Indiana Tribüne, Volume 2, Number 6, Indianapolis, Marion County, 20 September 1879 — Page 5

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? GlfMS St. JaLobs Del ist m d That ein wunderbarer zu nennen, denn !! fincm Heilmittel gelungen, sich in rurzer Zrtt zu einer sslchen Popularität mpor. zuschslugen, wie g?rade d:es m Mittel. Täglich stufen Zeugnisse ein. welche über dessen lindernde, schLZrrzflillknve und heilende .Kraft in den beredtesten Ausdrucken Kunde geben "Weraltete Mälle van Rheumatismus) sogar von 24iähriger Dauerl Neuralgia, Zahnweh, Kopsweb, Gliederreißen, Frostbeulen, Gichr, Brandwunden. Hüftcnleiden, Verstauchungen, Hexenschuß, Quetschungen und berhaupt alle Leid-n, welche ein Einreibungs. Mittel benothigen, weichen der geheimnisvollen Kraft de 7fA v , i - mps " mövrifcU Aus Schwarzwälder Fichtennadeln ewonnerv und folgendes sind emige.der taufenden Anerkennungen, welche ihm zu Thil wurden. 24jahriger RhenatiSuS geheilt, im. Reinhardt, Elmore. Wic. ILjahriger Rheumatismus geheilt. Thos. Ott. St. Blniwc,us. Pa. öjährlgkr Rheumatismus geheilt. Frank Scdmarz. 98 19. ötr., Cincinnati, O. IvjahrigkNenralgiageheilt.Christ.Hanni, Flint H,ll. nahe ounqstown, O. Nüitenschmerzeu. I. Kisthart, Mahony City, P. Neuralgla geheilt. Jeremiah Davis, 84 Mulbery St.. New-York. Gliederreißen geheilt. John B.Hyland, Troy. N. Y. Froflbenlen aebeilt. William Kotz, bei Herrn Cbas. McClellan, Avon, O. Nervöses Kopfleiden. Elisabeth Lutz. 139 Division Str. View York. Verrenkungen. Fred. Köppel, 436 Garden Str.. Hodokm. N. I. Zahnschmerzen geheilt. Julius Storm, 121 Esspx Str.. New-York. HkZenschnS gbeilt. - Joseph Minz, 182 Clinton Str.. New York. . 'Nheumatische Schmerzm. Eugen Ger stenhauer, Winona, Minn. vrfrorene Füße geheilt. Jos. Reinbold, 352 Bowery. New York. Entzündung aebellt. Wm. Pitzer, 178 7. Str.. New Nork. Entzündlicher Rheumatismus geheilt. V50. tzstuart loys. ew.ott. ichtig für Farmer, VichzüchtcrlPscrdclicfltzcr. St. Jaöobs Del ist ein bewährte? Miktel gegen die verschiedenen -.t.w n. hl" raoen er jyuusiyurc Verde, Mye, SHaase Schweine 2c k SSerftobfuna. sckwereS Uriniren. &alt. Weins atb. SHru den und Fußfäule, Klaucnfäul, bei vqaasen, ?llerenwurmer bei Schweinen, schwle. lige Flechten (Sweeney), Warzen, Evizotic Stauchungen und Quetschungen, offene Wun den. Sabmveit. SufaescbwutK. WindaaN,n. ff, nengeschwüre, geschwollene Euter, Aufbruch und m r .-i r r : sl . f Ä.r v v Vöcn'.oriiicin. o1 vaicnocr uno calen der?, Rande und Beulen und Schrammen. iirtm(nnfV W M -4 w i v v V? W . V yvivil vui VfKvTiA .c hatte 5 itfirbf. mtlAe f ilmm M V - M)r V7 " w r i ' r - "7 w 1 -w Distemrer befall, waren. Da begab ich mich nach der AvatHeke der Gebrüder WgnUer in Waterloo. und er suchte dieselben, mir ein Mittel ,ur Heilung dieser J IL.il ... 