Indiana Tribüne, Volume 1, Number 48, Indianapolis, Marion County, 12 July 1879 — Page 5
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er deZ t. ÄT&fiÄ Ä-itf L9UtiPy V t H. jjiin der That ein wunderbarerm ne nen. denn selten ist.es linem Heilmittel gelungen, sich i kurzer Zkit zu einer solchen Popularität :mpor zuschViugen, wie g?rade dies m Mittel. Täglich aufen Zeugnisse in, welche über dessen . r 'linderude, schmerzstlllkttdkMd heilende. Kraft in den. beredtesten Ausdrücken Kunde geben Meraltete Äälle von Rheumatismus sogar von 24jähriger Dauer. Neuralgia, Zahnwch. Kopfweh. Gliederreißen, Frostbeulen, Gicht, Brandwunden, Hüftenleideu, Verstauchungen, Hexenschuß, Quetschungen und überhaupt alle Leid n, welche ein EinreibungsMittel benöthigen, weichen der geeimnißvoUen Krast des .Mmo-k -r i.7 1Ti W UV 1 3 f;l 'u-. j n V-, WW I. fe. gr T Tft Aus Sc h warz wa I de r Fichtennadeln ewonnenj und folgendes sind einige der taufenden Anerkennungen, welche ihm zu Th'il wurden. 2jahriger NheumatismuS geheilt. Wm. Reinhardt, Elmore. Wisc. . 12jahriger Nheumatismus geheilt. Thos. Ott. St. Bönifacms, Pa. ' Sjahriger Rhrnmatismus geheilt. Frank Sckwarz. 98 19. Str., Cincinnati, O. IvjährigrNkuralgia geheilt.Christ.Hanni, FIlnt Hill. nahe 'loungstown, O. tn m . rv - r e a t Rnckesckmer:eu. Kisibart. Mabonv Eitv Nenralgia geheilt.-Jeremiah Davis. 84 Mulberrn St.. New-Bork. . . - i , j , - r -i - i Glievrrrei en geheilt. ohn B.Hyland, Troy, N. V. ... ...... - NraNkeulel! aedel t. W ll am Kok. bei Herrn Chas. McClellan. Avon. O. . I w w 9 - - - - . - - ' - " u w - Rervolks ttovtieioeu. Eli abetd uk. 139 , . . . . . i Division Str. New Äork. Veirenkungen. Fred. Köppel, 436 Garden Str.. Holoken, N. I. Zahnschmerzen gehellt. Julius Storm, - , . i 121 Ester Str., New'Nork. Heren chub adeilt. I" eph Minz, 182 Clinton Str.. New York. Rheumatische Schmerzen. Eugen Ger stendauer, Wmona. Mmn. vrfrorene sküße seheilt. Jos. Reinbold, OSO mw,.. W.H, oua jyiyuu, viuü tivii. I Entzündung gebellt. - Wm. Pitzer, 173 7. Str.. '!ew ork. Entzündlicher NhenmatismuS geheilt. -Ed. Stuart Lloyd, New.Polk. Wichtig für Farmer, Viclizllchtcr-Pfcrdcbcfchcr. St. Jakobs Del ist ein bewährtes Mittel gegen die vlrschiedenen Schäden der Hausthüre Vferde, Kühe, Schaafe Schweine :c. als Aerflopmng, schweres urmlren,ollk,Bttnspatb, ärz JK MM W Ct C . I a n) I I cq-u . un ijuuuic, juumn uuir oci G&HnUn.mmntonrmitbAG&rannin. 