Indiana Tribüne, Volume 2, Number 4, Indianapolis, Marion County, 6 September 1879 — Page 5

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cjjw V2Jvä St. JsCobs Wel ist in der That ein wunderbarer zu nennen, denn selten ist e nnem Heilmittel gelungen, sich i kurzer Zeit zu einer solchen Popularität mporZJschwiugkn, die gkrade dies m Mittel. Täglich ufen Zeugnisse ein, welche über dessen lindernde, schnerzstlllende und teilende Kraft in den beredtesten Ausdrücken Kunde geben veraltete Valle von Rheumatismus, sogar von 24ahriger Dauer. tteurakgia, Zabnweh, Kopfweb, Gilt dtrreißen, Frostbeulen, Gichr, Brandwunden, äüften!eiden, Verstauchun pen, Hexenschuß, Quetschungen und überhaupt alle Lcid.n, welche ein EinreibungS. Mittel bcnöthigen, weichen der geheimnißvoUen toast bei f t I 4-'J 1 i! C o 4i ä1 . UV Ms 'x , 'tv A '0 -d ß.if H 9 I vy - XTZ &m Vfi V 5 ' cr .-rcr JT TftKO , Aus Schwarzwälder y Fichtennadeln ewonnenJ und folgendes sind einige der taufenden Anerkennungen, welche ihm zu Th'il wurden. 24jähriger NhkNLtatismnS geheilt. Wm. Reindardt. Elmore.Wisc. IZjahriger Rhenaatismus geheilt. ThoS. Ott. St. BonifocmS. Pa. - 5!ahr!grr Rheumatismus geheilt. Frank Schwarz. 98 19. Str., Cincinnati. O. 10jahrigeNeuralgia geheilt.Christ.Hanni, Flint Hill. nahe ?)oungstown, O. Nn5enjchmerzkn. I. Klstyart, Mayony City, Pa. Nenralgia geheilt. Jeremiah Davis, 84 Mulberry St.. New.York. QMlmiWvx geheilt. John B.Hyland, Trotz, N. Froflbenlen aebeitt. William Kotz, bei Herrn Chas. McClellan, Avon, O. Nervöses Sopsleiden. Elisabeth Lutz, 139 DivMon Str. New'Pork. Le, renkungeu. Fred. Köppel, 436 Gar. den Str.. Hoboken. N. I. Zahnichmerzm geheilt. Julius Storm, 121 Essx Str., New.York. Hchnschnß gheilt. - Joseph Minj, 182 rrt 6z. M. e,iiinuii -n. ji"u iii. Nhenmätische Schmerz. Eugen Gerstenhauer. Winona, Minn. ' Erfrorene Fnke geheilt. Jos. Reinbold, 352 Bowery. New York. Entzündung aeheilt. Wm. Pifeer, 173 7. Str.. New York. lZl4n1lA9 ??KttS flH WHt)UUIIU 7tlUMUtlEMUV 1111.1. Gh Pititnrt Wnnh ?,m.y1n?k V WyVf w GG Wichtig für Farmer, Vichzüchtcr-Pferdeljeschcr. St. ZQlcobs Del ist ein bewahrtet Mittel gegen die verschiedenen Sckädeu der Sauötbüre Vserde, Kühe, ScZaafe Schveine :c. al Verstopfung, schwere Uriniren, CoNk.Beinsdatb. Sürurden und Fußfäule, Klauenfäule bei Söaafen, Nierenwüru:er bei Schweinen, schwie lige Flechten (Sweeney), Warzen, Cpizotic, Stauchungen uno lluelcyungen, offene äLu den. Labmveit. Hufaeschwulst. Windgallen. Kro .nengeschwüre, geschwollene Euter, Ausbruch und Semckflsteln.' FMem salenderi und Malen der, Rande und Beulen und Schrammen. . 