Indiana Tribüne, Volume 1, Number 52, Indianapolis, Marion County, 9 August 1879 — Page 4
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indem ihr euer Eigenthum bei uns versichert, m nseren prompt zahlenden Gesellschaften. Ihr könnt versichert sein, daß wenn ihr bei uns in un serer Office in Zimmer No. 1 und 2, Talbolt & t' Block, erste Stiege südlich von der Postof. sice, vorsprecht, wir ihn?n bei der Versicherung i res Eigenthum Geld sparen können ; es wird ih. neu wenigstens nicht zumSchaden gereichenden Sie bei uns anfragend Gleavelanb K Go. Mana Hriöüne. (Wochenblatt.) Lffice: Ecke Circle u. Meridianstr, fJm dritten Stock ) AbonnementsPreise. In der Stadt durch Trager in Haui geliefert Per Jahr im Voraus $2.00 Per Nummer ... - 5 Cents. Otto Schissel, Herausgeber. P. O. B. 295. Indianapolis, Ind., den 9. August 1879 (Csrrtfpondenz ron Herrn Phil. Raxparort.) CollegePoint,N.Y.,ö.Aug. Nicht weil ich mir einbilde, dab das In dianapoliser Publikum sich besonders für meine Reiseerlebnisse interessirt, schreibe ich diese Correspondenz, denn mein Thun und Lassen wird wahrscheinlich den meisten Ihrer Leser höchst gleichgültig sein, sondern weil man in der Fremde doch so Manches .sieht und hört, was de5 MittheilenS werth ist. Wem danach gelüstet, einenVorgeschmack davon zu bekommen, wie d'aS langsame Braten im Fegefeuer thut, dai mir als Besucher der Bundesversammlung der Radikalen wohl einst bevorsteht, der reise im Juli oder August von Indianapolis nach New tyoxt. Gelingt es ihm dies ein paar Mal zu überstehen, dann wird bei ihm die Furcht vor dem Hölenfeuer nach und nach schwinden. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob derartige Reisen nicht ein praktisches Bekehrungsmittel sein würden, den Leuten die Furcht und damit später den Glauben an eine andere Hölle zu benehmen. Ich kam am Samstag in New Pork an und es gelang mir ohne überfahren, oder erdrückt zu werden, durch das Menschenge wühl in den Straßen hindurch über den Eastriver hierher zu gelangen. Der ungeheure Verkehr in den Straßen Nev Vorks, dieser fortwährend auf und abwandernde Menschenstrom, dieses un aufhörliche Wagengerassel, wird zwar auf den aus einer ruhigen Stadt kommenden, immer den Eindruck hu Großartigkeit machen, behaglich wird er sich aber dabei nicht fühlen und er wird die Ruhe Daheim sehnlichst zurückwünschen. Und dieser Spektakel geht nicht nur um Einen und neben Einem vor, sor.dern auch über Einem. Denn unaufhörlich rollen die Züge der 'Hochbahn über .den . Köpfen der Straßenpassanten hinweg. ' Bereits be stehen vier solcher Linien, an der 2. 3. 6. und 9. Avenue. An beiden Seiten dieser langen, endlosen Straßen stehen in kurzen Entfernungen von einander hohe eiserne Strebepfeiler, verbunden durch eiserne Querbalken, die quer über die Straße laufen, mit allerhand schwerem, . eisernen Gitterwerk verseben sind, uno darüber hin laufen die Eisenbahngeleise. Das Ganze sieht aus, als ob die Straße, ihrer ganzen Länge und Breite nach mit einer Brücke bedeckt . wäre. Da einige dieser Bahnen Abzweigungen in Querstraßen haben, so ist !eö nothwendig' geworden, um eine Kreuzung zu ermöglichen, an einzelnen Stellen- eine Bahn über die andere hin wegzuführen. So kommt eö, daß m einer Höhe von 20 Fuß über den StraßenbahnWagen die Lokomotive und wieder 15 Fuß über dieser eine andere Lokomotive dahin laust. In Entfernungen von 6 bis 8 Squareö (die Squares in New Vork sind