1&Yn,. liae fflechten (Sweeney), Warzen, Spizotic. Stauchungen und Quelscdunaen, offene Wun. . n .t. 1 A..t . .r. t.. 1 sl crr : v tt . I cn. v iiau? muBBn, . engkiazwure, gklioourne irr, uforu uns Gewckfisteln. Fisteln Salenders und MalenderS, Rande und Beulen und Schrammen. vAMMav r air ivn nun m n m av I - Was ein vromlnenter Farmer on Jowa dar über (tat i .?lch hatte 5 Pf rde, welche 1 lirnrn von Diftemi er befall- n waren. Da begab ich mich nach der -Avotbeke der Gebrüder Wan ler in WNerloo u-d er suchte dieselb.n. mir e,n Mittel zur Heilura dieser Jakob, Oel ,u gevrauqen. y - '.ufie etne Flasche SftÄ e"ö.'Kn"a?n Pferde Besiyern auf's Wärmste empfeh.en. Matthias .unmuiu B""; l 11.. ... . . ON.T.IhM i. V. immer. Z,,bertvme, oma." Sin Farmer au nnsolvanien. W. H. Sharv, MillerSdura: .n ausgeze'qner ge'en mey u e und geschwulsten, also regen Pferde. Ningmurn. Aus dem Staate Vktnnesct?, Wm. Veisner. Lalle Ereek. Minn., schreibt: " egen Aronenge alles ureer, vimn., ngieiöi; "rgrn runenae schwüre bet Pferden ist da sr. arov i;ti aus Bi ,u empfeblen. Ich machte reoelmi- ige SinsvNtzung damit und heilte daS Thier in kurzer Zeit gänzlich. ,u 07 . . . . fl ' i; ' " Eine lasche St. Jakobs Oelkostet 50 Cent, (fünf Flamen für '2). ist in jeder Apo. 1 , L V . tbere rn baden over lviro vei veneuung von mal weniaer als 5S frei ach allen Theilen der Ver. Staaten versandt. Man adnistre: h rrrtV rf dl V V I V V m; KVi U 7 Valtkmo, Vkd., . Alleinige Niederlage in Amerika
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Ein' Mord. j Daß die Todesstrafe durchaus, nicht die abschreckende Wirkung hat, welche die Be fürworter der Todesstrafe in ihr sehen, da von werden uns jeden Tag neue Beispiele geliefert.' Es ist noch gar nicht 'lange her, seitdem die Mörder Achey und Merrick am Galgen baumelten. und es wird nicht gar zu lange dauern, bis auch sür den Mörder Gütig, die letzte Stunde geschlagen' hat und schon wieder haben wir. von einem Mord zu berichten, der hier - an 'einem Manne verübt wurde. Der Mann wurde am vergangenen Donnerstag in einem Gehölze, in der Nähe von Wormanns Farm unweit des I. B. & W. Eisenbahngeleises liegend, gefun den. Ein junger Mann Namens'.Robert Carl entdeckte ihn , unter einem Haufen Reisig und fand, daß der Unglückliche schwer verwundet in den letzten Zügen lag. Er machte sofort Anzeige bei dem in In dianola wohnenden Polizisten McCain und dieser zeigte den Mord im Statiöns' hause an. .... , Der Verwundete wurde in seinem be wußtlosen Zustande nach dem. städtischen Hospital gebracht, wo er schon nach weni gen Stunden.' verschied. Die Annahme, daß hier ein Mord .vorliegt, scheint schon deßhalb begründet zu sein, weil der Hieb auf dem Kopfe.der an dem Manne sichtbar war, augenscheinlich mit, einem scharfen Werkzeug beigebracht worden ist. .Ferner war die Leiche aller. Werthgegenstände baar, ja .sogar die FÜbbekleidungfehlte, ! ri v 1 V r -'n ein um lano, oer auf einen Aauvmoro schließen .läßt. Festgestellt ist auch, daß der Mann.d'urch die Eisenbahn nicht ver le tzt w u rde, . d a"er d a zu zu weit v om Ge leise entfernt lag. 7 ' : -" ' .. V.'; Das Einzige was sich in. den Taschen des Unälücklicben. narkand. waren einiap Briefe und Naviere. die daraus schien lassen, daß der Mann John Reich heißt und von, Reading, -Pa; oder Alsace, Brooks Co., Pa., kam und sich zuletzt in Springfield, Jll., aufhielt. Der Verstorbene hatte schwarzes Haar, schwarzen Schnurrbart und dunkle Augen, war 5 Fuß 9 Zoll hoch. Einige Narben M V " . batt? tr nm'ßfabn' die hnn .