liebe oder Ei' fersucht und 229 aus Furcht vor der Srafe des Gesetzes, das sie verletzt hatten. - Madrid, 19. Okt. In den Provin zen Almeria, Malaga und Alicante sind abermals Überschwemmungen eingetreten Mehrere Personen wurden getödtet und es ist bedeutender Schaden verursacht. In den überschwemmten Distrikten von Malaga und Alicante sind 2000 Häuser zerstört und man glaubt, daß 500 Personen in Folge der Überschwemmung ihren Tod fanden. Der verursachte Schaden wird auf 30 Millionen Francs veranschagt. Später. In einer Depesche vonMur cia heißt es, daß bereits 570Leichen gefun' den sind. Man glaubt jetzt, daß über1000 ; Personen ibren Tod fanden. London, 20. Okt. Der Daily News ist mitgetheilt worden, daß die Re gierung die sosortige Erbauung einer Ei senbahn nach Candahar beschlossen hat und das nothwendige Material bereits ge kaust wird.
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