Indiana Tribüne, Volume 1, Number 46, Indianapolis, Marion County, 28 June 1879 — Page 3

I n d i a ,! a T r i b ü tt e." . I

VenrachlässZgung der körperlichen Ausbildung.)

Des Menschen Bestimmung ist nicht nur Ausübung seiner geistigen' und' sittlichen Fähigkeiten ; er muß au-mit dem Körper handeln, widerstehen, kämpfen. . Unsere moderne Civilisation scheint mit all ihren Erfindungen und Instrumenten., die" für uns handeln und ärbeiten,eineMißachtung undVernachlässigung unserer eigenen Kör Perkräfte hervorgerufen : zu ' haben. Unb wenn wir nun durch irgend welchen unvor hergesehenen Zufall aus dem Bereiche un sererKinricktunaen ekükrt w??d,n tnn l " -w j " u Ö I v t wir mit äußeren Einwirkungen mit Hitze und Kälte, mitAnstrengungen, mit denNaturkräften, mit Thieren oder auch unseren Mitmenschen zu kämpfen haben, dann entbehren wir jenes ' Muthes und Selbst Vertrauens, welches,wieMontesquieu sagt, nicht anderes ist als desMenschenBewubt sein seiner Krast, u. unterliegen mächtlos ' ' ' ' ' ' - CTNl-fTY f 1 l. fl V tii C v ' ' ."jr" jukuuui utiiuuueu jiaj aus oie gicicn mäßige Ausbildung von Körper und Geist weit besser als wir. DerGrundsatzmens sana. in corporo 8äno" wurde von ihnen streng beobachtet ; Körperübungen wurden im Liede.gefeiert, in den Jahrbüchern der Geschichte verherrlicht. . Sie. wurden be ständig in den Gvmnasien aeübt. und die Helden der öffentlichen Spiele waren Ge genstand einer fast vergötternden Vereh.rung. Sowohl inGriechenland als inRom erblickt man in der körperlichenAusbildung die Grundlage körperlicher wie geistiger, allgemeiner wie persönlicher Wohlfahrt, u. glanzendeErsolge haben dieRichtigkeit die ser Anschauung dargethan. ' Dem Geschichtsforscher drängt 'sich die Beobachtung auf, daß die' Menschheit,trotz ungeheurer Fortschritte in der allgemeinen Gesittung, in einigen Hinsichten zurückge gangen ist ; dies gilt ganz besonders für die Körpererziehung. Man hat die erzieh lichen Grundsätze der Alten, welche sich in so vollkommenenEinklange mit der körper lichen Beschaffenheit des Menschen befan den, alllählig fallen lassen. Zwar ist, vornehmlich in neuester Zeit, für einzelne Zweige der Erziehung viel geschehen,' aber über all den Bemühungen zur Beförderung der geistigen Ausbildung scheint man Eines übersehen zu haben : daß derMensch einenKörper hat, der eben so wohl derEnt Wickelung bedarf als sein Geist. Mäh rend .'sich die Aufmerksamkeit fast aus schließlich dem letzteren zuwandte,' überließ man ersteren seinen natürlichen Trieben, machte man ihn von zusälligen Einwirkungen körperlichen Beschäftigung abhän gig. So hat sich eine gewisse Entfremdung zwischen Körper und Geist ausgebil det; der Geist hat sich ohne Rücksicht auf seinen Genoffen, emporgeschwungen in die Gfieldeideal:nLebens,währendderTempel des Geistes" gleich einem vernachlässigten Gebäude, frühzeitigemBerfall anheim ge geben wird. Diese Vernachlässiguung des Körpers beginnt oftmals schon in der Kinderstube. Das zarte Mutterherz zieht selten die künstige Körperentwickelung des Säug lings in Erwägung. Sie sorgt mehr für die augenblicklichen Bedürfniffe undWün sche das Kindes ; sie begünstigt und ermu thigt nur zu oft sinnnliche Begierden,wel che dasKind nicht selten für Lebzeiten ver derben. Mode, Nahrung undKleidung Alles wirkt darauf . hin, die Jugend der Wohlhabenden zu entnerven. Die verschiedenartigsten Kleidungsstücke, Hand schuhe, Pelze u. s. w. umhüllen, den' klei nen Körper bei rauhem Wetter, und . so wächst das Klnd auf, unfähig. Hide oder Kälte, Wind und Regen zu ertragen. An statt es frühzeitig an Ausdauer lm Lau sen zu gewöhnen,wird es imWagen umher gerollt. . , u . In den Elementarschulen wird dieses verderbliche Verfahren in der Regel weiter sortgesetzt. Man verlangt in der Schule jede denkbare Anstrengung von demGelfle, der Körper wird sich selber überlasten. Für Körperübungen oderSpiele bleibt nur ungenügende Zeit. Selbst m den Klein kinderschulen sehen wir die Erziehung die sen unnatürlichen Weg einschlagen. Denn unnatürlich ist eö, diese jugendlichen Ge schöpfe ihrem fröhlichen ungebundenenLe ' ben, der frischen kräftigenden Lust, zu ent reißen, fie in der dump.sen Zimmerlust zu sammen zudrängen, sie zum Stillsitzen an - zuhalten und mit unverdaulicher geistiger Nahrung vollzustopfen.' Eltern und 'Er 'zieher geben sich alle erdenkliche Mühe, bei ihren Krndern so . frühzeitig 'als , möglich , ; i , , . ; . ... ..! ' . . - f . 4 ' . - t ' ,, . . J . I ' .I.ll ' ' ) AuS Saible'ö: Essay on the systerriatic trainingof the Body. (London7 1878.

