Indiana Tribüne, Volume 1, Number 49, Indianapolis, Marion County, 19 July 1879 — Page 3
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af?all'ä sofct Q oft
. . . , Y W- V V VV I w . V. rüon einem Auaen. und Obren . zeugen.) " Au der .Frankfurter Zeitung." ' . ' Vorwort. i. Elq. kurzgedrängter .'wahrheitsgetreuer Vorwort. 'oerimi uver ote oraanae u iicrnaue'3 CTN -asT x v' v ' r ' sri WUtU UU0 Tod, wlrd um so wlllkommener gelegenhett völlig irre geführt wurde. Wie tonnte es auch anders sein? Waren doch auver oer amuie von onmges, oie in neswegv nterejje an der .Verösfentll. cyung oer sacye- yaoen ivnnie, nur r- c cy ' v o r n ia cv m c. I suns Freunde Lassalle's (die Frau Grafin .Hatzfeld, W. Rüstow, Georg Herwegh,von w'. ,. . M . . I Äff (S X X VrZ. MiKA XiaUm'i) tl am I M"'"" iciuci uicicio enauer em?weiyr uno woulen ia. vleiet. ben einstweilen schweigen, weil demnächst eine mit authentischen Aktenstücken belegte cn k . v ' c roilqure uoer oen ganzen Vaqoeiqai! oemPuonium uoergeoen meroen iouie. w . ' M , i Ctsno .o ClaC. .A.Xi tl.A.l au wua uiaya uuer acuutuicn vcgeu Uano zur nenmcyrelt gelangle, veruyl
zs man oaraus er,eyen kann, wie aufgegeben habe und abgereist sei,und daß Von der oben erwähnten Kammerjung. R.mit gelafsensterSorgsamkeit zu Papier, 'durch die bisherigen Zeitungsberichte die sich der Vater jeden Besuch verbäte. Nun fer wurde jetzt die Mittheilung gemacht. Er llch sofort nach allen Richtungen seinen Lffentllche Meinung, dlese mysttsche Göt. wurde.die Angelegenheit verwickelt. Bei daß Helene unbegreiflicher Weise von ih- Freunden, die in dieser Angelegenheit zu Im" des modernen Zeitalters, in dieserAn Lassalle, bei dem die Sacke bisber nur äu- rem Rakowic ganz entzückt sei und anLas. Ulmn m.,nN-n wirk. fnrn nh mnMpn
uuyci uuyüuuiugcuuuüuuuiuiümüeru vtü toto aus uno) angekommen,
..zc-a. : v ...r t .rtx. n I muthungen. w e N s, IM September 1863. . . . I I oh. PYli Becker. Lasialle) und Fräulem von Dönmges sahen einander schon vor zwei Jahren in Gesellschaftskreisen inBerlm, und versuchte hier das Fräulein alle Grazie zu entwiaeln um Lasialle's Aufmerksamkeit zu er regen und Zuneigung zu erwecken; doch obgleich zu ihren Gunsten in Betreff emer Ernstlichen Verabredung eme ihr befreun dete Familie intervenirte, blieb Lasialle selbst gleichgültig und erschien sogar nicht auf einem ihm gegebenenRendezvous. AI les war aufgegeben. Als sich nun Las im Juli d. 5L in Riai-Kaltbad aufhielt, erfuhr dies Fräulein Helene und erschien dort ganz unerwartet mit einer englischen, feit längererZeit inWabern bei Bern wohnenden Familie. Lasialle hatte sie jedoch derart aus dem Sinne verloren, daß er sie im ersten Augenbicke gar nicht wieder er kannte. Nach einem achttägigen Aufent. halte gelang es jenoch der Schönen, sich Lasialle immer näher und ihn zum Ent schlusie emerVerehelichung mit ihr zu brin n v i v ... i'.t jt ... I gen. sie reisien onn mu oer engiiicqen Familie, welche dieses Verhältniß sehr be- - . m nr, - günstlgte, nach avern ver Bern, wo sich die Verlobten wiederum ewige Tage aus. . . . I . i hielen und wo ferner noch eme amerikani I sche Familie D. Zeuge der heltzeslen mbesäunerunaen Selenens war. Jnmischen hatte auch Lasialle von seiner Verlobten obgleich sie sich stündlich sahen,Lie besbriese (welche jetzt in guten Händen sind) in den alühendsten Ausdrücken er halten. Hier eröffnete auch Helene, daß . . I sie sich vor einigen Monaten mit einem jungen Walachen, Herrn Racovic, verlobt, ihm nun aber und sie legte den betref senden Brief vor abgeschrieben habe, Lasialle, der einige Zeit das Bedürsniß f,",M. fi, nt worsr(i n nnh -inon öl lUyiil, iu.y ju iiviHV)tuiijvii vui. uvnen Heerd zu gründen, hatte sich bisher. J n ' ' ' ' 'I ohne besonders warm geworden zusein, .. IOIC uus eiucia -r, frt,,n ln ui iiutiuiii uuiui. v hvui hiiw i . . . . . . . volens in den Bräutigam tano bringen lasien. Er schrieb ; Ich werde mich jetzt verheirathen, oder vielmehr, i ch w e rde nunnerheirathet." DasMädchen mißsiel ihm nicht und das schien, ihm bei semer Verheirathungsabstcht zu genü aen etzt aalt es. das Jawort der El jrinca niithnlcn Ak ho ntf der Dame der englischen Familie reiste das I 1 II I U U J & W k A KM L & .j ft. II E. U Fräulein Morgens und Lasialle Nachmittaas (J.Auaust) nachGenf. Helene konnte nicht, wie es verabredet war, zu Hause schweigen; sie fand bei denEltern den ent schiedenstenWiderspruch. Sie kamAbends 9 Ubr zu Lasialle in die Pension Bonvet. warf sich auf sein Bett und rief: Hier hast Du mich, ich bin Dein, sänge mit mir ' rm ' rr 4 1 t. QN was 1J1 rölUlI, meine kliern meroen 9 nie in unsere Verbindung einwilligen." Lasialle suchte sie zu beruhigen und saate : Wir müsien doch bei den Eltern erst einen ernstlichen Versuck zur freundlichen Beilegung derAngelegenheit machen" : ergab ibr dann den Arm und führte sie derMut ter wieder zu. Diese benahm sich schwan keno, oer aler war ourcyaus nicht zu Ich erzähle hier ziemlitz wortgetreu nach Lassalle's mir gemachter mündlicher Mitthei lung.
brecht, nnh flnffnsfp n!n. iedack nickt !
IT ' f 1 1 0"'D' ' ' I .r... . r. tr c . r v c. oyne Vvsinung, oie sacye oen svlgenoen Tagen's Reine zu bringen, nach Hause. . m . , V M Aver lajon am folgenoencorgen iarnen die Herren Dr. Arendt und Gras tfaiier ling, der erstere ein Verwandter der Fami lie DSnniges und der letztere der Bräuti fl0m derjüngeren Schwester Helenen zu Q, - .nn mUthiUen Kn& rtrrtitfoin mnvvV vv4P u..,.. Helene das Verhältnis mit ihm freiwillig rlick war. wurde sie iekt auch innerlich, se nun Himmel und Hölle . in Bewe. gunfl scheute keine Mühen und kem Opfer um in den Besitz Helenen's zu gelangen, Bald aber war durck sickere Knndlckafter ' ' I in Erfabruna uebrackt. dak Helene noch ickt verreist, und sväter. dan sie einaeb ? ' ,., . , - w w Ia sperrt, von il,remaler nnöyanoetl an oen Haaren auf dem Zimmerboden gejchleNt und mit Füßen getreten worden sei. Las,fa0c kam nun um so mehr in die verzwei- . seltste Stimmung, als er zum ersien lucaic m semem Leben von svleKburaeillchNtlll. aen uöitchten, rote er fagle. naz ttllen ' i - P . . r liek. Inzwischen war Lasialle's Freund . Lasialle versuchte, die Scauestration seiner Brau!, weil majoren. aus gerichtlichem ' ' I - - Wege aufzuheben und ihre Jummmung zu emer Verbindung mit, ihm or einem Notar bestatngen zu lassen. Jeßt kam aber durch das Kammermädchen der tfnrn Dönnlges direkt die Mlithenung, datz Helene nun wirklich mit ihrem Vater nach Deutschland vereist sei, daß dieselbe sich vollständig dem Willen der Eltern gefügt, sich wieder ganz dem Herrn Racornc zu gewandt habe, und daß sie Nie vom Vater körperlich mißhandelt worden sei. Lasialle wollte dies alles um so weniger glauben, weil eS total dem früheren Be nehmen Helenen's widersprach, und ali der ebenfalls von Wabern angekommeneAmerttaner D. dazwischenrief: Dasist eme vhvsologische Unmöglichkeit, daß Helene
