Indiana Tribüne, Volume 2, Number 7, Indianapolis, Marion County, 27 September 1879 — Page 5
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SrAnMlLmniKS chgenMaqenleiden. John B. Rockenfeller.-Gl Paso, Woodsord Co., Jll. Meine Frau, welche seit Jähren an Mageulciden litt wurde durch den Gebrauch von Dr August KouiaS Hamburger Tropfen voll, ständig wleder hergestellt. Magenverscklekmnng. 36iäbrigS Leiden. M. I. Falk, Kaulas City. Mo. - haben n ich ?5jahrig'n Greis wieder vollkommen hergestellt, nachdem ich alle Hoffnung aufgegeben. Nnverdaulichkeit. Frau Annie W. Hohlwager. Middleton, Pa. Ick kann vom Grund mrinei HerzenS saoen, daß ich Go t danke, daß er mir durch dieses Mittel geholfen hat. AppetitlosigkeitP'tn Sleme-S, L t'le Orleani. Md. Ick bin 74 Jahre alt und kannte keine Sve'sen mehr ertragen, haben mich wieder mu gekräftigt, nach dem ich schon die Hoffaung ausgegeben. Sckwäck. Charles Hauvtmann. R v r Point, N. I. habe i mick soweit curirt, daß ich nach acht Wo chen langem Kranksein nun wieder meinen Geschäften nachgrhcn kann. s Krampfe. Capt. R. Baumgarten, A'hland, stij., ha. len mich zu ttt Zeit von Krampfen befreit ja, thaten als Vorbeugungsmittel ausgezeichnete Dienste. Colic. Ludwig Weber, Däne Co., Wiöc., haben meinen Sobn von heftiger Co'.ic befreit. Gegen alle Leiden der B e b c v. Leberleiden. Herr Simon Scknepk, PitkSdurg, Pa. ha. m . f slnrt il . s T oen na) an ein vorzugucyes muiiei gegen reoer leiden erwiesen. Leberverbärtung. Sustace Sauer, Uladina, Mo. haben mich von 7jahngem Leberleiken befreit. Gibt keine bessere Medizin. Fieber. Christ. Schuld, Ogden. KS., erlösten mich von yes igem azulieincoer. (VallensieberDr. Jakob Mryer, St. Louis. Wch waren bet iSallenfieber von vorwsst cher Wirkung. Scküttelsieber. . Jckob Frei, Rock Island Co., JllS. werden in unserer Gebend als das beste Mittrl gegen guter oelracytkl. Wcchselfleber. Herr Gco. Jennh, Betdel, Mo. . gibt kein besseres Mittel geg-n das Wkch!e!fieber. Des Blutes. Seropheln. IZath. LartingS, St. Rose, O. rotten Scropheln mit der Wukjk! oug. Bö artige bleckten. Her? Eteif, Quondago, N.Z). befn -ich von wer bSarttgenFlech:e. an wklch-.r ich ..mahe zwe Jahre litt. Offene Wunden. Tcrorhulöser Natur. Frau Elisabeth Heil, Maralhon. WiSe.. heilten einen Sohn von einem cffenen Bein, an dem er vitlt Jahre l . Milch-Bein. Covbie Stellmacher. Minnesota Lake, Min. curirte T ' . IM. F mm l!n offenes ein, an oem iaj u ayrrn im. Blutarschwüre. Nr. ff. Wolf, Trenton, N. I. bezweckten eine voll kommene Hettung einer langwierigen ißiti. Kopfweh. Dr. ?k. ff. Freesto, e, Hamburg, Pa., erfüllen auch .i fx"... feSffM Ifir M))tstftn. St m jjum .n" Serkklopfen. 9611. Kost. Saleville. WiSe., gaben mirneine Sefundieit wieder, nachdem ich lange Zeit an Herz kloxfen ii Leiden des weiblichen Geschlechts. Frau Elisabeth Wicbum, Malugin Grove, JllS., haben mich nach dreiwocyerirncykm eorauche vollflan big hergestellt. . Sautkrankketten. AuSscbläa. Schwören. Saltflüsse, Flecken, Mitesser, Kesckwüre. Earburkel. Rwawurm, Grindkirf, sct limme Zlug'N. Rothlauf, ArSe, Schorf, ißfarbe und andere Krankheiten der Haut ist der Geb'ancd der Trovsen von nveraleichlicher Wirkung, eine etn,iae Flasche wird w fast, allen fallen den U-gttubigsten von der Wirkung diese Heilmittels überzeugen. Die ?lasche Hamburger Tropfen kostet 1 Cent, oder fünf Massen 12, find vel auenAvoerern und Hand rn in Metijinen zu haben. SS a r n UN a ! ! Ehe Ihr Dr. Augst König'S Hamburger Tropfen kauft, laßt Euch von Eurem Apotheker . - vi ii. an . tii.rx.ici , m CC(r yanvler ric jianicn unimni von i Vogeler S? Ca. zeigen, damit Ihr nicht durch schlechte Nachaymunaen relrogen weroer.