9Sistml10t L. . . m. Krampen i divi. iyv" mit, vav vsi Jakob Z Del U gebrauchen. Ich kaufte eine FIasch, und stellte durch dasselbe meine Pferde in wenigen 1a gen leder her. I kann daher dt,se Medizin allen Pferde-Befitzern aus's Wärmste empfehlen. Matthias , : . ffl..C.IM.n (am m &immtx, v5iiöcnyiucr -vwu A(m QAvtH aiiI tttifnf nAttit 9ft C t Q WllUil Wlttff MiUerSburg: Ist auÄezeichnet geaen wehe Hufe und m . r jr. . i n . . rf . .V..sTuw.. V)CC9 wuiicn, uiw uMin viitvovuiiywuin. V5 dem State Mknnesota. Wm. MelSner alle reek, Minn., schreibt: .Gegen ronenae, tmit0 fti fTJrKn ,tt Xnd t? ftfftffeA Osf Ol.Ai MywNi ivvv " ' wv uu 9 u empfehlen. Ich machte regelmäßige Einsoriungen .tk (...f. k K . in fnrir O.S. I..r.x ftuill Ulitf ytuvt vu. tv övv jjuiiiiuy. Eine Flasche. St. Jakobs Oel kostet 50 kenti (fünf Flaschen 'für 52). ist in jeder Apo. tbeke zu haben oder wird bei Bestellung von nicht veniger als $5 frei nach allen Theilen der Ver. Staaten versandt. Manadressire: N- Vogeker & go., valtimore, Okd., Alleinige Niederlage in Amerika

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An unsere Leser. Wir ersuchen alle diejenigen unsrer ver ehrlichen Leser, welche ihre Wohnung wechseln, uns ihre neue Adresse zukommen zu lassen, damit das Blatt zeitlich in ihre Hände gelangt. Die Redaktion. JE" Präsident Hayes wird in Beglei tung des Generals Sherman und meheren Cabinetsmitgliedern am Mittwoch, den 1 Oktober, Abends hier eintreffen. Er wird sich am Donnerstag amUmzug betheiligen und am Donnerstag Abend im Courthause einen öffentlichen Empfang abhalten. Die gegen C. Harding von Ri chard Walters gestellte Schadenersatzklage wurde von dem Kläger wieder zurückgezogen, da die Geschichte bereits geordnet ist. Der Verkauf von ueistigenGetränken auf dem Ausstellungsplatze bei Gele genheit der demnächstigen Staatsfair bildet wieder einen Stein des Anstoßes. Den Herren Stein und Werbe, welche sich um eine Lizens für diesenZmcck bewerben, wurde dieselbe von den County Commiffären verweigert. Sie appellirten an daS Su periorgericht, woselbst die Sache vor Richter Holman zurVerhandlung gelangte. dessen Entscheidung dahin ging, daß die County Commiffäre verpflichtet seien, eine Lizens zu bewilligen, wenn die landwirth schastliche Commission (boanl of agriculture) den Verkauf von berauschenden Getränken auf dem Ausstellungsplatze bewil lige. Aus Grund dieser Entscheidung verlangten die genannten Bewerber nochmals eine Lizens von den County Commiffären, welche die Ertheilung einer solchen wieder holt verweigerten,. weil, wie sie behaupten, die landwirtschaftliche Commission kein Recht habe, den Verkauf berauschenderGe tränke zu gestatten. JCT In der Maschinenfabrik von Sinker, .Davis & Co. ereignete sich am Dienstag ein Unfall, der wahrscheinlich einem Arbeiter das Leben kosten wird. Die Arbeiter waren nämlich damit be schöftigt ein großes Stück Eisen zu zer schlagen und gebrauchten dazu eine meh rere hundert Pfund schwere Kanonenkugel. die von einem Brette vom 4. Stockwerk aus auf das im ersten Stockwerk liegende Stück Eisen fallen sollte. Das Brett scheint jedoch nicht gut angebracht gewesen zu sein, denn die schwere Kugel riß daß Brett mit fort und da das eine Ende des Brettes in die Höhe flog, traf es einen Arbeiter und schleuderte diesen zumFenster hinaus. W. Z eepe, so heißt der Unglück liche, fiel also vom vierten Stock auf die Straße, und daß er dabei sehr schlimm zugerichtet wurde, läßt sich ja wohl denken. Ein Menschenleben ge rettet. Der Retter eines MenschenlebenS ist Herr