(?aplm'ndpn ?ugelwi ganze l,;. . -'.. m V w v w m mr vv-VV v V V uiinuiuuii i luiikiuii juua uuuni j.u u.- i iu- x 1 m - ' i i 7 v' et- v- c ln des . Mannes deutete darauf hm, daß er schwere Arbeit verrichtet hatte. . m ' " yaven ncy lcyon emige Perjonen. elche die Leiche besichtigten, dahin aus.k r. m ll f i ii i ll i i i k ll i i i t wr a tw w w vriiiiii i i v i v 11 iiiiiiii I 7 irr" niDV nDiDnff tt tinn n d w i i annn nisiitflv i vwy v .' glaubt sogar in ihm einen Mann zu erken nen. der vor einigen Tagen in seinem Ge itMt rnfrhf; ... ,v?,.k, i ll k iu ia & in in r & mi am u u ft. & . &a ilii. ' mA;- lni 14 ' Uil w"1 - "vu, mruis enioelll. . Charles Vance mußte am letzten Dienstag in das nördlicheGesängniß man y. c,-i.iä, ÄiM f.H-; UV Hl iU U r n n v cvn c r Kost und Wohnung angewtesen Das große Fest, welches gleich' zeitig eine Demonstration zu Gunsten deS 8stündigen Arbeitstages sein, soll wird morgen in Möschs Park abgehalten. Die ses Picnic wird von Seiten der Möbel schreiner und der sozialistischen Arbeiter Partei arrangirt und da bereits die umfas sendsten Vorbereitungen dazu getroffen wurden, und auch für die Aufrechthaltung der Ordnung bestens gesorgt ist, so ist eine große Betheiligung zu erwarten.-. IS" Für Thimothy F. Coriwin wird um Ausnahme im- Jrrenasyl nachgesucht.' M k.t v.Jjiuummuu uii, uuö uct ueue Anbau des Jrrenasyls bis. zur Mitte deS cksten Monats fertia lein wird. Wenn ' ' ' " ' ... hn ev n lst dann wird der Raum des m " - - - Gebäudes ausreichen, 1600 Patienten auf .u , M. M, m w m m m i : .a. zuneomen. Jur en ,ino ung,ulllilqe Bewohner in der Anstalt und die Diener schast und Beamte des Instituts reprasen ttren die QN edNllme Aatl VON 147. UJCslN I " i V.C ...( K t.IC r& icajnci, uujj uu jc uii oviujuc uii rnuukenwärter erforderlich ist, wenn also einmnT Ka8 unaluckllcke reianik eintreten - " '" wurve, vö ranicnraumc ver aniiuu "?cmT,V '127 moUen, so bätle dS Jrrtnalyl 2,000 MkNr i i . " . . . o . : i . v - x. : je. i t - rt i . , ... i.t..l,...wtn I ..".. sT.. J, flfut.lt.t... Vultl uu.ü vwuiciciji. uuci sonstiaen Händlern in Medizinen, welche Medninen anpreislen. vle even ,o gut ,em sollen wie D. Auaust Königs Hamburger I 4. twi . M m TroDten UND BrvNtvee, venn Die Jöeöaup ist erloaen und nird aemackt. weil ibr Berdtenst an diesen schleckten Mirtu ,:,Nerkr ist. Haltet fest an solchen ;if lAnrfiW nrn .rhrrM I JJllllllil, I O " " v. J v m. r. . ri v jt 1 daven uno 5or ipariseio uno risiirr nirql' I M . . , ' Eure Gelunoyett.