sehr klein) sind Stationen und führen Treppen zur Bahn hinauf. Jede Minute läuft ein Zug vorüber, bestehend auS einer Lokomotive und 3 oder 4 langen Eisenbahnwagen. Wie sind aber die Bewohner der in diesen Straßen stehenden Häuser zu bedauern, denn Tag und Nacht ohne Unterbrechung dauert dieser Höllenlärm fort.Freilich müssen Großstädter starke Nerven haben Und Großstädter haben auch starke Nerven, denn der New Porker vertrögt eö am Sonntag im Freien kein Glas Bier zu bekommen. Ich ging letzten Sonntag in Gesellschaft mehrerer Herren und Damen in einem Biergarten, aber nicht um alle Welt hätte uns der Wirth ein Glaö Bier herausgebracht, wir mußten in's HauS gehen.' Und das in einer Großstadt, welche die Hennath Tam many'S ist, in welcher Irland und die ganze ehrenwerthe Demokratie daSSzepter führt. Will der neugebackene Redakteur und Herausgeber von Freiheit und Recht" gefälligst davon Notiz nehmen? Uebri genö habe ich nicht gehört, daß irgend ein New Yorker glaubt, daß da ein Schuster helfen könne. Es ist überall dieselbe. Geschichte, Demokraten oder Republikaner die Katze fallt immer auf die Füße. Gestern ging mir zum ersten Male in meinem Leben ein elektrisches Licht auf. Ich war im Madison Square Garten, früher GilmoreS Garten. Es ist dies ein ungeheurer geschlossener Raum, der einen ganzen Square bedeckt, und durch Topf gewächse und sogenannte Evergreens" künstlich in einen Garten verwandelt ist. Man zahlt 2öcts. Eintritt und hört da. für eine Kapelle, von 50 Mann in rothen Röcken mit einemDirigenten an derSpitze, der einige. Orden trägt. Woher die der guteMann hat, weiß ich nicht. Auch meh rere ausgezeichnete Solisten ließen sich ljö ren, darunter natürlich ein Cornetbläser, denn die sind letzt in derMode. . .Der Cornetbläser Lewy in Manhatten Beach bt kommt $150 per Woche dafür daß er jeden Tag ein paar Stückchen blaßt und das bezahlt ihm der Judenfresier Corbin trotz seiner gebogenen Nase. t . , Der Madison Square Garten war frü her durch Tausende von Gasflammen erleuchtet, an deren Stelle jetzt. 14 elektrische Flammen das Beleuchtungsgeschäft besor
gen. Was elektrNcheicht ist blaulichweid und verbreitet bereits Tageshelle. Diese 14 Flammen erleuchten den ganzen ungeheuren Raum so, daß man im entferntesten Winkel die kleinste Schrift le sen kann. Das Licht ist Heller als Voll mondlicht, und schien mir dem durch eine Sonnenfinsternis verdüsterten Tageslicht zu gleichen. Die nöthige Elektrizität wird durch eine große Dampfmaschine erzeugt. In den Nebenräumen wird GaS gebrannt, denn das elektrische Licht ist noch zu kostspielig. Dieser Umstand, sowie die Unmöglichkeit den elektrischen lStrom so zu theilen, daß man eine beliebige Anzahl kleinerer Flammen erzeugen kann, verhindern seine allst meine Einführung. In der Beleuchtung großer Räume wird daS elektrische Licht jedoch unzweifelhaft bald eine große Rolle spielen. ' Am.Jreitag werde ich nach Philedelphia gehen, um der Bundesversammlung der Radikalen beizuwohnen. .Den Bericht über dieselbe werde ich Ihnen persönlich übermitteln, da ich am Dienstag wieder in Indianapolis sein werde. ' R. Ein trauriges Bild auS der (Hegenwart. ' . . . ' , Nichts alSScheidungen undScheidüngS klagen. Welch ein betrübendes Zeichen der Zeit und doch so erklärlich. fast möch ten wir sagen natürlich. Heirathet so ein Mädchen, daS die leitende, Hand einer gewissenhaften'Mutter entbehrend schon als elsjahriges Kind in die Fabrik geschickt wurde, um seinen kärglichen Löhn allwöch entlich den armen, durchölend tiefgefunke mn Erzeugernheimzubringen. i . In dieser unreinen Atmosphäre, für Seele wie Leib gleich verderblich, vegetirte das unglückliche Wesen ohne Schule, ohne den Sonnenschein derMutterliebe in jenem Älter, wo die HerzenSregungen keimen und Blüthen treiben. ... . Ihr einziger Wunsch ist nicht selten der, den dunklen ungesunden Fabrikräumen zu entfliehen und den' einzigen AuSweg glaubt ste im Heirathen zu finden. Sie hat nicht lange Zeit um zu prüfen und wenn auch, was hätte sie für eine Wahl. Sie greift zu, vermählt sich mit dem ersten besten Mann der ihr gerade nicht mißfällt.