John GeiS, ein Wirth an der Delawarestaße und der edleMenschen freund verdient in der That alle Anerken nung. Am DonnerstagNachmittag spielte nämlich das Söhnchen des Herrn Geis mit einem Kameraden im Hofe und dabei passirte dem Spielgefährten des kleinen Geis das Unglück, in den Abort zu fallen. Der Junge lief sofort zu seinem Vater, der sich in seinem Saloon befand, ihm den Vorfall zu melden. Herr Geis war schnell entschloffen, entfernte sofort den Sitz des Aborts und sprang in die Grube, um das Kind zu retten. Nur mit äußersterAnstren gung gelang es Herrn Geis das Kind, das schon ganz versunken und dem Ersticken nahe war, hervorzuziehen. Nachdem er es aber doch so weit gebracht hatte rief er um Hilfe und ein Kohlenfuhrmann kam herbei und befreite die Beiden aus ihrer Unglück lichen Lage. Eö wird wohl wenig Menschen geben, die in solchen Augenblicken dasselbe thun würden und jene edle That beweist, daß Herr Geis zu den Wenigen gehört, die vor keinerGefahr zurückschrecken wenn es gilt ein Menschenleben zu retten. 3 Der Dauerläufer Lake verklagte den Stadtrath auf $6000 Schadenersatz weil er seinen Dauerlauf unterbrechen mußte. Unterdeffen wurde aber in der Sitzung des Stadtraths derBeschluß. daß Lake nicht länger lausen dürfe, wiederru fen und dem Läufer aufs Neue dieCrlaub niß ertheilt. Damit hat sich unser Stadt rath wieder einmal gehörig blamoren,denn er hätte entweder das Verbot nicht ergehen lassen oder nicht wiederrufen sollen. Das Klügste wäre natürlich gewesen wenn er von vornherein den Unsinn gar nicht ge stattet hätte.

JC2T Eine ounkle Geschichte. Einem Manne Namens James Sheppard, der an der Ecke von Ray und McGill Straße wohnt passirte dieser Tage eine

eigenthümliche Geschichte, die, wenn er nicht seine ganzeGeistesgegenwart bewahrt hätte, ein schlimmes Ende für ihn hätte nehmen können. Am Mittwoch Nachts um 12 Uhr ging nämlich Sheppard von der Stadt nach Hause und da er um zu seinem Hause zu gelangen einen freien un heimlichen Platz passiren muß, wo es ihm schon früher immer nicht recht geheuer vorkam, so, führte er in der Regel einen Dolch bei sich. An diesen Abend hatte er den betreffenden Dolch, bevor er in die Stadt ging, hinter einen Zaun versteckt um ihn nicht erst mit in die Stadt zu schleppen, ihn aber doch auf. dem Heim wege zu haben. Als er aber die Waffe aus demVerstecke hervorholen wollte wurde er plötzlich von zwei Männern ergriff?. die versuchten, ihn zu binden und in ihren Wuthausbrüchen auch bekundeten, daß sie Willens sind Sheppard aufzuhängen. Sheppard obwohl erschrocken verlor jedoch seinen Muth nicht, brachte dem Einen der Männer mit seinem Dolche eine Schnittwunde bei, zerschnitt dann zunächst den Strick mit dem man ihm die Füße gebunden hatte und nahm dannReißaus. Nach dem er ein paar Polizisten aufgefunden hatte ging er mit diesen an die betreffende Stelle zurück aber dort fanden sie nichts mehr als den zerschnittenen Strick und den Hut, den Sheppard zurückgelaffen hatte. Die beiden Männer waren ver schwunden und waS Jene zu dem An anffe auf Sheppard bewog, wech man bls jetzt noch nicht. Es gilbt wohl kein Leiden, daß so viel Schmerzen und Elend mit sich bringt als die Krankheit der Verdauungsorgane. Auch ich mußte das erfahren, schreibt Herr Friedrich Lehmann. 