Indiana Tribüne, Volume 2, Number 4, Indianapolis, Marion County, 6 September 1879 — Page 3
Das Postgeheimniß unter BiSmarckS Schandregierung.
Einer Correspondenz der Freiheit" entnehmen wir folgende Stelle, die wir ganz besonders der Beachtung des Theils der deutsch.amerikanischen Presse emvsehlen, welche für den rohen Gewaltmenschen Blsmarck in untertkäniailer Bewunderuna M:i.if:ii k....v. i i. cv n i: o I mmuuui mmut, jagi cm niuciiöii9-
7 - - fctyvui, nv i vj........" muj ut 4uvuw nuum ivuivc, tuic yiupt jm Mtwijv jut viiuiuuuut)vit wvvv- ivuituty iuu. JK01 IN UUCN -cQCl ttstnbt : ; 6s wäre vielleicht politischer gewesen," Anzahl von Truppen in der Nähe der mittelt wurden, verhielt sich die Stockbörse len Würtembergs Frauen, die auf der .Berlm. Mit der HeUlgkett des Bnef. bemerkt das genannte Blatt, die Sache österreichischen Grenze zusammen zu gestern Nachmittag etwas fester. Ferner StrabeHolz hacken oder sagen; die schwere geheimnisses war es auf der deutschen Post mt Stillschweigen zu übergehen, da es ziehen. war ein unbestätigter Bericht im Umlauf, Lasten, sei es Brennmaterial, Wasser, Erde schon längst nicht mehr weit her; aber sich nur um ein Fest handelte, das keinen - wonach der Krieg in Südamerika zu Ende oder Steine, aus dem Kopfe tragen ; die noch nie ist vielleicht schamloser damit um- asressiven Charakter gegen Deutschland V er d u ir j 29. , UflUll sein soll. zusammen mit den Männern den ganzen gesprungen worden, wie . jüngstens. Wie hctte und haben konnte, dessen Geist die Der osftclelleBote veröentllcht eme 3n Glasgow haben 1000 Spinnereiar- Tag dreschen, pflügen, eggen, im Heuseld uns von ganz wohlunterrichteter Seite deutschen Blätter zuerst ihre Huldigung Notlz. m welcher die Ansichten der Regte- heiter die Arbeit eingestellt. Einer derbe- arbeiten, oder Getreide mähen: die an !il lt. . ! r i. ... , . -i n . , tnitnitirtiAthaM IXm VmmIWKa X w ' mvj vtv mi
ircular oas andere, worin seitens der beengtesten Achtung des diplomatischen snnftrrnm x.n iiH(.MmtnL'n w . n x.
Postexcellenz Stephan den Unterbeamten auseinanderaesekt wird, wie sie icknüffeln sollen. Auf der anderen Seite Nebt nun allerk!n8 fest Yink htx tlntm inaVt&en nt.u io m:n: m.:.r. vviz zu luuuiuiini uuiu uno vel ver ueberan trengung unv ver rr .JvLi m.v2.-. , . . . . . i tnupp vkMk,i?nenJctt oerienigen vnff.n hi, hn nrtir.n ,r Wrif f, an Bi. (rtrnnn hnn inr nmiRintlnn w w m w f ww w V M y W oder gar von einem Oeffnen aller Briefe nicht im Entferntesten die Rede sein kann; -n.:- v:. rx.i.ti v v:. :n., uuciu im ityucßi uciuiuiy uic vttima dennoch di. aim. mcht D t eines schwarzen Post, erweist gegenwärtig uno IN oen -one ocirnin nuiy crvltt wühlen kann bildet sich auch mancher nnt,r,mcnihMrHn sRnflfrfrftffr nh sonstige Streber zum freiwilligen Spitzel U T,.iflK.H hi RrSftnfAn. nnh macht von dem .verdächtigen" Inhalt der