Traebner & Co.;

eine gefäHrlicheVielwisserei hervorzurufen, ohne zu bedenken daß nur zu oft schnelles Verwelken der jungen Pflanze die Folgen davon ist. In jeder Kinderschule sollte die Entwickelung des" zarten' kindlichen Kör pers sein; angemessene Spiele sollten dem Geiste die 'erste Beschädigung darbieten ; besonderes dem.Alter angemessene KörperÜbungen, sollten an Aufmerksamkeit und Ordnung gewöhnen. Je jünger dVKin der, um so unnatürlicher ist es, sie zum Stillsitzen zu ' zwingen, wobei der Körper. hatlängereZeit in einerStelle zu verharren Es ist heut zu Tage Mode, das geistige Drillen der Kmder so früh als möglich zu beginnen'; die Erfahrung lehrt jedoch,dab

körperlich gesunde und kräslige Kinder die körperlich schwachen in geistiger Thätigkeit bald überflügeln. Es ist eine anerkannte Thatsache, daß längeres Verweilen auf der Schulbank ohne Abwechselung,., besonders Sei lebhasten Kindern, Quelle mannichfaltiger Erkran'-'en i?.' : In höherEkzieh'unasanstalten, woman an die geistige Thätigkeit noch weit größere Anforderungen stellt als in den Elementar Schulen wird der Geist noch mehr überbürdet; und nach dem' Unterrichte gewidmete Stunden bleibt nur noch wenig Zeit für systematische regelmäßige Körperübungen, die von Allen während jeder Jahreszeit undWitterung auszusührcn wären. , . Un was sind die Folgen einer so mangelhaften und unnatürlichen Erziehung ? Vorzeitige und übermäßige geistige Anstrengung erzeugt Frühreife und in der Folge wird die sittliche wie körperlicheEnt' Wickelung gchemmt. Die gesummte , Lebensthätigkeit wird auf das Gehirn'gerich tet. welches sich deshalb vorsrüh und ein Zeitig entwickelt. Die übermäßig von dem Gehirn in Anspruch genommene Lebenskraft wird den übrigen Körpertheilen entzogen ; e? tritt frühzeitiges , Aushören des Wachsthums ein. Dies erzeugtMenschen, die, untüchtig für die Anstrengungen und den Kampf des Lebens, nur allzuhäufig nach kränklichem Leben in ein frühesGrab sinken. , Schwäche des Herzens,. Reizbar keit des Nervensystems, schwache Verdau ung, Rheumatismus,, Schwindsucht, Schwindel, Krümmung des Rückrathß und ein Heer andererKrankheiten sind dieFolge sitzendender Lebensweise, unzureichender Bewegung und Muskelschwäche, beim Heu tigen Gaschlechte in.-Zunahme .begriffen; besonders zeigen sich -die üblen Folgen ver nachlässigter Körperentwickelung am weib lichen Geschlechte, für welches, mit Aus nähme der höheren Stände, die Körper Übungen gänzlich vernachlässigt werden. Die aus der heutigen Lebensweise entspringenden Veränderungen üben einen verschlechternden Einfluß auf die Rasse. Die Menschen verlassen mehr und mehr Felder und Ackerbauund strömen iv den Städten zusammen, wo Hunderttausende an das Schreibpult, Millionen an die Werkstatt gefesielt sind. Zwar hat man bewiesen, daß die durch schnittliche Lebensdauer jetzt höher als in früheren Zeiten ist; allein dies liegt nicht an den Lebensgewohnheiten, sondern an den Fortschritten der Wissenschaft der Ge sundheitspflege, durch welche jetzt Vieler Leben erhalten bleiben, die ehemals unter legen sein würden. Um einen Vergleich zwischen heut uud ehemals anzustellen,mub man nicht nur die Langlebigkeit, sondern auch die Verhältnißzahl vorherrschender Krankheiten, den allgemeinenGesundheits zustand derBevölkerung inBetracht ziehend So manches schwächliche Leben wird von Jahr zu Jahr erhalten, um in vielen Fällen die zweifelhafte Wohlthat eines gebrechlichen Daseins einer noch schwäche ren Nachkommenschaft zu überliefern. ; Dle Folgen einer so ' srühen einseitigen Geistesbildung. mitHintansetzung d'esKör pers, offenbaren sich in beklagenswerther Weise' auch in moralischer Hinsicht. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß' eine vorzeitige und zu rasche geistige Entwicke lung, welche vorzugsweise Gedächtniß und Einbildungkraft in Anspruch nimmt, ost mals zu einem sinnlichen Leben führt und das Dahinwelken Vieler in der Blüthe der Jahre bewirkt. ' Körperschwäche bedingt Willensschwäche, Verzagtbeit,Une'ntschlos senheit den Hang, eine Arbeit aufzugeben, die nicht sogleich im Beginne glückt j und wo daS Bewußtsein einer freien Unabhän gigkeit mangels da' ist der Mensch "tote ein Rohr, daö vomWinde gebogen wird ; von den Wellen des'Schicklals'umhergetrleben, ohne Willen und Thatkraft, hat "er kein Herz,derGefähr allein inS Antlitz' zu sehen,' seiner eignenStärkeverträu:nd.'Zu's zeitige sitzende Lebensweise, einseitige gei stige Erziehung, Mangel kräftiger Körper

