Indiana Tribüne, Volume 2, Number 6, Indianapolis, Marion County, 20 September 1879 — Page 3

I n d i a na- T r i b ü n e."

Convention der Liberalen Liga. s

G i n c i n n a i i 12. Sept. Die In. gersoll-Convention trat hier heute Morgen Zusammen. Es waren nahezu 200 Delegaten anwesend. Der achid. ElizurWright, Präsident der Liga, und Professor Toohcy von Boston hielten Ansprachen, woraus ein Comite zur Nominirung von Beamten ernannt wurde und eine Pause bis 2 Uhr Nachmittags eintrat. Nach der Wiedereröffnung derBerhand lungen wurden Beschlüsse angenommenen denen ungehinderte Beförderungen durch die Post von allen Büchern, Broschüren v. Zeitungen verlangt wird.ohneRücksicht aus religiöse, irreligiöse, politische oder w.sien schastliche Ansichten, die sie vertreten mögen, so daß die Literatur der Wisienschast auf gleiche Sluse mit derjenigen des Aber glaub?ns gesetzt werde. Ferner wird die Aushebung der Gesetze bezüglich obscöner Schriften verlangt, bis gemiste Stellen aus der Bibel entsert sind. DerPräsioent der Liga wurde autorisirt, eine Nationatconventlon zur Nominirung vonCndidaten für die Präsidentenwahl von 1880 ein zuberufen. C i n c i n n a t i, 14. Sept. Col In gersoll legt während der heutigen Sitzung der liberalen L'ga den folgenden Beschluß vor, der einstimmig angenommen wurde: Beschlosten, dak wir die grötzte Sympathie mit D. M.Bennet und dlsten Familie au dem Grunde aufsprechen, weit er durch re lig.öse Scheinhe.ligkeit und unwistenden C i ( .. l U '.t i .. u V ... O..XiL a fi f - I ttiiu uuuuijtiu uiiu ju JUllilynusuraie verdammt wurde uud jetzt in der Zelle ei- , Sfhrt6tri& SshmnAfp? nhMtirh fr in Wahrheit und thatsächlich durchaus keiner Verletzung irgend einesGesktzes diesesLN' des schuldig ist. Ein weilerer Beschluß wurde angenommen, wonach die nationale vthYu r. mi n. m... "vllu,v 1 uuiii iuum, üu' .migung.n inVerdindung setzt. Es wuide klne lange Platlsorm der nationalen liberalen Partei nebst Einteilung angenom men, in welcher es heißt.das hauptsächlich ste Streben der nationalen liberalen Partei sei. vollständiger als jemals geschehen ist den Hauptzweck einer Regierung durch das Volk zu erreichen, wie er in der Unabhän gigkeitserklärung und im Vorwort der Vcrfastung der Ver. Staaten ausgesprochen sei. Um diese Zwecke sicher zu stellen, sei eine