m?:..f..;s.. ..k fnhnnn i uim -uiu. """I I""" der Regel bald nach Abliesemng der Uh. Rri,, i,k,,n,n triMatn. Bklon. deres Augenmerk wird bei diesem insamen r,h,n inTAm Ri.k.n n?5nf(. mil&i Treiben solchen Brieken gflchenlt. weiqe an bekannie Sozialdemokralen adressirt sind, oder die on einem verdächtigen Orte V I .. ffl : London) berkommen. Selbst abaebende Briefe sind sckon erbrochen wor ' ' iv Solckes aeickab erst kürzlick mit einer Correspondenz, welche Genosse Heinrich zu Freiburg in Schlesien an die Freiheit" sckicken wollte. Der betreffende Brief " ' ' l wurde einfach gestohlen. Und wenn H. nicht rechtzeitig davon Wind bekommen hätte und sich aus dem Staube zu machen im Stande gewesen wäre, so würde man ihn ohne Zweifel .verhastet haben. Die Jnhaftirungen werden überhaupt immer cynischer vorgenommen. Erst vor einigen Tagen hat man in Bremen einen Mann und in Chemnitz 3 Männer nach vorherge gangener Hausdurchsuchung verhaftet, ob wohl die gesuchten verbotenen Schrieen nirgends in mehr als einem Exemplar an getroffen wurden. Natürlich muß man die Betreffenden immer bald wieder laufen nsfiJ (KiJhnfcniurfrtfe tfrTntirtn fi 1UII11I, UUVilt WUUWVItVIHU tIMII))VII V nicht; und wenn dem polizeilichen Ge waltact auch keine richterliche Verurtheilung folgt, so gedenkt man solchermaßen doch Manchen einzuschüchtern. Daö Glück der Annektirten. Aus Straßburg in Elsaß schreibt man unterm 17. Aug.: Die drei hiestgenTurn vereine Ancienne" Fraternelle" und Union" erhielten vorgestern eine Mittheilung des Polizei-Direktors, durch welche ihnen kundgegeben wurde, sie seien durch Beschluß der Behörde aufgelöst. Wir las. sen hier den bezüglichen Beschluß des Be zirks-Präsidenten folgen : In Erwägung, daß die Straßburger Turnvereine Ancienne", Nnion und .Fraternelle in einer den Stattea derselben widersprechenden Thätigkeit verfahren, insbesondere ungeachtet der ihnen erlyemen Derorönunaen sich wiederholt an politischen Demonstrationen betheiliat haben. Beschließt der unterzeichnete Bezirkspräsident in Anwendung der Artikel 291 und 292 deö Code penal die Auflösung der genannten drei eveme. Straß bürg, den 12. August 1379. Der Präsident de Uuter-Elaß : Lederhose. . Mer Reickluk bat", bemerkt dli l?Is Journ.", im strakburgischen Publikum eine ftwmujv aunyujiy rlvvrgrruseil. - ' t x. 1 flA 1. . ri ... v.r .' .' fü . CYf . r . . r aüie icyori oor iöiu veiieyenvezerelne yar tcn zahlreiche aktive und passive Mitglie .'der; sie erfreuten sich der lebhaften Sym Vuiuk uu -cjiuuiiuuuy uuu uu aucn 4 H A n II I lUiU AlfilVlIH A ItHH am" .TY Festen, namentlich bei den Wohlthätig keitssesten' zeichneten sie sich durch ihren ! Eiser und ihre Thätigkeit aus. Und warum sollen wir eS hier nicht sagen? sie bildeten eine der wenigen kleinen Stellen, zu denen unser' Straßburger Lokalgeist noch seine Zuflucht nehmen konnte. Aus 'all' diesen Gründen- mußte ihr plötzliches Verschwinden aufrichtiges . Bedauern bei der Bevölkerung hervorrufen." Die poli