204 Port Straße New Orleans. Dank der Dr. Sir3 BlutTropfen bin ich gesunder als je zuvor. T 3wei Neger lazen sich am Sams tag Abend wieder einmal in den Haaren. Sle heißen Henry Slaughter und Jen. Roberts und sind sich schon längere Zeit nicht recht hold. Da genethen sie denn an jenem Abend in Streit der zuletzt Hand areiflich wurde. Roberts bediente sich da bei eines großen Prügels, haute mit aller Wucht aus sein Opfer und beruhigte sich erst dann, als er seinem Gegner einen Scdadelbruch beiaebracht hatte und aukr dem noch so viele Verletzungen, daß dem geschlagenen Slaughter sogleich Hören undSeben verging und an seinemAuskom' men überhaupt gezweifelt wird. r Herr Linden veranstaltet morgen ein Picnic. Wir erwarten daß dasselbe recht gut besucht wird, da der Zweck zum Besten der deutsch'englischen Schule gewiß großeTheunahme verdient. Der Festplatz ist Gimbers Grove. i Ein Kind verbrüht. Die kleine Tochter von Wm. Schaler an der Süd Meridian Strasze, fiel am Dienstag Abend in einem mit heiszem Wasser gesüllten Waschtopf und verbrühte sich dermaszen, dasz man an ihrem Aufkommen zweifelt. 5 An allen ihren Leiden ist nur die Liebe Schuld. Hätte die Negerin, welche an der Virginia Avenue wohnt, keinen Liebhaber gehabt, so hätte tte wahrscheinlich auch keine Prügel be kommen. So hatte sie aber einen Herz allerliebsten und da sie mit diesem, Sam. Cor ist sein Name, schon seit einiger Zeit nicht mehr gut auskam, erschien jener wilde Samuel am Montag Abend mit einem großen Stock und bläute seine An gebetene dermaßen durch, daß si laut um Hilfe rief. Als die Männer der Ordnung angerückt kamen, war Samuel bereits verschwunden. Er ist wahrscheinlich über alle Berge und wird sich so bald nicht wie der sehen lassen, seine Geliebte wird ihn aber trotz alledem niemals vergessen. In die Wirthschaft von Peter Fritz an der Washington Straße kam am Mon tag ein betrunkener Jrländer Namens Ed. Donaughue und da er sich nicht sehr an ständig aufführte, wollte Herr Fritz den unliebsamen Gast entfernen, erhielt aber dabei von dem Betrunkenen ctnc Schnitt wunde an der Hand. Donaughue wurde daraufhin ins Stationshaus gebracht, der Kerl scheint ein ferchterlicher Raufbold zu sein, denn auch dort wollte er sich lange Zeit nicht beruhigen, und wurden ihm deßhalb die unterirdischen Räumlichkeiten zur vorläufigen Behausung angewiesen. Einen Tag nachher würd? er nur unter der Bedingung entlaffen, daß er sofort die Stadt verläßt. Diesem Wunsch kam er auch sogleich nach. &Am Dienstag machte unsere Polizei einen riesigen Fang. Sie verhafteten nämlich an einem Tag 16 Tramps, welche sich in der Nähe der Vandalia Brücke nie dergelaffen hatten und wahrscheinlich froh sein werden, für einige Tage ausgesorgt zuhaben. Cr Herr Wilhelm Kattau hat durch seinen -Advokaten, Herrn Rappaport in der Superior Court Klage gegen den deut scheu Waisenverem eingereicht. Er giebt an, daß er widerrechtlich ausgeschlossen worden sei, und verlangt daßder Gerichts Hof einen Befehl erlaffe, welcher den Ver ein zwingt, ihn wieder in alle seine Rechte als Mitglied einzusetzen.