neue Partei nothwendig, dieRatio nal-und Staatsregierungen zu leiten und zu resormiren. Die ausgestellten Princi pien sind gleiche und genaue Gerechtigkeit für alle ohne Rücksicht auf Stand oder re ligiöse und politische Anschauungen; Frie de, Handel und ehrliche Freundschaft mit allen Nationen, verwickelnde Bündmste mit keiner; die Unterstützung der Staatsregierungen in allen ihren Rechten, als die competensten Verwalter unserer inneren Angelegenheiten und die sichersten Schutz kß u , - - - l f I " " "1 1 wehren gegen onti-republikanischen Tendenzen ; Erhaltung derGeneral.Regierung in aller ihrer verfasiungsmäkigen Stärke; m . v ' . . . . . . R'l'g'n. d Pik.ht ,w,e ffre.. n a t m n imXi am imu nA Ic. A i a Xam tui iu iiuiuiuuui uuiii u(ut ujuc uu . . . , . w w m ... Vaoeascorpusaiie uno oer Prozeinrung YkM TMpA9r sif(Amnrfnn Wr beitsreformen verschiedener Art WttdkN verlangt, die Trampgeseke verdammt, Reformen in Bezug aus das Courant sowie i' m u v ra rt u 0 w d,t Benutzung und Besidnahme von Land, rtrslinn-lfrnntirihitinti nnn rhul imrn n i v i ljlUHUi-Vilttuitvif hiiwii miiv WMUIJlUHJ r? . . rn'fr .: noeiurworier. Jic .rerrung von Corpora ttonen außer zum allgemeinen Wohle wird verdammt und die Wahl aller Be amten direkt durch dasBolk, sowie dieAuf Hebung aller Sonntags- und Temperenz gesetze befürwortet. Bei der heutigen Si' tzung war das sozialistische Element vor herrschend. Ausopfernde Kindesliebe. Aus Paris schreibt man : Vor Kurzem hielt die Pariser Akademie ihre diesjährige öffentliche Sitzung behufs Vertheilung ver von ,yr auiayrticy zu vergevenven Cn . ? r . lt . vi. ?i fx....c..!i. iprcijc ueoer vir .z,lerurl,lqen Auszelly' nungen, die bei dieser Gelegenheit zuer kannt wurden, ist wenig zu sagen; um so interessanter war dagegen der Bericht des Direktors Jules Simon über jene Akte verkthatiger Nächstenliebe, welche mit dem von Montyon begründeten .Tuqendpreis" gekrönt wurden. Die zahlreiche und glän zende Versammlung, welche der Feierlich seit im Palais Mazarin beiwohnte, wurde zu Thränen gerührt, als Herr Simon die Geschichte eines Fräulein Leontine Nicolle erzählte, die auZ kindlicher Pietät ihre Jugend, ihr Leben in einer Irrenanstalt begraben hat. Die genannte Dame, die eine vorzügliche Erziehung erhalten hatte und eine nicht gewöhnliche wissenschastliche