und leider muß ste es meistens gar zu bald
erfahren, daß es eben nicht der besteMann war, den sie heirathete, oder daß er es auch manchmal mit dem besten Willen nicht ver mag, den Lebensunterhalt aufzutreiben Auch auf der anderen Seite bleibt dieEnt täuschung sehr häufig nicht erspart. Die Mädchen, welche von Jugend auf in den Fabriken - beschäftigt waren, vermögen es nur selten die Pflichten einer tüchtigen Hausfrau zu erfüllen. . Sie verstehen eS weder, eine Haushaltung richtig zu führen, noch lhren Kindern eine ge sunde, tüchtige Erziehung zu geben. Die Folge davon ist, daß allerlei Zwistigkeiten zwischen dem Ehepaar vorkommen, daß fich Beide dadurch unglücklich fühlen und daß auf Scheidung geklagt wird. Solchen Beispielen begegnen wir jeden Tag und die Zahl derScheidungen nimmt in wahrhaft erschreckendem Maße über Hand. An alledem.sind unsere Einrichtungen schuld, die die Unglücklichen anzuklagen. ein Recht haben. Hunderte, ja Tausende von Kindern werden in Werkstätten und Fabriken ver wendet in der. Zeit, wo sie die Schule be suchen sollten. Ebenso. viele Männer, die gerne arbeiten wollen, sind in Folge des sen ohne Beschäftigung und brodloS.Nicht nur, daß die armen unmündigenGeschöpfe körperlich und geistig verwahrlosen, inUn wissenheit und Rohheit versinken, aus ih ren Reihen rekrutiren sich zuletzt die Pro stitutions und Zuchthaus'Candidaten. Der allgegenwärtige Revolver. .Wie viele Familien die jetzt ihres Er nährers beraubt sind, wie viele Bräute,die den künftigen Gatten verloren, wie viele Väter die den hoffnungsvollen Sprößling und künftigen Träger ihres Namens durch das Abfeuern eines Revolvers einbüßen, verwünschen jetzt schon den landesläufigen Gebrauch der beständigenHandhabung von Waffen, mit welchen die große Majorität trotzdem nicht in der gehörigen Weise um zu gehen versteht i Wie viele Leute werden Zeit ihres Le bens den stummen, aber ernsten Tadel mit sich herumtragen, daß sie ihre Binder nicht aus dem Bereiche so gefährlicher Spiel zeuge gehalten baben ! Denn Spielzeuge sind die Revolver und Büchsen, die Jagdflinte und Diminutiv-Geschütze dem Landeskinde. Nicht bittere Nothwendigkeit treibt die Bewohner der Städte, undDör fer, heutzutage mehr zumTragen solcher Waffen, sondern die eitlkLust amBravado, daS Kokettiren mit der Gefahr, der Ehrgeitz, als ein gefährlicher Charakter aner kannt zu sein. D'raußen im fernen Weö ten. in jenen Grenzdörfern und neuerstan denen Blockhausstädten, welche noch nicht von der Kultvr beleckt wurden und sich im ersten oder zweiten Decennium ihrer Exi stenz befinden, da mag unter dem Gesinde! der Revolver seine traurige Berechtigung wohl haben, nicht aber hier in Städten, die für Amerika ; schon eine ver hältnigmäßig alte Civilisation undSitten entwickelung auszuweisen haben. Wenn man bedenkt wie unnütz eigentlich der allgegenwärtige Revolver- ist, wie wenig wirklichen Schutz er gewährt u. wie viele Gefahren heraufbeschwörende Kraft ihm innewohnt, so muß man sich wundern, daß dieZeitungen, die doch sonst die getreuen Vertreter des Volkes sind, nicht' größerer Vehemenz demselben den Krieg erklären. Unser Wahlspruch ist : nieder mit dem Revolver, es lebe dieOrd. nung !" Und wer der Meinung ist, daß erstem letztere verschafft, Der komme von diesemJrrthume zurück. Ein paarBeispiele werden dies erleichtern. Für viele Menschen hat so ein kleines, zierliches, ' glänzendes Ding, wie man sie jetzt schon so spottbillig in unserenWaffen. fabriken anfertigt, eine ganz geheimniß volle Anziehung..' Man spielt damit, man zeigt ti Andern, man probirt und übt sich und erschießt sich selbst oder seinen besten Freund. Ein Schuljunge ließt von den Helden thaten eines kühnen Trappers im fernen Westengegen wilde Jndianerhorden; er will seinem Ideale nachstreben, soweit er dies vermag, spart und stiehlt einen Dol lar zusammen, kauft sich ein Pistol, pro birt, handirt, und eS arxivirt ein Un fall. ( ; Ein Mann hat einen Feind ; Beide ver sehen jch mit dem obligaten Schießeisen, daß siein der Pistolentasche der Beinklei, der tragen; sie treffen sich in der Straße, gerathin in einen Wortwechsel, aus dem. Dank enRevolvern, eine Mordscene wird.