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An unsere Leser. Wir ersuchen alle diejenigen unsrer verehrlichen Leser, welche ihre -Wohnung wechseln, uns ihre neue Adresse zukommen zu lassen, damit das Blatt zeitlich in ihre Hände gelangt. ' '''. Die Redaktion. - Ein HauS ohne Zeitung und 93u cher ist wie ein Haus ohne Fenster. - . Der Polizeirath liek im Stations bause ein Zimmer einrichten das dazu dienen soll, Leute die krank ins Stations haus gebracht werden, dort unterzubrin gen. Diese Ansicht ist lobend anzuerkennen. ' . , LSNeue Stadthalle. - Der Mayor richtete einSchreiben andenStadt . . rr . raty, worin er 01c loivwenolarett einer Stadthalle und eineö Markthauses dar legte. Er meinte, der Bau solle von einer Privatgesellschaft unternommen werden, die Stadt sollte sich mit dem für solchen Zweck vorhandenen Tomlinson .Fond im Betrage von 19,677.20 an dem Bau be theiligen und sollte sich das Ankaussrecht innerhalb 20 Jahren vorbehalten. Der Mayor sprach seine Ansicht aus, dab dieser Bau eine gute Avlage sür Privatkapital bilde. Das Schreiben wurde einem Comite überwiesen. Am letzten Mittwoch adoptirte Herr Cbarles Ziegler ein siebenjähriges Mädchen Namens Jessie, Tochter derFrau Lucinda S. Wa'son, welche Wittwe und unbemittelt ist. Das Kind ist schon meh reie Jahre im Hause des Herrn Ziegler u. da es dort wie das eigene Kind gehalten wird, willigte Frau Watson gerne ein als sich Herr und Frau Ziegler erboten die Kleine zu adoptiren. Die so lange vor dem Stadtrath schwebende Frage, ob eS den Katholiken gestattet werden soll an der Vermont Str ein Hospital zu errichten, wird nun doch vor Gericht entschieden werden müssen. Eine Klage wurde auf Betreiben desPater Bessonies in der M.iyor's Court andängig gemacht, von wo an ein höheres Gericht appellirt werden wird. T Durch U n v o r st ch t gefähr lich verletzt Schon wieder hat die nn vorsichtige Handhabung eine Revolvers Unheil angerichtet. Am Mittwoch Nach mittag beschäftigte sich Herr Otto Delp, der an der Ecke von Garden und Meridian Strafte wohnt damit seinen Revolver zu reinigen. Die gefährliche Waffe in der sich noch ein Schuß befand entlud sich un. die Frau Delv'5 wurde von der Kugel in denUnter leib getroffen. Eine bedeutende Wunde wurde dadurch verursacht die um so ge fährlicher sein soll, als die Frau ihrer bal digen Entbindung entgegen sieht. Durch die vielen Unglückssälle die jeden Tag durch unvorsichtige Handhabung von Waffen vorkommen, sollten die Leute denn i. -r . 000) eme eyre zleyen UNO man immer wieder mit Waffen so leichtfertig umgehen. Die Straßeneisenbabn Compagnie wird während der Staatsfair für gute Fahrgelegenheit sorgen. Wird wohl auch bei der ganzenGeschichte die bestenGeschäf te machen. 2T Obwohl erst ein Jahr verheirathe will Mary Crawford doch schon ihrer ehe lichen Feffeln entledigt werden. Sie ha in der Ehe nicht das Glück gefunden, das sie erwartete, denn sie mußte gar bald nach ihrer Berheirathung wahrnehmen, daß ihr Gatte ein leichtsinniger und grober.Mensch ist und da hält sie es denn doch für bester sich von ihrem Alrxander scheiden zu lasten und die dornenvolle Bahn des Lebens wie der allein weiter zu wandern. Am Mittwoch Abend wurde How ward Mills verhastet, da er einen Wechse zu verkaufen suchte über besten rechtmäßi gen Besitz er nicht die nöthige Auskunft zu geben vermochte. Am Montag den 6. Oktober ver anstaltet der deutsche unabhängige Frauenverein einen Ball der voraussichtlich recht gut besucht wird. Schon seit langer Zeit beschäftigen sich die Mitgliede? des Vereins mit Vorbereitungen sür diese Gelegenheit und es steht gewiß jedem Besu cher ein großes Vergnügen bevor. An je nem Abend kommt auch eine Orgel zur Verloosung und jedesTicket berechtigt auch zu einem Loose. tZJ- Am Montag wurde ChünseyWal lace von seiner Gattin Lueinda geschle den.