Bil ung bcfafe, bewarb sich vor etwa

dreißig Jahren um die Stellung emer Unterwärterin in der Salpetriere. dem bekannten Pariser Asyl für Geisteskranke, Mit Ungeduld wartete sie auf das Frei werden einer solchen untergeordneten, mit den mühseligsten Dienstleistungen verbun denen Stelle; endlich ward ihr dieselbe zu Theil und mit w ibrer Freude trat sie in eine Existenz, im Vergleich zu welcher das Leben im Kloster wie ein Paradies erscheinen würde. Hinter dieser Weltentsagung steckte allerdings ein Geheimniß. Die Mutter von Fräulein Nicolle litt an Ver solgungsmahnsinn. Leontine konnte sie nicht in ihrer Häuslichkeit pflegen lasten und bewirkte idre Ausnahme in der Sal petriere. Bon da ab war ihr einziger Gedanke der, stch mit ihrer Mutter dort einschließen zu lasten, um sie noch serner pflegen zu können. Wie gesagt, wurde ihr der Wunsch gewährt. So . lange ihre Mutter lebte, verbrachte Fräulein Nicolle ihre Tage mit der Aufsicht über die ihr anvertrauten Geisteskranken, die wenigen Augenblicke Erholung aber, welche ihr trauriger Dicnst übrig ließ, widmete sie der Irren, die ihre Mutter war. So aing sie beständig von einem Martyrium zum anderen und fühlte stch doch glücklich. weil ste ihre Kindespflicht erfüllen konnte, Dieses Leben führte ste 27 Jahre hinduich. Vor einem J 'hre starb die arme 5lrlsinniae in den Armen ibrer Tockter. die sie kaum erkannte und de-en Fürsorge sie mit Entsetzen zurückwies, sobald sie iorH orr n . . k -- , rr V .3 I annnnnsansaue yaue. Veuie Iino rs 23 5ahre. seit Fräulein Nicolle tn der SZn,r9r tfrrti mnrfrinriinrii?nst h?r. I sieht. Sie bat sich diesem Berus mit der Zeit völlig hingegeben; sie sieht ihre Aus aabe darin, durch liebevolle Geduld jene Unglücklichen zu retten, und in der That ut.... u i cxa et,..guuui mcgi ui Hi'li" U"" die von ihr gkpslegl worden llaren. Mieder in ihre Familien und in das bürgerliche Leben zurückkehren können. Bildung muß s.in. Die Regierung geht jetzt energisch daran, die Indianer, die noch nicht von der Cultur beleckt stnd, zu civilistren. Das Kriegs-Ministerium steht nämlich im Begriffe, ein höchst wichtiges Experi ment in der Erziehung und Civilisirung junger Indianer beiderlei Geschlechtes vorzunehmen, und hat bereits dieBarracken zu Carlisle, Cumberland County, Pa., als schicklichen Platz für diesen Zweck aus' erkoren, da derselbe durch seine gesunde Lage, seine Entfernung von der Grenze un) seine schöne Umgegend besondere Vortheile bietet. Die Indianer Mädchen sollen nicht nur in den gewöhnlichen Schulzmeigen, son dern auch im Kochen, Waschen und Nähen f v w " "7 - " " T w " " unterrichtet, und gleichzeitig an gute I Manieren und reinliches Auftreten gewöhnt werden. Die Jndianer-Knaben . . r , , . , v . sollcn l.s.n. schreiben, rkchnen und rbe,. 4am iammam 4 a4aw AlP W aiim i icu iciucu, um iuj ivuici ui9 juu(ui, . v rt.-.n v O .t o Vanowerrer ooer sruniller oen 'eoens' I 1tnrfntt hrhinf tt an FÄnnn. m WkNN MdchkN Ulld KnaböN einmal graduirt haben, dann werden sie bereit sein, die Keiner Civilisation und Cul. I 'l px v crnfj -n . wr m.t s.ch ,n d.e W.ldnch , . vToH IViHtmttl IntirA i vl t rf , II I IVl3 6fbllUllll IWUU 1 1 1 1 1 IU V IV U U - I . . . k . r ? , . . . gemeine AUsmerriamre?! iciiein uno roenn die weiblichen Wilden" sich so gelehrig und bildungsfähitt wie dies bei den männlichen" zu H'ampton und sonstwo der Fall war. zeigen werden, dann wird man es für billiger finden, gute Indianer erziehen zu helfen, als eine Armee für die Vernichtung böser Rothhäute zu unter halten. Qine Steuer auf daö Fluchen. Die im deutschenReiche jetzt so .stramm angezogene Steuerschraube scheint einen gewissen Galgenhumor yervorgerusen zu I v e rn. fn.-tT.I yaven, vkNN tvwoyi woll Ql5 QUO) Preie ergehen sich in mannigfachen Witzeleien über die Jagd nach neuen Sleuerobjekten. So schreibt das Ver. Tgblt." .In der heutigen Zeit der Zölle und Steuern, in der eS nach Auerbach sogar schon so weit gekommen ist, dab die Lerche statt des althergbrachten .Tririli" nunmehr Tarif, Tarif" singt, möchte es alS patriotisch erscheinen, auf neue Steuerob jekte zu sinnen, resp, auf Quellen hinzu weisen, die das Staatseinkommen vermehren könnten. JnVorschlag ist schon man cherlei gebracht : die Hagestolzsteuer, die Kußsteuer, dieLiebesbriessteuer, eine Steu er auf schlechte Gedichte (von wem zu er heben ?) u. a. m., allein diese und ähnliche