Schändliche Nohheit. , : ' JameS Craig heißt der Mann, welcher einen, Store in Franks Block an der Jndi ana.Avenue hält und schon-.'voy, jeher als ein groberFlegel bekannt ist. ' Daß er.die sen'Ruf verdient, : hat er am vergangenen Mittwoch zurGenüge bewiesen. - Er zeigte seine Rohheit einem alten ? ,60jährigen Mqnne gegenüber, der in dem betreffenden Hauseals Janitor angestellt, ist. Long, so heißt das- unglückliche Opfer .hatte es schon, einigemal nöthig befunden, Craig und. dessen Frau auf gewisteBorschriften, welche die Bewohner jenes Hauses zu be achten. haben, aufmerksam zu machen.Da rob war Herr Craig so erzürnt, daß er sich vornahm an dem allzupünklichen Janitor Rache zu nehmen. Am letzten Mittwoch begegneten sich die Beiden in der Nähe von Craigs Laden, und diese Gelegenheit be nützte Craig um sich mit aller Gewalt. auf sein Opfer zu stürzen, und den kraftlosen, alten-Mann dermaßen durchzubläuen, daß er bewußtlos zu Boden stürzte und. solch gefährliche Verletzungen erlitt, daß die Aerzte noch heute eine Wiedergenesung bezweifeln. Als Craig die Folge seiner brutalenHandlungswe'se sah, begab er sich
sofort zum Friedensrichter der ihn. einst weilen meinen Platz jm Countygefängniß anweisen. ließ. ' S chülr ath sitzü ng. . Jm Schulrath wurden sämmtliche Beamten wieder erwählt. Es sind dies Herr A. Bell zum' Präsidenten, Hr. Joseph I. Bingham a"uT V v Ar v ?Mer, Hr John R.Glbson zum Clerk und Herr H. C. Hendnchon zum Agen1 1 M zum. Sekretär, Hr. H.G. Cary zumSchatz ten. Der Sekretär HerrBingham brachte sei nen Jahresbericht ein aus dem unter In. derem'hervorgeht daß der,' Gesammtwerth des Schulet nnthums 51.075.422.30 .bef. . . ' , ;. , tragt, d. h. so viel wurde zur Errichtung derGebäüde ausgegeben. Z140,000 schul et der Schulrath welche in acht Jahren nV ' 3 3 tterben.ittei neu Schulhäuser mit 16 Zimmern eingerichtet, welche einen Kostenaufwand von $17,000 nöthig machen.. , , 24 Schulhäuser haben wir gegenwärtig welche zusammen 191 Zimmer enthalten mciu8iv6 oer ocylcyule vle für öuu$ö)ii . vj ' t l ' itt NaUM.ya.. i , , m prominenter ffanzelredner, Rev. m r , m . . . r. Pecr. Nocke ler, V)., macyt uns lol. ,ende Mittheilung : Gerne reihe ich mein Zeugniß über den Werth des St.' Jakobs rfv . w . . v wr el zu oem von Vunoerien. weicyen o,e,es P nirijcmci piamnopeiirouoergslp. USa) im an roeumali azen cymerzen in . . . " . . . der Schulter in einem solchen Grade, daß ? r r?c iv ri icy nicyi saoia wayr oie anzei zu oene. gen. .Da nahm ich das St. Jakobs Oel zu Hilfe und wurde in wunderbar schnei ler Zeit von meinen Leiden erlöst. LS- Bei der kürzlich, .stattgehabten Wahl des Indianapolis sozialen TurnerZögling'Vereinö wurden folgende Beam te erwählt : . . . . 1. Sprecher A. Bohn. . 2. Sprecher Adolph Wocher. . 1. Turnwart Fred. Keller. 