Ein Ovfer unserer herrlichen ge

seUsazaftlichen Einrichtungen war gewiß je ner. Tramp", der am letzten Mittwoch ln einem Wäldchen in der Nähe des Bahnho fes seinen Geist aufgab. Unsere Polizei wurde auf telegrapyl schem Wege von dem Vorfalle in Kenntniß geietzt und als sich mrhrere Polizisten nach dem bezeichnenden Orte begaben, fanden sie dort die Leiche eines ungefähr zwanzig Jakre alten ManneS. umgeben von einer Anzahl Kameraden, deren Aussehen gar bald verrieth, daß auch sie Landstreicher, beschäftigungsloseMenschen seien. Selbst, verständlich wurde die ganze Gesellschaft sofort verhasret und sammt derLeiche nach dem Stationshause gebracht. Dort an gekommen, erzählte einer der jungen Leute die traurige Geschichte des Verstorbenen. Der junge Bursche, sagte er. war beschäs tigungslos wie er und griff wie er zum letzten Mittel um sein Leben zu fristen, zur Landstreicherei. Er begegnete idm zum ersten Male und das war vor 4 Wochen in Mt. Carmel.Jll., und von dort aus mach ten sie ihre Wanderung gemeinschaftlich. Sein Reisegefährte, der Fellerbaum dieß, klagte aber schon während der ganzen. Zeit über Unwohlsein und als das Fieber an dem er beständig litt gar nicht nachließ, kaufte er sich in Jeffersonville Medizin. Als sie hier ankamen wurde Feller bäum von abermaligem Unwoblsein über fallen, weßhalb er sich im Walde niederlegte. Sckoi nach wenigen Stunden machte der Tod seinem traurigen Dasein ein Ende. Das ist die Geschickte von Ei nem jener Tausenden, die durch ArbeitSlo" sigielt ms Elend geschleudert wurden, die entweder allein versinken und verkommen oder zum Schrecken und Unheil der Ge sellschast ihre Existenz fortfristen. Hills Crmpound Extrakt von Buchu bilft in jedem Falle wo es nur probirt wird. Edward Mason, ein noch junger Mann der in der Jndiana National Bank angestell war wird schon seit r.ehreren Tagen vermißt. Kurze Znt vor seinem Verschwinden erklärte Mason daß er eine Depesche aus demOsten erhielt die lhm gebot an das Krankentuger eines Verwand ten zu kommen. Eine Nachfrage im Telearophenbureau ergab jedoch, daß Mason überhaupt keine Depesche erhielt, daß diese Angaben also auf Unwahrheit oeruhen. Den Grund des Verschwindens kann man jedoch nicht begreifen, da sich Mason im Geschäfte nichts zu Schulden kommen ließ, und man auch keinen Anhaltspunkt hat sonstige Vermuthungen zu hegen. Z- Ehe erlaubnißscheine er langten: Conelius A. ffaling undLettie A. Condo ; John Beard und Alice Tinder; Charles Shepard und Elisabeth A. Miller ; James D. ffrantz und Margareth Newby; Marcus D. Callon und .ouise M. Laut ;Wm. W. Cbeezum und Anna I. Burns ; Ja cob Grimm und Sophie Richter; Joseph K. Gaschs und Anna McKenzie; Lemis Johnson und Lavina Buris ; John Ro zier und Emma Markley ; CbristianRöpke und Louise Harmoning; Wm. August Kritch und Barbara N. Grummel ; Georg William und Sarah Alice Holmes ; An drew Bolander und Allen Miles ; Taylor Moore und Dollre Brown ; TbomasHeu lon und Kate Casey; Alfred P.Turpin u. Anna A. Campbell: Josevh E. Keeley u. Carrie Eimers ; James T. Mitchell und Gale King. Bei dem Tanzkränzchen das der Concordia Tanzverern am Montag in Rklchwems Halle abylelt ging es tuulg zu und Alles amüsirte sich auss Beste. Eine Maffe von Beschwerden werden durch ein händiges Heilmittel vertrieben. wenn es rnett genommen wiro. Vekdalv sollte man eine lasche Dr. Sir'S Blut Srnhf-n stets im Sause kalten. . Dr. Six's Pflaster heilt Wunden aller Art. 10 Die Harmonie eröffnet die Win terlaison durch ein am kommenden Man tag stattfindendes Tanzkränzchen und wir hoffen, daß diese Gelegenheit recht viele Theunehmer findet. r Serr S. VanUer. der Turnlehrer des Indianapolis Soc. Turnvereins, ist . i. i . 