Vorlagen haben bn den Herren vom gru-

nen Tljche leme Gegenttebe gefunden. Ge stützt auf die oft ' erlebte Thatsache, daß das Beispiel andrer Nationen einen ganz besonderen Rei, auf den Deutschen auszu üben pflegt, möchte ich aus ein in England noch heutigen Tages zu Recht bestehendes Gesetz ausmerksam machen, das bei conse. quenter Handhabung auch bei uns ein heidenmäk'ges Geld bringen dürfte. Unter Georg dem Zweiten, also vor reichlich hundert Jahren, wurde namlick ein Gesetz erlösten, das auf jeden Fluch ei ne Geldstrafe setzte, und zwar beträgt die selbe fünf Schilling für einen Gentleman und zwei Schilling für einen Mann von niedriger Stellung. K. in Richter kann sich weigern eine Pnson zu strafen, wenn ein Denunziant beweist, dafc sie mit lasier lichen Worten jenes alte Gesetz übertreten hat. Dr. Scheible theilt in seinem Werke über deutsche Stich' und Hiebworte mit. daö noch in der neuesten Zeit von jenem Gesetz Gebrauch gemacht werden ist. Vor einigenJahren wurde ein bemittelterHaus' besitze? im Westende Londons von einem zartfühlenden Nachbarn angeklagt, dab er im Garten greulich zu flachen pflege. Der Angeklagte war bereu, die 5 Schilling ei nes Gentlemans zu bezahlen, aber derAn kläger verlangte aus ganz besonderer Nie dertracht, dak er nur zwei Schilling be zahle, da ein solcher Flucher kein Gentle man sei. Ueber diese ReZtssrage entstand - ' .. ' . . . " - 7. . raut oejtanoen, Iklner geielltcyaslltchen Stellung aemän die Gentlemantor.' von fünf Schilling Crl'qfll. Dk? Viichtkr Vr." miUt anic' bif,lrte m'x , Dte Pall Mall Gazette berichtete eine ahnliche Anwendung des alten Gesetzes. Ein geistreicher .Herr aus Wales stiek naco 'jeuaeniuslaae in nncmvsnenoaqn k.s c,.; ,ü"r 'jj"f önfu-i , eine 6buhe von süns Schilling für jeden der s iuuju iujr u'ugiujuuiii. u uujt uur, iyu eld sechs Flüche verdonnerten. ' Die Zahlung dieser rm madren Sinne desWortcs verttuchren anderthalb Pfund Sterliug sollen dem Herrn nicht minder unangenehm gewesen sein, als die Sckapensreude guter Freunde über den gründlichen Reinfall". Daö ideale d utsche rügel-Gesctz. Zum kostenfre'en Abdruck i-i ter Reak ionsvresse und Leitheilen a de Mi glieder der klerikal konser vanven Parteien in Vere gebracht.) 1. Wer sich cidi'iter läßt trauen, (Glicht ausgeschlossen sind die Frauen), Wer tanzt und trinkt b ö Mnrgengraueu, Wer sich, statt fromm sich zu erbauen. Am Sonntag nach den Tcufclöklauen Des Zeitvertreib wagt umzuschauen, Vereinen Msntag macht zum blaue, Der wird gehauen. 2. ' - V " ; ' I . n. Yl , t f i V fl W nfhestache .wuh.t und .wiegelt, I lAAMAM 1J M V Mliti Ittlf Ailf i' ;r.asl jf ' " rsi,i? Wer dllo Plane auegerlugeir, Bn tu Mim s . Der wild kvröaelt I n wuw jjtfiiuyiu. . 0 m m . m 9 M, VU Zfl,U,tN log, la'. da . ,l k wer aufgesogen, Z m J ',1.,, Wer rauschen Hort deS Ruck chrlttö Wogen, Nch.m t Spi Uni v.-fl'g.. ' T w r I TOJrh ftrArnin iMftn I iro iirarnra gejgc. 4. n Ut Wer schlimm denkt too i Tonsur und Glajr, Und von ke russ'schen Barn Totze, Verlacht bor einet Wihblaltö g ahe, Wer sagt, daß die .Germania" schwatze, Kriegt'ö mit der Kotze. ö. Wer meint, die Zeiten werden trüber, tker sagt, der Falk, der sei ihm licber, Wer einen Dolch hal, oder Huber, W r kritisi t das, waö herüber: f9t(TllA( slilH! Uti.k hAM Wer nicht r erträgt dea Nasenstüber, wiiuii, W(vuu(i ivitv vvui Wer angesteckt vom rothen Fieber, Den legt man über. 6. Wer's Steuerzahlen nicht beeilt. Wer Eüzen 3tt' Anslöt theilt, Wer gähnt, weil i' n die .Post" langweilt, Wer öffentliche Schaden heilt. Der wird gekcilt. 7. Wer über wag aufhält im Land sich, Wer noch nicht in die Lage fand sich, Wer noch nicht schickte gar und panz sich. Wer sagt, daß viel verli.f im Sand sich, Wer Demokrat nennt oder nar.nt' sich, Wer druckt, ei r eche etwas ranzig, Wer h.ut noch brüst t mit Verstand sich. Ja, ver mit Forckenbeck verband sich, Kriegt 25. (Aerl. Weöpen.)