Ein.neucö Bibliothekgcbäude.
Herr Wm. H. English geht mit der Ab' lcht um, auf dem Platze neben der Ply mouth Kirche an der Ecke der Meridian u. Circle Str., ein Gebäude errichten zu las' sen, das als Bibliothekgebäude dienen soll und welches er deßhalb auf 20 Jahre für diesen Zweck vermicthen will. ' Er will das Gebäude bequem einrichten, damit es . seinen Zweck bester als die bisher innegehab' ten Räumlichkeiten erfüllen kann. Wenn der Schulrath die Offerte des Herrn Eng. llsh acceptlrt will er seinen Plan noch m diesem Jahre zur Ausführung bringen. Herr English ließ sich bereits von Architekt May einen Voranschlag machen aus dem ersichtlich ist, daß dasGebäudeN0.000 kosten würde. Polizist H e rr on erhielt seinen Abschied. Polizist Herron mußte den voreiligenGebrauch seinerWaffe bitter büßen.' Er wurde dafür, daß er am Samstag den Neger Pill Furgeson ins Bein schoß,, vom Polizeirath entlasten. Um die Angelegenheit zu untersuchen hielk der Polizeirath eine Extrasttzung und in dieser einigten stch die Herren dahin, daß für Herron durchaus nicht dieNothwendig keit vorhanden war zu schießen, daß über Haupt kein Polizist dasRecht habe von sei ner Waffe Gebrauch- zu machen, wenn er mch, selbst in L.b.ngefc.hr der li v v. rn-.. v v - . oringenoe noiywenoigleii vie. veriangi. Vas Bttfayren vesPouzeiraths lst m Die sem Zalle nur i loben und die Qerren der nrhrntn,, Ni5,n fi rfi hnÄ rrf nui Ni,r?,n .v, Gf IVWI MV..kl. In jener Sitzung wurde zugleich dieBenimm,., rt,fmff,n hAfi hi ttnfiitnn nnn nnnnftpa nnrfm H K .... " -Kw.jM.v.. iuii iä nuwvvm 1 1 1 ß uuvw 0 M rücklegt haben ihr. Pfeilen ertönen lasi.nmiiiw N.rkinnss.kn. ß iit 1 Mvaur f nehm sür die Herren Spitzbuben de.m diese imm.r in (f,nn.n,n n,Utt IUUVIII I'UVUIVM IIIV V V It II MIL mrti;,Min mau, in W -W Vlllhl . I. VV. WV.lV. . .... , , , esr mc r,e pnunoni. amoonn tag machten einige Männer, welche über die Wh... Rwer Brücke g.ngen e.nen recht antttmltfrn Fand. Es war deiLe.chnam infi Ml7,itifi rr imnn in vltrmsturist übergegangen mar. Minn glaubt ,n .hm einen gewissen George Smith ,u "kennen, wai cinjuiann n ocn Oc,n o, ren. hlt sich schon se, längerer Zeit be' irinen ocrnmnoicn aus, oa er uroelisiv ' rr: .ct. ..r.i roar. in niin.c iiu, u. icinnn vauicinuciii urfluu .imcn wollen. Er begab sich auch an jenem Tag an den White R.ver und wieder zurull. ?uii umianv, uqb oniug juioci len epileptische Anfälle hatte berechtigt zu der Annahme, daß er auch damals plötzlich krank wurde und dabei ums Leben kam. Diese Woche befand stcu em Schwindler in unserer Stadt der es sich zurAusgabe gemacht hatte unsereGeschäfts leute reinfallen zu lasten und daraus Pro sil zu ziehen. Der Mann war ziemlich gut gekleidet besuchte viele unserer Ge schastsleute um Waaren sür bekannte Ge schästshäuserzin deren Auftrag er zu han deln vorgab, zu bestellen. Die hiesigen auneme vrebten aber den piktz um uno lieben denSchwlndler reinfallen, lndem ste , irlne gkgeoenen AUsirae nl us,ur. Der j :nge Jndustrieritter mochte sich gar bald aus dem Staube da er jedenfalls mtt boB rnon ! Srnb ttfonnt und Mu4 u.