Uschen Demonstrationen, von welchen m
denibehördlichen Beschluß die Rede lst,ve stemn darm, daß elne. Anzahl LslravvuraerTurner sich nach Nancy begeben qat tenZum der Enthüllung derThiersStatue beillwobnen und an dem Turnseste theilzurehmen, welches bei dieser Gelegenheit stattfand. Allein sie erschienen weder als cth? nrf in rfftinr5ftprtrftnsi. - I , V ' " I ' . . . iwm .. I zollten unD an weigern viues mir ocr un Aistandes vor sich ging. Hu! Hu! Fünftausend Dolche! !Beim Berliner Telearavhenbureau ist i - . m ...rl .V. ....t. v J vv a 77 ' ' iDflriliA lautete: .Kann sünstausend v ,H jm im m pnim pinnp ni irn nir , ...... 0lcyL yeUle MllZI llvieNveN. VllZwieilg WtCN CtNflCtretCN. AbsendvNg ttst M0kM möglich. Was ist das? Fünf, tausend Dolche sollen mit emem Male nack Berlin emaesubrt werden, m ote ru ' zzuL SSfi - iLlt. ' , - . . . , Pollzel - Präsidium recherchlrt, es recherchirt mit aller Vorsicht und aller Umsicht, wie sie sich in einem so gewichtigen Falle, der Wahrscheinlichkeit eines beabsichtigten oßen Coups, einer im Dunkeln schlei. qenven üciirnnjorung geziemi .... nv . ,. . t , v. . m , x x fr wbU haben tafle Recherchen auch Eisolg. man entdeck,, um was es sich Handel,, man kommt dem ganzen teuflischen Plan aus d,e Spur ein hiesiges Geschäst hatte 7,7.-' sünstausend jener Haar-Dolche w.e d.e am "e mi g". " v"' , . CM ? . . fl . t 1 . Hartgummiwaaren-Fabrik bestellt und ren Ao,enoung oane ncu wior rwarcf r v r -ki. rr jl iv rr i n um einen Tag verzögert. Man hat lu l o cn.r .o...n.v-o I s vv .uglu..uzutt keine weiteren Schwierigkelten gemacht. .. So erzählt ein Börsenblatt. Wenn's nicht wahr ist, so ist eö doch zeitgemäß erlunoen In Deutschland, dem unbösticken. werden nicht alle närrischen Damemmoden so achtungsvoll" behandelt, wie hier. Kann es z. B. etwas wunderliches geben, als die weit offenstehenden Seitentaschen an den Damenkleidern, in welchen dann kostsvieliaeSvikensacktücker oder aar reich gespickte Geldbeutel getragen werden, als ob man die Taschendiebe'aeradezu beraus forde:n wollte. Man hat nun inDeutsch land mitDamen, welche ihrEigenthum nur der Mode halber so leichtsinnig preisgeben wenig Mitgefühle. So bat der Staats anmalt in Halle kolaende Warnung veröf. senlilcht: agllch kommen Klagen von Damen ein, die bestohlen worden sind, da sie ihreBörsen,Sacktücher und andereDin 'k, tS r je in oen neumodischen offenen Taschen tragen. Ich halte es für meine Pflicht, aus diese thörichte Gewohnheit hinzuwei sen, und darauf aufmerksam zu machen, daß sie ganz naturgemäß Diebe verleitet. diese so einladend gezeigtenSachen zu steh len. Von dem Polizeirichter einer anderen Stadt wird berichtet, daß er gar keine An m m ? i i ' . " ' iiage aus Nievna! mehr annimmt, wenn Damen mit solchen Taschen