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Lassalle jemals verlassen-kann, nach dem. was ich von ihr gesehen und gehört, mutz und wird sie ihnen treu bleiben Helenens Abreise mit ihrem Vater be. tätigte sich jedoch bald, und es folgte ih. nen bald die ganze Familie nach. Lassalle, der bis jetzt noch unerschütterlich von dem treuen Festhalten seiner Braut überzeugt war, durste als Ehrenmann sie nicht in dieser zwangshasten Lage lasien. Er : y t. ... rr;f . ifsro I iub vum um uuuniu, y neuen Aufenthaltsort zu erfahren. ' Las. t rt . . f..fl 1 st ftf fl X. T . i f X laue eine ieioi vz. uumv iy cuiiiy. . 1 w - w j. land, zuersi nach arisruye, um c,ori nocu . , r m W t 1. k die Beihilfe einiger reunoe, ote aus oen . rw nv r n n l . - OY . U- vmguix oaqm oeiieui waren, in inspiuch zu nehmen, begab sich alsdann nach München, um unbekannter ÄZeije , ven Staatsminister Herrn vonSchenk für seine Angelegenheit zu gewinnen, was ihm alsdann bei seiner außerordentlichenKühnheit I c ri v . . . ei . c - uno ewanoyeil vouuanJig gelang, em . f rnr ri " v ' r- , allen sinnier genei oie acye, er schrieb einen Bries an den baireschen Legationsrath Herrn von Dönniges, Helenen's Vater, und ließ ihn durchHerrn Dr. Hähnlein, Advokat in München persönlich i'ifiprrpiifipn. ' Inzwischen war die Familie DSnniges ... . mit Helene und ihrem jetz'gen Bräutigam rKr,Wut,r,ihnt i rirnWrtnhtlnnhl VVvlfc..v,Mv... i. -..-..-j, I.spkiindsckastkt marV w eder n cttenl n "-u""" - i " , i tr .n- x.. lyrer uoqnung Kampagne? aulqer lk. August) eingetroffen. Eben nachBex hatte man den Walachen Rakowic bestellt, um I... . mit ihm, als dazwischen geschobenen Men schen die Familienehre vor dem verrufenen SozialdemokratenLaffalle zu retten. Dem Herrn Oberst Rüstow war es mdesien, hnrrfi Nermitteluna einiaerlRenferreunde I I w w " tl --wmw gelungen, zu einer Besprechung mit Herrn von Dönmges zu gelangen. Hier ver langte Rüstow vomVater : wenn er seiner Tochter wirklich keinen moralilchen Zwang anlege, so möze er ihr erlauben herbeizu kommen und Rüstow inen Brief an Lassalle einzuhandigen. Dies geschah nun auch, und Helene erschien, ganz unbeschämt Herrn Rüstow ihre Lossagung . O CT YT ... ..f (iv.H , sin. !mam VVN uuuc zu cuiuicu, uiu mui ciucu I . . m m . kalten sormulirten Av,agevries ZU uverrei chen. Das Benehmen dieses Frauleins war dabei derart, datz Nusisiw bei semer Rückkunft ausrief: .Die Helene ist die vollständigste und leichtsinnigste Kokette auf der Welt ; dieses .... ist zu Allem fähig !" Wer Brief wurde damals noch nach Mu..cden an Lasialle gesandt. ' Des folgenden Tages erhielt Rüstow so . .. m . r.. x. v . o m : v gar oen eilllu oes yiuu ziuiuiuit, uuu jener nutzte die Gelegenheit, diesen etwas
in.die Seele seiner Braut blicken zu lassen' I