35 eln vromtnenter Farmer von Iowa dar über saa: Ich hatte 5 Pfrde, welche fillrnnt von Diftemrer befallen waren. Da begab ich mich nach der Avotheke der Gebrüder Wanaler in Waterloo. und er suchte dieselben, mir ein Mittel ,ur Heilung dieser Krankheit, geben. .Dieselben riethen mir, da St. 5akob, Oel ,u gebrauchen. Ich kaufte- eine lasche und stellte durch dasselbe mein Pferde in wenigen a ' . . . m 4. . c . i r am & f Y gen ntttver er. I laun ayrr ifje iijcctjrn auen Pserde-Besitzern auf' Wärmste empfehlen. Matthias Limmer,GltbertVtlle, Iowa." - . - Gin Farmer aus Vennsolvanien. W. H. Sharp, VillerSburg: ,I ausgezeichnet geaen wehe Hufe und Sefchmulften, also gegen PferdNingmurn. vuk dem Staate Okinnessta. Wm. elSner. Lallen Ereek. Minn., schreibt: Kegen .Aronenge schwüre bet Pferden , da Et. ?akob Oel auf Beste u emxfeblen. Ich machte reaelmittzige Sinsvrihunaen T . ' v m ' ri i . m i 1 . . W r vamtk uno cuic oa xoict in uijci ßanjii.Cine Flasche St. Jakob Oel kostet L0 Cent k (funs Flaschen-für 2). ttt in jeder Zlpo. ' tdeke'iu haben oder wird bei Bestellung von nicht weniger alö $5 frei ach allen Theilen der Der. Staaten dersanvk. -' , Man adressire: . N- ogeler Co.,' . " . Oaltlmore, Od.. Ulleinlze Niederlage in ymerika

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! Lokal.

An unsere Leser. Wir ersuchen alle diejenigen unsrer ver ehrlichen Leser, welche ihre Wohnung wechseln, unS ihre neue Adresse zukommen zu lassen, damit das Blatt zeitlich in ihre Hände gelangt. Die Redaktion. Die städtische Steuerrate wurde für daS laufende Jahr vom Stadtrath auf 75 ei. perZM kestgeskbt. Bei einem Betrage von $48,000.000 in steuerbarem Eigenthum bringt dies $360,000. Die ttopssteuer bringt a 50 cts. $6369.50 : und und da sich ein Baarbestand von $308,489.78 ctS. in der Kasse befindet, so stehen der Stadt ohne die anderen Einkünfte sür Marktlizensen, Hundelizensen u. s. v für nächstes Jahr .675.359.28 zur Verfügung. Die Ausgaben sind auf $476.988.62 ver anschlagt. Für Schulzwecke wird eine Steuer von 18 cts. per $100 erhoben. Vergleichen wir unsere Steuer mit der von anderen Städten, so ist sie allerdings ziemlich niedrig. So beträgt sie ih Ein cinnati $2.53 sür je $100 Eigenthum, in Louisville$2.14. Dasür haben wir aber auch das Vergnügen die schlechtestenStra ben zu haben, die man sich denken kann. Wir haben keineEity Hall, wir haben keine öffentlichen Parkanlagen undSpaziergan ge, wir haben ein MarkthauS, dessen sich daS elendesteDorf schämen würde. Dafür haben wir freilich im Sommer sehr viel Staub und im Winter sehr viel Dreck. Da ist die kleine Seuerrate sehr wohl erklär lich. eL? Der bisherigeVertreter deSStadt. anwaltS im Polizeigericht, Herr Boaz hat sein Amt niedergelegt. tT Strabenreinigung kostete im Mo nat August $4109.29. tS" Der TownshipTrustee gab imMo nat August $231 20 fürArmenunterstüdung auS. Wer sich dur Anpreisung werthloser Medicamente bethören läßt, der ist einfach angeschmiert, und die Betrüger lachen sich über die Dummheit der Leute in'S Fäust chen. LattetEuch daher weder durch Pomp hafte Anpreisungen in der Presse, . noch durch die Beredsamkeit einiger Apotheker oder Händler vonMedlzinen bethoren, wel che natürlich am liebsten die Sachen ver kaufen, welche ihnen den gröbten Verdienst abwerfen, ohne Rücksicht auf den Werth zu nehmen. Verlangt immer Dr. August Königs Hamburger Tropfen und laßt euch ehe ihr die Medizinen kaust, die Namens Unterschrift von A. Vogeler & Co., zeigen, welche aus jeder ächten