das Opfer ge worden sind. Diese seien selbst schuld an ihremVerlust. sie sollten ihrEigenthum bes ser beschützen. ? Was die Deutschen doch für Barbaren sind! Italienische Blätter berichten von er nem Kunstliebhaber in Florenz, der sich im Besitze zweier prächtiger aber stark de kolletirter Gemälde von Rubens.' befand. VorKurzem nun. erkrankte derselbe so schwer, daß sein Ableben stündlich zu er warten war. Man ' holte einen Beicht, vater ; dieser aber weigerte sich, dem Sterbenden die Absolution . zu ertheilen, so lange ' derselbe. Nicht die .unsittlichen Bil. der-- vernichtet habe. Der Wille. .des frommen Mannes geschah, die, Gemälde wurden verbrannt, der Kranke - erhielt die Absolution und starb. Zum Unglück .für den sittenstrengen Pater lebt aber ein Sohn und Erbe des, Verewigten, und die ser hat nunmehr eine Klage für Schadenersatz gegen den Seelsorger seines Vaters anhängig gemacht, ' weil derselbe durch Mißbrauch seines geistlichen Einflusses die Hinterlassenschaft um 30,000 Francs ge schmälert habe. ti . -
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, usianv. Paris, 29. August. Ein turiner Correspondent des Soir" berichtet, dak U;e italienischen Militär . Mnr Ceprana nicht abgesagt wurden, weil dort das Sumpsfieber berrscht, sondern weil eö rs .,kfr.ri mi t...s. k. . . - . f I rurtn tm0nvflrtnn tnvnn Vnairn ht I lr 7rrx m r 7 v..u,mn iiae Realerunaen m,kb,n,at. ha d,kiklben . dn n.n N . NI-N w-s zwischen Rußland und allen Mächten be eben unvereinbar sind lucn, unucicinoar ixno. nnhnn 90 WS him w v v , vmmmi. u skz,:.n. Nzt. ,-,x XL . ossicttllen Berichte über das Feuer zu Jr v,nk,.?A ylVI s.. 2. kutsk, wodurch 200 Häuser zerstört wur den, geht hervor, daß 00 Personen, mei stens Kinder ihr Leben einbüßten. Madrid, 29. Aug. Die Zeitung ? "Sfff1 S1T" ?" Sklaven m wn.n B.sidung, sre.zus.d'n ,Alre. sieben- ' ... . . m . , . gen veröffentlichen einen Beucht über eme Unterredung mit Don Carlos, wonach dieser es ..in Abrede stellte, daß er zum Zweck der Versöhnung seine Ansprüche auf den spanischen Thron aus's Spiel L 0 n d 0 n, 29. Aug. Von Sophia wird gemeldet, daß in den Distrikten Bul garien's, wo kürzlich Unruhen ausbrachen. der Belagerungszustand binnen Kurzem gf.gben wird. Tirnopa, 29. Aug. Hier ist eine rm n .... r i r i . v . " I lonneroer,ammzung geoanen woroen, um gegen die unconstitutionellenMaßnah. v - ' t ..r - :r jl co.: cni - n.i men der bulgarischen Regierung Protest zu erheben. Berlin, 30. Aug. Die Börsenzeitung veröffentlicht statistische Auswelse über die Wclzenernte m ganz Europa. Wenn die Ziffer 100 eine Durchschnitts ernte repräsentirt, stellt sich die diesjährige Ernte für die verschiedenen Länder folgen dermaßen heraus: Oesterreich - Ungarn 78, Deutschland 85, Frankrnch 78, Schmelz 80, Italien 82, England 76, Rußland 79 und Rumänien 90. Seit mehreren Tagen ist zwischen Bismarck