s . Ausland. Vor dem Schwurgericht in Frankfurt stand am 20. August der Lehrer Heinrich Ritter von Hopfmannsfeld. Kreis Lauterdach, 21 Jahre alt, wegen wiederholter Verbrechen gegen die Sittlichkeit. Der Angeklagte Ritter war, nachdem er das Lehrer-Skminar in Friedberg absolvirt, als Hülsslehrer an der Schule in Oberrad angestellt worden und bezann seine Thä tigkeit daselbst im Frühjahre 1876 als Lehrer der 5. Klaste. die er bis zum Jhre 1879 bis zur zweiten Klaste sührte. Dort hat er nun geradezu gewohnheit-mäkig ihm anvertraute Schülerinnen zur Unzucht verleitet und mißbraucht. Die Zahl der Kinder, mit welchen Ritter erwiesener. maßen unzüchtige Handlungen vorgenom nun.hai, belaust stch auf 12; Nestnd. mit Ausnahmen von drelen, sämmlltch Schülerinnen der K.aste, deren Lehrer der Angeklagte war; fünf der Zöglinge eim . , ldeUle er überdies noch Prlvatunterrrcht und in erner solchen der stch zu Häusertheilten Stunde hat er die verbrecherrschen Handlungen vorgenommen; häufig rief er die Mädchen von der Strabe in seine. dem Schuihause gegenüber gelegene Wohnung, liefe sich Esten von ihnen holen oder sonst Austräge besorgen usw. Hier war die Stätte seiner Verbrechen. Beim Privatunterricht, an welchem mehrere Kin der sich beteiligten ja selbst in der Schule nahm der Angeklagte unzüchtige Hand - i u J Xine Ve.brechen .unentdeckt lungen vor. Angeklagte sl . ...4s ,c...k.".t...... zz.u. tt,u. uuiu, Mu,uu,iau .u und durch Schlage das Sweigen der öttnoer zu erzwingen wukie. lLetazente Hat er den Kindern nie gegeben, dagegen straste er sie mit Schlägen oder Herunter setzen in der Klasie, wenn sie seiner Aus forderung, zu ihm in die Wohnung zu kommen, nicht Folge leisteten. In Folge besten, daß die Kinder unter sich die Handungswelse ihres Lehrers besprachen. wurde die Sache ruchbar. Ern Vater, der davon erfuhr, machte dem Pfarrer Anzeige. Dieser lkfe Ritter kommen und i!n?nnirte ihn vom Dienste. Meinend v ä- v . . ? f., f und HanoeltNgeno wart er sich seinem "'V ' " " m,r4, ,.. .:r. ,.. .i is Vorgesetzten zu Fußen und ergriff, als er sich zurückgewiesen sah, mit dem ihm von Verwandten gegebenen Gelde die Flucht, d, in Leipzig ve.has.e. Ri ist gestandig und ersparte sich d'.e Schande und Schmach, den Opsern seiner Wollust nr,u Aiöttt ,.. Äc:ell