2. Turnwart Jakob Becker. . Sekretär Frank Krug. Schatzm. Chas. Warmling. Zeugwart A. Metzger. , tST Ein kaltes Bad. ist die. einzige Wohlthat, welche sich der von der grüß lichen Hitze gequälte Körper, verschaffen kann... Nach einem Bade ist man wie neu belebt und sowohl sür unsern physischen als geistigen Zustand ist die Wirkung eine lausgezeichnete. Die Badeanstalt von Herrn Sckisiel ist daher bestens zu em pfehlen. I ' rem Zeitalter a I m . r. . . m rr 2k ' v Vlui.ropfen. Vie oriress.lluie r oer. selben besteht darin, daß sie aus mevizmi fä. Ur und absolute nickts entdallen. was oer I " M M. schwächsten Natur nachthellig sem konnte. Der Soziale Turnverein wird mnryn in M;,;, ,.k k?nr,r iVrm ab V I rUIVIHk MI O... - j Iß I . .. ' r-. v. cn yatteN. VllS est Wir0 Nil? sUI 0kN Wtlein und den Freunden desielben abgehalten ..x ''h:. .-;sT; h ' wiiinu ycuiuitylw -" uierven. kS Ang.mhmkS Licht für schwache ,., ;. k,-!km,.Nki Aua.nSr.tk empsehl. sür schwache Augen blaues oder I i r D10UIU9 lcyl. ucan yai ocsyaio oei m.t,,...,,,.: anninnhin.f ..- , . i .... ' .. " r. ""v. ringesuyri, .uu.u, I XVam (IuV . V W kXUMltA Lm a. lino ais Die pciouuimuj muiuuiy liüen. wodurck ein besserer Äua und eine nlistn;.,. m..,.,, h, nt u. "j:: " ? D. .I" i w. 71 , " lviro. lü(slN ruomi va tqone, . . i t lI. V . r Jt. i v 1 tmb nt Mi . m aTI hnn rp Slim N wu...e v?.r. r i ! w aus viele wtt erzeug! wiro
Eines der besten Abführmittel wel. ches die Wissenschaft der Heilkunst in unse
us,aweisen hat, ist D.Su's
Germania Theater.
Am vergangenen Sonntag ging die Posse Ehrliche Arbeit über die Bühne. Man kann nicht gerade ' sagen,,dab die Wahl eine schlechte war aber eine gute war sie gewiß aiich. nicht. . Der PossendichterWilken hat flch in die.' sem Stück zwar Mühe gegeben, komische Situationen hervorzubringen u. originelle Charaktere zu zeichnen undhat es auch ei nigemal fertig gebracht, aber es bedarf im merhin der ehrlichsten Arbeit" von Seiten der Darsteller um diese Stellen zur Gcltung zu bringen. Wir müssen auch gesteh en, daß sich sämmtliche Schauspieler alle Mühe gaben um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, aber die Mühe war zu groß , und dasVerdienst zu klein, denn wir bemerkten nicht selten ein unterdrücktes Gähnen von Seiten, der Zuschauer. '. DasPublikum hatte sich an jenemAbend so zahlreich eingesunden, daß viele Herren keine Sitze mehr bekamen und zum Stehen verurtheilt waren. Diesen starken Besuch glauben wir wohl hauptsächlich dem ersten Auftreten Frl. Römers zuschreiben zu können. Wirwol len in Bezug auf die Leistungen jenerDame nicht zu voreilig sein. Gespielt hat sie recht gut aber mit ihrem Gesang waren wir nicht ganz zufrieden. ObFrl, Römer am letztenSonntag etwas heiser war,oder ob sie überhaupt nicht Stimmmittel genug besitzt um Anspruch auf eine Soubrette erheben zu können, wollen wir heute noch