und Gen. von Manteuffel eme leb haste telegraphische Correspondenz - im Gange. Die Sendung des Leßteren nach Warschau scheint die Beilegung von Schwierigkeiten zu betreffen, die sich von der Zeit des berliner Eongreffes datlren. -Zrcachon, 30. August. König Alphons würde hier seinen Besuch verlän gert haben, wenn der Premierminister I fMVVII Vllt V ftHIIHlllM Campos ihm nicht mitgetheilt hätte, daß man sich' in Spanien über seine längere Abwesenheit wundere. Varis. 30. Aug. Don Carlos stellt es in den Äeitunaen entschieden in Abrede, daß er seinen Ansprüchen auf den spanischen Thron entsagte. , London, 30. Aug. Ein pariser Correspondent meldet: Nach den Ver. Staaten wird für den Ankauf von Weizen noch immer.Gold versandt DerDampfer St. Laurent, der heute nach New Bork abgeht, nimmt 600,000 Pfund Sterling an Bord, ein Theil desselben istaüf eng lische Rechnung. Gold in geringeren f v , m . nsr rrn rn r Sendungen, die imGanzen 200,000 Pfund 4 : " t - : i, ' w..' piUHöiuciuiUcii, iuu, w.,Buui, rfittmänien und anderen Theilen Europas für denselben Zweck abgesandt. London, 30. Aug. Die Spinne reidesitzer des Ashton-Distrikts haben cnt schieden, die Löhne abermals um fünf Pro zent herabzusetzen. ES wird , erwartet, daß die Eisenhändler
W. S. Caine, welche zu Liverpool die Zahlungen einstellten, schließlich allen ihren Verpflichtungen nachkommen .wer den. -' ' Wien, 29. Aug. Gras von Beust, österreichischer Botschafter in Großbritannien. Gras Ludos, Botschafter inSpanien, Barsn von Langenau, Botschafter - im Vatikan, sind hier sämmtlich angekommen, um ra I i s.m onHn'mU 7mi X. um sich mit dem Kaiser mit Bezug auf den Nachfolger 'des Grasen Andrassy Mi be.j rathen. . i . ' ' , -
L o n d o n, 29. Aug. Zu Queens-
town herrschte gestern ein schwerer Sturm, Offiziere der Dampfer, welche von Lwer Pool ankamen, melden, dak sie fehr schwe res Wetter zu bestehen hatten und mehrere Stunden aufaebalten wurden. In Folge der etwas besseren Witterung und der Depeschen von Amerika, in wel. rftn WnftrÄn ffi sir?,,. iif. . -r w . w...!-. ' - - - . ... - .. deutendsten Fabrikanten von Staleydrge von . , , . , , m . emer oynyeravsevung von sUNs Prozenl SUlückzuziehen. Man hofft, daß andere Fabrikanten diesem Reisviele folaen wer. v ' ' r ' " dn Bei einer Versammlung der affociirten Handelskammern des vereiniaten Königs reichs, die gestern zu Belfast stattfand, A a! 03 C .-J( s C A A u a u a fcl A M A JCk ivmwt u kiiuö uiiBiüHimui, wüjiuuj die Regierung ersucht wird, ein Comite mit der Untersuchung der Wirkung zu beaus tgen, welche die Entwerthung des Sil. uk die Hand.Mn.er.ssen GrobbriiattnitttS W, und wonach da Comite schenswerthe aes.dliche Maknahmen mit Bezug auf diese Frage in Vorschlag bringen soll. ' Innerhalb der letzten drei Tage wurden zu Liverpool 190. 