Flasche von den Hamburger Tropfen zu finden ist. 2r Am Sonntag Abend siel ein Wagen, in welchen drei Personen saßen, an der Delob Str. um, und die Insassen wur den heraus geschleudert, wobei sie sich ziemlich schwer verletzten. Die Betreffen den sind Frau Lony und Frau Freeland nebst ihrem kleinen Kinde. ZZT M. E. RoundS und F. S. Klarke, Angestellte in den Atlas MaschinenWorkS wurden am Montag ihrer goldenen Uhren bestohlen. tS- NothzuchtSversuch. Aus Veran. lassung eines gewissen Lease' wurde von der Polizeibehörde ein Verhaftsbefehl ge gen einen gewissen John Edward Ball er lasten. Lease giebt an, daßBall amDien stag Abend um 8 Uhr an der McCarty Straße zwischen Illinois und Meridian versucht habe, seine (Lease'S) Schwester ein neunzehnjähriges Mädchen in ein Seiten gäßchen zu schleppen und ihrGewalt anzu thun. Der beste Hausfreund und - Wohl thäter des Arbeiterstandes, sind unstreitig Dr. Sir's Blut'Tropfen. da sie sich als eine Fundgrube von Ersparnissen für den Unbemittelten - erweisen. Für 35 CentS per Flasche in allen Apotheken. Dr. Slx'S Notye Tropfen gegen klagen krämpse. . rJennie Müllen, welche angeklagt ist, auS dem städtischen Hospital Teppiche entwendet zu haben, wurde nach einem Vorverhör, im Polizeigericht den Großge schworenen überwiesen. . tr Die.städtische Dispensary befindl t sich jetzt in No. 32 und 34 Ost Ohio Str. Sie ist aussBeste eingerichtet und steht un ter der Leitung des Dr.Ritter, welchem die Doktoren Rübusch und Ferrae assistiren. Im Monate August wurden in dieser An statt über 800 Patienten behandelt. Trotz dem betrügen die Ausgaben für die letzten beiden . Monate weniger als $300. DaS County steuert zu den Kosten jährlichZIM die Stadt $1000 bei. Die Zahl der an gefertigten Rezepte während der .Monate Juli und August betrug 1323.

Wie gewöhnlich, lo werden auch

jetzt lange vor der Zeit die Kandidaten für die verschiedenen Aemter genannt. Für daS Sheriffs.Amt bewirbt sich diesmal Herr Engelbert Metzger. Derselbe ist seit fünf Jahren, zwar nicht Sheriff. im.Amte, aber doch Sberiff in der That und einen fähigeren Mann für daS Amt könnten die Republikaner nicht finden. Der republi konischen Partei wird der Vorwurf ge macht, daß sie das deutsche Element nicht berücksichtige. Wir hoffen, sie läßt sich diese Gelegenheit nicht entgehen, diesen Vorwurf durch die Nomination des Herrn Metzger zu widerlegen. Herr Naltner ist vorläufig auS der Haft entlassen. Richter Howe entschied. daß er in Folge eine? Formfehlers in der Anklage auS der Haft entlassen werden müsse. Für feine Schuld oder Unschuld ist damit nichts bewiesen. Dies zu unter suchen, wäre Sache der Gerichte von Kansaö gewesen. Kein Wunder, daß der River gestiegen ist, daS war ja eine zweite Sünd fluth. Laß Dir von Deinem Apotheker kein anderes Mittel geben als Hills Kompound Extrakt von Buchu. denn keine undereMe dizin kann ihm gleich kommen. Frage darnach und kaufe kein anders Mittel. T Am Sonntag sind wieder einmal eln paar vlenUbestlNene Polizelorzane ganz gehörig reingefallen. Sie verhafte ten nämlich zwei