I ' r I v t VI- CH-LC. r ' m i luoem er iym uic ucc , einer raul an Lassalle vorlas. Dabei wurde dem armen m 1 1 v ? . r r? p 1 Braullgam ok eiicuisiarve mehrmals wechselnd, das Herz so schwer, Daß er auf einige Zeit das Zimmer verlassen mußte, um sich dasselbe zu erleichtern und sich von den Wellenschlägen der Liebesergiezungen , vnvi (V iivibig einemZDritten zufliegen ließ. , rhn n. melrne lein? (Mtoht in frein. salle nicht mehr denke : und ferner erfubr man durch Nachbarsleute, sie schwelge mit lhrem Walachen auf dem Grase der Hausgartens in den zärtlichsten Umarmunaen. I Jetzt war Lasialle wieder, und zwar mit den Herren Dr. Hähnlein und v. Hosstet, - I ! : ? k -v fr I len, eoemallgem oairi,qen ssizier, in Gens (24.August) angelangt. Dle Frau Gräsin Sophie v. Hatzfeld, die ihrem vieljährigen Freunde durch ihren' Einflutz r . r . . . evensaus zumJiele geijen wollle.war schon ags zuvor angekommen, alle a alle . t r i v. . 's I aucylqon IN oer Jwliqenzett uoer elcnen's frühere Fahrten ,n Wien, Berlm. n unazen uno namenlilaz ln legern ee cm .v .. . n. r ganz unerbauliche Geschichten erfahren, so 1 blieb er ihr dennoch um so unerschütterli , I cher zugethan, als er, über Bern und WaI I dern gekommen, von der oben besagten engNschen Famme Amse erhielt, welche Helene an ou,elve gerichtet hatte, die von Llebe zu Lasialle udersprudelten, und wo. rin sie auch von der ihr von ihren- Eltern zuTheil gewordenen Mißhandlung sprach, daß sie aber nicht ohne Lasialle leben lön ne nnd lieber sterben wolle u. s. w. Nach Lasialle's Meinung war demnach der be wußte Absagebrief Helenen's eme Folge morallichen Zwangs ihres Katers, die Auffasiung Rüstow's. eine irrige, und wa ren die übrigen Mittheilungen Lügen und Verblendungen. Ließen manche Aeuße rungenvon ihm auch noch aus inneren Zweifel schließen, so wollte er Helene ohne . .. die grundlichsten Beweise für ihre ganze Sendung doch nicht verlasien. Dr. Hahnlem übergab nun Herrn von Vönmges den Brief semes Ministers, der geplagte Vater wurde zugänglicher und versprach sofort, Herrn Lasialle empfangen zu wollen. Die hierauf erfolgte Bespre chung zwischen Lasialle und Dönmges blieb nicht ohne heftige Erörterungen.Der Vater berief sich auf die freien Entschlüsie Xu ni. n.z SaIUZI uhäxTI um, utunociiuucii ci iciun yun mißbillige, die aber nun mit Herrn Rakou.:t u..(.Cl f.! S. t. t .1 V wn mwi ,ei uno aucu icinen unveren woue. ganze unieroauung oalle I ? (Yl . , rr. ' iv i r i r. . i i . iem anoeres eiuiiak, azs oav ourcy Ber I !n.i . v. . rs vl mimiuna oer yerrcn r. Vayniem uno llversi vrusiow eme Zusammenkunst zw i n ui".n r ri . ? fchen Lasialle und Helene vor emem vlo tar bewerkstelligt werden sollte, wo letztere ohne weitere elterlicheBeeinflussungen nach einer zweistündigen Unterhaltung mitLas. 1 r r sncrx v rir r aue lyren luensenlichluv lunozugeoen I , , , yane. Die genannten beiden Herren begaben sich nun ihrerseits zu Herrn von DSnniges uno Helene, aus diesen Fall vorbereitet, ward ebenfalls hinzugerufen. S!e erschien lackelnd in kakeitpm unk. bemeate ttck in ' vvr ' ' " - voller Gleichgültigkeit, spielte beständig .. . mit den an ihren von durchsichtigen -Till bedeuten Olrmon hnftftihpn Rrattlcts. )luk . ........... d e ernsiesien und für sie , be ckämends en i i - i i"- i" " ' i I o t.t-.......-n.. -i.fA. vskw ucyuupie ii uic üiciyc, citere, empfindunglose Haltung - nur ihr
Vater und die beiden Zeugen wurden wie- uuw Iw.r O, . rl V nnTitirt.