gegenüber gestellt zu werden. Er erhielt 10 Jahre Zuchthaus und Verlust der Ehrenrechte aus die gleiche Dauer. - Bezüglich de Unglücksfalles der deutschen Corvette .Fteya", bei dem 4 Personen das Leben einbüblen. wahrend anoere mcqr euer minocr miucr uaicjji wurden, geht der Enisch. Ztg." folgender V . . W. . w ... t j . , , Bericht zu. Ein Mann von derBesatzung der Friya- schreibt nämlich : Am 19. Mai Vormittags kamen wir, aus der Heimreise begriffen, auf der Rhede von Anzer, einer Colonie am nördlichsten Cap von Java, an, und gir.gen dort ZU Anker. Am Nachmittag desselben Tages entstand eine leichte Briefes die sich gegen Abend zu einem Qlkan steigerte, wie er daselbst häufig vorkommt. Um nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, auf dem unzu verläjsigen Ankergrunde auf Land zu stoßen, wurde um 10 Uhr in zwei Kesseln Dampf gemacht. Wir begaben uns zur Ruhe. Meine Schlafstelle befand stch mit der, der Verunglückten über den in Be trieb gesetzten Kesseln. 10.45 bemerkte ich ....f.,:. Zslu ihA,,,,!, ',4s eme UNgeWöhNllche Hltze, wodurch tch, am fflrm ImAt verbrannt aukmackt, in rme leilur verorannr, auswaazre. Ungewißheit über die obwaltenden Um M . , stände weckte ich merne ganze Umgebung. unterhalb meiner Hängematte mit solcher .. . . p . cm et ri . v r rV7 Macht heißes Wasser strömte, daß stch der rr j t"ü . ' v a v if Wecket lüftete. Es war das darunter Ilt a.nke Mannloch l.ink O.ffnung. die zum Innern des Kessels fuhrt) aus Fahrlätstgteit eine Maickinisten nickt nerscklnttkn lktl eine raiininennil vertmlonen worden und somit beim ochen das Wasser ausgeströmt. tNach den früheren Berich 4 rür 11rtiltf XiSifVfi ti.t.itlMCit 1(11 Uiuii vua miiuiuu vuvmiu, UUiUUßl, daß der Kessel, als der Befehl zum Heizen gegeben wurde, noch Nicht hinreichend Mit MaNer verieken war Red 3Si hnrrfi i?r meinen ittuf Vemeciten traten, wegen der Finsterniß ihrer Lage unbewußt, in das heiße Wasser, ftelen dann etweder nieder und verbrannten, oder rafften ssck au? und liefen aufs Oberdeck. Von 12 verunglück' ten waren 3 liegen geblieben, weil es UN möglich war, Hilfe zu bringen, bevor die Feuer gedämpft waren. Diese starben nach Verlauf von Stunden. Die Todten wurden am andern Tage in Ba tavia begraben und die übrigen in ein voipiial georaazr.