Übung in freier Lust hemmen dieEntmicke lung der Sinne und damit dieAusbildung des Verstandes und des Gemüthes. Was in kurzer Zeit durch geistige Ueberanstren gung erreicht wurde, geht eben so schnell wieder verloren. , Die nachtheiligen Einwirkungen einer solchen' Erziehungsweise - machen, sich im Staate wie in der Familie kühlbar, in Po litischer wie sozialer nnd militärischer Hinsicht. Noch viele andere üble Folgen einer ausschließlich geistigenErziehung ließen sich an'sühren ; man möge indesien nicht ttlau. ben, daß ich von unserer Mutigen geistigen Ausbildung als einer übertriebenen spreche. Möge man den Geist in naturgemäßer'u.

umfassender Weise zurrechten Zeit, entwi ckeln; möge man aber zugleich dahin stre ben, Einklang zwischen Körper und Geist herzustellen. , Die Macht des Verstandes allein genügt nicht in Zeiten der Noth; geistige Vorzüge allein sichern unser Glück nicht ; wir bedürfen auch der Gesundheit, der Kraft,der körperlichenGeschicklichkeit u. Willensfestigkeit. : Eine Aenderung in vnseremErziehungs system inHaus wie Schule, ist nothwendig. Außerhalb derSchulstunden sollte man un sere Jugend auf den Turnplatz führen,um dort die Körperkräfte auszubilden,, ihren Geist zu erfrischen und ihr jugendliches Feuer bei methodischenUebungen u. Spielen zu erwecken. Jeder Menschenfreund und 'besonders jeder Jugendlehrer, sollten daher ihre hilfreiche Hand leihen zur Wiederbelebung .der Turnkunst, welche die Jugend kräftigt und Gesundheit verleiht. Turnübungen setzen den Körper wieder in seine Rechte ein ; sie stärken die Brust, härten die ' Muskeln ab, geben den Füßen Schwingen, treiben das Blut in regerem Flusse durch dieÄdern,'erhalten und verbreiten Jugendkraft über je des Lebensalter. ' Viele sind gegenwärtig gegen das Tur nen eingenommen, sie schätzen die Turn Übungen gering,erblicken in ihnen nußlose, wenn nicht gar gefährliche Kraftproben. Andere sind der Meinung, daß es inStädten, aber auch nur da,nützen könne. We nige schätzen sie als einen Theil der allge meinen Erziehung, als ein Mittel, nicht nur die körperlichen, sonder auch die. 'gei stigen und sittlichen Fähigkeiten auszubil den. Aber das wahre menschliche Glück und die wabre menschliche Vollkommenheit kann nur dann gedeihen, wenn er imVoll besitz aller seiner Fähigkeiten ist; und es ist die große erzieherische Aufgabe desTur nens, den schönen Einklang zwischen Kör per und Geist zu sördern, .der 'uns "in dem Leben der alten Griechen entgegentritt. Dies kann nur erreicht werden . durch ' ein durchaus wissenschaftliches System der Turnkunst, welche als Theil des regelmä ßigen Schulplanes von' gründlich gebilde bildeten Lehrern geleitet ' wird, . In der Gegenw.nt hat das Turnen einen hohen Grad der Vollkommenheil erreicht,, allein es wird nur von verhältnißmäßig Wen! gen ausgeübt,da es von den meistenSchu len verbannt ist und ost von unberufenen Lehrern unterrichtet wird.i Zu zeigen,.datz es für alleKreise einen höheren erziehlichen Werth besitzt als gemeinhin vyn .den Er ziehern angenommen wird,ist derZweck die ser Abhandlung. : . . . , M Hunger alö ein Faktor der Politik. . Es sind hauptsächlich dreiLänder, welche zur Zeit den Frieden der Welt bedrohen, Aegypten ; Rußland : und' Indien, r In jedem dieser Länder liegen die Verhältnisse verschiedenartig ; den einen BerührungS Punkt haben dieselben' jedoch,; daß c5 1 In ihnen allen der Hunger ist,- welcher als die Hauptursache der siekennzeichnenden heil losen Zustände anzusehen' ist. - Jn.Aegyp ten haben die vielen Millionen) welche vom Khedive im Ausland zusammengepumpt wurden, nicht! lo sehr dazu 'gedient die einheimischen Hülssquellen zu entwickeln. als die Prachtliebe und Verschwendungs sucht ' Ismail ' Paschas zu ' befriedigen: Wie in den Tagen- Ludwig xiv.'' und - Ludwig XV., hat das. Volk Nesseln ge gessen, damit dertzos Trüffeln essen konnte. Da nun aber schließlich die Krisis geköm men ist, und selbst die auswärtigen. Gläu biger trotz der ihnen durch ' ihre Negierunä gen verliehenen Rückenstärke' keine Abhülfe . , w" ),:", lyrer Beschwerden erlangen , rönnen, was können da die Unglücklichen FellahS r er warten ! , Unbezahlte s Beamte' am Hun gertuchei nagende: 'Soldaten. ?einedurch Entbebrunaeu Und . Ueberanstrenaunaen decimirte Landbevölkerung sind j nichji'ge rade?die)AeneMe,sNuSwelcheMstch ein wohlgeordnetes Staatswesen zusammen setzen läßt, und die wiederholten Aus

bräche der Volkswuth gegen den Khedive beweisen, dab selbst die sprichwörtliche Geduld des Orientalen ihre Grenze er reicht hat. ' ' In Rußland haben die gleichenUrsachen, obwohl in einer verschiedenen Richtung Wirkend, ähnliche Folgen gehabt. Wie in Paris so bilden auch in Moskau und St. Petersburg die Studenten einen wesent