000 Centner Weizen ein. geführt, von denen 163,000 aus Amerika ankamen. . Der Bank von England wurden heute 272,000 Pfund Sterling entnommen, die nach den Ver. Staaten versandt werden, - München, 6. August. Der Direktor der hiesiigen Sternwarte, Prof. Dr. La. mont, ist heute Morgen im Alter von 74 rtfcr, n.stnrf.n .,.. nun. ,? nw ijw! yvlvni. mwiii wu vi tjvvwrenerScholle. aber schon seil 1836 inMünchen angestellt. Er schrieb ein .Handbuch . .. . . . oes MagnettsmuZ' uns yat ncy vevemen de Verdienste um die Erforschung der Ne belflecken U.Sternhaufen so wie um dieMe - .rv . . r r . vt.cw. teorologie erworben. Eine beschleunigte Katastrophe. Ein ungarisches Provinzialblatt brachte an der Spitze seiner Mittheilungen die folgende Selbstkritik: In Folge der allenthalben sich äußernden Unzufriedenheit mit der ungewöhnlich in'8 Lange und Breite ge henden Erklärung: Die Blitz-Eiche glauben wir sowohl ,m Jnterste des Au tors als auch in dem der Leser von dem Rothstifte der Redaktion ausgedehntenGebrauch machen zu sollen und so erhalten unsere Leser und schönen Leserinnen mit der heutigen Nummer den Schluß der Er zählung und morgen beginnen wir mit ei nem spannenden Roman ; Berlasten". Frau von Dönniges . Racowiha. SiÄ, 53eru?sfriftftcncnn infiaflircrr 3u tDOÜcn. Demnächst wird ein Roman aus ihrer Feder im Verlage der BuchhandlungsJVVV IM VVIH)V vv - -J hhhiiv firma Schottländer in Breslau ersch einen. Das Pesther Journal" erzählt : Im Circus Oroszi zu Pesth trug sich ein komischer ffall zu. welcher für die bobe 5lntelliaen,z der .Elevbcmten ein neues Zeugniß ablegt. Um Mitternacht, als sich schon Alles zu? Ruhe begeben hatte, wurde der neben den drei Elephanten schlafende Wärter plötzlich von den Thic ren geweckt, welche sich vom Boden erhoben hatten und zu trompeten ansingen. Der Wärter glaubte anfangs, daß sich irgend, ein Thier, Hund, Katze :c., in den Stall eingeschlichen habe. Auf einmal hörte er ein verdächtiges Geräusch, welches aus dem neben der Stallung befindlichen WH iiwhi vh .m m llivtiwvn m?,; flM Garderobe.Magazm herzurühren schien. an.w. RA Iris ii.r hur ... ' i mrlw. UIIV WHIVtl4V IVIV VMIVt VtWIlV laterne versehener, unbekannter Mann sich in der Garderobe zu schaffen mächte. Schnell' entschlossen, löst er den größten Elephanten von der Kette, . welcher sich vor der Gard'erobethür postirt und den Dieb, welcher aufmerksam, gemacht, das
Weite suchen will, .uiit dem Rüssel beim Kragen erwischte und so lange festhielt, bis ein Cönstabler herbeikam, dem der Dieb übergeben wurde. ' ' . . , ; ..' ' Reuter's Werke haben ihrem Autor ein nach deutschen Verhältnissen immerhin ziemlich bedeutendes Honorar eingetragen. Während Reuter bei Lebzeiten von seinem VerlegerHinstorff in Ludwigslust imGanzen bic Summe von 250,000 Mark erhielt, jstt die Wittwe Reuter's bis jetzt für die Volksausgabe als Antheil bereits 60,000 Mk. vom Verleger empfangen. '
Ueber Frauenarbeit in Würtemberg.