Vermischte

f. v i cn cn c a ouönö uno pnsci )a) gextagr rnn 1UINMN aum war das ZuzorrAUstteyen aus mer Sy nttomen? Lernst Tu an cSkdächtniß'chwäche. Ohn, nem Munde gekommen, als aus einer Luke

L o n d o n, 14. Sept. Jones Bros., Eigenthümer der Agresome Plattirwerke

und Naaelmühle in Mtddleboro. haben die Zahlungen eingestellt. Ihre Verbindlichleiten werden aus 60.000 Pfund Sterling geschätzt. Die Welke, in denen 0 Arbet ter beschäftigt werden, bleiben vorläufig noch in Thätigkeit. Bei der Versammlunv der Vertreter der limitirten Baumwollspinnerei Geselljchas' ten gab sich erne gereizte SNmmung gegen bre nverpooler BaunTmollhändler kund, welche beschuldigt wurden, den Preis der Baumwolle durch Manöver zu Tpcculatronszwecken in d,e Höde getrreben zu ha. den. Das Piolekt, unabhängig von Liverpool und Manchester eine Agentur zum Ankauf von Baumwolle und zum Verkauf von Garn zu errrchten, wurde belprochcn. Bordeaux. 14 Scpt. Heute hUt ht Slichwahl zur E.wähluna cinc itGlicrcS der Abgeordnetenkammer ftrtt, rntlinilItl:h m(rtrrttl: 5ft. Utl Ul VUIIIIWIII4 l) Niederlage, da er 4.440 und sein Gegner ard 4.698 Stimmen erhielt. De- türklschePremier-Minister Aarafl Patcha kann auch witzig sein. Einem jungen Diplomaten, we.cher dachte, er könne unter dem Schutze der Fürstin Reub die Haremsschmclle überschreiten, trat er mit den Worten entgegen Verzeihung, Herr Baron ste sind nickt im Innern, son dern bet der Psorte" accrcdlttrt - Verordnung vom 16. August bat das Polije.p.äsidium sür den Polizei. . nnsHiin rtft. sUovh htlirf nnn Härlin nnn Wörrtf hnri .1 ni aM vv.. ..uu, ,u,yu.,u tt, vi, Gemeinde . Vorstan) die Trlchlnenjchau angeordnet. obligatorische Plril. Kappnport, Nccbtsauwalt, 95 Hst ZgasHinglon Str., Zimmer 12 und 1, Indianapolis, Ind. i7augi Die iWMl llft ASS0CIAT10II von Indianapolis, Jnd-, I .n nr.....i: , . (M , , i ' l" t iwi'.uiunon, rtlyr lllls unrari? littU unove cttata pben ?eb trnann b-fl ttj. '8' na! .u or oun uno o tu nn ma ncft.ch vd r e.jönua, an die Osst.e von Geo. W. Z .s,rh, Speiai.Sgent, 70 Ost Mark. st. atze. Judlanxott, Ind. Hennau Martens, ... ' an0Ur mjii oreiouues, iieps. i iain ana '.. anA 'MlhL sist0(ia i . allen Soitcn. Ganz besondere Ausmerlsamkeit widme ich du Polsterarbeiten nd d,rn, igunvon ' amunsiuin3, um ana wooa tomices I nurl I 'nutomo . I UllV4.VyUtt.MU9. Awnings,' Zelte und Tbeertuche werden auf Besiellung unter Garantie angefertigt 32 Süd Meridian Straße. . Hilfe für den SWachcn, Nervösen und Leidenden. Dr. Haöbrouck'ö eleArische Giwtell. Dr Kranke knn jetzt j vollständiger Sts. ndhett und tf icilUen Arati yne den edrauch irgend ncl ct ÜJieDtltn ae.a a N. lind ßh t die aermafte i8mn ttun a fin)c4jtigttng. Leser bist Du krauk? , nd ansch Da tie Gesur dhe t, rast und Stärk, sruherer Jahre tt der ,u erlangen? Summen irgend weiche ter folgenden L,mvtme mit Demem Zuftand. üderein? Auylit Tu k.ich ne vöz. mach, furchtsam, .q, e.schreuend, und schwäche im Wollen und Han, 'In' V? ßiioionung? Leidest Du an Rheuv a tin u der an rvöien schmerzen? Warft Du ausschweifend in ter Z.it.en Nch fo gende Svmrtrm.: schlaflose Nächte, Alp, oluck.n. ve.,-io?sen, Verwirrung, trude Augen icl Tuse.,oe von , gen Mai nern, sowie Solche tm mttt' leren lker, und leibst gan, atte leid n an nervöser 'K;!.,.!'??,'. Wn Srorungen und welche aus falfer echam oder aä,lSssigkeic ihr Leiden verlängern. Warum einen Sege. stano von fAlL er Wich igke't länger ernackiässt. gen, w so leicht nuitd 6e$afft nttUn tannf Dr. Haslnroixcli's l . C Y Sf i C elertrtfche Gürtel ,ur Selbstanwendung an ilgend einem Theil de Lr, e 8 n,,ft la chige Mittel. Die destn Aer,ie m, 'J("ltn H und ivi fsenren die d.ften Z.ugnche von Kranren, v nn Gesundheit, Kraft und Stärke nach tih.elonaem L.iden.wiederbe'aestellt wurde. Lad D x sofort in a.rcuiar mit Beschreibung schien.

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