oeryoil für sie schzmroly. Ais man sie an ihre feierlich gethanen Schwüre zuLas. salle erinnerte, sagte ste : Ach,ich schwöre nie. Alles war bei mir nur vorübergehende Laune. I In Betreff der zweistündigen Bespre sprechung Mit Lasialle vor einem Notar, entgegnete sie : sie wisie nicht, wozu das nutzen lolle, Lasialle spreche gern uno viel, und zwei Stunden wurden wohl nicht ge nügen. Als man ihr aber mit aller Entmiedenheitiyr unverzeillchesBetragen vor hielt und sie wissen Netz, datz sie doch nicht glauben möge, daß ein Mann wie Lasialle, ( f ! C a ri P tnX vni(nf o uum.uiui ein uiu; iicuo uu yiwinwuwIPm. . .P M ies piei Mit sich treiben lasie, oatz es au die fchie ihrer Familie erheische, die ache aus eine anständige äüeile zu erledigen, so erklärte das Fräulein,, an Lassalle einen Brief schreiben und ihn damit zufrieden stellen zu wollen. Die Herren Dr. H. und Oberst R. kehr'. jen mit der gründlichsten Entrüstung über das Benehmen undVerfabren eines 22jäh I . .u cm " v ... a " ji lv t . ucu iLnuumcuö zuruu Uttv vericuieien uu ' ter dem frischesten Eindrucke Freund Las
sN? -ri im im moif;
V V yktHUIIHi UtIV AiVUt tU V j Vltl i . " ' .... oer Gräfin von Haftselb, des Herrn von Hofsietten und des Schreibers dieser Zeilen. Lassalle schien einStein vom Herzen gefallen zu sein, er war NUN vVN allen Zweifeln erlöst, von jeder Vervflichtuna gegen die Mißhandelt UNd gezwungen geglaubte Helene entbunden, er wurde rubi. ..v t.n. ia rrnn.x ..r... gli Uttv urilrirr UIS er lciivoluen gclvcien und brachte den Bericht der Herren H. und unrnhh n rnftAh nll mit-r-n Schritte unterlassen. So ging z. B. an Richard Waaner in Sternbera bei Mün. chen folgende Depesche ab :. Jch habe tn nhinUtttr s m,rmnrinh,U'' ,vov i1' -vvfcww i vnj v wvckes 9rtl?. strick und kär bin. hhu yyurnUU m.rf tprt&. I x ft v 11 wvjv vv yj v vii v v j j . tct. Besten Dank für gutenWiller znichts mehr thun. Lassalle." Auch Helenen's Brief wollte er ' nicht mehr in Empfang nehmen, sondern schrieb j ' 1 ' gleich ihrem Vater, daß er auf alles Wei t-r? n?r,Zckt? n dZpspm NrZpf ffinrto pt kj i v j ' 1 1 ' den Augen des Vaters das Betragender Tockter in seinem aanen Zusammenband vor. umsein als Krenmann durck die ' " " v ' ' " Nmsin rtonhtÜR timoti viuiiwv uu rnviivtUMivu vit vu iiiwil n u recktkertiaen. Scklieklick bebielt er fick 4J fc I " - "ff , war nr ank Zkm in 1-,... j V VV V V WV VIIIVUI VV Briefe von Herrn von DönnZaes zuae schleuderten Injurien am nächsten Tag Genugthuung verlangen zu lasien. Eine Abschrift dieses Schreibens, soweit es He lenen's Betragen betraf, wurde gleichfalls dem Herrn Rakovic übersandt. Herr von DSnniges war aber am fol gen'oen Morgen wieder abgereist und Ra kovic mukte auch hier wieder, als Lücken hüßer dienen, in derDarstelluna vonThatfachen über dasBetraaen seiner Braut, um deren Ehre sich gekränkt fühlen, und Las' salle sofort auf Pistolen fordern lassen. I Obgleich Lasialle zunächst mit VaterDön njges den Strauß abzuwickeln hatte und trok der flebentlicksien Einsvracke derGrä --------, i - . sin von Hatzseldt, trotz der entschiedensten Opposition seiner Freunde, trotzdem, daß er sein ganzes Leben lang grundsätzlich den mittelalterlichen Unsinn des Duells be kämpfte, nahm er dennoch die Herausfor derung an und setzte - welches Kriterium gegen diese überlieferte Institution! ei en Diamanten gegen einen Kieselstein aufs Spiel. Unb erste einmalige Untreue an sei I ... nen Grundsätzen büßte er mit seinem Le htn zgie bei allen Menschen war auch ' ' " m außerordentlichen Manne die i - xt Seite mit der schwächsten aus's II I I ste verwachsen. Einem jene nehmen "' auch diese vernichten. i " Herr Rakovic, der sich Tags zuvor auf den Schützenstand in Genf einigeStunden zum Pistolenschuß und zwar, wie man allgemein sagte : in 150 Schüsien ein übte, schoß bei dem Duell (23. AugufZ Morgens 7 Uhr) etwa eine Secunde frü her als Lassalle, dieser also erst, nachdem er Die loonirnc atugei lcqon im eive , ... t O.r fühlte. , Lasialle brauchte bei seiner kräftigen Konstitution drei volle Tage zum Sterben O1 M..n STTrt 3 n 1Tfi. st rl. August Morgen 7 Uhr) Er sah ( Htm (Cnnii( ttinnnlimr )tfnn fnht. '"""7" V"" gen. Helene und ihr Bräutigam erlaubm.-.. M)s u l iiuj uu 11111 I , , , . . . , V . ern ' . rbeiterer trlumvbircnder Miene in offener - - e v oa.u u .u.uu"Ö Wie war es aber möglich, wird man fra. gen, oav ein Mann, wie asiaue, oer oen Heraliauo ge,curleoen, ,ia ieion ,o ver ae en und em großes even v.el emem Würfelspiel einsetzen konnte ? Lasialle war em verwöhntes Kmd des Schickjals. Körperlich wie geistig von der Ratur ausS glänzendste ausgestattet, ge noß er durch dleWohlhabenhett der Eltern die gründlichsteAusbildung. So gelangte er frühzeitig durch seme beharrliche Wil lenskrast und semen rastlosen Fleiß zu ei ner so umfangreichen Wisienschaftlichkeit 1 . CI . O !m 4 a ! ...X Xf.tf wie sie luuui yivö- !" 1 tum. uuu ucrjei I m 4 . . ben Person vereinig! war, vurch seine bei vieler Uebung zu aukerordentlichenLet stungen entwmellen meonergave hatte er sich bei seiner intellektuellcn und physischen Kühnheit und Thatkraft zum vollendetsten Agitator erhoben. Rechnet man hierzu noch seine völlige na terielle Unabhängigkeit durch großenGeld besitz.so darf man sich um sow'eniger win I v v t :M x m i..z.it .i.. . . vern, vuv iu iym uus Oltvutjllrln r ' per! war, alle noch so großen pcvierZ
keiten auf seiner Lausbahn unaufhaltsam überwinden zu können, nachdem er schon so schveres überwältigt, so viele gloreiche
Kämpfe bestanden hatte. Dieses Sieges vertrauen eben,bildete einen wesentlicheJn halt sines ganzen Seins ohne dasselbe konntt er nicht mehr leben, ohne dasselbe wollte er lieber sterben. Wie deutlich und oft zeigte dieser starke Geist, daß aucher ein Produkt der Umstände. Wochenlang vor keinem Tode hatte er bei dem Gedän ken, in dieser kleinen persönlichen Angele genheit unterliegen zu müsien, Manchmal Ströme von Thränen vergosien und aus nerusen: O, lieber Freund, jetzt weine ich, wie ein Kind, wegen meiner voraussichtlichen Niederlage in einer jämmerlich