sagt Consul Potter in seinem Berichte an das Staats Devartement : Es- kann nickt in Abrede aestellt werden, da hi dem Arbeitsstande anaeböriaen brauen in Deutschland, Würtemberg Inbegriffen, Arbeiten zu verrichten haben, die für das weibliche Geschlecht ebenso unpassend wie n-v n n..i . r- . IV.VVVI. V I ' Neubauten auf hohen Leitern Ziegelsteine und Mörtel hinauf schleppen und in . L i" groben Städten die Dienste der Straßen. kehrer verrichten. Derartige Arbeiten sind in, Nst. Zi BhÄffl . ' "l w ...v ui tjmuui L,x x ,..x. . m.-.-i . uiiu uum uiilULii l L r in -j II r i i Km nprn inn lich von Frauen ausgeführt ; ia. im Nor. den des deutschen Reiches soll die Lage der Frauen der arbeitenden Klaffe eine noch I t f W. V r m . üui icynmmere um. jüjenn man aiim. nicht behaupten kann, daß das Militär system in Deutschland für die Stellung, welche die Frauen einnehmen, direkt verk,kft.d.,.M Bestimmtheit sagen, daß es sehr schwer. wenn nicht unmöglich wäre, die bewun-' dernswürdigen Armeen zu erhalten, wenn eben nicht die Frauen jene Arbeit verrich teten, welche die Natur der Muskelkraft der männlichen Jugend zuertheilt,' die jetzt mehr denn 400,000 Mann zu der Militär, macht stellen muß. Aber nicht allein auf die ärmeren Klassen dehnt sich dieser unnatürliche Stand der Dinge aus, denn auf der Frau des Handwerkers oder selbst Findigen Sandmannes ruht allein die 0n mbern unb bie ?nze Hausarbett nebeybel hat sie noch lhrem Manne auf dem Felde oder m der I n --.fl2ii V i" v Werkstött an die Hand zu gehen D. t:X .7..?;: 7'""'" " wird noch durch den Umstand verschlim mert, daß in den meisten der größeren deutschen Städte beinahe jedes fünfteHauS eme Wirthschaft ist. Wenn irgendwo in der Welt eine Menschenklasie ist, die über ein hartes Loos klagen darf, so sind es die armen arbeitenden Weiber in Deutsch land. Die Frankfurter Zeitung" theilt folgende,kaum glaublicheSchauergeschichte mit, die unterm 31. Juli aus Schwelm in Westphalen berichtet wird : -Zwei Knaben, im Alter von 13 und 16 Zähren, deren Eltern im vorigen Jahr ge norden uno und die seit der Zeit bei ihrem Großvater inSchwelm wohnten,fand man am Morgen des 31. Juli in ihrem Schlaf. zimmer als schauerlich tferstümmelte Lei chen. Aus den von 'den Knaben hinterlassenen 9Iflpirfmmrrm f .inM, ,.K.,5N.. ...7.... "g. Beide rtM-ArT,si; 'srt& n.sYXw. L nn ifin ns.-- l. i s,:.Z aetrin n i--- U J v. . . v V VV . W 0 W 4 V der, Bücher :c. Verfügung getroffen, dagegen nicht ihr von den Vormündern ver waltetes bedeutendesVermögen. Nach ge genseitiger Abrede hatte der ältere Knabe dem jüngeren mit einem mächtigen Ham wer die Hirnschale zerschmettert, so daß oas. Gehirn überall umhergespntzt war. CY V W f 4 f V . mm Nach dieser Unthat.hatte der Mörder selbst Gist genommen, sich dann mit einem Ra sirmesser die Pulsader der linken Hand durchschnitten, sich einen Strick um den Hals gelegt und eine Revolvorkugel durch die Stirn geschossen ! Der Großvater der Knaben welche dieselben stets mit der größ ten Liebe und Zuneigung behandelt haben soll war während der Unthat auf einerGe schäftsreise . abwesend. Mädchen uud Hausknecht hatte der ältestegKnabe am Abend der That (30. Juli.) ausgeschickt u. so wurde das räthselhaste Verbrechen erst am folgenden Morgen als die Haushälte rin.die Schlafzimmer verschlossen fand und durch einen Schlosser öffnen ließ,ent deckt. Der älteste Sohn' des deutschen Reichkanzlers, Graf Herbert Bismarck, hat der ..vorjährigen Wahlcampagne anschei nend. keinen Geschmack abgewinnen .kön nen, 'öenn er hat "dein Vorstand' des con servativen Vereins in Lauenbürg, .der auch für die bevyrstehende.Ne'uwahl zum Reichstage, szum- Ersatz für .Dr. Ham mach'er,'dessen Wahl bekanntlich cässirt ist) an ihm festhalten wollte, jetzt bestimmt er klärt, daß' er eine Wahl nicht annehmen könne und deßhalb bitte, von seiner Person abzusehen. '