( n..ri &..u iu ,.tt luyi uuci Ui yuuc iyu 5iii3uui. Der Dauerlaufer i5 a k.e. untere ANNayme, oav xox oen groven r ci , f . , r Schwindel der Dauerlaufern auf leichte Weise los wurden hat sich nicht bestätigt, denn der DauerlckuferLake hat temen derrückten Spaziergang schon seit ledtenMitt wach wieder angetreten. Er legt jedeVie?' m 1.1 .u v. leiiiunoe eme nlerieimeiie suruu uiw immer finden sich Gaffer genug ein, die den ganzen Tag den Circle Park umstehen u. an oer uniaingen Rennerei miauen nnv- cv i r - c n c den können. Warum auch nicht, haben es Nch sogar auch viele eute eio rouen la,. sen damit Lake den Dauerlauf wieder ausnavm und so gewistermaen oen großen Blödsinn unterstützt. Wenn das Geld, das von begeisterten Narren fuiLake zusammen gebettelt wurde, für einen guten edlen Zweck benützt woroen wäre, so wäre oas well vernuninger m m Pl .. - - , gewesen und ake seivu oursle er,i nsji dankbar sein wenn der Unstnn. nicht so viel Unterstützung fände, denn früher oder spater wird er an dieser Narryeit doch zu Grunde gehen. Lange kann das einMensch Nicht aushalten und schon dekdalv sollte der tinifiUin, fcthmmhtl verhüten wer. vn viiit -...,...a VMf.v...w.. 7 . v - Q Am Donnerstag wurde Sarah STIinnmH k!X, mt rt i.irnfi trr!5ef uui'vumv ijjt lunutu ) wuv wurde ihren Gatten Charles Fralick los.
LS Dem Herrn GustavZschech und ei
nem anderen Indianapolis märe es neu lich in Lcadville beinahe an den Kragen gegangen. Eine Anzahl dortigerEinwoh ner hatte mit unsern gemüthlichen Lands leuten nichts Geringeres vor als dieselben zu lynchen. Schon hatte die blutdürstige Gesellschaft die Beiden nach einem Wäld chen gebracht, um dort ihr Vorhaben aus zuführen da kamen glücklicherweise dieHer ren V. Butsch und W. Dickson dazu und verhinderten durch ihr Dazwischentreten die Ausführung des Planes. Sie gaben Aufklärung, denn die blutschnaubende Gesellschaft befand stch offenbar in einem Irrthum. Die Leute glaubten nämlich, daß Zschech und Genoste Schuld daran waren, daß sich die Grubenbesitzer in Bezng auf emen Strike, den sie einige Tage vorher in Scene setzten,nicht mit ihnen einigen woll ten. Nachdem es sich herausstellte, datz die beiden Jndianapoliser nichts mit ' dieser Sache zu thun hatten, beruhigte sich die Menge und die vorher .Bedrohten konnten ungehindert von dannen ziehen. Aber eine schöne Gegend bleibt da, im merhin. . Verschwendet euer. Geld nicht an Quacksalber. Wenn ihr Medizin nöthig habt, geht nach emem zuverlässigen Apo theker und laßt euch eine Flasche Hamburger Tropfen geben. Seit Jahren hat sich ffi: H ffiSKS dieses alte deutsche Heilmittel bewahrt. i ' ' ' " ' s sich um die Wiederlangung eurer Gesundbett bandelt. Als em solches können wir Dr. August Königs Hamburger Tro pfen aufs Beste empfehlen. , . . r . - D Rache war wirklich edel, die der Eigenthümer des CmcinnatlerConcert' n.n rrn .rti i flri-t. ,lll00NS UN 0 e,l ),qlNgl0N VllUW r r. e rw dl Tag. an .'