nicht beurtheilen, vielmehr erst ihre künsti gen Leistungen abwarten., , Die Palme'jenesAbends gebührte unstreitig HerrnBau reis, der seineRvlle wie gewöhnlich mit gu ten Witzen würzte. " " Ueberdie Vöxstelluqg, welche am letzten Donnerstag .zurAufführung kam, Kritik zu üben ist eigentlich gar nicht am Platze. ?lnti -antippe, eines der schönsten Lust spiele.der Neuzeit wurde so vorzüglich ge geben, oab unsre. Erwartungen wahrhaft übertröffen waren. Wir, sahen jenesStück schon in Deutschland auf, sehr großenBüh nen,' aber wir müssen gestehen, daß die Gesellschaft .des Germania Theaters jenen Künstlern durchaus nicht .nachstand. Alle Rollen. waren in sovortrefflichen. Händen, so gut elnstudtrt und die ganzeAuffuhrung so vortrefflich.daö wir in Verlegenheit sind wem das höchsteVerdienst gebührt.Um un parteiisch zusein,zollen wir daher allenMit spielenden ein gleiches Lob, dem Publikum aber,das sich so zahlreich eingefunden hatte sagen wir ein besondersLob und demtzerrn Direktor Stein wünschen wir auch ferner solch große'Erfolge. .. Strike. ' ' Die Schriftsetzer der. hiesigen drei engli schen, täglichen Zeitungen stelltenAnfangS dieser Woche ihre Arbeit so lange ein bis sich die. Eigenthümer der Zeitungen bewo gen fühlten, ihrem Verlangen nach Mehr bezahlung nachzukommen. Auch dieFuhr leute derStraßereisenbahncompagnie leg ten am vergangenen Dienstag ihre Arbeit nieder, da die. Compagnie sich wiederholt weigerte. denFuhrleuten zu gewähren.daß sie sich bei ihrer durchaus nicht leichtenBe schästigung Stühle bedienen dürfen. Der gemeinschaftlich durchgeführtt Strike scheint aber auch hier gewirkt zu haben, denn schon nach wenigen Stunden derAr beitseinst llung wurde den armen Fuhr leuten ihre bescheidene Bitte gewährt. Es ist eine Schande sür die Eisenbahn' comgagnie, dak sich ihre Angestellten erst der äußersten Mittel bedienen müssen, um menschlich behandelt zu werden. Sozialistische Wahlkriegölist. In Breslau steht bekanntlich wieder eine , . - . ? n Neicystagswavi oevor uno isi ven ozia listen durch daS.Sozialistenaesetz tede Agi . .. .. , jl. wi. m rr. .". r v : v llllion ourcg oie vrrsie ,ur mitn unoivu ten unmöglich gemacht. Am Sonntag den 22. Juni befand sich nun an sämmtlichen Anschlagstafeln ein großes Plakat in nachstehender Form: Havannacigarren, Ambalema Cigarren, Sudleef'Cigarren, Estremadura Cigarren, w Orleans Cigarren, CasstldaCigarren, tzondres Cigarren, Echten inländischen Rauchtabak u. guten Varinas, Echte Schnupf und Kautabake, NegaliaCigaretten zur beliebigen Aus Wahl empfohlen durch llräcker'S" Tad.ik- und Cigarrenhand lung. Altbüßerstraße 35. AuS den An fangsbuchstaben der von dem bekannten Kräcker wiederholt ausgestellten Kandida ten deS Westbezirkes empfohlenen Cigar ken :c. ist leickt der Name deS fozialdemo rratischen Kandidaten Hasenclever herauszulesen.