Reisende, die in einer Apotheke an der Illinois Strabe einiae ganz neue Nickels verausgabten. Die Polizisten glaubten sicher, daß das falsches Geld sein muß aber gar bald stellte es sich heraus, dab die Männer jenes Geld auf einem Straßeneisenbahnwagen einwechsele ten, und daß folglich die Leute wieder in Freiheit gesetzt werden mutzten. Heute beginnt der Schnellläufer Lake seinen Marsch. Also auch wir waren vor diesem Schwindel nicht sicher. rSJm Superiorgericht klagte William Hout auf Scheidung von seiner Gattin Jennie. Er sagt in seiner Klageschrift, datz ihn seine Gemahlin schon vor einem Jahre vetlieb und sogar wahrscheinlich auf Nimmerwiedersehen. Durch den vorschriftsmäßigen Ge brauch deS St. Jakobs Oel wurde derUn terzeichnete von einem heftigen neuralgi schen Kopfschmerz aebeilt. Verschiedene Aerzte hatte ich bereits zu Rathe gezogen. owie vle ver chledenarttaste Mtttel ae braucht, doch sämmtlich ohne irgend wel chen Erfolg. Auf Zureden meiner deut schen Freunde versuchte ich endlich das, St. Jakobs Oel und zwar mit einen derartig .?trx; i. r , , . e gunfugen rfvige, oag lcy jevr ein evenfo T. CY1 v f o . r l A. großer -vereorer oieses oeuisrqen V"iimi' telS, als ich schon längst ei.l Verehrer des deutschen Bieres bin. Jeremiah DaviS, 84 Mulberrystr., New ZZork. . rS Für die Apothekerconvention wer den schon alle Vorbereitungen getroffen. DaS ArrangementS-Eomite , ist in vollster Thätigkeit. Die MasonicHalle ist eben falls schon hergerichtet, denn die pharma ceutischen Präparate werden dort auS gestellt. tZT Ein recht beklagenSwerther Unfall ereignete sich am Donnerstag in der Fabrik der ManufacturerS und EarpenterSUnion. Der. Arbeiter John Barney kam dem Treijriemen eines Schwungrades zunähe, vurdr von demselben ersaßt und mit aller Gewalt fortgerissen. Der Unglückliche er litt dadurch so schwere Verletzungen datz man an feinem Auskommen noch zweifelt. Er wurde sofort nach seiner Wohnung an der Louisiana Stratze gebracht und mit ärztlicher Hilfe versehen. ET- Herr L. Sträub ließ sich am Don nerstag in New Z)ork die Ehesesseln anlegen. Seine AuöerwShlte ist Frl. Lina Heiden. Am Dienstag wird das junge Paar hier erwartet. . ZO Am Donnerstag Abend collidirte eine Streetcare mit einem auf dem Union Geleise sich . rückwärts bewegenden Zuge. Glücklicherweise kam dabei weiter kein Unglück vor, als daß die Streetcare um fiel und theilweife beschädigt wurde. An dem ganzen Vorfall war . der Driver" schuld, der seine Pflicht, zu warten bis der Zug vorüber gewesen wäre, vergaß. ' Ein Arbeiter Namens Ferriter, in der Sophafabrik an der Ost-Südstratze, kam am Donnerstag einer ,rlelage zu nahe und erhielt dadurch eine so schwere Verwundung an der Hand, datz er beinahe 4 Finger eingebüßt hätte. , Er wurde nach dem Surgical Institut gebrächt und die Aerzte glauben, datz man ihm die gefähr lich verwundeten Finger erhalten kann. ; tT David EvartS brummt zur Ab wechselung wieder ' einmal, weil er dieser Tage wieder seiner alten Gewohnheit nachhing, und seine bessere Hälfte tüchtig durchprügelte. . ; .