armseligen Angelegenheit, ich, der ich immer allenGe fahren mit Ruhe in dieAugen blicke, stetö meinen Kopf für die große Sache mit Lust auf das Schaffst getragen hätte ; ich, der ich gewohnt bin, in großen Dingen zu sie gen, muß jetzt in einem kleinen Kinderspiel unterliegen. Das kann ich nicht, das wsll ich nicht ertragen, darum muß ich auch Alles, Alles, Gut und Blut daran setzen, um entweder zu siegen oder zu sterben." Die statthastesten Einwendungen in Milde und Schärfe, in Spott nnd Versöhnung machten keinen Eindruck mehr auf ihn. Wie", schrie er dagegen aus, ich sollte mich noch selbst achten, mir noch selbst ver trauen, Andern noch Vertranen einflößen und etwas gelten können,wenn ich-das un terlasien habe was der dümmste und plumpste Bengel gethan haben würde,' wenn ich im Kampfe um ein Ding erliegen muß, das ich sicher in Händen hatte und wie ein Schafskopf wieder fahren ließ." Es war wirklich herzzerreißend, diesen Mann im dem Zustande solcherAufregung zu sehen. Wie schade, daß die unbändige Wucht von Energie, die er hier Tag und Nacht entwickelte, nicht der allgemeinen Sache gegolten. . Als es zum Duell kam wollte er nur diejenigen als Freunde an erkennen, die ihm unbedingt dabei behülf lich sein wollten, und vergaß er vor seiner Todeswunde es demjenigen nicht, der ihm zu seinem letzten Lebensgange Hindernisie in den Weg zu legen trachtete. Deshalb wurde auch demselben, sowie der Gräfin Hatzseldt, Tag,Stunde und Ort desZwei kampfcs mit aller Vorsicht verhehlt. Wel ch: stürmischen Szenen hatte jedoch öiese Dame, die den alsbald Verwundeten mit der rastlosesten Sorgfalt bis zum letz tcn Lebcnshauche pflegte, in herzbrechen der Pflichterfüllung ihm die ersterbenden Augen zudrückte, mitLassalle amVoraben de seiner Unglückstages zu bestehen ! .Was", rief er in solchen Momenten aus, frage ich nach dem Prinzipienscrupel des Duells ; das Duell ist für mich Neben fache ich brauche Rache, und mag sie sich gegen mich selber kehren, ich will Blut und mag's mein eigenes Leben kosten." Trotz seiner Zuversicht, die er als guter Zistolenschütze hatte,' diesen Kampf sieg reich zu bestehen, setzte er noch in der Nacht rom27. auf den 28. August in flüchtiger Handschrift sein Testament auf, es ver ßegelt der Frau Gräsin übergebend. , Secundanten und Zeugen Lasalle'S varen der General Betslen und der Oberst ZZüstow ; die des Gegners, der Graf Kai 'erling und Dr. Arend. i So hatte er der Vernunft den Rücken jekehrt, sich unsinnig der Fatalität Versal !en lasten die Vernunft aber verhält sich zur Fatalität, wie Leben zu Tod. i Und warum hatte, sich Herr Rakowie aus den tödtlichen Schuß eingeübt ? Wer wollte noch daran zweifeln, daß dieser Herr die Gelegenheit gesucht, den peini genden Zeugen der absoluten Verwor fenheit" seiner Verlobten aus der Welt zu schaffen. George Grinsteiner, s Leichen - Bestatter, 276 Oft Narketstrabe, zw. Oft nnd Liberty, JndiznaroliS, Ind. u t f ch e n werden zu niedrigen Preisen anögeliehen. I7aug11
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