rlichen Bestandtheil, wenn nicht 'den Kern der revolutionären Propaganda Die meisten von ihnen sind arm,' und diejeni gen, welche es nicht sind, vergeuden mei stentheils in kurzer Zeit ihr Vermögen in wüsten Ausschweifungen 'und '-Orgien. Mangel ist die'Rege Comfort die Aus nahme unter 1 ihnen. iJ E3'! ist noch nicht lange her, dab' ein St. Petersburger Student in-seiner' -keine hundert Schritt von "der kaiserlichen Universität gelegenen Wohnung am Hungertode starb, und es ist dieses keineswegs ein vereinzelter-Fall. Derartige Lcutewelche nichts zu verlieren und alles zu gewinnen haben, sind gesü gige Werkzeuge in - der Hand der Ver schwörer. Ein gut genährtes Volk ist geI wöhnlich konservativ; es sind die Männer mit dem hohlen und hungrigen Blick," welche, wie Shakespeare' vor langer Zeit entdeckte, Monarchen morden und Kaiserreiche über den Hausen werfen. - Es ist jedoch in Ostindien, wo die Wahrheit des Satzes, dab Nationen essen müssen, in der furchtbarsten Weise illustrirt wird.' Kaschmir, Najestan, Denan leiden in gleicher Weise unter einer Hungersnoch, welche- an Furchtbarkeit der vom Jahre 1873 auf 1874 gleichzukommen droht Es ist schwer einzusehen, wie durch das Nie derbrennen englischer Stationen und die Aussetzung eines Preises auf den Kopf des Gouverneurs von 'Bombay die Reisernte gebessert" werden kann.- Derartige Vor kommnisse zeigen jedoch den Geist, welcher die Eingeborenen Indiens zur Zeit beseelt. In ! Anbetracht des Umstandes, daß ein einmaliges Mißrathen der großen Dezem berReisernte sicheren Tod sür viele tau send Menschen meint, wäre es die Pflicht der britischen Verwaltung gewesen, ein System der künstlichen Bewässerung zu fördern und die bedrohtenDistrikte mit der Seeküste durch Eisenbahnen zu verbinden, anstatt zu warten, bis die von dem Hunger zur Verzweiflung getriebenen Hindus das Banner der Rebellion entfalten. Was es kostet einen derartigen Ausstand zu unter drücken) davon wissen die Engländer ein Lied zu singen. Fast scheint es jedoch, als ob die von ihnen gemachten bitteren Er sahrungen spurlos an ihnen vorüber ge gangen seien. ' ' - . m m . . ' AuS dem Staate. . . . , . Am 'Donnerstag letzter Woche .trng sich eine schreckliche Familienscene bei, Fer dinand zu. Die,3Söhne desPhilipWag ner, früheren Postilons, hatten ihrem Va ter einen Grabstein gesetzt und bei der Ar beit sich betrunken. Wegen einer geringfügigen Ursache schlug der älteste, Louis, seinen nächstenBruder nieder. Darauf er klärte der jünste, dab er sich solche Behan dlung nicht gefallen lassen würde, und als der älteste aus ihn zukam, schlug er ihn mit einerZaunlatte nieder. Als sichLouis von dem Schlag erholt hatte, griff er zu einer Picke u versetzte seinemBruder solche wuch tige Schläge,' dab er auf der Stelle' todt blieb. Wir ersuhren obige Einzelhemn der schrecklichenTragödie von.glaubwürdi ger Seite.