Germania Theater. ES war eine unendliche Menschenmenge. die am Sonntag nach den Räumen deö Germania-TheaterS wogte um der Ab schiedövorstellung beizuwohnen. Kopf an Kopf standen dleLeute, zusammengepfercht wie eingesalzene Häringe. Dieser außerordentlich zahlreicherBeluch gab einen deutlichen Beweis dafür, daß man unsere Theatergesellschast nur ungern scheiden sah, und daß man die letzte Gele genbeit derSaison, sich einen genußreichen Abend zu verschaffen, nicht unbenutzt vor über gehen lassen wollte. Dabei müssen wir allerdings gestehen, daß es mit demGenusse an jenem nicht gar weit her war. So angenehm es auch ist, wenn die Theaterräume gesüllt sind, so drückend und unangenehm ist eS wenn die Menschenmasse lnoch dazu bei die Hitze-) so groß ist, daß der Einzelne kaum mehr Platz hat um sich bewegen und ordentlich schnaufen zu können. DaS war in erster Reihe störend, aber damit hätten wir uns zufrieden gegeben, wenn uns die Vorstel hing genügend entschädigt hätte. Preziosa- ist ein prachtvollesStück das wohl Jeder noch vom alten Vaterlande aus kennt. Aber ganz , abgesehen davon, daß die Aufführung dieses Stückes schon - r r

an uno lur iiCD mil großen sazwierlglei ten verbunden ist. so bilden doch die darin vorkommenden Chöre den schönsten Theil des Stückes und da diese an einer kleinen Bühne selbstverständlich wegfallen müsien, wenn sie nicht in so lächerlicher Weise, wie dies am Sonntag der Fall war, vorgetra gen werden sollen, so wird dadurch der ganze Werth des Stückes so geschmälert, daß eine vollendete Ausführung der Pre ciosa" geradezu unmöglich ist. Die Mitspielenden thaten jedoch ihrBe. stes und wenn auch an jenem Abend das Publikum nicht ganz zufrieden war so war doch Herr Stein, der auch schon oft unzufrieden war, desto zufriedener! Nach der Vorstellung feierten die Schauspieler mit mehreren Theaterfreunden in lustiger und gemüthlicherWeise ihrenAbichied, denn be reitS amMontag verließen sie unlereStadt Herr Engel, Herr Baureis und Gattin so wie Herr und Frau Mosch reisten nach Milmaukee, woselbst sie für den Winter engagirt sind und die Herren Duprez und Gotthardt, fowie Frl. Römer traten in Buffalo ibr Engagement an. Mit Frl. Römers Gesang werden sich die Buffaloer riesig freuen, denn nach der Ansicht seh? vernünftiger Leute? soll sie ja wie eine Lerche- singen und wehe den Bufaloern wenn sie dagegen Protestinlegen. 3 Bei der herannahenden Herbstsai son machen wir auf daS reich ausgestattete Kleidergeschäst der Herren Goepver und Mannfeld ganz besonders aufmerksam. tr Einen delikaten Lunch aibt eS am Mo 'tag. gelegentlich der Eröffnuna deS neueingerichtetenSaloonS von Herrn BoS. Dazu wird sick gewiß ein recht zahlreiches Publikum einfinden, denn auch an guten Stoff wird eS dabei nicht fehlen. 3- Als Ersah für daS Theater wer den wir morgen Abend Gelegenheit haben ein schönes Conzert ,m Germania Theater zu bören. Die Theaterbesucher sind jetzt schon so sehr daran gewöhnt, den Sonn . w w ri . . lag oeno in sle;ns Marien zu verorin gen. daß diese Einrichtung von denselben aewik mit Freuden begrübt wird. Hof fentlich findet sich ein recht, zahlreiches Publikum dort ein. rcAm Donnerstag werte Herr Ignatz Hurrle und Gattin ihre silberne Hochzeit. Der Llederkranz, der CScma Mannerchor und daS Beißenherz'sche Orchester brachten Ständchen. tZf Morgen findet ein großes Picnic zum Besten von Conrad