.gen semer Cncuren.en üble. Herr E. L. LukaS so hecht der Bit . . Wf dermann wurde r ,. gestraft weil ' "ach 11 Uhr Nachts geistige Getränke I . t . n , . r V , verabreichte. Darüber ärgerte sich der gute . M . , Mann so, dasj er belchlob auch Anderen e. . exnt,,n ... (:,,,- rtr .; ftf6 dieser Tage in verschiedene Lokale, hmm mu6, b(1& R( u Uf)t mms cfftn Wlf6ei ,auftt M eraU ein . . . . SSnävschen unü lieft dann dutta eine . iH, .... m.ibt mtata Offen. z um verklagen. In der That ein seiner Mann dieser Herr LueaS. S- g h . e r l a u b n i b s ch e i n . er- . . langten : Nathert UND Louise Schwomeyer, Oliver Lnych und Annie Bolander; Tho mQ uckum und Naney Grove zZim. i M. Chamebund Adrella I. Shephard. WilburG.Barneclo und.Anna Catharine Hacker. John Q. AdamS undFannieBellejJrvina; James hollorn und Mary L. Grady; Michale Conner und Johanna Cordom; Robert Smith und Eliza Burk;' Wm. R. Gristin und Martha AnnSmith ; JohnS. Marshall und Bell Thomas; Wm. C. Meyers undMargarethMcKeand; Chaun cey Wallace und Mollie Nelson; Henry Weiland und Louisa Borgmann; Louis Wüst und Phillippine Bennerscheidt. Am Mnnnerstaa wurde Sarriett , r-t ' I " eed von James E. Reed geschieden, D i e S t a a t s s a i r. Die Bor. . .m ... hfm landwirtk. nUVt(utn .troffen werden bereckti' I m mmm .c... tc. on.. Hr gu vri! uiuicti mwuiiuiiijui. g h , f stft f bstS Schönste her - vi ii rt,r;f,t i.nh hi. AnmMhnnslpn iinn A.I. stellem ttnd so zahlreich, dak man sckon I UftVftfV -v wv vw ' I " hurchtet das Auestellungs.Gebättd könnte nickt arok aenua sein, um alle Aus stungs - Gegenstände aufzunehmen. Diese überaus reae Betbeiliauna ist ieden zum großen Theil dem Besuche des Präsidenten zuzuschreiben. DasArrange. . " . ments-Comue hat alle Hände voll zu thun um bic vestondern Feierlichkeiten die zu Kren des Präsidenten abaebalten werden. I r ' ,u arranairen. Es ist voraus zu sehen ha xtnb der Fair sehr viele Fremde in unserer Stadt sein werden. 3 o die Tage kürzer werden, werden die Gasrechnungen länger. Wenn ber im Sommer die Taae länaer wer x. n deshalb die Gasrechnungen v Zsp? -Wpihnunnpn baben die Eigenthümlichkeit, dak ste nur 1WV Ul V VIV V V Vf IIUIIVl ' jmer aröker werden können. Die Mosquitos haben trotz der fghn Nächte ihre Conzerte noch nicht eingestellt. Man spürt diese Plagegeister ock aan aewaltia. Auch in Milwaukee scheint Schau spieler Engel sehr zu gesallen. Di? Geltungen zollen ihm ungetvelltes iioo 1 . t r ' r . 1 UNO wenn Herr ngel leinem zeripreazen, I " c v v. f.i.t.M 1?: t .t wllurenv ver ikttlen .wiuitiuiiniuic um z-kne Kierber m kommen. I c t . i r . U ..s c 1 nacuiüuiuii, u iuuucu iuk un uu uu treffliche Leistungen gesaht machen.