4 nm m hier am Samstag ven lö. d.'jlic. eingetroffen und hat am Dienstag den 16. mit htm Turnunterricht der Kinder deaon nen. Die fernere Unterrichtszeit findet cw . - i - r a iiail wie oic Anzeige ve,agl. Wie uns mitaetbeilt wurde soll am näck sten Samstag Nachmittag 5 Uhr, eine Klaffe für junge Damen eröffnet, sowie 11 m rrk i L nn m serner schon nächste womt oer Vertuch geai . v . : . irjLfi ä. v. tut. malUl roeroen, eine eligllilliipreuzenoe theilung ins Leben zu rufen. Wir bearükten mit Freuden diese 5Ui chen der Thätigkeit des JndianapolisSoc. Turnvereins und hoffen, daß ihm auch die verdiente Unterstützung in seinen gemein nützigen Unternehmungen ju Theil wird. Zre id enkerv er ein. Mor gen Abend findet in der Turnhalle eine Nfsammlnna deS Freidenker Nerein W wwww ww w mm ww I statt, wobei die Aenderungen und Zusätze . nr c . p r r . v oer Bunoesvialiorm veivrowen werven und Abstimmung über dieselben stattfindet. m ... .x. i ..m..:a. (U .it. .:r: vinc ituji $uijii.citijc jcigcuitjung uuiu erwartet. Auch NichtMitglieder haben 3uui. (Eingesandt.) Nan verschiedenen Seiten trnrh hn lRerückt verbreitet, als stände ick in der Waisenhaus -Angelegenheit deshalb auf Seite des Herrn Kattau, weil ich nach der Stellung als Waisenvater strebe. Dies ist einfach nicht wahr und Jeder, welcher l ' r . " j l . . . . -! i . i ... . x. i rr x. oies eruloi wener veroreuer, rnaql jua r.r . . fX..V! einer uge lajmuig. ChS. Wittig.

Die Hinrichtung Sütia'S. Am Donnerstag Vormittag bestätigte

die Supreme Court das Urtheil gegen Gütig. Um 11 Uhr wurde dem Verur theilten die Nachricht hinterbracht, doc) schien sie keinen besonderen Eindruck auf ihn zu machen. Ueberhaupt trug Gütig die ganze Zeit über eine Gleichgültigkeit zur Schau, die wenn sie nicht erheuchelt war. einen durch und durch schlechten Charakter bekundet. Von Seiten der katholi schen Priester wurde ihm gesagt, daß wenn er die Besuche des Frauenzimmers, welche? bisher jeden Tag zu ihm kam, ferner annehme, sie ihm die Segnungen seiner Re ligion nicht angedeihen lasten würden. Er erwiederte ihnen, sie mögen das halten, wie sie wollen, aber das Frauenzimmer würde er nicht ausgeben. Später freilich errang die Überredungskunst des Pfarrers doch den Sieg und noch am Donnerstag Abend hat sich Gütig bereit erklärt der Geliebten Lebewohl zu sagen um dafür die Verzeih ung des Himmels einzutauschen. Am Donnerstag Nachm. ttag wurde der Verbrecher nochmals von seinem Onkel und seiner Pflegemutter aufgesucht und in Gegenwart des Gefangenwärters O'Brion hatte er noch eine lange Unterredung mit )enen, die ihn groß gezogen uud deren, nachsichtige Behandlung zum Theile Schuld gewesen sein mag, daß aus de verzogenen Kinde kein besserer Mensch geworden ist. Einen Beweis der Erkennt lichkeit für seine Pflegemutter glaubte Gü tig jedenfalls damit