Lindens deutsch englische? Schule statt. Schon der Zweck jenes Festes, die deutschenglische Schule zu heben und zu unterstützen, sollte recht Viele veranlassen, demselben beizuwohnen. Der Festplatz ist GimberS Grove. ter Dr. Gilbert Skinner der vor eini gen Monaten durch Unvorsichtigkeit von einem Revolver, den er in der Hand hielt, an den Kopf getroffen wurde, kam damals von Montana hierher, um hier Heilung zu suchen. Doch auch hier konnten ihm die Aerzte nicht mehr helfen, denn am letzten Donnerstag erlag er feinen Wunden. tO Der Schatzmeister der Merkantile Association,. Herr Herrman .Lieber, hat refignirt. , r Am Donnerstag würde im Waisen aencht W. Wauace zum Vormund von Frank Smock ernannt. - V kL?-Am Donnerstag wurde einHausirer NamenS Charles Karl verhaftet, weil er nicht im Besitze einer LizenS .war.' CCT AuS dem Bericht deS Superinten denten des Armenhauses geht hervor, daß sich gegenvSrttg 236 Personen m der An statt befinden, von denen 111 nicht recht bei Troste sind. . rr Eh e erl a'ubnißsch'eine er langten:. ' - David B. Stuck und Marv Evanaeline Willburn. Cha. H. GittenS und Maggie Moore.' Thomas I. JoneS und Eliza I. Gill: Charles Scherer .und Carrie Mon ninaer. Henry Svälte ' und Marv Lease. James D.'Paröley und Annii E. Armen trout. Chancen L.-StorrS und Mabala Catterson, Samuel E. ßchenr und Kate Jrown. ' ' '' lT AuS dem Irrenhause wurden diese Woche acht Personen entlassen. Davon find 6 geheut und 2 unheilbar. '

Endlich ist der Tag nahe auf den

sich schon seit Wochen so Viele freuen, sür den schon so großartige Vorbereitungen . . t rr & . . gelroslen wuroen und der genunelch in jeder Beziehung werden wird; nämlich der Tag deS großen Vo:kSfesteS, daS veran. paltet vom Sozialen Turnverein, morgen auf KnarzerS Farm abgehalten wird. Groß und Klein, Jung und Alt, ja sogar viele auswärtige Vereine werden sich an dem Feste betheiligen, für welches ein wirklich reiches Programm entworfen ist. Der Platz, auf welchem das Fest abgehalten wird, ist ein prachtvoller, fchattige? Wald, so lieblich und angenehm, daß jetzt der beliebteste Platz für derartige Festlichkeiten geworden ist. Wir glauben, daß die Betheiligung an dem Feste eine sehr große wird und rathen Jedem, der stch noch einmal in der Saison vortresflich amüsiren will, die fchöne G legenheit nicht unbenützt vorüber gehen zu lassen. Sollte der Wetterclerk morgen boshaft sein, waS wir jedoch nicht von ihm er warten, fo findet dasFest in der Turnhalle statt. Also kommt Alle, gleichviel ob die Sonne lacht oder der Himmel weint. tST Wt wir dem LouisvilleVolköblatt enmeymen, wno heute von Loulsville uud Rew Albany eine Excursion nach Jndia napvllg aogeoen um oen Tyellneymern an dem Volksfest, veranstaltet vom hiesigen Soe. Turnverein billige Fahrgelegenheit zu geben. Demraft kann derlSoc 5,,rn. verein auf einen sehr großen Besuch rech nen, denn auch von Evansville. Terre Haute undLasahette sind bereits zusagende nimorien gekommen. Durch briefliche Mittheilung erfuhren wir, daß der Ercursionözug derLouisviller yTl ? Pl . M m m m . lle morgen sruy um v uvr dler eintrifft. Die Harmonie hält morgen ein m : : . .mit m . ... 