Freidenkerverein. Am letzten Sonntag hielt der Freidenkerverein eine Versammlung ab in welcher die Aen . derungen und Zusätze-der Bundesplatform besprochen wurden. Die Versammlung war gut besucht und es entspann stch eine, äußerst lebhafteDebatte. Dazu gab Hauptsächlich ein Paragraph, der in der ne: : Platform aufgenommen werden soll, und welcher Uebersührung aller derOeffentlich keit dienenden Verkehrsmittel (Eisenbab nen. Telegraphen u. s. w.) verlangt An -lab. '. . ' . - , Die Debatte war äuberst interestant und ' auchNichtmitglieder betheiligten stch daran. Der Oppositionsgeist der an jenem Abend ' in denFreidenkern steckte.ließ die Betreffen den gar nicht gewahr werden wie spät eS bei dem Debattiren wurde bis Einer der . Anwesenden den -Antrag auf Vertagung stellte. . Der Antrag wurde angenommen und in der Versammlung die morgen über achtTagen stattfindet wird eS wieder einen hitzigen Wortkampf geben. VerdienteFolenleicht st n n i g er Ba u art. DieserTage hat
ten wir Iwieder einmal einen Beweis wie gewissenlos mitunter Bauten aufgeführt werden, und das nur um zu sparen, gleich viel ob daö auf KostenAnderer geschieht ob Menschenleben dabei gefährdet sind, oder nicht. Bekanntlich ließ im vorigen. Jahr dle Firma I. P. Evans & Co.. ihr .alteS Ge bäude an der Ecke von Delaware Straße und dem Union Geleise niederreiten und ein neues dafür aufbauen. Nachdem das Gebäude errichtet war machten schon viele Leute auf die Gefährlichkeit desselben aufmerksam. Am Donnerstag zeigte eS sich auch, daß diese Befürchtungen wohl be gründet waren, denn Morgens zwischen sechs und sieben Uhr brach auf einmal die nordwestlicheEcke dieses so leichtsinnig aus geführten BaueS zusammen. Die Mauern stürzten zusammen als ob es ein Kar tenhauS wäre und es war in der That ein seltener und glücklicher Zufall, daß kein Menschenleben dabei zu beklagen ist. DieEigenthümer jener eingeflürztenOel fabrik, sollen wie wir hören durch den Unfall bedeutendenSchaden erlitten haben, da das ganze Gebäude mit Flachssamen gefüllt war, der nun von dem Dreck nicht mehr zu sondern und daher auch nicht mehr zu gebrauchen ist. Dieser Schaden ist aber ein wohlverdienter, denn hätten die Herren damals lieber aus gute als auf billige Arbeit gesehen, so wäre ihnen hiess r weit größerer Verlust erspart geblieben. Aus diesen Vorfall mögen alleBaulustigen die Lehre ziehen, dab man verpflichtet ist nicht nur in erster Reihe für seinen Geld beute! zu sorgen, sondern auch die öffent licke Sicherheit nicht außer Acht zu lassen. SS- Gesucht und gefunden. Am Montag Abend erzählte ein Mann Namens Pitts, daß er Augenzeuge war wie ein Neger in den Canal gesprungen und dadurch Selbstmord begangen habe. Man stellte natürlich sofort Rachforschun gen an, da aber diese in den ersten Tagen zu keinem Resultat führten, glaubte man schon, dab Pitts nur einen bösen Traum gehabt und daß die ganze Geschichte nicht auf Wahrheit beruhe. Am Donnerstag Nachmittag aber hatten zwei Neger mit ihren Bemühungen Erfolg, denn ste fan den endlich die gesuchte Leiche in der Nähe der Brücke an der achten Straße. Die Finder Charles Wise und Charles ElliS brachten den Selbstmörder sofort in Weavers Etablistement an der Illinois Straße. Der Coroner leitete schon an demselben Nachmittag einen Jnquest ein, verhörte mehrere Zeugen, aus deren Aus sazen hervorgebt dak der Verstorbene Nathan Bug hieß, 50 Jahre alt war und schon seit längerer Zeit beschäftigungslos und dadurch auch heimathlos war. Er wohnte in der letzten Zeit bei einem Verwandten Namens Robeson. Am Montag Abend verließ erRobesonS Haus, ging nach einer in der Nähe befindlichen Wirth schaft,wo man ihn einigeStunden nachher in betrunkenem Zustande antraf. Bug soll überhaupt die Gewohnheit gehabt haben zuwe'len eins, manchmal auch meh r re über den Durst zu trinken. An jenem Abend stürzte er sich auch in den Canal und trotz des Ramches den der Neger da mals hatte, wird doch allgemein angenom men, daß er Selbstmord begangen habe. Die Taschen seiner Kleider waren mit Steinen gesüllt. ßT Louis Gütig hätte eines der be rühmtesten Männer vonJndianapolis sein dürfen, und der Zug, der ihm am letzten Sonntag das Geleite gab, bätte nicht grö ßer sein können. Ob es nun Neugierde oder Theilnahme war eine unabsehbare Menschenmasie gab dem Mörder das letzte Geleite. Diese Theilnahme glich einer Verherrlichung des Mörders, den man noch nachträglich bewunderte und keine Spur von Abscheu und Entrüstung zeigte sich bei der Menge sür den Erhängten. Die Vollziehung des Urtheils ries im All gemeinen mehr Trauer als Befriedigung hervor.
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