zu bekunden, daß er derselben durch seine Advokaten sein väter liches Erbtheil zuschreiben ließ. Trotzdem Gütig bis zum letzten Augenblick gehofft hatte einen neuen Prozeß zu bekommen, so scheint er sich doch schon vorher mit dem Gedanken, daß er aus der Welt muß be freundet zu haben. Nur hätte er vielleicht eine andere Todesart vorgezogen. DieS beweißt der Umstand, daß man rotz der Vorsichtsmaßregeln die man am Donner stag getroffen mnd trotz der strengen Be aussichtigung die dem Verbrecher zu Theil wurde am Donnerstag Abend eine Dosis Arsenick bei ihm vorfand. Man vermuthet, daß ihm das Gift an jenem Nachmittag von seiner Freundin zugesteckt wurde. In ver Nacht vom Donnerstag auf Frei tag hatte er einen ziemlich ruhigen Schlaf. Des Morgens besuchte ihn seine Mutter, welche bis 9 Uhr bei ihm blieb und dann Abschied von ihm nahm. Die ganze Zeit über behielt er seinen Gleichmuth, auch beim Toilettemachen. Er bekam einen neuen schwarzen Tuchanzug, kleidete sich überhaupt ganz sorgfältig an. Zehn Minuten vor 12 Uhr betrat er in Beglei tung zweier Priester, des Sheriffs und deffen Gehilfen das Schaffott. Er stieg mit festem Schritte die Treppe hinan und setzte sich, oben angelangt, zwischen bei , den Priestern, von denen der eine ein Kruzifix trug, nieder. Nach ungefähr einer Minute kniete er zwischen den Prie stern nieder und betete mehrere Minuten lang mit denselben. Dann erhob er sich, trat vor und der Sheriff las ihm den Hin richtungsbefehl vor. Erhörte ruhig zu; was in seinem Innern vorging, das zeigte der Ausdruck seines Gesichtes, der ziemlich gleichgiltig war, nicht an. Einmal sogar bückte er sich und wischte den Staub von seinen Kleidern, der beim Knieen an den selben hängen geblieben war. Nach Ver lesung des Hinrichtungsbefehles frug ihn der Sheriff, ob er noch Etwas zu sagen habe. Er zog darauf ein Papier aus der Tasche und la3 mit lauter und fester stimme den Inhalt desselben vor. Er sagte, daß er sich nicht über das beklage, was geschehe, daß er Alle, denen er jemals Etwas zu Leide gethan, sowie seine Feinde um Verzeihung bitte und Aller, Lebewohl sage. Als er zu Ende war, umarmte und küßte er seinen Bruder, worauf derselbe sich entfernte. Dann drückte er denSheriff und deffen Gehilfen, den Priestern und dem Richter die Hand und stellte sich an den Rand des Schaffotts. Die Gehilfen des Sheriffs banden ihm die Hände und Füße, legten ihm eine weiße, über die Schultern herabfallende Kappe über Kopf und Gesicht, banden dieselbe fast; legten ihm den Strick um den Hals und mit dem Schlage zwölf Uhr zog Sheriff Preßley den Hebel an, die Fallthüre schlug mit dumpfem Schlage um und der Delinqent stürzte 5 Fuß herab. Nur ein kaum bemerkbares Zucken und Hinausziehen der Beine zeigte daß noch Leben in ihm war. Die Aerzte ergriffen den Puls. Nach 2 Minuten zählten sie 120 Pulsschläge, nach 3 Minuten 146, nach 4 Minuten 166, in der achten Minute 75, in der zwölften 43, in der 16. Minute stand daS Herz still. Die Leiche wurde von Polizisten abgeschnitten, in den bereit stehenden Sarg gelegt und den Verwand ten des Hingerlchteten übergeben. Ungefähr 150 Personen wohnten dem Akte bei. Der Gerechtigkeit ist Genüge geschehen, ob auch dem Humanitätsgelühl, daS lasten wir einstweilen dahingestellt.