-(Tell City Anzeiger.)! ' : l : ? Ein traürlgerUnfäll ereignete sich am Mittwoch Abend letzter Woche in Jasper. AIS die Familie des Herrn ' Geo. Schitter um einen Tisch herum, sab, auf welchem eineKohlenöllampe 'brannte,expi'odirte die selbe plötzlich mit einem lauten Krrch. Mi chäel der 14jährige Sohn des HerrnSchit terwurde von dem entzündeten' Oel 'der Lampe bespritzt n'nd'imNu war er inFlam mett eingehüllt. Er lief -aus die Straße, wurde aber von Herrn Jos. Meyer,Stall knecht des Herrn Neudeck angehalten, wel 'chem eS gelang' das Feuer zu 'bemeistern. Aber der arme Junge hätte bereits schon so schreckliche Brandwunden erhalten, daß man an seinem Auskommen zweifelt. 1l Eine Libellklage in Kend'allville gegen b'ett'Nedvkteur -Meyer' vom Standard", wurde zu ' Ungüttsten des Meyer' entschie den.'-' Der Kläger- Parker ''.erhielt' $150 zngespröchen auf $10,000 Der Verlierer wird appelliren'' --' -' Jn' TerrVH beim Gräben!'ewes 'Canals12 Fub' tief verschüttet.' f. Als Man .die,elbtK0 heraus grub. waren zwei todt.der dritte lein Far.-. biger NanrensnBab, erlitt, ein ..doppelten Beinbruch-ünv'sonstiöe' schwer Virlebun gen.

17 Nahe bet- Roswell. hatten während eines Gewittersturmes am Samstag über hundert Landarbeit Obdach unter ei nem Schuppen genommen.. Da.schlug der Blitz ein, tödtete ' zwei. . Mann ver letzte drei Brüder Namens Lane, ge fährlich und'.andere mehr oder' weniger leicht. . H Professor W. 5. Wilsön, seit mehre ren Jahren Superintendent der ; Schulen in Edinburg, wurde von den Verwaltern des Staats.Bllnden.Jnstituts alSuper intendent- für letzteres erwählt: -Frank Landers.derGiecnback Göuv.Candidat,soll ihm dieStelle verschafft haben,was aber bei seinen Anhängern sehr böses Blut gemacht hat. , . : , . - 1s Arthur Jr'vin, ein. Earpenter, erzählt die Richmond Volkszeitung, fiel am letzten Samstag, als er an einem Hause an .der Ost MainStrase arbeitete, von einemGe rüste in der Höhe von 20 Fub auf denSei tenweg herab. Er wurde durch dett Fall schwer, jedoch nicht lebensgefährlich-ver letzt. Sein Gesicht wurde arg geschunden und mehrere Zähne losgeschlagen, u. seine Brüstend Arme wurden durch ein Stück Holz.- welches darauf? fiel, verletzt.-Dr. Weist nahm denselben in Behandlung und hofft, ihn in Kurzem wieder herzustel len.

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