'üicnicin Dio(u 5 uzarr an. nn rutur Verein stetö die gemüthlichsten Feste feiert ii oerannr, wir nno vekhalv ver ueberzeu gung, daß die Theilnahme eine äußerst re ge lein muo. . Die englische Zeitschrift Saturda Review- sieht ziemlich verächtlich auf die deutsche Turnkunst herab, sie zieht daS 9 0. . engmcye vyuem der Erziehung und Uebung vor. Hierbei beruft sie sich auf das Beispiel der Griechen, von denen sie sagt, daß sie, wie es die englische Jugend 6 st msmsMm tl. l!.f m rt r . w iirfut, lunpm, üüfcicn, uejen, au ipi ten, Gewichte warfen, in die Höhe und die Weite sprangen u. s. w. Dagegen hätten sie nichts gewußt von Barren und Reck. von an Stricken herabhängenden Ringen, von Leitern und all dem Staub und dem Treiben einer deutschen Turnschule. Wann fuhrt sie das Leben emes iunaen Engländers auf derSckmle an. Er brinae alle feine Muskeln in Thätigkeit in feinen Spielen, seinem Wettkämpfen und Wett laufen, beim Ballschlagen, Eriquetspielen, Reiten. Rudern, Schwimmen u. s. w. Da brauche er keine Turninstrumente. Dazu bemerkt die Westl. Post : DaS ist richtig aenua. aber kann denn die ganze englijche Jugend einer solchen Erziehung und Lebensweise theilhaftig werden? Man sieht eben wieder, wie die Aristokratie m England eine so hervorra gende Rolle spielt, sei sie die der Geburt oder des Reichthums, daß man nur an sie denkt. Obschon nur eine kleine Minder heit der Kinder zu ihr gehört, thut doch das Blatt, als ob sie die ganze englische Jugend ausmachten. Sie freilich, die aus ihren Schulen und Hochschulen alle jene Leibesübungen treibt, die in den Ferien reitet, schießt, jagt und tanzt, sie, deren Stellung im Leben ihr erlaubt, d,e Jugend aar weit auszudehnen und noch in den Zwanzigerjahren den Tag über solche uevunaen mit dem vtubium der Wmen schaft abwechseln zu lassen, sie braucht keine Turnplätze; aber giebt eS nicht viele Tausende heranwachsender Kinder in Stadt und Land, die das nicht mitmachen können ? In der That kommt demSchreiber jenes Artikels am Ende desselben ein ähnlicher Gedanke ; er meint, für folcheLeute, welche nicht mit Schwimmen, Reiten. Spielen u. f. v. flch üben können, weil sie die Zeit nicht dazu haben, fei die Turnkunst wohl ein Erfolg, wenn auch nur ein magerer. Aber die Mehrzahl muß - eben mit diesem rr e 5 nx t i v jf. n ' rsvlg im oegnugen, uno majis in ver kehrter, als auf ein System herabseben zu wollen, das dem, der während des Tageß - m dumpfem Zlmmer an die Arbeit ircu'ni welcher Art gefesselt ist, am Abend Gele ezenheit gibt, . seine Brust zu weiten und : seine MuSkeln zu stärken. Und da ist nun gerade das, was der Engländer so ver XJUU'.X Q'nraliiMn mmm4 am Um n. ' iiniiiii.1 kr in iniiiiii iiriiiii. ii in j 1 1 1 1 k. v utw wy pp mm m W f H M M gibt die Uebung concentrirt und stärkt in einer halben Stunde so viel, alö wenn ein aristokratischer Junge Tagelang aus den Gaul hockt oder rudert und über Berg und Thal läuft. Die wissenschaftliche Gym nastik dringt alleMuSkeln in'S Spiel, ohne daß sie den Körper ermüdete, und ist so eine große Wohlthat für den Sohn der Stadt oder für den, der am Tage sein Brod verdienen muß. Sie ist so recht die' ffreunom oes volles uno gibt oieiem. was sonst nur den Bevorzugten der Welt zu Gute kam, und. sie hat den weiteren Vor theil, daß sie auch die Disciplin übt. den. Sinn für, Ordnung und , harmonisches Handeln weckt, kurz eine nach allen Rich tungen hin schätzbare und der allgemeinen ffltift toftrhirt ifl 5N,5 rntf H htrX At I ö "V UH IV WllUI lich herabschaut, der ist kein Freund des C . . B V V r ... rr -vvtte uno ver sreitzeililqen Nlwilltung.