C.F,
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(SCHMIDT'S '. '
Oie berühmteste und besteinairichtetste
und "Invigorating Malt-Extract Bottle Beer ist vor allem anderen als
vorzüglich anerkannt. Austräge zum Verschissen von Lagerbr aus allen Eisenbahn Linien werden prompt erfüllt. . C. F. Schmidt.
Ein um sein EigenthumBesorgter schafft sich eine Schußwaffe an, um damitEinbre cherzu verjagen.. Letzterer kommt eines Nachts, will natürlich nur Beute haben, sieht sich aber plötzlich mit einem Pist)l be. droht; aus dem feigen Diebe wird auS Furcht vor Entdeckung oder aus LebenSge fahr ein Mörder. Der weise Vorsichtige würde nicht nur seine Habe, sondern auch seine Haut los. Die Liste könnte bis in's Unendliche ausgedehnt werden und möge daher hier enden. Wir glauben schon dadurch bewiesen zu haben, daß derRevolver fast nie alsSchutz waffe, als berechtigter Vertheidiger von Leben und Gut sich verwenden läßt und verwenden wird, sondern fast immer den Hader, die Gefahr erzeugt oder unnü) be schleunig:. Ausnahmsfälle gibt eS natürlich; aber diese sind selten. Für Nacht und Tag Wächter in Banken, für Reisende mit Werthgegenständen und in gefährlichen Gegenden, für Geheimpolizisten und ahn liche Beamten maz das Bereithalten ner zuverlässigen Waffe ganz am Platze lein. Für ruhige, friedliebende Spießbürger, die wahrscheinlich ihr ganzes Leben lang weder diese, noch ihre Siebensachen auf eine so melodramatischeArt zu vertheidigen haben werden, .geziemen sich keine Redol ver oder dergleichenMordinstrumente mehr. Sie sind Mit Bestimmtheit zu viel sür sie nnd würden nur dazu dienen, sie inSchvu litälen zu bringen,in die sie sonst nie gera then wären. Jähzornige Personen sollten sich vor al len Dingen davor hüten, Waffen herumliegen zu haben. Im Augenblicke der Lei denschaft werden sie nur zu leicht einen vorschnellen Gebrauch davon machen.'Lebenslan'ge Reue kann oft eine in solchem Momente der Wuth vollbrachte Gevalt that nicht wieder sühnen. Man entferne die gefährlichen Dinger, und man bue dadurch eine Schutzwehr gegen eigenesltn Heilauf. Selbst ein erlittenes Unrecht, ein nicht mit Blut abgewascheneSSchims wort ist noch bedeutend besser, als eine entehrende Strafe, Schmach und Schande für die eigene Familie und vielleicht ewize Gewiffenöbiffe. Bestohlen zu werden ist noch immer dem schauervollen Bewußtsein vorzuziehen, ein Menschenleben durch ei gene Schuld zerstört zu haben. j Bei dem Turnfest in Phiädelphia war auch der Sohn des Turnvaters Iahn, HerrSiegmund ReinholdJahn auS Balti , more anwesend. ' . DaS Detroit Trinkhorn", welche? auch bei dem Turnfeste zugegen war, hält nicht weniger als 1 Quart. Da ist th sichtig Zug erlaubt. 5lm Äululanoe soll die Atmosphäre so rein sein, daß man bei Vollmond Gegen stände aus eme Entfernung von?. Meuen slötn out unters (fieiden und man bei blo ßem SternlichteGedruckteS lesen kann. Die Zulüksffern sehnen sich auch nicht nach ,mehrLicht". , . Der im Wandern .begriffene Kartoffelkäser hat .nunmehr fein Erscheinen in Cork County. Irland gemacht. AuS Philadelphia verschwand der Versicherungsagent Frcnci MavMit mit Hinterlassung eines unbezahlten Wechsels m Betrage von 550,000. Da ist es wenigstens der Mühe werth ! i Die ersten Turner, auS dem Westen, welche, in Philadelphia eintrafen, varen die auS Indianapolis. Sie wurden aufs Herzlichste begrübt.