Turnerisches. Der Vorwort des nordamerikanischen
TurnerbundeS veröffentlicht in der letzten Nummer des Bundesorganes folgenden Aufruf zur Theilnahme an dem BundeS turnsest: An die Turner inden Ver. Staaten ! .... Gut Heil!- . . In Uebereinstimmung mit den Beschlüs sen der letzten Tagsatzung des nordameri kanischen Turnerbundes findet in den Ta gen vom 2. bis 7. August d. I. das 23ste Bundestrrnfest statt. '- Als Festort wurde die Wiege der natiö nalen Unabhängigkeit unseresLandes vom Joche europäischer Tyrannei, die Stadt Philadelphia gewählt, wo am'äten Juli 1776 das Evangelium der Freiheit verkün det wurde, welches in den Herzen allerDe rer einen lauten Nachhall fand, welche, an die angeborenenRechte der ganzenMensch heit zur Freiheit, Gleichheit und zumStre ben nach glückseligkeit glaben. Eine Wahl,'welche Angesichts des täglich mehr und mit drohender Gewalt um sich grei senden ' Versalles unserer Republik, nicht besser hätte' getroffen werden kön nen. , .Unsere von allen möglichen volitischen sozialen und religiösen Krankheiten und Gebrechen angefreffene Nation bedarf ei ner neuen geistig und körperlich gesunden Generation, wenn sie nicht ruhmlos, wie die Republiken der alten Welt, zu' Grunde gehen soll, und eine solche. Generation he . ranzuziehen ist bic hehre Ausgabe und das stolze Ziel des Turnerbundes. Die Mit glieder des Bundeswerden beim Anblick der älten'Merkzeichen' aus jener Ze; d?r Geburt unserer . Republik sich auf Neue stärken zur zähen Ausdauer und zum mur thige'n Fortschreiten auf der Bahn, weicht wir uns gesteckt haben. Deßhalb .erwartet der Vorort des Bundes, daß kein Turner, dem die Mittel und Umstände es erlauben, zu'Hause bleiben wird, sondern daß" sich alle einsi.nden zu der festlichen Vereinigung nicht' nur um zu zeigen, was sie im Gebiet der praktischen Turnkunst erreicht haben, sondern zum ernstenAustausch ihrerGrund sätze und sich daran zu stärken zum muthi gen Kampf gegen Corruption, Heuchelei und Unduldsamkeit. Wir hoffen und er warten, daß daö Fest ein nationales Fest werde, an welchem unsere Gesinnun'gsge noffen aus Nord, Süd, ..Ost und. West Theil nehmen und den alten Turner Wahlspruch zur Geltung zu bringen su chen: Lichi im Kopfe, ' : Muth im Herzen, KruftimArm!Von Seiten des festgebenden Vereines und der Bürger der Stadt .Philedelphia, sind weder Mühe nochArbeit gescheut wor den. Euch den dortigenAufenthalt während der Festtage zu einem angenehmen und heimischen zu machen. Diese Mühen und Arbeiten können amBesten dadurch belohnt werden, daß die Turner im umfassendsten Maße der freundlichen Einladung durch einen maffenhaften Besuch Folge lei sten. Zur gleichen Zeit machen wir Euch dar auf aufmerksam, daß eine Ausstellung turnerischer Geräthe mit dem Feste inVer bindung steht und fordern wir deßhalb alle Diejenigen, welche sich mit der Anferti gung solcher Geräthe besagen auf, Pro ben ihrer Kunstfertigkeit und ihres Fleißes dorthin zu senden, damit den Festbe suchern ein voller Einblick in die Resultate Ihrer Bestrebungen um Hebung und För derung der Turnkunst geboten werde. In der Erwartung, daß dieser unserer Aufforderung in ächt turnerischem Geiste entsprochen werde, und das Fest selbst sich als ein wirksames Agitationsmittel ge stalten und dazu beitragen möge, die Tur nerei zum nationalen Gemeingute unseres jungen Volkes zu machen, zeichnet, mit Turnergruß, St. LouiS im Juni 1879. Des Vorortdes N. A.Turner bundeö. Sängerin Emma Abbot hat unter den Millionären in der New ZZorker Wallstraße persönlich 51000 zusammengefochten um dem I. Bennet und der Frau Jennie St. Smith, die wegen Ermordung deS Mannes letzterer, PolizistenGmitb. inJer ey Csty zum Tode verurt.heiZt sind, die Mittel zur Appellation, an ein höheresGe richt zu verschaffey, Sie hält nämlich die beiden Vexurtheilten sür unschul . . " - i. big. . .