Miron
umu SQUARE,) - . - INDIANAPOLIS, IND. Brauerei im Staate. Mein Laaerbier In England, diesem Lande der Ariflo kratie und des Reichthums par oxellcnco sterben täglich Leute den .Hungertod. ES ist doch etwas Schönes um unsere vortreff liche Weltordnung. Die Aerzte desFürsten BiSmarck haben ihm gerathen, den Herbst in einem engli' fchen Badeorte zuzubringen. Der Herr möge ihn recht lange erhalten. Nach Kifstngen, wo BiSmarck zur Zeit weilt, wurden eine Anzahl Geheimpoli zisten beordert, um den Reichskanzler zu schützen. Man hat riesigeAngst, es könnte wieder attentatern. Also der Hecht war doch blau. Die Behauptung, daß Herr Lucius latini strt für den deutschen Namen Hecht" von Juden abstamme, hat sich nach nähe rer Untersuchung als wahr erwiesen.. Eine gelungene Ironie deSSchicksals, über. welche der Judenfresier Bismarck nicht wenig entrüstet sein wird. Wollen sehen, ob auch dieser Jude verbrannt wird l" : Unter den Delegaten zur Louisianaer Verfaffungöconvention. befanden sich 14 des Lesens nnd Schreibens Unkundige, sie alle haben die Verfassung verbessern" hei sen. , In Rußland dauern die Brände fort, trotzdem die Behörden alles aufbieten um dem Ueberhandnehmen der Brandstiftung gen entgegen zu steuern. Eine schöne Gegend daS! In den Ver. Staaten werden jährlich mehr als 40,000 Pfund Glvcerin in den Bierbrauereien verwandt. Das sind an sehnliche Zahlen. Darwin spricht öffentlich sein Vedau ern aus, daß sein vorgerücktes Alter seine Arbeitskraft zu beeinträchtigen scheint Der alte Mann ist aber immer noch kräf tig und schreibtlietzt einLeben seinesGroß Vaters des berühmten Evasmuö Darwin.. Frankreich zählt gegenwärtig 37. ge lehrte mit dem DoktorTitel ausgerüstete Frauen. Die Noth hat zwei Männer in Cam--den, New Jersey, die jetzt in Haft sind, da zu getrieben. Anweisungen von Armenbeamten auf Lebensmittel zu fälschen, unr ihre Familien vor Verhungern zu schü--tzen. ? In der Männerchorhalle von Cincin nati, O., fand in den letzt; Tagen der-deutsch-amerikanische Lehrertag statt. Es mangelt uns an Raum, auf die VerHand lungen desselben näher einzugehen. Von den trefflichen Vorträgen, die während deffelben gehalten wurden, heben wir sol gende hervor : Einen Vortrag über .Zeit ' geist und Schule" von Herrn L. Soldan aus St.Louis, einen überWeiblicheLehr kräftel von Herrn L. R. Klemm dem Re dakteurder .ErziehungS-Blätter", ferner.DaS Schulzeichnen" von Herrn H. H. Fick aut Cineinnati, AnjchanungSunter-richt-von H: Schuricht u. f. w. . .'j.t Die totale Niederlage, welche die Briten denZuluS beigebracht zu haben be Häupten, scheint Humbug zu fein. Sie haben einige Zulus in'S Jenseits befördert einige Kraals verbrannt und das war alles. ; Nun stehen . sie aber rathloS da, da Cetevayo sich mit seinen Schaaren in un wegsame Gegenden zurückgezogen hat, in die sich eine reguläre Armee, die Proviant Nachschub bedarf, gar nicht wagen kann.Chelmösord hätte ganz gut seine. Siegesbotschaft stylisiren können : wO weh ! Ich hab' gesiegt
